Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schokolade: Chocolat Frey ändert Strategie: Stellenabbau in Buchs



Die Migros-Tochter Chocolat Frey ist unter Druck und beschränkt ihr Exportgeschäft. Das hat Folgen für rund 50 Mitarbeiter am Produktionsstandort in Buchs AG. Sie werden entlassen, früher pensioniert oder ihr Arbeitspensum wird reduziert.

Entlassen würden «deutlich weniger als 30» Personen, teilte die Mediensprecherin von Chocolat Frey der Nachrichtenagentur sda mit. Es sei ein fairer Sozialplan entwickelt worden, schreibt Chocolat Frey in einer Mitteilung vom Donnerstag. Man sei bemüht, allen Betroffenen eine alternative Arbeitsstelle in- oder ausserhalb des Unternehmens zu vermitteln.

Die Rahmenbedingungen für die Schweizer Schokoladeproduzenten hätten sich in den letzten zwei Jahren drastisch verändert, schreibt das Unternehmen. Die Rohstoffpreise für Kakao oder Nüsse seien um bis zu 200 Prozent gestiegen. Ausländische Anbieter drängten auf den einheimischen Markt. Und der starke Franken erschwere das Exportgeschäft.

Daher sehe man sich gezwungen, die Exportstrategie anzupassen. Ab nächstem Jahr konzentriere sich Chocolat Frey im Export auf die Eigenmarken. Das Markengeschäft werde nur noch in Ländern weitergeführt, in denen durch Vor-Ort-Produktion Marktnähe und Wettbewerbsvorteile bestünden.

Diese strategische Änderung habe zur Folge, dass am Standort Buchs die genannten personellen Massnahmen umgesetzt werden müssten. Der Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz schreibt, abgebaut würden unter anderem Stellen im Marketing und in Support-Funktionen.

Am Mittwoch hatte bereits ABB einen Stellenabbau in der Verwaltung angekündigt. Der Arbeitnehmerverband wertet diese Entwicklung als «höchst beunruhigend». Schon lange würden Tätigkeiten wie Produktion und sogar Aufgaben des Personalwesens ins Ausland verlagert. Wenn nun zunehmend Schlüsselstellen in der Verwaltung und im Marketing wegfielen und der Franken stark bleibe, frage man sich, was dann noch in der Schweiz verbleibe. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen