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ZUR CARITAS-STUDIE UEBER ARMUT UND ALLEINERZIEHENDE STELELN WIR IHNEN AM FREITAG, 12. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Eine Kundin sucht Aepfel aus, am Montag, 6. September 2010 im Caritas-Markt in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Caritas-Markt in Bern. Bild: KEYSTONE

5 Franken pro Tag und Person für Lebensmittel: Kantone wollen Sozialhilfe senken



Kürzungen beim Grundbedarf in der Sozialhilfe würden gemäss einer Studie die Existenzsicherung gefährden. Damit würden auch die Chancen auf eine Rückkehr der Betroffenen in den Arbeitsmarkt verschlechtert.

Die Studie des Büros Bass «Berechnung und Beurteilung des Grundbedarfs in den Skos-Richtlinien» zeigt erstmals auf, welche Auswirkungen weitere Kürzungen in der Sozialhilfe hätten, wie die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) am Dienstag bekannt gab.

«Unter den Kürzungen leiden insbesondere auch die mitbetroffenen Kinder. Sie machen 30 Prozent der Sozialhilfebeziehenden aus.»

Skos-Co-Präsidentin Therese Frösch

986 Franken pro Monat

Demnach reiche bereits der aktuell geltende Grundbedarf nur knapp aus, um eine menschenwürdige Existenz zu sichern. Der Grundbedarf in der Sozialhilfe liegt mit 986 Franken pro Person und Monat schon heute deutlich tiefer als der Grundbedarf bei den Ergänzungsleistungen. Dort ist er mit 1607 Franken rund 60 Prozent höher als in der Sozialhilfe.

Der Vergleich mit anderen Minimalbudgets zeigt gemäss der Studie auch, dass beispielsweise bei den Verkehrsausgaben der in der Skos-Pauschale vorgesehene Betrag deutlich zu tief angesetzt ist.

«Davon kann man sich nicht mehr ausreichend und gesund ernähren.»

Felix Wolffers, Co-Präsident der Skos

Kürzungen beim täglichen Bedarf

Problematisch könnten sich zudem die nicht über das Sozialhilfebudget gedeckten Kosten auswirken. Es handelt sich dabei etwa um Schuldentilgung, Steuern, zu bezahlende Alimente, Militärpflichtersatz, Prämien für nicht per sofort kündbare Versicherungen oder zu hohe Mieten.

Ein Teil der Ausgaben, den Sozialhilfebezüger aus dem Grundbedarf finanzieren müssen, hat den Charakter von Fixkosten wie beispielsweise Ausgaben für den Haushaltstrom und Gebühren. Dies bedeute, dass Einsparungen als Folge der Kürzungen nur im Bereich des täglichen Bedarfs möglich seien, stellt die Studie fest.

Nur noch fünf Franken pro Tag

Bei einer Kürzung des heutigen Grundbedarfs um acht Prozent stünden in einer vierköpfigen Familie pro Tag und Person noch sieben Franken für Lebensmittel und Genussmittel zur Verfügung, bei einer Kürzung um 30 Prozent sogar nur noch fünf Franken.

«Davon kann man sich nicht mehr ausreichend und gesund ernähren», wird Felix Wolffers, Co-Präsident der Skos, in einer Mitteilung zitiert. Skos-Co-Präsidentin Therese Frösch ergänzt: «Unter den Kürzungen leiden insbesondere auch die mitbetroffenen Kinder. Sie machen 30 Prozent der Sozialhilfebeziehenden aus.»

Eine Reduktion des Grundbedarfs sei ohne Beeinträchtigung der Gesundheit sowie ohne Defizite bei der Integration in die Gesellschaft nicht möglich, schreibt die Skos.

Mehrere Kantone prüfen Kürzungen

Derzeit laufen in einigen Kantonen Bestrebungen, die heute schweizweit weitgehend harmonisierten Ansätze für den Grundbedarf in der Sozialhilfe zu senken. Anlass zur Studie war laut Skos die Tatsache, dass die politischen Beschlüsse über die Senkung des Grundbedarfs in der Sozialhilfe bisher ohne fachliche Analyse und ohne Überprüfung der Konsequenzen für die betroffenen Bedürftigen erfolgten.

Konkret will beispielsweise der Kanton Bern gemäss einer vom Parlament verabschiedeten Gesetzesrevision den Grundbedarf um 8 bis 30 Prozent kürzen. Eine Volksabstimmung mit Volksvorschlag wird voraussichtlich im kommenden Mai stattfinden.

Kürzung um 30 Prozent

Im Kanton Aargau hat das Parlament zwei Postulate angenommen, die eine 30-prozentige Kürzung beziehungsweise eine Koppelung der Sozialhilfe an AHV-Beiträge und Steuern vorsehen. Und im Kanton Basel-Landschaft hat das Parlament eine Motion angenommen, die eine 30-prozentige Kürzung der Sozialhilfe vorsieht.

Die Berechnung des Grundbedarfs erfolgt auf Basis der Daten der Haushaltsbudgeterhebung. Jeden Monat nehmen rund 250 Haushalte an der Erhebung teil, die vom Bundesamt für Statistik nach einem Zufallsverfahren ausgewählt werden. Für die Berechnung des Skos-Grundbedarfs werden die Ausgaben einer klar definierten Vergleichsgruppe unter den einkommensschwächsten zehn Prozent der Haushalte verwendet. (whr/sda)

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 10.01.2019 05:56
    Highlight Highlight Differenzierung der Sozialhilfe nur bei hohen Mindestlöhnen möglich

    Der Anreiz zu arbeiten muss für alle Sozialhilfeempfänger immer gegeben sein. Da ein Mindestmass bei der Sozialhilfe nicht unterschritten werden kann, ist eine gerechte Differenzierung der Sozialhilfe aufgrund der bisherigen Beitragsdauer und -höhe der Sozialhilfebezüger an den Staat via Steuern und an die Sozialversicherungen nur dann möglich, wenn die Mindestlöhne so hoch sind, dass sich das Arbeiten lohnt.
  • Randalf 08.01.2019 22:45
    Highlight Highlight Natürlich kann man jeden Tag Teigwaren und Pelati essen, aber wo bleibt da die Menschenwürde. Auch als Sozialhilfeempfänger darf und soll man gesellschaftliche Kontakte haben. Was ist aus uns geworden, wenn wir diese Einsparungen für gut empfinden? Steuervergünstigungen für die Einen und den anderen auf den Kopf geschi..en.
  • Mensgi 08.01.2019 22:21
    Highlight Highlight Jeden Tag Reis und Kratoffeln. Das ist doch ausgewogen und liegt im Budget
    • Einstürzende_Altbauten * 09.01.2019 14:16
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist mit Sarkasmus gewürzt. Definitiv.
  • sowhat 08.01.2019 21:09
    Highlight Highlight Ich bin ziemlich froh, dass der Tenor der Kommentare hier, den Sozialabbau nicht gutheisst.

