Der Song zum Tag
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Der Song zum Tag

«Wenn der Wiener an Schas lost» (also furzt) von Helmut Qualtinger – was denn sonst?

Gelöschter Benutzer

In der «Der Name der Rose»-Verfilmung spielte der am 8. Oktober 1928 geborene Helmut Qualtinger einen Mönch. Dieser gesteht angesichts der Drohung, gefoltert zu werden, vom Teufel besessen zu sein. Etwas Unheimliches, eine Art von Besessenheit ging von Qualtinger zeitlebens aus.

Der Song zum heutigen Tag: Helmut Qualtinger mit «Wenn der Wiener an Schas lost»

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video: youtube/cooperchinotalk

Der massige Mann mit den treuherzig blickenden Augen erfand als Kabarettist, Schriftsteller, Schauspieler und Rezitator Charaktere, die das Gemütliche mit dem Brutalen vereinen. In seinem berühmten Ein-Personen-Stück «Der Herr Karl» arbeitet die Titelfigur im Keller eines Lebensmittelladens und erzählt von seinem Leben vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein gutmütiger, wienerisch-«gmiatlicha» Kerl, so scheint's. Nach und nach entpuppt sich der Herr Karl aber als Opportunist, als unberechenbarer Mitläufer – Qualtinger brachte dieses Psychogramm des «ganz normalen» Wiener Nazi-Mitläufers Morddrohungen ein. 

Zu seiner Heimatstadt Wien hatte er, man kann es sich denken, ein zwiespältiges Verhältnis: «Das Problem für jeden Wiener: Man kann es in Wien nicht aushalten. Aber woanders auch nicht.» Im heutigen «Song zum Tag» frotzelt Qualtinger über die Selbstverliebtheit der Donaustädter. Kleine Übersetzungshilfe: Wenn der Wiener «an Schas lost», so lässt er Darmwinde fahren. 

«Der Song zum Tag»

Autor und Musiker Jürg Odermatt präsentiert Ihnen regelmässig den Song zum Tag. Also lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu, entdecken Sie Neues und entdecken Sie vor allem Altes wieder!



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Der Song zum Welt-Toilette-Tag

«Don't shit where you eat» von Ween – was denn sonst? 

Die Menschheit hat ein Toilettenproblem: Mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung, also rund 3 Milliarden Menschen, fehlen ausreichende hygienische Sanitär-Einrichtungen. Die Uno-Generalversammlung hat deshalb den heutigen 19. November zum Welt-Toiletten-Tag erklärt. Ob es etwas nützt, ist indes fraglich. 

Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, die wie so oft «wachgerüttelt» werden sollen, weigern sich ja, wie wir alle wissen, recht standhaft, sich mit der alltäglichen …

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