DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Harte Worte von Michail Gorbatschow zur Ukraine-Krise

«Man braucht einen Bagger, um all die Berater aus den USA und der EU beseite zu räumen»

24.02.2014, 13:3124.02.2014, 13:35

Der letzte Staatschef der untergegangenen Sowjetunion hat sich äusserst kritisch über die Rolle der Westmächte in der Ukraine geäussert: «Haben Sie gesehen, was dort passiert? Das ist unerhört, man braucht einen Bagger, um all die Berater aus den USA und der EU beiseite zu räumen», sagte Michail Gorbatschow gegenüber dem russischen TV-Sender RT während einem Besuch in Dubai.

Die Menschen sollten ihr Schicksal selbst bestimmen dürfen, so Gorbatschow. Anderen Ländern Ratschläge zu geben, sei inakzeptabel. Stattdessen sollten nun alle Parteien an den Verhandlungstisch kommen und miteinander reden. Für einen Monat, oder sechs Monate, wenn nötig. Dann werden sie sich auch einigen. (kri)

Video: Youtube/RT
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Drei Jahre nach Ibiza-Affäre: Ehemaliger FPÖ-Chef Strache bereut Rücktritt
Der ehemalige Chef der österreichischen FPÖ, Heinz-Christian Strache, hat seinen Rücktritt im Jahr 2019 jetzt bedauert. In einem Fernsehinterview bezeichnete er ein Gespräch mit einer vermeintlichen Oligarchen-Nichte als «grössten Fehler».

In einem Interview mit dem österreichischen Sender Puls 24 zeigt sich der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wenig reumütig. Er habe «nichts Unredliches gesagt», erklärte er zu einem 2019 an die Öffentlichkeit gelangten Video. In diesen heimlich auf Ibiza gefilmten Aufnahmen sprach Strache im Jahr 2017 mit einer Frau über Spenden an Vereine und Einfluss auf Medien in der Alpenrepublik. Sie hatte sich als Nichte eines einflussreichen russischen Geschäftsmannes ausgegeben. Er wusste nicht, dass es bei ihr um einen Lockvogel handelte. Zwei Jahre später kam das Video an die Öffentlichkeit. Heinz-Christian Strache trat zurück, die Koalition in Wien zerbrach.

Zur Story