CVP
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Streicht die CVP das C aus ihrem Namen? – das schreibt die Sonntagspresse



Die CVP stellt das C in ihrem Namen zur Diskussion

CVP-Parteipraesident und Nationalrat Gerhard Pfister spricht zu den Medien in der Eingangshalle des Bundeshauses, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Gerhard Pfister möchte die CVP neu erfinden. Bild: KEYSTONE

Die CVP überlegt sich eine Umbenennung, weil das Christliche in ihrem Namen bei Jungen und Städtern nicht gut ankommt. «Das Parteipräsidium diskutiert aktuell die zweite Etappe des Strategieprozesses CVP 2025», sagt Parteipräsident Gerhard Pfister in der «NZZ am Sonntag». «Dazu gehört auch eine umfassende Analyse der Marke CVP.» In welche Richtung es gehen könnte, zeigt sich im Bundeshaus. Dort haben sich jüngst CVP, EVP und BDP zur Mitte-Fraktion zusammengeschlossen, und treten auch unter diesem Namen auf. Die Gründung einer Mittepartei wäre ein logischer nächster Schritt. Inhaltlich würde es passen. Parteipräsident Pfister sagt, seine Partei wende sich gegen Populismus und Polarisierung. «In diesem Sinne wird Mitte auch zum politischen Inhalt.» Gerade bei jungen Wählern seien die Vorbehalte gegen das C gross, sagt die Präsidentin der JCVP, Sarah Bünter in der «NZZ am Sonntag». Junge würden den Buchstaben mit der Kirche assoziierten. Die Jungpartei hat bereits eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit dem Parteinamen befassen wird

Rahmenabkommen: Von der Leyen trifft Bundesräte am WEF

Bis Mitte Mai, wenn die SVP-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit zur Abstimmung kommt, ist kaum mit substanziellen Fortschritten im Europa-Dossier zu rechnen, zumindest aus Schweizer Perspektive. Brüssel aber drängt auf einen Abschluss. Das dürfte auch die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen deutlich machen, wenn sie im Januar in Davos mit Mitgliedern der Landesregierung zusammentrifft. Mehrere Insider bestätigen gegenüber «SonntagsBlick», dass sich Mitglieder des Bundesrates mit der von Leyen treffen werden. «Das Treffen mit dem Bundesrat wird stattfinden», bestätigt auch CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Dieses Gespräch sei wichtig für die Schweiz, «denn wir müssen alles daran setzen, dass der bilaterale Weg nicht erodiert», so die Baselbieterin. «Wer denkt, dass die EU einfach die Abstimmung über die Begrenzungsinitiative abwartet, irrt sich», sagt FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann. «Zusatzvereinbarungen zum bestehenden Text sind möglich, aber niemand darf sich Illusionen machen.» Für Brüssel, so der Aussenpolitiker, sei das Abkommen fertig verhandelt. Auch die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen werde daran nichts mehr ändern.

Familien geben jeden siebten Franken für Prämien aus

Die Krankenkassenprämien sind seit Anfang des Jahrtausends deutlich stärker gestiegen als die Löhne und die Prämienverbilligungen. Für viele Familien wird die Prämienlast unerträglich: Paarhaushalte mit Kindern und einem Einkommen von 60’000 bis 90’000 Franken geben heute durchschnittlich bereits 14 Prozent ihres Lohns für die Krankenkassenprämien aus, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2000, wie Berechnungen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes zeigen. Und mehr, als der Bundesrat wollte: 1991 hatte er in der Botschaft zur Revision der Krankenversicherung beantragt, dass die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung 8 Prozent des steuerbaren Einkommens nicht übersteigen. Diesen Antrag schmetterte das Parlament jedoch ab. Seither legen die Kantone die Höhe der Prämienverbilligungen für Versicherte in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen fest.

400 Millionen für Seilbahnen: Skisport boomt

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Skisport erfreut sich erhöhter Beliebtheit. Bild: KEYSTONE

