SRF-Arena

Moderator Jonas Projer diskutierte mit Thomas Matter (SVP), Ruedi Noser (FDP), Jean Ziegler und Jacqueline Badran (SP). Bild: screenshot srf

Tote Kinder im Kongo, Mani Matter und die Moral – der «Arena»-Zoff zu Glencore und Steuern

Trägt die Schweiz eine Mitschuld an der Armut Afrikas? Ist Steuervermeidung legitim? Die neusten Enthüllungen aus den «Paradise Papers» zur Offshore- und Rohstoffbranche warfen Fragen auf, die für zünftigen Streit zwischen SVP-Banker Thomas Matter und Drittwelt-Freund Jean Ziegler sorgten.

18.11.17, 00:15 18.11.17, 18:19

Eins vorneweg: Es gibt für bürgerliche Politiker angenehmere Themen für einen Auftritt in der «Arena», als wenn es um die Machenschaften des Zuger Rohstoffriesen Glencore geht. Dieser war von Moderator Jonas Projer eingeladen worden, einen Vertreter in die Sendung zu schicken – Glencore lehnte ab. Einen Konzern zu verteidigen, der mit vergifteten Böden, Schmiergeldzahlungen und Ausbeutung in Verbindung gebracht wird und selber die Öffentlichkeit scheut, ist kein Spass.

In der Sendung, welche sich nebst Rohstoffhandel auch mit Steuervermeidung und der Ungleichheit auf der Welt befasste, fiel diese undankbare Aufgabe zwei Zürcher Politikern zu: FDP-Ständerat und Unternehmer Ruedi Noser sowie SVP-Nationalrat und Banker Thomas Matter. Ihnen gegenüber standen SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und der streitbare Soziologe Jean Ziegler aus Genf, ehemaliger SP-Nationalrat sowie UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

Die Polit-Sendung begann für einmal mit Musik:

«Dene wos guet geit
giengs besser
giengs dene besser
wos weniger guet geit.»

Mani Matter

Diese Zeilen sang der 1972 verstorbene Troubadour Mani Matter im Video-Einspieler. Das nachdenkliche Lied zur Frage, ob eine gerechtere Welt möglich ist, eröffnete eine engagiert geführte Diskussion, deren Teilnehmer sich zwar meistens zuhörten, aber nichts schenkten.

Schweizer Unternehmen verhielten sich weltweit vorbildlich, meinte SVP-Nationalrat Thomas Matter zu Beginn der Sendung – und gab sich als weit entfernter Verwandter des Berner Liedermachers zu erkennen. «Ich sehe das Problem nicht», meinte Matter. Die Firmen würden schliesslich Arbeitsplätze in armen Ländern schaffen und so für Wohlstand sorgen. Ausserdem sei der Dritten Welt am meisten geholfen, wenn es der Ersten Welt gut gehe, ergänzte er später.

Video: streamable

Das wollte SP-Frau Jacqueline Badran nicht durchgehen lassen. Die Schweiz mache sich auf verschiedene Arten mitschuldig an Armut und Ungleichheit auf der Welt: Das Bankgeheimnis schütze weiterhin afrikanische Diktatoren und deren Familien dabei, Gelder aus ihren bitterarmen Ländern wegzuschaffen. Und das Steuerregime ziehe Rohstofffirmen an, welche in Afrika auf dubiose Weise wirtschafteten.

Beim Thema Steuern schob FDP-Ständerat Noser den schwarzen Peter an die Europäische Union weiter. EU-Staaten wie Irland oder die Niederlande seien viel stärker für die umstrittenen Steuerpraktiken internationaler Grosskonzerne verantwortlich als die Schweiz.

Diesem Argument Nosers stimmte Jacqueline Badran zwar zu. Mit einem Ökonomie-Abschluss der St.Galler Wirtschafts-Kaderschmiede HSG ausgestattet, wies sie in einem flammenden Plädoyer aber darauf hin, dass das momentane weltweite Steuersystem mit seinen Offshore-Oasen sämtlichen Volkswirtschaften schade.

Video: streamable

Die Strategie der bürgerlichen Vertreter Noser und Matter, beim Thema Steuervermeidung jeweils auf stossendere Beispiele aus anderen Ländern zu verweisen, fasste Moderator Jonas Projer nach einem Drittel der Sendezeit prägnant zusammen: «Wir nicht, und die anderen auch.»

Nach der zahlenlastigen, stark wirtschaftlich argumentierten Startphase hatte Jean Ziegler einen starken Moment, als er Grundsätzliches ansprach. Die Haltung, die anderen seien schliesslich Halunken, also könne man auch ein Halunke sein, sei die schlimmstmögliche Haltung. «Wir müssen verteidigen, dass die Schweiz Gutes tut für die Welt.» Das Offshore-Geschäft entziehe den Staaten dringend benötigtes Geld, das dann bei den Geberstaaten etwa für die verheerende Hungerkrise im Osten Afrikas fehle.

Video: streamable

Und noch etwas anderes bewirkte Ziegler: Seine Erzählungen aus den humanitären Katastrophengebieten der Dritten Welt wie dem Ostkongo liessen erahnen, wie selbstbezogen und abstrakt Diskussionen über globale Themen von Schweizer Politikern sonst geführt werden. Der in der Wolle gefärbte Linke Ziegler – er diente in Genf einst als Che Guevaras Chauffeur – brachte eindeutig Farbe in die «Arena».

Ebenso emotional wie Zieglers Plädoyer für eine bessere Welt war Ruedi Nosers Empörung über die umstrittene Parteinahme Zieglers für den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro. Die international kritisierten Militärprozesse gegen Maduros politische Gegner hatte Ziegler in einem Zeitungsinterview verteidigt: «Ich habe mich für die Schweiz geschämt, als ich das gelesen habe», so Noser.

Video: streamable

Die zunehmend von gegenseitigen Unterbrechungen geprägte Diskussion an den Stehpulten erhielt nach einer Dreiviertelstunde eine willkommene Unterbrechung. Publikumsgast George Estermann, Teamleiter Logistik, kündigte an, er wolle sich «mit einfachen Worten» ausdrücken.

Der Profit sei immer vor der Moral gekommen: «Jetzt ist es Zeit, die Moral wieder etwas in den Vordergrund zu stellen». Jeder im Saal trage wohl ein «Ohrenplämpeli» oder sonst ein Schmuckstück aus Gold: «Daran klebt Blut und eigentlich müssten wir es fortwerfen», meinte Estermann.

Video: streamable

Den bürgerlichen Diskussionsteilnehmern unterstellte er, die Möglichkeiten der Schweiz kleinzureden. Das Land habe es schliesslich in nur 150 Jahren geschafft, vom Armenhaus Europas zu einem der reichsten Länder der Welt zu werden: «Wir sollten nicht sagen, die Schweiz kann nichts tun.» Eine junge Frau aus dem Publikum gab Estermann recht: Was die Schweiz gegen die Armut tun könne, müsse getan werden.

Die Vehemenz, mit der FDP-Mann Ruedi Noser auf die Wortmeldung von Logistiker Estermann und der jungen Frau reagierte, wirkte unsouverän: Er griff diese «Normalbürger» argumentativ an, als wären sie rhetorisch geschliffene Politiker.

Danach leitete ein Einspieler-Video zum letzten Thema des Abends über: der Konzernverantwortungs-Initiative. Sie will Schweizer Unternehmen eine Sorgfaltspflicht auferlegen, sich auch im Ausland an Mindeststandards bezüglich Menschenrechten und Umweltvorschriften zu halten. Die Initiative will Betroffenen das Recht geben, in der Schweiz gegen fehlbare Konzerne zu klagen.

Thomas Matter wollte davon nichts wissen. Die Initiative zeige einmal mehr, «dass gut gemeint das Gegenteil von gut ist». Die Initiative schade dem Werkplatz Schweiz. Diese Kritik konterte Andreas Missbach von der NGO Public Eye gekonnt. Mit dem «Untergang des Werkplatzes» habe man schon 1877 gegen das erste Fabrikgesetz argumentiert, welches Kinderarbeit verbot.

Video: streamable

Die Diskussion über die Konzernverantwortungs-Initiative drehte sich in der Folge hauptsächlich um deren mögliche Umsetzung. Noser und Matter malten das bürokratische Monster einer Sorgfaltspflicht an die Wand, welche unverdächtige Schweizer KMUs durch Mehraufwand belasten würde.

NGO-Vertreter Missbach wies dieses Szenario als völlig übertrieben zurück. Die Sorgfaltspflicht komme nur bei Firmen zum Zug, welche in risikobehafteten Branchen wie etwa dem Gold- oder Rohstoffhandel tätig sind.

«Weshalb müssen sich Schweizer Unternehmen vor der Konzernverantwortungs-Initiative fürchten, wenn sie sich doch so vorbildlich verhalten, wie ihr immer behauptet?»

Jacqueline Badran

Über die möglichen Folgen einer Initiative herrscht selten Einigkeit. In den Diskussionen darüber entscheidet sich, ob sich das Ja- oder das Nein-Lager durchsetzt. Das Nein-Lager aus Ruedi Noser und Thomas Matter schien argumentativ noch nicht besonders sattelfest zu sein. Die von Matter erwähnte Sorgfaltspflicht für sämtliche Lieferanten entblösste Jacqueline Badran als unwahre Behauptung – sie gilt nur für direkte Tochterfirmen.

Badran gehörte denn auch der letzte Punktgewinn des Abends in Form einer rhetorischen Frage an Matter und Noser: «Weshalb müssen sich Schweizer Unternehmen vor der Konzernverantwortungs-Initiative fürchten, wenn sie sich doch so vorbildlich verhalten, wie ihr immer behauptet?»

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167Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pascal1917 20.11.2017 08:54
    Highlight Wenn es um Verhandlungen mit der EU geht sind SVP & FDP die ersten, die sagen die Schweiz soll stärker verhandeln, sich nicht unterkriegen lassen etc.

    Aber in dieser ARENA sagen sie „die kleine Schweiz kann nichts bewirken“.

    Finde ich etwas suspekt...
    8 0 Melden
    • FrancoL 20.11.2017 09:49
      Highlight Suspekt ist aber sehr höflich ausgedrückt!
      6 0 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 20.11.2017 11:03
      Highlight schön zusammengefasst.
      2 0 Melden
  • Posersalami 19.11.2017 20:43
    Highlight "ausserdem gehe es der 3. welt besser, wenn es der 1. gut geht."

