Analyse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07095112 US President Donald J. Trump delivers remarks to members of the news media at the South Lawn of the White House before departing by Marine One with First Lady Melania Trump, in Washington, DC, USA, 15 October 2018. Trump travels to the Florida Pandhandle and Georgia to view damage from Hurricane Michael. Before departing, Trump said he had spoke to the Saudi King Salman regarding missing Washington Post contributor Jamal Khashoggi, and that US Secretary of State Mike Pompeo will meet with the Saudi King.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Steht Donald Trump am 6. November auch politisch im Regen? Bild: EPA/EPA

Was, wenn Trump die Wahl gewinnt – und was, wenn nicht?

Der Ausgang der Zwischenwahlen wird das Schicksal der USA in diesem Jahrhundert entscheidend prägen. Der Ausgang steht auf Messers Schneide.



Eigentlich sollte bei den Zwischenwahlen in den US-Kongress alles klar sein: Alle Umfragen sehen die Demokraten deutlich vorne, einige gar im zweistelligen Bereich. Donald Trump wurde vor zwei Jahren von einer Minderheit gewählt und seine Beliebtheitswerte liegen nach wie vor deutlich unter 50 Prozent.

epa07043888 Protesters demonstrate in opposition to US President Donald J. Trump's nominee to be a US Supreme Court Associate Justice Brett Kavanaugh, in the Russell Senate Office Building atrium on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 24 September 2018. Kavanaugh has been accused of sexual misconduct by two women.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Frauenprotest in Washington. Bei den Wählerinnen kommt Trump sehr schlecht an. Bild: EPA/EPA

Dazu kommen die Wut der Frauen, die dreisten Lügen, die permanenten Skandale und das Chaos im Weissen Haus. So gesehen müssten die Demokraten zumindest eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus erreichen, selbst den Senat könnten sie erobern.

Erste Indizien sprechen denn auch dafür: Die Beteiligung an der vorzeitigen Stimmabgabe befindet sich auf Rekordhöhe, ebenso die Registrierung der Stimmberechtigten. All dies spricht für eine «blaue Welle». Die Umfrage-Experten beziffern denn auch die Wahrscheinlichkeit eines demokratischen Siegs auf 84 Prozent.

Und doch: Auch vor zwei Jahren sahen alle Prognosen-Gurus Hillary Clinton als sichere Siegerin. Die Republikaner unternehmen zudem alles, eine «blaue Welle» zu verhindern, und greifen dabei tief in die schmutzige Trickkiste: Sie hindern beispielsweise Schwarze, Latinos und Indianer daran, ihr Wahlrecht auszuüben. Gerade diese Minderheiten wählen traditionell mehrheitlich demokratisch.

FILE - In this July 26, 2018, file photo, Georgia Secretary of State Brian Kemp appears during a unity rally, in Peachtree Corners, Ga. Former state Rep. Stacey Abrams has accused Kemp of suppressing access to the polls as their race heats up with roughly one month before the Nov. 6 election. But Kemp says Abrams and allied liberal activists are twisting his record of guarding Georgia elections against voter fraud. (AP Photo/John Amis, File)

Will Schwarze am Wählen hindern und Gouverneur von Georgia werden: Brian Kemp. Bild: AP/FR69715 AP

Die Grand Old Party (GOP) profitiert zudem massiv vom bestehenden Wahlrecht: Wie in der Schweiz haben die Stimmen der bevölkerungsreichen Bundesstaaten deutlich weniger Gewicht als die der bevölkerungsarmen. So wie ein Appenzeller bei nationalen Wahlen ungleich mehr Einfluss hat als ein Zürcher, zählt die Stimme eines Wählers in North Dakota mehr als die eines Wählers in Kalifornien. Gerade in den Kleinstaaten haben die Republikaner ein deutliches Übergewicht.

Dazu kommt das sogenannte «Gerrymandering». Darunter versteht man das Phänomen, dass in den USA Wahlkreise teils willkürlich und grotesk so eingeteilt sind, dass eine Partei – in der Regel die GOP – davon profitiert.