Nach fast zehn Jahren Rückgang stieg die Zahl der Skisportler in den Schweizer Alpen wieder. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben die Schweizer selbst: Inzwischen sind 63 Prozent der Gäste auf hiesigen Pisten aus der Schweiz – vor zehn Jahren lag ihr Anteil noch bei 50 Prozent. Die zurückliegenden mageren Jahre führten bei Seilbahnbetreibern zu einem regelrechten Rückstand der Investitionen – den bauen sie nun ab: allein in diesem Jahr investieren sie 400 Millionen Franken, eine Rekordsumme! Andreas Keller von Seilbahnen Schweiz sagt gegenüber «SonntagsBlick»: «Nach dem Investitionsstau der Krisenjahre hat sich die finanzielle Lage bei diversen Unternehmen verbessert. Deshalb wird nun wieder mehr investiert.» Alte Anlagen weichen modernen Sesselliften. Viel Geld geht auch in Beschneiungsanlagen und die dazugehörigen Speicherseen. Darüber hinaus setzen die Bahnen hohe Summen ein, um ihre Anlagen an den öffentlichen Verkehr anzubinden. Die neuen Bahnterminals in Fiesch VS und in Grindelwald BE gelten als Leuchtturmprojekte der Branche, als wegweisend für die künftige Entwicklung. Die Schweizer Wintersportorte müssen mit Destinationen überall in den Alpen konkurrieren – denn auch anderswo investieren Bahnen kräftig in den Wintersport: allein 754 Millionen Euro sind es in Österreich. Im gesamten Alpenbogen ist ein riesiger Verdrängungskampf in Gang, den auch Schweizer Destinationen untereinander austragen. Nur wenige Top-Destinationen können sich dieses Wettrüsten aus eigener Kraft leisten – immer häufiger muss der Steuerzahler aushelfen.

Schweizer Hochseeschiff soll Waffen nach Saudiarabien transportiert haben

Die marode Schweizer Hochseeflotte kostet den Bund Millionen. Erst vor wenigen Wochen beantragte der Bundesrat dem Parlament einen Nachtragskredit über 130 Millionen Franken für die Pleite-Schiffe der freiburgischen Massariner, eine Tochterfirma der Massoel-Gruppe. Mitten in die Debatte über die neuerliche Millionenstütze platzen nun Recherchen des «SonntagsBlicks». Diese zeigen: Eines der Massoel-Schiffe, die Thorco Basilisk, soll schwere Waffen nach Saudiarabien transportiert haben. Massoel hat deshalb eine interne Untersuchung eingeleitet. Der «SonntagsBlick» beruft sich auf mehrere Insider, denen zufolge das Schweizer Schiff bei einer Durchquerung des Bosporus in Istanbul am 30. Juni 2019 bei der Hafenbehörde als Fracht «Patronen für Waffen und Sprengvorrichtungen» angemeldet hat. Konkret soll die Thorco Basilisk serbische Mörsergranaten an Bord gehabt haben, die der Schweizer Tanker vom bulgarischen Burgas über Istanbul nach Saudiarabien transportiert haben soll. Bestimmt waren sie gemäss «SonntagsBlick» für die saudische Armee, die im Jemen einen der blutigsten Kriege unserer Zeit führt. Konfrontiert mit den Recherchen liess die Massoel verlauten: «Wir halten fest, dass die Schiffseigner jegliche Waffentransporte strikte ablehnen. Im Cargo-Vertrag zwischen uns und der beauftragten Befrachtungsunternehmung ist ausdrücklich festgehalten, dass Waffen, Munition und Sprengstoff unter keinen Umständen verschifft werden dürfen.» Und: Man habe entsprechende Abklärungen eingeleitet, ob das Schiff für einen Waffentransport «missbraucht» worden sei.

Europäischer Gerichtshof schützt Sonderregel für Schweizer Waffen

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Die Ausnahmeregelung für die Schweiz in der neuen EU-Waffenrichtlinie bleibt bestehen. Die Bestimmung, wonach das Sturmgewehr an Armeeangehörige abgegeben werden darf, trage «sowohl der Kultur als auch der Tradition dieses Landes Rechnung», schreibt das Gericht, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Zudem verfüge die Schweiz über die Fähigkeit, «die betreffenden Personen und Waffen nachzuverfolgen und zu überwachen». Der Zweck der Bestimmungen, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, werde also erfüllt. Da kein anderes Land in einer vergleichbaren Lage sei, verstosse die Ausnahmebestimmung nicht gegen das Diskriminierungsverbot der EU. Die Richter in Strassburg wiesen die Klage der tschechischen Regierung, die sich gegen die neue EU-Waffenrichtlinie insgesamt richtete, rundweg ab.

