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Sanktionen gegen Russland

Visa und Mastercard stoppen Zahlungsdienst für russische Bankkunden

Die Rossija-Bank, Hausbank enger Verbündeter von Präsident Wladimir Putin, teilte mit, Visa und Mastercard hätten «ohne Vorwarnung» ihre Zahlungsdienste für die Kunden der Bank eingestellt.
21.03.2014, 11:4921.03.2014, 13:23

Nach der Ausweitung der US-Sanktionen gegen Russland haben Visa und Mastercard die Zahlungsdienste für die Kunden einiger russischer Banken gestoppt. Betroffen sei auch die hundertprozentige Tochter der Rossija Bank, die Sobinbank.

Auch die SMP-Bank teilte mit, dass ihre Kunden nicht mehr mit ihrer Visa- oder Mastercard zahlen könnten. Die SMP wird von den Brüdern Arkadi und Boris Rotenberg kontrolliert, die auf der US-Sanktionsliste stehen. Konkret können die Kunden der betroffenen Banken mit ihren Kreditkarten keine Einkäufe mehr tätigen oder Geld von Bankautomaten abheben, die nicht zu ihrer Hausbank oder einer Partnerbank gehören. 

Strafmassnahmen verschärft

Die USA hatten am Donnerstag ihre Strafmassnahmen gegen Russland wegen seines Vorgehens in der Krim-Krise verschärft und 20 weitere ranghohe russische Regierungsvertreter und Vertreter der russischen Wirtschaftselite auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Das US-Vermögen der Rossija-Bank wird eingefroren, Einzelpersonen und Unternehmen aus den USA dürfen mit dem Finanzinstitut keine Geschäfte mehr machen. (whr/sda/afp)

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