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Die indische Weltenlehrerin Amma auf ihrer Tournee in Winterthur. Bild: KEYSTONE

Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik

Da nach dem Kirchenaustritt das religiöse Bedürfnis nicht nachlässt, rutschen viele in die Esoterik ab.

30.12.17, 08:08 30.12.17, 11:16


Es ist eine Binsenwahrheit: Die traditionellen Glaubensgemeinschaften krebsen, die Pfarrer predigen immer häufiger vor leeren Kirchenbänken. Die Zahl der Austritte nimmt zu, und viele Christen, die noch Kirchensteuer zahlen, praktizieren den Glauben nicht mehr aktiv.

Einzig an Weihnachten besuchen viele noch den Gottesdienst. Tradition und feierliche Atmosphäre locken sie in die Kirche.

Die vielen Kirchenaustritte und die Gleichgültigkeit gegenüber dem christlichen Glauben bedeuten aber nicht, dass die Leute areligiös oder atheistisch werden. Dieser Schritt erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Transzendenz. Diesen geistigen Kraftakt wollen oder können viele nicht stemmen.

Deshalb brauchen sie eine Ersatzreligion. Das Angebot dazu ist in unserer Konsumwelt gross. Dies hat den Vorteil, dass man aus einer Vielzahl von Ideen, spirituellen Konzepten und Gruppen auswählen kann. Ähnlich wie beim Einkauf in einem Konsumtempel.

Tatsächlich funktionieren die neuen Heilsangebote wie ein Selbstbedienungsladen. Marktführer ist die Esoterik. Sie bietet Hunderte von übersinnlichen Rezepten, Selbsterlösungsritualen, Geräten und Utensilien, die den Pfad zum „höheren Bewusstsein“ beschleunigen helfen.

Die Esoterik hat auch Tausende von Weltenlehrern, spirituellen Meistern und Gurus als Marktschreier in den Warenhäusern hervorgebracht, die nicht nur geistige Harmonie und Gesundheit versprechen, sondern auch die Erleuchtung und das ewige Leben durch Wiedergeburt.

Aberglaube pur

Viele Angebote sind Aberglaube pur. Das scheint die Konsumenten nicht zu stören. Sie mögen keine kritischen Fragen, denn diese könnten die glitzernde Parallelwelt als Illusion entlarven. Für viele sind auch die Alternativ- und Komplementärmedizin eine Art Ersatzreligion, spielen doch bei vielen Methoden auch spirituelle Konzepte eine wichtige Rolle.

Esoterik und Alternativmedizin haben die religiöse Landschaft grundlegend umgepflügt. Die Konsummentalität hat längst auch das Glaubensleben erreicht. Gegen die modernen spirituellen Konzepte sind die Landeskirchen auf verlorenem Posten. Im Christentum muss man hoffen und glauben. Glauben, dass Gott der Erlöser ist, und hoffen, dass das Sündenregister kurz genug ist, um am Jüngsten Tag erlöst zu werden.

Da sind die Esoteriker und spirituellen Sucher in einer komfortableren Situation. Sie müssen nicht nur nicht glauben, sondern sie wissen, wie die geistige Welt beschaffen ist. Das jedenfalls erzählen ihnen ihre Meister und Gurus.

Energieübertragung als pseudoreligiöses Ritual. Bild: KEYSTONE

Und diese müssen es scheinbar wissen, denn sie haben angeblich Kontakt zu aufgestiegenen Meistern oder Avataren, die Teil der göttlichen Hierarchie sind und sich in den Dienst der Menschen stellen, indem sie göttliche Wahrheiten übermitteln, nach esoterischer Sprachregelung Channeling genannt.

Schlimmer als der Aberglaube sind Egoismus und Narzissmus, die durch die esoterischen Ideen und Konzepte gezüchtet werden. Denn Esoterik und spirituelle Entwicklung sind Lebensprojekte. Und es geht immer nur um das eigene spirituelle Wohl. Der eigene Bauchnabel wird das Zentrum des Universums.

Scheidung wegen der Esoterik

Esoteriker lassen sich durch nichts davon abbringen, die angebliche Erleuchtung zu erreichen. Klassisches Beispiel sind die vielen Trennungen und Scheidungen, die auf das esoterische Engagement eines Elternteils – zur Mehrheit Frauen – zurückzuführen sind.

Konkret: Protestiert der eine Teil, weil der andere dauernd vor dem Hausaltar meditiert, das Gemüse auspendelt, dauernd zum Guru rennt und unsinnige Ideen vertritt, kommt es meist zu unlösbaren Konflikten. Denn die spirituellen Meister erklären ihren Adepten, ihre Partner blockierten sie mit ihren kritischen Bemerkungen in ihrer spirituellen Entwicklung. Und das bedeute der übersinnliche Tod.

Die «Lösung» ist für Esoteriker klar: Raus aus dieser Beziehung. Unabhängig davon, was dies für die Kinder bedeutet. Schöne neue Glaubenswelt.

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Hugo Stamm

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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230Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pablo' 02.01.2018 02:17
    Highlight Eigentlich ist jeder ein Esoteriker, egal ob Atheist, Christ, Fundamentalist, und XXL --Exotik.

    Jeder hat seine Wahnvorstellungen die er für sich zurecht rückt, und meint er sei der Alleinige der alles richtig weiss!

    Im verinnerlichten vertieften sich zurechtstellen, meint man in eine andere Bewusstseinsebene zu gelangen, in ein höheres geistliches Hirngespinst, mit herablassenden überheblichen Getue.

    Was mit Esoterik-Christen alle gemeinsam haben, ist tatsächlich die Selbsterlösung.

    Tatsächlich pilgern viele auch an Heilsstätten, wo man sich vermeintlich eine Heilung erhofft.
    9 16 Melden
  • Balikc 31.12.2017 15:02
    Highlight I'm choosing my confessions
    Trying to keep an eye on you
    Like a hurt lost and blinded fool
    Oh no, I've said too much
    8 0 Melden
  • Oxymora 31.12.2017 11:43
    Highlight Worin unterscheidet sich Religion von Esoterik?

    Bitte erklärt es mir.

    Beide stellen unzählige Behauptungen auf; ohne geringste Beweise zu erbringen.
    Beide trennen Menschen, die ohne Religion/Esoterik nicht getrennt wären.
    Selbst Menschen, die intellektuell den Selbstbetrug erkannt haben behalten oft die Ansichten.

    Religion und Esoterik bleiben wohl noch lange Mehrheitsfähig, auch wenn sie weiterhin in Fraktionen aufsplittern und sich gegenseitig bekämpfen.

    DieTrennung von Staat und Religion würde daher allen dienen.
    Nur Friedenstruppen, eines nicht infiltrierten Staates überzeugen.
    21 10 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2017 16:26
      Highlight Bei Religion ist der Guru schon viele Jahre tot.
      32 4 Melden
    • Norbert Riedi 31.12.2017 18:46
      Highlight :-)))
      7 1 Melden
    • TRL 31.12.2017 19:11
      Highlight Oxymora, das hatten wir doch schon mal. Religion, so wie mir die christliche vermittelt wurde, für andere kann ich nicht wirklich sprechen, versucht soziale Verantwortung zu vermitteln, ist moralische Stütze, bietet einen Gott/ ein Ideal vor dem WIRKLICH alle gleich sind: kein Trump und keine Lobby können Gesetze so verbiegen, dass man ungeschoren davon kommt, denn am Schluss (Tod) musst dus mit dir selber ausmachen.
      7 9 Melden
    • vera.vox 31.12.2017 20:59
      Highlight @Y...l
      Du lügst.
      Christus ist nicht tot.
      Er ist durch die Kraft Gottes aus dem Tod auferweckt worden und mit seinem Leib in ein unzerstörbares, ewiges Leben eingetreten. Durch die Auferstehung drang Jesus als Sohn Gottes in die Sphäre des ewigen Lebens vor. Er wurde Fürst dieser Sphäre, einer neuen Schöpfung und somit der Herrscher über Tote und Lebende.
      Alle, die an ihn glauben, erhalten ewiges Leben in der Qualität der Auferstehung.
      Und wer nicht an Ihn glaubt muss mit Qualitäts Einbussen leben.
      10 50 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.01.2018 13:22
      Highlight Ok, du hast mich überzeugt:

      Darum hat uns Gott in dieser gottlosen Zeit das Prinzip 'Geplante Obsoleszenz' auferlegt. Damit wir am eigenen Leib (d.h. Telefon) spüren, was Qualitäts Einbusse sind.
      7 0 Melden
  • Haiderfroh 31.12.2017 11:00
    Highlight Meine Hypothese ist, dass esoterische Überzeugungen ein Symptom für mangelhafte Intelligenz sind.
    Die fehlende Intelligenz verunmöglicht ihnen, oder behindert sie, zu erkennen, dass es einen Unterschied zwischen Wissen und Glauben gibt. Es fällt ihnen schwer, oder ist ihnen nicht möglich, eine Ursache und ihre Wirkung schon nur überprüfen zu wollen. In Hartnäckigen Fällen werde die Ergebnisse solcher Überprüfungen von Betroffenen krankhaft nicht zur Kenntnis genommen (z. B. Homöopathie).
    20 17 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2017 12:19
      Highlight Ein gutes Buch zu dem Thema ist Stephen Law's "On Bullshit". Law zeigt 7 gängige Denkfallen auf die auch dazu führen können, dass sonst intellektuell redliche Menschen in zum Teil absurden Denkfallen landen.
      17 2 Melden
    • Haiderfroh 31.12.2017 14:54
      Highlight @kleiner_Schurke:
      Kenne das Buch nicht, klingt aber esoterisch.
      Anmerkung zu Deiner Antwort: "intellektuell redlich" steht nicht im Widerspruch zu "mangelhaft intelligent". Das sind zwei orthogonale Attribute.
      Anders gesagt: man kann sowohl intellektuell redlich sein, als auch mangelhaft intellektuell.
      1 9 Melden
    • Coburn 31.12.2017 15:30
      Highlight @Haiderfroh
      Naja, das ist aber eine sehr löchrige Hypothese und nicht sehr durchdacht. In der Geschichte wird laufend Glauben zu Wissen und auch umgekehrt. Grosse Sprünge gelingen meist wenn jemand an etwas neues erstmal glaubt und wenn es nicht etabliert ist, gibts erstmal auf den Deckel. Das ist sogar in den achso vom Wissen „definierten“ Wissenschaften so.
      7 9 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2017 15:59
      Highlight @Haiderfroh
      Kenne das Buch nicht, tönt aber esoterisch... was für eine gnadenlos unqualifizierte Aussage. Wenn du das Buch nicht kennst, dann kennst du es nicht. Punkt. Ende. Es ist eben solide nachgewiesen, dass auch Intelligenzbestien in des Eso oder Glaubensfalle landen können. Ich kenne einen Dr. phil.nat. der in einer saudämlichen Freikirche gelandet ist. Er entwickelt Medikamente und baut in seiner Frezeit den "Turm zu Babel" mit seiner Bibelgruppe nach. Hoch intelligent, intellektuell tief unredlich.
      18 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2017 16:35
      Highlight Coburn
      Was du aufzählst, hat nichts mit religiösem Glauben zu tun. Das höchstens eine Verwirrtechnik um den magischen Glauben in besseres Licht zu rücken.
      Haiderfroh, auch deine Theorie dürfte nur sehr begrenzt stimmen, da es nicht so ist, dass Dumme immer religiös sind.
      Man kann noch eine andere Theorie aufstellen: Man stellt gefühlsmässige und soziale Bindungen über ein selbstbewusstes und kritisches Denken. Dadurch wird "objektive" "Wahrheit" gegenüber sozialen Bindungen zweitrangig und/oder gar im Sinne des sozialen Zusammenhalts modifiziert. So funktionieren Religionen und Sekten.
      11 1 Melden
    • Haiderfroh 01.01.2018 11:28
      Highlight @Schurke:
      Meine Hypothese geht von einem Intelligenzmangel aus. Intelligenz ist mehrdimensional. Dein Dr. phil. nat. ist offenbar einseitig hoch begabt und hat gleichzeitig ein Defizit, was ihn zum Freikirchler werden liess.
      @Jussuf: Weil Intelligenz mehrdimensional ist, kann jemand mit durchschnittl. IQ dennoch überdurchschnittlichen Scharfsinn haben und verfällt nicht dem Aberglauben (= jede Religion). Deine Erklärung bezügl. sozialer Bindung vs. Ratio finde ich sehr plausibel. Wahrheit war schon immer eine mitunter tödliche Machtfrage (=soziale Bindung im Grossen).
      1 4 Melden
  • kleiner_Schurke 31.12.2017 07:36
    20 4 Melden
    • SemperFi 31.12.2017 15:46
      Highlight In Ägypten lebt es sich auch als Schwuler nicht sorgenfrei.
      9 2 Melden
    • Gummibär 31.12.2017 19:01
      Highlight @kleiner Schurke . Danke für den Hinweis.
      Im Jahr 1439 des Islamischen Kalenders nicht überraschend. Die Entwicklung scheint ähnlich wie beim Vorreiter Christentum.
      Hoffen wir, dass die Stadien Reformation, Aufklärung, Trennung von Religiösen Institutionen vom Staat etc. ein bisschen schneller folgen als in Europa.
      22 1 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 00:59
      Highlight das schlimme ist eigentlich das islamische länder, bzw. der islam anno 1000 bis 0 vor christus deutlich fortschrittlicher war als das hiesige christentum. nicht umsonst kennen wir algebra, arabische zahlen, agrarkultur etc.
      5 8 Melden
    • SemperFi 01.01.2018 10:09
      Highlight @exesuisse: Wenn mich nicht alles täuscht, gab es damals noch keinen Islam.
      15 0 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 11:38
      Highlight mhmm stimmt.
      6 0 Melden
    • vera.vox 01.01.2018 11:40
      Highlight @exeswiss

      Bist du so ein sowjetkommunistischer Troll ?

