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In this image released by Warner Bros. Pictures, Bradley Cooper portrays Navy SEAL Chris Kyle in a scene from

Bradley Cooper als «American Sniper» Chris Kyle. Bild: AP/Warner Bros. Pictures

Scharfschütze, der das Töten liebte

«American Sniper»: Die traurigste Mischung aus Arroganz und Ignoranz, seit es Kriegsfilme gibt



«American Sniper» ist der kommerziell erfolgreichste Kriegsfilm aller Zeiten und für sechs Oscars nominiert, darunter für den besten Film und den besten Hauptdarsteller. Klingt nach einem Streifen, den man gesehen haben muss. Und eines muss man dem jüngsten Film von Altmeister Clint Eastwood auch zugestehen: Er lässt niemanden kalt. Man liebt ihn, oder man hasst ihn. 

Ich habe ihn gesehen und muss gestehen, ich tendiere zu letzterem.

Bradley Cooper spielt darin Chris Kyle, den tödlichsten Scharfschützen der US-Militärgeschichte. Mindestens 160 Aufständische hat er im Irakkrieg ausgeschaltet und sich so den Übernamen «Legende» erworben. Cooper will «American Sniper» aber nicht als Actionfilm, sondern als Charakterstudie verstanden wissen. Die Frage ist, ob sich Chris Kyle dazu eignet.

Trailer «American Sniper»

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video: youtube/warner bros. pictures

Wird jemand ins Zentrum eines Kriegsfilms gerückt, geht man als Zuschauer davon aus, dass ihn die existenzielle Erfahrung des Tötens auf irgendeine Art und Weise verändert. Im Film entsteht in mehreren Szenen der Eindruck, als ob Chris Kyle mit sich selbst hadert. In seiner 2012 erschienenen Autobiografie, auf der «American Sniper» beruht, ist davon wenig zu spüren. Im Gegenteil:

«Ich hatte mich immer gefragt, wie es ist, jemanden zu töten. Nun wusste ich es: no big deal. (...) Ich liebte meinen Job und liebe ihn immer noch. (...) Alle, die ich erschossen habe, waren böse. Sie verdienten es, zu sterben. (...) Ich habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ziemlich schwarz und weiss, ohne viel grau.»

«Ich liebte den Krieg»

Regisseur Clint Eastwood ist dennoch überzeugt, dass ihm ein grosser Antikriegsfilm gelungen ist. Denn für ihn zeigt «American Sniper» exemplarisch, was «Krieg den Familien und den Heimkehrern antut». Im Film ist Kyle hin- und hergerissen zwischen seinen Pflichten als Vater und Ehemann einerseits und jenen als Mitglied der Spezialeinheit Navy Seals andererseits.

Dieser Konflikt nimmt auch in der Autobiografie einen prominenten Platz ein. Mehrere von seiner Frau verfasste Passagen legen nahe, dass ihre Ehe kurz vor dem Ende stand, als er 2009 endgültig von der Front heimkehrte. Die zwei gemeinsamen Kinder hatte sie bis zu jenem Zeitpunkt weitgehend allein grossziehen müssen. 

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Dass Chris Kyle entgegen den Wünschen seiner Frau vier «Tours» im Irak absolvierte, hatte mit seinem Pflichtgefühl zu tun:

«Als ich vor dem Urlaub meine Ausrüstung und mein Gewehr abgeben musste, kämpfte ich mit den Tränen. Meine Kameraden gingen zurück an die Front und ich fuhr nach Hause. Das kotzte mich an. Es kam mir vor, als ob ich sie im Stich lasse, mich vor meinen Pflichten drücke.»

Aber nicht nur mit seinem Pflichtgefühl:

«Ich liebte den Krieg und vermisste die Aufregung und den Nervenkitzel. (...) Wenn die Umstände anders gewesen wären und meine Familie mich nicht gebraucht hätte, wäre ich sofort zurückgegangen. Ich liebte es, ‹bad guys› zu töten.»

Auch das ist Chris Kyle

Eignet sich jemand, der so viel Spass am Töten hat, zur Hauptfigur eines Antikriegsfilms? Die Zweifel mehren sich angesichts anderer Passagen aus Kyles Autobiografie, die Clint Eastwood nicht berücksichtigte:

Für die Iraker hatte er nur Verachtung übrig. Egal, auf welcher Seite sie standen. Aufständische betrachtete er als «primitiv, verachtenswert und böse», die er «für immer hassen» werde. Mit den USA verbündete irakische Soldaten bezeichnete er als «inkompetent» und «erbärmlich». Irakische Zivilisten? «Ich kämpfte nicht für die Iraker. Die sind mir scheissegal.»