    Der "Trickle Down Effekt" hat nicht funktioniert, funktioniert nicht und wir nie funktionieren.
    http://www.zeit.de/2016/32/globalisierung-kapitalismus-umverteilung-g20-gipfel-rechtspopulismus/seite-2

    Aber es ist klar, das ein Neoliberaler so argumentieren muss. Religiöse Ansichten werden selten von Fakten beeinflusst.
    11 1 Melden
  • TRL 18.11.2017 17:50
    Highlight Jeder Filmbösewicht hat ein Schweizer Konto. Wir Schweizer haben also sehr wohl die Welt verändert. Und unser Image in der Welt sollte uns mindestens so peinlich sein, wie Jean Zieglers Nachsicht mit kommunistischen Diktatoren.
    Und dann braucht's eben mehr, als nur am SRF zu behaupten, die Schweiz wär viel sauberer als andere Länder. Profit und Moral standen sich schon immer gegenüber. Darum sollten Politiker die Moral nicht den Religionen überlassen, sondern ENDLICH ihren Job machen: Wenn etwas komplett amoralisches komplett legal ist, dann sind sie es, die komplett versagt haben. FULL STOP.
    28 8 Melden
  • Mademoiselle Alexandrelle 18.11.2017 15:22
    Highlight Wurde uns als Kind nicht eingetrichtert, dass wir nicht lügen sollen, dass wir Sorge tragen sollen zur Natur und dass nichts kaputt vorsätzlich gemacht werden soll..? Unsere Kinder erziehen wir genau gleich...
    Wo ist diese Moral bei den lieben Konzernchefs und Politiker geblieben? Schämen die sich eigentlich nicht?
    Es ist ein Armutszeugnis für die Schweiz, für Europa!
    44 9 Melden
    • Bonzino 18.11.2017 18:08
      Highlight Den heutigen Jugendlichen wurde gesagt: werft Dosen und Flaschen aus dem fahrenden Auto, es wird sie schon jemand einsammeln. Da fängt es nämlich an!
      15 18 Melden
    • FrancoL 19.11.2017 12:00
      Highlight @Bonzino: Du stellst die heutige Jugend falsch dar, es gibt Extreme aber sie ist nicht schlechter als die Jugend vor 20 oder 30 Jahren. Jugend lernt von Vorbildern, sie setzt schnell einmal um was sie bei älteren Menschen sieht und übernimmt deren Nachlässigkeit.
      Also komm mir nicht mit der Schiene: die heutige Jugend macht dies oder das, nein sie macht das was wir Älteren ihr vorleben!
      6 1 Melden
    • Alterssturheit 20.11.2017 11:23
      Highlight Und an der HSG (und weltweit an Elite Unis) wird den Studenten eingetrichtert, sie seien die "kommende Elite".
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 12:34
    Highlight Es liegt an uns in der Schweiz etwas grossartiges zu bewirken: Das freiste Land der Welt muss sich endlich zu eben dieser bekennen. Das bedeutet Abwahl aller Abzockerschärgen und Aufbau hüben wie drüben für Kräfte, die lokalen Wohlstand in globaler Befriedung verstehen. Ein Beispiel: Ich schreibe von einem Iphone 4s. Es erfüllt fast tadellos alle Funktionen die ich brauche. Einem Steuersünder mehr Geld in den Rachen zu geben, fällt mir nicht ein. Okay, die könnten jetzt mein Handy töt...
    21 18 Melden
    • TRL 18.11.2017 16:51
      Highlight ...en. Und dann kauf ich mir halt ein Neues. Weil wirklich konsequent ist nicht mal Jean Ziegler.
      9 2 Melden
  • Madame Butterfly 18.11.2017 12:26
    Highlight "ausserdem gehe es der 3. welt besser, wenn es der 1. gut geht."
    gehts eigentlich noch arroganter? und es gibt tatsächlich menschen die ihm glauben?
    🤦🏿‍♀️🤦🏿‍♀️
    78 23 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 14:22
      Highlight Das ist eine bekannte Technik der Mächtigen, Ihre Sicht der Dinge auch von der Allgemeinheit nachgebetet zu kriegen.
      "Verhandlungen" eröffnen sie damit, dass sie sagen, was das Ziel ist, nämlich die Abarbeitung und Erfüllung ihrer langen Wunschliste:
      "Das Ziel ist, dass... usw."
      Darauf gibt es dann nur eine sinnvolle Antwort:
      Nein, DAS ist NICHT UNSER Ziel!
      Das ist IHR Ziel!
      Ich erkläre die "Verhandlungen" hiermit für beendet und wünsche Ihnen noch einen schönen Lebensrest. Tschüss!"
      19 6 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 15:26
      Highlight Ist etwa der gleich dumme Spruch wie: "mach Du mich glücklich, dann werde ich Dich auch glücklich machen".
      Immer das eine folgt dem anderen und zuerst natürlich stehen wir, dann die anderen.
      23 4 Melden
    • Firefly 18.11.2017 19:46
      Highlight Reiche Menschen denken grundsätzlich so!
      14 2 Melden
  • FrancoL 18.11.2017 11:48
    Highlight Wieso kann man nicht ehrlich sein? Zugeben dass es um unseren Wohlstand und unsere Plätze geht und da die Moral hinten anstehen MUSS?
    Die Begründung der Wirtschaft sind doch immer die gleiche: Wenn wir wirklich moralisch handeln würden, dann würden die anderen unseren Platz einnehmen und wir hätten Nachteile in Kauf zu nehmen.

    Also dann bitte:

    JA die Moral steht hinten an auch bei uns gilt:
    SWISS FIRST!

    Ich finde es abstossend wenn man versucht zu argumentieren, dass man nicht Schuld ist, nicht den Nachteil anderer billigend in Kauf nimmt. Damit handeln wird doppelt unmoralisch.
    61 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 14:27
      Highlight @FrancoL

      Du bringst die moralische Schiene im Sinne einer Erbschuld?

      Wie stehts da mit deinem Nick: "Franco" im Zusammenhang mit Italiens Verbrechen ... einige Schuld auf dir, also zeig nicht auf andere.
      7 25 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 17:05
      Highlight @Goreng; Keine Erbschuld, die Kinder sind vielleicht schon tot, die die das mit zu verantworten haben aber nicht!
      Du Kennst offensichtlich die jetzige Situation nicht, bitter die alte zu verkennen und die neue nicht zu kennen und dann auch noch wacker in die Tasten hauen.
      Aeussere Dich doch einmal zur Sache Glencor oder bist Du da nicht auf dem Laufenden, weil Du versuchst in den Analen zu suchen. Das läuft alles HEUTE ab und nicht auf dem Erbregisteramt.
      8 5 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 18:00
      Highlight @Goreng; Ich bin mir nicht so sicher, ob ich mir eine Erbschuld anhängen lassen kann, dies mit 2 nächsten Verwandten mütterlicherseits die als Partisanen gekämpft haben und einer davon nur knapp im KZ dem Tod entrinnen konnte.

      Ich bin aber ganz sicher dass viele Deiner Verwandten sich gegen den Faschismus ins Zeug gelegt haben und diesen schon fast im Alleingang besiegt haben.

      Du kannst auf andere oder auf ein Nichts zeigen, doch befürchte ich dass Du nur auf zweites zeigen kannst, auf DICH.
      8 4 Melden
    • Firefly 18.11.2017 20:10
      Highlight Goreng, Geld wird auch vererbt
      3 2 Melden
  • LeChef 18.11.2017 11:47
    Highlight Jean Ziegler ist ein peinlicher Märchenonkel, der sich gerne selbst reden hört und jeweils im Strom seiner Anekdoten verloren zu gehen droht. War schön, dass Ruedi Noser ihm die Meinung gegeigt hat; da wusste er gleich nichts mehr zu sagen und hat sich betreffend Maduro ausgeschwiegen. Jay Badran hat mir gefallen, eine der wenigen Linken die weiss, wovon sie spricht.
    34 94 Melden
    • blaubar 18.11.2017 12:21
      Highlight Im Gegensatz zu Ruedi Noser, hat Ziegler all die Dinge (inkl. Diktatoren) mit eigenen Augen GESEHEN. Die Frage ist, wer glaubwürdiger ist.
      69 23 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 12:42
      Highlight Nachdem Sie nun schön auf den Mann gespielt haben. Können Sie nun auch Gegenargumente zu Ziegler Märchen vorbringen oder glänzen Sie mit dem Spiel auf den Mann und vergessen um welchen Ball es geht?
      Vermutlich müsste man Ihnen auch einmal die Meinung geigen, denn mit Argumenten scheinen Sie mehr als nur knapp unterwegs zu sein.
      48 16 Melden
    • LeChef 18.11.2017 13:51
      Highlight Franco, lies nur kurz das hier durch...: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/heftige-kritik-an-jean-zieglers-unterstuetzung-fuer-maduro/story/12961948

      (btw, das Interview ist leider - oder zum Glück - mittlerweile hinter der Paywall)

      ...und sag mir, dass der Typ keine Schande für unser Land ist.

      I'm out..
      13 31 Melden
    • Echo der Zeit 18.11.2017 13:55
      Highlight Na Ja - Ziegler hat sicher mehr gesehen als Herr Noser und kennt die Materie auch einiges Besser.
      31 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 14:25
      Highlight @blaubar:

      Die drei Schweden, die zu Zeiten der Roten Khmer ihre Sozikollegen besucht haben dort, haben nur Frieden "gesehen" (Buch: Pol Pots Lächeln)

      @FrancoL:

      Vgl. Posts weiter unten ... scrollen ...
      10 17 Melden
    • blaubar 18.11.2017 16:09
      Highlight @Goreng: Sorry, ich weiss nicht, was du mir sagen willst. Ich bin auch überhaupt kein Sozialist.
      8 8 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 16:46
      Highlight @Le CHEF: Mit solchen Argumenten bist DU OUT, das ganz sicher. Es geht hier nicht um Maduro, sondern um eine Thema rund um die Ausbeutung in Afrika.
      Allerdings reihst Du Dich bestens ein unter den Menschen die gerne abschweifen um nicht Farbe zu bekennen.
      Da könnte ich Dich glatt an die Schweizer Regierung erinnern die Massgeblich zB für die Raffinerie in Collombay einstand, die weitgehend zur Bearbeitung von Gaddafis Oel diente, das um Dich an wenig in die Realität zurück zu holen.
      Eine Schande sind die die sich hinter Ausweichmanöver verstecken, doch was soll man sonst erwarten.
      23 7 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 16:48
      Highlight @Goreng: Und was genau soll ich scrollen, nachdem ich mit Dir eigentlich nicht im Gespräch bin?
      7 6 Melden
    • i schwörs 19.11.2017 04:52
      Highlight LeChef, danke für das ungefragte Psychogramm von J. Ziegler. Bloss, hier geht es nicht um Ziegler. Von dem her ist Dein Kommentar deplaziert. Versuch doch nicht, die Debatte vom Thema wegzureissen: hier geht es nicht um Ghaddaffi, nicht um Maduro, und nein, auch nicht um J. Zieger. Punkto Badran bin ich mit Dir einig, sie hinterliess einen sehr guten Eindruck (was aber in dieser Runde auch nicht schwer war, angesichts des SVP-Rosarotbrillenträgers, und des FDP-Nosers, der nicht mal über die UNO Beschlüsse Bescheid wusste (das Beste war: "persönlich finde ich ja, dass Ziegler zT Recht hat").
      10 1 Melden
  • i schwörs 18.11.2017 11:21
    Highlight Laut SVP Mann muss man nichts tun, da alles bereits vorbildlich läuft. Laut FDP-Mann gibt es Probleme, aber man kann eh nichts tun. Es ist immer dasselbe: kommen Ideen, was gegen Misstände zu tun wäre, heisst es entweder "eh kein Problem" oder "s ist zwar schlimm, aber man kann eh nichts tun". Haben diese Leute eigentlich auch Ideen, was gegen die grassierende Umweltzerstörung und unmenschlicher Ausbeutung zu tun wäre, oder können die nur NEIN sagen? Ausser bei Panama und Paradies, sowas mögen die. Die Initiative ist übrigens anzunehmen: setzt um, was in der UN beschlossen ist.
    84 18 Melden
    • Firefly 18.11.2017 20:18
      Highlight Genau, wenn man internationale Finanzkonstrukte wie auf Panama einfädeln kann, kann man auch das Gegenteil tun. Das Argumet, die Schweiz sei zu klein ist so was von heuchlerisch! Für eine Glencore scheint sie mal nicht zu klein zu sein
      11 0 Melden
  • TheDude10 18.11.2017 10:08
    Highlight Kampf dem "Raubtierkapitalismus"
    61 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 09:59
    Highlight Jean Ziegler hat den Mumm, die Dinge beim Namen zu nennen. Er ist eine grosse Stimme für die Entrechteten dieser Welt. Möge er der Welt noch lange erhalten bleiben.
    88 29 Melden
    • Pisti 18.11.2017 18:42
      Highlight Ja klar und befreundet mit Maduro der sein Volk hungern lässt.
      Minenarbeiter von Glencore im Kongo, hungern mal sicher nicht.
      8 22 Melden
    • TheDude10 18.11.2017 19:17
      Highlight Er ist halt alt und senil und findet Sozialismus steht über individueller Frriheit zb. auch in Cuba wo er zb. Die Unfreie Presse lobt ( was Schwachsinn ist) bis auf das sind seine Positionen verständlich.
      7 8 Melden
    • Burkis 18.11.2017 19:53
      Highlight Ja die sterben eventuell nicht an hunger aber trotzden bevor sie dreissig sind...
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 21:43
      Highlight TheDude und Burkis

      Euer Zynismus ist kaum zu übertreffen. Ihr seit der Typus Hamburger fressende Wohlstandskinder, deren Herz schon dermassen verfettet ist, dass es zum Denken nicht mehr reicht.