      1. Vor Jesus Christus gab es kein Christentum.

      2. Ohne die Geburt Christi kein Islam.

      (Der Islam hat christliche Wurzeln, so wie die Reformierten brauchte er das Christentum um sich davon abzuspalten.)
      4 9 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2018 11:40
      Highlight @exesswiss Mohammed starb 632, ab da gab es den Islam. Es wundert mich allerdings auch nicht, dass der nicht existierende Islam bei weitem der Fortschrittlichste war.
      13 1 Melden
    • Surf & Turf 01.01.2018 12:55
      Highlight @vera.vox

      Und das Christentum brauchte das Judentum, um sich davon abzuspalten. So what? Macht keine der 3 (oder 4, da du die "Reformierten" mitzuzählen scheinst) weniger antiquiert oder weniger verhängnisvoll für die Menschheit.
      9 0 Melden
    • vera.vox 01.01.2018 16:11
      Highlight @ S&T
      Welches Zählsystem für Abspaltungen benutzt wird, ist nicht relevant, dienen doch diese Religionen dem selben Schöpfer.
      Sie schaffen ein Gemeinwesen, füllen es mit Leben, lösen Probleme, regen zu sozialem Engagement an, schenken uns eine gesunde Moral etc.
      Ohne Gottes Hilfe und dem rücksichtsvollen Miteinander der Gläubigen wäre fertig Gemeinwohl, Menschenrechte etc. wir wären alle Sklaven heidnischer oder atheistischer Despoten.
      0 26 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2018 16:23
      Highlight Wenn man deine Posts liest Vera.vox, dann fragt man sich schon auf welchem Planeten du lebst. Wie kann ein Mensch ein derart verqueres Weltbild haben? Schon mal was von den Kreuzzügen gehört? von der Inquisition, Heidenverfolgung, Islamischen Staat, Kalifat, Al Kaida, der Muslimbruderschaft, Boko Haram, Al Shabaab und so weiter und so fort. Die Menschenrechte wurden gegen den erbitterten Widerstand der Kirche erstritten. Leis doch bitte mal ein Buch zu diesen Themen. Ich finde es echt peinlich wenn man 2018 derart an Bildungsmangel leidet.
      23 5 Melden
    • Surf & Turf 01.01.2018 17:24
      Highlight @vera.vox

      Theorie: Die Religion bildete (Vergangenheit!) den Rahmen für das friedliche Zusammenleben der Gesellschaft.

      Praxis: Unter dem Mäntelchen der Religionen werden Lug, Betrug, Macht, Doppelmoral, Mord, Krieg, sexuelle und materielle Ausbeutung, Zügellosigkeit und Kinderschändung ausgeübt, und Menschenrechte gelten einen feuchten Furz.

      Danke, aber ich verzichte auf Religionen. Und ganz besonders auf die abrahamitischen. Schönen Abend noch.
      12 1 Melden
    • vera.vox 01.01.2018 20:20
      Highlight @ Kleiner_Schurke

      Du lässt dich einfach in den Schoss unserer christlichen Nation fallen, profitierst von unserer christlichen Gesellschaft; und nörgelst trotzdem an unseren Errungenschaften rum.

      Klar hab ich schon von den Kreuzzügen, dem IS etc. gehört. Aber das hat überhaupt nichts mit Religion zu tun.Wie S&T richtig erkannt hat, handelt es sich um satanische Trittbrettfahrer, die zur Tarnung unter das Mäntelchen der Religion schlüpfen.

      Schlechte Taten werden in deinem Kopf automatisch mit Religion verlinkt.

      Ich finde es peinlich, wenn ein Automat die Bildungsmangelkeule schwingt.
      2 25 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 21:27
      Highlight @vera.vox "Schlechte Taten werden in deinem Kopf automatisch mit Religion verlinkt."

      das selbe könnte man von dir sagen. alle schlechte taten die religionen mit sich brachten werden bei dir als "hat nichts mit religion zu tun" eingestuft, obwohl die kreuzzüge strategisch, wirtschaftlich sowie religiös motiviert waren
      10 1 Melden
    • kleiner_Schurke 01.01.2018 22:04
      Highlight Gut Vera.vox. Dann zeigen mit bitte auf was Kreuzzüge und die Beispiele die ich dir genannt haben nichts mit Religion zu Tun haben. Mit Quellenangaben bitte.
      10 1 Melden
    • Gummibär 02.01.2018 11:25
      Highlight @ Vera.vox. Auch wenn man glaubt die Wahrheit zu wissen, oder weiss die Wahrheit zu glauben, darf man sich etwas vertieft mit der Geschichte der Religionen auseinandersetzen.
      zum Beispiel hier : http://www.schweizergeschichte.ch/index.php/D/article/649-Epochen/288863._Erste_Christen_in_der_Schweiz/

      und hier lernt man, wo sich die drei abrahamistischen Religionen mit den Begriffen
      Gott versus Satan, Engel, Himmel und Hölle etc. bedient haben:
      https://www.philognosie.net/spiritualitaet/zoroaster-urvater-religion-monotheismus
      4 1 Melden
  • Gummibär 31.12.2017 07:20
    Highlight Lieber Herr Stamm. Die meisten Heils-und Segensbringer, Reliquienliferanten, Wunderheiler, Selbstfindungs- und Seelenbalsam-Rezepte, Orakel und Endzeit-Szenarien wurden von den grossen Religionen geliefert. Ebenso Massenkonversionen unter Todesandrohung, Fronarbeit ,Glaubenskriege und Einzug von Privateigentum . Da fallen ein paar Gurus mit ihren Umarmungen kaum ins Gewicht und es ist bisher noch kein Krieg der Esoteriker ausgebrochen.
    Jeder soll selber wählen ob er von Weihrauch, Agarbatti oder ätherischen Oelen benebelt sein will, oder doch lieber einen klaren Kopf behält.
    Happy New Year!
    21 10 Melden
  • Spooky 30.12.2017 23:57
    Highlight Zum Glück habe ich mit der Sprache nicht mehr viel zu tun.
    5 1 Melden
  • blaubar 30.12.2017 23:30
    Highlight Es wäre an der Zeit, dass Stamm mal einen Feldzug gegen die Quantenphysik führt. Er kann dann Planck, Schrödinger, Heisenberg, Dürr, Zeilinger und überhaupt alle in die Pfanne hauen. Alles esoterische Spinner.
    Und dann packen wir die Mathematik aus, mit der sich alles belegen lässt. Dann müssen wir die halt auch noch beerdigen.
    14 50 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2017 12:23
      Highlight Wieso denn? Die Quantenmechanik ist eine bestens getestete und bisher nicht widerlegte Theorie.
      23 4 Melden
    • blobb 31.12.2017 14:38
      Highlight Es ist DIE meistbestätigte Theorie überhaupt...
      13 1 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2017 15:16
      Highlight Und überhaut blaubar, falls du eine bessere Theorie als die Quantentheorie zu bieten hast, dann bist du eingeladen, der Menschheit das zu demonstrieren, publiziere sie doch bitte. Andere auffordern gegen die Quantentheorie zu sein, wirkt etwas bizarr.
      19 3 Melden
    • blaubar 31.12.2017 16:15
      Highlight Das war natürlich ironisch gemeint.
      2 16 Melden
  • Visitor 30.12.2017 20:15
    Highlight Lieber Hugo Stamm
    Ich bin nicht immer einverstanden mit allem was Sie schreiben. Aber nachdem ich mir jetzt grad das Video angeschaut haben, kann ich nichts anderes sagen als DANKE für Ihr Engagement Menschen zu helfen, die in solche Situationen geraten sind. Und en gueta Rutsch ins neue Johr!
    26 4 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 30.12.2017 18:05
    Highlight Immerhin leben die Esotheriker eine gewisse Menschlichkeit & Empathie (meiner Erfahrung nach) im Gegensatz zu den Religion.
    11 40 Melden
    • Nevermind 31.12.2017 17:15
      Highlight Die Esoteriker die ich kennenlernen musste gefallen sich so sehr in ihrer Verbundenheit und Menschlichkeit, dass sie nicht mehr merken wie verletzend ihr Verhalten gegenüber anderen ist.
      19 2 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 01:02
      Highlight "Immerhin leben die Esotheriker eine gewisse Menschlichkeit & Empathie"

      der war gut. in 99% der fälle leben esoteriker dem geldbeutel nach.
      10 2 Melden
  • Gummibär 30.12.2017 16:39
    Highlight Ich sehe keinen wesentlichen Unterschied zwischen Gurus christlicher und Südost-asiatischer Provenienz
    Es liegt ganz offensichtlich in der Natur der meisten Menschen, irgendwo dabei zu sein wollen. Beim Turnverein, bei den Fans einer Fussballmannschaft, bei den Stündelern, bei den Katholiken, bei den Protestanten (je nach dem, was einem die Eltern vermittelt haben), bei den Anhängern von Frau Sudhamani Idamannel, bei den Rohkostessern, bei irgend einer Gruppe, damit man nicht alleine im kalten Wind auf dem Feld steht und für alle seine Gedanken und Handlungen selbst verantwortlich ist.
    26 1 Melden
  • MeinSenf 30.12.2017 16:32
    Highlight Ist nun mal so, dass der Mensch ein spirituelles Bedürfnis hat, sonst gäbe es von sich aus nicht so viele Religionen und kein permanentes Abdriften in die Esoterik. Statt immer nur gegen Religionen zu wettern würde es uns vielleicht gut tun mal zu überlegen, was eine gesunde Spiritualität ausmacht...
    26 7 Melden
    • bcZcity 31.12.2017 03:34
      Highlight Der Mensch kommt auf sein Selbstbewusstsein nicht klar, hat die Fähigkeiten für so vieles, aber noch die Programmierung eines Affen im Quellcode. Daher braucht er Erklärungen, Führung, geistige Unterstützung. Nicht wie Tiere, die einfach sind. In ein paar tausend Jahren sind wir evtl. so weit und brauchen keine „Götter“ oder Gurus mehr, falls wir es bis dahin überhaupt schaffen?!
      3 3 Melden
    • Haiderfroh 31.12.2017 11:01
      Highlight Eine gesunde Spiritualität macht aus, dass sie nicht vorhanden ist.
      5 9 Melden
  • Share 30.12.2017 14:00
    Highlight
    Geht doch. Knüpfen wir an letzter Woche an. Nachdem die Menschen als soziales Wesen sich einander zugewandt waren, wenden sie sich (angewidert) ab und sich selbst wieder zu.
    Das neue Selbstbewusstsein der Frau äh des Mannes. Die Frage sollte lauten: wieso brauchen immer mehr Erwachsene Unterstützung bei der Selbstverwirklichung äh Selbstführung?
    Und sollte der Titel nicht heissen: Midlifecrisis oder Menopause - egal, irgendjemand kümmert sich sicher darum.
    16 6 Melden
  • Regas 30.12.2017 13:39
    Highlight "Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik"
    Raus aus der Esoterik rein in die Freiheit

    23 0 Melden
  • blaubar 30.12.2017 13:26
    Highlight Part 3: In der Bibel steht: Am Anfang war das Wort! (Johannes) Das ist doch höchst interessant! Am Anfang war die Information, das deckt sich perfekt mit der Quantenmechanik. Ich empfehle, die Bibel einmal anders zu lesen, offener und nicht „religiös“. Es ist eben gut möglich, dass alle ihren Teil zum Verständnis der Welt beisteuern. Es könnte eben sein, dass sich Adam in gewisser Weise durchaus mit der Physik verträgt.
    Ich plädiere dafür, kreativ, offen, vernetzend und nicht gleich verurteilend zu denken.
    26 11 Melden
    • Regas 30.12.2017 15:54
      Highlight Nicht schon wieder! Dieser Dürr war doch am ende seiner Laufbahn nichts anderes als ein Esoteriker. Alle Religionsbücher wurden zu einem Zeitpunkt geschrieben als noch niemand seriöse Wissenschaft betrieb. Mit Hilfe der Quantenphysik sollen nun deren Entstehungsgeschichten legitimiert werden. Viel besser ist es unbeeinflusst weiter zu forschen und das ungewisse so lange stehen zu lassen bis es zur Gewissheit oder verworfen wird.
      20 3 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:11
      Highlight @ blaubar
      Ich komme in letzter Zeit auch auf andere Verknüpfungen:
      Viren sind die einfachsten und kleinsten Lebewesen, die es gibt!
      Sie sind unsichtbar und bestehen praktisch nur aus Erb-Information (DNA) und einer Hülle.
      Für ihre Reproduktion befallen sie Zellen, schleusen ihre DNA ein, welche dann die Zelle in eine Virenschleuder umfunktioniert.
      Reine Information aber sind unsere Gedanken!
      Und diese Gedanken nisten sich ähnlich wie die Viren in Köpfen ein, wo sie dann diese Körper dazu bringen, Dinge zu tun.
      Früher sagten die Leute solchen Kleinstorganismen und Gedanken "Geister"...
      15 3 Melden
    • Share 30.12.2017 17:36
      Highlight @blau
      So viel Worte um ein bisschen Neugierde. Wenn die Hand nicht gleich schmerzen würde und die Brandblasen nicht wären.

      @gas
      Seriöse Wissenschaft. Hat wohl etwas mit seriell zu tun. Dabei herausgekommen war, so auf die Schnelle zusammen geschustert: Die Hand Gottes, die unsichtbare Hand, die ruhige Hand, das eiskalte Händchen.

      @rod
      Also in der Raumzeit, in welcher ich mich befinde und rund siebeneinhalb Mia andere Menschen, da sind Gedanken nicht reine Information. Die sind kontaminiert mit Emotionen, also Hormonen und Botenstoffen, Pheromonen und vielleicht noch Hochprozentigem.

      11 2 Melden
    • Alienus 30.12.2017 19:19
      Highlight @blaubar

      Bei Moses steht: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erden“.

      Würde man Ihre Überlegung zur Quantenmechanik folgen, so dürfte Ihr Auslegung bezüglich Johannes-Text unrichtig sein.

      Der Moses Text ist deshalb wohl richtiger, weil der von Ihnen apostrophierte Quantenmechanik eine physikalische Gegebenheit vorausgegangen sein muss, da ab der sog. Null-Situation des „Urknalls“ Naturgesetze herrschten.

      Ab der Ursache des Vorhandenseins der Materie, kann die daraufhin ableitbare Quantenmechanik erst wirken.

