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India's humanitarian and spiritual leader, Sri Mata Amritanandamayi, aka

Die indische Weltenlehrerin Amma auf ihrer Tournee in Winterthur. Bild: KEYSTONE

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Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik

Da nach dem Kirchenaustritt das religiöse Bedürfnis nicht nachlässt, rutschen viele in die Esoterik ab.



Es ist eine Binsenwahrheit: Die traditionellen Glaubensgemeinschaften krebsen, die Pfarrer predigen immer häufiger vor leeren Kirchenbänken. Die Zahl der Austritte nimmt zu, und viele Christen, die noch Kirchensteuer zahlen, praktizieren den Glauben nicht mehr aktiv.

Einzig an Weihnachten besuchen viele noch den Gottesdienst. Tradition und feierliche Atmosphäre locken sie in die Kirche.

Die vielen Kirchenaustritte und die Gleichgültigkeit gegenüber dem christlichen Glauben bedeuten aber nicht, dass die Leute areligiös oder atheistisch werden. Dieser Schritt erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Transzendenz. Diesen geistigen Kraftakt wollen oder können viele nicht stemmen.

Deshalb brauchen sie eine Ersatzreligion. Das Angebot dazu ist in unserer Konsumwelt gross. Dies hat den Vorteil, dass man aus einer Vielzahl von Ideen, spirituellen Konzepten und Gruppen auswählen kann. Ähnlich wie beim Einkauf in einem Konsumtempel.

Tatsächlich funktionieren die neuen Heilsangebote wie ein Selbstbedienungsladen. Marktführer ist die Esoterik. Sie bietet Hunderte von übersinnlichen Rezepten, Selbsterlösungsritualen, Geräten und Utensilien, die den Pfad zum „höheren Bewusstsein“ beschleunigen helfen.

Die Esoterik hat auch Tausende von Weltenlehrern, spirituellen Meistern und Gurus als Marktschreier in den Warenhäusern hervorgebracht, die nicht nur geistige Harmonie und Gesundheit versprechen, sondern auch die Erleuchtung und das ewige Leben durch Wiedergeburt.

Aberglaube pur

Viele Angebote sind Aberglaube pur. Das scheint die Konsumenten nicht zu stören. Sie mögen keine kritischen Fragen, denn diese könnten die glitzernde Parallelwelt als Illusion entlarven. Für viele sind auch die Alternativ- und Komplementärmedizin eine Art Ersatzreligion, spielen doch bei vielen Methoden auch spirituelle Konzepte eine wichtige Rolle.

Esoterik und Alternativmedizin haben die religiöse Landschaft grundlegend umgepflügt. Die Konsummentalität hat längst auch das Glaubensleben erreicht. Gegen die modernen spirituellen Konzepte sind die Landeskirchen auf verlorenem Posten. Im Christentum muss man hoffen und glauben. Glauben, dass Gott der Erlöser ist, und hoffen, dass das Sündenregister kurz genug ist, um am Jüngsten Tag erlöst zu werden.

Da sind die Esoteriker und spirituellen Sucher in einer komfortableren Situation. Sie müssen nicht nur nicht glauben, sondern sie wissen, wie die geistige Welt beschaffen ist. Das jedenfalls erzählen ihnen ihre Meister und Gurus.

Energiestroeme sollen an der Esoterik-Messe in Zuerich am 5. Maerz 1998 die Lebensgeister wecken. Unter dem Titel

Energieübertragung als pseudoreligiöses Ritual. Bild: KEYSTONE

Und diese müssen es scheinbar wissen, denn sie haben angeblich Kontakt zu aufgestiegenen Meistern oder Avataren, die Teil der göttlichen Hierarchie sind und sich in den Dienst der Menschen stellen, indem sie göttliche Wahrheiten übermitteln, nach esoterischer Sprachregelung Channeling genannt.

Schlimmer als der Aberglaube sind Egoismus und Narzissmus, die durch die esoterischen Ideen und Konzepte gezüchtet werden. Denn Esoterik und spirituelle Entwicklung sind Lebensprojekte. Und es geht immer nur um das eigene spirituelle Wohl. Der eigene Bauchnabel wird das Zentrum des Universums.

Scheidung wegen der Esoterik

Esoteriker lassen sich durch nichts davon abbringen, die angebliche Erleuchtung zu erreichen. Klassisches Beispiel sind die vielen Trennungen und Scheidungen, die auf das esoterische Engagement eines Elternteils – zur Mehrheit Frauen – zurückzuführen sind.