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Chris Kyle 2012 im Interview mit Fox News. video: youtube/Conservative Channel

Wofür kämpfte er dann? Für seine Kameraden, wie er immer wieder betonte: «Ich glaube, die Welt ist ein besserer Ort ohne diese Primitivlinge, die Amerikaner töten.» Kyle war Teil einer Armee, die ein Land besetzte, das nichts mit 9/11 zu tun hatte und keine Massenvernichtungswaffen mehr besass. Das muss ihm bewusst gewesen sein, als er diese Zeilen schrieb.

Fragt sich also, wer der Primitivling ist. Seine Freizeit im Irak verbrachte Chris Kyle laut eigenen Angaben mit «Videospielen, Pornos und im Fitnessraum». Wenn ihm langweilig wurde, überlegte er, mit welchen anderen Waffen er Aufständische töten und so etwas «Abwechslung» in seine Arbeit bringen könnte. 

So oder so ein Blockbuster

Bradley Cooper sagte anlässlich der Erstaufführung, er hoffe der Film werde nicht für eine «politische Diskussion über den Irakkrieg missbraucht». Es gehe um ein «Soldatenschicksal». Es ist naiv zu glauben, man könne einen Film über den Irakkrieg drehen, ohne eine politische Diskussion auszulösen – vor allem, wenn die Hauptfigur derart polarisiert. Trotzdem wäre es richtig, das Leiden der Veteranen zu thematisieren. Viele finden nie mehr ins Zivilleben zurück, Tausende nehmen sich jedes Jahr das Leben. Aber stellvertretend für sie das Leben Chris Kyles zu verfilmen, ergibt einfach keinen Sinn. 

Man glaubt es ihm, wenn er sagt, er leide nicht unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Auf die Frage eines Armeearztes, ob er irgendetwas bereue, was er im Irak getan habe, antwortete er: «Meine Reue gilt all jenen, die ich nicht retten konnte, Marines, Soldaten, meinen Kameraden. Ihr Verlust schmerzt mich noch immer.» Nach seinem Ausscheiden aus der Armee gründete er eine Scharfschützenschule und half Veteranen mit psychischen Problemen.

Was hältst du von «American Sniper»?

Chris Kyle taugt also nicht zum Antikriegshelden. Dessen ungeachtet war klar, dass nach dem durchschlagenden Erfolg der Autobiografie – sie war 20 Wochen auf Platz 1 der Bestseller-Liste der New York Times – auch der Film auf grosses Interesse stossen würde. Den tödlichsten Scharfschützen aller Zeiten mit all seinen verstörenden Ansichten wollte Clint Eastwood dem Publikum aber offensichtlich nicht zumuten.

Es wäre interessant, den Scharfschützen selbst zu fragen, inwieweit er sich in «American Sniper» wiedererkennt. Dazu wird es aufgrund einer tragischen Wendung des Schicksals nicht kommen: Chris Kyle wurde am 2. Februar 2013 in Texas von einem verwirrten Veteranen erschossen. Kyle hatte den mutmasslichen Täter in einen Schiessstand gebracht, damit der dort auf andere Gedanken kommt. Derzeit entscheidet ein Gericht, ob der Ex-Marine verrückt oder zurechnungsfähig ist.

«American Sniper» startet am 26. Februar nach der Oscar-Verleihung in den Deutschschweizer Kinos.

US-Promi-Streit über «American Sniper»

Filmemacher Micheal Moore («Bowling for Columbine»): «Mein Onkel wurde im 2. Weltkrieg von einem Scharfschützen getötet. Uns hat man beigebracht, dass Scharfschützen Feiglinge sind. Sie schiessen dir in den Rücken. Scharfschützen sind keine Helden. Und Invasoren sind noch schlimmer.»

Ehemaliger Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich: «Michael Moore sollte ein paar Wochen mit ISIS und Boko Haram verbringen. Dann würde er vielleicht American Sniper schätzen lernen. Ich bin stolz auf unsere Verteidiger.»

«Tut mir leid, dass ich noch einmal aussprechen muss, was offensichtlich ist: Ein Land anzugreifen, das unseres nicht angegriffen hat, ist widerrechtlich und unmoralisch. Die Geschichte wird hart über uns urteilen.»

Filmemacher/Schauspieler Seth Rogen («The Interview»): «American Sniper erinnert mich an den Film im dritten Akt von Inglorious Basterds.»