    Ich hoffe, das wird sich bei den Wahlen dann auch niederschlagen.
  • Lilalara 08.01.2019 19:16
    Highlight Highlight Ich habe eine ganze Weile mit 50 CHF pro Woche für Lebensmittel und Haushalt gelebt. Das ist möglich, es ist aber alles andere als lustig. Man kann sich nichts leisten und muss sich bei jedem Joghurt überlegen ob man nicht doch lieber das Naturjoghurt will, weil es 10 Rappen günstiger ist. 5CHF pro Tag ist absolut menschenunwürdig!
  • 2sel 08.01.2019 18:57
    Highlight Highlight Arme Schweiz...

    "Tritt ein Bundesrat nach vier Amtsjahren zurück oder wird er abgewählt, erhält er ein Ruhegehalt von derzeit 18'333 Franken pro Monat, total 220'000 Franken pro Jahr – bis ans Lebensende. Und das zusätzlich zum Pensionskassenguthaben aus seiner Tätigkeit vor der Wahl... "

    "Noch komfortabler ist die Regelung für Bundesrichter: Sie müssen nicht mal eine Amtsperiode durchhalten, sondern bloss einen einzigen Tag arbeiten, und schon erhalten sie ein Ruhegehalt von rund 100'000 Franken pro Jahr bis ans Lebensende."
  • Borki 08.01.2019 18:31
    Highlight Highlight So viel ich mitbekommen habe, will der Aargau das Minimum nur kürzen, um diejenigen unter Druck zu setzen, die Arbeitseinsätze verweigern oder sich nicht genug um Integration bemühen. Wer sich kooperativ verhält, bekommt weiterhin gleich viel wie heute. (eigentlich ja gleich wenig). Falls dem so ist, habe ich absolut kein Problem mit dieser Kürzung.

    Wer in Not gerät soll trotzdem ein würdiges Leben führen können. Aber er muss halt auch selber alles daran setzen, da wieder raus zu kommen bzw. trotzdem seinen Beitrag zur Gesellschaft leisten.
    • Charming 09.01.2019 20:02
      Highlight Highlight Aufgepasst, die Aussage der Arbeitsmotivation wird als das schlagende Argument gebraucht - ist aber eine perfide hinterhältige Politiker-Lüge! Als Fachmann für Arbeitsintegration habe ich 25 Jahre mit Betroffenen gearbeitet. 90% wollen arbeiten, viele können aber nicht, weil sie nicht angestellt werden - ja von wem nicht? Genau, von den Bürgerlichen Politikern, welche Geschäfte/Firmen führen und lieber die ausl. Dumpinglöhner einstellen um gleichzeitig über die Asylsuchenden herzuziehen und diesen die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben. VERWERFLICH und WIEDERLICH!
  • Johnn 08.01.2019 18:23
    Highlight Highlight Alle Banken CEOs sollen die Löcher mit igren Boni stopfen
  • MM 08.01.2019 16:42
    Highlight Highlight Habe mir soeben im Supermarkt 5 Äpfel gekauft. Bufget zu 75% aufgebraucht.
  • DerewigeSchweizer 08.01.2019 16:16
    Highlight Highlight Stimmt ...
    Hatte ich ganz vergessen ...

    In der Schweiz gibt es ja seit einigen Jahren gar nicht mehr SozialHILFE,
    ... sondern ein SozialKREDIT, den es zurückzahlen gilt, sobald man wieder verdient.

    Stichwort: Reiche Schweiz, bestes Land etc.
    • SteWe 08.01.2019 17:52
      Highlight Highlight In etwas sozialeren Kantonen wie Zürich zum Glück (noch) nicht. Hier muss man nur bei einer erheblichen Erbschaft o.Ä. zurückzahlen.
    • Charming 09.01.2019 22:23
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Ab ca. 120`000.- Einkommen/pa. und 200`000.- Vermögen muss man Rückzahlungen tätigen. Diese werden individuell besprochen und festgelegt! Ist aber wie vieles kantonal verschieden. Ist so geregelt weil es ja kontraproduktiv wäre, wenn sich jemand aus der Soz-Hilfe ablösen, sich stabilisieren konnte und dann nimmt man ihm wieder alles weg! Arm sein bedeutet in der CH, eben KEINE Bettelexistenz ausüben zu müssen. So gesehen greifen alle hier gemachten Äusserungen von wegen noch mehr sparen bei den Ärmsten etc. ins Leere! Die Menschenwürde ist unantastbar!
  • Human 08.01.2019 15:47
    Highlight Highlight 5 Sfr und dafür gibt’s dann ein Semmli und Butter und wenns gut läuft am nächsten Tag eine Packung Wurst? o.O
  • thi 08.01.2019 15:34
    Highlight Highlight Über Weihnachten werben wir, insbesondere unsere Konzerne, mit Nächstenliebe, Geborgenheit und Glück. Im Januar streichen wir sogleich eben diese Werte und Massen uns an Menschen noch mehr die Zukunft zu Rauben, gesunde Nahrung zu verunmöglichen und ihnen die Würde als Teilnehmer unserer Gesellschaft abzuerkennen in dem wir sie nicht angemessen unterstützen. Eine Schande für eine Gesellschaft die doch eigentlich genug Geld hat wenn es denn verteilt wäre.
  • manhunt 08.01.2019 15:32
    Highlight Highlight ist doch wunderbar! und das eingesparte geld können wir dann grosskonzernen in form von steuererleichterungen hinterherschmeissen. ist eben schon geil, wenn man auf dem buckel der schwächsten sparen kann. die können sich nämlich nicht wehren. (ironisch gemeint)
    das schlimmste an der ganzen sache ist jedoch, dass jene die solchen kürzungen allen ernstes befürworten, oder gar entscheiden, trotzdem noch jeden morgen in den spiegel schauen können.
    • Charming 09.01.2019 22:25
      Highlight Highlight ...bis der Spiegel bricht! Frankreich ist seeeehr nahe!!! Jetzt ist es endgültig genug! Schmeissen wir diese unflätigen Politclowns raus! im Herbst...!
  • Ritiker K. 08.01.2019 15:10
    Highlight Highlight Der SVPler Pierre Alain Schnegg hat sich im Wahlkampf als braver Christ positioniert und betreibt nun einen Frontalangriff auf die sozialen Institutionen im Kanton Bern. Unter seiner Führung wird sich der Kanton Bern voraussichtlich von den SKOS-Richtlinien verabschieden und so das Sozialhilfe-Limbo unter den Kantonen einleiten. Es folgt ein Verdrängungskampf in dem es darum gehen wird, wer am meisten Bedürftige aus seinem Kanton drängen kann und sich dann dank einer sinkenden Sozialhilfequote als 'Macher' feiern lassen kann. Erbärmlich und hässlich zu gleichen Teilen.
    • Charming 09.01.2019 22:28
      Highlight Highlight Wenn das passiert gibts einen Aufstand und der soziale Frieden ist passé! Hoffentlich gibts noch ein paar Vernünftige die das Ruder rumreissen bevor es zu spät ist!
  • DerewigeSchweizer 08.01.2019 14:51
    Highlight Highlight Liebe Schweizer

    Hier geht es um MASSENPSYCHOLOGIE.

