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FILE - In this Nov. 20, 2004 file photo, Patti Davis, daughter of late U.S. president Ronald Reagan and Nancy Reagan, poses near artwork given to the resident at the Ronald Reagan Presidential Library in Simi Valley, Calif. Davis responded on Facebook August 10, 2016, to GOP presidential nominee Donald Trump's suggestion that

Erschütternder Bericht über eigene Missbrauchserfahrung: Patti Davis (Archivbild).  Bild: AP/AP

«Ich habe mich geschämt»: Tochter von Ex-Präsident Reagan spricht über ihre Vergewaltigung

22.09.18, 15:52 22.09.18, 16:30


Mit einem erschütternden Bericht über eigene Missbrauchserfahrung hat sich die Tochter des früheren US-Präsidenten Ronald Reagan in die Debatte über den Supreme-Court-Anwärter Brett Kavanaugh eingeschaltet.

In der «Washington Post» schrieb die 65 Jahre alte Patti Davis am Freitag (Ortszeit), sie sei vor etwa 40 Jahren vergewaltigt worden. Ein Musikmanager habe sie damals in seinem Büro missbraucht.

«Jahrzehntelang habe ich niemandem davon erzählt – keinen Freunden, keinem Partner, keinem Therapeuten, auch nicht meinem Ehemann, als ich Jahre später heiratete», schrieb sie. «Ich fühlte mich alleine, ich habe mich geschämt, und ich war angewidert von mir selbst.»

Deshalb wundere es sie keineswegs, dass die Frau, die Kavanaugh eine versuchte Vergewaltigung vor mehr als 30 Jahren vorwirft, so lange geschwiegen habe, schreibt Davis. Sie äusserte auch Verständnis dafür, dass die Frau nicht alle Details des mutmasslichen Übergriffs benennen könne. Bei traumatischen Erlebnissen blende die Erinnerung gewisse Dinge einfach aus.

Eine Psychologie-Professorin aus Kalifornien, Christine Blasey Ford, beschuldigt Kavanaugh, er habe versucht, sie nach einer Schülerparty Anfang der 1980er Jahre zu vergewaltigen.

US-Präsident Donald Trump hatte Kavanaugh als Richter für das höchste Gericht in den USA vorgeschlagen. Am Freitag hatte Trump Fords Glaubwürdigkeit öffentlich in Frage gestellt und Unverständnis geäussert, warum sie den Vorfall – wenn er denn so schlimm gewesen sei, wie sie sage – nicht damals gleich angezeigt habe. Das löste heftige Proteste aus. (sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 23.09.2018 10:38
    Highlight Stimmt alles, nur ist der Zeitpunkt nun doch auch etwas speziell, scheint es doch in erster Linie eine Attacke des Amtes in Spe wegens.

    Ich urteile nicht, ob das geschehen ist oder nicht - das kann ohnehin keiner mehr nachweisen. Soll er das Amt nun aber nicht besetzten, weil jemand was dramatisches behauptet? Da könnte tatsächlich jeder kommen - egal obs stimmt oder nicht. In dubio pro reo sollte auch in den Medien gelten. Zumindest sollten solche Ruf- und karriereschädigenden Anschuldigungen am besten gar nicht oder wenn, dann nur sehr defensiv berichtet werden.
    10 5 Melden
    • Klaus07 23.09.2018 12:05
      Highlight Es geht um die Nomination eines neuen Bundesrichters, der bis zu seinem Lebensende gewählt wird. Dieser Richter wird die Rechtssprechung über Jahrzehnte beeinflussen. Nein der Zeitpunkt ist genau richtig und wichtig. Wenn nur ein kleiner Zweifel besteht, das Kavanaugh der richtige Für das Amt eines Bundesrichters ist, muss dies veröffentlicht werden.
      5 4 Melden
  • Spooky 22.09.2018 20:16
    Highlight Off topic:

    Diese schöne Frau ist 65?
    Die sieht ja 20 Jahre jünger aus.
    56 33 Melden
    • Daniel Huber 22.09.2018 20:30
      Highlight @Spooky: Es ist ein Archivbild.
      69 1 Melden
    • Spooky 23.09.2018 15:51
      Highlight @Daniel Huber: Okay
      0 0 Melden
  • rodolofo 22.09.2018 18:37
    Highlight Die Tochter von Ronald Reagan werden die Republikaner aber doch nicht auch anzweifeln wollen, oder?
    124 31 Melden
    • Angelo C. 22.09.2018 20:27
      Highlight Kaum, und es spricht geradezu Bände, dass sich die Tochter Reagans, eines Ex-Präsidenten und Hardcore-Republikaners, gerade jetzt als Opfer outet 🤔.

      Was darauf schliessen lässt, dass sie Trumps Interessen, also auch dessen Kandidat als Bundesrichter, nicht sonderlich hoch einschätzt 😉.
      53 31 Melden
    • Garp 22.09.2018 20:39
      Highlight Es spricht nur für jemanden Bände, der keine Ahnung von der Thematik Missbrauch hat und dem sowas noch nie passiert ist.
      48 26 Melden
  • hasvergässe 22.09.2018 17:12
    Highlight Über ein solches, schlimmes Erlebnis kann man nicht einfach drauf los plaudern. Das braucht Zeit, sehr viel Zeit.

    Ich wünsche allen, denen dies widerfahren ist viel Mut und Kraft ihre Stimme zu erheben und sich zu wehren.
    174 13 Melden

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