Spitäler rüsten bei der Sicherheit auf

Aggressionen gegen das Spitalpersonal, vor allem in Notfallstationen, nehmen zu. Das zeigt eine Umfrage der «NZZ am Sonntag» bei den fünf Schweizer Universitätsspitälern. Entsprechend haben die Häuser auch beim Sicherheitspersonal aufgerüstet. Dieses Jahr verzeichnet das Berner Inselspital auf der Notfallstation rund 1200 Zwischenfälle. Die Anzahl sei über die vergangenen zehn Jahre gestiegen, heisst es. Lausanne verzeichnet 1500, Zürich 900 und Genf sogar 5000 Fälle. In Genf werden jedoch auch kleinere Interventionen mitgerechnet. Vor zwei Jahren hat das Inselspital sein Sicherheitspersonal verstärkt. «Das war notwendig, um der steigenden Anzahl der Zwischenfälle mit Massnahmen zu begegnen», sagt Aristomenis Exadaktylos, Professor und Leiter des Notfallzentrums in der «NZZ am Sonntag». Auch Eltern kranker Kinder verhalten sich zuweilen aggressiv. Die Notfallstation des Zürcher Kinderspitals hat seit Dezember wieder Sicherheitsleute bis in die Morgenstunden engagiert. «Es ist bereits der vierte Winter, in dem wir abends Sicherheitspersonal einsetzen», sagt Urs Rüegg, Generalsekretär des Kinderspitals. Über die Weihnachtszeit, wenn zahlreiche Kinderpraxen geschlossen sind, sei die Situation auf der Notfallstation besonders angespannt. «Viele Eltern verstehen nicht, warum ihr Kind bei der Triage nicht priorisiert wird und warten muss. Die Eltern verlieren oft die Nerven».

GLP riet Rytz von Bundesratskandidatur ab

Regula Rytz, GP-BE, diskutiert im Vorzimmer des Nationalrats mit einem Journalisten, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 4. Dezember 2019, im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Regula Rytz wurde von der GLP angeraten, nicht für den Bundesrat zu kandidieren. Bild: KEYSTONE

Am Mittwoch wählt die Vereinigte Bundesversammlung den Bundesrat. Die Chancen der grünen Kandidatin Regula Rytz sind bescheiden: Die Mitte-Fraktion lädt Rytz gar nicht erst zu einem Hearing ein. Und auch die GLP hat sich noch nicht festgelegt, wen sie am Mittwoch wählen wird. Wie Parteichef Jürg Grossen nun gegenüber «SonntagsBlick» erklärt, habe er Rytz früh darauf hingewiesen, dass die GLP ihrer Kandidatur kritisch gegenübersteht: «Vor dem zweiten Wahlgang der Berner Ständeratswahlen gab es ein kurzes Treffen mit Regula Rytz. Dabei machte die GLP deutlich, dass wir eine moderate Kandidatur eher unterstützen könnten als eine dezidiert linke.» Ein klarer Fingerzeig, politisiert Rytz doch am linken Rand. «Ausserdem verlangten wir eine Auswahl an Kandidaten. Das haben andere Parteien in der Vergangenheit schliesslich auch gemacht.» Das war vor dem 17. November. Dann herrschte Funkstille. Rytz verlor die Ständeratswahl und entschloss sich, für den Bundesrat zu kandidieren. «Dass Regula Rytz ihren Entscheid gefällt hatte und antreten würde, erfuhr ich rund zehn Minuten vor ihrer Pressekonferenz», so Grossen knapp. Er wehrt sich auch dagegen, «dass die Grünen einfach unseren Wähleranteil für sich beanspruchen, um ihren Bundesratssitz zu legitimieren». Die beiden Parteien hätten Überschneidungen, aber auch Differenzen. Grossens Fazit: «Wenn man eine mehrheitsfähige Kandidatur aufgleisen möchte, müsste man anders vorgehen.» Die Grünen wiederum sind bis zur letzten Minute auf Stimmenfang.

Bundesrat rechnet Transmenschen klein

Transmenschen sollen es künftig einfacher haben, ihr Geschlecht im Personenstandsregister zu ändern. Das hat der Bundesrat am Freitag beschlossen und die entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet. In der Botschaft geht der Bundesrat auch der Frage nach, wie viele Menschen in der Schweiz sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen haben. Dazu heisst es: «Gemäss Hochrechnungen, die sich auf Daten in der Fachliteratur stützen, leben in der Schweiz zwischen 100 und 200 Menschen mit Transidentität, die bereits operiert wurden oder bei denen eine Operation in Betracht gezogen wird.» Diese Zahlen allerdings sind viel zu tief, wie Recherchen der «SonntagsZeitung» zeigen. Allein des Bundesamt für Statistik verzeichnet für den Zeitraum von 2009 bis 2017 total 353 geschlechtsangleichende Operationen. Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) geht sogar davon aus, dass sich der Bundesrat um mindestens den Faktor 10 verrechnet hat. Demnach leben in der Schweiz mindestens 2000 Transmenschen, die sich geschlechtsangleichend haben operieren lassen.

