Musik
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ESC: Nach dem Sieg Schwedens lecken Deutschland und Österreich (beide null Punkte) ihre Wunden –die Schweiz holte im Halbfinale nur vier Punkte



ESC – die Entscheidung

Nach dem Finale des Eurovision Song Contests sind in der Nacht auf heute auch die Detailergebnisse der Halbfinals veröffentlicht worden. Sieger Måns Zelmerlöw aus Schweden dominierte bereits beim Halbfinale.

Nur gerade vier Punkte verbuchte die Genferin Mélanie René mit ihrem Titel «Time To Shine» für die Schweiz im zweiten Halbfinal. Sie verpasste damit den Einzug in den Final noch hinter San Marina mit 11 Punkten und Island mit 14 Punkten. Mit 217 Punkten lag der spätere ESC-Sieger Schweden bereits in der Ausscheidung deutlich vor Lettland mit 155 und Israel mit 151 Punkten.

epa04758592 Singer Melanie Rene from Switzerland performs during rehearsals for the Second Semi-Final of the 60th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Wiener Stadthalle in Vienna, Austria, 20 May 2015. The Second Semi-Final takes place on 21 May, and the grand final on 23 May.  EPA/ROBERT JAEGER

Mélanie René gab für die Schweiz alles, bekam jedoch nur vier Punkte. Bild: EPA/APA

Die Rangliste des 60. Song Contests

1. Schweden, 2. Russland, 3. Italien, 4. Belgien, 5. Australien, 6. Lettland, 7. Estland, 8. Norwegen, 9. Israel, 10. Serbien, 11. Georgien, 12. Aserbaidschan, 13. Montenegro, 14. Slowenien, 15. Rumänien, 16. Armenien, 17. Albanien, 18. Litauen, 19. Griechenland, 20. Ungarn, 21. Spanien, 22. Zypern, 23. Polen, 24. Grossbritannien, 25. Frankreich, 26. Deutschland, 27. Österreich

Die grössere Überraschung ergibt sich aber beim Blick auf das erste Halbfinal. Hier gewann Russland als in der Endabrechnung Zweitplatzierter ebenfalls deutlich mit 182 Punkten vor Belgien mit 149 und Estland mit 105 Punkten.

Unerwartet ist allerdings, dass die im Vorfeld viel diskutierte finnische Punkband Pertti Kurikan Nimipäivät mit ihrem Song «Aina mun pitää» eindeutig den letzten Platz im Semifinale belegte – mit nur 13 Punkten noch hinter Mazedonien mit 28 Punkten. Schliesslich hatte die aus vier geistig behinderten Musikern bestehende Band zuvor als ein möglicher Geheimtipp gegolten. 

Doch zurück zum Finale. Dass mit Deutschland und Österreich gleich unsere beiden Nachbarn mit null Punkten abschlossen, sorgte auf Twitter für Diskussionen. (feb/sda)

VIENNA, AUSTRIA - MAY 23:  Ann Sophie Duermeyer of Germany reacts in the green room during the final of the Eurovision Song Contest 2015 on May 23, 2015 in Vienna, Austria. The final of the Eurovision Song Contest 2015 will take place on May 23, 2015.  (Photo by Nigel Treblin/Getty Images)

Die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: Ann Sophie, die Deutsche. Bild: Getty Images Europe

ESC, die grosse Finalistenparade

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 24.05.2015 12:02
    Highlight Highlight Wer sich heute noch, nachdem es seit einigen Jahren zum absoluten Standard geworden ist, noch immer über das gegenseitige Punkte zuschanzen der Oststaaten aufregt oder sich gar noch immer darüber wundert, sollte sich diesen alljährlichen Käse am Besten gar nicht mehr erst antun. Was ich nicht verstehe ist, weshalb die Schweiz und Staaten wie Deutschland, Oesterreich und etliche andere Westeuropäer immer noch diese alljährlichen Demütigungen suchen, bleibt ihr gut gehütetes Geheimnis :-)!
    • Angelo C. 24.05.2015 13:46
      Highlight Highlight Grufti : Richtig, das habe ich übersehen! Aber dennoch, wenn du siehst, wie die Briten, oft auch Franzosen, ab und an auch Deutschland, ganz sicher aber die Schweiz, schier alljährlich in die Tüte gucken, dann wird das deren Leistungen oft nicht gerecht. Die unbefriedigenden Gründe sind uns beiderseits bekannt. Und so stinkt es mir Jahr für Jahr mehr, mir diesen Anlass überhaupt noch anzusehen - er ist für Westeuropäer ein stetes Ärgernis geworden...
    • Androider 24.05.2015 22:55
      Highlight Highlight Nicht nur Osteuropa: Auch Skandinavien und Südeuropa sind da mehr oder weniger "verbündet". Und was Kasachstan usw. beim EUROvision verloren haben, wüsste ich auch gerne. Aber den Dreck geb ich mir schon lange nicht mehr...
  • gsaver 24.05.2015 08:42
    Highlight Highlight Super, ganz toll, vier Punkte im Halbfinale.
    Die Kosten: Ich schätze eine viertel Mio im Minimum, und das ganze mit unseren Billag-Gebühren.
    Es ist zum ...
    • Oban 24.05.2015 13:09
      Highlight Highlight Wir können sie ja auch abschaffen, dann gibt es ausser ESC auch kein Sport mehr und noch vieles mehr das wir nicht mehr sehen können.
      Wenn sie jetzt damit kommen es gäbe ja auch noch ORF und Ard/Zdf, das diese Sender was zum Senden haben dafür zahlt der Gebührenzahler im eigenen Land. Gerade Oesterreich ist gerade daran das TV aus Oestereich auch nur noch die eigenen Bürger sehen können mittels Verschlüsselung. Wenn dann alle Länder um uns herum auf solche Ideen kommen wünsche ich ihnen viel Spass mit Sender wie Schrott7 & Co. Gratis Tv ist nun mal kein Menschenrecht und bei der Definition von Service Public ist auch besser wenn nicht jeder der 8mio. Einwohner mitredet.
    • gsaver 24.05.2015 21:44
      Highlight Highlight Oh ja, tschuldigung, der Sport auf SRF würde mir ja so was von fehlen. Es gibt ja nicht besseres.
      Und was soll das Argument mit Schrott 7, etc. Leider kopiert ja unser Staatsfernsehn auch von diesen niveaulosen Sendern den grössten Schrott.

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