Fotografie
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epa05790527 A handout photo made available by the World Press Photo (WPP) organization on 13 February 2017 shows a picture by Getty Images for National Geographic Magazine photographer Brent Stirton that won the Nature - First Prize, Stories award of the 60th annual World Press Photo Contest, it was announced by the WPP Foundation in Amsterdam, The Netherlands on 13 February 2017.

Nature - First Prize, Stories

© Brent Stirton, Getty Images for National Geographic Magazine
Title: Rhino Wars

Photo Caption:
A black rhino bull is seen dead, poached for its horns less than 8 hours earlier at Hluhluwe Umfolozi Game Reserve, South Africa. It is suspected that the killers came from a local community approximately 5 kilometers away, entering the park illegally, shooting the rhino at a water hole with a high-powered, silenced hunting rifle. An autopsy and postmortem carried out by members of the KZN Ezemvelo ranger team later revealed that the large caliber bullet went straight through this rhino, causing massive tissue damage. It was noted that he did not die immediately, but ran a short distance, fell to his knees and a coup de grâce shot was administered to the head from close range.

Story: 
Inside Kruger National Park, the largest rhinoceros reserve in the world, along the border of Mozambique and South Africa, there exists a battle between poachers and small NGOs trying to protect this rare species. After crossing the border into Mozambique, the life expectancy for a rhinoceros is 24 hours. It is an environmental crisis, caused by Asia's upper class hunger for the horn, which is worth more than gold. The horn is part of an ancient Asian medical system and today is seen as a cure for everything from cancer to kidney stones. Essentially keratin, a mild alkaline substance identical to fingernails, the horn is ground down and then ingested by the sick and the wealthy of Vietnam and China, The imbiber hopes for a miracle cure, but science has shown that it has a placebo

Das Foto sei «symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur», begründete die Jury ihren Entscheid. Bild: Brent Stirton/EPA/WORLD PRESS PHOTO

Wildlife-Foto des Jahres zeigt «eines der unnötigsten Verbrechen an der Natur»



Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns mit abgehackten Hörnern ist zur Wildlife-Fotografie des Jahres 2017 gekürt worden. Fotograf Brent Stirton erhielt dafür am Dienstagabend im Londoner Natural History Museum den Wildlife Photographer of the Year Award.

Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. Die ausgezeichnete Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika.

In der Begründung der Jury hiess es, Stirton habe die tragische Szene «beinahe majestätisch» dargestellt. Das Foto sei «symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur». Die Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika. Spitzmaulnashörner sind wegen Wilderei und illegalen Handels mit den Hörnern vom Aussterben bedroht.

Das beste Bild eines jungen Natur-Fotografen stammt von Daniel Nelson aus den Niederlanden. Die Jury ehrte ihn für sein «charismatisches Porträt» eines jungen westlichen Flachlandgorillas aus der Republik Kongo, der sich auf dem Waldboden liegend eine afrikanische Brotfrucht schmecken lässt. Das Bild verdeutliche die Ähnlichkeit zwischen Affen und Menschen und die Bedeutung des Waldes, auf den sie angewiesen sind, hiess es in der Begründung.

Nashörner noch immer bedroht und gejagt

abspielen

Video: srf/SDA SRF

50'000 Beiträge aus 92 Ländern

Der Wildlife Photographer of the Year Award wird vom Londoner Natural History Museum vergeben. Eingereicht wurden beinahe 50'000 Beiträge aus 92 Ländern von Profis und Amateuren.

Das Bild des Nashorns wird von Freitag an zusammen mit 99 weiteren Fotografien in einer Ausstellung in dem Museum in London zu sehen sein. Ab 1. Dezember stellt auch das Naturhistorische Museum Basel die Fotografien aus. (sda/dpa)

World Press Foto 16

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    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 18.10.2017 16:48
    Highlight Highlight Bei der Betrachtung dieses Bildes, befällt mich das Verlangen Penalties zu verteilen .
  • Gummibär 18.10.2017 16:43
    Highlight Highlight Rhino-Horn ist mittlerweile in Vietnam zur Party-Droge verkommen. Es soll bei Potenzschwäche, Alkoholkater, als Health-Supplement wirken und gerüchteweise hohen Regierungsbeamten bei Krebserkrankung geholfen haben.
    Den Nashörnern werden bei lebendigem Leibe mit der Kettensäge die Hörner entfernt. Eine brutale, unmenschliche Methode an der sich bestochene Regierungsbeamte und Mittelsmänner bereichern.
    In einigen Reservaten wird das Horn jetzt unter Narkose schonend entfernt um die Tiere für Wilderer unattraktiv zu machen.
    Das Ganze ist zum Kotzen.
  • ChlyklassSFI 18.10.2017 16:24
    Highlight Highlight Würden sich alle anderen Tiere gegen uns Menschen verbünden, hätten wir Menschen keine Chance. Die Tiere würden uns auslöschen. Verschiedene Tiere sind uns in so vielen Bereichen (Sinne) überlegen. Der Mensch ist lediglich "körperlicher Durchschnitt". Dessen Überlegenheit bezüglich Intelligenz setzt er aber leider oft zum Nachteil der anderen Tiere ein. Demut täte uns gut. Was der Mensch anderen Tieren antut, ist rücksichtslos und von "niederen Trieben" gesteuert, die der Mensch den scheinbar unterlegenen Tieren zuschreibt.
  • Mia_san_mia 18.10.2017 15:53
    Highlight Highlight Einfach zum kotzen so etwas!!! Echt schwer dieses Bild anzuschauen...
  • zombie woof 18.10.2017 15:33
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich ein Tier dass sich vorsätzlich durch andere Tiere bereichert? Futter in solchen Mengen ansammelt welche es nie und nimmer selber fressen kann? Ich denke nicht.....
  • Wehrli 18.10.2017 14:58
    Highlight Highlight
    Cashflow: Wir kaufen das Handy aus California, die kaufen Teile aus Asia, die Kaufen Nasi-horny-Pulver aus Vietnam und die kaufen das Nasi vom Horn aus Afrika. Und das das Nasi? Jo, das hat gschissen, das wird gemobbt.
  • ch.maverick 18.10.2017 13:42
    Highlight Highlight Da kommen mir die Tränen, trauriges Wele :(

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