Konkret: Protestiert der eine Teil, weil der andere dauernd vor dem Hausaltar meditiert, das Gemüse auspendelt, dauernd zum Guru rennt und unsinnige Ideen vertritt, kommt es meist zu unlösbaren Konflikten. Denn die spirituellen Meister erklären ihren Adepten, ihre Partner blockierten sie mit ihren kritischen Bemerkungen in ihrer spirituellen Entwicklung. Und das bedeute der übersinnliche Tod.

Die «Lösung» ist für Esoteriker klar: Raus aus dieser Beziehung. Unabhängig davon, was dies für die Kinder bedeutet. Schöne neue Glaubenswelt.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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  • Ein Biss~~chen vom Tiger 02.01.2018 02:17
    Highlight Highlight Eigentlich ist jeder ein Esoteriker, egal ob Atheist, Christ, Fundamentalist, und XXL --Exotik.

    Jeder hat seine Wahnvorstellungen die er für sich zurecht rückt, und meint er sei der Alleinige der alles richtig weiss!

    Im verinnerlichten vertieften sich zurechtstellen, meint man in eine andere Bewusstseinsebene zu gelangen, in ein höheres geistliches Hirngespinst, mit herablassenden überheblichen Getue.

    Was mit Esoterik-Christen alle gemeinsam haben, ist tatsächlich die Selbsterlösung.

    Tatsächlich pilgern viele auch an Heilsstätten, wo man sich vermeintlich eine Heilung erhofft.
  • Balikc 31.12.2017 15:02
    Highlight Highlight I'm choosing my confessions
    Trying to keep an eye on you
    Like a hurt lost and blinded fool
    Oh no, I've said too much
    Play Icon
  • Oxymora 31.12.2017 11:43
    Highlight Highlight Worin unterscheidet sich Religion von Esoterik?

    Bitte erklärt es mir.

    Beide stellen unzählige Behauptungen auf; ohne geringste Beweise zu erbringen.
    Beide trennen Menschen, die ohne Religion/Esoterik nicht getrennt wären.
    Selbst Menschen, die intellektuell den Selbstbetrug erkannt haben behalten oft die Ansichten.

    Religion und Esoterik bleiben wohl noch lange Mehrheitsfähig, auch wenn sie weiterhin in Fraktionen aufsplittern und sich gegenseitig bekämpfen.

