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Gemischte Teams: Schweizer und Deutsche Grenzwächter jagen neuerdings im Heli gemeinsam Ganoven 



Schweizer Grenzwächter und deutsche Bundespolizisten gehen neuerdings gemeinsam in die Luft: Gemischte Teams gehen mit einem deutschen Helikopter auf Ganovenjagd. Die «Helikopter-Sprungfahndung» ermöglicht überraschende mobile Kontrollen beidseits der Landesgrenze.

Mit einem Helikopter, ausgeruestet mit einer Waermebild- und einer Infrarotkamera, sucht die Zuger Kantonspolizei am Mittwoch, 9. Februar 2011 im Raum Zug nach dem vermissten Vater Erich Zimmermann und seinen 2 Soehnen Tim und Lorin aus Neuheim im Kanton Zug. Der Vater wollte am 5. Februar mit seinen Soehnen ein Einkaufszentrum besuchen. Nachdem die drei nicht heimkehrten wurden sie als vermisst gemeldet. Ueber den Verbleib herrscht grosse Unklarheit, eine Entfuehrung wird nicht ausgeschlossen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Grenzübergreifende Ganovenjagd per Helikopter.
Bild: KEYSTONE

Teams aus je acht Beamten bauen überfallartig mobile Kontrollstellen etwa an Verkehrsknotenpunkten auf, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung der Grenzwache Basel und der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein (D) vom Dienstag hervorgeht. Die gesamte Ausrüstung samt Fahndungscomputer beider Seiten fliege mit.

Nach spätestens einer Stunde sei der Fahndungs-Spuk jeweils wieder vorbei, und der Heli nehme den nächsten Zielort ins Visier – immer nach Territorien alternierend. Am Montag beispielsweise sei der Super-Puma-Heli der Sprungfahnder in Eiken AG, Riedern (D), Nenzlingen BL, Neuhaus (D) und Kaiserstuhl AG gelandet.

Als Erfolgsbilanz wird zu diesem Flugdatum vermeldet, dass 120 Fahrzeuge und 160 Personen kontrolliert worden seien. Unter anderem wurde in Eiken ein gesuchter Einbrecher verhaftet, in Nenzligen ein Verstoss gegen das Waffengesetz festgestellt und in Kaiserstuhl ein weiterer Haftbefehl vollstreckt.

(sda)

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