Offen gesagt
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Offen gesagt

«Lieber Herr Stöckli, Ihre Frage war richtig ...»

Der mit einem Glanzresultat frisch gewählte Berner Ständerat Hans Stöckli sah sich statt mit Gratulationen mit dem Vorwurf konfrontiert, ein Frauenverhinderer zu sein. Und hat gezeigt, was im Gleichstellungs-Diskurs falsch läuft.



Lieber Herr Stöckli

Ich gratuliere Ihnen zur Wahl in den Ständerat. Ein bisschen verspätet, aber immerhin. Das haben ja nicht alle gemacht. Ein «Bund»-Journalist hat Sie stattdessen gefragt, ob Sie nicht vor dem Hintergrund der von der Linken ausgerufenen «Frauenwahl» zugunsten der Grünen-Präsidentin Regula Rytz auf den zweiten Wahlgang hätten verzichten sollen.

Sie haben auf die Frage ein wenig unwirsch reagiert und vom Journalisten im Bünzli-Befehlston verlangt, er solle erklären, warum er solch unangebrachte Fragen stelle und die Debatte hat sich danach darauf konzentriert, ob eher die Frage des Journalisten daneben war oder ihre Reaktion darauf.

Das ist der falsche Fokus, weil dieser Sachverhalt objektiv betrachtet sehr einfach zu klären ist: Die Frage des Journalisten war unanständig und eine unnötige Provokation, nachdem Sie sowohl im ersten wie im zweiten Wahlgang weit vor Rytz gelegen haben. Und Ihre Reaktion war unvorteilhaft, weil Sie sich von einem Grünschnabel haben provozieren lassen. Das entspricht nicht Ständerat-Format.

Jedenfalls konnte der Journalist nicht erklären, warum er Ihnen diese Frage gestellt hat. Aber es war genau die richtige Frage und ich glaube, ich kann sie beantworten.

Ich glaube, diese Stöckli-vs.-«Bund»-Kontroverse, die wohl ihre ganz eigene Vorgeschichte hat, hat vor allem eines zu Tage gefördert: Die zunehmende Dysfunktionalität des Gleichberechtigungsdiskurses und die auf allen Seiten wachsende Frustration über sich gegenseitig und auf allen Ebenen verhärtende Fronten.

Das rechtskonservative Milieu diskreditiert die soziologischen Genderwissenschaften, genauso das linksprogressive Spektrum die Neuro-Psychologie. Zwei wichtige von vielen Wissenschaftszweigen, die zusammen zwingend die Grundlage für eine informierte und erkenntnisstiftende Gleichstellungsdebatte liefern müssten, werden ebenso pauschal lächerlich gemacht wie ihre Exponenten verteufelt. Fragen Sie mal Franziska Schutzbach oder Jordan Peterson.

Wissenschaftliche Erkenntnisse oder differenzierte Beiträge schaffen es – solchermassen diskreditiert – kaum mehr in die breitere öffentliche Debatte. Stattdessen hat sich dort das Vokabular der Frauenbewegung in Sachen Respektlosigkeit dem rechtspopulistischen angepasst und spätestens seit dem Fall Weinstein stehen den «Kampfemanzen» und «Feminazis» die «alten, weissen Männer» gegenüber.

In dieser Radikalisierung des Diskurses hört je länger, je öfter keine Seite mehr der anderen zu. Stattdessen wird alles mit allem vermischt, was miteinander wenig bis nichts zu tun hat: Übervertretung von Frauen in Tieflohn-Sektoren wird mit «Lohnungleichheit» innerhalb von Branchen gleichgesetzt, häusliche Gewalt unter prekär-bildungsfernen Kreisen wird zu «Männergewalt», schulische Benachteiligungen von Buben durch den Bildungsapparat werden mit der «Verweiblichung» des Lehrkörpers begründet. Und Grundlage für all diese Missstände sind abwechslungsweise «der Feminismus» oder «das Patriarchat».