    DieTrennung von Staat und Religion würde daher allen dienen.
    Nur Friedenstruppen, eines nicht infiltrierten Staates überzeugen.
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2017 16:26
      Highlight Highlight Bei Religion ist der Guru schon viele Jahre tot.
    • Norbert Riedi 31.12.2017 18:46
      Highlight Highlight :-)))
    • TRL 31.12.2017 19:11
      Highlight Highlight Oxymora, das hatten wir doch schon mal. Religion, so wie mir die christliche vermittelt wurde, für andere kann ich nicht wirklich sprechen, versucht soziale Verantwortung zu vermitteln, ist moralische Stütze, bietet einen Gott/ ein Ideal vor dem WIRKLICH alle gleich sind: kein Trump und keine Lobby können Gesetze so verbiegen, dass man ungeschoren davon kommt, denn am Schluss (Tod) musst dus mit dir selber ausmachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 31.12.2017 11:00
    Highlight Highlight Meine Hypothese ist, dass esoterische Überzeugungen ein Symptom für mangelhafte Intelligenz sind.
    Die fehlende Intelligenz verunmöglicht ihnen, oder behindert sie, zu erkennen, dass es einen Unterschied zwischen Wissen und Glauben gibt. Es fällt ihnen schwer, oder ist ihnen nicht möglich, eine Ursache und ihre Wirkung schon nur überprüfen zu wollen. In Hartnäckigen Fällen werde die Ergebnisse solcher Überprüfungen von Betroffenen krankhaft nicht zur Kenntnis genommen (z. B. Homöopathie).
    • Haiderfroh 31.12.2017 14:54
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke:
      Kenne das Buch nicht, klingt aber esoterisch.
      Anmerkung zu Deiner Antwort: "intellektuell redlich" steht nicht im Widerspruch zu "mangelhaft intelligent". Das sind zwei orthogonale Attribute.
      Anders gesagt: man kann sowohl intellektuell redlich sein, als auch mangelhaft intellektuell.
    • Coburn 31.12.2017 15:30
      Highlight Highlight @Haiderfroh
      Naja, das ist aber eine sehr löchrige Hypothese und nicht sehr durchdacht. In der Geschichte wird laufend Glauben zu Wissen und auch umgekehrt. Grosse Sprünge gelingen meist wenn jemand an etwas neues erstmal glaubt und wenn es nicht etabliert ist, gibts erstmal auf den Deckel. Das ist sogar in den achso vom Wissen „definierten“ Wissenschaften so.
    • Rabbi Jussuf 31.12.2017 16:35
      Highlight Highlight Coburn
      Was du aufzählst, hat nichts mit religiösem Glauben zu tun. Das höchstens eine Verwirrtechnik um den magischen Glauben in besseres Licht zu rücken.
      Haiderfroh, auch deine Theorie dürfte nur sehr begrenzt stimmen, da es nicht so ist, dass Dumme immer religiös sind.
      Man kann noch eine andere Theorie aufstellen: Man stellt gefühlsmässige und soziale Bindungen über ein selbstbewusstes und kritisches Denken. Dadurch wird "objektive" "Wahrheit" gegenüber sozialen Bindungen zweitrangig und/oder gar im Sinne des sozialen Zusammenhalts modifiziert. So funktionieren Religionen und Sekten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 31.12.2017 07:20
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm. Die meisten Heils-und Segensbringer, Reliquienliferanten, Wunderheiler, Selbstfindungs- und Seelenbalsam-Rezepte, Orakel und Endzeit-Szenarien wurden von den grossen Religionen geliefert. Ebenso Massenkonversionen unter Todesandrohung, Fronarbeit ,Glaubenskriege und Einzug von Privateigentum . Da fallen ein paar Gurus mit ihren Umarmungen kaum ins Gewicht und es ist bisher noch kein Krieg der Esoteriker ausgebrochen.
    Jeder soll selber wählen ob er von Weihrauch, Agarbatti oder ätherischen Oelen benebelt sein will, oder doch lieber einen klaren Kopf behält.
    Happy New Year!
  • Spooky 30.12.2017 23:57
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich mit der Sprache nicht mehr viel zu tun.
  • Visitor 30.12.2017 20:15
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm
    Ich bin nicht immer einverstanden mit allem was Sie schreiben. Aber nachdem ich mir jetzt grad das Video angeschaut haben, kann ich nichts anderes sagen als DANKE für Ihr Engagement Menschen zu helfen, die in solche Situationen geraten sind. Und en gueta Rutsch ins neue Johr!
  • Sebastian Wendelspiess 30.12.2017 18:05
    Highlight Highlight Immerhin leben die Esotheriker eine gewisse Menschlichkeit & Empathie (meiner Erfahrung nach) im Gegensatz zu den Religion.
    • Nevermind 31.12.2017 17:15
      Highlight Highlight Die Esoteriker die ich kennenlernen musste gefallen sich so sehr in ihrer Verbundenheit und Menschlichkeit, dass sie nicht mehr merken wie verletzend ihr Verhalten gegenüber anderen ist.
    • exeswiss 01.01.2018 01:02
      Highlight Highlight "Immerhin leben die Esotheriker eine gewisse Menschlichkeit & Empathie"

