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This photo provided by Tesla shows the front of the new electric semitractor-trailer unveiled on Thursday, Nov. 16, 2017. The move fits with Tesla CEO Elon Musk's stated goal for the company of accelerating the shift to sustainable transportation. (Tesla via AP)

Unter anderem arbeitet Tesla an der Entwicklung von Elektro-Lastwagen. Bild: AP/Tesla

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Kalifornien will mehr Elektro-LKW auf den Strassen – per Gesetz



Um Waren von A nach B zu transportieren sind jeden Tag tausende Lkw auf den Strassen unterwegs – in der Schweiz genauso wie in den USA. Besonders umweltfreundlich ist das natürlich nicht. Trotzdem müssen die Güter irgendwie von der Produktionsstätte in den Laden und damit zum Kunden gelangen, und nicht immer ist ein Transport auf der Schiene möglich.

Kalifornien schreibt deshalb ab 2024 einen steigenden Anteil von Lastwagen ohne klassische Verbrennungsmotoren vor. Das zuständige California Air Resources Board (CARB) stimmte unlängst für die Richtlinien, die zunächst fünf bis neun Prozent an Fahrzeugen ohne Emissionen (zero-emission vehicles, ZEV) festschreiben dürften. 2030 liegt die Quote je nach Fahrzeugklasse zwischen 30 und 50 Prozent, bis 2045 sollen dann «soweit möglich» alle verkauften Lastwagen ZEVs sein.

Tesla Truck Lastwagen LKW

Tesla dürfte einer der grossen Profiteure der Quote sein. Bild: Tesla

Lkw sind grösste Stickoxid-Quelle

Die Quote könnte in Kalifornien einen spürbaren Unterschied machen – denn Lastwagen sind die grösste Quelle von Stickoxiden in dem US-Bundesstaat. Dort allein leben knapp 40 Millionen Menschen und damit mehr als zehn Prozent der US-Bevölkerung. Mehrere US-Autobauer wie Tesla und General Motors arbeiten an Lkw mit alternativen Antrieben.

Für Pkw und Busse gibt es in Kalifornien übrigens schon seit mehreren Jahren ZEV-Quoten. Alle kalifornischen Verkehrsunternehmen dürfen laut »electrive.net" ab 2029 nur noch vollelektrische Busse kaufen. Verschiedene andere US-Staaten haben diese Regelung bereits übernommen.

Mit der nun beschlossenen E-LKW-Quote kämpft Kalifornien für eine bessere Luftqualität, die besonders im Grossraum Los Angeles und im San Joaquin Valley ein Problem ist. Ausserdem soll die Massnahme dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen.

Was denkst du? Braucht es so eine Quote auch in der Schweiz?

(ftk/dpa)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ElRomolus 02.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung es braucht keine Quote vom Staat aus. Eine Technologie setzt sich langfristig nur durch, wenn sie rentabel ist. Da dies bei Elektro-LKW's in Kürze so sein wird, werden sie sich automatisch verkaufen.

    Da Strom sehr viel günstiger ist als Benzin/Diesel und die Wartung eines Elektrofahrzeuges deutlich weniger Kosten verursacht rechnet sich das Fahrzeug auf Dauer. Vor allem weil die Akkukosten seit Jahren rapide abnehmen.

    Es ist eine Frage der Zeit. Dass E-Fahrzeuge die Zukunft sind, oder gegebenenfalls Wasserstoff, sollte so langsam jeder kapiert haben.
    • DerHans 02.07.2020 15:03
      Highlight Highlight Alles richtig, bis auf den Wasserstoff. Genau aus den selben Gründen wie Diesel/Benzin. Wasserstoff wird immer teurer als Strom sein und der Unterhalt höher als bei einem BEV.
    • DerHans 03.07.2020 07:27
      Highlight Highlight @pepe wieviel Geduld darf es diesmal sein? 10, 20 oder nochmals 40 Jahre? Sie gehören wohl noch zu denen welche denken in der Brennstoffzelle werde was verbrannt und sind dann ganz verblüfft, dass ein H2-Auto auch ein E-Auto ist, nur halt ein viel komplizierteres E-Auto.
    • DrBill 03.07.2020 10:37
      Highlight Highlight @ElRomolus: Dein Statement in Ehren aber in absehbarer Zeit wird es sich im Bereich "Heavy Trucks" definitiv nicht rechnen! Da ich im Verkauf in der Nutzfahrzeugbranche tätig bin kann ich dir ziemlich genaue Zahlen nennen. Im PW-Sektor bin ich voll bei dir und denke das wir da in den nächsten Jahren Kostengünstiger sein werden als der Verbrenner. Ab 18 T GG allerdings noch lange nicht, wir reden im Moment von Kaufpreisen mit Faktor 3-4 für ein Elektrofahrzeug, und da die Transportpreise sonst schon extrem unter Druck sind kann sich das kein Unternehmen leisten welches Wirtschaftlich sein muss.
  • Tornadillo 02.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Sehr gut! So geht das! Es müssen Quoten her. Spätestens seit der Maskengeschichte wissen wir, das Eigenverantwortung nur eine Ausrede für "ich will nicht und die anderen sind mir egal" ist.
  • Erwin 02.07.2020 10:46
    Highlight Highlight Und woher den Strom nehmen????
    Vieleicht aus der Luft, man kann in der Luft viele Stecker einstecken, mit etwas glück bleiben sie auch stecken.
    • Varanasi 02.07.2020 12:36
      Highlight Highlight
      Das Benzin aus der Zapfsäule zu pumpen braucht auch Strom, ebenso die ganze Erdölgewinnung und -Aufbereitung.



    • DerHans 02.07.2020 12:45
      Highlight Highlight Weil zur Gewinnung von Treibstoff ja kein Strom verbraucht wird, nicht wahr? Bis 1 Liter Diesel an der Tankstelle landet, wurde schon 15kwh elektrische Energie reingesteckt, damit fährt man mit einem E-Auto zwischen 70-100km. Ein E-LKW fährt damit ca. 8 km. Ein Diesel-LKW schafft mit einem Liter Diesel ca. 2-3km. Merken sie was?
      Luft ist ein gutes Stichwort, googeln sie mal Windräder.
    • infomann 02.07.2020 13:37
      Highlight Highlight Deine Frage ist eine alte Leider und so susgelutscht.
      Wir können wenn wir wollen diesen Strom spielend produzieren, aber die Öllobby versucht es mit allen Mitteln zu verhindern.
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