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Sie haben genug: 22 Schweizerinnen erzählen, wie sie sexuelle Gewalt im Alltag erlebten

Aggressive Anmache, Begrapschen, sexuelle Übergriffe: Jede fünfte Frau in der Schweiz macht solche Erfahrungen. Stellvertretend für die vielen Betroffenen erzählen 22 Frauen über ihre Erlebnisse mit dreisten Männern.

08.03.16, 16:19 11.03.16, 15:32

Anne-Sophie Keller (text) und Sophie Stieger (bilder)



Ein Artikel aus dem

Es passiert im Tram, im Einkaufszentrum, im Club, am helllichten Tag, bei der nächtlichen Heimkehr oder auf dem Weg zur Arbeit. Und es passiert jeder fünften Frau in der Schweiz: sexualisierte Gewalt. Ihre Formen sind zahlreich und gehen von Beschimpfungen bis zu tätlichen Übergriffen. Mit den Vorfällen in Köln gerieten die Attacken im öffentlichen Raum schlagartig ins Bewusstsein der breiten Bevölkerung. Sie sind kein durch Migration importiertes Problem. Doch sie sind für viele Frauen in der Schweiz Alltag.

Dennoch wird das Thema nur selten öffentlich diskutiert. Viele Frauen verschweigen das Geschehene. Aus Angst, Selbstschutz oder Scham. Und Medien berichten oft nur über die «spektakulären Fälle». Doch es sind keine Fälle, es sind Menschen.

Zum Beispiel Sonia Bischoff, die in einem verriegelten Auto von einem Taxifahrer bedrängt wurde. Nataly Baumgartner, die als Minderjährige beim Warten auf den Zug von einem entblössten 50-Jährigen flüchtete. Michelle Feer, die sich an einem Festival von einem Mann losreissen musste. Zusammen mit anderen Frauen erzählen sie hier ihre Geschichten – repräsen­tativ für viele, die sonst kaum Gehör finden. Der Welt­frauentag, der am 8.März stattfindet, ist ein guter Anlass dafür.

Viele Betroffene begleitet das Erlebte ein Leben lang

Die Schuldfrage ist dabei allgegenwärtig: Hätte ich es verhindern können? Warum habe ich mich nicht gewehrt? Diese Fragen stellen sich die meisten betroffenen Frauen. Eine Haltung, die durch das gesellschaftlich etablierte, sogenannte «Victim Blaming» gefördert wird: Die Schuld wird den Opfern zugeschrieben, nicht den Tätern.

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«Frauen verzichten oft auf eine Anzeige, weil ein hohes Risiko besteht, dass ihnen die Schuld zugewiesen wird, etwa zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein, die falsche Kleidung angehabt zu haben, zu betrunken gewesen zu sein», sagt die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach in einem Interview mit dem «Migros Magazin». Oft stehe auch Aussage gegen Aussage: «Wir wissen, dass vielen deshalb von einer Anzeige abgeraten wird.»

Wagen die Frauen dennoch den Gang an das Gericht oder an die Öffentlichkeit, erwarten sie weitere Demütigungen und Zweifel an ihren Geschichten. Die Konsequenzen sind bedenklich: Viele Betroffene begleitet das Erlebte ein Leben lang, während bloss ein Bruchteil aller Täter angezeigt wird. Die Verurteilungsquote liegt bei rund drei Prozent. Sexuelle Gewalt ist somit ein beinahe straffreies Delikt.

Unterstützung fehlt von allen Seiten: den Behörden, der Gesellschaft, der Justiz. Als Folge haben Frauen gelernt, die Grenzüberschreitungen zu akzeptieren. Sie haben sich damit abgefunden, dass es normal ist, in einem Club ohne Einverständnis angefasst zu werden. Sie haben gelernt, nach Zurückweisung unerwünschter Avancen mit «Schlampen»-Zurufen zu leben. Doch sexualisierte Gewalt ist ein Problem, das die Gesellschaft nicht länger als normal akzeptieren darf.

Geneva Moser (27), Bern

Portraits von Frauen zum Thema

«Meine damalige Freundin und ich küssten uns vor drei Jahren im Zug. Es war gegen 23 Uhr. Plötzlich kam ein Fremder um die 30 und machte uns an. Nach unserer Abweisung wurde er wütend. Die Mitfahrenden reagierten nicht. Er bedrohte uns schliesslich, ging ins nächste Abteil und masturbierte dort. Als wir ausstiegen, lief er uns nach und sprach Morddrohungen aus. Wir stiegen in ein Taxi. Er schlug auf die Fensterscheibe ein.»

Sabrina Ben Salah (41), Zürich

Portraits von Frauen zum Thema

«Das erste Mal, als ich sexuell belästigt wurde, war ich zwölf Jahre alt. Ich war auf dem Weg zum Gitarrenunterricht im Friesenberg. Am Goldbrunnenplatz stieg ich in einen Bus der Linie 32 ein. Ein Mann um die 50 nutzte die Gelegenheit, um meine kaum vorhandenen Brüste unter meinem weiten Pullover zu befummeln. Mit beiden Händen. Dabei zwinkerte er mir zu. Es war widerlich. Und der Typ lächelte nur.»

Tiba Ponnuthurai (19), Wädenswil ZH

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«Es passierte vor einem Monat an der Langstrasse. Ich war mit Freundinnen unterwegs. Wir begannen, mit einer Gruppe von Männern zu reden. Als ich auf die Toilette wollte, folgte mir einer der Männer. Ich denke, er war so Mitte 20. Glücklicherweise merkte es der Barbesitzer und kam herunter. Es hätte blöd enden können, ich hatte ja mein Handy nicht dabei und war im unteren Stock. Mich hätte niemand gehört.»

Nina Basso (24), Zürich-Seebach

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«Wegen meines grossen Busens hatten viele Männer das Gefühl, sie könnten mich anfassen. In diesen Momenten war ich jeweils total blockiert. Es ist mein Körper. Da erwartet man nicht, dass andere sich die Freiheit nehmen, ihn anzufassen. Zum Glück kümmerte sich meine Schwester um diese Typen. Sie wurde auch schon handgreiflich. Doch Bemerkungen gab es ständig. Mit 14 rief mir einer an einem Badetag am See ‹geile Titten› zu.»

Nataly Baumgartner (22), Sirnach TG

Portraits von Frauen zum Thema

«Vor fünf Jahren wurde ich an einem kleinen Bahnhof im Thurgau von einem Mann um die 50 angestarrt. Er lief etwa zehn Mal an mir vorbei. Beim letzten Mal sah ich, dass sein Reissverschluss offen war und er sein Geschlechtsteil in der Hand hatte. Ich nahm mein Handy aus der Tasche und wollte meine Eltern anrufen. In diesem Moment rannte er weg. Ich meldete den Vorfall der Polizei. Ich wollte nicht, dass das noch einem Mädchen passiert.»

Tanja Bircher (28), Schaffhausen

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«Auf dem Heimweg von einem Studi-Job traf ich in einer Passage auf zwei Männer. Der eine tippte den anderen an und zeigte in meine Richtung. Als ich an ihnen vorbeiging, packte mich der eine und drückte mich an die Wand. Der andere langte mir in die Hosen. Ich dachte, wenn ich mich wehre, habe ich ein Messer im Rücken. Schliesslich trat ich dem einen zwischen die Beine. Ich riss mich los und rannte zum Auto, wo ich nur noch weinte.»

Nadja Brenneisen (24), Zürich

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«Im Dezember 2014 kehrte ich gegen vier Uhr morgens vom Ausgang nach Hause zurück. Bei der Zürcher Bäckeranlage merkte ich, dass mir einer folgte. Ich wechselte die Strassenseite. Er wechselte sie auch. Ich suchte meinen Schlüssel, da packte er mich und versuchte, mich in den Park zu ziehen. Mein Adrenalin-pegel stieg sofort. Als ich versuchte, mich loszukämpfen, liess er sofort los. Ich rief meine Mutter an.»