      der war gut. in 99% der fälle leben esoteriker dem geldbeutel nach.
  • Gummibär 30.12.2017 16:39
    Highlight Highlight Ich sehe keinen wesentlichen Unterschied zwischen Gurus christlicher und Südost-asiatischer Provenienz
    Es liegt ganz offensichtlich in der Natur der meisten Menschen, irgendwo dabei zu sein wollen. Beim Turnverein, bei den Fans einer Fussballmannschaft, bei den Stündelern, bei den Katholiken, bei den Protestanten (je nach dem, was einem die Eltern vermittelt haben), bei den Anhängern von Frau Sudhamani Idamannel, bei den Rohkostessern, bei irgend einer Gruppe, damit man nicht alleine im kalten Wind auf dem Feld steht und für alle seine Gedanken und Handlungen selbst verantwortlich ist.
  • MeinSenf 30.12.2017 16:32
    Highlight Highlight Ist nun mal so, dass der Mensch ein spirituelles Bedürfnis hat, sonst gäbe es von sich aus nicht so viele Religionen und kein permanentes Abdriften in die Esoterik. Statt immer nur gegen Religionen zu wettern würde es uns vielleicht gut tun mal zu überlegen, was eine gesunde Spiritualität ausmacht...
    • bcZcity 31.12.2017 03:34
      Highlight Highlight Der Mensch kommt auf sein Selbstbewusstsein nicht klar, hat die Fähigkeiten für so vieles, aber noch die Programmierung eines Affen im Quellcode. Daher braucht er Erklärungen, Führung, geistige Unterstützung. Nicht wie Tiere, die einfach sind. In ein paar tausend Jahren sind wir evtl. so weit und brauchen keine „Götter“ oder Gurus mehr, falls wir es bis dahin überhaupt schaffen?!
    • Haiderfroh 31.12.2017 11:01
      Highlight Highlight Eine gesunde Spiritualität macht aus, dass sie nicht vorhanden ist.
  • Share 30.12.2017 14:00
    Highlight Highlight
    Geht doch. Knüpfen wir an letzter Woche an. Nachdem die Menschen als soziales Wesen sich einander zugewandt waren, wenden sie sich (angewidert) ab und sich selbst wieder zu.
    Das neue Selbstbewusstsein der Frau äh des Mannes. Die Frage sollte lauten: wieso brauchen immer mehr Erwachsene Unterstützung bei der Selbstverwirklichung äh Selbstführung?
    Und sollte der Titel nicht heissen: Midlifecrisis oder Menopause - egal, irgendjemand kümmert sich sicher darum.
  • Regas 30.12.2017 13:39
    Highlight Highlight "Raus aus der Kirche, rein in die Esoterik"
    Raus aus der Esoterik rein in die Freiheit

    Play Icon
  • Nick Name 30.12.2017 12:48
    Highlight Highlight Ein klassischer Stamm, scheint mir: ein paar wenige gute Gedanken, einige inhaltliche Fehler gebunden mit Pauschalisierung und viel Eifer.
    Ich bin weder "Eso"- noch Christen- noch sonst ein Glaube-Fan und kenne spannende und mir unverständliche Menschen in allen Bereichen...
    Doch: Was bezweckt Hugo Stamm eigentlich mit seinen Artikeln? Wahrscheinlich "aufklären" oder Ähnliches. Heisst? Menschen auf den guten Weg bringen? Oder den richtigen? Was ist denn richtig und gut? Wer entscheidet das? Für wen? Warum?
    • Regas 30.12.2017 16:38
      Highlight Highlight Ein Lapsus! Der Brei wurde genau beschrieben. Dumm nur für jene, die den "Brei" nicht als solchen erkennen.
    • Nick Name 30.12.2017 22:59
      Highlight Highlight @Schurke: Nein, Herr Stamm (gottseidank :-) ) keine Beratungsstelle. Er ist ein Meinungsjournalist. Er informiert und berät nicht mit halbwegs objektiven Worten, nicht konkret und fallbezogen, sondern in der Tendenz pauschalisierend und polarisierend. Darf er natürlich. Aber er bezweckt nicht das Gleiche wie Beratungsstellen (sonst würde er ja das machen ...). Er bewirtschaftet seinen Markt.
      Beim Beispiel mit den Scheidungen fände ich es interessant zu erfahren, welche Quelle das sagt. Sie zu nennen und insgesamt weniger tendenziös zu schreiben: Das wäre seriöser Journalismus. Und wichtiger.
    • Nick Name 31.12.2017 09:48
      Highlight Highlight Der Kausalzusammenhang ist zwar wahrscheinschlich, aber vermutet. Und sorry, Herr Stamm macht sowohl inhaltlich als auch stilistisch sehr viel mehr als bloss auf diese Behauptung hinweisen.
      Zudem belegt Kommentar belegt noch nicht grad viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 30.12.2017 11:06
    Highlight Highlight „erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und der Transzendenz. Diesen geistigen Kraftakt ...“