«Verteidigungsdepartement erzählt nicht die Wahrheit»

Im Ringen um härtere Zugangskriterien beim Zivildienst wird der Ton rauer: Die Gegner werfen dem Verteidigungsdepartement VBS vor, es erzähle «nicht die Wahrheit», wie SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf in der «SonntagsZeitung» sagt. Das Hauptargument des VBS und der Befürworter ist, dass der Zivildienst die Bestände der Armee gefährde. Doch die Armee hat derzeit zu viele Angehörige. Vorgeschrieben ist ein Effektivbestand von höchstens 140 000 Militärdienstpflichtigen. Bei der letzten Zählung waren es 304 mehr. Dazu kommt: Die Abgänge zum Zivildienst gehen zurück. 2018 wurden 6205 Personen zugelassen, was einem Rückgang von 8,5 Prozent entspricht. Im laufenden Jahr gab es nochmals ein Minus von 4 Prozent bis Ende September, wie Angaben des Bundesamts für Zivildienst zeigen. Übernächste Woche behandelt der Nationalrat die Zivildienst-Vorlage.

Schweizer sind in Österreichs grösste Schmiergeldskandale verwickelt

Bei den Korruptionsaffären von Jörg Haider, Karl-Heinz Grasser und Heinz-Christian Strache führen die Spuren zu Vermögensverwaltern in Zürich, Zug und Nidwalden. Das schreibt die SonntagsZeitung. Ein Schweizer Treuhänder und dessen Unternehmen in Hergiswil NW war gemäss Schilderungen eines Whistleblowers an der Abwicklung einer Zahlung des Eurofighter-Konzerns EADS an die von Haider gegründete Partei namens Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) beteiligt. Im Fall des ehemaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser, der vor Gericht steht, ist ein Schweizer Treuhänder wegen Mithilfe zur Bestechung angeklagt. Auch in den aktuellen Ermittlungen rund um Heinz-Christian ­Straches Ibiza-Affäre taucht eine Schweizer Vermögensverwaltungsfirma auf, aufseiten der mutmasslichen Bestecher. Über eine Investmentfirma in Pfäffikon SZ soll Geld von ukrainischen Oligarchen an Entscheidungsträger der FPÖ gegangen sein.

Basel-Landschaft und Aargau im Bundesrat diskriminiert

Eine Analyse aller 119 Bundesräte seit 1848 zeigt, welche Landesregionen zu den regelmässigen Gewinnern gehören und welche zu den Verlieren. Beim Vergleich der Grossregionen wird deutlich: Bundesräte aus der Nordwestschweiz kamen in der Vergangenheit deutlich weniger zum Zug, als man aufgrund der Bevölkerungsgrösse erwarten könnte. Die Region hat erst acht Bundesräte gestellt. Sechzehn hätte man erwarten können. Vor allem die Kantone Basel-Landschaft und Aargau werden bei der Bundesratswahl übergangen. Lukas Golder vom Meinungsforschugs-Institut GFS in Bern sagt in der «SonntagsZeitung»: «Das Mittelland zwischen Bern und Zürich hat viel zu lange keine eigene Identität und keine politische Strategie entwickelt.» Die Analyse der SonntagsZeitung zeigt auch, dass die soziale Mobilität in der Schweizer Politik heute so ausgeprägt ist, wie das seit 1848 nie der Fall gewesen ist. Im Verlaufe des 19. Jahrhunderts war es die Regel, dass die Mehrheit der Bundesräte aus der gesellschaftlichen Elite stammte. Sie kamen entweder aus einflussreichen Akademiker- oder Politiker-Familien und waren vermögend. Nach dem Ende des Krieges waren es im Schnitt nur noch drei oder vier Bundesräte, die familienbedingt mit einem gewissen Vorsprung ihre politische Karriere starteten. Heute sitzen in Bern nur zwei Bundesräte, die allenfalls familiär-bedingt einen kleinen Vorsprung beim Einstieg in die Politik genossen. Alain Bersets Eltern waren selber einflussreiche Freiburger SP-Politiker. Viola Amherds Eltern führten das grösste Elektrohandelsgeschäft von Brig mit über 100 Angestellten und waren aktive CVP-Mitglieder. Alle anderen haben sich in einem weniger vermögenden Umfeld oder aus politfernen Kreisen hochgearbeitet.