      Jean Ziegler polarisiert. Aber dieser alte Mann hat auch eine Message, die vom Herzen des Denkens kommt. Und für die er alles gibt. Hunger ist Mord.
      Wer das nicht verstehen will, ist ein gedungener Mörder. Ein Mörder, der nicht verklagt werden kann. Aber ein Mörder. Wollt Ihr das sein?
      11 4 Melden
    • Burkis 19.11.2017 14:41
      Highlight @ Noobs, mein Kommentar galt dem von Pisti und war keinesfalls zynisch gemeint...
      1 0 Melden
  • wasylon 18.11.2017 09:54
    Highlight Ziemlich verlogen wenn der stolze Träger des Muammar-al-Gaddhafi-Menschenrechtspreis über Moral und Profit spricht.

    Er lächelte mit Saddam Hussein, mit Kim Il Sung, er wurde vom «schwarzen Stalin» Oberst Mengistu, dem ­massenmörderischen äthiopischen Diktator, auserkoren, an einer Verfassung für sein Einparteien­regime mitzuarbeiten, und als der «strong man» von Zimbabwe, Robert Mugabe, 2002 nach gewaltsamen Enteignungen von Farmland Hungersnöte verursachte, lobte Ziegler: «Die Geschichte und die Moral sind auf Mugabes Seite.»
    41 65 Melden
    • Hansdamp_f 18.11.2017 11:13
      Highlight Wie wahr. Danke.
      32 23 Melden
    • i schwörs 18.11.2017 11:25
      Highlight Du meinst etwa so, wie SVP-Aeschi, der in Ertiräa auch umgeben von herzigen braunen Kindern nur noch freundlich in die Kamera lächelte? Herr Ziegler war in seiner Eigenschaft als UN Botschafter dort. Herr Aeschi in Privatmission.
      69 22 Melden
    • gelb 18.11.2017 11:31
      Highlight Beim Satz "stolzer Preisträger" habe ich aufgehört zu lesen. Bitte bei der Wahrheit bleiben.
      41 22 Melden
    • wasylon 18.11.2017 11:46
      Highlight @geld/ischwör Ziegler war nicht nur Preisträger sondern sass sogar in der Jury.
      11 9 Melden
    • wasylon 18.11.2017 11:52
      Highlight @gelb Leugner Jean Ziegler behauptet gerne die Auszeichnung nie bekommen zu haben. "Ich habe noch nie Preise akzeptiert und fange auch jetzt nicht damit an."Dies wiederholte er immer wieder, bis 2013 ein Video auftauchte, das ihn zeigte, wie er in Tripolis stolz den Preis in Empfang nahm.
      26 9 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 14:50
      Highlight @ wasylon
      Als Befürworter der No Billag - Initiative könntest Du hier wenigstens mal lobend erwähnen, dass dieser Ziegler-kritische Filmbeitrag aus der Küche von "10 vor 10", einer Hintergrund-Sendung des "Linken Staatssenders" SRG, stammt...
      Dass sehr viele Rechtsbürgerliche Machtstrategen Jean Ziegler weg haben wollen, kann ich sehr gut nachvollziehen!
      Er ist ja auch ein unbestechlicher, unbequemer Gegner des Global vernetzten Geldadels, dem sich Ghadafi halt nicht pflegeleicht unterordnete!
      In dem (und NUR in dem!) Sinne haben Ghadafi und Ziegler wohl tatsächlich etwas gemeinsam...
      18 9 Melden
    • wasylon 18.11.2017 16:24
      Highlight @rodolfo also die 100'000 Dollar für den "Menschrechtspreis" hat der "unbestechliche" Jean Ziegler gerne angenommen. Geld das von einem Massenmörder stammt.
      http://juedischerundschau.de/jean-ziegler-der-luege-ueberfuehrt-135910658/

      Ziegler ordnet sich nur Terroristen unter die seine Ideologie teilen. Oder wie erklärst du das 45jährige schweigen zum Bombenattentat auf Swissair-Flug 330. Obwohl er die Wahrheit kannte und den Deal mit der PLO einfädelte hat er es gegenüber den Angehörigen geschwiegen.

      https://www.nzz.ch/schweiz/jean-zieglers-geheime-mission-ld.4319
      9 13 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 16:53
      Highlight @ wasylon
      Du versuchst hier offenbar, die Person Ziegler systematisch zu demontieren...
      Ich habe irgendwann mal etwas gehört von wegen PLO und Ziegler, ist aber lange her.
      Die PLO ist immerhin eine legime Vertreterin für die Interessen der PalästinenserInnen.
      Wenn Ziegler gute Kontakte zu dieser Organisation unterhält und Deals mit ihnen ermöglicht, dann sollte man diese Möglichkeiten nutzen!
      Ich weiss nicht, was daran schlecht sein soll.
      oder ist die PLO der Satan und Ziegler der Beelzebub?
      11 5 Melden
    • wasylon 19.11.2017 00:32
      Highlight @Rodolfo Mit seinen taten schafft dass der heilige Jean schon selber, dazu braucht er mich nicht. Zumal er sich bei jedem antiwestlichen Diktator anbiedert.
      Er war ein Freund Ghadaffis und Castros und "dealte" mit der terroristischen PLO. Privat ging er Konkurs und übertrug sein Vermögen kurz zuvor noch seiner Frau. Politisch von der SP nicht mehr aufgestellt, ging er in hohem Alter noch für die JUSO ins Nationalratsrennen. Und so ein Mann gibt schwingt jeweils hoch moralische Reden. Ich finde es beschämend.
      1 8 Melden
    • rodolofo 19.11.2017 13:05
      Highlight @ wasylon
      In einem von Dir geposteten YouTube-Filmchen hat Ziegler doch erklärt, warum er Gespräche mit Diktatoren, wie Ghadafi einer war, nicht ausschlägt:
      Als Soziologe sei er geradezu verpflichtet, alle Sichtweisen und Akteure kennenzulernen, auch wenn sein Herz für die "Underdogs" schlägt!
      Das ist ja das grösste Problem von Sozialwissenschaftlern, dass sie von den herrschenden Eliten als "Links" wahrgenommen werden und sie dadurch keinen Zugang in die "Tempel der Macht" erhalten, oder mit unwichtigen Informationen abgespeist werden!
      Menschenfreund Ziegler schafft es offenbar doch!
      2 0 Melden
    • wasylon 19.11.2017 16:49
      Highlight @rodolofo
      Ziegler ist ein Notorischer Lügner. Auch wenn man es ihm Schwarz auf Weiss beweisen kann. Aber offenbar gibt es immer noch Jünger die seine Lügen glauben.
      Ein weiteres Beispiel:
      Im Dezember 1943, im Alter zehn Jahren, widerfuhr ihm angeblich jenes Ereignis, das Ziegler in seinem 14. Buch wiedergibt: Die Entgleisung eines Güterzugs der Deutschen Reichsbahn während eines Schneesturms im Bahnhof zu Thun, in der Herzkammer des angeblich so neutralen Schweiz. So schreibt er. Und Hansli, Augenzeuge, erkannte die Lüge von der lokalen Neutralität: Nazi-Waffen auf Schweizer Reise.
      0 2 Melden
    • wasylon 19.11.2017 17:00
      Highlight Dumm nur Jean Ziegler, ist der Einzige, der von diesem angeblichen Unglück weiss, der Einzige, der je deutsche Weltkriegswaffen auf Schweizer Boden sah, es gibt nichts Schriftliches darüber, nicht bei der Bahn, nicht bei der Wetteranstalt, nicht bei der Feuerwehr, nicht in den Archiven der Stadt und der Kirche, keine anderen Augenzeugen. Sogar Schwester meint, er habe alles erfunden.
      0 2 Melden
    • rodolofo 19.11.2017 17:02
      Highlight @ wasylon
      Und was soll jetzt die Lüge sein dabei?
      Mir hat mal ein alter Bauer im Luzerner Napf-Gebiet von seiner Dienstzeit im Gotthard-Massiv erzählt:
      Da seien Züge durchgefahren, von Hitler-Deutschland nach Mussolini-Italien, verschlossen und vollgestopft mit Kriegsmaterial.
      Alle wussten es!
      Und dann sei der Generalstreik passiert.
      Da hätten sie dann als Soldaten aufräumen müssen...
      Die Schweiz war für die Nazis nicht interessant und hat überall mit den Nazis kooperiert, wo das für die wichtig war.
      Vor allem DARUM wurde die Schweiz im 2.Weltkrieg verschont!
      Und das ist die Wahrheit.
      1 0 Melden
    • wasylon 19.11.2017 17:39
      Highlight @ rodolfo
      "Als Soziologe sei er geradezu verpflichtet, alle Sichtweisen und Akteure kennenzulernen"

      Der Unterschied besteht jedoch in Deskription und Präskription. Der wissenschaftliche Soziologe hätte vielleicht mehr versuchen sollen, objektiv zu beschreiben, statt Partei zu ergreifen.
      Ziegler ist für die Sozialwissenschaft nichts anderes als Erich von Däniken für die Astronomie. Nicht ernstzunehmen.
      Für den Politclown sind schon viele "sozialistische" Welten zusammengebrochen: Immer dann, wenn wieder einer seiner Dikatatorenfreunde von der Bildfläche verschwinden musste.
      0 3 Melden
    • rodolofo 19.11.2017 18:37
      Highlight @ Wasylon
      Wenn Du als Sozialwissenschaftler nicht fähig bist, freundschaftlich-vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen, dann wirst Du auch nichts erfahren!
      Insofern verpuffen Deine Vorwürfe an Ziegler, wie Fürze, die nur einen überriechenden Geruch hinterlassen.
      Wissenschaftler und Journalisten sind auch Menschen mit Gefühlen und Persönlichkeit!
      Du wirfst Ziegler im Grunde nur vor, dass er sich nicht für Blocher und Konsorten interessiert.
      Für Blocher interessieren sich doch schon genügend Andere!
      Ich kann Zieglers Präferenzen jedenfalls sehr gut verstehen.
      0 0 Melden
    • wasylon 19.11.2017 21:57
      Highlight @rodolfo
      Schön das Du jetzt zugibst das Ziegler und Gaddafi freundschaftlich-vertrauensvolle hatten😀 Also was sollte das vorherige Abstreiten?