    Lieber Hugo Stamm, es ist ja schön und recht, dass Sie atheistischen/areligiösen Menschen, pauschal höhere Fähigkeiten zuschreiben. Auf Sie und viele Ihrer Generation, die noch religiös erzogen wurden, dürfte es zutreffen, dass es einen Kraftakt und intensive Auseinandersetzung erforderte, sich von dieser Erziehung zu lösen. Jüngere Glaubensfreie sind in anderem Milieu aufgewachsen und mussten sich oft nicht erst von Religion lösen, da bereits die Eltern areligiös.
    • gelesen 30.12.2017 19:11
      Highlight Highlight Maracuja
      "....Jüngere Glaubensfreie sind in anderem Milieu aufgewachsen und mussten sich oft nicht erst von Religion lösen, da bereits die Eltern areligiös."
      Wenn die Eltern areligiös sind, heisst das noch nicht, dass sie sich mit dem Glauben auseinandergesetzt haben, heisst auch nicht, dass die jüngere "glaubensfreie" >areligiöse Generation diese intensive Auseinandersetzung nicht vollziehen müssen - es ist ein Kraftakt.
    • rodolofo 31.12.2017 10:49
      Highlight Highlight Etwas ganz Ähnliches habe ich bei den Permakulturisten (Eine Art von Öko-Religion) beobachtet:
      Ein Sepp Holzer (Österreich, Lunggau) musste während seinen tatkräftigen Landschafts-Umgestaltungen, mit Terrassierungen, Teichen, einer Vielfalt von Pflanzen-Arten, Bäumen und Tieren, einen langen und mühsamen Kampf ausfechten mit Ämtern, Staatlichen Behörden und Gerichten.
      Entsprechend militant und rebellisch ist der charismatische Agrar-Rebell, der heute auf der ganzen Welt ausgelaugte Wüsten in Paradiese der Fruchtbarkeit und der Vitalität verwandelt.
      Schlüssel dazu ist das Wasser.
      ...
    • rodolofo 31.12.2017 10:56
      Highlight Highlight ...
      Seine eigenen Erfahrungen mit Teichbau und mit vielfältiger Agro-Forst-Wirtschaft auf seinem Krameter-Hof haben ihn dazu befähigt, die Natur "zu lesen" und sich in Natur-Wesen, wie z.B. einen Baum, einzufühlen!
      Seine Bücher begeistern und überzeugen!
      Der Sohn von Sepp Holzer, der das inzwischen stark gewachsene Unternehmen "Holzer'sche Permakultur" zusammen mit vielen MitarbeiterInnen und Aktivisten weiterführt, tritt viel weniger militant auf, da sich die Staatlichen Stellen inzwischen von den grossen Innovationen der Holzers überzeugen liessen und viele Ideen übernommen haben.
  • Verkappter Schwede 30.12.2017 10:03
    Highlight Highlight «Glauben, dass Gott der Erlöser ist, und hoffen, dass das Sündenregister kurz genug ist, um am Jüngsten Tag erlöst zu werden.»
    Nope, das ist nicht, worums im Christentum geht. Das Konzept mit dem Sündenregister ist eine katholische Erfindung (Ablasshandel)... Der christliche Glauben beruht darauf, dass Jesus für unsere Sünden bereits bezahlt hat, wir dieses Geschenk nur annehmen müssen.
    • Regas 30.12.2017 11:51
      Highlight Highlight Ja Nate und wer das Geschenk nicht annimmt kommt nach dem Tod unweigerlich in die Hölle, weil es Gott so bestimmt hat. Pech für alle, die einem anderen als dem Christlichen Gott (Jesus) frönen.........
    • Raphael Bühlmann 30.12.2017 13:15
      Highlight Highlight "Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht." – Joh 5,28–29

      Schau nur, Nate, was der liebe Jesus selber gepredigt hat. ;)

      Ausserdem geht es beim Ablass um Wiedergutmachung von Sünden, nicht um "Himmel oder Hölle", also erspar uns bitte die Allgemeinplätze.
    • pedrinho 30.12.2017 14:04
      Highlight Highlight @Raphael
      moderner ausgedrueckt - zombie apokalypse ?
      .
      .
      .
      .
      .....und die menschheit waer in hoechstens 100 tagen erledigt.