In den Zwischenwahlen dreht sich alles um Trump. Derzeit tourt der Präsident von einer Wahlkampfveranstaltung zu nächsten. Seine Fähigkeit, seine Basis zu begeistern, ist unbestritten. Die Skandal-Wahl von Brett Kavanaugh in den Obersten Gerichtshof hat zudem die republikanische Basis ebenfalls mobilisiert. Es ist daher durchaus möglich, dass die Demokraten am 6. November wie vor zwei Jahren mit leeren Händen dastehen.

President Donald Trump waves after speaking at a campaign rally Friday, Oct. 19, 2018, in Mesa, Ariz. Trump is in Arizona stumping for Senate candidate Martha McSally. (AP Photo/Matt York)

Wahlveranstaltung in Iowa: Hier ist Trump in seinem Element. Bild: AP/AP

Gelingt es der GOP, in beiden Häusern des Kongresses die Mehrheit zu behalten, dann wäre dies ein grosser Sieg von Donald Trump. Er würde keinen Moment zögern, dies auch auszuschlachten. Konkret würde dies bedeuten:

1. Die Russland-Affäre versandet

Die Arbeit von Sonderermittler Robert Mueller ist nach wie vor die grösste Bedrohung für Trump. Bisher hat eine republikanische Mehrheit verhindert, dass auch die Abgeordneten und die Senatoren ihre Aufsichtspflicht wahrgenommen haben.

Behält die GOP ihre Mehrheit, dann wird Trump seinen Justizminister Jeff Sessions – er ist in der Russlandfrage befangen – entlassen und einen Nachfolger einstellen, der seinerseits Mueller feuern wird. Ob Trump mit den Russen im Wahlkampf kooperiert hat und die Justiz behindert hat, wird dann kaum mehr zu beurteilen sein.

2. Obamacare wird rückgängig gemacht

Obamas Gesundheitsreform wird von den Republikanern gehasst. «Abschaffen und ersetzen» («repeal and replace») war denn auch so etwas wie ein Schlachtruf der GOP in den letzten Jahren. Der erste Versuch, Obamacare zu meucheln, ist letztes Jahr missglückt. Mit einer Mehrheit in beiden Häusern dürfte der zweite Anlauf gelingen.

3. Steuern

Die Steuerreform ist der bisher grösste Erfolg der Republikaner in Trumps Amtszeit. Bei den Wählern kommt sie jedoch nicht gut an. Zudem hat sich wegen der Steuergeschenke an Unternehmen und Superreiche die eh schon marode Situation der Staatskassen nochmals verschlechtert. Bei boomender Wirtschaft zeichnet sich ein Rekorddefizit ab.

Trotzdem liebäugeln Trump und die GOP bereits mit einer weiteren Steuerreform, schliesslich hat Gott die Republikaner geschaffen, um Steuern zu senken. Es wäre so beispielsweise möglich, dass die Grundstücksteuer abgeschafft würde, ein weiteres Geschenk an die Superreichen.

4. Verschärfung der geopolitischen Konflikte

Der Handelskrieg mit China verschärft sich, Experten sprechen bereits von einem neuen Kalten Krieg. Ohne Kontrolle des Kongresses wächst die Gefahr, dass dieser Konflikt weiter eskaliert. Trump zumindest gebärdet sich bereits jetzt wie ein Kalter Krieger: Er beschimpft nicht nur die Chinesen, sondern auch seine Alliierten.

Trump will auch Verträge aufheben, die den Weltfrieden sichern. So hat er über das Wochenende erklärt, er wolle den Vertrag, der zur Verschrottung der atomaren Mittelstreckenwaffen geführt hat, wieder aufheben. Bereits jetzt sind die Hardliner wie Sicherheitsberater John Bolton im Vormarsch. Ein Sieg der GOP hätte wahrscheinlich zur Folge, dass die letzten «Erwachsenen» im Weissen Haus, etwa Verteidigungsminister Jim Mattis, das Feld räumen müssten.