Sonia Bischoff (41), Zürich

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«Ich war 24 und musste unbedingt pünktlich bei der Arbeit erscheinen. Der Taxifahrer war gegen 60, ein Schweizer mit Bierranzen und Ländlermusik im Radio. Ich erzählte ihm, warum ich nicht den Zug nehme. Plötzlich sagte er, ich könne auch mit Sex bezahlen. Er fuhr immer schneller, die Tür war verriegelt, seine Hand auf meinem Oberschenkel. Als ich ihm mit erfundenen Mafiakontakten drohte, liess er mich raus. Ich blieb vier Tage zu Hause, unter Schock.»

Seraina Degen (29), Basel

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«Es war letzten Herbst in Kleinbasel. Ich wartete mit einer Freundin aufs Tram. Da kam ein Mann daher: ziemlich aufgeladen und sehr zugedröhnt. Man hörte ihn bereits von weit her herumgrölen. Er sprach uns schliesslich an und fragte: ‹Wollt ihr ficken?› Wir schauten weg. Er liess nicht locker, öffnete seinen Hosenladen, zog seinen Penis heraus. Ich stand auf und sagte ihm, er solle verschwinden. Dann zog er zum grossen Glück endlich weiter.»

Michelle Feer (25), Winterthur ZH

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«Als ich acht Jahre alt war, griff mir ein Mann in der Badi zwischen die Beine. Ich realisierte das erst Jahre später. Aufgehört haben die Belästigungen nie. Als Erwachsene wurde mir zahlreiche Male an Festivals oder in Clubs an den Hintern gefasst. Das ist traurigerweise normal geworden. Einmal liess mich einer nicht los und klammerte sich gewaltsam an mich. Das überforderte mich enorm, da ich extrem schüchtern war. Ich denke, heute würde ich mich wehren.»

A. S. (26), Lausanne

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«Im Ausgang gehören sexuelle Belästigungen zum Alltag. An meinem 16. Geburtstag griff mir erstmals ein Mann zwischen die Beine. Ich konnte gar nicht reagieren. Man sagt, ein Mensch reagiere bei Bedrohungen wie ein Tier: entweder mit Flucht, Angriff oder Totstellen. Der Schock, der einen lähmt, das ist das Totstellen. Und es macht die Sache besonders schlimm, weil sie einen ohnmächtig macht. Und weil Männer dann einfach davonkommen.»

Linda Landolt (30), Zürich

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«Ich ging nach dem Ausgang vom Zürcher Hardplatz aus Richtung Güterbahnhof, als auf einmal ein Auto ganz langsam neben mir her fuhr. Ich erkannte einen Mann darin, er glotzte mich an. Ich war genervt und zeigte ihm den Stinkefinger. Ein Fehler. Er hielt 30 Meter vor mir an. Ich geriet in Panik. Zum Glück konnte ich ein anderes Auto anhalten und mir so Hilfe holen. Der andere fuhr weg. Ich weiss nicht, was sonst passiert wäre.»

Sarah Basso (26), Zürich Seebach

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«Ich war 20 Jahre alt und ging in den damaligen Zürcher Club Alte Börse in den Ausgang. Bei der Garderobe griff mir ein Typ zwischen die Beine unter die Unterhosen. Ich drehte mich um, aber ich konnte niemanden als Täter identifizieren. Es schaute niemand hin. Alle taten so, als wären sie in ein Gespräch verwickelt. Ich war enorm erschrocken – so fest, dass ich gar nichts mehr machen konnte.»

Flavia Caroni (24), Bern

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«Im Sommer 2013 besuchte ich mit meiner Mutter ein Open-Air-Kino. Ein älterer Mann setzte sich neben mich. In der zweiten Hälfte des Films wurde es kühl. Ich wollte meine Jacke anziehen, die zusammen mit meiner Tasche auf dem Schoss lag. Da sah ich seine Hand auf dem Oberschenkel. Ich hatte sie wegen des Gewichts der Tasche nicht gespürt und wischte sie sofort weg. Für mich war am schlimmsten, dass ich nicht wusste, wie lange seine Hand schon da war.»

S. C. (50), Glarus

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«Sexuelle Belästigung erfuhr ich von Männern, die ihre Machtposition ausnutzten. Vor etwa 15 Jahren wollte mein Chefredaktor bei einem Apéro in einer Bar mit mir flirten. Nicht mein Typ, nicht mein Alter. Er kam ganz nahe an mich ran und spielte mit seiner Zunge herum. Die anderen am Tisch grinsten nur blöd, als wärs ein Witz gewesen. Als ich ihn wegstiess, wurde er sauer. Nach diesem Vorfall wurde ich bei der Arbeit schlechter behandelt.»

R. T. (21), Winterthur ZH

Portraits von Frauen zum Thema

«Ich war Mitte Februar an einem Samstag mit einer Kollegin im Ausgang. Danach setzten wir uns noch auf eine Bank und redeten ein bisschen. Da hörten wir ein Stöhnen. Plötzlich entdeckten wir einen Mann auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Er war am Masturbieren. Als er sah, dass wir ihn entdeckt hatten, ging er fort. Ich war entsetzt und wütend. Man fühlt sich beschmutzt. Ich merke, dass mich solche Dinge immer feministischer machen.»

N. K. (21), St.Gallen

Portraits von Frauen zum Thema

«Im letzten November kehrte ich nach dem Ausgang in St. Gallen nach Hause zurück. Plötzlich folgten mir etwa zehn jüngere Männer. Sie sagten, ich solle nicht so schnell laufen, ich käme eh nicht weg. Ich ging immer schneller, rannte schliesslich. Glücklicherweise bogen sie dann ab. Das war nicht die einzige Belästigung. Im Club betatscht zu werden, ist schon fast Alltag – auch dass viele Männer ein Nein nicht akzeptieren, einen auslachen und als öde Feministin beschimpfen.»

D. G. (23), St.Gallen

Portraits von Frauen zum Thema

«Vor vier Jahren ging ich einmal vom Bahnhof St. Gallen aus allein nach Hause Richtung Silberturm. Beim Stadttheater kam mir einer entgegen und lief neben mir her. Irgendwann packte er mich und versuchte, mich zu küssen. Ich schrie und wehrte mich. Zwei Mal schlug er mich mit seinem Schirm ins Gesicht. Ich konnte mit meinem Handy in der Tasche heimlich meine Freundinnen anrufen. Schliesslich konnte ich mich losreissen und wegrennen.»

C. C. (39), Zürich

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«Ich wurde im ÖV unzählige Male begrapscht. Das Schlimmste war jeweils die Reaktion der Mitreisenden: diese Mischung aus Verachtung und Ekel, die das Opfer miteinschliesst. Das sind die alltäglichen Übergriffe. Dazu kommen die aggressiven Übergriffe. Männer, meist zu zweit, sprechen dich im Vorbeigehen an, schon in Erwartung, dass du ablehnen wirst, um dann eine Hasstirade gegen dich loszulassen. Das geht von ‹verdammte Rassistin› bis ‹frigide Emanze›.»

R. B. (23), Zürich

Portraits von Frauen zum Thema

«Es passierte vor vier Jahren. Ich war im Tram von der Schaufelbergerstrasse zum Goldbrunnenplatz unterwegs und stieg ganz hinten ein. Alle anderen waren im vorderen Teil. Bis auf einen Mann um die 50. Da merkte ich, warum alle vorne sassen. Ich hörte ein seltsames Geräusch. Als ich hinüberschaute, sah ich, dass er sich selber befriedigte. Ich war total erstaunt und sagte ihm, er solle seinen Penis wieder einpacken. Er sagte, er sei gleich fertig. Total irre.»

L. B. (24), Muri AG

Portraits von Frauen zum Thema

«Im letzten Dezember stieg ich um sieben Uhr morgens in den Zug und war allein im Wagen. Ein Mann stieg zu, sah mich, setzte sich dann ins Abteil schräg gegenüber. Danach schlief ich ein. Als ich das nächste Mal aufwachte, sah ich, dass er sich entblösst hatte. Ich war schockiert und fragte mich zuerst, ob ich das bloss geträumt hatte. Heute bereue ich, dass ich nicht gehandelt und das Zugpersonal informiert habe.»

