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Industrie: Ruag führt Kurzarbeit in Nyon ein



Der Rüstungs- und Technologiekonzern Ruag führt aufgrund einer schlechteren Auftragslage am Standort Nyon VD Kurzarbeit ein. Betroffen sind alle 72 Mitarbeitenden inklusive Management, wie Ruag am Donnerstag mitteilte.

Die Kurzarbeit beginnt per Anfang Oktober und soll voraussichtlich bis Ende 2015 dauern. Der abgeschwächte Auftragseingang im ersten Halbjahr 2015 habe zu Auslastungslücken im zweiten Halbjahr geführt, heisst es als Begründung in der Unternehmensmitteilung. Für das Jahr 2016 geht die Ruag in Nyon aber wieder von einer erheblichen Erholung der Auftragslage aus.

Die Ruag Space in Nyon ist weltweit einer der führenden Hersteller von Schleifringen. Schleifringe als elektromechanische Komponenten ermöglichen eine zuverlässige Übertragung von Signalen und Elektrizität von einem rotierenden zu einem festen Teil. Sie finden beispielsweise Verwendung beim Transfer von einem sich automatisch ausrichtenden Solarpanel zum Satelliten.

Im April und Juli dieses Jahres hatte die Ruag in ausgewählten, mehrheitlich exportorientierten Bereichen, so unter andere in der Ruag Ammotec in Thun und in der Ruag Environment, die Arbeitszeit um drei Stunden auf 43 Stunden pro Woche erhöht. Begründet wurde dies mit der Frankenstärke, die zu einem Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Mitbewerbern geführt habe.

Zuvor hatte die Ruag Ende Januar bereits Sparmassnahmen beschlossen und die Schliessung der Standorte Brunnen SZ, Hombrechtikon ZH und Mägenwil AG auf Ende 2015 respektive Anfang 2017 angekündigt. Davon sind insgesamt rund 160 Arbeitsplätze betroffen. Alle Angestellte dieser Werke sollen aber an anderen Standorten weiterarbeiten können.

Die Ruag beschäftigt in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden, Finnland, Ungarn, Australien und den USA rund 8100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Schweiz sind rund 4400 Mitarbeitende tätig. 2014 hatte der Konzern den Umsatz auf rund 1.8 Mrd. Franken gesteigert. Der Reingewinn kletterte erstmals über die 100-Millionen-Grenze auf 102 Mio. Franken. (sda)

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