      Adam (häbr. Boden, Erde) kommt mehrere Milliarden Jahre danach auf die Bühne
      8 0 Melden
    • blaubar 30.12.2017 20:36
      Highlight Man darf das nicht zu eng sehen und keine Wortklauberei betreiben. Es geht darum, dass alle eine gewisse AHNUNG haben und dieser auf die eine oder andere Weise nachgehen.

      Die QM lässt eben vermuten, dass es ein Informationsfeld geben muss, das mit Materie nichts zu tun hat. Schau dir mal den Begriff Quantenfluktuation genauer an. Diese könnte das Urfeld in eine Assymmetrie gebracht haben, woraus dann Materie entstanden ist.
      Aber das geht dann doch zu weit für dieses Forum hier.
      Jedenfalls ist das alles knallharte mathematisch ergründbare Physik. Und sie lässt eben eine Schnittstelle offen.
      5 9 Melden
    • blaubar 30.12.2017 20:39
      Highlight Regas: Was genau ist bei Dürr aus deiner Sicht Esoterik? Meines Erachtens hat alles Hand und Fuss. Man kann auch mal Zeilinger anhören, der nun wirklich nicht in die Esoterikecke gestellt werden kann. Und auch der muss ein Hintergrundfeld einräumen, das schon Heisenberg und Planck für notwendig erachteten.
      Kennst du Dürr überhaupt? Oder ist das eine Verurteilung vom Hörensagen?
      4 5 Melden
    • Regas 30.12.2017 21:07
      Highlight @Blabar: Hintergrundfeld hin oder her, für unser menschliches Dasein hat das keinen Einfluss. Die These von einem allumfassenden kosmischen Wissen ist reine Esoterische Spekulation. Besonders Störend: Das Wissen in alten Schriften, das eigentlich Unwissen ist, wird für irgendwelche Spekulationen verwendet. Es gibt tausende verschiedene Auslegungen für die Schöpfungsgeschichte beispielsweise, was eigentlich beweist das es sich um ein Märchen handelt.
      https://www.psiram.com/de/index.php/Hans_Peter_D%C3%BCrr
      6 1 Melden
    • blaubar 30.12.2017 23:18
      Highlight „Hintergrundfeld hin oder her, für unser menschliches Dasein hat das keinen Einfluss“

      Falsch, es hat immer und überall den grösstmöglichen Einfluss, den du dir vorstellen kannst. Materie besteht nicht aus Materie, sondern aus „Information“ (wiederum Konsens in der Physik), und deshalb ist diese Art Information als Primärquelle (Hintergrundfeld) das massgebenste, was es gibt. Auch diese Buchstaben hier sind nur eine bestimmte Struktur, und diese bewirkt etwas.
      6 4 Melden
    • blaubar 30.12.2017 23:23
      Highlight Regas: Informationen von einer Sekte wie Psiram sind natürlich nicht brauchbar. Dürr war immer Leiter des Max-Planck-Institutes, langjähriger Mitarbeiter von Heisenberg, Träger des Alt. Nobelpreises. Ein führender Quantenphysiker unserer Zeit. Natürlich kann auch so jemand mal falsch liegen, aber dann müssen Sie wenigstens annähernd auf dem gleichen Wissensstand argumentieren, können, was ich doch stark bezweifle.
      Und dann müssten Sie gleich auch Planck selber, Zeilinger und Schrödinger überführen. Darauf bin ich doch sehr gespannt.
      3 7 Melden
    • blaubar 30.12.2017 23:25
      Highlight und hier nich Dürr himself, der ja wirklich mit Regas nicht mithalten kann:

      3 4 Melden
    • blaubar 30.12.2017 23:45
      Highlight @Regas: habe den Psiram-Artikel gelesen. Es steht im Prinzip nichts falsches drin. Allerdings ist die Bewertung falsch. Wenn Dürr sagt, dass Materie nicht aus Materie besteht, dann wird das im Artikel ins Lächerliche gezogen und als esoterisch verschrieen. Ungeachtet, dass es schlicht stimmt! Hätte es Psiram vor 400 Jahren gegeben, wäre dort die runde Erde ins Lächerliche gezogen worden.
      3 4 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 09:04
      Highlight @ blaubar
      Materie soll nicht aus Materie bestehen?
      Warum nennen wir sie denn noch so?
      Bei diesem geistigen "Kurzschluss" wird deutlich, wie nahe beieinander Genialität und Wahnsinn liegen...
      Materie ist NATÜRLICH Materie, nur ist sie möglicherweise auf eine andere Art materiell, als wie es sich der "Kleine Moritzli" bisher vorgestellt hat.
      Aus der Chemie weiss ich, dass die eigentliche Masse eines Atoms die Grösse eines Fussballs hat, während das ganze Atom, das von hyper-nervösen, rasend schnellen Elektronen umschwirrt wird, die sich in Wahrscheinlichkeits-Wolken aufhalten
      ...
      5 1 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 09:13
      Highlight ...
      und einander gegenseitig mit negativer Ladung abstossen, einen Raum von der Grösse eines Fussballfeldes einnehmen!
      Die Masse des Fussballs wiederum ist positiv geladen. Dass die nahezu Masselosen Elektronen nicht gegen den Bewegungs-trägen Protonen-Kern fallen (wegen der Elektromagnetischen Anziehungskraft), müssen sie enorm schnell sein, also ihren "Akzent" auf Bewegung setzen, anstatt auf Masse.
      Masse und Energie sind Polaritäten des Daseins.
      Protonen und Neutronen haben sehr viel statische Energie, Elektronen haben sehr viel Bewegungs-Energie.
      ...
      4 1 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 09:19
      Highlight ...
      Wenn eine "ausgebrannte" Sonne sich zur Super-Nova aufbläht, dem "Roten Riesen", bevor sie zusammenschrumpft, wie ein Ballon, aus dem die Luft entweicht, wird sie entweder zu einem "Weissen Zwerg", oder -wenn die Sonne gross genug war- geht die Dynamik des Schrumpfungsprozesses weiter, so dass die Atome ihren früheren Raum nicht mehr halten können, die Elektronen gegen die Protonenkerne fallen und alle Atomkerne und Elektronen ineinander, so dass sich die Masse immer mehr konzentriert und in einem "Schwarzen Loch" auch damit beginnt, umliegende Sterne und Licht zu verschlucken.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2017 10:01
      Highlight blaubar
      Wenn ich das Wort Information höre, weiss ich, dass ich es entweder mit einem "intelligenten" Designer, Kreationisten oder Esoteriker zu tun habe.
      Man merke sich doch einfach mal: Ein Ding wird erst zur Information, wenn es einen Sender und einen Empfänger hat.
      Ein Buch, das niemand liest ist keine Information.
      8 1 Melden
    • blaubar 31.12.2017 13:04
      Highlight Das Problem im Atomkern ist, dass wir ein Problem mit den Elektronen haben, da sie chaotische Tendenzen haben. Dann gibt es im Kern die Gluonen, die keine Masse haben, aber eigentlich eine haben müssten.
      Je mehr man in den Kern geht, desto mehr verschwindet unser Materiebegriff. Deswegen ist das, was wir Materie nennen, anders, als wir glauben. Und Jussuf: Materie BESTEHT nur aus Information (falls der Begriff tauglich ist), Materie ist nicht der Träger der Information, sondern eine Art Kristallisierung (Dürr: „geronnen“) dieser. Sehr spannend!
      2 5 Melden
    • Regas 31.12.2017 16:00
      Highlight Information ohne einen Informationsträger (Speicher) kann es nicht geben. Also ohne Materie keine
      Information. Frage an blaubar: Woher soll den die Information stammen, welche die Materie erzeugt
      welche für die Speicherung dieser Information notwendig ist? Ist etwa Information das Nichts aus dem alles entstanden ist? Information = Nichts?
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2017 16:42
      Highlight Regas
      Blaubar hat ein Problem mit dem Begriff "Information", wie so viele Esoteriker, "Intelligent Designer" und ähnliche.
      Dem ist mit Nichts beizukommen, schon gar nicht mit Logik. ;-)
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2017 16:59
      Highlight 'Alles ist Information' lernt man im ersten Semester 'Informations Technologie'.

      Du musst das allerdings umgekehrt verstehen. In der IT gibt es keine Materie, darum muss man alle Dinge mit Informationen beschreiben und da hilft dieser Kampfspruch.

      Die Materie selbst hat keine Information, erst wenn Menschen Kategorien/Skalen einführen und Materie einsortieren, haben sie für sich Informationen geschaffen.
      3 0 Melden
    • Alienus 31.12.2017 18:10
      Highlight Blaubar

      1/2

      Bewegt man sich im subatomaren Bereich, ist Haarspalterei ein gigantisch grobes Werkzeug.

      Der Begriff „Informationsfeld“ lenkt vom Problem ab. Denn es wird mit dem „Feld“ das verwendet, was es ist: Eine Basis für diese sog. Information, denn die benötigt für Generierung und Emittierung einen Erzeuger. Die I wird mit und aus Stofflichkeit hergestellt und den stofflichen Gesetzen folgend dann an uns, ob als Welle oder als Korpuskel, ausgestrahlt.
      .
      Wir messen Amplitude, Periode, Geschwindigkeit uam. Gibt ein „geheimes“ Wissen? Gar „göttliche“ Botschaft?

      Ergebnis K E I N S
      4 1 Melden
    • Alienus 31.12.2017 18:17
      Highlight 2/2
      Man kann davon ausgehen, dass die erzeugende Masse / Energie manchmal geister- oder spuckhafte Irrungen und Wirrungen erzeugen. Sollte unser Universum zukünftig auf Fußballgröße geschrumpft sein, so kann es bei einer Wahrscheinlichkeitsplausibilität kleiner als 1 zu 1 (hoch Unendlich) sein, dass sich ein „Informationspartikel“ nicht in Ruhe (0 Kelvin) befindet.

      Dadurch wird der Fußball wieder zur Urexplosion kommen. Denn dieses Ding im Fußball hat „Wärmeenergie“ und lässt das Ganze wieder starten. Dieser „Fehler“ verursacht erneut eine „Urexplosion“.

      Haha, der Urknall kommt später!
      4 1 Melden
    • blaubar 01.01.2018 01:54
      Highlight Alienus, du hast es nich nicht ganz begriffen. Man kann eben nicht von einem Feld im klassischen elektromagnetischen (etc.) Sinne reden.
      Ich versuche dir mal aufzuzeigen, wie tiefgreifend diese Dinge zu verstehen sind: Wir sind uns z.B. gewohnt, dass man mit Mathematik alles schlüssig beschrieben kann, es ist erstaunlich wie gut Mathematik funktioniert. Jetzt frage ich mal, woher kommt die denn? Wie kommt es, dass es Mathematik in dieser einfachen Schlüssigkeit überhaupt gibt? Für uns ist das so selbstverständlich, dass wir es einfach als gegeben anschauen. Ist es aber nicht.
      1 2 Melden
    • blaubar 01.01.2018 01:59
      Highlight Es geht eben gerade darum, dass nicht „ein Feld die Basis für Information“ ist, sondern, viel krasser: Die „Information“ (das Wort trifft es nicht 100%) schafft das Feld erst. Es ist eben nicht so, dass die Materie der Träger ist, sie selber ist ein Ergebnis dieser „Information“. Das besagt die Quantentheorie letztlich. Materie ist sozusagen verdichtete Information. Und deshalb ist sie eben primär. Sie muss letztlich primär sein.
      0 2 Melden
    • blaubar 01.01.2018 02:02
      Highlight Jussuf: Du hast leider überhaupt nicht begriffen, was ich schreibe. Das hat mit Esoterik absolut gar nichts zu tun. Ich habe mit Esoterik auch nichts zu schaffen. Hierbei geht es um quantenphysikalische Erkenntnisse, die du selber nachlesen kannst und die hochinteressant und durchaus mathematisch berechenbar sind. Viel schlimmer, sie kamen sogar auf diesem Wege zustande.
      0 3 Melden
    • blaubar 01.01.2018 02:08
      Highlight @Regas: „Information ohne einen Informationsträger (Speicher) kann es nicht geben.“

      Nun ist es aber so, dass die QM die starke Vermutung äussert, dass du damit falsch liegt. Tatsächlich wird es nun sehr schwierig, dies begreifen zu können. Es scheint, dass es eben etwas Aussenstehendes, nichtlokales geben muss. Heisenberg hat unglaublich viel Zeit in die Erforschung dieses Hintergrundfeldes gesteckt.
      Hör dir ein paar Vorträge von Dürr an! Oder auch von anderen Quantenphysiker wie Zeilinger. Du wirst aus dem Staunen nicht mehr rauskommen!
      0 2 Melden
    • Regas 01.01.2018 10:02
      Highlight @blaubar: Ein Frage noch: Ist die wunderbare Mathematik ein vom Menschen erfundenes Werkzeug welches die zusammenhänge der Natur beschreibt, oder gab es dieses Werkzeug bereits vor der Entstehung der Materie, als Regelwerk, um diese zu bilden?
      2 0 Melden
    • blaubar 01.01.2018 11:27
      Highlight @Regas: Die Zahlenzeichnungen etc. hat natürlich der Mensch entwickelt. Aber die Mathematik ist ja ein System, das logische Zusammenhänge beschreibt, das eine ergibt das andere. Und zwar wahnsinnig weitläufig sozusagen. Das geht soweit, dass man damit eben auch an Grenzen stösst, die der Mensch nicht mehr begreifen kann. Das ist z.B. Planck passiert, und Einstein.
      Das System ist natürlich keine Erfindung des Menschen, er hat die Zusammenhänge nur entdeckt, er hat sie ja nicht geschaffen. Aber warum ist die Welt, bis auf den Zufall, so zuverlässig berechenbar?
      0 2 Melden
    • rodolofo 01.01.2018 13:06
      Highlight Ich kann Euch bei Euren Überlegungen nicht folgen,, muss das ja auch nicht.
      4 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.01.2018 13:17
      Highlight > Das System ist natürlich keine Erfindung des Menschen, er hat die Zusammenhänge nur entdeckt.

      Umgekehrt, er hat die Zusammenhänge erst erschaffen, um dann ein System darumherum zu bauen, das passt.

      Wenn die Physik von einem Feld spricht, dann gibt es kein Feld. Man spricht nur von einem Feld, weil man relevante Eigenschaften mit Vektoranalysis beschreiben kann.