N. M. (27), Bern

Portraits von Frauen zum Thema

«Ich war 20 und besuchte ein Open Air. Mitten in der Nacht spürte ich eine Hand an meinem Hals. Ich schreckte auf und sah, dass ein Mann neben mir kniete. Er griff nach meinen Handgelenken und hielt mich fest. Ich schrie. Ich höre es noch heute. Es hörte sich fremd an. Irgendwann liess er mich los und flüchtete. Kein Mensch reagierte. Und als ich meine Freundin im Zelt nebenan weckte, meinte sie bloss, er käme bestimmt nicht zurück.»

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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148
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148Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ramy 10.02.2017 09:24
    Highlight Insbesondere auch was in der Einleitung geschrieben wird. Sobald man bestimmten Männern einen Korb gibt oder nicht einfach mit ihnen ins Bett hüpft, wird man als Schlampe bezeichnet.
    Also wart, ich soll jemand sein der mit jedem ins Bett geht und leicht zu haben ist, weil ich dich nicht will?
    Da beleidigst du dich bloss selbst, wenn selbst ein leichtes Mädchen dich nicht will ;)
    18 0 Melden
  • Der Unheimliche 26.09.2016 13:11
    Highlight Unglaublich, dass einige Kommentatoren meinen, Exhibitionisten sollte man tolerieren und einfach wegsehen, wenn sich jemand befriedigt. Man ist doch nicht verklemmt, wenn solch ein Anblick schockiert?
    27 4 Melden
  • LeserNrX 25.09.2016 17:31
    Highlight Wenn man einer Frau "geile Titten" zuruft, ist das ja wohl eher ein Kompliment, als sonst was. Wenn man diese Aussage für sich genommen betrachtet und nicht irgendwelche beliebigen Implikationen hineininterpretiert, kann sie kaum als negativ bewertet werden.
    51 135 Melden
    • Pinot_Berlioz 25.09.2016 20:13
      Highlight das Mädchen war 14 Jahre alt.
      52 1 Melden
    • leihausweis 26.09.2016 09:32
      Highlight und auch wenn sie 30 wäre ist es nur eklig und mühsam.. wieso sollte es mich interessieren was jemand den ich nicht kenne über meinen körper denkt?
      55 41 Melden
  • Failai 25.09.2016 15:11
    Highlight Es geht nie um alle Männer. Es geht nicht drum Männer so oder so darzustellen. Man weiss das nicht alle Männer so sind. Es geht darum dass viele Frauen unter Übergriffen/Missbrauch/Belästigung von gewissen Männer leiden. Was mich närvt ist, dass viele Männer sich angegriffen fühlen und rumheulen "Hey! Nicht alle Männer!" oder so anstatt aktiv etwas gegen diese Männer und gegen dieses Denken vorzugehen welche ihnen so einen Ruf beschafft...
    59 3 Melden
  • cypcyphurra 10.03.2016 13:15
    Highlight Solche Geschichten sind wirklich schlimm und leider passieren viel zu oft. Plumpe anmachen oder Männer, die wenn sie was getrunken haben, sehr "touchy" werden. Unter solchen Männer leiden auch die anderen Männer die nicht so sind. Ich sehe das in meinem Freundeskreis. Wenn wir jetzt weg gehen, spricht keiner eine Frau an, da keiner aufdringlich sein möchte. Selbst wenn wir uns in einer Bar durch die Menge bewegen oder an den Tresen gehen, halten wir die Hände so in die Höhe wie ein Chirurg beim betreten des OPs..
    Leider ist das die Entwicklung und es wird wohl nicht besser.. :/
    37 1 Melden
  • cyber_btbx 10.03.2016 10:17
    Highlight Viele dieser Geschichten sind grässlich, aber anstarren stört niemanden, ich M fühle mich vielleicht in gewissen Situationen auch unwohl, trotzdem melde ich dies nicht der Polizei. Und auch die Geschichten mit dem Masturbieren, dann entfernt man sich doch einfach von dieser Person und es ist nicht weiter schlimm.Wenn es dann aber zu Berührungen kommt welche absichtlich sind(was im Club vielleicht nicht so klar ist) ist das sicher eine schlimme Erfahrung.
    Ich finde es ein wenig "unfair" da in diesem Artikel Männer so dargestellt werden, ich habe bisher noch nie soetwas erlebt/gesehen/gehört...
    62 75 Melden
    • cyber_btbx 10.03.2016 10:47
      Highlight *anstarren schadet niemandem
      10 12 Melden
    • Brehynfak 10.03.2016 11:17
      Highlight WeN stört es? NiemandeN.
      War absolut korrekt.
      12 10 Melden
    • cyber_btbx 10.03.2016 11:45
      Highlight Habe das Verb geändert falls dir das nicht aufgefallen ist ^^
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chlinae_Tigaer 10.03.2016 09:44
    Highlight Wusste gar nicht das es so viele Männer gibt die sich öffentlich befriedigen.

    Vielleicht müsste man Verbotsschilder dazu aufstellen, wenn doch soviele sind.
    9 29 Melden
    • Dytschgo 10.03.2016 11:03
      Highlight Ja genau Verbotsschilder würden Mörder davon abhalten Leute umzubringen. (Sarkasmus)
      39 0 Melden
    • Chlinae_Tigaer 10.03.2016 16:08
      Highlight @Dytschgo

      Dafür ein Herzchen, wenigstens mal jemand der (oder die) den Sarkasmus bemerkte.

      Allerdings schreib ich (Sarkasmus) nicht hin, da hier ja vorwiegend angeblich intelligente Leute mitlesen- und schreiben.