Als Vertreter letzterer, eher unscharf definierten, aber historisch erbschuldigen Kaste, haben Sie nun die Auswirkungen dieses kaputten Anything-Goes-Gleichstellungs-Diskurses am eigenen Leib erfahren. Der «Bund»-Journalist hat Ihnen diese unanständige und dumme Frage ganz einfach deswegen gestellt, weil es in der Gleichstellungsdebatte derzeit nicht mehr so sehr um Erkenntnisgewinn, statt vielmehr um Frust-Abbau und Provokation geht.

Ich hoffe, diese Gedanken helfen Ihnen ein wenig dabei, cool zu bleiben, wenn Sie das nächste Mal wegen Ihres Geschlechts unanständig behandelt werden.

Gute Legislatur und liebe Grüsse

Maurice Thiriet

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fritz N 22.11.2019 15:21
    Highlight Highlight Oh, Vernunft?!? Ist selten geworden heutzutage :)
  • Der Typ 22.11.2019 13:28
    Highlight Highlight Er hat absolut richtig reagiert. Auch ich hätte gerne Frau Rytz im Ständerat gesehen, aber das ist Demokratie und so funktioniert unser System. Eine Frechheit war die Frage des Journalisten...
  • Burdleferin 22.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Stöckli hat so ungehalten reagiert, weil die SP eben fordert, dass die alten, weissen Männer den jungen Frauen Platz machen, und er sich nicht daran hält.

    Jeder ist sich selbst der nächste...
  • Sehr geehrte Damen und Herren 22.11.2019 12:16
    Highlight Highlight "Fragen Sie mal Franziska Schutzbach oder Jordan Peterson. "

    Verstehe den Zusammenhang nicht.

    Peterson ist ein bedeutender Intellektueller, der ja gerade das Gender-Milieu kritisiert.
    Schutzbach wohl eher eine extreme Vertreterin dieser Gender-Ansichten.
  • RowRow 22.11.2019 02:31
    Highlight Highlight Ich bin froh als Mann von heute keine schuld zu tragen. Ich gehörte nie zu einer Männergeneration die Frauen Diskriminiert hat. Unschuldig bis an mein Lebensende! Ich frage mich wie es die Frauen von heute machen? Die aktiv zu einer Frauengeneration gehören die Männer Diskriminieren und das Gleichberechtigung nennen. Schuldig bis an ihr Lebensende!!
  • Phoenicopterus Ruber 21.11.2019 19:50
    Highlight Highlight Was genau ist gemeint mit „linksprogressives Milieu diskreditiert die Neuropsychologie“?
    • Tabula23 22.11.2019 07:45
      Highlight Highlight Ja den den Hintergrund zu diesem Link würde ich auch gerne erfahren.
  • WID 21.11.2019 17:32
    Highlight Highlight Sehr gut analysiert.
  • Nik G. 21.11.2019 16:34
    Highlight Highlight Die Welt ist leider oder zum Glück nicht Schwarz Weiss. Dank der Wissenschaft und der heutigen Technischen Möglichkeiten können wir immer mehr aufzeigen wie vernetzt eigentlich alles ist und eben nicht alles schwarz oder weiss. Tendenziell ältere Menschen verlieren dabei den Überblick oder junge sind frustriert weil man sie nicht versteht oder verstehen will. Gegenpole werden gegründet und man gibt sich aufs Dach und Fronten verhärten. Bleibt nur zu hoffen, dass wir in absehbarer Zeit lernen auf der Sozialen Ebene mit der neuen Technologie umzugehen.
  • Krise 21.11.2019 14:52
    Highlight Highlight Kann ich defintiv zustimmen, bis auf "häusliche Gewalt unter prekär-bildungsfernen Kreisen" - es ist längst bekannt dass das kein bildungsfernes Problem ist, wenn die Gewalt sich auch vielleicht nicht immer in Form blauer Flecke äussert.
  • Snowy 21.11.2019 14:31
    Highlight Highlight Weiss man, ob Rytz selber von Stöckli auch einen Rücktritt eingefordert hat?