Ex-Vize-Präsidentschaftskandidatin und Tea-Party-Ikone Sarah Palin: «Gott schütze unsere Soldaten, vor allem unsere Scharfschützen. Linkes Hollywood: Während ihr eure Plastik-Trophäen streichelt, die ihr einander verleiht, und gleichzeitig auf die Gräber der Freiheitskämpfer spuckt, die euch das ermöglichen, denkt daran, der Rest Amerikas weiss, dass ihr unwürdig seid, Chris Kyles Kampfstiefel zu polieren ...»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 12.03.2017 00:51
    Highlight Highlight Der grösste Sniper aller Zeiten? Im Vergleich zu Simo Häyhä war dieser Typ fachlich wie auch menschlich ein schlechter Witz.
  • Zeit_Genosse 20.02.2015 19:13
    Highlight Highlight Nicht zum Film: Der echte Sniper hat Menschen abgeknallt. Er hat das zum Schutz seiner Mitsoldaten getan (Strategie im Krieg: Sniper überwachen und beschützen das Feld/Gebiet und eleminieren Ziele (Menschen), die die eigenen Soldaten töten wollen/müssen und reduzieren die Anzahl der eigenen Toten. Gibt es deswegen insgesamt weniger Tote? Oder er tat es weil er sonst abgeknallt worden wäre. Er war anscheinend gut bei dem was er tat und befohlen erhalten hatte. Manchmal hatte er auch Freude, weil ein getroffener auch das Überleben der Eigenen bedeutete. Manchmal hatte er Wut, weil der Feind seine Kollegen und Freunde tötete. Es tun sich weitere Fragen auf. Sind Sniper die schlechteren Soldaten? Sind Soldaten schlechte Menschen? Was passiert im Krieg mit Menschen? Was wenn sie töten müssen? Braucht es dazu einen Film?
  • SVRN5774 18.02.2015 17:12
    Highlight Highlight Ich verstehe echt nicht, wieso Soldaten, die andere Menschen töten und zerstören, als Helden gefeiert werden. :\ kann mir das bitte jemand erklären?
    Es ist mir egal, ob dieser Soldat mein Freund oder Feind ist, ein Mörder ist ein Mörder!
    • kiawase 18.02.2015 19:14
      Highlight Highlight @thompson ..hast du dein ticket in die usa schon im sack oder erlaubt das deine einfalt nicht
    • blueberry muffin 18.02.2015 20:02
      Highlight Highlight Die Ironie, zu sagen das "ohne Soldaten" Europa ein Nazi Staat wäre... erm nein? Ohne Soldaten hätte es nie Nazis gegeben. Hirn einschalten....
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 18.02.2015 15:56
    Highlight Highlight Ich sehe 9/11 im TV, Schnitt, bin im Irak. IRAK. Was hat das mit 9/11 zu tun? Egal, die Bösen sind dort! Die Stadt wurde natürlich evakuiert, nur die Bösen waren so doof um zu bleiben. Schiessen, schiessen. Es hat immer noch Böse. Mehr Schiessen. Es hat immer noch Böse. Egal, geh nach Hause, bin ja jetzt ein "Held" mit kaputter Familie, Alpträumen und Störungen. Ich helfe anderen, die gestört sind. Bumm. Tot.
    • kiawase 18.02.2015 19:15
      Highlight Highlight gute zusammenfassung
    • danmaster333 11.03.2017 18:07
      Highlight Highlight I rate 5/7
  • Stratosurfer 18.02.2015 15:17
    Highlight Highlight Solche Figuren werden in Kriegen an's Tageslicht gespühlt. Im zivilen Leben möchte wohl kaum jemand mit einer solchen Person zu tun haben.
  • sleeper 18.02.2015 14:11
    Highlight Highlight Der Film zeigt für mich vor allem eines: Es gibt keine Helden. Unter dem Strich gibt es nur Menschen die Dinge tun, manchmal aus (falschem?) Pflichtgefühl, manchmal aus Freude, manchmal aus purem Überlebenswillen. Wir glorifizieren sie, weil sie nach unseren Idealen handeln oder verachten sie, weil sie dies nicht tun. Rein objektiv gesehen hat keiner unsere Verehrung, aber auch keiner unsere Verachtung verdient.
  • Ilovepies 18.02.2015 13:57
    Highlight Highlight Ein unermesslich polarisierendes land. Die bandbreite von zutiefst primitiv bis himmlisch genial ist bemerkenswert. Den film habe ich gesehen (download), spannend, nervenaufreibend aber auch unglaublich falsch. Verstörend, traurig, demoralisierend. Oscar würdig? Niemals! Einziger zweck des films sollte sein, dass er zur diskussion anregt.