    Klar sind die Sozialhilfebezüger arme Tröpfe.
    Aber das eigentlich Ziel dieser Debatte ist, dass möglichst viele Schweizer lesen:
    "7.- Franken am Tag, oder nur 5.-"

    ... und es im Magen ruft:
    "Ja nie Sozialhilfebezüger werden!"

    Hier geht es um Abschreckung.
    Der Schweizer soll schaffe und ja nie auf die Idee kommen, aufzugegben und zu sagen, jetzt reichts.

    Die Schweizer mit Bildung und Karriere betrifft das nicht, sondern das "Hilfsarbeitervolk" mit schlechtbezahlten Scheissjobs, die "Bediensteten" der privilegierten Klasse.
    • Ass 08.01.2019 16:00
      Highlight Highlight Selber Schuld wer SVP wählt und dies werden nicht wenige sein. Sonst müsste der SVP Wähleranteil maximal 2% sein.
    • Charming 09.01.2019 22:32
      Highlight Highlight Bildung nicht gleich Karriere - leider geht diese Gleichung nicht mehr auf, wenn man sieht wieviele sehr gut ausgebildete Ü-50 ausgemustert um nicht zu sagen entsorgt werden, eine erbärmliche Schande für eines der reichsten Länder der Erde! Es zeigt, welche Politikerkaste gewählt wurde von blinden SchweizerInnen, warum nur!?
  • ingmarbergman 08.01.2019 14:38
    Highlight Highlight Gut gemacht, bürgerliche Mehrheit.. *slowclap*
  • no-Name 08.01.2019 14:34
    Highlight Highlight Sauerei.... oder.... Moment:

    750.— haben wir für unsere 5-Köpfige Familie fürs einkaufen (inkl. Kosmetik und Putzmittel) budgetiert. Weil mehr gar nicht geht. (Auf Auto und Ferien verzichten wir schon seit 5 Jahren und arbeiten zusammen 140%.)

    750/5=150 pro Person und Monat
    150/30=5 pro Person und Tag

    Oh! Doch nicht Sauerei.... 😁
    Ich hab nämlich nicht das Gefühl, dass es mir in meinem bescheidenen Leben schlecht geht.... auch wenn viele andere viel mehr haben. 🤷🏽‍♂️

    Was nicht heisst das ich mich gegen ein besseres Einkommen wehren würde. 😉
    • Klaus0770 08.01.2019 16:23
      Highlight Highlight Also mal Rechnen. 140% Einkommen. Sagen wir einmal 6000 und 2500. ohne 13 ohne Kindergeld. gibt 102000, abzüglich Miete, ca. 27000, Steuern 12000, KK 12000. (die drei grössten Ausgaben). Bleiben 51000, abzüglich Lebensmittel 9000. bleiben 42000 im Jahr bez. 3500 im Monat für alles andere. Kleidung, Auto, Abos, etc. etc. Entweder ich lieg total daneben mit meiner groben Schätzung oder ich liege nicht schlecht aber Sie machen etwas falsch! Bin auch Familienvater mit nur einem Einkommen unter 100000. und hab definitiv mehr als 750 Franken für Lebensmittel zur Verfügung!
    • no-Name 08.01.2019 17:31
      Highlight Highlight 102’000!!! 😂

      Wir sind beides Krankenschwestern!