      > es ist erstaunlich wie gut Mathematik funktioniert

      Die Geschichte der Mathematik ist gut dokumentiert und faszinierend, aber ich finde den aktuellen Stand wenig erstaunlich.
      3 0 Melden
    • Share 01.01.2018 15:13
      Highlight @blau I
      Nicht so eng sehen? Es ist doch davon auszugehen, dass die Mathematik eine exakte Wissenschaft ist. Doch Asymmetrie basiert auf der Annahme der Supersymmetrie und wäre ein Modell in sich abschliessend, gäbe es nichts mehr zu erforschen und zu entdecken. Die Schnittstelle gehört quasi zur DNA des Menschen. Früher nannte sich das Nebelschnur. Mit euch Quantenphysikern mitzuhalten ist schwer. Solange noch keiner die mathematische Formel des Lichts definiert hat. Obwohl sich dieses Beamen laesst, ist es angekommen bevor es abgeschickt worden ist. Das lädt zum Philosophieren ein.
      1 0 Melden
    • Share 01.01.2018 15:13
      Highlight @blau II
      Somit ist das Hintergrundrauschen als Nicht-Geraeusch der schwarzen Materie zu verstehen, das die Knautschzone der energetischen Materie bildet und die Unschaerferelation als gegeben anzunehmen, da sich Dynamik aus sich selbst heraus ergibt, wie von Rodolfo schön beschrieben, also gerinnt - viel schöner: kristallisiert. Oder wie Alienus auslegt: Information ist Energie.
      1 0 Melden
    • Share 01.01.2018 15:14
      Highlight @blau III
      Damit laesst sich schliessen, dass sich die Share`sche Schärferelation im Zusammenhang eines Energiefeldes ergibt, das sich mit dem Universum verknüpft, stellt es doch dauernd minimalste kleinste Wurmloecher her. Darin laesst es sich ausgezeichnet transzendieren. Wobei man in diesem Zusammenhang von Metroszendieren reden sollte.
      1 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.01.2018 15:18
      Highlight > Ich kann Euch bei Euren Überlegungen nicht folgen,, muss das ja auch nicht.

      Falls du trotzdem willst:

      Wir können mit unserer Sprache, aus unserer Sicht das Universum ziemlich angemessen beschreiben:

      - Lässt sich daraus auf eine höhere Ordnungskraft im Universum schliessen?
      - Haben wir uns so weit angepasst, dass uns dies so weit möglich ist?
      - Ist das eine Tautologie und erscheint jedem Wesen so?
      - Kann man sich eine Welt vorstellen, in der das nicht möglich ist?
      - Wie stark täuschen wir uns?
      2 0 Melden
    • blaubar 01.01.2018 15:20
      Highlight Spätestens dann wird es mit der Mathematik erstaunlich, wenn damit quantenmechanische Phänomene bewiesen werden können, die für den Menschen nicht mehr fassbar sind. Z.B. Verschränkung, Higgsteilchen, Unschärfe usw. Das sind Dinge, die zuerst mathematisch auf dem Papier berechnet wurden. Ich persönlich finde das durchaus erstaunlich.
      0 0 Melden
    • blaubar 01.01.2018 15:23
      Highlight Die Physik und die Mathematik ist natürlich nicht auf den Menschen angewiesen. Das Licht war auch vor dem Mensch schon so schnell. 1+1 war auch damals schon 2, und Py gab es als Zahl ja auch schon. Ich gebe zu, dass es hier schnell sehr philosophisch werden kann.
      0 0 Melden
    • Alienus 01.01.2018 16:17
      Highlight Blaubar

      1.

      Möglicherweise haben Sie Ihre Sache nicht richtig begriffen! Um diese zu begreifen, muss man tief in die Quantenvarbalistik und ihren Unschärferelationen eintauchen.

      Denn von was für einem Feld ausgegangen werden kann entzieht sich meinem Wissen, aber auch dem Ihrigen und der Professoren. Ich gehe von gedanklichen Modellen aus, die Hilfskonstruktionen sind. Da braucht es keine Mathematik. Ihre Apodiktik führt offensichtlich auch nur aufs virtuelle Eis.

      Die Bezeichnung „Information“ verwenden Sie mit einer scheinbar klar definierten Zuschreibung, die so nicht stimmen „kann“.
      2 0 Melden
    • Alienus 01.01.2018 16:20
      Highlight 2.

      Informationen sind: Subatomares, Atomgewicht, Energieinhalt, Frequenz, Amplitude, elektr. Stärke, Bahnform, Richtung, Geschwindigkeit uvam.

      Das sind ableitbare Infos, die von dem subatom. Partikel oder himml. Gestirn emittiert sind.

      Aber die Frage lautet „Informationen“? Welche? Wessen? Warum? Wem? Womit? Wann? Warum? Was? Wieso? usw?

      Viele Ws …. und keine Antwort.

      In diese wird von Gläubigen ein göttlicher und von Esos ein alter ewiger „Inhalt“ implementiert. Sagen wir es im Klartext: Hineingedichtet.

      Was die Skeptiker in ein Dilemma bringt: Dem Nichts ist schwer beizukommen.
      2 1 Melden
    • Alienus 01.01.2018 16:25
      Highlight 3.

      Kann man nicht widerlegen, hat man versagt. Bekämpft man es, ist man ein Depp, weil nicht verstanden und man nicht zum erlauchten Zirkel gehört.

      Modellmäßig ist die Information aus den Bauelementen wie der Emittent selbst. Zwischen dem Sender und uns muss es eine Vereinbarung geben, wie die Inhalte (falls vorhanden!) zu lesen und auch auszulegen sind.

      Wie Morse: Punkt, Strich, Pause bilden ein System. Dann braucht es auch noch Apparaturen, Kabeln, Strom, Papier und Schreibzug uam. Aber auch die gleiche Sprache.

      Sogar hier ist es einfach kompliziert.

      Und göttliche Botschaften erst!
      2 0 Melden
    • Alienus 01.01.2018 16:28
      Highlight 4.

      Täglich gehe ich an Rindviechern vorbau. Die Tiere senden ein Unmenge an Informationen: Muh und Mäh. Aber ich verstehe sie nicht.

      Da ich kein Ochse bin, zumindest von der animalischen Art, kann ich sie nicht verstehen, da mir ein Translator, Guru, Befreier, Exkulpator, Zugänger, Führer, Priester, Pastor, Rabbi, Mufti, Poppe, Schamane, guter Hirte, Erleuchtete, Ausleger, Berufener und Allesbesserwissende fehlt.

      Somit verhallen ihre Weisheiten in den unendlichen Weiten des Weltalls.

      Für uns sind diese Infos endgültig verloren und wir müssen unsere Probleme wohl selbst lösen.
      3 0 Melden
    • rodolofo 01.01.2018 17:06
      Highlight @ You will not be able to use your remote control
      Ich gehe tatsächlich von "Höheren Wesen" aus, wie zum Beispiel dem Erd-Organismus.
      Der Erd-Organismus ist wie wir wissen eine Kugel im All, mit einer belebten und überwachsenen Haut, dem Humus. Wird diese Haut beschädigt durch Pflügen, oder durch Erosion, versucht die Pflanzendecke sofort, solche Wunden wieder zu schliessen, mittels sehr schnell wachsenden und versamenden Pionierpflanzen, die wir Menschen in unglaublicher Arroganz und Beschränktheit "Unkräuter" nennen...
      Die Inkas sagen diesem Erd-Organismus "Pacha Mama" (Mutter Erde).
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.01.2018 19:57
      Highlight Alienus
      Hier ist der Rabbi:
      Ein Ochse wird sich kaum für das Muh einer Kuh interessieren. Schon bei dem ist die Info ins Nichts hinaus gemuht.
      1 1 Melden
    • Alienus 01.01.2018 20:57
      Highlight Stier Rabbi.

      Richtig, aber….. nicht immerzu an Sex denken.

      Hier geht es um die Metaphorik und um Nichts. Da hat der Stier nichts zu suchen. Das ist nicht sein Resort.

      Der Esoteriker @blaubar soll doch von unserer Scharm- äh Schwarmintelligenz erschlagen…äh überzeugt werden.


      4 0 Melden
    • rodolofo 01.01.2018 22:12
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Da muss ich Dir widersprechen.
      In unserer Kuh-Herde läuft ein Ochse mit, der sehr wohl stierige Kühe bespringt, ähnlich wie auch andere Kühe stierige Kühe bespringen.
      Eine stierige Kuh ist übrigens ausserordentlich zärtlich und schaut z.B. den Melker ganz anders an, als sonst, nämlich intensiv und mit Augen, die glänzen!
      Natürlich können weder Kühe noch Ochsen solchen Bespring-Simulationen das folgen lassen, was nur die Stiere können.
      Eigentlich nur ein winziges, aber deswegen nicht unwichtiges Detail...
      1 0 Melden
  • Soulrider 30.12.2017 13:25
    Highlight "Die traditionellen Glaubensgemeinschaften krebsen, die Pfarrer predigen immer häufiger vor leeren Kirchenbänken." Das stimmt aber auch nur für die Katholiken und Reformierten. Schauen sie sich mal ICF und z.B. You Church an, dann sehen sie dass diese Aussage keineswegs stimmt. Und da wären mir zumindest die Reformierten noch einiges lieber als diese Christensekten und die Katholiken.
    19 8 Melden
    • Regas 30.12.2017 16:00
      Highlight @Soulrider: Natürlich stimmt diese Aussage. Der ICF und You Church sind keine traditionellen Glaubensgemeinschaften!
      15 1 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:20
      Highlight Reformierte zum Vornherein als besser einzuschätzen, als Katholiken, finde ich zumindest gewagt.
      Bei beiden Glaubensgruppen gibt es sehr unterschiedliche Mitglieder!
      Ausserdem spielen Familien-Traditionen bei der Zuordnung zu einer Konfession eine grössere Rolle, als tiefe Überzeugungen, so dass die heutigen Reformierten und die heutigen Katholiken etwa gleich passiv einzuschätzen sind beim Ausleben ihrer Religion und sie mehr wegen der feierlichen Stimmung an Feiertagen eine Kirche aufsuchen.
      Das Selbe trifft gemäss meinen Beobachtungen heute auch auf moderne Muslime zu.
      10 2 Melden
  • blaubar 30.12.2017 13:19
    Highlight Part 2: Nun kann man diesen Fakt einfach ignorieren, oder man kann versuchen herauszufinden, was der Welt in jeder Sekunde immer wieder neu zu einer so erstaunlichen Form verhilft. Das tun doch letztlich alle Religionen, sie wollen diesem Geheimnis auf die Spur kommen, denn der Zufall kann es erwiesenermassen nicht sein, und deshalb sollte man Erklärungsversuche unterstützen und nicht verurteilen.
    Dieses gestaltende Hintergrundfeld hat bereits Heisenberg vermutet, Dürr und alle anderen Quantenphysiker interessieren sich dafür. Die Welt ist nicht so abgeschlossen, wie Sie denken, Herr Stamm!
    10 8 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 15:51
      Highlight Doch, der Zufall generiert(e) erwiesenermassen den absolut grössten Teil unseres Universums.
      Religionen versuchen einen Sinn zu sehen wo keiner ist.
      Sinnvoller wäre es darüber nachzudenken wie unsere Kinder und Kindeskinder noch auf diesem Planeten leben können. Damit meine ich alle Kinder, nicht nur die des reichsten Perzentils
      11 4 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:21
      Highlight _kokolorix
      Wenn Dich der Zufall nur nicht zu Fall bringt...
      5 4 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 20:06
      Highlight @rodolofo
      Auch das ist schon mehrfach eingetreten, kein Gott hat es verhindert...
      :-)
      7 0 Melden
    • blaubar 30.12.2017 20:24
      Highlight @kokolorix: Du liegst eben gerade falsch. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass der Zufall einen Mensch oder einen Bergsee generiert. Das ist konsens, pardon.
      4 11 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 22:32
      Highlight Konsens unter wem?
      Es ist der grosse Fehler des Kreationismus, dass er annimmt, dass irgend etwas gezielt erzeugt wird. Das ist natürlich Unsinn, weil es einen Kreator voraussetzt, was der Kreationismus ja beweisen will.
      Die Realität ist viel einfacher. Von den fast unendlich vielen Möglichkeiten welche der Zufall schafft, bleiben diejenigen übrig, welche unter den gegebenen Umständen funktionieren. Sind die Umstände ein Krater und eine Flüssigkeit auf einer Planetenoberfläche, bildet sich ein See, sind die Umstände ein Ökosystem wie die Erde, bildet sich so etwas wie der Mensch
      11 1 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 22:46
      Highlight Während eine Pfütze physikalisch überschaubar ist, ist eine Spezies wie der Mensch oder auch die Quallen, nicht das Ergebnis eines direkten Ereignisses. Der Zufall hat nicht aus dem Stand einen Fisch geschaffen, der Fisch ist das Ergebnis von vielen funktionierenden Zufallsprodukten, bis zurück zum ersten Einzeller, den ersten organischen Molekülketten, etc.
      Fehlt die Gravitation, gibt es keine Pfütze, fehlt die Flüssigkeit ebenso wenig.
      Fehlt die Energie, das Wasser, der Kohlenstoff und eine Atmosphäre kann sich kein Leben wie wir es zu kennen glauben entwickeln
      7 0 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 22:51
      Highlight Es ist eine Umkehrung der Tatsachen, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, dass der Zufall unmöglich ein so perfekt aufeinander abgestimmtes System 'erzeugen' kann. Von allen denkbaren Dingen bleiben nur diejenigen übrig welche unter den gegebenen Umständen funktionieren. Deshalb ist es extrem unwahrscheinlich, dass ein betrachtetes System nicht fast perfekt aufeinander abgestimmt ist. Fast ist zwingend, weil die Anpassung immer hinterherhinkt, und sich die Bedingungen laufend ändern.
      Das gilt für Sonnensysteme genau so wie für Ökosysteme auf Planeten oder Monden
      6 0 Melden
    • blaubar 30.12.2017 22:52
      Highlight Es geht hier nicht um Kreationismus, sondern um Quantenphysik, und hier herrscht diesbezüglich konsens.