      https://www.livescience.com/57407-zombie-apocalypse-would-take-100-days.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rockabilly 30.12.2017 09:58
    Highlight Highlight Gleiches kann man bei Atheisten beobachten. Es werden Gemeinschaften/Vereine gegründet (Kirche kommt vom griechischen ekklesia und hat unter anderem die Bedeutung für Gemeinschaft), man trifft sich, hält „Messen“ ect. ab. Also um nicht zu lange zu diskutieren: Der Mensch hat immer irgendwo einen fanatischen Drang. Und oft haben Atheisten den gleichen Drang zur Mitteilung wie Veganer hehe kann man gut hier in den Kommentaren sehen, abmuch wie sich eine Jüngerscharr um Hugo bildet und ihn fast als Messias ansieht ^^
    • Fiona Odermatt 30.12.2017 11:28
      Highlight Highlight Die wenigsten Atheisten formieren sich in Gruppen.
      In meinem Umfeld gibt es so viele Atheisten, dass es gar nicht mehr nötig ist darüber zu sprechen.
    • DerTaran 30.12.2017 11:52
      Highlight Highlight Lol, Atheistenmessen? Echt jetzt? Hat dir das dein Pfarrer erzählt?
      Mir sind auch keine Atheistengemeinschaften und -vereine bekannt und wenn dann würde ich nicht eintreten wollen.
    • Regas 30.12.2017 12:02
      Highlight Highlight @Rockabilly Der anti Messias soll also ein Messias sein ? Bin ich etwa ein Jünger oder ein Anhänger von jemanden, nur weil ich meistens der selben Meinung bin welche dieser vertritt ?
      Begründetes Argumentieren beleidigt offenbar immer diejenigen, welche ihre Sicht der Dinge nicht stichhaltig begründen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 30.12.2017 09:52
    Highlight Highlight Ich habe schlicht nicht die Zeit dafür, mich mit sowas zu befassen 😅
  • Coburn 30.12.2017 09:33
    Highlight Highlight Ich stimme dem Artikel hier vollkommen zu, allerdings bin ich aus eigener Erfahrung der Meinung dass es auch gute Sachen gibt im Bereich der Selbstfindung und dem Glauben ohne dass es um Personenkult und Kontrolle geht. Leider wird auch vieles direkt als esoterischer Humbug abgeschrieben obwohl es dass nicht verdient.
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 09:52
      Highlight Highlight Coburn
      Es gibt viel mehr esoterischen Humbug, als man denkt.
    • Menel 30.12.2017 09:55
      Highlight Highlight Vieles arbeitet aber auch über die totale Selbstverantwortlichkeit; man muss es nur genug wollen, dann gehts, dann erreicht man alles usw. Diese Botschaften können Menschen mit psychischen Leiden viel mehr schaden als nutzen.
    • Eine_win_ig 30.12.2017 12:02
      Highlight Highlight Stimme zu. Aber Konzepte wie Mindful Meditation haben leider aich so einen Ruf. Dabei geht es eigentlich nur darum, mal für eine Stunde nichts zu tun. Und das hilft stark in der heutigen Zeit, wo jeder am stressen ist :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzenseekatze 30.12.2017 09:21
    Highlight Highlight Esoterik und Spriritualität sind ja nun nicht ganz dasselbe. Ich bin schon in den 70-er Jahren aus der Kirche ausgetreten. Leider sind unsere Landeskirchen unflexibel und altmodisch - die Kirchen wären voll, wenn sich auch die Rituale ändern würden. Da der Mensch ein hoch-spirituelles Wesen ist, sucht er immer ein Stück weit nach "Heil-ung", in welchem Sinn auch immer. Gefährlich wird das, wenn übergriffige Gurus das Zepter übernehmen...
    • The Hat Guy 30.12.2017 12:49
      Highlight Highlight "Da der Mensch ein hoch-spirituelles Wesen ist, …"

      Bei Wikipedia, käme da jetzt ein [citation needed] dahinter.
    • _kokolorix 30.12.2017 15:59
      Highlight Highlight Der Mensch ist ganz bestimmt nicht 'hoch spirituell'. Er ist höchstens denkfaul😀
    • rodolofo 30.12.2017 17:48
      Highlight Highlight "Spirituell sein" hat für mich mehr etwas mit Gefühlen zu tun. Ein sich verbunden fühlen mit "dem Ganzen", dem traditionelle Menschen "Gott" sagen.
      Wir spüren, dass wir nichts wären, wenn es das da draussen nicht gäbe.
      Dadurch löst sich auch der anscheinende Interessen-Gegensatz zwischen "Innen" und "Aussen" auf.
      Und wenn sich dieser oberflächliche Konflikt auflöst, stellt sich ein tiefes Gefühl von Ruhe und Vertrauen und Geborgenheit ein.
      Habe ich das gerade eben gesagt?
      Dann muss ich ein Medium sein!
  • N. Y. P. D. 30.12.2017 09:12
    Highlight Highlight ..das Gemüse auspendelt😂