      Möchtest Du mit Blocher vom Thema ablenken? Dabei steht Zieglers fragwürdiges Verhalten zur Diskussion,nicht mehr und nicht weniger.

      Vielleicht müsste ernsthaft überlegt werden, Herrn Ziegler den akademischen Grad abzusprechen. Denn immerhin beinhaltet das Tragen eines Professorentitels auch die Verpflichtung, Vorbild zu sein. Davon kann ja bei Herr Ziegler wohl keine Rede sein.
      0 0 Melden
    • i schwörs 20.11.2017 08:36
      Highlight Wasylon: selbst wenn alles puntko JZ so wäre wie Du sagst: was hat Ziegler's moralische Integrität mit der Diskussion zu Glencore und Paradise Papers zu tun? Was ändert Ziegler's Integrität am Gehalt der Argumente für ein schärferes Vorgehen gegen diese offensichtlichen Missbräuche? Darf Deiner Meinung nach nur noch Jesus selbst Verbesserungen vorschlagen? Was ist denn zB mit Blocher's Integrität, Stichwort "Blocher-Knopf". Also: bitte bleib bei der Sache, und lenke nicht ab. Das ist bewährte Populisten-Strategie: wenn man keine Argumente hat, kann man immer auf die Person schiessen.
      0 0 Melden
    • wasylon 20.11.2017 09:15
      Highlight @i schwör bei dem Artikel ist eine Arena Zusammenfassung bei der JZ Teilnehmer war. CB war nicht anwesend. Also kann ich mich sehr wohl über JZ Moralische Integrität äussern. Wenn einer ein verurteilter Lügner ist kann man seinen Aussagen wenig glauben schenken.
      0 0 Melden
    • rodolofo 20.11.2017 10:13
      Highlight @ wasylon
      Ich verrate Dir jetzt mal etwas ganz Persönliches:
      Ich bin selber eine Art "Kleiner Jean Ziegler".
      Wenn Du Beziehungen pflegst mit der "3.Welt", dann bekommst Du es mit Verhältnissen zu tun, die an den Frühkapitalismus erinnern, mit einer kleinen, aber extrem reichen Oberschicht, einer sehr schmalen Mittelschicht und verarmten Massen von verwahrlosten Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben und entweder total fatalistisch, oder extrem militant geworden sind.
      Wenn die Schweiz mit ihrer "Komplizenrolle" zusammen mit "der Mafia" so weiter macht, dann ist DAS unsere Zukunft.
      1 0 Melden
    • wasylon 20.11.2017 18:23
      Highlight @rodolofo dann hoffe ich dass Du als Ziegler jun. nicht auch 6 Millionen Fr. Schulden hast?! 😉 Mal ehrlich Ziegler ist einfach ein Heuchler. Seine Gesinnungsgenossen in Libyen, Kuba, Simbabwe und Venezuela waren oder sind seine Freunde. Offenbar ist "die Mafia" ok wenn sie sozialistisch daherkommt.
      0 0 Melden
    • rodolofo 20.11.2017 19:22
      Highlight @ wasylon
      Ziegler distanziert sich ja von Ghadafi!
      Vom Castro-Régime, oder vom Mauro-Régime distanziert er sich nach meinem Geschmack zu wenig, aber ich weiss auch, dass es sehr schwierig ist, in diesen Ländern eine Schweizerisch-Neutrale Vermittlungsposition einzunehmen!
      Da heisst es dann sehr schnell: "Dann geh doch zu den Andern!"
      Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass sich diese Länder in einem chronischen Bürgerkriegs-Zustand befinden.
      Dieser Bürgerkrieg bis hinein in kleinste Kampfverbände innerhalb von Grossfamilien hängt wiederum mit den knappen Ressourcen zusammen.
      1 0 Melden
  • Raembe 18.11.2017 09:45
    Highlight
    2. Die Weltwirtschaft ist nicht schön, aber sich ihr entziehen ist fast unmöglich. Oder wer verzichtet hier freiwillig auf sein Smartphone oder seinen Laptop, die voll sind mit seltenen Erden, Blut und Schweiss von modernen Sklaven. Wenn wir diese Firmen verurteilen, müssen wir uns auch selbst an der Nase nehmen, denn wir profitieren davon
    33 9 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 11:59
      Highlight Das mindeste wäre dann, dass wir nicht auch noch eines auf "moralisch" machen. Dass wir ehrlich Verantwortung übernehmen und nicht versuchen unseren Scheuklappenblick reinzuwachsen.

      Ein Matter ist der doppelte Totengräber der Moral, eine durch und durch fragwürdige Person.
      36 9 Melden
    • Echo der Zeit 18.11.2017 14:00
      Highlight Es wär ja nur schon Gut das die Leute nicht immer gleich das Neuste haben wollen - Besonders bei denn Smartphons - meines ist sieben Jahre Alt.
      12 1 Melden
  • Raembe 18.11.2017 09:45
    Highlight Klar es ist verwerflich was Glencore macht, aber das scheint mir fast schon normal in der heutigen Zeit. Apple, Nestle und etc. haben alle Dreck am Stecken, das soll es nicht verharmlosen oder gut heissen, es muss uns aber bewusst sein. Wer ein Smartphone hat, muss es mit sich vereinbaren das es seltene Rohstoffe drinn hat, die vlt von Glencore gewonnen worden sind, oder das Kinderarbeit oder miserable Arbeitsverhàltnisse ala Foccon im Spiel waren. Wer Zinnie Minnies kauft muss damit leben das Nestle Wasserquellen in armen Ländern kauft.
    21 14 Melden
    • gelb 18.11.2017 11:31
      Highlight Also soll man den Status Quo einfach so akzeptieren?
      35 9 Melden
    • Madame Butterfly 18.11.2017 12:19
      Highlight es gäbe alternativen! nur sind die meisten zu faul und bequem ihre gewohnheiten zu ändern.
      20 0 Melden
    • Raembe 18.11.2017 15:40
      Highlight @ gelb: Nein,aber mitschwimmen und sich darüber zu beschweren ist auch nicht ganz dauber
      12 4 Melden
  • _Lucky Luke_ 18.11.2017 09:44
    Highlight ,,Ein Kind, das jetzt in diesem Moment verhungert, wird ermordert. Es gibt keine Fatalität, der Mord ist menschengemacht.''

    Absolut richtig gesagt von Jean Ziegler. Ein beeindruckender Mann, auch wenn man mit seinen politischen Positionen oft nicht einverstanden ist.
    76 15 Melden
  • ströfzgi 18.11.2017 09:43
    Highlight Matter und Noser ... Sehen vor lauter Gier nur noch das Gute im Bösen. NESTLE - genau Herr Matter! - schickt Ihnen Geschenke. Dass Sie aber gleichzeitig für humanitäre Katastrophen verantwortlich sind, blenden Sie aus. Ich bin dem Kapitalismus überhaupt nicht abgeneigt, aber was die beiden Saubermänner da vertreten haben ist doch unter aller Sau. http://webdoku.bottledlifefilm.com/index.html

    Einen Ziegler - ob man ihn nun mag oder nicht - so runter zu putzen und jeweils ein "oh neeii" zu stöhnen, wenn er zu sprechen beginnt, zeigt die krankhafte Überheblichkeit der Beiden. Pfui!
    100 24 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.11.2017 09:40
    Highlight Noser und Matter sind die klassischen Helfeshelfer der anonymen Abzocker im Hintergrund: Kalt, aalglatt, nur auf den eigenen Profit fokussiert, zelebrieren sie ihren Kadavergehorsam und verkaufen diesen als Nüchternheit und Abgeklärtheit. Dabei sind sie innerlich völlig verhärtet und wirken irgendwie wie ferngesteuerte Gefühlszombies. Arme, reiche Leute...
    83 19 Melden
    • .:|HonigTroll|:. 18.11.2017 10:05
      Highlight Amen
      27 11 Melden
  • Bonzino 18.11.2017 09:38
    Highlight Wieso gibt es Kinderarbeit in Afrika? Scheinbar gibt es kein Gesetz dieser Länder dagegen. Wieso tragen fast ausschliesslich Frauen schwere Lasten? Die Männer werden wohl zu faul sein, um wirklich zu arbeiten. Es ist halt bequemer, sich mit Freunden zum Tee zu treffen. Ziegler verhaspelte sich mit seinen bildhaften Erzählungen, hat aber grundsätzlich recht. Aber, wieso gehen Firmen da hin? Es scheint keine Gesetze zu geben, und wenn, werden sie wegbezahlt. Das ist der Fehler dieser Länder. Die oberste Schicht schaut weg und lebt selbst in Prunk.
    27 41 Melden
    • Saraina 18.11.2017 10:20
      Highlight Jaha, nur gehören wir auch zu dieser obersten Schicht, die von der Kinderarbeit, der Steuerhinterziehung in diesen Ländern und den laschen Gesetzen profitiert. Und wenn ein Land seine Minen verstaatlicht oder auf fairen Bedingungen besteht, sendet Europa flugs die Armee. Und wenn der Diktator sein ertrogenes Geld sicherstellen will, bietet sich immer noch die Schweiz als sicherer Hafen an. Siehe Mubarak-Milionen.
      35 14 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 10:41
      Highlight Wir müssen ja mit den Leuten geschäften, die dort anzutreffen sind!
      Wenn dort ein Mafia-Boss das Sagen hat, MÜSSEN wir ihm die Referenz erweisen, denn sonst lässt er uns in seinem Slum nicht arbeiten.
      Ohne den Segen des "Häuptlings" sind wir bald tot, oder gekidnappt.
      Aber es sind eben auch sehr gute, sehr uneigennützige Leute dort anzutreffen!
      Sie arbeiten aber in NGO's.
      Mit wenigen Mitteln erreichen die erstaunlich viel!
      Und in diesen Menschen lebt das wahre Herz des Südens!
      Du wirst von einer Herzlichkeit überflutet, die Du nicht kennst! Und das macht Dir zuerst sogar etwas Angst...
      21 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 10:41
      Highlight Er verhaspelte sich (tat er das wirklich?) weil er dauernd unterbrochen wurde. Auch Badran, die wie immer Fragesteller und Publikum ernst nahm wie niemand anderer und immer wieder versuchte komplexe Dinge griffig zu erklären, wurde dauernd unterbrochen. Jonas Projer sollte hier konsequenter sein und die eine oder andere Minimalregel aufstellen.
      30 8 Melden
    • i schwörs 18.11.2017 11:36
      Highlight Bonzino: wieso gehen Firmen dahin? Weil sich dank der fehlenden Gesetze dort wunderbar Geld verdienen lässt, und wir dies zulassen. Klar kann man sagen: es sind ja die fehlenden Gesetze dort, die dies zulassen. Aber das ist nur ein Teil: wie verlogen ist es, bei uns zB Direkteinleitung von Quecksilber ins Trinkwasser zu verbieten, zugleich aber davon profitieren, wenn Firmen genau dies in fremden Ländern zun?
      25 8 Melden
  • rodolofo 18.11.2017 09:37
    Highlight Wieder mal sehr aufschlussreich, dass Matter DIESES Problem nicht sieht, obwohl es so riesengross ist, wie ein Eifelturm-hohes Minarett!
    Weil er es nicht sehen WILL!
    Und am liebsten würde er auch die Enthüllungen der Panama-Papers über die zwielichtigen Geschäfte eines globalen Netzwerkes aus Multinationalen Konzernen, 3.Welt-Diktaturen, Grossbanken, Anwälten, intransparent gesponserten Politikern und und und gar nicht sehen!
    "Ich mache meine Äuglein zu, und schon sind alle unangenehmen Tatsachen verschwunden!"
    Dafür reisst Matter seine Augen weit auf, sobald er einen AUSLÄNDER sieht...
    64 14 Melden
    • Thomas Binder 18.11.2017 10:27
      Highlight It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends on his not understanding it.
      (Upton Sinclair)
      44 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 10:37
      Highlight Er sieht es schon. Aber er verwedelt die Wahrheit. Spricht von strengen Gesetzen, die für Steuergerechtigkeit sorgen, erwähnt aber all die Schlupflöcher nicht, die diese Gesetze wieder aushebeln!
      27 2 Melden
  • Raphael Stein 18.11.2017 09:36
    Highlight ...Ausserdem sei der Dritten Welt am meisten geholfen, wenn es der Ersten Welt gut gehe,

    Umgekehrt wäre richtig. Wer rechnen kann ist im Vorteil.

