DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei Bundeswehrsoldaten sterben bei Helikopterabsturz in Mali

26.07.2017, 22:2527.07.2017, 06:51

Beim Absturz eines Kampfhelikopters der Bundeswehr in Mali sind zwei deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am späten Mittwochabend vor den Medien in Berlin mit.

Ein Helikopter wie jener auf diesem Bild stützte in Mali ab. Dies kostete zwei Soldaten der Bundeswehr das Leben.
Ein Helikopter wie jener auf diesem Bild stützte in Mali ab. Dies kostete zwei Soldaten der Bundeswehr das Leben.
Bild: EPA/BUNDESWEHR

Der Helikopter des Typs Tiger sei am Nachmittag aus ungeklärtem Grund 70 Kilometer nordöstlich von Gao verunglückt, teilte die Bundeswehr mit.

Der Helikopter und die Besatzungsmitglieder waren im Auftrag einer UNO-Friedensmission in Mali im Einsatz. Der Bundestag hatte im Januar beschlossen, den deutschen Einsatz in Mali auszuweiten. Demnach können sich bis zu 1000 deutsche Soldaten am etwa 15'000 Soldaten und Polizisten umfassenden UNO-Einsatzes MINUSMA beteiligen.

Aufgabe ist die Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Rebellen. Frankreich entsandte 2013 Truppen in seine frühere Kolonie, um islamistische Kämpfer zu vertreiben, die den Norden des Landes überrannt hatten. Seitdem halten sich 4000 französische Soldaten in der Region auf, um gegen die Islamisten zu kämpfen. (sda/reu/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Erdogan will westliche Diplomaten nun doch nicht ausweisen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will den deutschen und neun weitere Botschafter nun doch nicht ausweisen. Die zurückhaltende Reaktion Deutschlands und andere Länder wertete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag als Einlenken. Die Botschafter hätten damit vor «der Verleumdung unserer Justiz und unseres Landes kehrt gemacht», sagte Erdogan am Montag nach einer Kabinettssitzung in Ankara. Er glaube daran, dass die Botschafter in Zukunft «vorsichtiger» sein werden.

Wer …

Artikel lesen
Link zum Artikel