      Und von denen sollte man eigentlich erwarten können das sie sowas merken.
      10 9 Melden
    • Datsyuk * 10.03.2016 18:29
      Highlight Ah, sind alle deine Kommentare sarkastisch gemeint? Das würde viel erklären.
      17 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brehynfak 10.03.2016 08:46
    Highlight Ich werde angemacht, kriege zweideutigen Bemerkungen zu hören, werde unerwünschtem Körperkontakt ausgesetzt, werde angestarrt. Mir werden erotische Angebote gemacht. Man zeigt mir Körperteile, die ich jetzt gerade lieber nicht betrachten möchte. Man beschimpft mich vulgär. Genau so, wie es in den meisten Interviews hier geschildert ist. Das ist alles keine Gewalt angetan. Das sind lediglich Belästigungen. Sie sind unangenehm, aber schmerzfrei und ungefährlich.
    Anders ist es bei den Beispielen, wo jemand geschlagen, gewürgt, oder zu etwas gezwungen wurde. Dann ist es wirklich Gewalt angetan.
    39 66 Melden
    • Datsyuk * 10.03.2016 10:22
      Highlight Das empfindest du nicht als Gewalt? Es gibt nicht ausschliesslich physische Gewalt.
      40 4 Melden
    • Brehynfak 10.03.2016 11:39
      Highlight Es gibt keine psychische Gewalt.
      Böse Worte sind nichs als böse Worte, keine Gewalt. Siee tun nicht weh, sie sind nur ein eckliges Geräusch. Worte alleine können Dich zu nichts zwingen. Handschellen und Stöcke sehr wohl. Schläge und Brandblasen tun weh, oder ein verdrehter Arm. Aber doch nicht Worte. Ein Ohr voller wüster Beschimpfungen und Drohungen können nur einer Heulsuse Eindruck machen. Aber Eine heftige Tracht Prügel fesselt den stärksten Ochsen tagelang an das Krankenbett.
      Belästigung kann nicht töten. Gewalt kann töten. Wer diesen Unterschied nie erlebt hat, der hat nie gelebt.
      21 89 Melden
    • Datsyuk * 10.03.2016 11:52
      Highlight Worte können auch wehtun, sehr sogar.
      44 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 09.03.2016 23:30
    Highlight Gewisse Geschichten sind ziemlich heftig, andere aber auch einfach nur lächerlich. Grow a pair, Mädels! Dass im Ausgang, betrunken, aufgekratzt, in Partylaune, mal gefummelt wird gehört halt dazu. Sofern mans dann auch wieder lassen kann wenn die Frau nicht drauf einsteigt. Wer seine Grenzen nicht kennt ist ein Idiot. Aber nicht jeder offensive Körperkontakt ist eine versuchte Vergewaltigung. Manchmal will man einfach nur Spass. Aber die Zürcher Mädels haben Mühe damit; ja stets cool sein, hübsch aussehen, die Party rocken - aber bitte nicht zu viel Spass haben.
    22 99 Melden
    • alessandro 10.03.2016 07:33
      Highlight was wäre wenn dir ständig die 2m/110kg typen an den hintern fassen? deine aussage ist ja genau das problem. es geht nicht um normalen körperkontakt, sondern warum nimmst du dir das recht heraus die andere person einfach anzufassen? spass definiert jeder anders, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten frauen ein zigfaches anfassen pro abend von irgendwelchen typen nicht als solches kategorisieren.
      und wenn sie es zulässt, was ja alle grabscher möchten, wird sie sofort als schlampe gesehen.
      deine aussage ist typisch mann, der sich nicht in die andere seite hineinversetzen kann.
      60 14 Melden
    • Datsyuk * 10.03.2016 10:24
      Highlight Hoffentlich machst du das selbst nicht..
      Unglaubliche Aussage!
      34 6 Melden
    • Sam5 26.09.2016 07:50
      Highlight "Dann will man einfach nur spass" tolle Aussage. Genau das ist das Problem! Kein Wunder gibt es so viele "spassige" Übergriffe wenn einige so denken wie du.
      29 4 Melden
  • farrah 09.03.2016 14:58
    Highlight Ein spannender Artikel und grossen Respekt vor den Frauen die sich öffentlich dazu äussern. Jedoch gibt es auch Männer die belästigt werden und diese werden hier ganz weggelassen. Ich bin weiblich und etwas älter als 20, bin fast jedes Wochenende in den Clubs Zürichs, ja es kommt vor das man angegrabscht wird, aber man kann schon viel mit Bewegungen und Blicken verhindern, falls sich dann trotzdem jemand getraut mein Arsch oder Brüste zu berühren, werde ich laut und aggressiv oder sogar handgreiflich und dann verschwinden die Männer immer. Vielleicht liegt es auch an den Clubs die man besucht.
    22 7 Melden
    • who cares? 09.03.2016 23:11
      Highlight Weil frau muss sich ja nicht wundern wenn sie diesen und diesen Club besucht und muss ausserdem selbst durch Blicke verhindern, dass sie als Freiwild gilt. Mann ist Mann und kann halt nicht anders, ist ja dann okay oder wie? Typisches Victim Blaming hier.

      Ich finde das beschuldigt nicht nur Frauen, sondern zeichnet auch ein diskriminierendes Bild von Männern, denen kollektive Triebgesteuertheit vorgeworfen wird.
      43 3 Melden
  • happyhippie 09.03.2016 14:33
    Highlight Gutes Thema!
    Ich hatte leider auch mehrere solche Erlebnisse. Als ich 15 war, wurde ich in meinem Lehrbetrieb vom 48 Jährigen MA belästigt. Als ich ins Archiv musste, folgte er mir lautlos und machte das Licht aus. Als ich zum Schalter ging, ohne etwas zu ahnen, stand er dort. Ich drückte den Lichtschalter, da nahm er mein Handgelenk und zog mich zu sich und küsste mich auf den Mund. Ich meldete es dem Chef. Dieser entliess besagten Mitarbeiter, ohne mit der Wimper zu zucken. Mittlerweile bin ich 25 und ich habe in den vergangenen 10 Jahren leider zu viele solcher Dinge erlebt und gesehen.
    42 2 Melden
  • huderli 09.03.2016 14:22
    Highlight @ laurent ja du bist der ärmste ;-) wirst mit essen, bier und hübschen praktikantinen beschmissen :-)
    10 6 Melden
  • huderli 09.03.2016 14:04
    Highlight @taze ich respektiere ihre meinung, aber wenn ich männer sehe (egal ob grad am arbeiten oder nicht) die in dem moment gerade dabei sind gewalt gegen frauen anzuwenden schreite ich ein ohne zu überlegen um derjenigen person die angegriffen wird zu helfen....und wir sind uns alle einig, das gewalt gegen frauen ob jetzt physisch oder psychisch eine schandtat ist....trotz des traurigen themas noch allen einen schönen tag (picdump schauen macht fröhlicher :-))
    14 3 Melden
    • Laurent 09.03.2016 14:20
      Highlight im picdump kommen aber die männer (ich) von den frauen (lina) unter die räder :(
      21 6 Melden
    • Zerpheros 09.03.2016 14:27
      Highlight Wurden Sie etwa wieder mit Praktikantinnen beworfen?
      10 2 Melden
    • Laurent 09.03.2016 14:31
      Highlight diesmal wars ein pingpong-ball...
      19 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dytschgo 09.03.2016 13:31
    Highlight Es stimmt in fast allen Fällen Frauen Opfer von physischer Belästigungen sind. Männer sind aber auch betroffen und das vorwiegend auf psychologischer Ebene(Erpressung, der Versorger sein usw.). Was Frauen im Ausgang erleben ist nicht herunter zuspielen. Jedoch aus meiner Erfahrung sind diese Erlebnisse auch Regional bedingt. In Basel sind zB. sind diese Antanztpraktiken eher selten. Als ich in Zürich im Ausgang war kam es mir vor als dies die Norm sei. Ich persönlich finde es irgendwie abstossend fremden Menschen so nahe zutreten ohne Augenkontakt oder sich wenigsten begrüsst zuhaben.
    23 6 Melden
  • sapperlord 09.03.2016 10:19
    Highlight Schrecklich! Mir würden solche Sachen gar nie einfallen (bin ein Mann). Unglaublich, macht mich gerade sprachlos.
    Vielleicht habe ich das "Glück" mit drei älteren Schwestern aufgewachsen zu sein, da sieht man Frauen in einem ganz anderen Licht - man(n) passt auf sie auf!
    75 3 Melden
  • cactusbrain 09.03.2016 09:52
    Highlight Das schlimme ist, wenn das Opfer selbst zum Täter wird, weil die Sicherungen einfach durchgebrannt sind. Sexuelle, physische oder verbale Gewalt ist egal. Wenn die Nerven am Ende sind, dann wird es schlimm. An diesem Punkt sind viele Pärchen angekommen, die sich ständig verbal ausgedrückt haben, statt kurz an die Luft zu gehen um runter zu schalten. Von verbaler Gewalt wurde es physische Gewalt, später kam die sexuelle dazu. Nicht reif oder bereit sein für eine Beziehung und trotzdem den Menschen lieben, resultiert sich in Gewalt. Traurig.
    18 2 Melden
  • alessandro 09.03.2016 08:41
    Highlight wie unlustig männer sexuelle belästigung empfinden wird ersichtlich, wenn ein mann diese ausführt. ich erinnere mich an den prank clip wo einer auf der steigenden rolltreppe hände von "kreuzenden" männern berührte inklusive dem zuzwinkern. die empörung der belästigten stieg ins unermessliche. aber den transfer auf die selbe situation bei frauen machte wohl keiner.
    74 8 Melden
    • Menel 09.03.2016 09:10
      Highlight Der Unterschied dabei ist aber, dass Mann Mann körperlich nicht grundsätzlich unterlegen ist. Als Frau fühlt sich das nämlich nicht nur wie eine Belästigung an, sondern auch wie eine Bedrohung. Darum fallen auch viele Frauen bei solchen Übergriffen in eine Starre.
      76 6 Melden
    • alessandro 09.03.2016 09:51
      Highlight das stimmt natürlich. ich spreche mehr das unverständnis des mannes an. wenn mich eine frau an den hintern fasst bin ich höchstens überrascht und das spiegelt überhaupt nicht wieder was vor sich geht wenn ein mann dies einer frau macht.
      generell empfehle ich 10 prozentigen pfefferspray.
      18 2 Melden
    • flugsteig 09.03.2016 10:56
      Highlight Ich möchte das nicht verharmlosen, aber meiner Meinung nach kann man das nicht so leicht vergleichen. Von einem Mann angemacht zu werden ist für die meisten etwas ganz anderes als von einer Frau. Ausserdem ist die Reaktion darauf geradezu programmiert. Dieses Szenario kommt immer wieder als Scherz unter Freunden und muss immer sofort und heftigst abgelehnt werden damit man nicht als evtl. homosexuel gilt. Ich sage nicht das ich homophob bin oder das gut heisse, dennoch funktionieren die meissten Männer so...
      12 3 Melden
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  • huderli 09.03.2016 08:07
    Highlight @taze ich habe das mit der jacke erst im nachhinein mitbekommen, (habe es von innen beobachtet)
    5 0 Melden
  • pamayer 09.03.2016 07:37
    Highlight Ein altes thema. Einfach traurig.
    18 1 Melden
  • Matrixx 09.03.2016 06:40
    Highlight Das ist passend zum Frauentag. Oder zum After-Frauentag...