Zu gross, zu klein, zu wenig rund: Bauern werden ihre Ernte nicht los

Das Problem betrifft alle Bauern, dennoch spricht fast keiner darüber: Einen grossen Teil ihrer Ernte bringen die Landwirte nicht los. Zwar sind ihre Äpfel, Kartoffeln oder Kürbisse geschmacklich einwandfrei. Aber sie entsprechen nicht den Normen der Detailhändler. Sie sind also etwas zu gross oder zu klein oder herzförmig statt rund. Das Resultat: Migros, Coop & Co. akzeptieren die Produkte nicht. Biobauer Stefan Krähenbühl geht das gegen den Strich. Als einer der wenigen traut er sich, seinen Ärger öffentlich zu machen. «Diese Normen sind absurd», sagt der Berner gegenüber SonntagsBlick. «Es ist ein Frust, zuzuschauen, wie einem die Grossverteiler lediglich die Hälfte der Süsskartoffeln abnehmen – obwohl die Produkte einwandfrei sind.» So wie Krähenbühl denken viele Bauern. Doch weil Migros und Coop die wichtigsten Abnehmer sind, will es sich mit den beiden niemand verscherzen. Krähenbühl aber findet: «Wir müssen das System überdenken. Wenn alle schweigen, passiert nie etwas.» Sind die Detailhändler also verantwortlich für die Lebensmittelverschwendung? So einfach ist es nicht. Tatsächlich greifen die meisten Konsumenten eher zu den blitzblanken Äpfeln als zu jenen, die mit Schorf bedeckt sind. Auch verweist die IG Detailhandel im Namen von Coop und Migros darauf, dass die Normen «von der Branche gemeinsam erarbeitet und getragen» werden: «Einseitige Vorgaben des Detailhandels gibt es keine.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 08.12.2019 15:48
    Highlight Highlight Niemand ist gegen ein C im Parteinamen steht, wenn die Partei auch christliche Werte vertritt. Das C hat sie nicht verdient, darum geht's.
    Das V steht eigentlich auch auf wackeligen Füssen.
  • Hierundjetzt 08.12.2019 15:22
    Highlight Highlight Herzig. Zuerst Katholisch Konservative Partei. Danach christlich (lies: nur für Katholiken), jetzt sollen sich diese „Jungen„ (Ü16, Ü40?, Ü50?) am christlich stören?

    Quark.

    Weil es eine Katholische Partei ist. Die EVP ist das Protestantische Pendant.

    Fertig.

    Wers nicht glaubt soll im Luzerner Hinterland oder im Wallis mal als Protestant Karriere in der CVP machen
  • leu84 08.12.2019 13:50
    Highlight Highlight Mit oder ohne C ist mir egal, solange diese Leute in VR-Gremien von Krankenkassen einsitzen, wird die Partei von mir nicht unterstützt. Ich habe nichts dagegen, wenn Leute schon vor der Karriere in der Politik bei einer KK angestellt sind. Problematischer ist es, sind die Neo-Politiker kaum in Bern angekommen, dann werden sie mit anfragen überhäuft. Dasselbe Problem sieht man in den Bundesunternehmen (Post, Postauto usw) welche mit CVPler unterwandert sind...
  • Vecchia 08.12.2019 12:59
    Highlight Highlight "C" wie Concordia...
    Wenn man sieht, dass selbst junge SVPler für mehr Transparenz sind, wird die Aenderung eines Buchstabens nicht viel ändern, solange eine der bekanntesten CVP-Politikerinnen zu Gunsten der Versicherungen gegen das Volk politisiert.

    https://lobbywatch.ch/de/daten/parlamentarier/12/Ruth%20Humbel
  • Saerd neute 08.12.2019 12:54
    Highlight Highlight Das C stört nur weil es nicht gelebt wird.
    Mit dem christlichen haben die Jungen keine Probleme, aber wenn auf der Packung Christlich steht aber nichts christliches drinn ist geht das eben nicht. Das ist eine Mogelpackung, falsch angeschrieben oder falsche Politik.
  • Schreimschrum 08.12.2019 12:53
    Highlight Highlight Trotzdem unwählbar
  • reactor 08.12.2019 12:46
    Highlight Highlight Ohne irgendwie inhaltlich bewerten zu wollen, aber ich denke, rein marketing mässig wäre das streichen des C's der ziemlich kurzfriste Tod dieser Partei.
    • ChillDaHood 08.12.2019 15:02
      Highlight Highlight Denke ich nicht. Viele Junge wollen gar nicht von den Positionen der CVP hören, weil sie mit "Kirche und Religion" nichts anfangen können. Und in der Schule wird erklärt, die SVP sind die Rechtskonservativen, die SP die Sozialen, die Grünen für die Umwelt, die FDP die Wirtschaftsfreunichen und die CVP die Christen.

      Tja sorry, aber momentan ist das eher politische Geiselhaft der Landeskirchen und Papst als ein Verkaufsschlager. Und wer sagt, ewiggestrige Positionen, hat noch nie mit mir oder den meisten jungen CVPlergeredet. Ehe für alle zu Beispiel, klares Ja.
  • Sharkdiver 08.12.2019 12:39
    Highlight Highlight Das C steht nicht für Christlich oder Kirche sonder meiner Wahrnehmung entsprechend Katholisch. Veraltetes Frauenbild und Familienbild. Das müsste sie für mehr Erfolg auf langersicht mit dem C ablegen.
    • Toltec 08.12.2019 14:25
      Highlight Highlight natürlich steht steht das 'C' für 'katholisch'.

