Brasilien
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Bolsonaro isst in der Migros – und spaltet die Davoser Gemüter



Er ist wohl einer der umstrittensten Besucher des WEF in diesem Jahr: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Am Dienstag liess sich Bolsonaro in der Öffentlichkeit blicken. Und das ausgerechnet in einem Migros-Restaurant.

«Bolsonaro brauchte fünf Minuten, um zu entscheiden, ob er lieber Pommes oder Kartoffelpüree nehmen soll. ‹Wenn man sich nicht entscheiden kann, was man essen will, wie soll man dann die Zukunft Brasiliens bestimmen.›»

Gegenüber der Schweizer Illustrierten bestätigte der Sprecher von Migros Ostschweiz, Andreas Bühler, dass der brasilianische Präsident unter dem gewöhnlichen Volk speiste. Bolsonaro wurde daraufhin von Fans für seine «Bescheidenheit» gefeiert, schrieb die brasilianische Zeitung Valor.

Nach dem Essen war dann eine Rede vor 3000 Vertretern aus Wirtschaft und Politik auf dem Programm, Bolsonaro wurde vom WEF-Gründer Klaus Schwab mit den Worten «Wir müssen Brücken schlagen» empfangen.

epa07309443 Brazil's President Jair Bolsonaro, (R), shakes hands with German Klaus Schwab, (L), Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, during a plenary session in the Congress Hall the first day of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 22 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 - 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Bolsonaro (r.) wird von WEF-Gründer Klaus Schwab begrüsst. Bild: EPA/KEYSTONE

Ähnliche Töne schlug der brasilianische Präsident an, von dem es die Teilnehmer des Forums vielleicht nicht unbedingt erwartet hätten. Brasilien wolle die Handelsbeziehungen zu anderen Ländern vertiefen und das Land für ausländische Investoren öffnen, sagte der Rechtspopulist bei seinem ersten internationalen Auftritt nach seiner Wahl. «Wir empfangen Sie mit offenen Armen.»

Bolsonaro hat nicht nur Freunde ...

(jaw/sda)

12 Zitate, die eigentlich alles über Brasiliens neuen Präsidenten Bolsonaro sagen

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MilfLover 23.01.2019 13:53
    Highlight Highlight Das Casa Aurelio würde gleich ein Foto schiessen, es ausdrucken und an die Wand hängen um zu zeigen, was für VIPs bei ihnen so verkehren. Doch was macht die Migros? Nichts, für was auch. Geil.
  • Jerry Cad 23.01.2019 13:50
    Highlight Highlight Scheint ja eine Art Initiationsritual für reguerende Rechtspopulisten zu werden. Nach der Wahl ans WEF gehen, dort gefeuert werden, eine schöne Rede halten und den Grosskonzernen erzählen, dass man mit ihrer Hilfe die Wirtschaft im Land stärken wolle, dann fliegt man wieder nach Hause und stürzt alles ins Chaos.
  • 1833lst 23.01.2019 13:38
    Highlight Highlight Watson, echt langsam geht ihr mir auf den Senkel:

    «Bolsonaro brauchte fünf Minuten, um zu entscheiden, ob er lieber Pommes oder Kartoffelpüree nehmen soll. ‹Wenn man sich nicht entscheiden kann, was man essen will, wie soll man dann die Zukunft Brasiliens bestimmen.›»

    Und wo bleibt der Schluss vom Tweet? : «sagt ein Leser»

    Dieser "Leser" ist bei Folha schon seit Monaten die Quellenangabe für diverse Fakenews. Also lasst dieses unglaubwürdige Medium in Zukunft aus. Oder wenn schon, übersetzt gefälligst den ganzen Tweet!
    • mob barley 24.01.2019 01:12
      Highlight Highlight Der Tweet ist von Falha ("Versagen") de Sao Paulo. Eine Satireseite, die die Folha de Sao Paulo auf die Schippe nimmt.

      Aber ja, einfach einen x-beliebigen Tweet zu nehmen und einen Artikel daraus zu zimmern, hat nicht viel mit News zu tun. Klicks gibts trotzdem.
  • TheWall_31 23.01.2019 13:24
    Highlight Highlight Super professionell von Medien und unseren Politikern, den Besuch von Bolsonaro überhaupt in Frage zu stellen. Er wurde demokratisch gewählt und nur weil seine Ansichten euch nicht passt, erlaubt dies nicht ein solches Verhalten.
    • JoeyOnewood 23.01.2019 13:59
      Highlight Highlight Ach du meine Fresse, er ist kein Demokrat, sondern Autoritär. Die tatsache, dass er demokratisch gewählt wurde, macht ihn noch lange nicht zum Demokraten. Siehe AH.
    • TheWall_31 23.01.2019 15:06
      Highlight Highlight Was er ist, steht gar nicht zur Debatte. Wie er an die Macht kam, das zählt. Und da darf in der Reaktion dann kein Unterschied gemacht werden. Mir ist Bolsonaro sympathischer als Funiciello, trotzdem hat auch sie ihre politische Daseinsberechtigung.
    • Dominik Treier 23.01.2019 15:25
      Highlight Highlight Wenn der Mensch dumm genug ist sich selbst die Hölle auf Erden zu erschaffen ist das legitim, doch deswegen muss ich noch lange nicht den Teufel ehren, anbeten und ihm eine Plattform geben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 23.01.2019 13:20
    Highlight Highlight Hoffentlich konnte er von Dutti etwas lernen. Egal ob ich ihn/euch mag oder nicht, en guete!
  • murrayB 23.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Fliegt mit einer kleinen A319 in die Schweiz, isst in der Migros und was er am WEF gesagt hat finde ich auch sympathisch...

    Mal schauen, welche Taten in Brasilien folgen werden...
    • JoeyOnewood 23.01.2019 13:59
      Highlight Highlight Das nennt man Propaganda. Gleichzeitig laufen Korruptionsermittlungen gegen seinen Sohn, resp. wurden auf wundersame Weise nun auf Eis gelegt.
    • 1833lst 23.01.2019 14:43
      Highlight Highlight Ja. Und der Vater sagt, wenn die Vorwürfe stimmen sollten, dann soll der Sohn auch dafür geradestehen.
    • DerHans 23.01.2019 14:51
      Highlight Highlight Und der Joey ist nicht auf die Propaganda der Gegenseite reingefallen? Haben sie informationen aus erster Quelle, arbeiten sie sogar als Ermittler am Korruptionsfall? Denke nicht...
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