    Ich bin wiedermal spät dran...
    33 10 Melden
  • malu 64 09.03.2016 01:07
    Highlight Die meisten Typen kommen zur
    Besinnung wenn man sie gleich
    behandelt wie sie Frauen behandeln. Aber es sind die ersten
    die zu den Kummerbuben eilen um
    Anzeige zu erstatten. Viele Frauen
    haben Zukunftsangst oder haben
    solch grosse Angst vor ihren
    Partnern, dass sie von einer
    Anzeige absehen.
    22 5 Melden
  • SVARTGARD 08.03.2016 22:40
    Highlight Liebe Frauen ihr seid so zarte Geschöpfe,ich verstehe nicht wie man Euch so etwas an tun kann.Ich liebe Euch
    37 34 Melden
  • TaZe 08.03.2016 22:33
    Highlight Frauen, versucht euch zu wehren. Ich erlebte einmal einen Übergriff und ich bereue es sehr, mich damals nicht gewehrt zu haben. Dieses Bereuen hat in mir eine grosse Wut ausgelöst welche ich aufkommen lassen kann, wenn mir jemand wieder zu nahe kommt. zB im Ausgang, wenn mich jemand bewusst unsittlich anfasst, dann kommt diese Wut hoch und ich schreie ihn an. (Einmal teilte ich eine Ohrfeige aus) Wichtig ist, dies SOFORT! zu tun - nicht abwarten. Tipp: Geht in den Wald, ruft die Worte "Stopp" und "Nein" laut in die Gegend. Es muss schnell über die Lippen kommen, so könnt ihr das üben.
    50 5 Melden
    • huderli 08.03.2016 22:43
      Highlight dann meinen sie zu meinem input also, nur weil mann uniform trägt heisst das, das man handgreiflich werden darf?und dann noch gegen eine kleine zierliche frau??das ist doch mist!!!sie haben ja selbst geschrieben, dass ihnen auch schon gewalt angetan wurde und sie sich nicht wehren konnten. wären sie dann nicht froh, wenn jemand zu hilfe eilt, auch wenn diese perso "nur" ihren job ausführt und die "macht" missbraucht?
      4 9 Melden
    • TaZe 09.03.2016 13:11
      Highlight @ huderli. Hier geht es nicht um mich. Ich erklärte nur meine Art, mich zu wehren und der Grund, warum ich das bis jetzt konnte. Jedoch schlagen Sie auf einen Türsteher ein weil sie eine für Sie falsche Reaktion gesehen haben. Jedoch ohne zu diesem Zeitpunkt den Grund für sein Handeln zu kennen. Das finde ich nicht gerade überlegt.
      4 2 Melden
    • Sam5 26.09.2016 08:10
      Highlight Habe letzte woche einem typen mein glas wasser angekippt, nachdem er mich direkt zwischen die beine gefasst hat. Kannte das selbst nicht von mir, da ich sonst immer in eine starre falle. Immerhin habe ich so ein statement gesetzt. Jedoch wurde er daraufhin aggressiv und meine freunde mussten eingreiffen. Es ist schwierig in so einem fall richtig zu reagieren.
      14 0 Melden
  • Mehmed 08.03.2016 22:13
    Highlight frauen werden wohl opfer sexueller gewalt, aber im total werden männer häufiger opfer von gewalt. zeigen jedes jahr die gewaltstatistiken des bundes. es ist nicht eine frage des geschlechts, opfer von gewaltverbrechen zu werden.
    47 96 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 08.03.2016 22:35
      Highlight Ja richtige Feststellung... Aber diese Frauen wurden Opfer einer Gewalttat nur weil sie Frauen sind, nur weil sie sich nicht wirklich wehren können und weil sie von Männern zu Objekten degradiert werden.
      Vielleicht gewagte Links aber ist das nicht was ähndliches mit rassistischer Gewalt? Man könnte sich noch weiter aus dem Fenster lehnen und noch mehr und krässere Vergleiche machen, will ich jetzt aber nicht.
      56 16 Melden
    • cactusbrain 09.03.2016 09:45
      Highlight Ich denke schlussendlich ist die Gewalt am anderen Geschlecht ausgeglichen. Es ist aber egal wer es schlimmer hat, sondern dass Menschen anderen Menschen immer noch Leid antun! Egal wie!
      8 4 Melden
  • huderli 08.03.2016 22:11
    Highlight ihr seid lustig, meine reaktion auf einen gewaltsamen mann zu disliken, wenn er dabei ist eine frau rumzuschmeissen und zu schlagen, hätt ich ihn einfach weitermachen sollen oder wie soll ich das verstehn? ich wär froh wenn mir jemand zu hilfe kommt, wenn mir mal sowas passieren würde
    21 15 Melden
  • Aliyah 08.03.2016 22:10
    Highlight Ich finde es noch schlimmer wenns in der eigenen Famile/Freundeskreis passiert. Ich kenne genug Frauen denen dies wiederfahren ist.... schrecklich!
    32 2 Melden
  • huderli 08.03.2016 21:44
    Highlight ich persönlich habe es nicht selber erlebt, aber mitbekommen wie eine betrunkene, zierliche frau wieder in den club wollte, der securiti (ca. 2m. gross) sie aber nicht mehr rein lassen wollte. als sie sich schliesslich verbal aufregte, schmiss der typ sie heftig um....als ich das sah, sah ich nur noch rot, sprang ihn an und schlug zu....sonst bin ich eigentlich ganz nett aber da ging es voll mit mir durch....
    25 59 Melden
    • TaZe 08.03.2016 22:25
      Highlight Nun ja, der Grund für meinen Blitz ist, dass ein Security auch seinen Job machen muss. Dazu gehört, zu stark betrunkene Leute nicht in den Club zu lassen (auch wenn diese schon drin waren). Wenn einer/eine ihn nach einem Verweis verbal beschimpft etc. muss und soll er sich das nicht gefallen lassen. Stellen Sie sich vor, Sie wehren sich mit Schimpfwörtern gegen einen Polizisten? Da kommt schnell eine Reaktion - unabhängig Ihres Geschlechts.
      42 8 Melden
    • huderli 08.03.2016 22:32
      Highlight ich vergass zu erwähnen, das sie ihre jacke im club vergessen hat (😳), ich mein wenn der nett sein wollte hät er sie doch reingelassen oder hät sie mit ihr geholt, draussen war ja sonst nix los...
      15 29 Melden
    • TaZe 08.03.2016 22:51
      Highlight Aus persönlichem Interesse (muss auch nicht beantwortet werden): Wenn es nur um die Jacke ging, warum haben Sie sie denn nicht geholt?
      29 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Watsn 08.03.2016 21:28
    Highlight Der Bericht stimmt mich traurig, Frauen (Menschen) habet etwas mehr Respekt und Anerkennung verdient.