    So, der Kaffee wartet. Und die Zeitung. Das ist meine Relegion. Ich bringe ihr Opfer in Form meiner Lebenszeit dar.
    Muaahhh.
    • Katzenseekatze 30.12.2017 10:30
      Highlight Highlight Ich pendle mein Gemüse aus, weil ich Vieles nicht vertrage (was ich vorher nicht wusste). So fühlt sich Einkaufen doch ein Stück spannender an.... . Der Tipp ist nicht von mir, habe ihn gehört und fand es eine gute Idee .... aber: ich lache gerne mit dir mit.
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 11:15
      Highlight Highlight Laktoseintoleranz
      Ohne Naturheiler und esoterisches Umfeld wäre ich im Leben nie darauf gekommen, dass ich sowas hätte. Hat schon Vorteile, jetzt ist man interessant und hat jede Menge Gesprächsstoff. Vor allem dann, wenn ich einen Latte macchiato mit laktosefreiem Kaffee und coffeinfreier Milch bestelle.
    • rodolofo 30.12.2017 16:53
      Highlight Highlight @ kleiner_Schurke
      Gibt es etwas Besseres, als reines Wasser?
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  • rodolofo 30.12.2017 09:06
    Highlight Highlight Hugo Stamm,
    Du bist ein heldenhafter Kämpfer gegen die finsteren Mächte von Religionen, heidnischen Kulten und Esoterischer Selbstfindung.
    Dabei gleichst Du Don Quichotte in seinem Kampf gegen Windmühlen.
    Als Wissenschaftlich geprägter, moderner Mensch bin ich tendenziell auch Deiner Meinung.
    Dennoch ist mir Deine Extrem-Position der "Reinen Vernunft" doch zu steril und zu furztrocken, als dass ich meine Faszination gegenüber "Esoterischen Spinnern" so entschieden leugnen könnte, wie Du das tust.
    Andererseits beschäftigst DU Dich aber Hauptberuflich mit Religion und Esoterik.
    Ich nicht.
    • Katzenseekatze 30.12.2017 10:33
      Highlight Highlight Gut gekontert .... Macht Sinn - (ohne ....Krisen).
    • DonKoozy 30.12.2017 10:35
      Highlight Highlight Er zeigt nur auf weiter Flur oft als einziger den Mumm, den angefangenen Gedanken bis zum Ende zu spinnen. Und da ist letztendlich fast alles Beschriebene schlussendlich Humbug und Egostreichelei.

      Extremismus und Konsequenz sind nicht das Gleiche.
    • rodolofo 30.12.2017 11:24
      Highlight Highlight @ DonKoozy
      Als ich mal nicht mehr ein- noch aus wusste und ich in einer mir anonym, grau und kalt erscheinenden Konsumwelt umherirrte, suchte ich des Öfteren Zuflucht in einem Esoterik-Lädeli.
      Der (geschäftstüchtige) Betreiber nahm sich Zeit für mich und sorgte mit meditativer Säuselmusik für eine "flauschige" Wohlfühl-Stimmung.
      Ich suchte zufällig ein Buch über Tibetische Rituale heraus.
      Dabei geht es darum, den inneren Dämonen (Gedanken?) zu huldigen, anstatt sie als "Negativ" zu werten, zu verscheuchen und zu verdrängen!
      Und genau das wurde zum Schlüssel für meinen heutigen Erfolg.
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  • Apfelstrudel 30.12.2017 09:05
    Highlight Highlight @Stamm: hören sie auf mit Schreiben
    @Watson: geben sie bitte jemand seriöserem eine Plattform
    @ ich: warum lese ich seine Artikeln überhaupt?
    Irgendwie kommt im Kern rüberwarf sie sagen wollen Herr Stamm. Aber in einem so kurzen Artikel ein so grosses Thema abzuhandeln klappt nicht. Sie begründen kaum, sie stellen Vermutungen auf, sie kreieren falsche Tendenzen...
    Und vor allem muss ich Amma in Schutz nehmen. Im Titelbild muss sie symbolisch für ihre Absonderung hinhalten und dann wird sie im Artikel nicht einmal erwähnt!
    Für interessierte:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amritanandamayi?wprov=sfti1
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 09:46
      Highlight Highlight Apfelstrudel
      Das Thema liesse sich noch viel kürzer abhandeln.
    • rodolofo 30.12.2017 10:08
      Highlight Highlight Gehört dieser Kommentar nicht eher in die Rubrik "Ihr Chef empfiehlt"?
      Wir haben hier keinen Chef, vor allem keinen Chef, der selber nur ein winziger Kommentarschreiberling ist!
      Wenn schon haben wir hier Schiedsrichter, die manchmal auch falsch pfeifen und eine Schwalbe als Foul sehen, oder die selber in einen Machtrausch geraten und wie Gärtner damit beginnen, ihnen nicht genehme Kommentare systematisch rauszuekeln.
      Ihr arroganter und selbstgerechter Kommentar wurde ja immerhin freigeschaltet!
      Das ist doch schon mal ein kleiner Erfolg, auf dem sich aufbauen lässt, auf dem Weg zum GURU!
    • Pascal1917 30.12.2017 10:10
      Highlight Highlight Zu kurz und unbegründet:
      Es ist ein Blog auf Watson und kein Essay in der NZZ.