    • Einstürzende_Altbauten * 09.01.2019 14:22
      Highlight Highlight Es macht für mich durchaus einen Unterschied, ob ein Haushalt in der Lage ist, mehr Einkommen zu generieren oder nicht. In Eurem Fall ist dies selbst gewählt und das ist auch ok so, für mich und für Euch. Ein Sozialhilfebezüger hat jedoch keine Wahlmöglichkeit, und somit ist dies nicht vergleichbar.
  • dorfne 08.01.2019 14:28
    Highlight Highlight Wie bitte? Die Höhe der Sozialhilfe soll davon abhängig gemacht werden wieviel jem. zuvor an AHV und Steuern gezahlt hat? Die Sozialhilfe deckt jetzt schon nur den Grundbedarf!
    • Charming 09.01.2019 22:36
      Highlight Highlight Ja, die SVP-ler erfinden immer neue Tricklis um bei allen anderen nur nicht bei ihnen sparen oder besser kürzen zu können! Sie sind so erbärmlich und wiederlich, zum kotzen!
  • Sosolala 08.01.2019 14:07
    Highlight Highlight Bevor man in der Sozialhilfe erneut Einsparungen vornimmt, sollte man allen Politikern auf Kantonaler- und Bundesebene die Gehälter um mindestens 50% kürzen.
    Für soviel Mist wie diese Tag-täglich produzieren - notabene- am Volk vorbei, sollten sie nicht noch fürstlich entschädigt werden.
    Zudem sollte man alle Politiker die dieses vorhaben unterstützen auf Fr. 986.00 Grundbedarf setzen.
    Leider haben die verwöhnten Damen und Herren keine Ahnung vom Leben.
  • Yogi Bär 08.01.2019 13:42
    Highlight Highlight Politiker die sowas zu verantworten haben, sollte man an den Pranger stellen! Total unverantwortlich und verwerflich. Vielleicht sollte man bei ihrem Einkommen was einsparen!
    • Charming 09.01.2019 22:39
      Highlight Highlight Ja genau. Im übrigen kann man genau diese PolitikerInnen in immer den gleichen Parteien finden (SVP, FDP, CVP, GLP, BDP) Daran denken im Herbst bei den Wahlen!
  • believe 08.01.2019 13:33
    Highlight Highlight Das darf einfach nicht sein die einen kriegen alles die anderen müssen schauen es gibt Familie mit Kindern bitte vergesst die Kinder nicht und vergesst auch die Miete nicht die ist in der Schweiz ziemlich teuer es gibt Familie die müssen vom Lebensunterhalt an die Miete zahlen wie soll so eine Familie über die runde kommen? Und so was in der Schweiz :(
  • Toni.Stark 08.01.2019 13:08
    Highlight Highlight So viel Kostet mein Kaffee! Meine Güte! Wollen wir am falschen Ort sparen? Das ist der Schweiz unwürdig. Lieber beim Militär sparen oder sonst wo. Das geht nicht. Pfui! Oder soll man als Sozialhilfeempfänger dies noch positiv sehen, da man dann schön schlank wird? Wir sind das reichste Land der Welt! Nein, nein, nein, das geht nicht!
    • dorfne 08.01.2019 14:00
      Highlight Highlight Erfahrungsgemäss sind arme Menschen übergewichtig weil sie zu billig und fettig essen, um satt zu werden. Gemüse und Obst sind teuer als Fritten und machen nicht satt!
    • Evan 08.01.2019 18:24
      Highlight Highlight @mogad, eigentlich müsste ungesundes Essen so besteuert werden, das gesundes Essen günstiger ist. Mit dem eingenommenen Geld könnten wir es uns dann auch in der armen Schweiz leisten, dass alle Menschen mehr als 5 Franken pro Tag für Essen zur Verfügung hätten.
    • Charming 09.01.2019 22:43
      Highlight Highlight Perfekter Vorschlag! So könnten wir die Multis zwingen, uns nicht den Chemiecocktail aufzutischen wie aktuell! Wie in vielem hätten wir KonsumentInnen die Macht dazu - das Zauberwort heisst SOLIDARITÄT und KOOPERATION!
  • Powerbar 08.01.2019 12:53
    Highlight Highlight Gescheiter mehr Ressourcen in Steuerübeprüfung stecken und Steuerhinterziehungen aufdecken als bei den Ärmsten zu sparen. Vor allem auch, weil die Sparmassnahmen Kinder am stärksten trifft.
    Wir dürfen hier Herz und Güte zeigen.
    • Spitzbuab 08.01.2019 14:10
      Highlight Highlight Ja!
      Und die die den Gemeinden drohen die Nachsteuern nicht zu zahlen wenn sie die Steuern nicht senken (Martullo-Blocher der Gemeinde Meilen) gleich eine Busse aufbrummen oder ins Gefängnis bringen, da sie dem Staat drohen bzw. nötigen.
    • Charming 09.01.2019 22:46
      Highlight Highlight Es sind genau die, welche ihre Dividendenausschüttung von 300Mio/pa.! weiter als Kapital arbeiten lassen, eine tiefe Pauschalbesteuerung erhalten, weil sie mit Wegzug drohen und im Parlament dann den Sparhammer ausfahren - einfach nur noch dekadent, pervers und menschenverachtend!
  • Troxi 08.01.2019 12:45
    Highlight Highlight Fünf Franken pro Tag für Lebensmittel ist verdammt wenig! Meine Klasse bekam das Prifileg während der Velotour in der Migros Wolhusen Mittagessen zu gehen und das Geld bekamen wir von der Schule. Einen ganzen Fünfliber gab es! Ich schaffte es nicht unter 5 Franken zu bleiben etwas weniges legte ich drauf. Gekauft hatte ich ganze 4 Artikel (Linzertörtli in Selectaautomatengrösse, Brügeli, Weggli und ein Migi Eistee). Wohlverstanden ist das Erlebnis rund 6 Jahre zurück. Überlegen sich die Herren und Damen etwas bevor sie solche Kürzungen promoten?!
    • Roman h 08.01.2019 13:41
      Highlight Highlight Klar sind 5 Franken nicht viel aber ihr Vergleich ist schon ein Witz.
      Kleine Sachen sind immer teurer als grosse Mengen.
      Zum Beispiel kostet ein Weggli im Verhältnis zu einem viel grösseren Brot recht viel.
      Im Millitär sind es glaub's um die 8 Franken pro Tag und das reicht eigentlich recht gut.
    • dorfne 08.01.2019 14:03
      Highlight Highlight @Roman h. Sie befürworten also diese Kürzung? Und zwischen 5 und 8 Franken ist ein Riesenunterschied. Machen Sie das Experiment: 1 Woche für 5 Fr. pP/Tg kochen und die andere Woche für 8 Franken.
    • Charming 09.01.2019 22:51
      Highlight Highlight @Roman. Ihr Vergleich hinkt gewaltig! Im Militär wird ein verbilligter Grosseinkauf gemacht und erst noch in immer gekocht! Logisch kann man so billiger essen! Sind Sie aber alleinstehend MÜSSEN sie kleinere Portionen kaufen welche teurer sind. Sie können nicht alles einfrieren und dann jeden Tag das gleiche essen!
  • Baba 08.01.2019 12:29
    Highlight Highlight Die reiche Schweiz 'muss' auf dem Buckel der Ärmsten sparen! Fünf Franken am Tag für Essen?!? In der Schweiz? Ich schäme mich zutiefst 😞

    Wenn nur schon mal die Steuergeschenke, die an Unternehmen und Superreiche gemacht werden etwas gekürzt würden - oder Steuerhinterzieher gleich vehement verfolgt würden, wie es jetzt das Schweizer Volk mit den Sozialversicherungen beschlossen hat - dann wäre schon sehr viel erreicht, da einiges mehr an Steuergeldern vorhanden wäre. Steuerhinterziehung ist nämlich nichts anderes als Diebstahl an der Allgemeinheit!
    • dorfne 08.01.2019 14:08
      Highlight Highlight Ich befürchte relativer Wohlstand für (fast) Alle in unseren Breitengraden ist ein Auslaufmodell. Aber schafft dieser Rückgang an Wohlstand bei uns mehr Gerechtigkeit für die Armen in Afrika, Asien und Südamerika? Nein. Das ist ja das Traurige. Er führt nur dazu, dass die Reichen immer noch reicher werden.
    • Charming 09.01.2019 22:54
      Highlight Highlight Wie recht Sie haben! Es ist erwiesen, dass pro Jahr mindestens 20 Mia Steuergelder hinterzogen werden und/oder mittels Steuergeschenken an die Wirtschaft verloren gehen! Apple zB. zahlt als einer der wertvollsten Firmen keine Steuern hier, die FIFA ebenso! Ist doch einfach ein Skandal!
  • ujay 08.01.2019 12:29
    Highlight Highlight Sozialhilfeempfänger haben keine einflussreiche Lobby, geschweige, dass sie die Mittel haben, nach Bern zu fahren, um das Bundeshaus zu stürmen. Das Elend der Sozialhilfeempfänger mit der Gelbwestenbewegung in zusammenhang zu bringen, wie das einige hier versuchen, zieht nicht. Deren Anliegen sind Luxusprobleme im Vergleich. Sozialhilfeempfänger brauchen kein billigeres Benzin, sondern da geht es darum, Grundbedürfnisse zu decken. Wie heisst es denn so scheinheilig: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
    • El Vals del Obrero 08.01.2019 13:39
      Highlight Highlight Wegen dem Benzin ist die Situation in Frankreich und der Schweiz verschieden:

      Wenn man in Frankreich in einem Dorf wohnt (hier Beispiel eines typischen ÖV-Fahrplan ausserhalb Grossstädten und TGV-Linien in Frankreich: https://www.vialsace.eu/ftp/FR_documents_CG68/lignes-haute-alsace-ligne-439.pdf ) braucht man leider sehr wohl günstiges Benzin, um überhaupt eine Arbeitsstelle oder auch nur ein Bewerbungsgespräch erreichen zu können.
    • ujay 08.01.2019 16:59
      Highlight Highlight @ El Vals. Da kannst du zig Fahrpläne aus der Schweiz googeln, die in ländlichen Gebieten auch nur die Strecken am Morgen und am Feierabend abdecken. Dein Argument ist Humbug.
    • El Vals del Obrero 08.01.2019 17:11
      Highlight Highlight Fessenheim hat immerhin gut 2000 Einwohner und ein AKW und liegt in relativ dicht besiedeltem Gebiet. Vielleicht mit Döttingen vergleichbar. In der Schweiz gäbe es da wohl einen Halbstundentakt.