      'CVP' ist die heutige Bezeichnung für die KKP, die Katholisch-Konservative Partei.
      Die Historie ist auf der CVP-Homepage beschrieben.

      Darum auch in den hiesigen mehrheitlich katholischen Gegenden übervertreten, so wie etwa die CSU in Bayern.
  • Ziasper 08.12.2019 12:29
    Highlight Highlight Ich hätte den passenden neuen Namen:
    ELOP = einzige Lösungsorientierte Partei
  • Pafeld 08.12.2019 12:08
    Highlight Highlight Gerry, du siehst das falsch. Es ist nicht das C, dass die jungen vertreibt. Sondern die rückständige Politik aus dem vorletzten Jahrhundert, für die Ihr steht und ausschliesslich mit dem C begründen könnt.
    Aber immerhin denkt Ihr über die Loslösung vom C freiwillig nach und müsst es euch nicht von den Grünen entfernen lassen.
  • Barracuda 08.12.2019 11:38
    Highlight Highlight Ich habe auch schon CVP gewählt, eben weil sie eine Mitte-Partei ist. Das C ist dabei nicht das Problem. Auch ich als Konfessionsloser kann hinter gewissen Werten stehen, die hinter dem C sind (oder sein sollen). Das Problem ist, dass sich die CVP unter Pfister eben selbst von diesen Werten immer mehr verabschiedet und tendenziell nach Mitte rechts wandert. Sich vom C zu verabschieden wäre ungeschickt und man würde sich komplett unglaubwürdig machen. Eine CVP ohne C würde in einer Aufspaltung der Partei enden (gleich wie bei der SVP/BDP), da dass die Wählerbasis kaum einfach so goutieren würde
  • Zeit_Genosse 08.12.2019 11:24
    Highlight Highlight Die einzige Alternative zum „C“ sehe ich in der Position/Lage der CVP. Diese Partei liegt klar in der Mitte. Es ist keine Pol-Partei. Das mag undefiniert bünzlig wirken, wenn man entsprechende Köpfe in der Führung hat. Da braucht es schon neues Blut in der Führung. Ein neuer Name alleine wäre ein Fail. Eine selbstbewusste und moderne Mitte kann für viele der Raum für weniger streitorientierte Mitglieder sein, die sich eine Realpolitik oder Sachpolitik ohne moralisch-ideologische Position vorstellen.
    z.B.
    ◾️MPS = Mittepartei Schweiz
    ◾️SMP = Schweizerische Mittepartei
    ◾️NMS = Neue Mitte Schweiz
    • Brett-vorm-Kopf 08.12.2019 11:50
      Highlight Highlight MMP = Moderate Mittepartei
    • Sharkdiver 08.12.2019 12:45
      Highlight Highlight VPM= Volkspartei der Mitte. Würde auch dazu passen dass sie näher zur SVP gerutscht ist als zur SP
    • leu84 08.12.2019 13:52
      Highlight Highlight PKSPU = Partei der Krankenkassen und Service Public Unternehmer
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  • alessandro 08.12.2019 10:35
    Highlight Highlight Immer in der Mitte sein wollen ist keine Position, das ist eine Verhältnisdefinition. Zumal die Aktionen mit der hineingeschlichenen Heiratsdefinition und der Zustimmung zu Waffenexporten einfach so dermassen übel sind, dass ein Rebranding kaum möglich ist ohne wirklich alte Zöpfe abzuschneiden.
  • cal1ban 08.12.2019 10:33
    Highlight Highlight Die neue Partei sieht dann etwa so aus:

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  • FrancoL 08.12.2019 10:29
    Highlight Highlight Ich glaube nicht dass sich das Weglassen des "C" rechnen wird. Der Inhalt bleibt ja der gleiche und ich kenne in meinem nähern und weitern Umfeld etliche die das "C" durchaus schätzen und es sind auch etliche junge Bürger dabei.
    Die CVP sollte sich weniger als "Zünglein an der Waage" profilieren, sondern satte Kernthemen nicht die Mehrheitsbeschaffung aufarbeiten, sondern um gute Lösungen zu stützen unabhängig der "Zünglein an der Waage"-Politik.
    • Maracuja 08.12.2019 11:16
      Highlight Highlight Gute Analyse. Das Streichen des C ändert ja nichts an der weitgehenden Profillosigkeit, im Gegenteil es verstärkt diese noch mehr. Wobei christlich bei einer Partei, welche Waffenexporten zustimmt, für mich eh ein Etikettenschwindel ist.
    • FrancoL 08.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Richtig es spielt eh keine Rolle ob das C steht oder nicht, die Partei macht ein Doppelspiel; liefert Waffen und deren Präsident macht sich mit oder ohne C für ein christliches Abendland stark.