    Den Ziegler würde ich eher als engagiert umschreiben. Bloss weil er etliche Wahrheiten unverblümt ausspricht muss er nicht als streitbar dargestellt werden. Stress und Streit haben meistens jene, die das nicht hören wollen.
    45 11 Melden
  • Thomas Binder 18.11.2017 09:32
    Highlight Dass wir Schweizer mit am meisten vom (US-)Imperialismus/Neoliberalismus, der Umverteilung von unten nach oben, von Süden nach Norden und vom Staat zum Privaten, profitiert haben, ist keine Frage. Er erledigt zuerst die Unterschicht und die ärmsten Staaten, zuletzt die Oberschicht und die reichsten Staaten. Unsere Unterschicht leidet bereits unter ihm und zuletzt wird er auch uns alle gegen die Wand fahren.
    42 11 Melden
    • Thomas Binder 18.11.2017 09:38
      Highlight Wir sollten die unglaubliche Macht der einzigen unbesiegbaren Supermacht, der öffentlichen Meinung, und der Vorbildfunktion nicht unterschätzen.

      Wir kaum wie jemand sonst vom Glück privilegierten Schweizer hätten es in der Hand, mit einer "New Swissness" in Politik, Wirtschaft und in einer freien demokratischen humanistischen Gesellschaft Standards in Moral, Recht und (sozialer) Gerechtigkeit zu setzen, an welchen die übrige Welt nicht tatenlos vorübergehen könnte.
      34 11 Melden
    • Thomas Binder 18.11.2017 09:51
      Highlight Wir dürfen uns von Eigeninteressierten nicht länger weismachen lassen, der "gerechte Moralische" müsse in einer apriori ungerechten unmoralischen Welt untergehen. Apriori ungerecht und unmoralisch sind nur etwa 1-3% der Menschen, an 97-99% ist die grösste Errungenschaft der Zivilisation, die Empathie, nicht spurlos vorübergegangen, auch wenn wir bisweilen daran zweifeln mögen.
      24 5 Melden
    • Thomas Binder 18.11.2017 10:38
      Highlight Wir brauchen das Selbstwertgefühl, die notwendige Selbstkritik und den Mut zum Fortschritt zu einer Schweiz als Brückenbauer und Vorbild in einer Welt, auf welche wir alle mit Recht stolz sein können! Die Weltöffentlichkeit sehnt sich heute verzweifelter denn je nach diesem "mutigen guten Beispiel".

      Arbeiten wir doch alle daran mit, für die Welt, für die Schweiz und für uns selbst!
      20 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 11:01
      Highlight "....unmoralisch sind nur etwa 1bis 3% der Menschen". Das möchte ich gerne glauben. Das Problem ist nur, dass diese 1 bis 3% alles Geld und alle Macht der Welt besitzen.
      20 3 Melden
    • Thomas Binder 18.11.2017 11:32
      Highlight Das Problem sind nicht diese 1-3%. Das Problem sind deren Lakaien. Hier wie fast überall im Leben ist nicht entscheidend ob wir gefühlt links, rechts, oben, unten, vorne oder hinter stehen, sondern ob wir Hirn, Herz und Rückgrat haben und deren Vorhandensein bei Bedarf auch öffentlich demonstrieren.

      "Wenn Du mir die Stiefel aufbläst, schlage ich Dir Geld."
      (Bildmetapher von Pieter Brueghel dem Jüngeren zur Kooptation, der Banalität des Opportunismus der (scheinintellektuellen) Stiefellecker der Mächtigen, ca. 1592)
      14 8 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:07
    Highlight "Dene wos guet geit giengs besser, giengs dene besser wos weniger guet geit." Ich korrigiere: "Dene wos guet geit, geits immer besser und besser, wües dene wos weniger guet geit immer weniger und weniger guet geit."
    30 8 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 09:52
      Highlight Da müsstest Du aber noch genauer definieren, was Du mit "guet" bzw. "nid guet" méinsch.
      Ich behaupte, dass dieses sehr materielle und oberflächliche "Gut" der überfressenen Konsum-Gesellschaft in Wirklichkeit ziemlich armselig und hohl ist.
      Diese Art von Fress-Reichtum ist arm in der Seele!
      Es mangelt an menschlichem Mitgefühl und an einer Wärme, die vom Herzen kommt!
      Diese SEELISCHEN Reichtümer finde ich aber interessanterweise vor allem dort, wo auch mehr materielle Armut herrscht...
      Darum ist für mich heute klar, wo ich hin will:
      Zu den "Armen", denn sie sind in Wirklichkeit reich!
      9 7 Melden
    • pinex 18.11.2017 11:22
      Highlight Mag sein aber wenn du so arm bist, dass du verhungerst oder an einem husten stirbst, bringt dich eben der seelische reichtum auch nicht weiter... Von beiden genug, dass wäre doch der ideal fall!
      11 1 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 14:02
      Highlight @ pinex
      Ja klar, allzu arm soll's dann doch nicht sein.
      Als ich als Öko-Fundi auf alle Annehmlichkeiten inklusive heizen und warm duschen verzichtete, konnte ich zwar die im Radio aus Rumänien gemeldeten Raumtemperaturen unterbieten, wurde aber auch nicht wirklich glücklich und entspannt davon...
      Ein "Goldener Mittelweg" für Alle wäre theoretisch möglich. Wenn wir die Rüstungsausgaben weltweit wenigstens halbieren würden, könnten wir uns sogar eine grosse Anzahl Super-Reiche problemlos leisten!
      8 1 Melden
    • pinex 18.11.2017 17:53
      Highlight Ja genau!
      2 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 08:57
    Highlight Gut, dass auch mal ein EU-Fan wie NR Noser die EU-Steuervermeidungsstaaten angeprangert hat: Irland, Niederlande, z.T. Belgien, Zypern, Luxemburg. LUXEMBURG! Und wer war dort lange Premierminister und hat die Briefkastenfirmen mitsamt ihren Helfern bis aufs Messer verteidigt? Jean-Claude Junker, der EU-Oberchef, der so gerne die Schweiz massregelt, nach dem Motte "den Druck immer schön hochhalten"? Dass die EU diese Steuervermeidung duldet, ja fördert ist für mich der wahre Skandal. Dann aber dem mittelständischen CH-Lohnempfänger Kohäsionsmilliarden abknöpfen! Igitt!
    26 7 Melden
  • N. Y. P. 18.11.2017 08:36
    Highlight Ganz, ganz tief innen.
    Im hintersten Winkel ihres Unterbewusstseins, wissen die Herren Thomas Matter (SVP) und Ruedi Noser (FDP), dass sie unethisch handeln.
    Es ist verwerflich, was der ganze Westen in Afrika angerichtet hat. Millionen für die Potentaten, Milliarden für den Westen.
    60 16 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 09:58
      Highlight Was mich besonders nervt an dieser "Ehrenwerten, Rechtsbürgerlichen Gesellschaft":
      Immer sagen sie, die Schweiz könne allein nichts machen, da sie viel zu klein sei. Ein Alleingang schade dem Werkplatz Schweiz.
      Ja, aber warum setzten wir dann diesen Alleingang bis in alle Ewigkeit fort?!
      Warum tun wir uns nicht mit Anderen zusammen, DAMIT wir endlich wirkungsvoll etwas machen können?
      Beziehungsweise anders gefragt:
      Was bringt uns eine Unabhängigkeit, die uns dazu verdammt, NICHTS machen zu können?
      Aber ich habe den schlimmen Verdacht, dass Matter "Worte statt Taten" vorzieht...
      23 11 Melden
  • Alice36 18.11.2017 08:32
    Highlight Die ganze Sendung war doch für die Katz. Wann immer jemand mit Geld wedelt macht sich Mutter Helvetia zur Prostituierten und legt sich auf den Rücken. Entwickelt sich ein Freier dann mal wirklich soweit das man ihn nicht mehr tolerieren kann entsteht hektischer aktivismus der nach ein par Wochen wieder abflaut oder dessen Konsequenzen halbherzig oder gar nicht umgesetzt werden. Darin sind ALLE Parteien gleich, je nachdem wer grad zu welchem Thema Eigeninteressen hat.
    40 11 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 10:00
      Highlight Nein, darin sind sich NICHT alle Parteien gleich!
      Jaqueline Badran würde sich sicher nicht hinlegen und wie ein kalter Fisch die Beine spreizen für Geld!
      Und für Jean Ziegler käme das auch wegen seinem hohen Alter kaum mehr in Frage.
      26 12 Melden
  • Kong 18.11.2017 08:29
    Highlight In der Schweiz wird generell mitgedacht und dank entsprechendem Bildungsniveau auch kritisch interveniert. Die Globalisierung ist ein unaufhaltsamer Motor und dessen Vertreter nutzen die Rahmenbedingungen aus. Das soll nichts entschuldigen aber das Umdenken/Umlenken braucht Zeit, welche arme Länder nicht haben. Störend ist die Heuchlerei, bei welcher lautstark Verbesserung propagiert wird, aber im Hintergrund munter anders gearbeitet wird (Stichwort Steueroasen, Korruptionsindex und Rohstoffe für Wegwerfkonsumgüter)
    18 3 Melden
  • 2fel 18.11.2017 08:19
    Highlight Das Offshore-Oasen System schadet doch nur deshalb weil sich die Politik auf einen moralischen, unverrückbaren Standpunkt stellt anstatt den Tatsachen ins Auge zu blicken und zu adaptieren und zu optimieren.

    Wie die Raubritter wird da geraubrittert und Leute werden von SWAT Teams zu unchristlichen Zeiten aus den Bettern und aus ihren Familien gezerrt während der Staat es sich erlaubt ganz öffentlich und schambefreit als Hehler und Schlimmeres aufzutreten.