      Bereits Max Planck, der wirklich alles andere als ein Esoteriker war, machte darauf aufmerksam, und zwar aus wissenschaftlicher Sicht:
      (Ich könnte genausogut Zeilinger, Gassner oder wen auch immer zitieren)



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    • blaubar 30.12.2017 23:12
      Highlight hier noch ein paar führende Quantenphysiker im Gespräch über Religion:



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    • rodolofo 31.12.2017 09:26
      Highlight Gestern habe ich darüber philosophiert, dass es eigentlich keine "Fehler" geben könne, da ja diese "Fehler" immer auch Voraussetzungen sind dafür, dass nachher das geschehen kann, was geschieht!
      Wenn wir also einen Fehler behaupten, müssen wir auch konsequent sein und alles, was nach diesem Fehler geschieht, ebenfalls als "falsch" bewerten.
      Da dies aber Unsinn wäre, können wir uns mit dem gemachten "Fehler" wieder versöhnen.
      Dieser war nämlich in Tat und Wahrheit ein Geburtshelfer!
      Vielleicht ist DAS die Essenz von Quantenmechanik: Alles hat mit Allem zu tun und ist mit Allem verbunden.
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    • _kokolorix 31.12.2017 10:30
      Highlight Die Grundaussage der Quantenphysik ist es, dass man das Verhalten von Elementarteilchen nicht vorausbestimmen kann, sondern nur eine Menge von möglichen Endzuständen. Diese Tatsache wird gemeinhin als Zufall wahrgenommen und beschreibt die Realität weit besser als alle deterministischen Verfahren.
      Wenn man bedenkt, dass vor wenigen hundert Jahren der Konsens war, dass die Welt der Mittelpunkt des Unversums, die Sterne am Himmel aufgehängt, und Gott alles im Griff hat, ist davon auszugehen, dass wir noch nicht alles wissen. Aber der Weg geht eindeutig vom geordneten Ganzen zum Chaos im Kleinen
      3 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2017 17:10
      Highlight Physiker sind oft relativ schlechte Philosophen.
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  • blaubar 30.12.2017 13:13
    Highlight Part 1: Herr Stamm möchte uns weissmachen, dass ein spiritueller Ansatz unnötig ist. Dies macht er, wie seit dreissig Jahren, in dem er in wenigen Zeilen zum Rundumschlag ausholt, der sämtliche, ihm ungenehmen Bereiche von Religion bis Alternativmedizin in die Pfanne haut. Schön. Unnötig.
    Ich selber hänge keiner Religion nach, bin auch kein Alternativmediziner o.ä., aber ich pflege eine gewisse positive Offenheit, die auch scheitern zulässt.
    Seit ich die Quantenphysik etwas genauer kenne, ist mir klar, dass es eine „kreative Gestaltungskraft“ geben MUSS, die materiell nicht erklärbar ist.
    13 27 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 30.12.2017 16:11
      Highlight > Seit ich die Quantenphysik etwas genauer kenne, ist mir klar, dass es eine „kreative Gestaltungskraft“ geben MUSS, die materiell nicht erklärbar ist.

      Du verstehst schon, dass genau das die Argumentationsweise der Esotherik ist?

      In welchem Rahmen hast du die Quantenphysik studiert? Welche Theorie aus der Quantenphysik hat dich zu dem Schluss kommen lassen?
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    • blaubar 30.12.2017 20:23
      Highlight Da wird der Platz knapp hier: Ein Bespiel: Die Unschärferelation besagt, dass sich ein Elektron auf seiner Bahn wellenförmig verhält. Sprich, es ist an einem Punkt messbar, dann nicht mehr, dann an einem weiteren Punkt wieder, aber der Ort ist nicht genau vorhersehbar. Er ist zufällig, chaotisch.
      Nun haben wir also im Kern chaotische Zustände. Nehmen wir nun ein paar Billionen solcher Chaoskerne, und siehe da, wir haben plötzlich eine Mücke. Woher kommt ihre Form, die sekündlich milliardenfach neu entsteht? Es muss ein gestaltendes Hintergrundfeld geben, das sagen alle Quantenphysiker!
      6 15 Melden
    • Haiderfroh 31.12.2017 11:12
      Highlight Du erliegst einem Irrtum.
      Nicht weil es keine "krative Gestaltungskraft" geben könnte. Sondern, weil Du Dich entschieden hast, davon überzeugt zu sein, dass der Zufall eine Absicht haben muss.
      Ob aber der Zufall eine Absicht verfolgt, oder aber wirklich sich nur stochastisch verhält, das werden wir niemals wissen können. Wir können bloss an das eine, oder andere von beidem glauben, oder demütig zugeben, dass es hier keine Antwort gibt.
      Die Konsequenz ist, dass jene, die die Existenz von Gott verneinen, eines gemeinsam haben mit jenen, die die Existenz von Gott bejahen: Beides sind Gläubige.
      5 2 Melden
    • blaubar 31.12.2017 12:50
      Highlight @Haiderfroh: Ich teile deine Beurteilung nicht. Ich beobachte nur und stelle fest, dass aus Unberechenbarkeit (Unschärfe) letztlich etwas sehr unwahrscheinliches entsteht. Richtig ist deine Feststellung, dass der Zufall ausserhalb unseres Systems liegt. Er lässt sich mathematisch nicht erfassen. Dazu hat Zeilinger viel berichtet. Das heisst aber noch lange nicht, dass der „chaotische“ Zufall Leben hervorruft. Es scheint, dass durch dieses Fenster gestaltende Kräfte wirken. Das ist aber letztlich Philosophie und nur als (grosse!) Wahrscheinlichkeit vermutbar. Gibt viel Material darüber,
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    • blaubar 31.12.2017 12:53
      Highlight ...und zwar die gleichen Kräfte, die es einem Dichter ermöglichen, aus einem Buchstabenhaufen eine Anordnung zu schaffen, die zu einem sinnvollen Gedicht führt. Oder einem Komponisten zu einer Notenordnung verhelfen, die so ist, dass die Leute zu weinen beginnen. Hierzu hat Dürr viel geschrieben.
      1 6 Melden
    • blobb 31.12.2017 14:53
      Highlight Wenn man beauptet die Quantenphysik zu "kennen", ist das der beste Hinweis, dass man gar nicht verstanden hat.
      Nur schon der Satz: ...dass sich ein Elektron auf seiner Bahn Wellenförmig verhält...
      Und das von jemandem der nicht mal Physik studiert hat.
      Also aufgepasst: Wenn jemand behauptet, über ein Thema sehr viel zu wissen, weiss er nur nicht genug um zu erkennen, dass er eigentlich nur wenig weiss.
      12 1 Melden
    • Haiderfroh 31.12.2017 15:13
      Highlight @blaubar
      Dass mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit etwas unfassbar Komplexes entsteht, kann auch einfach nur Zufall sein, ganz ohne Plan einer "kreativen Gestaltungskraft". Hinter solchen Phänomenen eine "kreative Gestaltungskraft" zu sehen, ist ein reine Interpretation, keine Beobachtung.
      Zudem scheint mir, dass Dir der wesentliche Unterschied zwischen chaotischen und stochastischen Prozessen nicht bewusst ist.
      Es mag ein "gestaltendes Hintergrundfeld" geben, aber das würde einfach ein Satz neuer Naturgesetze sein und kein Lebenszeichen eines göttlichen Schöpfers.
      9 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2017 16:18
      Highlight Eine kurze Google-Suche zeigt, dass nur Esoteriker die Worte 'Hintergrundfeld' und 'Quantenphysik' im selben Text verwenden.

      Früher hat man unerklärbare Dinge Gott oder dem Teufel zugeschrieben. Dies nicht mehr zu tun und dafür zu sagen 'wir wissen das (noch) nicht' hat uns aus dem Mittelalter in eine neue Zeit geführt, in der es keine göttlichen Phänomene mehr gibt.

      Dass wir über eine enorm weit entwickelte Natur sprechen, ist kein Zufall, sondern eine notwendige Bedingung, dass man sprechen kann und über das Weltall gesehen nicht unwahrscheinlich: Jemand gewinnt meist im Lotto.
      8 0 Melden
    • blaubar 01.01.2018 15:27
      Highlight @blobb: Wo habe ich gesagt, dass ich die QM „kenne“? Meines Wissens habe ich geschrieben „etwas genauer kenne“. Das ist ein klitzekleiner Unterschied. Was soll ich denn schreiben, wenn ich mich auf Laienniveau seit ein paar Jahren damit befasse, mir dutzende Vorträge von namhaften Physikern anhöre und bis zu einem gewissen Grade folgen kann?
      0 8 Melden
    • blobb 01.01.2018 19:25
      Highlight Du schreibst doch wie ein Experte und schwafelst was von "wellenförmigen Bahnen" und irgendwelchen "Punkten wo Teilchen messbar, dann nicht mehr, dann an einem weiteren Punkt wieder" (wtf?)
      Dann behauptest du noch, dass sich Quantensysteme nicht mathematisch erfassen lassen, obwohl das Gegenteil der Fall ist und man sie extrem gut und ausschliesslich mit Mathematik "erfassen" kann.
      Das zeugt alles von Unkenntnis und Fehlverstehen und trotzdem belehrst du uns ganze Zeit über dein "Fachgebiet".
      Das absolut klassische Beispiel für das, was ich im Kommentar zuvor beschrieben habe...
      7 1 Melden
  • Nick Name 30.12.2017 12:48
    Highlight Ein klassischer Stamm, scheint mir: ein paar wenige gute Gedanken, einige inhaltliche Fehler gebunden mit Pauschalisierung und viel Eifer.
    Ich bin weder "Eso"- noch Christen- noch sonst ein Glaube-Fan und kenne spannende und mir unverständliche Menschen in allen Bereichen...
    Doch: Was bezweckt Hugo Stamm eigentlich mit seinen Artikeln? Wahrscheinlich "aufklären" oder Ähnliches. Heisst? Menschen auf den guten Weg bringen? Oder den richtigen? Was ist denn richtig und gut? Wer entscheidet das? Für wen? Warum?
    24 40 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 14:48
      Highlight Ich denke er bezweckt mit seinem Betrag das etwas deutlich zu machen was andere Autoren und z.B. Infosekta http://www.infosekta.ch/ oder Pro Ratio http://www.normalnull.ch/05-Pro-Ratio/ auch schon festgestellt haben: mit der wachsenden Anzahl Kirchenaustritten haben freikirchliche und esoterische Angebote begonnen, mit den etablierten Religionen zu konkurrieren. Und mit der Zunahme an esoterischen Zirkeln, steigt nun zwangsläufig auch die Anzahl, der durch diese Kreise geschädigten Menschen wie der Post von Sharkdiver eindrücklich belegt.
      23 5 Melden
    • Regas 30.12.2017 16:38
      Highlight Ein Lapsus! Der Brei wurde genau beschrieben. Dumm nur für jene, die den "Brei" nicht als solchen erkennen.
      16 3 Melden
    • Nick Name 30.12.2017 22:59
      Highlight @Schurke: Nein, Herr Stamm (gottseidank :-) ) keine Beratungsstelle. Er ist ein Meinungsjournalist. Er informiert und berät nicht mit halbwegs objektiven Worten, nicht konkret und fallbezogen, sondern in der Tendenz pauschalisierend und polarisierend. Darf er natürlich. Aber er bezweckt nicht das Gleiche wie Beratungsstellen (sonst würde er ja das machen ...). Er bewirtschaftet seinen Markt.
      Beim Beispiel mit den Scheidungen fände ich es interessant zu erfahren, welche Quelle das sagt. Sie zu nennen und insgesamt weniger tendenziös zu schreiben: Das wäre seriöser Journalismus. Und wichtiger.
      7 6 Melden
    • kleiner_Schurke 31.12.2017 00:56
      Highlight Die Tatsache beleibt bestehen, dass mit der wachsenden Anzahl Kirchenaustritten haben freikirchliche und esoterische Angebote begonnen, mit den etablierten Religionen zu konkurrieren. Und mit der Zunahme an esoterischen Zirkeln, steigt nun zwangsläufig auch die Anzahl, der durch diese Kreise geschädigten Menschen wie der Post von Sharkdiver eindrücklich belegt. Herr Stamm weist darauf hin. Ich sehe nicht was daran pauschalisierend und polarisierend sein soll.
      7 6 Melden
    • Nick Name 31.12.2017 09:48
      Highlight Der Kausalzusammenhang ist zwar wahrscheinschlich, aber vermutet. Und sorry, Herr Stamm macht sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr viel mehr als bloss auf diese Behauptung hinweisen.
      Zudem belegt Kommentar belegt noch nicht grad viel.
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    • kleiner_Schurke 31.12.2017 11:32
      Highlight Und wo belegst du seine "nicht Objektivität"? Belege die Polarisierung und Pauschalisierung von Stamm. Nur Vorwürfe produzieren ist einfach. Jetzt musst du liefern.
      6 3 Melden
    • Nick Name 31.12.2017 20:10
      Highlight 1) Belegen "muss" ich hier wahrlich nichts. Aus der Behauptung eines Online-Kommentars hier eine allgemeine Aussage bezüglich Geschädigter durch Esoterik (die es selbstverständlich gibt) zu machen, ist schlicht tendenziös – selbst falls es stimmt...
      Aber ein bisschen auf die Spur helfen bei der Textanalyse kann ich gern. Deine Forderung zeigt schliesslich, dass Stamm es so geschickt macht wie Gurus und Prediger: Selbst eigentlich gescheite Leute erkennen nicht, wie sie manipuliert werden. Und zwar im grössten Teil des ganzen Textes.
      Fortsetzung im nächsten Kommentar ...
      0 1 Melden
    • Nick Name 31.12.2017 20:16
      Highlight 2) Heruntermachen jener, die nicht areligiös oder atheistisch werden: "Dieser Schritt erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Transzendenz. Diesen geistigen Kraftakt wollen oder können viele nicht stemmen." Das ist schlicht falsch. Ich kann auch einfach sagen: Ich glaube nicht an (einen) Gott. Fertig.
      "Ersatzreligionen" als oberflächlich hinstellen: Das Angebot sei in "unserer Konsumwelt gross". ... "Konsumtempel", "Selbstbedienungsladen". Grosszügig unterschlägt Stamm dass ALLE Glaubensrichtungen/(Ersatz)Religion bei uns Teil der Konsumwelt sind.
      0 1 Melden
    • Nick Name 31.12.2017 20:23
      Highlight 3) Pauschalisieren, einfach ein Beispiel: "Da sind die Esoteriker und spirituellen Sucher in einer komfortableren Situation. Sie müssen nicht nur nicht glauben, sondern sie wissen, wie die geistige Welt beschaffen ist." Also alle Esoteriker und spirituellen Sucher. Gut, dass das Herr Stamm weiss, was?