Eine «blaue Welle» würde alles ändern

Erhalten die Demoskopen diesmal Recht und trifft die «blaue Welle» tatsächlich ein, dann sieht dies alles ganz anders aus. Selbst schon eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus würde die Macht des Präsidenten stark einschränken. Trump könnte dann weder neue Steuergesetze beschliessen noch Obamacare abschaffen. Er müsste mit sogenannten «executive orders» regieren, die weit weniger Gewicht haben als vom Kongress verabschiedete Gesetze.

FILE - In this June 21, 2017, file photo, special counsel Robert Mueller departs after a meeting on Capitol Hill in Washington. Mueller is shedding more attorneys. Two prosecutors detailed to the Russia investigation are returning to their duties in other parts of the Justice Department. The moves come after two other attorneys left the team over the summer. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Robert Mueller in Aktion. Nach den Zwischenwahlen wird sein erster Bericht erwartet. Bild: AP/AP

Vor allem aber müsste Trump die Arbeit von Untersuchungsausschüssen fürchten. Unter der Führung eines Demokraten könnten sie nicht kastriert werden, wie dies derzeit der Fall ist. Der Job des Sonderermittlers wäre auf jeden Fall gesichert.

Nicht nur die Russland-Affäre könnte so Trump gefährlich werden. Auch seine Vermischung von privaten mit Staatsgeschäften dürfte ein Thema werden. Aktuelles Beispiel ist das FBI-Hauptgebäude in Washington.

Dieses Haus steht an zentraler Lage, es zerfällt jedoch buchstäblich. Mit dem Segen des FBI hat die Obama-Regierung daher einen Deal mit einer privaten Immobiliengesellschaft abgeschlossen: Ihr baut ein neues Gebäude auf der grünen Wiese und erhält dafür das begehrte Grundstück in der Stadt.

FILE - This Feb. 3, 2012, file photo shows FBI headquarters in Washington.  Congressional Democrats say they have evidence that President Donald Trump personally directed subordinates to scrap a long-planned relocation of FBI headquarters from downtown Washington to the suburbs. In a letter Thursday, Oct. 18, 2018, Democratic lawmakers say Trump's direct involvement presents a brazen conflict of interest. Trump owns a downtown hotel across the street from FBI headquarters that could face competition if the FBI's current location is opened to private redevelopment. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, File)

Lottrig: Das FBI-Hauptquartier in Washington. Bild: AP/AP

Nun ist dieser Deal von der Regierung aus unklaren Gründen rückgängig gemacht worden. Es besteht jedoch der begründete Verdacht, dass Trump persönlich diesen Rückzug angeordnet hat.

Der Grund dafür sind private Interessen: Ein privater Investor wird das ehemalige FBI-Hauptgebäude abreissen und einen Komplex mit Geschäften und einem Luxushotel erstellen. Weil sich das Gebäude direkt gegenüber dem pompösen Trump-Hotel in Washington befindet, hat der Präsident Angst vor Konkurrenz.

Sollte sich dieser Verdacht in einem Untersuchungsausschuss bestätigen und sollte zudem der Sonderermittler nach den Zwischenwahlen einen vernichtenden Bericht abliefern, dann könnte es für Trump sehr eng werden. Schliesslich erklärt sein ehemaliger Chefstratege Steve Bannon jedem, der es hören will: «Verlieren die Republikaner, wird der Präsident impeached.»

Trump unter Druck

Ihr glaubt gar nicht, an wie vielen Fronten Trump kämpfen muss

Link to Article

Der Kampf um die Seele der Amerikaner hat begonnen

Link to Article

War's das, Donald Trump?

