DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Schutz von Minderjährigen»: Papst bestellt Bischofskonferenz-Vorsitzende ein

12.09.2018, 16:19
Bild: AP/AP

Angesichts der zahlreichen Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche hat Papst Franziskus eine Konferenz zum Thema Kinderschutz einberufen. Der Papst werde mit den Bischofskonferenz-Vorsitzenden aus der ganzen Welt über den «Schutz von Minderjährigen» sprechen, teilte der Vatikan am Mittwoch mit.

Die Konferenz werde vom 21. bis 24. Februar 2019 im Vatikan stattfinden, erklärte der Kardinalrat, der den Papst berät.

Die katholische Kirche wurde in den vergangenen Jahren von einer Reihe von Missbrauchsskandalen erschüttert. Vertuschungsvorwürfe richteten sich zuletzt auch gegen den Papst selbst.

Der frühere Vatikan-Botschafter in den USA, Carlo Maria Vigano, hatte Papst Franziskus vergangenen Monat in einem offenen Brief vorgeworfen, Missbrauchsvorwürfe gegen den damaligen US-Kardinal Theodore McCarrick fünf Jahre lang ignoriert und Strafmassnahmen gegen den Geistlichen aufgehoben zu haben. Als Konsequenz forderte Vigano die Abdankung des Papstes.

Papst Franziskus lehnte es bislang ab, sich zu den Vorwürfen zu äussern. Er trifft aber am Donnerstag mit Kirchenvertretern aus den USA zusammen. An dem Treffen nimmt unter anderem der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz der USA, Daniel DiNardo, teil. (sda/afp)

Der Papst wird bei seinem Besuch in der Schweiz gefeiert

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Justiz enttarnt Spitzel im Hildmann-Fall – radikalen «Querdenkern» droht Ungemach

Verschwörungsideologe Attila Hildmann hatte offenbar einen Spitzel in den Reihen der Berliner Justiz. Eine IT-Administratorin soll ihn gewarnt haben, dass ein Haftbefehl auf ihn ausgestellt ist.

Bei den Ermittlungen gegen den Verschwörungsideologen Attila Hildmann hat es Medienberichten zufolge in der Berliner Justiz einen Maulwurf gegeben. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Berliner Generalstaatsanwaltschaft steht nach ARD-Recherchen im Verdacht, Informationen an den Beschuldigten Hildmann weitergegeben zu haben.

Nach Informationen des ARD-Politikmagazins Kontraste und des NDR-Rechercheformats STRG_F handelt es sich um die 32-jährige M. aus Berlin. Sie soll unter anderem auf Unterlagen …

Artikel lesen
Link zum Artikel