    Oder impliziert dies einfach ihre Teilnahme am zweiten Wahlgang, obwohl Grüne und SP im Vorfeld vereinbart hatten, dass der schlechtere nicht mehr teilnehmen soll.
    • Herr J. 21.11.2019 17:07
      Highlight Highlight Rytz hat mit Sicherheit nichts Derartiges gefordert. Auch wenn ich Ihre Politik nicht schätze, ist sie integer und hat hundertfaches Format im Vergleich zum Bund-Journi, der nur seinen Vulgär-Feminismus zur Schau gestellt hat, ohne zu bedenken, dass der ausserhalb seines Milieus null Resonanz findet.

      Nein, Regula Rytz hat sich vom tollen Resultat im ersten Wahlgang blenden lassen. Mit ihrer Kandidatur hat sie am Ende Salzmann die Wahl ermöglicht, denn bei nur einer Linken-Kandidatur hätte wohl eine Mitte-Frau zusammen mit Stöckli die Wahl geschafft.
    • Snowy 21.11.2019 18:21
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so Herr J.
  • Nuscheltier 21.11.2019 14:29
    Highlight Highlight Danke! Wegen solchen Artikeln/Meinungen lese ich Watson
  • SumSimona 21.11.2019 14:28
    Highlight Highlight Von einem Mann zu verlangen, zu "Gunsten" einer Frau auf ein Amt verzichten, ist kontraproduktiv. Es würde nur die Ansicht verstärken, dass Frauen "nichts alleine können".
    Dennoch haben Sie und viele der männlichen Kommentarschreiber Feminismus und Gleichberechtigung nicht verstanden. Es gibt Equity und Equality. Richtige Gleichstellung wäre Equity. Solange Unterschiede bestehen, können Geschlechter nicht genau gleich behandelt werden. Ist eine Seite unterdrückt, ist es nur fair, ihr in bestimmten Angelegenheiten "mehr" Rechte zu erteilen, um ein Gleichgewicht herzustellen. Ergo Frauenquoten.
    • sweeneytodd 21.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Nein, denn wenn jemandem nur anhand des Geschlechtes(oder auch Hautfarbe etc.) eine Wirtschaftliche/Politische Funktion zuteil wird, ist diese Person für Mitstreiter/Konkurenten nicht ernstzunehmen da der Leistungsausweis dazu fehlt.
    • nGaggi 21.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Genau das ist es! Während heute viele die „equality of outcome“ verlangen, sollte die „equality of opportunity“ bevorzugt werden. Ich möchte nicht behaupten diese ist in der Schweiz zu 100% gewährleistet, aber definitv viel weiter fortgeschritten als in vielen anderen Ländern.
    • Herr J. 21.11.2019 17:09
      Highlight Highlight Equality of outcome würde viel Leid verursachen. Halbe/halbe auch bei Müllmännern/frauen oder Dachdecker/innen? Bei Coiffeusen/euren und Pflegefachfrauen/männern?
      Das ginge nur mit rohem Zwang gegen die Interessen und Neigungen der meisten Frauen und Männer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moeff 21.11.2019 14:19
    Highlight Highlight Die Frage ansich war richtig, der Zeitpunkt falsch, hätte sie doch VOR dem zweiten Wahlgang erfolgen müssen.
    Und zwar aus folgendem Grund:
    -Stöckli hat im Wahlkampf (v. a. für den zweiten Wahlgang) ständig betont, wie gering doch die Unterschiede in Sachfragen zwischen ihm und Rytz seien.
    -Stöckli hat sich im gesamten Wahlgang im Windschatten des Frauenstreiks und als Vorkämpfer für Gleichberechtigung positioniert. Zitat: "Ich unterstütze die Realisierung der tatsächlichen Gleichstellung in allen Lebenslagen"
    Stöckli hatte nach dem ersten Wahlgang knapp 2'500 Stimmen (von 120'00) Vorsprung
    • Herr J. 21.11.2019 17:13
      Highlight Highlight Nein, die Frage war zu allen Zeiten falsch. Man stelle sich nur einen kurzen Moment vor, man hätte einer erstplatzierten Politikerin nahe gelegt, doch zugunsten des Mannes zu verzichten. Irgend eine quere Rechtfertigung fände sich sicher (z.B. sind Männer bei der Linken in der Minderheit - geht doch gar nicht!).
      Diese Frage wäre völlig daneben gewesen, ebenso ist die Frage an Stöckli überflüssig und fehl am Platz, egal wann sie gestellt wurde.
    • äti 21.11.2019 18:54
      Highlight Highlight Ich sehe nirgendwo ein Problem. Eine ironische Frage, kein Humor - ist doch so normal.
      Allerdings sind die meisten Kommentare erschreckend.
  • fandustic 21.11.2019 14:15
    Highlight Highlight Peinlicher und unnötiger als diese Frage des Journalisten war im Anschluss dazu nur noch der „Rechtfertigungs“ Artikel im Bund....selten einen solchen Mist gelesen🤦🏼‍♂️
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 21.11.2019 14:09
    Highlight Highlight Stellt euch vor ein Journalist hätte die gleiche Frage einer gewählten Frau gestellt... Weltuntergang.
    • äti 21.11.2019 15:45
      Highlight Highlight Stell dir vor manche hätten den Witz hinter der Frage verstanden .... kaum denkbar.
    • RowRow 21.11.2019 15:53
      Highlight Highlight Ich finde Journalisten sollten diese Frage langsam stellen, bei der SP und Grünen sitzen ja mehr Frauen als Männer. Dort sollten Frauen auf ihr Amt verzichten.
  • Blaubar 21.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Alle sind gleich, vorallem die Frauen.
    • Wendy Testaburger 21.11.2019 13:49
      Highlight Highlight Nein, die Frauen sind gleicher.
    • äti 21.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Die Männer sind noch gleicher, die Humorlosesten sind am gleichsten. :)
    • RowRow 22.11.2019 02:22
      Highlight Highlight @äti Ja und Männer-Bashing ist kein Humor. Sondern nur billigster Feminismus. Wer andere schlecht reden muss um selbst gut zu wirken, hat null Charakter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 21.11.2019 13:37
    Highlight Highlight Schön, dass es auf Watson doch noch einen Mann gibt, der - wie es scheint - auch die Männer nicht ganz aus den Augen verliert, ohne dass er deswegen gleich den Feminismus bekämpfen muss.