    Frauen seit stark, seit es, Emanzipiert. Frauen sind das Gute in uns. Der Mensch entsteht durch Frau und Mann in Liebe (und Leider oftmals auch nicht).
    Die Frau hat sich sicherlich entwickelt.
    Diese Frauen hier in Europa (Weltweit) könnten weiter sein, gebe es diese Weltreligionen und Ansichten nicht.

    Seid STOLZ Frauen zu sein... ich liebe Euch dafür.

    19 30 Melden
  • Bav 08.03.2016 21:23
    Highlight Man sollte zwischen Gewaltanwendung und Exhibitionismus unterscheiden. Ersteres ist in keiner Weise tolerierbar, beim zweiten einfach wegsehen wenn man es nicht erträgt. Ich finde auch Erfahrung von L.B. geht zu weit. Wenn einer sich aber irgendwo entblösst vor einem, dann ist das Problem wohl eher bei meiner Verklemmtheit, dass ich davon "Schäden" davontragen würde. Es marginalisiert auch irgendwie alle anderen abscheulichen Taten wenn es gleichauf an dieser Stelle erwähnt wird.
    47 86 Melden
    • Datsyuk * 08.03.2016 21:39
      Highlight Das hat nichts mit "Verklemmtheit" von Frauen zu tun. Das ist sexuelle Belästigung.
      76 20 Melden
    • Bav 08.03.2016 21:55
      Highlight Von mir aus Belästigung aber nicht zu vergleichen mit: im Auto festgehalten werden, von hinten ins Höschen gefasst werden, in der Unterführung bedroht werden etc...
      47 5 Melden
    • Mehmed 08.03.2016 22:14
      Highlight exhibitionismus? bei männern ists belästigung, bei frauen kunst.
      http://www.blick.ch/people-tv/nackt-im-tram-kuenstlerin-milo-moire-faehrt-durch-basel-id2926226.html
      49 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zürischnure 08.03.2016 20:56
    Highlight Ich habe nicht eine Freundin die in ihrer Kindheit keinen ( mindesten "kleinen") sexuellen Übergriff erlebt hat, z.B. vom Kumpel des Vater's oder in der Ferienfamilie usw.
    Find ich heftig, kann aber natürlich Zufall sein.
    25 7 Melden
  • July 08.03.2016 20:18
    Highlight Was ich krass finde ist wie schnell man sich als Frau wehrlos fühlt - man hat schlicht nicht gleich viel kraft. Deshalb müssen wir frauen zusammenhalten. es kann nicht sein dass alle wir eine kampfsport und pfefferspray ausbildung haben müssen, nur um ohne Sorgen feiern zu gehen.
    72 4 Melden
    • malu 64 09.03.2016 01:54
      Highlight Leider haben viele Frauen wenig
      selbstvertrauen. Dies wird voll
      ausgenützt. Deshalb ist es sehr
      wichtig, dass Selbstvertrauen zu
      stärken und eventuel sogar ein
      Abwehrtraining zu besuchen.
      21 1 Melden
  • RalpH_himself 08.03.2016 19:23
    Highlight Es sind nicht nur Frauen betroffen, sondern ausnahmslos alles was halbwegs weiblich aussieht: Lange Haare, Kilt (für viele Männer einfach nur ein Rock), ...
    5 33 Melden
  • alana 08.03.2016 18:58
    Highlight I'm club betatscht zu werden ist wirklich leider bereits zur Normalität geworden, wie krass ist das eigentlich? Mein schlimmstes Erlebnis hatte ich mit ungefähr 6 Jahren. Ich war mit anderen Kindern auf dem Spielplatz. Als wir auf dem Klettergerüst waren, kam ein älterer Junge 10? 12?), und zog mir vor allen anderen die Hose runter. Auch das zähle ich zu sexueller Belästigung.
    54 89 Melden
    • suchwow 08.03.2016 19:18
      Highlight Wer zum Teufel vergibt Blitze?! Wtf?!
      61 53 Melden
    • malu 64 08.03.2016 19:26
      Highlight Kinder denken noch nicht soweit.
      Das hat sicher keinen sexuellen
      Hintergrund.
      Wir haben früher öfters Dökterlis
      gespielt, aber sicher nicht mit
      sexuellen Hintergedanken!
      104 25 Melden
    • elmono 08.03.2016 19:43
      Highlight Echt jetzt? Das zählst du als sexuelle Belästigung? Mir wurde mit 13 von einem gleichaltrigen Mädchen in der Badi die Badehose runtergezogen. War ziemlich peinlich aber niemals hätte ich das als sexuelle Belästigung ausgelegt.
      106 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 08.03.2016 18:54
    Highlight Wichtiger und guter Artikel. Jedoch schlechtes Timing.

    Will man am Tag der Frau nicht einfach mal nur Freude daran haben eine Frau zu sein?

    Müssen heute auch Themen wie Gewalt, Unterdrückung, Vergewaltigung, Übergriff und Ungleichbehandlung von Frauen thematisiert werden?

    Kann Frau auch mal eine Pause machen und über die angenehmen Seiten des Frauseins sprechen?