      Ganz ganz kleinen Dörfer unter 100 Einwohner, die sehr abgelegen sind und auch keine touristische Bedeutung haben, hätten in der Schweiz vielleicht einen ähnlichen Fahrplan.

      Oder kannst du mit Google eine ähnlich grosse Ortschaft in Frankreich finden, die ein nennenswert besseres Angebot hat?
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  • DerewigeSchweizer 08.01.2019 12:02
    Highlight Highlight Und da ist noch was ...

    Die Sozialhilfe könnte zentral vom Bund gewährleistet werden (wie in andern Ländern auch).

    In der Schweiz obliegt die Sozialhilfe jedoch den Gemeinden. Für eine reiche Gemeinde kein Problem, aber für ärmere schon.

    Anstatt dass der "Stress" sich in einer Bundesbehörde kanalisiert, wird der "Stress" in jede schweizer Gemeinde hineingetragen und führt dort zu Spannungen, Aversionen gegen die Sozialhilfebezüger etc.

    Auf den Armen rumhacken hat hier System.
    Auch Teil davon ist z.B. die Bevölkerung gegen die Schwächsten aufzubringen und so von "Oben" ablenken.


    • Fairness 08.01.2019 13:36
      Highlight Highlight Stimmt, sie fördern ja die Migration noch. Dann sollen sie auch die Kosten übernehmen. Aber für all diejenigen, die noch nie einen Franken Steuern bezahlt haben, müssen 5.00 reichen. Da kommt ja noch genug dazu. Sozialhilfe (EL übrigens auch) müsste von den „Beitragsjahren“ abhängig sein. Kann ja nicht sein, dass ein Gast gleich viel bekommt wie ein ü50, der nach zig Jahren entlassen wird und die Ersparnisse aufgebraucht hat.
    • dorfne 08.01.2019 14:14
      Highlight Highlight Jetzt haben wir nicht nur einen interkantonalen Wettbewerb nach dem Motto, wer hat die tiefsten Steuern, sondern auch noch, wer hat die tiefsten Sozialhilfeleistungen. Ich hoffe nur, dass bei den Wahlen im Oktober die rechtsbürgerliche Mehrheit ins Minus rutscht.
    • Charming 09.01.2019 23:10
      Highlight Highlight @Fairness. Sie machen Ihrem Namen aber gar keine Ehre! Niemand fördert Migration, die passiert wegen vielfältigen Missständen weltweit an denen die CH beteiligt ist! (Ausbeutung von Bodenschätzen um nur einen zu nennen!) Wer ist "sie"? Armut ist per Definition kein skalierbarer Massstab, weil die Behebung dieser in die Zukunft fokussiert ist! Deshalb spielt es keine Rolle warum jemand arm ist! Auch ein Millionär kann arm werden wenn er alles verliert, warum auch immer! Lesen bildet, ich empfehle es Ihnen dringend!
  • Pointer 08.01.2019 12:00
    Highlight Highlight Diejenigen, die das entscheiden, sollen dann aber bitte zu den gleichen Konditionen leben!
  • sherpa 08.01.2019 11:54
    Highlight Highlight das Problem liegt m.E eben auch bei den Politiker und Politikerinnen, welche auf einem schön angewärmten Stuhl im Parlament sitzen und Sitzungsgelder bis zum geht nicht mehr kassieren sich jedoch keinen Deut um das Einkommen armer Leute kümmern. Wohl keiner dieser Politschwätzer hat jemals versucht, mit gerade mal CHF 5.-pro Tag seinen Hunger zu stillen und dabei auch noch zu arbeiten. Wann endlich kommen diese Leute von hohen Ross auf den Boden der Wirklichkeit, anstatt sich auf Kosten anderer sich mit ihren Ansinnen auch noch wichtig zu machen
    • Nausicaä 08.01.2019 12:13
      Highlight Highlight und dann nennt man diese Leute Volksvertreter. Ein Hohn.
    • Charming 09.01.2019 23:12
      Highlight Highlight Wir sollten sie in einem Aufstand und mit Solidarität von ihrem hohen Ross herunterholen, möglichst gewaltfrei, nämlich mit Abwahl im Herbst, bitte!!!
  • Silent_Revolution 08.01.2019 11:49
    Highlight Highlight Gibt es nicht mehr genug Kriminelle, generiert man sie eben indem man den Ärmsten das nötigste nimmt, so dass sie gar nicht mehr anders können.

    Dann kann man wieder poltern und schimpfen und hat wieder Gründe, die Themen "Kriminalität" und "Ausländer" ein weiteres Jahrzehnt erfolgreich zu bewirtschaften.

    Der Stammtischplauderi braucht doch auch ein Feindbild für seine Misere. Und durchs Hintertürchen lassen sich dann problemlos Konzerne und Reiche entlasten.
    • dorfne 08.01.2019 14:21
      Highlight Highlight Armut verursacht Sress, Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Ehescheidungen und Kriminalität. Es wäre eine Frage der Vernunft den Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen (dazu gehören mMn gelegentliche Kino- und Restaurantbesuche mit den Kindern) unabhängig vom neoliberalen Sozialabbau-Programm.
    • Fairness 08.01.2019 15:01
      Highlight Highlight Das ist kein neoliberales Sozialabbauprogramm sondern langfristig betrachtet zur Erhaltung unserer Sozialwerke ganz einfach notwendig wenn nicht sogar zwingend. Sicher gehört auch die Steuerhinterziehung und -erleichterung am Rande der Legalität abgeschafft.
    • Silent_Revolution 08.01.2019 18:58
      Highlight Highlight Apropos Fairness

      Die Technik ist mit der Forschung finanziert über die Allgemeinheit in den letzten Jahrzehnten rasant vorangeschritten.

      Konzerne in der Schweiz haben dadurch Millardengewinne erwirtschaftet, in einem kaum vorstellbaren Ausmass. Es wird schneller verarbeitet, einfacher geliefert und Arbeitsplätze eingespart.

      Die Gewinne der Technologisierung streichen ausschliesslich Shareholder ein. Dank Steuervergünstigungen zahlen diese Konzerne im Vergleich zum Arbeiter einen Bruchteil.