    Dies gelingt auf diesem Portal nicht allen. Aber wenn der Chef mit gutem Beispiel vorangeht, ist noch nicht Hopfen und Malz verloren.

    Ich finde es übrigens durchaus gut, dass sich dieses Portal den Frauen widmet und sich für die Gleichberechtigung einsetzt. Aber dieses Bestreben muss nicht zwangsläufig mit Männerbashing einhergehen. Und Männer dürfen sich durchaus auch für Männer einsetzen.
    • SumSimona 21.11.2019 14:30
      Highlight Highlight Herr Wüthrich, an sich stimme ich Ihrer Aussage zu, nur scheiden sich die Ansichten bezgl. was "Männerbashing" ist. Viele Ihrer Geschlechtsgenossen reagieren erstaunlich sensibel auf jegliche, noch so anständig formulierte Kritik und nennen diese "Männerbashing".
    • Bruno Wüthrich 21.11.2019 16:33
      Highlight Highlight @ SumSimona
      Als das anfing mit metoo und anderem, was da an Echtem und Unechtem, an Relevantem und Irrelevantem an die Oberfläche gezerrt wurde, dachte ich immer: OK, damit bin nicht ich gemeint. Weil für mich klar war und immer noch ist, dass die meisten Männer nicht so sind.

      Mittlerweile habe ich allerdings den Eindruck: Doch, wir Männer sind alle gemeint. Weil wir alle in denselben Topf geworfen werden.

      Seither bin auch ich sensibler geworden.
    • SumSimona 21.11.2019 16:52
      Highlight Highlight Es kommt durchaus auf das Thema an. Die wenigsten Männer sind Vergewaltiger, die meisten haben aber schon Frauen belästigt oder diskriminiert- ob das nun ihre Absicht war oder nicht. Anstatt seine Angewohnheiten vehement zu verteidigen, könnte mann ja auch einfach zuhören und sich auch allfällige eigene Fehler eingestehen. Ein Mann wird nie wissen, wie es ist, eine Frau zu sein. Was für euch stimmt, stimmt für uns nicht immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 21.11.2019 13:36
    Highlight Highlight Lieber Herr Stöckli: Gute Reaktion!