Link to Article

5 Gründe, warum sich die USA und Russland immer ähnlicher werden

Link to Article

So macht diese Sängerin Trump fertig

Play Icon

Video: srf/SDA SR

Das könnte dich auch interessieren:

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Diese Schweizer TV-Box macht dem Streit um Replay-TV ein Ende

Link to Article

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

68
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bodicore 24.10.2018 05:54
    Highlight Highlight Wann sind den die definitiven Wiederwahlen in der USA ?
    1 0 Melden
  • Jazzdaughter 23.10.2018 13:36
    Highlight Highlight Was mir unverständlich ist, ist dass die Medien zu wenig über die republikanischen Bemühungen berichten, gewisse Bevölkerungsgruppen an der Wahl zu hindern. Selbst in Watson wird das nur in einem Nebensatz erwähnt. Dabei ist das zutiefst undemokratisch und sollte eigentlich ein grösserer Skandal sein. Wenn die Behauptung stimmt, dann hiesse das doch dass es keine freien Wahlen mehr sind. Das ist kein "Trick", das ist Manipulation und besorgniserregend.
    15 3 Melden
  • Fubie 23.10.2018 00:01
    Highlight Highlight die republikaner werden mit grossem vorsprung gewinnen. die umfragen sind nichts wert.

    27 24 Melden
    • rodolofo 23.10.2018 09:27
      Highlight Highlight Fake News!
      ...
      Fake News?
      ...
      Maol luege.
      12 4 Melden
  • T13 22.10.2018 23:11
    Highlight Highlight Die haben auch bush zweimal gewählt.
    Ich glaub es war die times die damals titelte "kann amerika wirklich so dumm sein?"
    Tja jetzt können sies nochmals allen zeigen.
    🤷🏻‍♂️
    40 6 Melden
  • René Obi 22.10.2018 21:23
    Highlight Highlight Ich fürchte die Demokraten gewinnen. Und der Widerling im Weissen Haus wird mit Hilfe des inzwischen rechten Bundesgerichts die Wahl für ungültig erklären lassen. Zumindest in einigen Staaten mit knappen Entscheidungen.
    6 15 Melden
    • rodolofo 23.10.2018 09:30
      Highlight Highlight Widerlinge aller Länder, vereinigt Euch!
      Aber da gibt es ein Problem:
      Widerlinge KÖNNEN SICH GAR NICHT VEREINIGEN!
      (nur scheinbar können sie das)
      DAS ist ihr Schwachpunkt!
      DORT können wir sie entscheidend treffen.
      11 3 Melden
    • swisskiss 23.10.2018 18:44
      Highlight Highlight René Obi: Auch ein Gericht, egal welcher Stufe, egal welcher politischen Ausrichtung, kann eine Wahl oder das Resultat nicht annulieren, sondern lediglich die Neuauszählung der Stimmen verhindern.
      4 1 Melden
  • Vanessa_2107 22.10.2018 20:11
    Highlight Highlight Trump wird mit aller Macht versuchen zu verhindern,dass die Dems die Macht wieder übernehmen,zuviel seiner üblen Machenschaften würden dann ans Tageslicht kommen.(Er müsste endlich seine Steuern veröffentlichen, der Kavanaugh-Fall würde untersucht usw.usf) Die Russen könnten ja wieder in die Wahlen intervenieren,oder eben, Wähler werden daran gehindert abzustimmen.Falls dann die Dems trotzdem die Macht einer Kammer übernehmen sollten,könnte es Trump ja in den Sinn kommen,die Wahlen als ungültig zu erklären. Die vergangenen bald zwei Jahre haben gezeigt, dass mit Trump alles möglich ist.
    38 22 Melden
  • Skeletor82 22.10.2018 19:59
    Highlight Highlight „Indianer“? Den Irrtum von Kolumbus muss man heute nicht mehr verbreiten.

    Native Americans (amerikanische Ureinwohner), danke.
    26 42 Melden
    • Philipp Löpfe 22.10.2018 21:06
      Highlight Highlight Man kann es mit der political correctness auch übertreiben....
      69 28 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 22:27
      Highlight Highlight @ Skeletor82
      Ich bin stolz, ein Indianer zu sein!
      (Einer, der den Schmerz sehr gut kennt, da er sein Tippi sehr nahe beim Wasser aufgestellt hat.)
      How!
      6 13 Melden
    • Baba 23.10.2018 06:29
      Highlight Highlight Nein Herr Löpfe, "Indianer" hat in etwa die gleiche "Qualität" wie "Eskimo".

