Tier
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Mit rund 700 TeilnehmerInnen organisierte die Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF) am 11. Juli 2015 die laut eigenen Angaben grösste Tierrechtsdemonstration der Schweiz.

Laut den Organisatoren nahmen 700 Menschen an der Kundgebung teil. bild: klaus petrus

Tierrecht-Demo in Bern fordert Schliessung aller Schlachthäuser



Rund 600 Menschen haben am Samstag in Bern für die Schliessung aller Schlachthäuser demonstriert. Sie folgten einem Aufruf der Tierrechtsorganisation tier-im-fokus.ch (TIF). Die Veranstalter sprachen von 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Schlachthäuser gehörten zu den brutalsten Orten überhaupt, hiess es auf einem Flyer, der an der Kundgebung verteilt wurde. Stromschläge, Vergasungen und Kopfschüsse seien an der Tagesordnung. 

Doch immer mehr Menschen hätten genug von der brutalen Ausbeutung der Tiere. Schliesslich «sind wir heute auf Tierprodukte nicht mehr angewiesen».

Auf einem Demonstrationszug zwischen Waisenhaus- und Rathausplatz skandierten die TeilnehmerInnen Parolen wie «Tiere haben Rechte» oder hielten Transparente mit der Aufschrift «Pro Sekunde werden in der Schweiz 2 Tiere geschlachtet».

Auf einem Demonstrationszug zwischen Waisenhaus- und Rathausplatz skandierten die Teilnehmer Parolen wie «Tiere haben Rechte». bild: klaus petrus

Vom Umstand, dass immer mehr Menschen vegan leben, erhofft sich tier-im-fokus.ch eine Stärkung der Tierrechtsbewegung. Die Organisation engagiert sich für ein Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit aller Tiere.

Knatsch unter Tierschutzaktivisten

Kurz vor der Veranstaltung war der Verein gegen Tierfabriken (VGT) von der Teilnahme an der Demonstration ausgeschlossen worden, wie der «Bund» berichtete. Wegen Vorbehalte und Verunsicherungen seitens des TIF wegen Äusserungen des VGT-Präsidenten Erwin Kessler, sei sein Verein nun nicht mehr willkommen, hiess es.

Der 70-jährige Kessler kündigte seinerseits an, gegen mehrere Personen wegen Verleumdung rechtlich vorzugehen.

Laut Medienbericht gab der Streit in der Tierrechtsszene zu reden. So sei unter der Stellungnahme von TIF auf dem sozialen Netzwerk ­Facebook eine Diskussion über den Zwist entbrannt. Eine Aktivistin wird wie folgt zitiert:  «Es ist einfach sehr schade und traurig, dass sich Gleichgesinnte so in die Haare geraten. Am Ende schadet es nur, und das ­Engagement wirkt unglaubwürdig.»

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 14.07.2015 13:03
    Highlight Highlight esst was ihr wollt aber lässt mich auch essen was ich will
  • OhneFleischOhneGötter 12.07.2015 18:19
    Highlight Highlight Von wegen religiös: Vegetarier und Veganer sind deutlich weniger religiös als Fleischverzehrer. Ich sage nur: SVP und Konsorten. Gedankenlos Fleisch in sich hineinstopfen - das isch öppis Rächts. Leider nein. Fleischkonsum macht einen beträchtlichen Teil unseres Klimadesasters aus - und er steigt immer noch an. Und die Qual der Tiere ist wirklich grässlich. Wir alle brauchen kein Fleisch für unser kulinarisches und gesundheitliches Wohlergehen. Oder sehen sich vegan ernährende Tiere wie Gorillas irgendwie kränklich aus? Zur Vitamin-B12-Versorgung einfach Apotheker fragen und umsteigen.
    • exeswiss 12.07.2015 20:02
      Highlight Highlight missionar incoming, so haben es die spanier in südamerika gemacht.
    • exeswiss 12.07.2015 20:03
      Highlight Highlight und btw wohin mit den tieren wenn alle veganer werden? gennaaaauuu einfach pferde, hühner, kühe und schweine aussterben lassen, dann haben sie ein gutes leben.
  • Androider 11.07.2015 23:37
    Highlight Highlight Passend zu dem Thema:
    Play Icon
    ^^
  • nightsnake 11.07.2015 23:10
    Highlight Highlight Ich liebe Cordon-Bleu! <3
    • niklausb 12.07.2015 15:23
      Highlight Highlight fun fact das Cordon bleu ist eine Basler erfindung
  • niklausb 11.07.2015 23:06
    Highlight Highlight Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!
    Ernsthaft was würde denn mit all den Tieren passieren welche wir nur zum Verzehr züchten? Und was passiert mit all den Arbeitenden welche von solchen Ideen arbeitslos würden? Das ist doch schlicht und einfach unbedacht und intolerant gegenüber Fleisch essern
    • OhneFleischOhneGötter 12.07.2015 18:21
      Highlight Highlight Würden wir uns fleischlos ernähern, gäbe es all die gezüchteten und gequälten Tiere nicht. Auch die Menschen würden sich anderen Tätigkeiten widmen. Das sind keine Argumente. Aber entsetzliches Tierleid und CO2-Desaster sind welche.
  • elivi 11.07.2015 21:45
    Highlight Highlight Ich finde man sollte zuerst das Töten von Tieren als Sport bekämpfen. Zum Beispiel will UK die Fuchsjagd mit Bluthunden wieder einführen. Dort werden Hunde darauf trainiert, alle Wildtiere zu jagen und weil es bis zu 30 Hunde sind, werden die Gejagten zerfleischt. Das is eine Art 'heilige Tradition', allerdings nur von den superreichen Familien. Das nennen sie Sport wenn man so hoch zu Ross 30 Hunden beim Zerfleischen von Füchsen zusieht ....
    • OhneFleischOhneGötter 12.07.2015 18:23
      Highlight Highlight Beides muss man stoppen. Jeder Arzt bestätigt, dass man ohne Fleisch gesünder lebt, wenn man auf seinen Vitamin-B12-Spiegel achtet. Die Milliarden Tiere gäbe es nicht und müssten auch nicht schrecklich leiden. Jeder, der Tiere isst, sollte sie selber töten.

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