    Lieber Herr Thiriet: Hä?
  • Joypad 21.11.2019 13:35
    Highlight Highlight Dieses Gleichberechtigungs-Gedönse ist echt anstrengend. Es gibt viele Länder (Islam) wo das ganz klar ein wichtiges und akutes Thema sein muss, aber leider nicht ist. Aber in der Schweiz ist das schlichtweg nicht mehr nötig und einfach nur nervig.

    Jeder der schon Mal einen Sorgerechts-Streit austragen musste wird feststellen das es sich eher auf die andere Seite verschoben hat. Die meisten in der Schweiz erkennbaren Geschlechterunterschiede sind andersweitig erklärbar und haben nichts mit "fehlender Gleichberechtigung" zu tun.
    • SumSimona 21.11.2019 14:39
      Highlight Highlight Die Sorgenrechtsdebatte ist lächerlich, weil hier ein ganz einfacher Punkt nicht begriffen wird. Die heutigen Sorgerechtsgesetze basieren auf patriarchalen Strukturen und nicht zur Begünstigung von Frauen. Das Problem ist, dass in den meisten Köpfen Frauen noch immer für Kinder, und Männer für Karriere zuständig sind. Genau diese Strukturen versucht ja der Feminismus abzuschaffen. Wie man solche offensichtliche Zusammenhänge nicht erkennen kann, ist mir ein Rätsel. Aber eben, lieber Unterschiede verleugnen und das männliche Geschlecht als wahres Opfer darstellen, als Fehler einzuräumen.
    • Joypad 21.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Es geht hier nicht darum jemand als wahres Opfer darzustellen! Sondern das ein Problem erschaffen bzw. gesucht wird, dass so in der Schweiz nicht mehr wirklich ein Problem ist. Ein Mann darf kaum in Richtung einer Frau schauen ohne gleich an den "Pranger" gestellt zu werden - das kommt von dieser ewigs lächerlichen Feminismus-Debatte.

      Korrekt ist das beim Thema "Sorgerecht" bei vielen Menschen unterbewusst ein patriachalische Denken vorhanden ist, was aber in diesem Fall definitiv der Frau zu Gute kommt. Ausserdem wird das von vielen Frauen ja sogar so gewünscht! Siehe "Sorgerechts"-Streit.
    • Ja! 21.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Sorgerechts-Streits gehören einfach tendenziell zu denjenigen Themen, bei welchen die Männer vermehrt einer Ungleichbehandlung ausgesetzt sind. Und das ist nicht ok. Aber es heisst noch lange nicht, dass sich deshalb die gesamte Thematik auf "die andere Seite verschoben hat"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • oskar 21.11.2019 13:35
    Highlight Highlight danke für diese treffende analyse!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Der Chef liefert wieder gross ab.
    Was mich halt fragen zurücklässt: Eine Ziel der Gleichberechtigung ist doch, dass Frau sich nicht mehr für ihr frau-sein verteidigen muss, sprich keine Fragen nach, "können sie das als Frau dann", "wer kümmert sich um die Kinder", "sollte das nicht ein Mann tun"?
    Wann wurde aus diesem befreienden Ansatz, der die betroffenen Frauen vor übergriffigen Fragen schützen soll ein so regressiver, nach der Logik, oke, die Frauen werden dummes Zeugs gefragt, jetzt fragen wir die Männer wegen ihrem mann sein doffe Fragen, wie zB, ob das nicht eine Fraue übernehmen soll?
  • Füdlifingerfritz 21.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Guter Text.
    Eine Sache zu diesem Abschnitt: "Das rechtskonservative Milieu diskreditiert die soziologischen Genderwissenschaften, genauso das linksprogressive Spektrum die Neuro-Psychologie"
    Ich denke, wenn man sich die Resultate und Erkenntnisse dieser beiden Disziplinen anschaut, ist es recht einfach zu sehen, welches Feld hier mehr Nutzen für die Menschheit bringt und welches wiederum vor allem stark ideoligisiert ist. Schliesslich haben Gender Studies einen politisch-feministischen Ursprung und Hintergrund. Dies muss man - ob rechtskonservativ oder nicht - berücksichtigen.
    • dickmo 21.11.2019 13:59
      Highlight Highlight Ja, aber das macht ja die nach wissenschaftlichen Kriterien und überprüfbaren Methoden gewonnenen Erkenntnisse nicht weniger wertvoll als solche anderer Wissenschaftszweige.
    • rudolf_k 21.11.2019 14:52
      Highlight Highlight Du meinst z.B. die nach wissenschaftlichen Kriterien und überprüfbaren Methoden gewonnenen Erkenntnisse folgender Studien?