      Das hat nichts mit übertriebener Political Correctness zu tun, sondern mit einem kolonialistisch geprägten Wortschatz 😠
      23 15 Melden
  • Beat Galli 22.10.2018 19:44
    Highlight Highlight So ein grosser Titel.
    Wir haben gerade mal 2018, und Diese eineWahl soll alse das ganze Jahrhundert entscheiden?
    Schnell ein Jahrhundert zurück:
    Bis 1914 alles einigermassen gut, 4Jahre Weltkrieg, alles auf null, Weltwirtschaft brummt, Blackfriday alles auf null, Wirtschaft brummt, alles Braun, Weltkrieg alles auf Null,....
    In gerade mal 40Jahren.
    Dann 50 Jahre eiserner Vorhang, die einen Steinreich bei den anderen alles auf Null.
    Arabischer Frühling, alles auf gutem Weg, von Lybien über Syrien bis Afganistan alles auf Null...
    Diese Wahl wird bestimmt alles Ändern.
    65 4 Melden
  • vision27 22.10.2018 19:42
    Highlight Highlight Sie schreiben: "Die Republikaner unternehmen zudem alles, eine «blaue Welle» zu verhindern, und greifen dabei tief in die schmutzige Trickkiste: Sie hindern beispielsweise Schwarze, Latinos und Indianer daran, ihr Wahlrecht auszuüben."

    Es ist genau das Gegenteil; die Demokraten und mit ihnen alle Mainstream-Medien manipulieren alle Infos seitdem Trump Präsident ist. Hat man auch bei den Wahlen des Supreme Court Richters gesehen. Trump macht schon gute Arbeit. Wer vor ihm hat mit Nordkorea und Russland gute Kontakte geschaffen?
    43 96 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 22:44
      Highlight Highlight Genau das Gegenteil also?
      Aha! Soso... na ja!... Hmm...
      17 11 Melden
    • Valon Behrami 23.10.2018 00:09
      Highlight Highlight Zähle mir bitte eine Kompetenz von Trump auf.
      24 12 Melden
    • Vanessa_2107 23.10.2018 02:09
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 22.10.2018 18:34
    Highlight Highlight Wo ihr nur immer diese Bilder auftreibt, damit jeder Donald noch mehr hasst. 😂
    28 3 Melden
  • rodolofo 22.10.2018 18:21
    Highlight Highlight Da können wir ja nur darauf hoffen, dass "es" gut kommt, gut für unsereins natürlich!
    Unsereins first!
    11 7 Melden
  • ovialop 22.10.2018 18:13
    Highlight Highlight Ich habe nicht gewusst, dass meine Zürcher-Stimme an der Urne weniger zählt als die eines Appenzellers ?!? Weshalb ist das so? Ist das Demokratie? Ich dachte immer, die einfachste Form der Demokratie ist: 3Leute - 2Vorschläge - Abstimmen - Entschieden. Vor der Abstimmung zu fragen, woher jemand kommt ist - irgendwie Verdächtig!
    4 35 Melden
    • rodolofo 22.10.2018 22:49
      Highlight Highlight Da Appenzeller immer "Nääi!" stimmen, neutralisiert jeder Appenzeller DREI Genferinnen!
      Das darf doch nicht sein!
      Sagt den Appenzellern nicht, wann die nächste Abstimmung ist!
      Wenn sie fragen, dann antwortet:
      "Ein Geheeeimniis!"
      18 5 Melden
    • [CH-Bürger] 22.10.2018 23:41
      Highlight Highlight also, echt jetzt...?! dann empfehle ich einen Nachhilfekurs in Schweizer Staatskunde
      17 2 Melden
    • Bijouxly 23.10.2018 01:35
      Highlight Highlight Ständemehr. Relativ zur Anzahl Bewohner hat 1 Appenzeller logischerweise mehr Einfluss als 1 Zürcher.
      32 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 22.10.2018 18:12
    Highlight Highlight Schön wäre es ja wenn die Demokraten die Mehrheit gewinnen würden und dieses unbeschreibliche Ekel eines Präsidenten endlich in die Schranken verwiesen würde. Wie gesagt, es wäre schön, wenn da nicht das liebe Geld wäre. Trump ist eine Geldmaschine, diverse Unternehmen wie auch Private profitieren enorm davon und werden alles daran setzen, damit dieser Geldfluss nicht versiegt.
    58 33 Melden
    • swisskiss 22.10.2018 20:24
      Highlight Highlight zombie woof: Im Wahlkampf der midterms, haben die Demokraten massiv mehr Spendengeld erhalten als die Republikaner. Das geht soweit, dass die Reps in Wahlbezirken die klar zugunsten der Dems gehen, die finanzielle Unterstützung durch die Mutterparei eingestellt haben, um mehr Geld in die umkämpften Bezirke zu leiten.
      18 4 Melden
  • Ueli der Knecht 22.10.2018 18:08
    Highlight Highlight Eigentlich geht es bei den anstehenden Midterms gar nicht um Trump. Er steht gar nicht zur Wahl.