    Und ansonsten ist für mich in dieser Diskussion einzig und allein die Prime Directive relevant ,-)


    10 5 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 10:06
      Highlight Stellt sich einfach die Grundsatzfrage, WELCHE von den beiden miteinander kollidierenden Gesellschaften höher entwickelt ist, als die Andere!
      Wenn Du mit "Höher entwickelt" die verschachtelten und unübersichtlichen Off-Shore-Firmenkonstrukte und die verwirrend verschachtelten "Toxischen Wertpapiere" meinst, welche 2008 zum Beinahe-Crash des Welt-Finanzsystems und damit auch der Weltwirtschaft geführt hätten, ja dann wären die Herren Matter und Noser tatsächlich Repräsentanten einer solchen "höher entwickelten" Gesellschaft...
      9 6 Melden
  • klugundweise 18.11.2017 08:15
    Highlight Logisch, dass die sogennant Bürgerlichen ihre Pfründe verteidigen und mehren. Nur dass sie bei Wahlen die Mehrheit haben zu Lasten der Bürger ist nicht logisch.
    38 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:29
      Highlight Es ist insofern logisch, dass die Neoliberalos immer mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Das macht gefügig. NR Matter hats gestern ja wieder gesagt: die Unternehmensverantwortungs-Initiative schade dem Werkplatz Schweiz! Was dem Werkplatz und den Arbeitsplätzen wirklich schadet ist der Ausverkauf unserer Firmen an ausländische Grossinvestoren. Mach jede Wette, dass die Chinesen in 1 bis 2 Jahren den Syngenta-Standort Schweiz schliessen und das Know-how mitsamt den Arbeitsplätzen nach China holen. Und was ist aktuell mit GE im Aargau? Was war mit der Alstom?
      26 6 Melden
    • äti 18.11.2017 10:09
      Highlight genau, wie Alusuisse, Papierfabriken ...
      14 5 Melden
    • Helona 18.11.2017 10:15
      Highlight WbL, bin ganz Ihrer Meinung. Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass sich mit den Folgen solchen Verhaltens (Zuwanderung) ganz prächtig Propaganda betreiben lässt.
      10 3 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 15:06
      Highlight @ Wölfli beim Lamm
      Dem Verkauf von von Syngenta an die Chinesen weine ich keine einzige Träne nach!
      Die Zukunft gehört ja ohnehin dem Gentech-freien Bio-Landbau!
      Dass das die altmodischen Chinesischen Apparatschiks und -Militärköpfe immer noch nicht gecheckt haben, liegt natürlich an ihrem technokratischen- und Gefühlskalten Charakter...
      Im Umgang mit dem Leben (also mit Menschen, Tieren und Pflanzen) braucht es aber nebst Technik und Wissen VOR ALLEM Gefühl!
      Mir machen die Chinesischen "Roten Ameisen" wenig Angst, denn sie werden am Ende unsere neuesten Bio-Innovationen kopieren.
      1 8 Melden
  • LYX 18.11.2017 07:41
    Highlight .... Dass es afrika nicht auf die reihe kriegt ist nun mal deren eigene schuld. Da sind weder die chinesen, noch alle anderen schuld. Und auch weitere milliarden an entwicklungshilfe (steuergeld) welche in zukunft dahin gehen nützen null und nichts. Die Mentalität der menschen kannst du nicht ändern. Jeder der die chance hat steckt das geld in die eigene tasche und schert sich einen dreck um seine landsleute. Leider.
    30 61 Melden
    • Fabio Kunger 18.11.2017 09:21
      Highlight Du kannst gar nicht wissen, ob Afrika sich selbst auf die Reihe kriegen würde, weil die Europäer seit über 500 Jahren in Afrika tätig sind und den Kontinent ausnehmen. Sklavenhandel, Kolonialisierung und heute Rohstoffe mit Multikonzerne.
      34 15 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:36
      Highlight Sie kriegens nicht auf die Reihe, weil sie von brutalen, bis auf die Knochen korrupten Clans regiert werden, die sich mit brutaler Gewalt an der Macht halten. Haben Sie die Glencore-Story dieser Tage nicht gelesen? Da werden für ein Apfel und ein EI Abbaulizenzen für Rohstoffe verscherbelt. Das Volk wird in den Minen halb zu Tode geschunden. Und was ihm am Schluss noch bleibt sind von Chemikalien vergiftete Böden und Gewässer. Oder leergefischte Küstengewässer, siehe Gambia.
      28 10 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 10:14
      Highlight Hättest Du diesen Spruch auch gegenüber Deinen Vorfahren geäussert, die sich damals in der als Armenhaus Europas bezeichneten Schweiz abrackerten und abmühten, ohne auf einen Grünen Zweig zu kommen?
      Wer AfrikanerInnen beleidigt, der beleidigt im Grunde nur sich selber!
      Ich hoffe, die heutigen Menschen in und aus Afrika haben die Grösse und Gelassenheit, solche Rassistischen Äußerungen, wie gerade eben, einfach zu ignorieren!
      Sie wissen ja, dass Schwarze sehr gut Fussball spielen-, umwerfend singen und tanzen- und äusserst kompetent und intelligent eine Supermacht regieren können...
      24 12 Melden
    • Saraina 18.11.2017 10:25
      Highlight LYX, stell dir vor, eine afrikanische Regierung verstaatlicht seine Rohstoffe und Minen und fordert faire Preise und Steuern. Wie lange glaubst du dass es geht, bis uns diese Regierung als der Inbegriff des Bösen verkauft wird, und die dortige Regierung zu Gunsten eines willfährigen Regimes aus der Welt geputscht wird? Zur Not sendet ein entwickeltes Land ein paar Eliteeinheiten, es wäre nicht das erste Mal.
      24 7 Melden
  • LYX 18.11.2017 07:40
    Highlight Wie sich alle immer unanständig über die chinesen äußern von links bis rechts ist schon fast abstrus im wissen dass jeder dieser politiker noch so gerne geschäfte mit ihnen macht. Nur sollte man bedenken dass die chinesen etwas weitsichtiger sind als unsere politiker und sich in erster linie um ihr eigenes land kümmern. Dieses andauernde china-bashing geht mir sowas von gegen den strich.....
    13 23 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:39
      Highlight Dass die Chinesen unser Know-How abkupfern und es dann mitsamt den hiesigen Arbeitsplätzen nach Hause abzügeln - das sollte ihnen gegen den Strich gehen. Und wenn dann die Chinesen dereinst das Sagen haben in der CH-Wirtschaft ist Schluss mit Demokratie und Sozialstaat! Das sollte ihnen zu denken geben, wenn auch gegen den Strich.
      25 3 Melden
  • Eagle21 18.11.2017 07:27
    Highlight Wenn Jean Ziegler behauptet, in Venezuela gehe alles mit rechtstaatlichen Dingen zu und her, hat er für mich jede moralische Deutungshoheit verloren. Fakt ist: Genau dort zeigt sich, dass die Rezepte des Sozialismus keinen einzigen Armen reicher, sondern einfach alle ärmer macht.
    Letzlich ist da unser System, obwohl es Nachteile hat, deutlich besser: Wenn jemand Apple oder Nike daneben findet, dann soll er eben kein I-Phone und keine Nikes kaufen.
    Im uebrigen findet sich Text - glaube ich - noch ein Fehler: Die Sorgfaltsprüfung erstreckt sich eben auch auf die Zulieferer, die Haftung nicht.
    20 15 Melden
  • next_chris 18.11.2017 06:55
    Highlight Warum spielt die Schweiz nicht eine Vorreiterrolle im Bau der Infrastruktur im suedlichen Afrika? Eisenbahn und Wasserkraftwerke, die Domaenen der Schweiz und dringenst benoetigt im Kongo, Zambia, Tanzania,.....
    Gleichzeitig Schulung der gebrauchten Fachkraefte und Ingenieure durch unsere Berufsschulen, Fachhochschulen, ETH,.. durch lokale Ableger.
    Anstatt nur bloed zu komentieren und sich wundern das Wasserbrunnen Afrika nicht weiter bringen
    29 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:41
      Highlight Diese Vorreiterrolle spielen doch schon die Chinesen, leise still und (un)heimlich.
      18 1 Melden
    • E7#9 18.11.2017 11:24
      Highlight Ähnlich wie als man diese Länder kolonialisierte? Einfach im Sinne, wir bauen Infrastruktur und zwingen mit Hilfe von westlichen Schulen unsere Kultur auf bis Afrika funktioniert. Nope. Und wir machen das natürlich alles gratis und ohne Selbstzweck. Der Steuerzahler kommt für die Investitionen auf? Haben wir demnach Fabi zugestimmt, damit die SBB in Afrika Schienen baut? Sorry, das ist nicht nur ideologisch verblendet sondern einfach auch falsch. Man sollte Afrika mit fairem Handel unterstützen und keine Hand bei Korruption bieten, sich aber endlich mal selber entwickeln lassen.
      10 3 Melden
    • next_chris 18.11.2017 22:05
      Highlight Bin nicht einverstanden damit. Es ist praktisch unmoeglich Investitionen nach Afrika zu holen, weder Banken noch PK noch irgendwer gibt Risikokapital nach SubSahara Afrika.
      Es geht nicht um kolonialismus zum Beispiel: Deutschland unterstuetzt eine Schule fuer Schiffskapitaene und Nivagatoren auf dem Kongo. Dazu importieren sie ihr Knowhow vom Rhein Donau. Ich finde das Top. Ingenieurwissen ist universell und hat nichts mit Politik zu tun, sondern bringt Knowhow.
      Man kann China moegen oder nicht, fakt ist, China baut die Infrastruktur hier und Europa schaut zu und findet sich moralisch toll
      3 0 Melden
  • next_chris 18.11.2017 06:43
    Highlight Es gibt keine Kinderarbeit im Kongo im Zusammenhang mit den grossen Mining Gesellschaften. Artisanal Mining ist nicht effizient, und produziert keine konstante Qualitaet und nur kleine Volumen. Artisanal Mining gibt es im Busch, weit weg von den grossen Minen und mit privaten libanesischen und chinesischen Geldgebern.
    Wir sollten froh sein dass Firmen die Balls haben und im Kongo investieren und Arbeitsplaetze schaffen, Royalties und Steuern zahlen und dabei gleichzeitig die Infrastruktur (Strasse, Strom, Spitaeler, Schulen,..) ausbauen.
    8 31 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 16:57
      Highlight Darf ich mich wundern und fragen woher dann diese tiefe Armut kommt obwohl nachweislich das Land viele Bodenschätze hat? Abgebaut wird, das ist nachgewiesen, wohin geht dann dieser faire Preis denn diese Firmen bezahlen, die vielen Steuern die sie bezahlen, wohin gehen die fairen Löhne der Minenarbeiter, die sollten ja auch zu einem florierenden Land Kongo führen.

      Ist es nicht so dass wenn dort investiert und redlich Steuern bezahlt werden das Land sich entwicklen müsste, schon sehr lange sich entwicklen?