    Wäre auch eine gute Möglichkeit von Feminismus.
    51 60 Melden
    • bilbo 08.03.2016 19:12
      Highlight Ja, in einer gerechten Welt önnte man die schönen Seiten des Frauseins einfach zelebrieren. Leider ist die Welt aber so, wie sie ist, und deshalb kommt dieser Artikel meiner Meinung nach genau zum richtigen Zeitpunkt.
      49 18 Melden
    • Bonifatius 09.03.2016 11:47
      Highlight @Zeitgenosse: Gibt es denn ein gutes Timing für das Thematisieren von sexueller Belästigung? Dein Post ist auch deshalb zynisch da schliesslich nur ein kleiner Prozentsatz der Opfer überhaupt darüber spricht. Und nun sollen sich diese am Tag der Frau auch noch sagen lassen, sie sollen lieber noch schweigen? Müssen die Opfer tatsächlich auf Ihre Empfindlichkeiten (aka "jetzt ist aber auch genug, macht mal Pause mit eurer Jammerei, feiert lieber eure Brüste") Rücksicht nehmen? Find ich nicht!
      15 4 Melden
    • Señor Ding Dong 09.03.2016 12:50
      Highlight Finds daneben, wie alle diesen positiven Post angreifen. Niemand sagt, dass irgendjemand über das Thema schweigen soll. Aber wenn wir schon einen Tag haben, der den Frauen gewidmet sein soll,warum denn nicht in einem positiven Kontext? Ihr redet ja an eurem Geburtstag auch nicht immer darüber, dass Ihr dem Tod näher seid als je zuvor...
      8 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kukelikki 08.03.2016 18:39
    Highlight Wenn ich das lese, läuft es mir kalt den Rücken runter. Ich bin sprachlos. Unfassbar. Schockiert. Ich bin kein gewalttätiger Mensch, gar nicht. Aber wenn ich so eine Szene beobachten würde, ich glaube, ich könnte für nichts garantieren. Solche Menschen gehören aufs grässlichste bestraft.
    64 19 Melden
  • thompson 08.03.2016 18:33
    Highlight Ich bin oft in den Kreisen 4 und 5 unterwegs. Ich reagiere immer wenn eine Frau in Not ist... Gewalt ist in diesen Fällen doch eine Lösung. Thompson erzieht diese Typen.
    Belästigungen kommen von allen Seiten. Am schlimmsten sind in meinen Augen aber die Anzugsträger, die oft keinen Respekt vor den Damen haben.
    Traurig ist, dass die Frauen so schnell darüber hinweg sehen.
    Wehrt Euch.
    Noch übler ist es, wenn die Frauen meinen, sie müssen mit mir anbandeln oder eine Gegenleistung geben. Nur weil ich nett wahr und meine Hilfe anbot.
    77 20 Melden
  • Schmiedrich 08.03.2016 18:26
    Highlight Bin gerade etwas erstaunt, ich konnte mir bisher gar nicht vorstellen, dass sich Leute einfach in der Öffentlichkeit entblößen und es sich gar selbst tun...
    47 3 Melden
    • Tilia 08.03.2016 19:14
      Highlight kommt echt häufig vor. finds auch immer wieder lustig. habs schon dreimal erlebt. ich muss da irgendwie lachen. das schrägste mal war als ich als student im mc donalds den drive bedient habe. einer fuhr ans mikro und bestellte ganz normal. als er ans fenster kam sah ich kurz in den wagen und sah ein pornoheft auf dem beifahrersitz. ich witzelte rum deswegen und als ich das futter rüberreichte sah ich das er am wixxen war. hab das paket fallen lassen und nach meiner kollegin gebrüllt. wir haben uns nach dem ersten schreck scheckig gelacht. exhibitionisten sind im normalfall harmlos...
      39 6 Melden
    • Tilia 08.03.2016 19:16
      Highlight ....harmlos heisst aber nicht dass es ok ist sein rumgewedel jedem zu zeigen. das IST belästigung und nicht jeder kann gleich gut damit umgehen. die fkk-palmwedler sollten mal daran denken was sie andern damit antun.
      53 11 Melden
    • Zerpheros 08.03.2016 22:52
      Highlight "Sieht aus wie ein Schwanz, nur kleiner" soll mal geholfen haben 😒
      19 0 Melden
  • AndiCartoon 08.03.2016 18:25
    Highlight Es fehlt durch und durch an Zivil-Courage. An alle die lieber passiv bleiben: Mach wenigsten Fotos/Film vom Täter und poste diese. An alle Männer mit Charakter: Zeige dich. Misch dich ein. Schau den Leuten um dich herum in die Augen! Du wirst Unterstützung bekommen- Hab ich damals auch!
    71 8 Melden
    • Chrigi-B 08.03.2016 18:39
      Highlight Hahahha garantiert nicht mit den Gesetzen die momentan in Kraft sind. Resultat: Der Helfer landet im Knast oder kann eine dicke Busse bezahlen. ( So war es bei mir)
      25 25 Melden
    • AndiCartoon 08.03.2016 19:12
      Highlight Gewaltlos....FlashMob mässig - die Überzahl macht's...
      13 4 Melden
    • Zerpheros 08.03.2016 22:29
      Highlight @ Rendel
      das ist der Kitty-Genovese-Effekt: Jeder merkts, aber keiner will der erste sein, der eingreift...
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 08.03.2016 18:13
    Highlight Nimmt mich wunder, in wie vielen dieser Fälle der Täter Ausländer war. Ich weiss von fünf ähnlichen Fällen in meinem Bekanntenkreis, und bei vier war der Täter mutmasslich aus Nordafrika. Den fünften Fall konnte ich als Jugendlicher an einem lokalen Fest beobachten. Da wurde der Täter umgehend vom Dorfpolizist gefasst und in die Ausnüchterungszelle gesteckt.
    58 156 Melden
    • lexi 08.03.2016 19:27
      Highlight Ernsthaft? DAS ist dein Kommentar dazu? Sexuelle Gewalt einer bestimmten Gruppe zu unterstellen ist in etwa genau so dämlich wie... Ach es ist einfach dämlich! Setzen! Eins!
      99 32 Melden
    • koks 08.03.2016 23:01
      Highlight "Sexuelle Gewalt einer bestimmten Gruppe zu unterstellen ist in etwa genau so dämlich wie..."
      es den Männern zu unterstellen?
      27 18 Melden
  • Spassvogel88 08.03.2016 17:57
    Highlight Meiner Freundin geschah sowas vor 10Jahren. Ein typ dessen freundin gerade von der fasnacht nachhause ging hat sie in einer Gasse als alle ihre kollegen weg waren gepackt und ausgezogen, zum glück kamen ein paar andere die das gehört haben und rissen ihn weg. Noch heute träumt sie davon..ich würde heute nie bei jemandem wegschauen der sowas tut! Seid mutig liebe mitbürgerinnen und mitbürger!
    70 2 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 08.03.2016 17:35
    Highlight *schluck*

    liebe portraitierte, ich danke euch ganz herzlich für euren mut! und wünsche euch gleichzeitig von herzen, dass ihr diese übergriffe so gut, wie das halt gehen kann, verarbeiten könnt!

    wahrscheinlich ein frommer wunsch, aber vielleicht trägt euer auftritt dazu bei, dass sich potentielle opfer besser schützen oder potentielle täter von ihrem vorhaben abbringen lassen... es wäre zu hoffen!
    112 5 Melden
  • Theor 08.03.2016 17:23
    Highlight Nun bitte noch die Kehrseite porträtieren.

    Wie mein alter Deutschlehrer von einer ehemaligen Schülerin des sexuellen Übergriffes bezichtigt wurde und bis heute nicht mehr als Lehrer arbeiten darf, obwohl die Aussagen nachträglich vom Gericht als Falsch entlarvt wurden. Oder die Geschichte des Vaters, der das Sorgerecht seines Kindes nicht bekam, weil seine Exfrau ihn fälschlicherweise der häuslichen Gewalt bezichtigte. Oder wie man als Chef in grösseren Firmen angewiesen wird, keine Gespräche mit einer weiblichen Mitarbeiterin ohne Beisein einer dritten Person zu führen.
    173 84 Melden
    • Theor 08.03.2016 17:28
      Highlight Als Fazit: Die sexuellen Spannungen zwischen den Geschlechtern frisst mittlerweile beide Seiten grandios auf. Frauen werden missbraucht und Männer grundlos beschuldigt. Weder das eine noch das andere ist auch nur in geringster Weise akzeptabel. Die Gesellschaft ist jedoch mit dem Phänomen schlichtweg überfordert.
      191 11 Melden
    • Gähn on the rocks 08.03.2016 17:32
      Highlight Nein. Es geht jetzt hier und heute nicht um die Kehrseite!
      Frauen/Mädchen erleben sexuelle Belästigungen/Gewalt tagtäglich. Nonstop. Fakt. Punkt.
      163 119 Melden
    • opwulf 08.03.2016 17:39
      Highlight Theor: wenn jemand fälschlicherweise so einer Tat beschuldigt wird ist dies schlimm und kann sicherlich Leben zerstöhren... ABER hier ist so ein Post mE völlig fehl am Platz! Hier geht es um Frauen die Traumatisches erleben mussten und oft noch zusätzlich gedemütigt wurden in dem man ihr erlebtes Bagatelisierte oder man ihnen nicht glaubte! Wir als Gesellschaft hätten die Pflicht uns dafür zu sensibilisieren und wir haben die verdammte Pflicht herrgottnamal wenn wir sowas sehen einzugreifen! Gerade wir Männer und nicht sowas zu relativieren! Nein heisst nein egal wie eine Frau angezogen istetc
      113 42 Melden
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  • rYtastiscH 08.03.2016 17:22
    Highlight Als Mann kann ich nicht von eigenen Erfahrungen sprechen, aber erlebt habe ich doch schon mehrere solcher Vorfälle.

    Masturbierender Mann im Tram bekam von mir eins auf den Hinterkopf und einen "Verfolger" habe ich mal bis zur Haustür des "Opfers" verfolgt - als er mich bemerkte tat er so, als wüsste er gerade nicht wo er ist und lief wieder in die andere Richtung.