      Eine Partei der Mitte stelle ich mir nun wirklich anders vor, darum wehre ich mich vehement die CVP als Mittepartei zu sehen. Die Mitte sollte neutraler sein, also keine Bevorzugung von möglichen Wirtschaftsinteressen, neutral in Sachen Glauben und offen auf beide Seiten, was bei der CVP auch sehr unterschiedlich je nach Opportunität gehandhabt wird.
    • goschi 08.12.2019 11:51
      Highlight Highlight es bräuchte vor allem eine programmatische Entfernung vom C
      Und so lange die "Ehe ist zwischen mann und Frau" passieren kann und immer noch von zu vielen der partei gedeckt wird, ist die Partei für mich unwählbar.

      Schade, weil ich eine prgrammatisch ernsthafte Mittepartei, die eben auch gesellschaftlich liberal ist und nicht konservativ, sehr mag (wesshalb ich ja ein BDP-Wähler bin)
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  • zeusli 08.12.2019 10:13
    Highlight Highlight Das streichen des C ist blos zur Erhaltung der Macht. Die CVP wird nun zwischen den Polparteien zerrieben, auseinander fallen und verschwinden. Ich werde diesen scheinheiligen Haufen nicht vermissen.
  • wolge 08.12.2019 10:02
    Highlight Highlight Höhere Krankenkassenprämien zu bekämpfen reine Symptombekämpfung und überhaupt nicht nachhaltig.

    Was wir bekämpfen müssen sind die Krankheitskosten.

    Allen voran die Konsumhaltung bei den Versicherten und die Gier bei Ärzten, Spitälern und Produzenten
    • Neruda 08.12.2019 12:18
      Highlight Highlight Was z. B. eine Höchstgrenze von 10% des Einkommens bringen würde ist, dass die verantwortlichen Stellen bei Bund und Kantonen wirklich einmal gezwungen wären die Kosten zu senken. Nur so kann dort wo es nötig ust Druck aufgesetzt werden. Solange nur der Prämienzahler mehr berappen muss, ändert sich nicht viel.
    • wolge 08.12.2019 12:35
      Highlight Highlight @ Neruda: Nein das denke ich nicht. Dies würde einzig zu einer stärkeren Umverteilung von Gutverdienetn zu Wenigverdienern führen. Gesenkt würden die Gesundheitskosten dadurch nicht.