      Man trifft da im Netz selten einen Spezialisten wie Dich und da ist man ganz Ohr.
      6 3 Melden
    • Pisti 18.11.2017 20:03
      Highlight Franco das Geld geht an den Staat DR Kongo. Was dieser mit dem Geld macht, liegt in dessen Hand. Zuerst bereichern sich mal Politiker daran, das wissen wir wohl alle. Deshalb entwickeln sich solche Länder auch nicht. Schau nach Venezuela, auch völlig verarmt, trotz riesigen Öl-Vorkommen.
      Dafür verantwortlich machen, kann man aber nicht, Glencore und andere Rohstoffgiganten.
      1 6 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 21:18
      Highlight @Pisti; Eben so ist es keine Verantwortung wahrnehmen. Es genügt nicht einfach zu zahlen, das ist nun mal eine kreuz falsche Meinung.
      Wenn ich in der Schweiz einen Auftrag vergebe so muss der Anbieter mir garantieren können, dass seine Unterakkordanten ihre Arbeiter richtig entlohnen und die Regeln einhalten. ER muss mir die garantieren sonst wird kein Geschäft gemacht.
      Nicht mehr und nicht weniger erwarte ich von einer Glencor bei sen Geschäften in Kongo.
      Es sei noch bemerkt dass Glencor bestens weiss dass alles abgesahnt wird und es ist ihnen egal. Aber dann sind sie mitverantwortlich.
      5 0 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 21:31
      Highlight @Pisti; Es ist schlichtweg unverständlich eine Meinung wie Deine zu lesen. Wenn man einen Vertrag eingeht und dafür etwas bekommt kümmert man sich also nicht was mit dem Geld passiert? Man könnte dies auch als Diebstahl bezeichnen dieses nicht interessiert sein, denn die Bodenschätze sind nicht Eigentum einer Regierung. Verstehst Du das? Glencor bezahlt eine dem Volk gestohle Ware!!! Und man kann dies auch nicht tolerieren mit der Begründung dass es sonst andere tun.
      Ist das so schwer zu verstehen?
      6 0 Melden
    • next_chris 18.11.2017 21:54
      Highlight Korrekt das Geld geht an den Staat und das ist dann ne ganz andere Frage.
      Als Firma ist es schwierig sich da einzumischen oder wie waers wenn Novartis der Stadt Basel vorschreibt wie ihre Steuern verwendet werden sollen.
      Der kritische Punkt liegt fuer mich in der Rolle des Staates, sprich Gecamines bei Minen im Kongo. Gecamines sollte die Minen ueberpruefen, loesungen fuer Artisanals finden, Ingenieure ausbilden und danach in die grossen Firmen einbringen.
      Mit Rohstoffen allein ist es nicht getan, es braeuchte auch Nachfolgende Industrien, z bsp fuer Kupferdraht oder Kabel.
      1 2 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 22:56
      Highlight @Next: Das mit Novartis und Basel ist der falsche Vergleich. Novartis zahlt da Steuern und nicht Schürfrechte. Wenn die Rohstoffe zu vernünftigen Preisen veräussert werden, können viele Programme finanziert werden. Das kann bis zu einem gewissen Grad durch die Rohstoffabnehmer beeinflusst werden, doch der Wille ist da an einem sehr kleinen Ort. Alles ist gut geschmiert und läuft zufriedenstellend ab, also was soll man einen solchen Mecano stören?
      Die Armut die sich breit macht wird eh von anderer Seite aufgenommen werden und die Folgen werden nicht im Haus Glencor abgearbeitet.
      4 0 Melden
    • next_chris 19.11.2017 04:32
      Highlight Glencore ist der groesste Steuerzahler im Kongo. Innerhalb der letzten 3 Jahre mehr als 1 Milliarde Steuern.
      12000 gut bezahlte Arbeitsplaetze.
      Im Mining bezahlt man: Steuern, Royalties, Exportsteuern, speziell die Royalties ubd Exportabgaben sind nicht manipulierbar.
      Doch man kann Novartis und Basel mit Glencore vergleichen.
      1 4 Melden
    • next_chris 19.11.2017 04:47
      Highlight Die Preise sind nicht wirklich manipulierbar. Kupfer und Kobaltpreise sind durch die LME boerse gegeben. Exportpreise einfach zu ueberpruefen da die Logistik via Dar es Salaam, Beira, Durban oder Walvis Bay klar ist.
      Wenn es Probleme gibt dann Coltan/Tin da sind die Volumen klein, Mining ist nur halb industriell und tief im Busch, die Logistik daher speziell in der Regensaison ein Albtraum. Aber in diesem Bereich gibt es viele internationale Organisationen die lokal ueberpruefen.
      Aber generell hat Coltan/Tin mining noch entwicklungs potential. Nur in diesem Bereich ist Glencore nicht aktiv.
      1 3 Melden
    • FrancoL 19.11.2017 09:31
      Highlight @next: Ich gehe einmal davon aus dass Du bewusst nichts begreifen willst. Das ist schade denn so schwer ist das ja nicht zu begreifen!
      Wenn Glencore 1 Mia Steuern und Abgaben bezahlt und praktisch nichts beim Volk, dem einzigen Eigentümer der Areale ankommt, dass ist es um so schlimmer. Es geht darum dass die Glencore Verantwortung trägt, Verantwortung dass der Eigentümer, der durch den Staat repräsentiert ist auch an den Einnahmen beteiligt ist und genau das passiert nicht. Nicht der Abgang der Zahlungen ist alleine wichtig sondern das Ankommen der Beträge beim Eigentümer.
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2017 09:36
      Highlight @next; Du versuchst schon in einer perfiden Art technische Argumente anzuführen um das was beim Geld verteilen nicht funktioniert zu decken. SRY dass ist mehr als nur lausig.

      Man kann als Beispiel den Wasserzins anführen den Kraftwerke an den schweizer Staat/Kanton bezahlen. Diese kann man bestens verfolgen, verfolgen wie Einzugsgebiete von diesem Wasserzins profitieren und die Öffentliche Hand mehr Geld zur Verfügung hat.

      Es steht nicht zur Diskussion, DASS bezahlt wird sondern dass das Geld beim Eigentümer nicht ankommt. ist das so schwer zu begreifen?
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2017 09:41
      Highlight @next: Wenn nun das Geld beim Eigentümer nicht ankommt dann trägt GLENCORE klar eine moralische Verantwortung! Ich gehe da nicht einmal auf das Thema Korruption ein, sondern auf die Tatsache dass bezahlt wird und nachweislich nichts ankommt, der Mittelsmann der Staat kassiert und „raubt“ das Geld.
      Wir müssen nicht weit gehen um ähnliches zu sehen, zB in Italien mit der Zweckentfremdung von Steuern, da macht der Staat teilweise auch was er will mit dem Geld und nicht was er sollte. Auch hier wird es moralisch abgestraft, nur der Steuerzahler ist da viel zu träge.
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    • FrancoL 19.11.2017 09:46
      Highlight @Next: Und herzlichen Dank dass Du bestens aufzeigst wie komplex der Rohstoffabbau ist, wie hochqualifiziert diese Abläufe sind.
      Und dann tust Du Dich und andere Beteiligte so schwer den einfachsten Sachverhalt beim Geldfluss zu begreifen. Es kann also nicht Dummheit sein, das hast Du mit der hohen Qualifikation bestens dargelegt, sondern pures moralisch verwerfliches Wegschauen.
      SRY dieses Verhalten können wir nicht gebrauchen, denn die Rechnung bezahlen wir alle indirekt OHNE an den Gewinnen gross beteiligt zu sein.
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    • next_chris 19.11.2017 18:55
      Highlight Also eine auslaendische Firma soll einer Afrikanischen Regierung sagen wie die Steuern zu verwenden sind?
      Finde das moralisch und ethisch nicht akzeptabel.
      Aber komm doch mal nach Kolwezi und wir diskutieren das direkt vor Ort.
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    • FrancoL 19.11.2017 21:51
      Highlight @next; Wir können uns auch gerne am Hauptsitz der Gencore treffen.
      Du bist so was von neben den Schuhen, wenn Du meinst dass die grossen Konzerne nicht einen Einfluss auf die Staaten haben können. Grosse Konzerne können sehr wohl, WENN SIE WOLLEN, Einfluss auf die vonIhnen getätigten Zahlungen nehmen und dies vor allem im Sinne einer zumindest partiellen Abgeltung im Sinne des Steuerzahlenden. Ich weiss nicht wie Du da überhaupt das in Frage stellen kannst, wo selbst in Europa, zB beim Aufbau der Autoindustrie in Spanien die Werke ihre Abgaben richtig eingesetzt wissen wollten.
      0 0 Melden
    • FrancoL 19.11.2017 21:56
      Highlight @Next; Du bist nicht der Einzige der Bescheid weiss, nicht der Einzige der abschätzen kann. Ob oder ob nicht ein moralischer Einsatz geleistet werden kann. Tatsache ist, dass etwas falsch läuft und wir in Europa im Gegensatz zu den USA und China die ersten Leidtragenden bei einer noch grösseren Armut in Afrika sein werden.

      Du scheinst mir eh viel zu viel auf Deine Umgebung fixiert und das ist für eine Beurteilung der Sachlage alles andere als von Vorteil.

