Das Zwangsmassnahmengericht hat den Antrag der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten gutgeheissen und
für den Beschuldigten Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten angeordnet. Der 37-jährige Schweizer ist teilweise geständig.
11.12.2019, 10:3811.12.2019, 10:42

Es besteht weiterhin der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte auch für den Brand eines Bauernhauses vom 1. Dezember (Bild) verantwortlich ist.Bild: Handout Kantonspolizei Aargau
Der 37-jährige Schweizer, gegen den die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Brandstiftung führt, ist teilweise geständig: Er hat gestanden, in Merenschwand die Brände vom Montag, 2. Dezember und Freitag, 6./7. Dezember gelegt zu haben.
Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen der von der Kantonspolizei eingesetzten Sonderkommission besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte auch für den Brand vom 1. Dezember verantwortlich ist. Diesen Tatvorwurf bestreitet der Beschuldigte.
Aus ermittlungstaktischen Gründen kann die Staatsanwaltschaft keine Angaben zu den bisher getätigten Untersuchungshandlungen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen machen. Hintergrund und Motiv der Brandstiftungen sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlung.
Das Zwangsmassnahmengericht hat inzwischen den Antrag der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten gutgeheissen und Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten angeordnet. (luk)
(aargauerzeitung.ch)
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