      In den Sozialwerken wird aus genau einem Grund gespart: weil die Reichen den Hals nicht vollkriegen.
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  • Posersalami 08.01.2019 11:44
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, wie man mit 7.- / Tag über die Jahre gesund essen kann? Von 5.-/Tag ganz zu schweigen!

    Ich esse wenig Fleisch aber brauche sicher fast 20.- / Tag! Gewürze, Butter, Öl usw. wächst ja nicht Zuhause im Garten. Man kann doch nicht ewig nur von Pasta, Kartoffeln und Reis leben! Das schafft man vielleicht wenn man 1.6m gross und 45kg schwer ist und man auch mal nur 1 Joghurt essen mag zum Frühstück. Treibt man noch etwas Sport ist wohl endgültig Ende im Gelände.

    Dieser Hass auf Menschen geht mir sowas von auf die Eier..
    • NotWhatYouExpect 08.01.2019 12:23
      Highlight Highlight Mit 5.- pro Tag geht das schon aber nicht, wenn man nur für 1-4 Personen kocht.

      Koche immer wieder für Lager mit 20 bis 50 Person mit so 4.50 pro Tag.

      @Posersalami: Noch ein Tipp geht besser direkt bei einem Gemüsebauern einkaufen oder macht ein Gemüseabo bei denen. Meist viel günstiger als bei Migros, Coop.
    • Posersalami 08.01.2019 13:00
      Highlight Highlight Hier gehts aber nicht um das Ernähren von 150 Leuten über 2 Wochen! Mir ist klar, dass es da gewisse Skaleneffekte gibt vor allem beim Einkaufen.

      Ich beziehe viel über farmy.ch. Ich muss nicht sparen, ich verdiene mehr als genug. Ich könnte sicher auch weniger Geld ausgeben und gesund bleiben aber ich will nicht. Mir gehts darum, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie man alleine mit 5-7sfr am Tag jahrelang gesund und einigermassen glücklich über die Runden kommen kann.

      Ich werde sicher nie mit einem auto wegen gesundem Essen irgendwohin fahren. Viel absurder gehts wohl kaum..
    • NotWhatYouExpect 08.01.2019 13:28
      Highlight Highlight Verstehe nicht wie man meinem Beitrag so viele Blitze geben kann.

      Was ist an meiner Aussage bitte falsch? Auch bin ich ja nicht mal dafür, dass es nur noch 5.- pro Tag sein sollen sondern gebe sogar noch auskunft, dass ich es mir kaum vorstellen kann.

      @Posersalami: Habe nie was davon gesagt, dass du es nicht leisten kannst oder, dass du mit dem Auto einkaufen gehen sollst. Es war nur ein Tipp auch für alle anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 08.01.2019 11:43
    Highlight Highlight Warum kürzen?

    Wegen dem bisschen Ersparnis?
    Um weiter Steuern zu senken?
    Damit auch wir mehr Homeless haben?

    Wie kann man nur?

  • Bläsnkufo 08.01.2019 11:40
    Highlight Highlight Die Armä währded ärmer, die Richä bliibed riich.
    Gibt sicher sehr sehr wenige Personen, welche freiwillig Sozialhilfe beziehen.
    • Charming 09.01.2019 23:31
      Highlight Highlight Freiwillig Sozialhilfe beziehen? NIEMAND, höchstens solche welche mit viel krimineller Energie bescheissen, aber die werden früher oder später erwischt! Würden alle Reichen und Firmen richtig besteuert, hätten wir diese Missstände nicht! Wer fordert die Kürzungen? SVP, FDP, CVP, GLP, BDP! Also alle diese welche viel verdienen und genug Kohle haben! Sie sind gierig und erbärmlich!
  • Yolo 08.01.2019 11:40
    Highlight Highlight Die Stärke des Volkes misst sich am Wohl der Schwachen (und nicht den Reichen), so die Präambel unserer Verfassung. In unserem Land läuft definitiv einiges schief. Besonders die asoziale Politik der SVP/FDP Mehrheit schadet dem sozialen Zusammenhalt.
    • dorfne 08.01.2019 14:50
      Highlight Highlight Und ausgerechnet die SVP hat monatelang " Verfassungsbruch, Verfassungsbruch" gerufen als ihre Masseneinwanderungsinitiative nicht so wie erwartet umgesetzt wurde/werden konnte.
  • Linus Luchs 08.01.2019 11:31
    Highlight Highlight Fünf Franken pro Tag für die Ernährung, das geht schon in Richtung aushungern. Die Reichen werden reicher, die Löhne würden wieder steigen, heisst es in der NZZ*, aber bei Menschen, die Sozialhilfe benötigen, soll die Schraube angezogen werden. Die Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft schreitet voran.

    * https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-realloehne-ziehen-wieder-an-ld.1412769
    • dorfne 08.01.2019 14:54
      Highlight Highlight Und ausgerechnet Jene, de jeden Bissen Brot zählen, den die Armen vom Steuerzahlen bekommen, reden von einer Neiddebatte wenn wieder mal die zu hohen Boni der Banker zur Diskussion stehen.
  • warum_nur 08.01.2019 11:29
    Highlight Highlight und dann sind alle erstaunt wenn wir jeden samstang gelbwesten in bern haben...

    Mal ehrlich: Wie realitätsfern ist sind unsere politiker?