      Nicht, dass das schlimm wäre. Aber Sie haben falsche Erwartungen.
      Deshalb mein Tipp: Herr Stamm schreibt auch Bücher. Kaufen Sie doch diese, dann haben Sie die Argumente lang und ausführlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • alder90 30.12.2017 08:34
    Highlight Highlight „Diesen geistigen Kraftakt wollen oder können viele nicht stemmen.“

    Mit anderen Worten: Wer religiös/gläubig ist, ist doof oder faul!

    Wer genug lange nachdenkt wird Atheist?

    Ich bin eher vom Gegenteil überzrugt.
    • DonKoozy 30.12.2017 10:38
      Highlight Highlight Wieso bist du vom Gegenteil überzeugt? Welcher geistige Kraftakt hat dich zu deiner Überzeugung geführt? Das nähme mich aufrichtig wunder.

      Weil ich das gegenläufige Erlebnis habe und das restlose Ablösen von all dem klebrigen Eso- und Religions-Zeug im Elternhaus über Jahre ein ziemlicher Murks war.
    • Rabbi Jussuf 30.12.2017 10:48
      Highlight Highlight Schaut man sich ein bisschen um, dann wird schon offensichtlich, dass es in der Esoszene um ziemlich denkfaule und unkritische Leute handelt - und solche, die meinen, sie hätten endlich etwas intellektuell begriffen.

      Im religiösen Bereich geht es mehrheitlich um ein Gemeinschaftsgefühl auf Kosten des kritischen Denkens.

      Ich bin eher vom Gegenteil deines Gegenteils überzeugt.
    • alder90 30.12.2017 16:37
      Highlight Highlight Ich habe mich evtl. missverständlichlich ausgedrückt. Ich halte von der ganzen Esoterik überhaupt nichts!

      Mich stört nur die Aussage, dass man bei genügendem Nachdenken zum Atheisten wird und diejenigen, die einen solchen „Kraftakt“ nicht hinbekommen, die dummen Gläubigen sind. Der Glaube an Gott ist für mich etwas rationales und logisches. Ein konsequentes Nachdenken führt mich zum Schluss, dass es alles nur einen Sinn ergibt, wenn Gott existiert.

      Was Menschen und vor allem Kirchen daraus machen ist mir zu wieder. Der ganze Esoterik-Mist genauso.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich hol jetzt das Schwein 30.12.2017 08:31
    Highlight Highlight Der erste, der Atheismus als Ersatzreligion bezeichnet in 3, 2, 1...
    • rodolofo 30.12.2017 10:09
      Highlight Highlight Ist der erste Kommentar nach diesem bereits ein solcher?
    • Ich hol jetzt das Schwein 30.12.2017 11:19
      Highlight Highlight Geht in die Richtung, ja. Nur noch etwas verklausuliert.
  • Sharkdiver 30.12.2017 08:18
    Highlight Highlight Danke für diesen wahrhaften Bericht. Insbesondere den letzten Teil ist sehr oft zu beobachten. Vorallem bei Frauen ab 40. dann beginnen sie oft auch als selbständige „Therapeutinnen“ ein Graus. Habe ich selbst erlebt bei meinen Eltern
    • Share 31.12.2017 22:16
      Highlight Highlight Der Gender-Aspekt in diesem Artikel ist wie dein Kommentar und vor allem die knapp zweihundert Herzen Bullshit.

      So, das waren fast 39 Stunden harte Denkarbeit. Aber mit drei Gläser Vivus aus dem Kloster Einsiedeln hab` ich `s beisammen: Deren Vorsätze scheinen sich erfüllt zu haben.

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