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    • rudolf_k 21.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Um hier selbst noch die korrekte Antwort zu geben: Grossen Teile dieser sogenannten Wissenschaft sind absoluter Mumpitz, schwachsinnige, ideologiegetriebene Pseudowissenschaft ohne jegliche Basis in der Realität. Dies zeigt mein Video bestens. Wenn sich die Linke nicht konsequent von solchem Irrsinn distanziert wird diese grüne Welle in der Schweiz von sehr kurzer Dauer sein.
  • Turi 21.11.2019 13:13
    Highlight Highlight Schlimm finde ich in der Geschlechterdebatte, dass jemand, der Geschlechterthemen kritisch anspricht (bspw die 2/3 Frauenvertretung der SP im Parlament), gleich als "Rechter" dargestellt und beschimpft wird. Dürfen Linke dieses Thema nicht mehr kritisch diskutieren?

    Es gibt viele Männer, die sind überhaupt nicht mit der Einseitigkeit der links-feministischen Politik einverstanden. Und diese Männer sind deswegen nicht automatisch "rechts", und schon gar keine "Nazis".
    • solomon london 21.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Woher haben sie die Zahl, dass 2/3 der SP im Parlament Frauen sind?
    • SumSimona 21.11.2019 14:42
      Highlight Highlight Nein, aber Sexismus wird meistens Rechten zugeordnet, was falsch ist. Wo ein Mann ist, da ist Sexismus nicht weit- auch nicht in linken Kreisen. Freu mich schon auf die Blitze von sich angegriffen fühlenden Männern.
    • ThePower 21.11.2019 16:00
      Highlight Highlight @SumSimona
      Ach weisst du, vieles was ihr Feminstinnen als Sexismus versteht, versteht jeder normale Mann schlicht und ergreifend als Mannsein. Ich bin also cool mit deinem Kommentar, keine Sorge😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 21.11.2019 13:01
    Highlight Highlight Die Stimmbürger haben's in der Hand, wer gewählt wird.
    • Sandro Lightwood 21.11.2019 13:43
      Highlight Highlight Ausser eben, wenn derjenige den sie Wählen möchten, sich nicht mehr zur Wahl stellt. Aus Gründen.
  • Val Bavona 21.11.2019 12:51
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, der zum Denken anregt. Ed ist wichtig, dass wir genügend Frauen (und meiner Meinung nach fast noch wichtiger) genügend Junge im Parlament haben. Aber das haben wir - wie so oft - als Wählerinnen und Wähler selber in der Hand...
  • Quacksalber 21.11.2019 12:47
    Highlight Highlight In Baselland ist die Konstellation ähnlich gewesen. Nur hat sich Eric Nussbaumer mit etwas weniger Stimmen im ersten Wahlgang wie er es angekündigt hatte aus dem Spiel genommen. Jetzt ist zu hoffen, dass möglichst viele die Maya Graf als SR wollen auch tatsächlich stimmen gehen.
    • T. aus B. 21.11.2019 13:03
      Highlight Highlight In Bern war bei Rot-Grün vor der SR-Wahl offenbar auch die Abmachung, dass sich der/die schlechter Klassierte zurückzieht. Davon wollten nach Wahlgang 1 Grün/Rytz nichts mehr wissen.
    • poga 21.11.2019 13:46
      Highlight Highlight Weist du das mit Bestimmtheit? Es war immerhin der Reporter der gefragt hat.
    • äti 21.11.2019 15:29
      Highlight Highlight @T. 'offenbar' oder 'wirklich' ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 21.11.2019 12:42
    Highlight Highlight Top geschrieben! Danke
  • Hochstapler 21.11.2019 12:41
    Highlight Highlight Der Mann soll auf die Kandidatur verzichten, damit die Frau gewählt wird?
    Was hat das denn mit „Gleichberechtigung“ zu tun?
    Die ganze „Gleichmacherei“ kann einem tatsächlich auf den Geist gehen.
    • Turi 21.11.2019 13:16
      Highlight Highlight Die Grünen in Deutschland haben eine Satzung verabschiedet, nach der nur Frauen darüber entscheiden dürfen, ob Wortmeldungen von Männern in Parteiversammlungen noch zugelassen sind.
      Ein Beispiel, in welche absurde männerfeindliche Richtungen der Feminismus sich entwickelt.