    Aber so wie der sich aufführt, könnte man glauben, es ginge einzig um Trump. Er ist schon seit mehreren Wochen auf Wahlkampftour quer durch die USA.

    Den Republikanern bleibt gar nichts anderes übrig, als sich hinter ihm zu ducken und in Deckung zu gehen. Ein geschickter Zug von Trump, um dadurch die Kritiker in den eigenen Reihen mundtot zu machen, bzw. hinter sich zu scharen.

    Ich hoffe nur, dass Trump dann eine allfällige Blue Wave als persönliche, selbst verschuldete Niederlage empfinden wird.
    52 20 Melden
    • Snowy 22.10.2018 18:50
      Highlight Highlight Trump und Selbstkritik?

      Wir beide wissen, dass dies niemals eintreffen wird.
      84 14 Melden
    • Gähn 22.10.2018 19:02
      Highlight Highlight Eher taucht die Stadt R'Lye vor London auf, bevor Trump sich in Selbstkritik übt.
      17 5 Melden
    • David Steger 22.10.2018 20:03
      Highlight Highlight Ich denke eher, er würde das Ergebnis als "fake news" und Folge des "deep state" bezeichnen.
      27 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 22.10.2018 17:53
    Highlight Highlight Erstens
    Wurde mittlerweile zur Genüge bewiesen, das Recht und Volkswillen bei den Amis kein Cent wert sind.

    Will die GOP Trump als Sieger sehen, wird er siegen.

    Zweitens
    Wird es wirklich besser werden, wenn die Demokraten siegen?

    Ein Trumpel der zwar kein Stuss mehr ungestraft tun kann, aber die Regierung faktisch machtlos und nahezu handlungs unfähig ist?

    Trumpel wird auf gar keinen Fall sich egal wem beugen.
    Das hat er nie, wird es auch nie.

    Entweder werden die Amis den Irren los, oder sie stehen vor echt gewaltigen Problemen.
    Egal ob mit Dem oder Rep.
    20 40 Melden
  • walsi 22.10.2018 17:20
    Highlight Highlight Der grosse Irrglaube ist ja, dass sich unter den Demokraten was ändern würde. Unter Obama führte die USA an jedem Tag seiner Präsidentschaft krieg, das hat vor ihm keiner geschafft. Schon den Schlamassel in Libyen vergessen? Der geht voll auf Obamas un und Clintons Kappe.
    171 262 Melden
    • Electric Elefant 22.10.2018 17:48
      Highlight Highlight Mit Libyen hast ja recht... Ansonsten: Irak und damit verbunden der Aufstieg des IS, Afghanistan?
      Das hat er von seinem republikanischen Vorgännger geerbt. Und innenpolitisch würde sich durchaus etwas ändern. Obama war sicher nicht der Heilsbringer zu dem er vor der Wahl hochstilisiert wurde - aber dieser ewige unqualifizierte Obama-Whatsaboutismus mit den immer gleichen (unvollständigen) Argumenten, geht mir langsam aber sicher ziemlich auf den Geist! Lasst Euch mal was neues einfallen...
      130 37 Melden
    • elias776 22.10.2018 18:13
      Highlight Highlight Aha, wer hatte die Merheit in beiden Kammern? Jedenfalls nicht die Demokraten. Obama konnte seine Vorhaben (leider) oft nicht umsetzten weil die Republikaner immer abgeblockt haben.
      48 8 Melden
    • roger.schmid 22.10.2018 18:19
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr Magoo 22.10.2018 17:17
    Highlight Highlight Langsam sollte man den Umfragen im Voraus wirklich konsequent misstrauen. In der Schweiz sind auch einige Initiativen als abgelehnt tituliert worden von den Umfragen und dann doch noch angenommen worden.
    Ich glaube erst an diese "blaue Welle" und ein impeachement wenn es passiert ist.
    67 9 Melden
  • N. Y. P. 22.10.2018 17:06
    Highlight Highlight «Gerrymandering».