    Die qualität einer regierung erkennt man daran wie sie mit den Ärmsten der Gesellschaft umgeht.
    • who cares? 08.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Denke nicht, dass Sozialhilfebezüger mit gelben Westen in Bern stehen.
    • Charming 09.01.2019 23:33
      Highlight Highlight Abwarten, in F sind sie!
  • p4trick 08.01.2019 11:24
    Highlight Highlight BGE! CHF2000 pro Person ab 18j und CHF500 pro Kind. Das wäre derselbe Betrag der jetzt ausgegeben wird inkl. dem Verwaltungsaufwand.
    Eine Einzelperson mit CHF2000 kann davon keine Wohnung mieten, aber in einer WG mit einer anderen Person leben. CHF5000 für eine 4 Köpfige Familie ist immer noch nicht viel.
    Wenn jeder einfach den Betrag erhält denke ich auch die betroffenen Personen fühlen sich besser als wenn sie für alles betteln müssten?
    • NotWhatYouExpect 08.01.2019 12:24
      Highlight Highlight Bin Absolut gleicher Meinung und fand es schade, dass wir Schweizer hier keine Vorreiter wurden obwohl wir die Chance dazu hatten.
    • Dominik Treier 08.01.2019 15:38
      Highlight Highlight 2500 pro Einzelperson wäre immer noch nicht zu viel sondern angemessen... Vielleicht würden sich dann viele endlich mal trauen ihre Bullshitjobs, die den Menschen nicht helfen, sondern nur schaden zu kündigen und damit meine ich nicht wichtige Tätigkeiten, die heute einfach mies bezahlt sind, wie Pfleger, Coiffeur oder auch Koch... Nein solches Zeug wie Finanzanalist, PR, Verwaltung der Verwaltung, all solches Zeug, dass keine Wertschöpfung erzeugt aber ohne Solidarität heute noch die einzige Möglichkeit ist noch an der Maschinellen Wertschöpfung zu verdienen ohne vor Geld zu stinken...
    • Edelstein21 08.01.2019 15:58
      Highlight Highlight Ganz genau! Ein BGE muss her, das sage ich schon lange. Ich war so immens traurig, als die Abstimmung am 5. Juni 2016 den Bach runter ging, obwohl im Vorfeld eine grosse Mehrheit DAFÜR war. Kann mir das nicht erklären. Das BGE müsste allerdings weltweit eingeführt werden, ansonsten ahnen sicher alle, was uns drohen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lexxus0025 08.01.2019 11:08
    Highlight Highlight Die schweiz is eben kein soziales land, auch wen schweizerInnen dies gern und felsenfest von sich behaupten. Die Sozialhilfe is nur ein teil einer sehr langen liste, welche das aufzeigt.
    Schlussendlich ist das sytem so aufgebaut, dass jeder auf sich schaut. Kann man mögen, muss man aber nicht.
    Die blitzer und kommentare die jetzt kommen: spart euch bitte das argument „schau mal wie es in pakistan, afrika.. aussieht“
    Wir sind nämlich in europa. Nicht in asien, und nicht in afrika. In der schweiz lebt der darwinismus, was ok ist. Ich mags nur nicht wenn sich die schweiz dann für sozial hält.
    • Nausicaä 08.01.2019 11:49
      Highlight Highlight Ein bisschen differenzieren statt polemisieren würde hier helfen.
      Die Schweiz hat sehr wohl Institutionen und Vorkehrungen, die man als 'sozial' bezeichnen kann. Was sind denn AHV, IV, Sozialhilfe und die Krankenkassenpflicht? Von Darwinismus (den man sowieso nicht auf menschliches Leben übertragen sollte) kann also keine Rede sein.
      Die Institutionen sind ok. Das Problem ist, dass ein Abbau im Gange ist. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass dieser nicht stattfindet und es eher in Richtung Ausbau geht.
    • DerewigeSchweizer 08.01.2019 12:29
      Highlight Highlight ... Sehe in Lexxus0025's Kommentar nichts polemisches,
      ... ausser dass die Schweiz nicht als top-super-glänzig rauskommt.

      AHV, IV, Sozialhilfe ... haben alle europäischen Staaten.

      medizinische Versorgung:
      Wenn diese nicht vom Staat generell gestellt wird (Bsp: Spanien, GB), dann ist der KK-Beitrag PROZENTUAL VOM EINKOMMEN.

      In der Schweiz ist die Prämienhöhe jedoch dieselbe pro Kopf. D.h. für Reiche, ohne Selbstbehalt, quasi gratis ... und für Normale und Arme sauteuer, und darüberhinaus mit Selbstbehalt = de facto "freiwillig" keine medizinische Versorgung für kleiner Sachen.
    • Nausicaä 08.01.2019 15:07
      Highlight Highlight 1/2 @SchweizAbschaffen: Er/Sie meint in der Schweiz lebt der Darwinismus. Das soll nicht polemisch sein?

      Wenn du unbedingt doch vergleichen willst:
      In vielen europäischen Staaten, vor allem den südlichen und östlichen bekommen die Menschen von den sogenannten Sozialversicherungen nichts weiter als Brosamen, so dass die Familie zünftig mitanpacken muss, um 'sozial Schwächere' über die Runden zu bringen ganz zu schweigen ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
      In GB sind die Studiengebühren so grotesk hoch, dass Ärmere vor der Schuldenlast zurückschrecken und keins beginnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 08.01.2019 11:01
    Highlight Highlight Das sind unsere lieben Bürgerlichen Politiker, die immer noch denken jemand, der Jahre Sozialhilfe bezogen hat, nachdem er ausgesteuert wurde, würde plötzlich wieder Arbeit finden, wenn man sein Leben nur verschissen und menschenunwürdig genug gestalltet und genügend bürokratische Überwachunsmassnamen anordnet, um ihm in den Hintern zu treten! Versüsst dadurch, indem man jeden Rappen den er je bezog zurückwill, so das er auch weiter nichts hat wenn er arbeitet. Die selben Bürgerlichen werden sein Dossier dann gerne ins Altpapier werfen. Wer stellt schon einen "faulen" Sozialschmarotzer ein...
    • Edelstein21 08.01.2019 16:05
      Highlight Highlight Mensch Dominik, sensationell, wie du das formuliert hast, kann dir voll zustimmen. Diese ganzen Entscheidungsträger sollten allesamt zuerst - sozusagen als Jobqualifikation - selbst ein paar Jahre mit Sozialhilfe zurecht kommen müssen, dann würden ihre Entscheidungen ganz sicher völlig anders aussehen. Alles wird auch immer von grünen Tisch aus besprochen und entschieden, Betroffene werden gar nicht be- oder gefragt, sondern nur sanktioniert und das soll dann Motivation sein. Bin selbst betroffen und mir graut es, wenn die tatsächlich 30% kürzen.
  • Adremos 08.01.2019 11:00
    Highlight Highlight Wahnsinn. An der Börse Geld wie Heu, die gefühlte 20. Steuersenkung für unsere "Leistungsträger", Überschüsse im Bundeshaushalt, etc. etc.
    Und es wird immer mehr bei denen gespart, die eigentlich ein wenig mehr dringend nötig hätten....

    Was ist nur los mit der Menschheit, dass immer nach unten getreten wird, anstelle sich gemeinsam nach oben zu wehren!
  • DerewigeSchweizer 08.01.2019 11:00
    Highlight Highlight Das ist, weil wir das reichste Land der Welt sind.
    Und die beste Demokratie.
    "Wir" Schweizer.

    Die Sozialhilfeempfänger machen es eben falsch:
    Wenn man keinen Job mehr hat, ... dann muss man einfach zur Ruag gehen, oder zum BVS.

    Dort gibt es tausende Pseudo-Jobs, reine Scheinarbeit,
    ... aber: sieht aus wie echte Arbeit und ist fürstlich entlöhnt. Man kann dann sogar nach der "Arbeit" bei einem Bier über Sozialhilfeempfänger lästern ...

    Die Schweiz unterhält eine milliardenteure Armee, um uns militärisch gegen D, F, und It zu schützen. An sonstigen Auslandseinsätzen nehmen wir nicht teil.