      Die Weltgemeinschaft wird früher oder später den Korruptionssumpf etwas austrocknen müssen, ausser wir riskieren einige Bürgerkriege.
      0 0 Melden
    • next_chris 20.11.2017 16:21
      Highlight Es gibt unzweifelhaft Probleme, aber der Kolonialismus ist nicht ueberwunden in der Region. Es ist extrem schwierig und heikel, speziell aus Europaeischer Sicht Einfluss zu nehmen, und ich bin strikte dagegen dass westliche oder asiatische Firmen Einfluss nehmen sollten. Ein moegliche Aenderung muss aus Sub Saharan Afrika selbst kommen.... nicht aus Europa.
      0 1 Melden
    • FrancoL 20.11.2017 17:19
      Highlight @Next; Das kommt sie aber nicht, weil die die sie fördern sollten die sind die verlieren.
      Aber wenn wir weiter darauf setzen dass die Änderung von innen kommt, können wir noch getrost x Mia an Korruptionsgelder investieren.
      0 0 Melden
  • Schneider Alex 18.11.2017 06:11
    Highlight Grundsätzlich ist es zu begrüssen, wenn private Kapitalgesellschaften in Entwicklungsländern investieren. In vielen Ländern fehlen dafür die notwendigen Mittel und Risikoträger. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen aber so abgefasst sein, dass sie dem Land und seinen Einwohnern nützen und der Gewinn aus der Privatinvestition im Produktionsland besteuert wird. Da aber in vielen Ländern die institutionellen und rechtl. Voraussetzungen dazu fehlen, müssen die internat. Konzerne in die Verantwortung genommen werden. Das wird unter anderem mit der Konzernverantwortungs-Initiative angestrebt.
    26 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:46
      Highlight Vergessen die nicht die Rolle der Weltbank. Die verteilt Kredite an Afrikanische Staaten zum Bau von Infrastrukturen, die dann nur den ausländischen Grosskonzernen bei der Plünderung von Rohstoffen dienlich sind. Während das Land aber bei der Weltbank fortan verschuldet ist. Es ist auch diese Verschuldung, die diese Länder niederdrückt in Ihrer Entwicklung.
      10 4 Melden
  • Hugo Wottaupott 18.11.2017 05:32
    Highlight Grossspuriges Denken scheint IN zu sein. Sollen mal schauen dass im eigenen Land niemand weggesperrt und misshandelt wird.
    7 7 Melden
  • malu 64 18.11.2017 04:15
    Highlight Nicht nur die Schweiz, sondern alle reichen westlichen Staaten sowie manche Ölstaaten und vereinzelte Steueroasen tragen eine Mitschuld an der Ausbeutung der dritten Welt.
    Auch eine Mitschuld, das manche Eliten in afrikanischen Staaten durch Geld und Waffen oder sogar direkter militärischer Hilfe an der Macht gehalten werden, um ihre Bodenschätze an Multikonzerne zu verhöckern. Die Einnahmen dieser Bodenschätze sollte allen Einwohnern dieser Staaten nützen. Indem Bildung und Infrastruktur gefördert werden.
    Wir tragen auchveine Mitschuld, dass viele Leute aus jenen Ländern fliehen!
    20 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:48
      Highlight Jetzt verlangt ja die CH-Rüstungsindustrie, wieder Waffen an kriegsführende Länder liefern zu dürfen. Mit welchem Argument? die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze! Wenn wir uns nur nicht immer mit dieser Lüge erpressen liessen!
      12 4 Melden
  • blaubar 18.11.2017 02:36
    Highlight Ziegler gefällt mir. Er hat irgendwie eine übergeordnete Sicht, die nicht an Gesetzli und Geschäftli interessiert ist.
    Es geht um Menschlichkeit. Er ist auch der einzige, der echte Realitäten ins Studio gebracht hatte. Und darum geht es ja schliesslich, nicht um Gesetzlibiegen. Obwohl man den Eindruck hatte, dass manche regelrecht allergisch gegen diese Berichte waren.
    255 68 Melden
    • Wisegoat 18.11.2017 08:28
      Highlight In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Jüdischen Weltkongresses kritisierte Ronald Lauder die Ernennung Zieglers für einen Sitz im beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrats im Jahr 2008 und bezeichnete ihn als „selbsterklärten Menschenrechtsaktivisten“, der vor allem als „Unterstützer von Diktatoren wie Colonel Khaddafi in Libyen, Robert Mugabe in Simbabwe und Fidel Castro in Kuba“ bekannt sei.[
      19 13 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 08:59
      Highlight Menschen wie Ziegler brauchen wir dringend. Leider werden es immer weniger. Er theoretisiert nicht. Er erzählt von dem Elend das er in der "dritten Welt" selbst gesehen hat.
      26 14 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:51
      Highlight Der jüdische Weltkongress hat immer Recht. Die Holocoust-Schuld kann durch nichts getilgt werden, ausser man verzichtet über Generationen vom ersten bis ins hundertste Glied auf eine eigene Meinung, übrigens auch bezüglicher israelischer Politik.
      18 6 Melden
    • Hansdamp_f 18.11.2017 11:12
      Highlight Wenn man Freund ist von Maduro und seine Politik, die Hunderte verhungern lässt, blind verteidigt, ist man naiv, hat Doppelstandards und ist bestimmt nicht "menschlich" .
      14 9 Melden
    • E7#9 18.11.2017 11:40
      Highlight @Wölfli: Er erzählt vom Elend der dritten Welt und das zieht natürlich beim Publikum. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er ein Ideologe mit sehr radikalen Ansichten ist (er steht z.B. offen für den absoluten Kommunismus ohne Besitztümer etc.). Ziegler ist sicher ein intelligenter Mann. Die Welt braucht aber pragmatische Lösungen, keine extreme Ideologien.
      6 11 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 11:54
      Highlight Ich bin nicht oft Deiner Meinung, aber ich muss Dir Recht geben.
      Es wäre schön man könnte ehrlich sein, ehrlich sagen dass wenn es um UNSER Portemonnaie geht die Moral hinten ansteht und wir billigend wegsehen.
      Zumindest sollte man nicht doppelt unmoralisch handeln und behaupten, dass wenn wir wegsehen es diese Missstände nicht gibt.
      10 6 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 12:29
      Highlight Einige spielen auf den Mann Ziegler. Man kann ihn hinterfragen.
      Aber was für Argumente bringen denn diese Schreiberlinge zu den Vorwürfen die Ziegler in den Raum stellt?
      Können sie diese Argumente und Fakten entkräften oder sind sie ganz zufrieden, dass die Ziegler ans Bein pinkeln können?
      Ziegler ist umstritten, aber das ändert NICHTS an der Tatsache dass viele seiner Darlegungen richtig sind und auch selten widerlegt werden können. Ziegler in Sachen Gaddafi anzugreifen ist dann der Ausbund an Dummheit. In welchem Land steht genau die Raffinerie der Tamoil, Drehscheibe für libysches Erdöl?
      17 9 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 15:19
      Highlight Maduro wird sozusagen zu Mugabe 2.0.
      Allerdings ist auch zu hinterfragen, wie harmlos die Opposition in Venezuela tatsächlich agiert und an welchen Fäden die von der Regierung Trump in die 50er-Jahre zurück katapultierte USA zieht!
      Russland eilt hier einer angeblich "Sozialistischen" Regierung zur Hilfe und übernimmt als Gläubiger Schulden, nachdem es doch sonst eher faschistischen Militärdiktaturen zu Hilfe geeilt ist!
      Wie immer ist alles sehr undurchsichtig und verwirrend.
      Jean Ziegler gehört halt zu den unverbesserlichen Alt-Revolutionären, die noch an Links = Gut glauben...
      6 8 Melden
    • TheDude10 18.11.2017 21:21
      Highlight @rudolfo
      Du bringst es auf den Punkt. Er ist ein Sozialismus Romantiker. Im Vergleich zu den negativen Seiten der Neoliberalen, gewissenlosen Wirdschaftsbosse sind sie aber gering an der Zahl in vernachlässigbar. Wer der Umwelt bzw. der Welt schadet, schadet auch längerfristig uns
      2 2 Melden
  • blaubar 18.11.2017 02:31
    Highlight Man kann die Dinge immer irgendwie so drehen, dass man kein schlechtes Gewissen zu haben braucht. Darin sind manche Politiker echte Profis.
    Dabei geht es letztlich um Aufrichtigkeit, die von innen kommen muss. Kinderarbeit im Kongo geht nicht weg, wenn man die Augen schliesst und das Geld über x Finanzkonstrukte so wäscht, dass man am Zugersee nichts mehr davon spürt.
    224 38 Melden
    • rodolofo 18.11.2017 09:43
      Highlight Genau!
      Aber Moralisieren reicht nicht.
      Wenn wir die einzelnen Akteure in ihrem Umfeld genau beobachten könnten, dann würden wir sehen, wie sie schleichend in etwas hinein getrieben werden, aus dem sie dann nicht mehr herausfinden, weil sie sich ständig anpassen wollen, um nicht aufzufallen.
      Die Reichen vergleichen sich mit anderen Reichen und wollen beim Erwerb von Status-Objekten mithalten. Der Stammtischbesucher in der Beiz muss auch noch einen abfälligen Spruch über Ausländer fallen lassen, damit die Andern merken, dass er "Einer von Ihnen" ist, obwohl er tolle Ausländer kennt, usw.
      13 7 Melden
  • CreatorsWolf 18.11.2017 01:29
    Highlight Was soll dieser schwachsinn von wegen streitbarer soziologe jean ziegler? Nur weil sich jemand gegen das mainstream denken stellt
    169 79 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:11
      Highlight "streitbarer Soziologe" finde ich gönnerhaft, sprich von oben herab gesagt. Wenn den andern die Argumente und Antworten ausgehen, versuchen sie halt, die Leute ein bisschen lächerlich zu machen oder als "Wutbürger" zu diffamieren.
      14 9 Melden
    • Nuka Cola 18.11.2017 09:11
      Highlight Das ist wie mit Ganser, diesem bösen Halunken...
      9 12 Melden
    • FrancoL 18.11.2017 11:50
      Highlight Da leuchtet eben die Ideologie der Schreiberlinge auf. Ziegler ist unangenehm er bringt Beispiele am laufenden Band und das ist doch "streitbar". Einer der seine Dinge belegt, ist mehr als streitbar . . . .
      7 6 Melden
    • Pascal1917 20.11.2017 08:43
      Highlight Seine Positionen sind nicht schlecht, aber seine Nähe zu linken Diktatoren (Maduro als lupenreinen Demokraten bezeichnen) sind mir persönlich etwas suspekt. Ich habe den Eindruck, er schaut da zu sehr aufs Parteibuch.
      0 0 Melden
    • FrancoL 20.11.2017 09:48
      Highlight @Pascal1917; Er ist nicht der Entscheidungsträger, er ist ein Zeitzeuge, mit einer etwas gefärbten Brille. Aber er hat vieles gesehen und das ist für die Diskussion von Wichtigkeit.
      0 0 Melden
  • chicadeltren 18.11.2017 01:24
    Highlight Lustig. Bei Massenüberwachung ist die Badran dann ja wieder gegen das Prinzip "wenn du nicht zu verbergen hast, brauchst du dich ja nicht zu fürchten". Ein bisschen mehr Konsistenz wäre wünschenswert (auch bei den bürgerlichen Vertretern wo die umgekehrte Situation Maxime ist).
    28 88 Melden
    • blaubar 18.11.2017 02:32
      Highlight ganz schwacher Einwand. Sorry.
      63 24 Melden
    • paddyh 18.11.2017 03:10
      Highlight Schon einmal etwas davon gehört, dem Gegner die eigenen abstrusen Argumente unter die Nase zu reiben? Es scheint, dass sich damit halt Politik machen lässt und die SP muss sich zwangsläufig auf das Niveau der SVP hinunterlassen. Eigentlich tragisch, aber mir ist eine SP die Dreck wirft und dafür wieder klare Positionen einnimmt einiges lieber als dieses angepasste Bürgertum der letzten 20 Jahre.
      52 23 Melden
  • atomschlaf 18.11.2017 00:55
    Highlight Sorry, aber Diktatorenfreund Ziegler kann man ja wohl nicht ernst nehmen... 🙄
    48 130 Melden
    • karl_e 18.11.2017 01:11
      Highlight So lange es sich mit Diktatoren gut geschäften lässt, sind das allesamt gute Geschäftsfreunde unserer Konzerne. Da störst du dich gewiss nicht daran. Und dich soll man nun ernst nehmen?
      Ziegler machte imerhin keine Geschäfte mit Diktatoren. Mit welchen er "befreundet" war, kannst du mir sicher sagen.
      95 22 Melden
    • next_chris 18.11.2017 06:48
      Highlight Mugabe ist erstaunlicherweise immer noch bei einem grossen Teil der Bevoelkerung ausserhalb Zimbabwes sehr gut angesehen. Wohl historisch bedingt weil er das Land von den Weissen zurueckgeholt hat. Leider hat er (wie alle Afrikanischen Politiker) den Absprung verpasst, vor irgendwie 15-20 Jahren. Ich hoffe dasselbe wiederholt sich nicht in den angrenzden Laendern. Tendenzen sind leider ueberall da.....
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    • dondor 18.11.2017 08:51
      Highlight Der Ziegler ist nicht profitorientiert lieber atomschlaff, der nimmt niemandem was weg.
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    • Wölfli beim Lamm 18.11.2017 09:04
      Highlight @atomschlaf Das Problem ist doch, dass Diktatoren wie Gadafi, Mugabe usw. am Anfang ihrer Regierungszeit Hoffnungsträger für das Volk waren und auch einige soziale Verbesserungen durchgesetzt haben. Erst die Macht hat sie dann korrumpiert. Oder sie wurden selber von einem zutiefst korrupten Umfeld ausgebremst und haben schliesslich resigniert. Ziegler hätte das ev. auch noch so gesagt, wenn man ihn hätte ausreden lassen.
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    • pedrinho 18.11.2017 15:27
      Highlight @atomschlaf
      wenn du was veraendern willst, dann musst du selbst mit dem teufel ins bett.
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2500 Franken pro Monat für alle Zürcher – ein SPler erklärt, warum

Im Juni 2016 schmetterte das Schweizer Stimmvolk die Initiative für bedingungsloses Grundeinkommen ab. Jetzt bringt die SP-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Zürich das Thema wieder auf den Tisch – und fordert einen Pilotversuch.  Urs Helfenstein, Mitinitiant der Forderung, erklärt watson, warum es sich dabei nicht um eine Trotzaktion handelt.   

Nur knapp ein Jahr, nachdem das Schweizer Stimmvolk die Idee abgeschmettert hat, erlebt die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ein Revival. Diesmal soll jedoch nicht die Bevölkerung im ganzen Land in den Genuss von Gratisgeld kommen, sondern nur die Stadtzürcher und Stadtzücherinnen.

Der Gemeinderat hat gestern knapp ein Postulat der SP-Fraktion angenommen, das einen Pilotversuch auf Stadtgebiet fordert. Der Stadtrat hat nun zwei Jahre Zeit, die Forderung zu prüfen. watson …

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