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epaselect epa08790401 A Filipino villager repairs a damaged home in the typhoon-hit town of Sagnay, Camarines Sur, Philippines, 01 November 2020. Super Typhoon Goni, with winds forecasted to reach over 240 kilometers per hour, made landfall on 01 November 2020, in the Philippine provinces of Albay, Camarines Sur and Quezon.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Der Wirbelsturm hat an der Küste der Philippinen gewütet. Bild: keystone

Taifun «Goni» verwüstet Philippinen und hinterlässt Hunderttausende obdachlos



Taifun «Goni» hat auf den Philippinen mindestens zehn Menschen das Leben gekostet und Hunderttausende Einwohner aus ihren Häusern vertrieben. Wie der Wetterdienst am Sonntag mitteilte, traf der als «Super»-Taifun bezeichnete Wirbelsturm mit Windböen von bis zu 295 Stundenkilometern in der Nacht zunächst in der Provinz Catanduanes im Osten des Inselstaates auf Land.

«Dies ist möglicherweise der stärkste Sturm, den ich je in meinem Leben gesehen habe.»

Regierungschef Bichara

Später schwächte er sich etwas ab. Der Sturm deckte Dächer ab, knickte Bäume sowie Strommasten um und setzte Strassen und Ortschaften unter Wasser.

Bisher stärkster Wirbelsturm 2020

Der Wetterdienst warnte vor «katastrophal heftigen» Winden, schweren Regenfällen und Sturmfluten. «Goni» – auf den Philippinen auch «Rolly» genannt – gilt als der weltweit bislang stärkste Wirbelsturm des Jahres. Er ist auch der stärkste Taifun, der seit «Haiyan» im November 2013 den südostasiatischen Inselstaat trifft.

Damals starben mehr als 6300 Menschen, mehr als vier Millionen Einwohner verloren ihr Zuhause. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg zeigte sich besorgt. In Gedanken sei sie bei allen, die von dem Taifun betroffen seien, schrieb sie am Sonntag auf Twitter.

Besonders heftig wütete «Goni» in der Provinz Albay auf der Hauptinsel Luzon, wo neun der Todesopfer zu beklagen waren. Drei von ihnen seien ertrunken, als ein Fluss über die Ufer getreten und ein Deich geborsten sei, teilte der örtliche Regierungschef Al Bichara mit. Zudem sei ein Mensch von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. «Dies ist möglicherweise der stärkste Sturm, den ich je in meinem Leben gesehen habe», sagte Bichara Reportern.

Schlammige Wassermassen überfluteten manche Ortschaften, Einwohner mussten sich auf die Dächer ihrer Häuser retten. Vielerorts fiel der Strom aus. In Albay beschädigte der Taifun selbst einige der Notunterkünfte, wie Bichara weiter sagte. Ein weiterer Toter wurde aus der Provinz Catanduanes gemeldet.

epaselect epa08790404 Filipino evacuees ride a three wheeled motorcycle in the typhoon-hit town of Sagnay, Camarines Sur, Philippines, 01 November 2020. Super Typhoon Goni, with winds forecasted to reach over 240 kilometers per hour, made landfall on 01 November 2020, in the Philippine provinces of Albay, Camarines Sur and Quezon.  EPA/FRANCIS R. MALASIG

Kinder werden am 1. November 2020 mit einem motorisierten Dreirad in Sagnay evakuiert. Bild: keystone

Der nächste Sturm bereits am Horizont

Zunächst war damit gerechnet worden, dass der Taifun auch die Hauptstadtregion Manila erreichen könnte. Doch der Sturm habe seinen Kurs etwas geändert, so dass diese Gefahr wohl gebannt sei, teilte der Wetterdienst mit. Der dortige internationale Flughafen wurde trotzdem vorsorglich bis Montag gesperrt. Auch einige Einkaufszentren schlossen. Insgesamt seien mehr als 421'000 Menschen von dem Sturm geflohen, teilte der Zivilschutz mit.

Erst vergangene Woche hatte Taifun «Molave» auf den Philippinen 23 Menschen getötet, fast 800'000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Und der nächste Sturm sei bereits im Anmarsch, warnte der Wetterdienst: Taifun «Atsani» nähere sich mit Windböen von bis zu 90 Stundenkilometern dem Norden des Landes. (sda/dpa)

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