Charlie Hebdo
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Im Sog von Charlie Hebdo

236 Jahre nach seinem Tod: Voltaire stürmt die Charts

François-Marie Arouet (Voltaire), Porträt von Nicolas de Largillière

Bild: Wikipedia

Nach dem Attentat gegen «Charlie Hebdo» scheint Frankreich Orientierung bei Voltaire zu suchen: Seine «Abhandlung über die Toleranz» stürmt die Bestseller-Listen – neben einem Werk vom getöteten «Charlie Hebdo»-Chef.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Über 250 Jahre ist Voltaires «Abhandlung über die Toleranz» schon alt, nun hat sie an trauriger Aktualität gewonnen: In Folge des tödlichen Angriffs von Islamisten auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hat sich das Pamphlet gegen religiösen Fanatismus zum Bestseller entwickelt. Es gehört unter anderem bei Amazon, FNAC und der Buchladenkette Gibert Joseph zu den meistverkauften Titeln.

Voltaire Traité

«Abhandlung über die Toleranz» pd/folio2

In der «Abhandlung über die Toleranz» beschreibt Voltaire religiöse Konflikte als Quelle weltpolitischer Verwerfungen. Er veröffentlichte die Schrift 1763, also zu einer Zeit, in der es regelmässig zu blutigen Kämpfen zwischen Protestanten und Katholiken in Frankreich kam.

Bei dem Angriff am 7. Januar auf die religionskritische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» töteten zwei französische Islamisten insgesamt zwölf Menschen, darunter den Herausgeber Stéphane Charbonnier. Ein dritter Islamist tötete einen Tag später bei einem Überfall auf einen koscheren Supermarkt vier jüdische Franzosen.

Neben Voltaire hat auch ein Buch von Charbonnier, genannt Charb, die Beststeller-Listen erobert: In Anlehnung an Voltaire hat es Charb «Kleine Abhandlung über die Intoleranz» genannt – der Untertitel: «Ich lache, worüber es mir passt und wann es mir passt». (hpi/AP) 



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