      Solche Beispiele findest du in jedem Abschnitt.
      Unbestritten kommen einige auf ungute Wege u.a. durch Esoterisches und Religiöses. Aber, ich wiederhole mich, die Schreibe Stamms ist Markenpflege und vermutlich auch persönlicher Eifer. Aber nicht journalistisch, und schon gar nicht beratend...
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    • Regas 01.01.2018 00:02
      Highlight @Nick Name: Es gibt leider viel zu wenige von diesen Stamm's die den Esoterikern und Sektierern den Spiegel vor die Fresse halten. Volksverführer und Profiteure von leichtgläubigen Menschen sollten noch viel mehr blossgestellt, und deren Untaten an allzu leicht zu verführenden Mitmenschen an den Pranger gestellt werden.
      3 3 Melden
  • Waldorf 30.12.2017 11:50
    Highlight "...Trennungen und Scheidungen, die auf das esoterische Engagement eines Elternteils – zur Mehrheit Frauen – zurückzuführen sind."

    Kein Wunder nach 5000 Jahren patriarchalischer Frauenunterdrückung durch die Kirchen der Männer. Da würd ich auch gleich dem nächsten i die Arme laufen.
    19 41 Melden
  • AMU 30.12.2017 11:43
    Highlight Das Christen "abwandern" in Esoterik Sekten ist Tatsache. Aber das die Scheidungsrate so hoch ist, hat nur mit den von unseren Politiker und Stimmbürger gemachtes Scheidungsrecht zu tun. Ein Psychiater der sich mit den psychischen Folgen (Kinder u. Erwachsene) befassen muss hat einmal gesagt, dass 80% der Ehen gar nicht geschieden werden müssten. Aber man kann ja und bekommt vom Staat noch Geld. Ein typisches Beispiel wie sich die Gesellschaft von heute, sich selber den Ast absägt auf dem sie sitzt. Die Politik kreiert bewusst immer mehr Sozialfälle (allein stehende Mütter).a
    15 44 Melden
    • Gummibär 30.12.2017 13:56
      Highlight "............ hat einmal gesagt, dass 80% der Ehen gar nicht geschieden werden müssten" .

      Besser, sie würden nie geschlossen, dann erübrigt sich die Scheidung.
      18 1 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 13:56
      Highlight Was für ein gequirlter Mist. Wer ist denn dieser Psychiater mit Namen?
      Zum Glück haben wir ein demokratisch legitimiertes Scheidungsrecht, dass allen Parteien es ermöglicht eine Ehe zu beenden, und nicht ausharren zu müssen in einer untragbaren Situation.
      Aber: Verantwortlich für die Scheidung ist immer noch das Paar selber und kein anderer.
      Das Abschieben jeder Verantwortung ist einfach nur billig
      17 2 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:29
      Highlight Heute wird wohl zu früh geschieden.
      Das ist aber eine Zeit-Erscheinung, wie das US-Amerikanische "Hire and Fire - Prinzip".
      Sobald diese Mode mal richtig ausgelebt worden ist, sehnen sich die Leute wieder nach mehr Verbindlichkeit und Verlässlichkeit.
      Bis es ihnen darin wieder zu eng wird und sie mal wieder spontan drauflos experimentieren wollen.
      So ändert und wandelt sich alles und kommt in Retro-Wellen wieder zurück.
      Ja, die aufsteigenden und absinkenden Wellen des Meeres beschreiben solche Entwicklungen ziemlich genau.
      7 2 Melden
  • Maracuja 30.12.2017 11:06
    Highlight „erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Transzendenz. Diesen geistigen Kraftakt ...“

    Lieber Hugo Stamm, es ist ja schön und recht, dass Sie atheistischen/areligiösen Menschen, pauschal höhere Fähigkeiten zuschreiben. Auf Sie und viele Ihrer Generation, die noch religiös erzogen wurden, dürfte es zutreffen, dass es einen Kraftakt und intensive Auseinandersetzung erforderte, sich von dieser Erziehung zu lösen. Jüngere Glaubensfreie sind in anderem Milieu aufgewachsen und mussten sich oft nicht erst von Religion lösen, da bereits die Eltern areligiös.
    25 2 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 14:50
      Highlight Das mag wohl stimme. Dennoch übet die katholische Kirchen immer noch einen enormen Einfluss aus und die neue esoterische Welle hinterlässt deutliche Spuren und Opfer, siehe Infosekta,
      11 0 Melden
    • gelesen 30.12.2017 19:11
      Highlight Maracuja
      "....Jüngere Glaubensfreie sind in anderem Milieu aufgewachsen und mussten sich oft nicht erst von Religion lösen, da bereits die Eltern areligiös."
      Wenn die Eltern areligiös sind, heisst das noch nicht, dass sie sich mit dem Glauben auseinandergesetzt haben, heisst auch nicht, dass die jüngere "glaubensfreie" >areligiöse Generation diese intensive Auseinandersetzung nicht vollziehen müssen - es ist ein Kraftakt.
      4 2 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 10:49
      Highlight Etwas ganz Ähnliches habe ich bei den Permakulturisten (Eine Art von Öko-Religion) beobachtet:
      Ein Sepp Holzer (Österreich, Lunggau) musste während seinen tatkräftigen Landschafts-Umgestaltungen, mit Terrassierungen, Teichen, einer Vielfalt von Pflanzen-Arten, Bäumen und Tieren, einen langen und mühsamen Kampf ausfechten mit Ämtern, Staatlichen Behörden und Gerichten.
      Entsprechend militant und rebellisch ist der charismatische Agrar-Rebell, der heute auf der ganzen Welt ausgelaugte Wüsten in Paradiese der Fruchtbarkeit und der Vitalität verwandelt.
      Schlüssel dazu ist das Wasser.
      ...
      1 2 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 10:56
      Highlight ...
      Seine eigenen Erfahrungen mit Teichbau und mit vielfältiger Agro-Forst-Wirtschaft auf seinem Krameter-Hof haben ihn dazu befähigt, die Natur "zu lesen" und sich in Natur-Wesen, wie z.B. einen Baum, einzufühlen!
      Seine Bücher begeistern und überzeugen!
      Der Sohn von Sepp Holzer, der das inzwischen stark gewachsene Unternehmen "Holzer'sche Permakultur" zusammen mit vielen MitarbeiterInnen und Aktivisten weiterführt, tritt viel weniger militant auf, da sich die Staatlichen Stellen inzwischen von den grossen Innovationen der Holzers überzeugen liessen und viele Ideen übernommen haben.
      2 3 Melden
  • Nate Summer-Cook 30.12.2017 10:03
    Highlight «Glauben, dass Gott der Erlöser ist, und hoffen, dass das Sündenregister kurz genug ist, um am Jüngsten Tag erlöst zu werden.»
    Nope, das ist nicht, worums im Christentum geht. Das Konzept mit dem Sündenregister ist eine katholische Erfindung (Ablasshandel)... Der christliche Glauben beruht darauf, dass Jesus für unsere Sünden bereits bezahlt hat, wir dieses Geschenk nur annehmen müssen.
    58 28 Melden
    • Regas 30.12.2017 11:51
      Highlight Ja Nate und wer das Geschenk nicht annimmt kommt nach dem Tod unweigerlich in die Hölle, weil es Gott so bestimmt hat. Pech für alle, die einem anderen als dem Christlichen Gott (Jesus) frönen.........
      28 13 Melden
    • Waldorf 30.12.2017 11:51
      Highlight Und dafür müssten wir nicht mal an Jesus glauben wenn man es genau nimmt.
      9 6 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 12:27
      Highlight Zum Glück hast du uns das erzählt Nate. Frage in die Runde: Hat irgendeiner hier, diese Story noch nie gehört gehabt?
      20 6 Melden
    • Raphael Bühlmann 30.12.2017 13:15
      Highlight "Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht." – Joh 5,28–29

      Schau nur, Nate, was der liebe Jesus selber gepredigt hat. ;)

      Ausserdem geht es beim Ablass um Wiedergutmachung von Sünden, nicht um "Himmel oder Hölle", also erspar uns bitte die Allgemeinplätze.
      13 6 Melden
    • pedrinho 30.12.2017 14:04
      Highlight @Raphael
      moderner ausgedrueckt - zombie apokalypse ?
      .
      .
      .
      .
      .....und die menschheit waer in hoechstens 100 tagen erledigt.

      https://www.livescience.com/57407-zombie-apocalypse-would-take-100-days.html
      1 4 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:37
      Highlight Ich finde den Gedanken, dass Jesus für alle unsere Sünden geradestehen musste, eine Beleidigung fürs Hirn und auch eine zwischenmenschliche Katastrophe!
      So stempelt man Jesus zum Sündenbock und fühlt sich auch noch gut dabei!
      Aber möglicherweise ist es ja genau das, was die Kirchenhierarchie und die mit dieser verbündeten Mächte bezweckten:
      Wir sollten uns als "Mörder von Jesus" mit denjenigen identifizieren, die ihn ans Kreuz geschlagen haben...
      9 5 Melden
  • Rockabilly 30.12.2017 09:58
    Highlight Gleiches kann man bei Atheisten beobachten. Es werden Gemeinschaften/Vereine gegründet (Kirche kommt vom griechischen ekklesia und hat unter anderem die Bedeutung für Gemeinschaft), man trifft sich, hält „Messen“ ect. ab. Also um nicht zu lange zu diskutieren: Der Mensch hat immer irgendwo einen fanatischen Drang. Und oft haben Atheisten den gleichen Drang zur Mitteilung wie Veganer hehe kann man gut hier in den Kommentaren sehen, abmuch wie sich eine Jüngerscharr um Hugo bildet und ihn fast als Messias ansieht ^^
    22 69 Melden
    • Fiona Odermatt 30.12.2017 11:28
      Highlight Die wenigsten Atheisten formieren sich in Gruppen.
      In meinem Umfeld gibt es so viele Atheisten, dass es gar nicht mehr nötig ist darüber zu sprechen.
      45 4 Melden
    • DerTaran 30.12.2017 11:52
      Highlight Lol, Atheistenmessen? Echt jetzt? Hat dir das dein Pfarrer erzählt?
      Mir sind auch keine Atheistengemeinschaften und -vereine bekannt und wenn dann würde ich nicht eintreten wollen.
      40 5 Melden
    • Regas 30.12.2017 12:02
      Highlight @Rockabilly Der anti Messias soll also ein Messias sein ? Bin ich etwa ein Jünger oder ein Anhänger von jemanden, nur weil ich meistens der selben Meinung bin welche dieser vertritt ?
      Begründetes Argumentieren beleidigt offenbar immer diejenigen, welche ihre Sicht der Dinge nicht stichhaltig begründen können.
      20 2 Melden
    • aglio e olio 30.12.2017 12:07
      Highlight "Der Mensch schliesst von sich auf andere und vergisst dabei dass es auch anständige Menschen gibt"
      Frei nach Heinrich Zille
      16 0 Melden
    • meine senf 30.12.2017 13:47
      Highlight "Atheistenmessen". Warum auch nicht? So führt z.B. auch die Freidenkervereinigung Bestattungsrituale durch.

      Der Mensch braucht nun mal Rituale und Feste. Menschen können auch gemeinsam etwas "zelebrieren", ohne dass es mit einem Glauben an irgendwelche Gottheiten verbunden sein muss.
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 14:54
      Highlight Also Rockabilly, nenne mir doch mal die 5 wichtigsten Atheisten Gruppen der Schweiz:
      1.
      2.
      3.
      4.
      5.
      und was diese in den letzten 100 Jahren erreicht haben. Dann zeige mir auf wie der Atheismus institutionalisiert wurde und man dieser Gruppe das nötige Gewicht gegeben hat. Uns last but not least, wo und wann gibt es die nächste atheistische Messe?
      9 1 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 15:28
      Highlight @meine Senf
      DIe Freidenker an sich, führen keine Bestattungsrituale durch. Es sind Laien die bei den Freidenkern eine Kurs besucht haben und Bestattungsrituale durchführen. (Manchmal sind die natürlich auch Mitglied bei den FD). Richtige Profis in dem Gebiet sind:
      http://www.ceremoniegrichting.ch/
      http://www.zeremoniar.ch/

      Grichtig war der Pionier und der Zeremoniar kann sich heute vor Aufträgen kaum retten. Der hat schon Leute einstellen müssen um noch alle Anfragen bedienen zu können.
      9 0 Melden
  • Menel 30.12.2017 09:52
    Highlight Ich habe schlicht nicht die Zeit dafür, mich mit sowas zu befassen 😅
    29 4 Melden
  • Coburn 30.12.2017 09:33
    Highlight Ich stimme dem Artikel hier vollkommen zu, allerdings bin ich aus eigener Erfahrung der Meinung dass es auch gute Sachen gibt im Bereich der Selbstfindung und dem Glauben ohne dass es um Personenkult und Kontrolle geht. Leider wird auch vieles direkt als esoterischer Humbug abgeschrieben obwohl es dass nicht verdient.
    23 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 09:52
      Highlight Coburn
      Es gibt viel mehr esoterischen Humbug, als man denkt.
      31 1 Melden
    • Menel 30.12.2017 09:55
      Highlight Vieles arbeitet aber auch über die totale Selbstverantwortlichkeit; man muss es nur genug wollen, dann gehts, dann erreicht man alles usw. Diese Botschaften können Menschen mit psychischen Leiden viel mehr schaden als nutzen.
      25 4 Melden
    • Eine_win_ig 30.12.2017 12:02
      Highlight Stimme zu. Aber Konzepte wie Mindful Meditation haben leider aich so einen Ruf. Dabei geht es eigentlich nur darum, mal für eine Stunde nichts zu tun. Und das hilft stark in der heutigen Zeit, wo jeder am stressen ist :)
      13 2 Melden
    • Coburn 30.12.2017 18:06
      Highlight @ Rabbi
      Das mag für dich stimmen, ist aber eine rein subjektive Meinung, wie es das gesamte Thema auch ist.
      1 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 19:11
      Highlight Coburn
      Mein Satz ist eine Einschätzung, dass mehr als esoterischer Humbug zu bezeichnen wäre, als durchschnittliche Leute vermuten. Dieser Satz sagt nichts über die tatsächliche Menge des esoterischen Humbugs aus.
      Meine Einschätzung steht deiner Behauptung gegenüber, die du eigentlich belegen solltest.