    Darunter versteht man das Phänomen, dass in den USA Wahlkreise teils willkürlich und grotesk so eingeteilt sind, dass eine Partei – in der Regel die GOP – davon profitiert.

    Hier würde mich mal btennend interessieren, wie grottesk da man vorgeht. Ein gäbiger Artikel dazu wäre toll.

    Item.

    Ich denke Trump wird noch irgendeinen aussenpolitischen Seich machen, um das Wahlumfragenruder noch rumzureissen.
    53 14 Melden
    • walsi 22.10.2018 17:14
      Highlight Highlight Der Artikel wird nicht kommen, man würde dann sehen, dass sich da beide Parteien nicht mit Ruhm bekleckern.
      44 36 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 22.10.2018 17:19
      Highlight Highlight Mein Lieblings Erklär-Bär:
      Play Icon
      54 11 Melden
    • N. Y. P. 22.10.2018 17:22
      Highlight Highlight Und wenn wir täubeln ?

      Würde dann der Artikel
      kommen ?

      Die Demokraten haben also auch Angst, dass die Weissen bald in der Minderheit sind ?
      12 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 22.10.2018 17:01
    Highlight Highlight "Der Ausgang der Zwischenwahlen wird das Schicksal der USA in diesem Jahrhundert entscheidend prägen."

    Jaja. Heute ist jede Abstimmung und jede Wahl ein Jahrhundertentscheid. Mir scheint, viele Journalisten haben die kritische Distanz zum Alltag verloren. Können diese Journalisten überhaupt noch gute Arbeit machen?
    309 102 Melden
    • äti 22.10.2018 18:57
      Highlight Highlight Karl33, "Heute ist jede Abstimmung und jede Wahl ein Jahrhundertentscheid" - ist aber so. Oder gibt es Abstimmungen über Brotaufstriche?
      7 9 Melden
    • DerRabe 23.10.2018 08:12
      Highlight Highlight „Oder gibt es Abstimmungen über Brotaufstriche?“ Die Hornkuh-Initiative kommt dem zumindest nahe...
      6 1 Melden
  • HeroOfGallifrey 22.10.2018 16:56
    Highlight Highlight Hoffe auf einen Sieg der Demokraten, fürchte den Erfolg der Republikaner...
    184 64 Melden

Hansjörg Wyss erklärt seine Milliardenspende: «Trumps Umweltpolitik ist eine Katastrophe» 

Der in den USA lebende Schweizer Unternehmer Hansjörg Wyss hat eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz gespendet. Im Interview erklärt er, warum er sich engagiert, weshalb er die Selbstbestimmungsinitiative der SVP ablehnt und wieso er nicht mehr ans WEF reist.

Er sorgte diese Woche weltweit für Schlagzeilen: Der Berner Milliardär Hansjörg Wyss schrieb in der «New York Times», dass wir den Planeten retten müssen – und er deswegen eine Milliarde Dollar für den Umweltschutz spendet. Was treibt einen Menschen an, der Milliarden für gute Zwecke ausgibt?

Herr Wyss, was gab den Ausschlag, gerade jetzt so viel Geld für die Umwelt bereitzustellen?

Hansjörg Wyss: Das war eine gemeinsame Idee von meiner Stiftung, der gemeinnützige Organisation «The Nature …

Artikel lesen
Link to Article