    Was ich nicht verstehen kann, warum so viele Männer (und nur die können schlimmeres verhindern) untätig bleiben. Kapiert ihr nicht, dass es genau so eure Frau/Freundin/Schwester sein könnte??!!
    299 8 Melden
    • a-n-n-a 08.03.2016 17:35
      Highlight Danke!
      84 5 Melden
    • opwulf 08.03.2016 17:41
      Highlight Mein Respekt hast du! Und recht hast du sowieso! Es geht uns alle etwas an!
      72 3 Melden
    • giftzwerg 08.03.2016 18:09
      Highlight Wow. Einfach nur danke das es noch solche Männer wie dich gibt.
      64 4 Melden
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  • SuicidalSheep 08.03.2016 17:10
    Highlight Wie ich schon immer sagte: Sexuelle Gewalt ist keine Frage der Nationalität, weder der gesellschaftlichen Schicht, noch des Geschlechts. Dieses Problem gab es schon immer und wird es, leider, immer geben.
    91 24 Melden
  • Eisenhorn 08.03.2016 17:09
    Highlight Victim Blaming: Es wird immer schwer sein solche Täter zu finden, also suchen die Leute nach dem nächst besseren Ansatz. Und dieser ist nun mal "Was kann man als Frau tun um das Risiko zu vermeiden". Das heisst natürlich nicht das eine Frau wenn etwas passiert schuld ist. Jedoch leben wir nicht in einer perfekten Welt in der wir jedes Arsch finden der sowas tut. Was ist denn der Vorschlag von Leuten die der Gesellschaft "Victim Blaming" vorwerfen? Die Chance einen Grabscher an einem Openair zuverlässig zu identifizieren sind nun mal klein. Es wird oft Aussage gegen Aussage stehen. Vorschläge?
    28 8 Melden
    • Eisenhorn 08.03.2016 17:33
      Highlight @Rendel, ICH muss nix tun um nicht zum Täter zu werden, weil ich kein Arsch bin. Denn nur Ärsche machen sowas (Siehe Blog von Yonni Meyer http://www.watson.ch/Blogs/Yonnihof/941426379-Lasst-uns-Arschl%C3%B6cher-hassen! ). Ich wehre mich vehement dagegen als Mann automatisch als potentieller Sexualstraftäter gesehen zu werden.
      102 3 Melden
    • Eisenhorn 08.03.2016 17:42
      Highlight Nochmal @Rendel...

      Ich will damit sagen das ich nicht täglich gegen irgend einen Drang ankämpfe im Tram Masturbieren zu müssen. Das ist nicht wie "Versuchen gesünder zu essen" oder "gegen den inneren Schweinehund ankämpfen". Und ich finde es ein bisschen beleidigend das Sie dies nun so hinstellen als würde der durchschnittliche Mann dagegen Ankämpfen ein Täter zu werden.
      78 1 Melden
    • opwulf 08.03.2016 17:45
      Highlight Rendel: was ein Mann tun kan um nicht Täter zu werden??? Kein Arschloch sein und sein Gegenüber und deren Körper respektieren! Sind wir Zombies oder was die uns nicht mehr unter Kontrolle haben sobald wir eine attraktive Frau erblicken?
      55 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Hasler 08.03.2016 17:09
    Highlight es ist problematisch 'fälle' die unter anderen umständen hätten passieren können mit solchen die passiert sind zu vermischen.
    es bestätigt nur jene, die behaupten alles sei nicht so schlimm und bagatellisiert indirekt die 'echten' vorfälle.
    ausserdem kann man mir wohl kaum belästigung vorwerfen wenn ich jemanden ubeabsichtigt! ägstigte oder erschreckte. und das 'mache' ich leider recht häufig, vor allem bei dunkelheit.
    35 5 Melden
  • reamiado 08.03.2016 16:58
    Highlight Beim lesen dieser Texte versteht man nur zu gut, weshalb die meisten Frauen gerne in Begleitung in den Ausgang, auf die Toilette oder nach Hause gehen.
    Ich als junger Mann nehme mir vor einzugreifen, wenn ich eine solche Belästigung sehen sollte. Es ist erschreckend, dass Menschen (in diesem Fall Männer) sich so verhalten.
    168 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 08.03.2016 17:23
      Highlight Gibt leider wirklich zu viele Gaffer wenn was passiert.
      52 0 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 08.03.2016 16:55
    Highlight Köln ist ein völlig falscher Aufhänger denn man immer wieder benutzt, die Gewalt ging da von Männern aus die von Islamischen Kulturkreisen kommen wo Frauen weniger wert sind. Zudem war das ein massiver Mob wie er in Nordafrika immer wieder passiert. Zudem wird immer wieder vertuscht das es Ausländer sind die am meisten Auffallen, man sollte das Thema dauerhaft aufgreifen. Man sollte Gewalt von Migranten endlich mal thematisieren ohne die Nazikeule zu Schwingen.
    50 104 Melden
  • darioo 08.03.2016 16:54
    Highlight Ein grosser Teil der sexuellen Gewalt geschieht in Beziehungen oder durch Bekannte. Schade wird das in diesem Artikel nicht thematisiert, so wird dieses Tabu bloss verstärkt.
    50 14 Melden
  • Hexentanz 08.03.2016 16:54
    Highlight Ich weiss ja nicht, aber wir waren oft im Z-7 in Pratteln oder dem Redrocks in Basel. Da ist es normal das man die Mädels auch mal heim begleitet oder bis zum Taxi. Und 99,9% der Taxifahrer warten sogar noch am Zielort bis die Mädels in einer Türe verschwinden..

    Habe dort noch nie von Übergriffen oder Belästigung erfahren...

    Erzählt mir hingegen ne Clubbing Kollegin was in den Clubs läuft, sieht das Bild ganz nach dem Artikel hier aus..

    Ggf. ist die "Art" der Menschen an den Locations nicht soooo unwichtig wie uns das immer wieder eingeprägt wird, sorry! Auch wenns traurig ist.
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    • Nordurljos 08.03.2016 17:43
      Highlight Bin oft im Z7 oder auch am Wacken unterwegs, hatte dort noch nie irgendein Problem. Ich denke es kommt sehr wohl auf die Leute an. Habe die Szene bis jetzt nur als sehr zuvorkommend und freundlich erlebt.
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    • Tilia 08.03.2016 19:22
      Highlight kann ich bestätigen!
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  • LeChef 08.03.2016 16:46
    Highlight Ich finde es etwas komisch, Köln als Aufhänger zu benutzen. Sexuelle Gewalt war vorher schon ein Problem, aber in Köln ging diese nicht von dauerhaft hier lebenden Männern aus. Köln ist genau nicht ein Symptom latenter sexueller Gewalt in unserer Gesellschaft (und ich bestreite nicht, dass es diese gibt) sondern von importierter Diskriminierung und Geringschätzung von Frauen.
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    • Lialice 08.03.2016 16:51
      Highlight Ich denke das Problem ist eher, dass diverse ausländerfeindliche Gruppen die Vorfälle in Köln als Beispiel benutzen, warum die Ausländer böse sind und nicht hier hinpassen, obwohl sexuelle Gewalt und Übergriffe auch ganz ohne Ausländer präsent sind.

      Nach Köln gab es viele Aufrufe "unsere Frauen" zu beschützen vor den sogenannten frauenverachtenden Muslimen.

      Wo bleiben diese Aufrufe, diese Aktivität gegen Sexualverbrechen wenn die Täter einheimisch sind, wie sie's im Alltag oft sind?
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    • LeChef 08.03.2016 17:41
      Highlight Mich stört nur, dass Köln als Aufhänger benutzt wird, obwohl es sich dort um ein anderes gesellschaftliches Problem gehandelt hat. Es ist eben nicht so, dass in dieser Nacht ein Problem unserer westlichen Gesellschaft evident wurde. Man mag sich jetzt der sexuellen Diskriminierung im "fortschrittlichen" Westen eher bewusst geworden sein; aber Köln ist einfach nicht die Folge davon, dass in unserem System etwas grundsätzlich schief läuft. Die Interviews oben dagegen schon. Köln nicht. Das ist alles, was mich stört.
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  • Mate 08.03.2016 16:43
    Highlight nun da ist halt das problem mit den beweisen, die selten für eine verurteilung ausreichen. aber so läuft es halt mal, unschuldig bis einem die schuld nachgewiesen werden kann.
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  • Toerpe Zwerg 08.03.2016 16:41
    Highlight Schauderhaft!
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    • opwulf 08.03.2016 18:02
      Highlight Ich verstehe nicht wie Leute hier bei Toerpe Zwergs Post Blitze verteilen können? Hallo was läuft bei Euch falsch ab?
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