      Esoterischer Humbug ist eine sachliche Bezeichnung für so ziemlich alles, angefangen bei Astrologie, über alternative Heilmethoden bis zu anthroposophischen Geheimlehren. Das liesse sich im Einzelfall ziemlich einfach belegen.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 19:14
      Highlight Wie die Jungsche Synchronizität so will, habe ich 10min vor diesem Beitrag das Buch von Rudolf Steiner "Wie erlangt man Erkenntnisse der höherer Welten" in den Kübel geschmissen. Vermutlich stand auch noch Chiron im richtigen Aspekt im 8. Haus in Opposition zu Pluto.
      7 1 Melden
    • Coburn 30.12.2017 22:44
      Highlight Wenn jemand an Astrologie glaubt und dort seine Bestätigung findet, dann entspricht das der Realität dieser Person. Ausserhalb dieser Bubble sieht das ganze natürlich anders aus, aber was spielt das für diese Person für eine Rolle? Man sollte nur nie glauben dass man nicht selbst in einer Bubble lebt, in welcher auch immer.
      Und was heisst eig. durchschnittliche leute?
      5 1 Melden
    • Eine_win_ig 30.12.2017 23:03
      Highlight Coburn: hier diskutieren teilweise nur "aufgeklärte logische" Personen. Da kann ich 1000x wiederholen, dass bei mir bei der Neurodermitis die Traditonelmedizin herausragend scheisse funktioniert hat, ich das Ganze aber dank diverser alternativer Heilmethoden unterdessen sehr gut im Griff habe und sich das kein Dermatologe erklärn kann. Dann blitzt es jeweild wieder wie unglaublich und es ist dann alles "nur Placeboeffekt"...
      4 1 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 01:30
      Highlight @Eine_win_ig die frage ist was ist für dich Alternative Heilmethoden. wenn du darunter Pflanzliche Heilmittel verstehst da gibt es durchaus auch wirkstoffe auf natürlicher basis die dagegen helfen. aber zitat "Für Homöopathie und Akupunktur konnte eine Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden."

      es gilt zu beachten Pflanzliche Heilmittel ist NICHT gleich Homöopathie.
      3 0 Melden
    • Eine_win_ig 01.01.2018 12:05
      Highlight Primör Bioresonanztherapie.
      In der letzten Zeit arbeite ich oft mit Ölen. Sesamöl als Basis und dann diverse ätherische Öle (Tea Tree, Lavendel, etc) dazu.
      0 1 Melden
    • exeswiss 01.01.2018 12:51
      Highlight @Eine_win_ig

      "Primör Bioresonanztherapie."

      alles klar, dann fällt es unter den aspekt placebo effekt...
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 01.01.2018 16:03
      Highlight Genau. Einen so starken Placebo Effekt, dass es gem Dermatologen nicht möglich sein sollte. Oder dass es in die Kategorie: der Körper heilt sich selber/durch positive Gedanken fällt. Beides gemäss traditioneller Medizin unsexy.

      Das schöne an der endlosen Diskussion ist jeweils:
      Junge Ärzte: Kordison, Kordison, Kordison, Antihistamin, mehr Kordidon (evtl. Protopic)
      Erfahrene Ärzte: Hei, wenns hilft. Wir können auch nicht alles erklären und wissen.
      1 1 Melden
  • Katzenseekatze 30.12.2017 09:21
    Highlight Esoterik und Spriritualität sind ja nun nicht ganz dasselbe. Ich bin schon in den 70-er Jahren aus der Kirche ausgetreten. Leider sind unsere Landeskirchen unflexibel und altmodisch - die Kirchen wären voll, wenn sich auch die Rituale ändern würden. Da der Mensch ein hoch-spirituelles Wesen ist, sucht er immer ein Stück weit nach "Heil-ung", in welchem Sinn auch immer. Gefährlich wird das, wenn übergriffige Gurus das Zepter übernehmen...
    32 8 Melden
    • Petrarca 30.12.2017 12:42
      Highlight „Leider sind unsere Landeskirchen unflexibel und altmodisch - die Kirchen wären voll, wenn sich auch die Rituale ändern würden“ Es ist nicht Aufgabe einer LANDESkirche, die Bedürfnisse einzelner Gruppen abzudecken, sondern die Bedürfnisse sämtlicher Gruppen. Das geht leider nur, indem man traditionell bleibt. Eine Freikirche kann sich auf ein Zielpublikum fokussieren und damit bewusst alle anderen ausschliessen. Eine Landeskirche kann und soll das nicht. Und zum Thema „modern“ ein kleines Bsp: Reformierte PfarrerInnen trauen Homosexuelle. Der Staat kennt hingegen keine Homoehe...
      11 1 Melden
    • The Hat Guy 30.12.2017 12:49
      Highlight "Da der Mensch ein hoch-spirituelles Wesen ist, …"

      Bei Wikipedia, käme da jetzt ein [citation needed] dahinter.
      14 1 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 15:59
      Highlight Der Mensch ist ganz bestimmt nicht 'hoch spirituell'. Er ist höchstens denkfaul😀
      9 2 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 17:48
      Highlight "Spirituell sein" hat für mich mehr etwas mit Gefühlen zu tun. Ein sich verbunden fühlen mit "dem Ganzen", dem traditionelle Menschen "Gott" sagen.
      Wir spüren, dass wir nichts wären, wenn es das da draussen nicht gäbe.
      Dadurch löst sich auch der anscheinende Interessen-Gegensatz zwischen "Innen" und "Aussen" auf.
      Und wenn sich dieser oberflächliche Konflikt auflöst, stellt sich ein tiefes Gefühl von Ruhe und Vertrauen und Geborgenheit ein.
      Habe ich das gerade eben gesagt?
      Dann muss ich ein Medium sein!
      7 3 Melden
  • N. Y. P. 30.12.2017 09:12
    Highlight ..das Gemüse auspendelt😂

    So, der Kaffee wartet. Und die Zeitung. Das ist meine Relegion. Ich bringe ihr Opfer in Form meiner Lebenszeit dar.
    Muaahhh.
    99 5 Melden
    • Katzenseekatze 30.12.2017 10:30
      Highlight Ich pendle mein Gemüse aus, weil ich Vieles nicht vertrage (was ich vorher nicht wusste). So fühlt sich Einkaufen doch ein Stück spannender an.... . Der Tipp ist nicht von mir, habe ihn gehört und fand es eine gute Idee .... aber: ich lache gerne mit dir mit.
      8 42 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 11:15
      Highlight Laktoseintoleranz
      Ohne Naturheiler und esoterisches Umfeld wäre ich im Leben nie darauf gekommen, dass ich sowas hätte. Hat schon Vorteile, jetzt ist man interessant und hat jede Menge Gesprächsstoff. Vor allem dann, wenn ich einen Latte macchiato mit laktosefreiem Kaffee und coffeinfreier Milch bestelle.
      20 4 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 15:08
      Highlight @Katzensee... habe mal einem Pendler eine Flasche Alium cepa D30 hingestellt und auspendeln lassen. Er fand die Lösung habe eine ausgezeichnete Qualität. Nur Schade dass ich ihm einen Liter pures Wasser hingestellt hatte... soviel zur Qualität des Pendelns....
      13 2 Melden
    • Danyboy 30.12.2017 15:43
      Highlight Kleiner_schurke:
      Das waren wahrscheinlich deine schlechten Schwingungen und bösen Energien, welche ein korrektes Pendeln unbewusst verhinderten.🤣
      8 2 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 16:53
      Highlight @ kleiner_Schurke
      Gibt es etwas Besseres, als reines Wasser?
      10 1 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 18:31
      Highlight Hmmm ja. Normales Leitungswasser. Wirklich reines Wasser ist sau teuer wie du hier sehen kannst https://www.analytics-shop.com/de/mc1012621000-de.html und erst noch hoch korrosiv.

      Aber Scherz beiseite. Das Produkt hat dann als nächstes die Analytik der Firma völlig unbescholten passiert, wurde verkauft und kein Kunde hat sich je beschwert, es würde nicht wirken. Ergo könnte die Firma sich den ganzen Aufwand mit schütteln, verdünnen usw. inkl. der Analytik sparen. Da ist nix drin, das wirkt nix und die Krankenkasse zahlt dennoch.
      8 1 Melden
    • Alienus 30.12.2017 19:37
      Highlight Microschurke

      Da haben Sie aber super getroffen.

      Wenn im Wässerchen nix drinnen war, so war dort doch wenigstens Nix drinn. Denn neben nix für nichts war, so ist Nix der Wassergeist. Siehe auch Nixe.

      Somit passt diese spuckhafte Erscheinung nix / Nix vorzüglich zum Eso-Spuck.

      Denn wo nix drin ist kann auch Nix wirken!
      6 0 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 10:02
      Highlight @ kleiner_Schurke
      "Nützz nüüt, so schadz nüüt!" könnte man da immerhin sagen.
      Aber ich würde den Hilfesuchenden auch eher empfehlen, anstelle von Homöopathisiertem Leitungswasser erstklassiges Quellwasser zu kaufen!
      Dieser Aufpreis würde sich sicher lohnen!
      Die Frage wäre dann aber, ob solches Quellwasser eine ähnliche Placebo-Wirkung haben könnte, wie das Homöopathisierte Leitungswasser...
      Vielleicht wäre es darum zweckmässig, das Quellwasser von einem Medizinmann verabreichen zu lassen, der dazu theatralisch herumtanzt und herumfuchtelt und immer wieder inbrünstig die Ahnen beschwört.
      5 2 Melden
  • rodolofo 30.12.2017 09:06
    Highlight Hugo Stamm,
    Du bist ein heldenhafter Kämpfer gegen die finsteren Mächte von Religionen, heidnischen Kulten und Esoterischer Selbstfindung.
    Dabei gleichst Du Don Quichotte in seinem Kampf gegen Windmühlen.
    Als Wissenschaftlich geprägter, moderner Mensch bin ich tendenziell auch Deiner Meinung.
    Dennoch ist mir Deine Extrem-Position der "Reinen Vernunft" doch zu steril und zu furztrocken, als dass ich meine Faszination gegenüber "Esoterischen Spinnern" so entschieden leugnen könnte, wie Du das tust.
    Andererseits beschäftigst DU Dich aber Hauptberuflich mit Religion und Esoterik.
    Ich nicht.
    38 13 Melden
    • Katzenseekatze 30.12.2017 10:33
      Highlight Gut gekontert .... Macht Sinn - (ohne ....Krisen).
      8 5 Melden
    • DonKoozy 30.12.2017 10:35
      Highlight Er zeigt nur auf weiter Flur oft als einziger den Mumm, den angefangenen Gedanken bis zum Ende zu spinnen. Und da ist letztendlich fast alles Beschriebene schlussendlich Humbug und Egostreichelei.

      Extremismus und Konsequenz sind nicht das Gleiche.
      19 5 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 11:24
      Highlight @ DonKoozy
      Als ich mal nicht mehr ein- noch aus wusste und ich in einer mir anonym, grau und kalt erscheinenden Konsumwelt umherirrte, suchte ich des Öfteren Zuflucht in einem Esoterik-Lädeli.
      Der (geschäftstüchtige) Betreiber nahm sich Zeit für mich und sorgte mit meditativer Säuselmusik für eine "flauschige" Wohlfühl-Stimmung.
      Ich suchte zufällig ein Buch über Tibetische Rituale heraus.
      Dabei geht es darum, den inneren Dämonen (Gedanken?) zu huldigen, anstatt sie als "Negativ" zu werten, zu verscheuchen und zu verdrängen!
      Und genau das wurde zum Schlüssel für meinen heutigen Erfolg.
      5 16 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 15:27
      Highlight Lustig, diese Blitze!
      Warum werden sie wohl geschleudert?
      Aus Neid, oder weil ich etwas gesagt habe, das man nicht sagen sollte, weil es NEEGATIIV bewertet wird?
      Ich freue mich, dass ausser mir selber natürlich wenigstens noch eine zusätzliche Person "geherzt" hat!
      Diese Person kennt offensichtlich den "Weg durch die Schlangengrube" und ist eingeweiht ins Wesen des Indianers!
      INDIANER, ein weiteres Reizwort...
      Indianer, Indianer, Indianer, Indianer
      3 5 Melden
    • _kokolorix 30.12.2017 20:22
      Highlight @rodolofo
      Auch die Homöopathie wirkt meiner Meinung nach hauptsächlich so gut, weil der Homöopath sich die Zeit nimmt sich ganzheitlich mit dem Menschen auseinanderzusetzen. Die Chügeli oder Wässerli wirken wohl wie Placebos, aber ohne die dicken Wälzer die darüber geschrieben wurden wären sie völlig unglaubwürdig.
      Die Indianer setzten sich mit ihrer unmittelbaren Umwelt auseinander. Das Leben bezeichneten sie als 'Geist', welcher in allen Pflanzen und Tieren war. Eine bessere Erklärung, jenseits der chemischen Abläufe, ist auch der modernen Wissenschaft noch nicht wirklich gelungen
      5 1 Melden
  • Apfelstrudel 30.12.2017 09:05
    Highlight @Stamm: hören sie auf mit Schreiben
    @Watson: geben sie bitte jemand seriöserem eine Plattform
    @ ich: warum lese ich seine Artikeln überhaupt?
    Irgendwie kommt im Kern rüberwarf sie sagen wollen Herr Stamm. Aber in einem so kurzen Artikel ein so grosses Thema abzuhandeln klappt nicht. Sie begründen kaum, sie stellen Vermutungen auf, sie kreieren falsche Tendenzen...
    Und vor allem muss ich Amma in Schutz nehmen. Im Titelbild muss sie symbolisch für ihre Absonderung hinhalten und dann wird sie im Artikel nicht einmal erwähnt!
    Für interessierte:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amritanandamayi?wprov=sfti1
    32 69 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 09:46
      Highlight Apfelstrudel
      Das Thema liesse sich noch viel kürzer abhandeln.
      30 8 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 10:08
      Highlight Gehört dieser Kommentar nicht eher in die Rubrik "Ihr Chef empfiehlt"?
      Wir haben hier keinen Chef, vor allem keinen Chef, der selber nur ein winziger Kommentarschreiberling ist!
      Wenn schon haben wir hier Schiedsrichter, die manchmal auch falsch pfeifen und eine Schwalbe als Foul sehen, oder die selber in einen Machtrausch geraten und wie Gärtner damit beginnen, ihnen nicht genehme Kommentare systematisch rauszuekeln.
      Ihr arroganter und selbstgerechter Kommentar wurde ja immerhin freigeschaltet!
      Das ist doch schon mal ein kleiner Erfolg, auf dem sich aufbauen lässt, auf dem Weg zum GURU!
      21 6 Melden
    • Pascal1917 30.12.2017 10:10
      Highlight Zu kurz und unbegründet:
      Es ist ein Blog auf Watson und kein Essay in der NZZ.