    • Chriguchris 08.01.2019 11:48
      Highlight Highlight Ich stimme allem zu bis auf den letzten Absatz. Dieser Absatz ist schade, denn er ist faktisch falsch und diskreditiert somit den text davor...
      Die Schweizer Armee betätigt sich sehr stark in der internationalen Friedensförderung, siehe
      https://www.vtg.admin.ch/de/aktuell/einsaetze-und-operationen/militaerische-friedensfoerderung/missionen.html
      auch ist unsere Armee nicht unverhältnismässig teuer,
      https://www.capital.de/wirtschaft-politik/infografik-wirtschaftskarte-die-weltweiten-militaerausgaben.
      Es ist ein emotionales Thema aber bitte keinen Unsinn in die Welt setzen, dies hilft nicht.
    • DerewigeSchweizer 08.01.2019 13:40
      Highlight Highlight Lieber Chriguchris

      Muss mich doch verwehren, dass Du meinen Inhalt zur Armee als "Unsinn" bezeichnest.

      Ja, die schweizer Armee beteiligt sich an internationaler Friedensförderung
      ... aber NICHT mit Panzer, Artiller, Infanterie und Kampfflugzeugen!

      Das ist so, weil die Schweiz ein NEUTRALES Land ist, d.h. die Armee exclusiv der Verteidigung dient und wir uns ansonsten aus fremden Händeln raushalten.
      ... Wusstes Du das nicht? Echt?

      In der Praxis (...) können eventuelle Angreifer nur D, F, It, Oe, Lichtenstein und Ausserirdische sein.
      Jeder andere Gegner müsste zuerst die NATO besiegen. ...
  • demian 08.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Unter aller Sau, dass ein so reiches Land auf Kosten der Schwächsten einer Gesellschaft sparen will!

    Gleichzeitig will man neue Kampfjets kaufen und Steuergeschenke an Konzerne verteilen. Das passt doch einfach hinten und vorne nicht mehr zusammen.
    • Sauäschnörrli 08.01.2019 12:19
      Highlight Highlight Zieh mich da bitte nicht rein, ich will nicht mit so einer unmenschlichen Politik verglichen werden. Danke.
  • karl_e 08.01.2019 10:55
    Highlight Highlight Das alte Lied: Immer auf die Kleinen. :-(
  • Alterssturheit 08.01.2019 10:52
    Highlight Highlight Irgendwas läuft schief....die einen müssen sich alles vom Mund absparen während "Firmen" wie eine FIFA Milliarden bewegen und als Verein nicht mal Steuern bezahlen.
  • Evan 08.01.2019 10:52
    Highlight Highlight 5 Franken... Das ist absolut unmöglich.
  • Militia 08.01.2019 10:44
    Highlight Highlight Das ist ja fast die Hälfte von dem, was einem Soldat zusteht. Uns geht es ja noch gut, aber die Unterstützung für unsere Schwächsten zu kürzen finde ich eine ganz schlechte Idee. Vorallem, wenn man das Gefühl hat, das Andere, denen eigentlich nichts zustehen würde, mehr erhalten als man selber. Diese Leute sollte man nicht zum Handeln "zwingen"...
  • Lowend 08.01.2019 10:43
    Highlight Highlight Es gibt in der Schweiz mehr Millionäre als Menschen, die von Sozialhilfe leben müssen.

    Will heissen, wenn jeder Mensch und jede Firma nach der finanziellen Leistungsfähigkeit besteuert würde, könnten wir es uns leisten, dass jeder hier in Würde leben könnte.

    Leider wurden aber die Hilfsbedürftigen zu den neuen Ausländern, gegen die von einer Partei gnadenlos gehetzt wird, damit sich ihre Wähler als etwas besseres fühlen können. Eigentlich total unwürdig für unsr reiches Land!
  • Spitzbuab 08.01.2019 10:38
    Highlight Highlight Weil man bei die Firmensteuern und allgemein Steuern senkte müssen nun die Ärmsten der Gesellschaft leiden.
    Die bezahlen den Preis für den Reichtum der Reichen.
    Jemand muss ja die Reichen finanzieren.
    3% Steuersenkung merkt der Normalverbraucher fast nicht, aber die Reichen schon. Und die Gemeinden werden darunter leiden. Sparen dann bei denen die sich eh nicht wehren können.
  • Etniesoph 08.01.2019 10:30
    Highlight Highlight Also wenn ein Sozialhilfebezüger mal warm essen möchte, muss er nur schauen, dass er kriminell und inhaftiert wird. Bravo! Ich mag bürgerliche Politik...
  • p4trick 08.01.2019 10:29
    Highlight Highlight Es ist eine Schande dass im Militär der Grundbedarf an Essen mit CHF8.75 pro Person berechnet wird und in einer Schweizer Familie mit CHF5?
    CHF8.75/Person und Tag, dann liegen wir bei ca. ~CHF1000 für eine 4 köpfige Familie.
    Laut meinen eigenen Erfahrung und langzeitlicher privater Buchhaltung ist ein Betrag von CHF1000 nicht viel für 4 Personen.
    CHF600 ist nicht zu bewerkstelligen und eine Schande für unser Land.
  • Maya Eldorado 08.01.2019 10:27
    Highlight Highlight Wie will man schon bei 5 Fr. für Essen pro Tag nur schon genug Früchte, Gemüse und Salat kaufen, dass man noch sagen kann, dass es gesund ist.
    Und dann kommt ein Platten am Velo und das muss auch zum Teil am Essen eingespart werden.
    Usw.
    Wer das nicht selbst erlebt hat, sollte nicht mitreden, weil der/die keine Ahnung hat, wie sich das wirklich auf die Länge auswirkt.
    • Nausicaä 08.01.2019 11:55
      Highlight Highlight Ich frage mich, was für 3 Nasen hier geblitzt haben...
    • Gubbe 08.01.2019 14:26
      Highlight Highlight Der Platten wird nicht zu den Esswaren zugerechnet. Man wird durchaus von einem selbst gebackenen Apfelkuchen und Suppe satt. Wie bei mir heute. Kein Mensch braucht Energiedrinks, Chips und Mars. Das Militär hat für den Einzelnen nicht viel mehr zur Verfügung. Aber ok, es ist wenig.
    • Gubbe 09.01.2019 09:19
      Highlight Highlight Adam Gretener (1): Coop Schulterbraten 1.2 Kg CHF 8.25, Kartoffeln und Kohl. Dies langt für 2x Mittagessen. Wenn du 3x pro Tag essen willst, brauchst du nicht 200gr./Pers. Es war von Essen die Rede, nicht von Strom usw. Wenn man von Sozialhilfe spricht, sollte es eine Hilfe sein, nicht eine Vollausstattung. Es ist sehr knapp, aber es geht.
  • Diavolino666 08.01.2019 10:21
    Highlight Highlight Es ist erschreckend, wie mit dem Schicksal der ärmsten umgegangen wird. Einfach mal Kürzungen vornehmen, die vom Schreibtisch aus und fern jeglicher Realität nach wenig aussehen und sich dann wundern, dass die Armut wächst... Und das in der reichen Schweiz, wo ja "jeder im Durchschnitt" ein Vermögen von CHF 545'000 hat...