      Berücksichtigen wir ausserdem, dass gerade Personen mit Migrationshintergrund besonders häufig in die Notaufnahme gehen und dadurch hohe Kosten verursachen, gleichzeitig aber auch weniger verdienen, so kommen wir zum Schluss, dass durch eine Einkommensabhängige Deckelung dann genau die falschen Anreize gesetzt würden...
    • _kokolorix 08.12.2019 14:36
      Highlight Highlight Die Behauptung, dass Migranten das Gesundheitswesen signifikant verteuern ist eindeutig rechtspopulistisches Gedankengut.
      Tatsache ist, dass die Gesundheitskosten mit steigendem Durchschnittsalter steigen und die Steigerungen sich etwa im Rahmen des Lohnzuwachses bewegen. Nur beteiligt sich die Gruppe mit den höchsten Lohnzuwächsen kaum daran...
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 08.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Man könnte sie ja in BDP umbenennen...
    • Juliet Bravo 08.12.2019 11:55
      Highlight Highlight Oder BVP.
    • FrancoL 08.12.2019 12:03
      Highlight Highlight Aber die CVP möchte doch die neue Mitte darstellen, wieso rücken Sie die Partei denn nach rechts.
    • wolge 08.12.2019 12:11
      Highlight Highlight CVP, EVP und BDP könnten ha gemeinsam in einer Mittepartei aufgehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Siciliano 08.12.2019 09:25
    Highlight Highlight Stimmt, das "C" ist nicht mehr zeitgemäss. Trotz einer Mittepartei bin ich oft inhaltlich nicht auf deren Linie.
    Auf Gemeindeebene picken sich die Krähen auch kein Auge aus, wehe wer in dieser Partei mal anderer Meinung ist. Keine Partei passt eigentlich 100%, was soll man tun?
  • Miikee 08.12.2019 09:03
    Highlight Highlight Weg mit dem C ist sicherlich ein richtiger Schritt, Religion hat in der Politik nichts zu suchen. Aber es bringt nichts, wenn die Ansichten von Vorgestern bleiben, dann bleibt ihr trotzdem unwählbar.
  • S.Potter 08.12.2019 08:42
    Highlight Highlight Da sich keiner traut am Leustungskatalog etwas zu ändern, z.B. das wünschbare von notwendigen zu trennen, wir die Kostenspirale weiter in die Höhe gehen. Schon, weil der Leistungskatalog jedes Jahr weiter ausgebaut wird.
  • Nathan der Weise 08.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Für mich steht das C schon lange für communismus...
    • ingmarbergman 08.12.2019 09:15
      Highlight Highlight Wenn für dich katholisch-konservative Politik kommunistisch ist, dann muss Hitler für dich ja ein linksextremer sein.
      Wie rechts kann man überhaupt sein??
    • weachauimmo 08.12.2019 10:28
      Highlight Highlight Hahaha, @Nathan der Weise 😆
    • FrancoL 08.12.2019 12:03
      Highlight Highlight Schlecht aufgestanden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 08.12.2019 08:04
    Highlight Highlight Das V könnt ihr auch noch streichen, denn für das Volk macht ihr mehrheitlich auch keine Politik.
    Dann bleibt noch „die Partei“.
    • weachauimmo 08.12.2019 10:39
      Highlight Highlight Wie wäre es mit
      a) POR - Partei ohne Rückgrat
      b) POS - Partei ohne Standpunkt
      c) POLS - Partei orientierungsloser Schweizer
      d) KKL - Krankenkassenlobby
      e) WFV - Weder Fisch noch Vogel
      f) PNOS - Planlos-neutrale opportunistische Schweizer/Senioren/Städter/Studenten/Sektion Oberaargau
  • waatssonn 08.12.2019 07:37
    Highlight Highlight Ach wirklich CVP? Ihr wundert euch noch, dass das C für viele Wähler nicht mehr mit der Gutheissung von Waffenexporten zu vereinbaren ist..? 🤔
  • Mügäli 08.12.2019 07:20
    Highlight Highlight 2) die Dringlichkeit endlich sieht und statt Steuergeschenke an Firmen und Guthabende zu vergeben Verantwortung für diese Menschen übernimmt ...
    • Martel 08.12.2019 10:35
      Highlight Highlight Ganz einfach, SP wählen.
    • weachauimmo 08.12.2019 11:27
      Highlight Highlight @Martel:
      Nein, so einfach ist es eben dann doch nicht. Bei SP-Vertretern kommt wieder allzu viel Unverdauliches mit. Deshalb sind ein paar Mitteparteien mit etwas Gewicht durchaus sinnvoll. Aber CVP? Hmh.
    • Dominik Treier 08.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Was kommt denn bei der SP unverdauliches mit?
      Gleiche Rechte für alle Menschen, auch Minderheiten?, Faire Löhne für alle?, Gerechtere Steuern?, Entlastung von Unterschicht und Mittelstand?, Keine Waffenexporte?, Bei unnötigen Bundesausgaben sparen, wie der Armee, statt bei wichtigen wie Bildung und Sozialem?

      Schlimme Dinge, die man da schlucken müsste...
  • Mügäli 08.12.2019 07:19
    Highlight Highlight 1) Krankenkassenprämie - 14% des Einkommens dazu Mieten welche seit Jahren steigen bzw. auf hohem Niveau verharren. Es zeigt sich einfach, dass die Politik keinerlei Lösungen für die Leute mit kleinem Budget haben (wollen). Keine Lobbygelder zu verdienen damit daher unwichtig. Ich bezahle auch CHF 500.00 Prämie im Monat, was mehr als 10% meines Einkommens (Netto) ausmacht. Glück habe ich weil ich eine günstige Wohnung habe und auch sonst sparsam lebe und keine weiteren Personen versorgen muss. Ich würde mir einfach wünschen, dass die Politik ...
    • midval 08.12.2019 11:35
      Highlight Highlight Das tut mir echt weh wenn ich so etwas lese. Ich kann durchaus verstehen was in Ihnen vorgeht.
      Dann verbreiten wir doch diese Nachricht und Link weiter den die Politiker wollen noch mehr Geschenke an die Reichen weitergeben:
      https://reichen-bonus-nein.ch/
  • Freethinker 08.12.2019 07:18
    Highlight Highlight Haha, ich störe mich tatsächlich am C der CVP, bei mir hätten sie bei einer Namensänderung ins Schwarze getroffen.
    • ingmarbergman 08.12.2019 08:05
      Highlight Highlight Du wählst also Parteien nach Namen und nicht nach Inhalten?
      Erschreckend, aber verständlich weshalb in der Schweiz gewisse Parteien so viel Wähler haben.
    • Freethinker 08.12.2019 09:49
      Highlight Highlight Nein, aber schon mal etwas von Säkularität gehört? Für mich durchaus ein wichtiger Aspekt. Im Übrigen habe ich CVP gewählt.
    • Baron Swagham IV 08.12.2019 10:13
      Highlight Highlight Ins schwarze getroffen- Ur CVPlern dürfte die Aussage gefallen😁 Nannte man sie doch die Schwarzen (Ausnahme LU: dort waren es die Roten🤔)
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