      Nicht, dass das schlimm wäre. Aber Sie haben falsche Erwartungen.
      Deshalb mein Tipp: Herr Stamm schreibt auch Bücher. Kaufen Sie doch diese, dann haben Sie die Argumente lang und ausführlich.
      43 4 Melden
    • Oiproll 30.12.2017 10:33
      Highlight @Stamm,nur weiter so!!! Ich mag Sie!!👍👍
      26 7 Melden
    • N. Y. P. 30.12.2017 10:48
      Highlight Der Sektenhugo und der Eismeister sind wichtige Bestandteile hier.
      Weil sie mit ihren Ansichten vielfach Wallungen bei den Lesern verursachen.
      Das will ich weiterhin so. Es gibt nichts schöneres, als anderer Meinung zu sein. Wäre ja langweilig.

      Ein Freitagersatz wäre mal anzudenken. Sie war die Hohepriesterin der "in Wallung versetzen".
      16 0 Melden
    • DerTaran 30.12.2017 11:59
      Highlight @Apfelstrudel, danke für den Link, er beweist eindeutig, dass Herr Stamm eine richtige Wahl getroffen hat. Mit dem Artikel und dem Bild.
      19 3 Melden
    • Petrarca 30.12.2017 12:50
      Highlight „Weil sie mit ihren Ansichten vielfach Wallungen bei den Lesern verursachen.“ Genau darum geht es doch im modernen „Journalismus“. Hauptsache Wallungen verursacht und damit Klicks generiert. Inwiefern nun der Autor tatsächlich etwas von der Materie versteht ist nicht von Belang. Man kann auch stilvoll und gehaltvoll provozieren, intelligent und sachlich kontrovers schreiben. Aber wen interessiert das schon, solange mit billiger Polemik der Rubel rollt. Oder kurz: Mit sinkender Qualität sinken auch die Ansprüche. Stamm ist hierfür ein gutes Beispiel...
      5 18 Melden
    • N. Y. P. 30.12.2017 13:27
      Highlight @Petrarca
      Da musst Du ein bischen drüber stehen.
      Auch mancher NZZ-Leser liest den Blick zur Unterhaltung.
      Wenn man aber nicht mehr einen Unterschied zwischen dem Blick und der NZZ herstellen kann, dann wird es schwierig.

      Watson deckt zum Beispiel die volle Bandbreite ab. Sozusagen von NZZ bis Bild.
      Auch solltest Du einen Blog nicht mit einem normalen Artikel verwechseln.
      Für mich ist Hugo zum Bsp. Unterhaltung, für andere ist er der Gottvater um Glaubensrichtungen einzuschätzen.

      Es gibt Journalismus und Journalismus. Da hast Du recht. Beides ist aber wichtig.
      5 0 Melden
    • DerTaran 30.12.2017 14:07
      Highlight @Petrarca, kann es nicht einfach sein, dass er recht hat? Da ist nichts, kein Gott, kein irgendwie gearteter heiliger Irgentwas, nur wir. Und ist das nicht so viel besser als die Hoffnung auf einen wie auch immer wohlwollenden Allmächtigen? Nur dein Leben und deine Verantwortung für dich und deine Umwelt?
      12 3 Melden
    • Petrarca 30.12.2017 14:58
      Highlight NYP, klar muss man da drüber stehen, da hast Du vollkommen recht.

      Taran, das ist zu plump. Klar gibt es keinen Gott, wie ihn religiöse Fundis und Stamm beschreiben. Religion ist aber eben genau das, was Du schreibst: Verantwortung übernehmen. Woher denkst Du, kommt denn diese Vorstellung vom Verantwortung? Gott und Religion als Konzept ist nichts weiter als ein Mittel, um dem Menschen als Teil einer Gemeinschaft Verantwortung zu übertragen, Hoffnung zu geben und Sinn in einer an und für sich sinnfreien Existenz zu bieten. Was daran falsch sein soll, entzieht sich meiner Logik.
      6 5 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 15:01
      Highlight Ich muss schon etwas schmunzeln, wenn ich immer wieder dieses andächtige Erwähnen der NZZ vernehme, das natürlich selbstredend darauf schliessen lässt, dass die Person, welche sie gerade genannt hat, wahnsinnig kompetent und belesen sein muss!
      Diese famose NZZ scheint ja auf gewisse Leute eine geradezu magische Aura auszustrahlen...
      Willkommen in der Esoterik-Branche!
      8 3 Melden
    • N. Y. P. 30.12.2017 15:10
      Highlight @Rodolofo
      Die NZZ wird gerne als Gegenpart zum Blick genommen. Was nicht heisst, dass man sich eine NZZ antut ;-)
      8 0 Melden
    • Share 30.12.2017 19:42
      Highlight @Apfelstrudel
      Also der Huerlimann hat zwei Seiten gekriegt um dasselbe am Beispiel Gottfried Kellers dar zu legen. Nun wäre es von allgemeinem Interesse heraus zu finden, wann ein Philosoph wahlweise senil, krank oder Guru wird.
      2 0 Melden
  • .:|GüggoldKukuk|:. 30.12.2017 08:57
    Highlight Den "Eso-Tanten" empfehl ich mal das Buch "Die Furgge" von Katharina Zimmermann zu lesen.
    19 4 Melden
    • Ollowain 30.12.2017 10:26
      Highlight Es gibt genauso viele "Eso-Onkel". Hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
      6 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 10:44
      Highlight Es gibt garantiert wesentlich mehr Eso-Tanten als Onkels.
      Eigentlich müsste man schon eine Männerquote einführen.
      35 4 Melden
    • Ollowain 30.12.2017 11:38
      Highlight Rabbi: Warum sollte es mehr weibliche Esotherioten als männliche Esotherioten geben? Wenn ich Religioten und Esotherioten in meinem Umfeld betrachte, so komme ich zum Schluss, dass Idiotien kein Geschlecht bevorzugen. Hast du Statistiken die deine Behauptung stärken?
      8 15 Melden
    • dtk 30.12.2017 12:28
      Highlight @Ollowain: Hier eine CH-Studie der Uni Lausanne...
      11% Frauen und 4% Männer unter "Alternativ".
      Hast du eine Statistik für deine Aussage von oben, dass es gleich viele Onkel wie Tanten sind?
      http://www.nfp58.ch/files/news/105_Schlussbericht__Stolz.pdf
      21 0 Melden
    • Danyboy 30.12.2017 12:37
      Highlight Die Eso-Onkel sind oft die Gurus in diesen Wahnströmungen. Insofern setzt sich sogar die patriarchale Tendenz dort fort. Nebst der Unbelehrbarkeit, dem blinden Glauben und der Wissenschaftskritik.
      9 0 Melden
    • Alienus 30.12.2017 13:13
      Highlight Aus dem hohlen Hirn heraus mit autoempirischen Ansatz aus Eso-Meetings und –Messen kann man etwa 75 bis 90 % Weibchen und etwa 25 bis 9 % Männchen im Eso-Sumpf schätzen.

      Der Rest mit etwa 1 % dürften meine Sternenleute als kichernde stille Beobachter dieses irdischen Schwachsinns sein.

      PS: Unsere alienischen Ethnologen untersuchen zwecks Erheiterung diese irdisch-humane steinzeitliche Kulturentwicklung .
      7 1 Melden
    • Ollowain 30.12.2017 14:04
      Highlight Interessant, auch bei einer Statistik des BFS lässt sich die Tendenz feststellen, dass Frauen mehr an esotherische Gegebenheiten glauben. Ihr hattet recht, in diesem Fall war meine Behauptung falsch. Woran könnte es liegen, dass Frauen diese Tendenzen haben? Nature or nurture?
      8 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 14:48
      Highlight Ein Grund für w. 40+ könnte eine neue Sinnsuche sein, nachdem die Kinder ausgeflogen sind.
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 15:10
      Highlight Ich wohne direkt über einer Eso-Praxis Ollo. Da verkehren deutlich mehr Frauen als Männer.
      11 1 Melden
    • dtk 31.12.2017 10:31
      Highlight Ist jetzt reine Vermutung aber ich denke es könnte an der klassischen Rollenverteilung in der Familie liegen. Während sich dabei der Mann eher selber verwirklichen kann muss die Frau eher zurückstecken für die Familie. In der Esoterik oder Spiritualität wird dann das Ich ins Zentrum geholt und es dreht sich alles um einen selber. Im Gegensatz zu den klassischen Religionen wo die Gemeinschaft im Zentrum steht.

      Der Mann +40 kauft sich stattdessen als Ersatzreligion einen Porsche ;)
      5 0 Melden
  • alder90 30.12.2017 08:34
    Highlight „Diesen geistigen Kraftakt wollen oder können viele nicht stemmen.“

    Mit anderen Worten: Wer religiös/gläubig ist, ist doof oder faul!

    Wer genug lange nachdenkt wird Atheist?

    Ich bin eher vom Gegenteil überzrugt.
    33 85 Melden
    • DonKoozy 30.12.2017 10:38
      Highlight Wieso bist du vom Gegenteil überzeugt? Welcher geistige Kraftakt hat dich zu deiner Überzeugung geführt? Das nähme mich aufrichtig wunder.

      Weil ich das gegenläufige Erlebnis habe und das restlose Ablösen von all dem klebrigen Eso- und Religions-Zeug im Elternhaus über Jahre ein ziemlicher Murks war.
      30 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 10:48
      Highlight Schaut man sich ein bisschen um, dann wird schon offensichtlich, dass es in der Esoszene um ziemlich denkfaule und unkritische Leute handelt - und solche, die meinen, sie hätten endlich etwas intellektuell begriffen.

      Im religiösen Bereich geht es mehrheitlich um ein Gemeinschaftsgefühl auf Kosten des kritischen Denkens.

      Ich bin eher vom Gegenteil deines Gegenteils überzeugt.
      28 5 Melden
    • kleiner_Schurke 30.12.2017 15:16
      Highlight Wie erwähnt wohne ich oberhalb einer Eso-Praxis in der das Feinstofflich besonders gross geschrieben wird. Diese Leute Pendeln ihr Essen, befragen Einhörner, sind Lichtenergetisch im Gleichgewicht und achten auf Details, wie etwa den Tachionchip (600 Fr pro Stück) an der Wasserleitung, damit das Wasser auch richtig energetisiert ist. Und in den Seminar Pausen gehen alle raus und paffen 2 Zigaretten, ziehen ca 500 kanzerogene Subtanzen tief in ihre Lunge und reduzieren ihre Lebenserwartung um 8 Jahre. Der Leichtheiler kann dann auch nichts mehr machen....
      10 1 Melden
    • alder90 30.12.2017 16:37
      Highlight Ich habe mich evtl. missverständlichlich ausgedrückt. Ich halte von der ganzen Esoterik überhaupt nichts!

      Mich stört nur die Aussage, dass man bei genügendem Nachdenken zum Atheisten wird und diejenigen, die einen solchen „Kraftakt“ nicht hinbekommen, die dummen Gläubigen sind. Der Glaube an Gott ist für mich etwas rationales und logisches. Ein konsequentes Nachdenken führt mich zum Schluss, dass es alles nur einen Sinn ergibt, wenn Gott existiert.

      Was Menschen und vor allem Kirchen daraus machen ist mir zu wieder. Der ganze Esoterik-Mist genauso.
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    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 18:19
      Highlight alder
      "Der Glaube an Gott ist für mich etwas rationales und logisches. "
      Da müsste man schon präziser sein: Dass ein Glaube existiert, der die Existenz eines Gottes postuliert, ist rational und logisch erklärbar.

      Der Inhalt des Glaubens ist aber per se nicht logisch oder rational. Je haarsträubender und fantastischer ein Glaube ist, desto erfolgreicher.
      Die Logik und die Ratio beschränken sich auf diesen wilden Prämissen "logische" Schlussfolgerungen und Gedanken zu produzieren. Das nennt sich dann Theologie.
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  • Heinz Nacht 30.12.2017 08:31
    Highlight Der erste, der Atheismus als Ersatzreligion bezeichnet in 3, 2, 1...
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    • rodolofo 30.12.2017 10:09
      Highlight Ist der erste Kommentar nach diesem bereits ein solcher?
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    • Heinz Nacht 30.12.2017 11:19
      Highlight Geht in die Richtung, ja. Nur noch etwas verklausuliert.
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  • Sharkdiver 30.12.2017 08:18
    Highlight Danke für diesen wahrhaften Bericht. Insbesondere den letzten Teil ist sehr oft zu beobachten. Vorallem bei Frauen ab 40. dann beginnen sie oft auch als selbständige „Therapeutinnen“ ein Graus. Habe ich selbst erlebt bei meinen Eltern
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    • Share 31.12.2017 22:16
      Highlight Der Gender-Aspekt in diesem Artikel ist wie dein Kommentar und vor allem die knapp zweihundert Herzen Bullshit.

      So, das waren fast 39 Stunden harte Denkarbeit. Aber mit drei Gläser Vivus aus dem Kloster Einsiedeln hab` ich `s beisammen: Deren Vorsätze scheinen sich erfüllt zu haben.
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