  • Raphael Bühlmann 18.02.2015 13:55
    Highlight Highlight Erinnert ihr euch noch an "Argo"? Den dramatisch übertriebenen, ausgeschmückten Film über die Rettung von in Teheran festsitzenden Botschaftsangestellten? Der bei den Oscars abräumte, wo dann Michelle Obama live zugeschaltet wurde, um dem Filmteam zu gratulieren? Zu einem Film, der ein äusserst gebildetes und zivilisiertes Volk ausschliesslich als "marg bar āmrikā" schreiende Wahnsinnige dargestellt hatte?
    Traurig, aber wahr: American Sniper ist nur eine Neuauflage einer solchen Geschmacklosigkeit. In diesem Sinne: "God save our troops" ...
    • AdiB 18.02.2015 14:33
      Highlight Highlight das lustige bei der us armee ist. das sie auch glauben für gott und das sie den willen gottes vertretten.
      sie beten vor den schlachten und bezeichnen sich gerne als die rechte hand gottes.
      theoretisch gesehen ticken die wie all die religiös motivierten terroristen.
  • mrgoku 18.02.2015 13:54
    Highlight Highlight das ist ein hollywood streifen. was erwarten die zuschauer denn? lol
    aus hollywood kam selten was gescheites... hauptsache action und ich bin unterhalten... auf wie und was es basiert ist mir schnuppe... wenn ich sowas schauen will dann greife ich zu dokumentationen und nicht zu spielfilmen
  • Joseph Dredd 18.02.2015 13:16
    Highlight Highlight Marcus Luttrell, der Autor von 'Lone Survivor' (eine weitere Biographie aus den diversen Kriegen, die die USA in den letzten Jahren führten), klingt ähnlich wie Chris Kyle. Hurrapatriotisch werden jeweils die USA und ihre Flagge beweihräuchert, Amerikaner als die einzigen wirklich guten Menschen beschrieben und alle Einheimischen im Konfliktland abwertend als 'Pack' und ähnliches bezeichnet. Solche Filme taugen höchstens als actionreiche Unterhaltung, nicht jedoch als tiefgründige Charakterstudien.
  • Tzaker 18.02.2015 13:16
    Highlight Highlight Danke für diesen guten Artikel. Als Bonus gibts sogar die belustigenden Meinungen der Republikaner. ;)
  • Zeit_Genosse 18.02.2015 12:55
    Highlight Highlight Ich denke dass man mit Schweizer Augen den Film wie im Artikel kritisch hinterfragt und erfährt. Versucht man die Position zu ändern, die Sicht der USA als kriegsführende und -erfahrene Nation einzunehmen und dann noch durch die eines Soldaten mit einfachem Hintergrund, dann wird es nicht mehr so einfach mit dem Mahnfinger. Es geht im Film nicht um die Legitimation eines überflüssigen Kriegs, sondern um die Geschichte des "Sniper", die aus Hollywood-Perspektive, also als Kinoerlebnis, inszeniert wird. Ich denke, dass dieser Film sich genau so wenig eignet über Kriegssinn zu diskutieren wie "Shades of grey" über BDSM. Es ist und bleibt Unterhaltungskino. Mehr soll da auch nicht sein, ausser wir sprechen von Dokumentarfilmen.
    • Kian 18.02.2015 14:21
      Highlight Highlight Ich gebe dir in allen Punkten Recht. Das Problem ist doch aber, dass es sich in der Meinung des Regisseurs und der Academy eben nicht um einen Actionfilm, sondern um eine Charakterstudie mit Tiefgang handelt.
  • DarkStanley 18.02.2015 12:33
    Highlight Highlight Haha, bei der Umfrage, erste Antwortmöglichkeit:
    "Ich habe hin gesehen..."
    Also ich habe nur hin gehört und er hat mir nicht gefallen ;D
    • Zombie Arm 18.02.2015 13:08
      Highlight Highlight und wenn der filmstart am 26.2. ist, dann kann man die ersten zwei antwortmöglichkeiten der umfrage gar noch nicht beantworten :)
    • Anded 18.02.2015 13:32
      Highlight Highlight Ist nur ein Verschreiber des Autors. Kein Grund hin hochzunehmen. :-D
    • Kian 18.02.2015 13:52
      Highlight Highlight Es gibt in der Schweiz legale Möglichkeiten, eine Film vor dem Kinostart anzusehen.
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