      https://genderama.blogspot.com/2019/11/grune-von-jetzt-entscheiden-die-frauen.html
    • Tjuck 21.11.2019 13:38
      Highlight Highlight Die Frage des Bund-Journalisten ist eine reine und dazu noch dumme, nichtssagende Provokation und hat weder mit Gleichberechtigung noch mit angemessener Vertretung der Geschlechter in der Politik etwas zu tun.
    • Moeff 21.11.2019 14:27
      Highlight Highlight Wenn sich jemand als grosser Vorkämpfer für Gleichberechtigung positioniert ("Ich unterstütze die Realisierung der tatsächlichen Gleichstellung in allen Lebenslagen") und sich politisch von der Frau nicht abgrenzen kann oder will, ist die Frage nach konkreten Taten bezüglich durchaus berechtigt. Aber wahrscheinlich reicht seine Unterstützung für die Gleichberechtigung nur soweit er nicht betroffen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 21.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Ein sehr gute und überfällige Einordnung.

    Mit 16‘000 Stimmen Vorsprung wegen einer Frau in einer anderen Partei (!) verzichten, wäre a) krasse Missachtung des Wählerwillens b) Rytz wäre per sofort eine lame duck

    Das Rytz in Bern von persönlicher zu persönlicher politischen Niederlage schreitet zeigt auf, dass die kantonsinterne Meinung über Sie wohl nicht so farbig ist, wie ausserhalb des Kantons wahrgenommen.
    • T. aus B. 21.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Treffender Kommentar zum treffenden Kommentar.

      Zumal Rytz gerade im 1. Wahlgang in den Bezirken Bern-Mittelland und Thun jeweils gut 1000 bzw. 100 Stimmen mehr holte. Ansonsten lag Stöckli jeweils vor ihr. Von Stöckli da einen Rückzieher zu Rytz' Gunsten zu erwarten, ist doch sehr verwegen.
    • Neruda 21.11.2019 13:36
      Highlight Highlight Wurde Frau Rytz denn nicht in den Nationalrat gewählt?
    • Tjuck 21.11.2019 13:40
      Highlight Highlight @T. aus B.

      Was ist das überhaupt für ein Journalist? Kennt man den in Bern als Bund-Leser? Dieser arme Mann (oder war es eine Frau?) hat sich offenbar nicht viel überlegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlingel 21.11.2019 12:27
    Highlight Highlight Perfekt auf den Punkt gebracht. Danke!
    • Chesus80 21.11.2019 12:54
      Highlight Highlight Wow, toller, differenzierender Artikel der es auf den Punkt bringt. Und das auf Watson. Das überrascht. Weiter so, hiffentlich kriegt ihr wieder die Kurve liebes Watson-Team. Dieser Artikel lässt hoffen und ihr verabschiedet euch davon Vice zu kopieren
  • Sherlock_Holmes 21.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Einmal mehr eloquent auf den Punkt gebracht.

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