Coronavirus
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Natalie Rickli, SVP-Regierungsraetin des Kantons Zuerich erscheint zu einer Besprechung mit Bundesrat Alain Berset und Kantonsvertreter um ueber das weitere Vorgehen zur Bekaempfung der Covid-19 Pandemie zu diskutrieren, am Montag, 29. Juni 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Natlie Rickli am Montag in Bern. Bild: keystone

Natalie Rickli wettert auf Twitter gegen das BAG – und muss nun selber Kritik einstecken



Am Wochenende infizierten sich im Zürcher Club Flamingo mehrere Personen mit dem Coronavirus. Nun stellt sich die Frage: Wer trägt die Verantwortung für das Party-Debakel? Und wie viel wussten die Kantone von der Gefährlichkeit der Cluböffnungen?

Anscheinend nicht viel, wenn es nach der Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli geht. Auf Twitter wetterte die Zürcher Gesundheitsdirektorin gegen das BAG und den Bundesrat. «Leider hat es der Bundesrat unterlassen, diese Analyse den Kantonen zukommen zu lassen.» An BAG-Chef Pascal Strupler sagte sie: «Bitte nachliefern.»

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Rickli bezog sich auf einen Artikel des Tagesanzeiger, wonach der Bund von der hohen Gefährlichkeit in Clubs wusste. Das geht aus einer internen Analyse hervor, die der Netzaktivist Hernani Marques via Twitter verbreitete.

Er gelangte per Öffentlichkeitsgesuch an die Risikobeurteilung einzelner Lockerungsmassnahmen. Gemäss der Risikoanalyse des Bundes sei Ansteckungsrisiko in Clubs «hoch». Die Einführung von Schutzmassnahmen «schwierig». Und Distanzregeln sowie Schutzausrüstung in Diskotheken «nicht anwendbar».

Twitter-User kritisieren Rickli

Nachdem die Gesundheitsdirektorin am Wochenende noch das Partyvolk und die Clubbesitzer für die Ausbreitung des Virus verantwortlich machte, teilt die SVP-Politikerin nun gegen den Bund aus.

Dies kommt auf Twitter gar nicht gut an. Der Grossteil der User kritisiert die Regierungsrätin. Man hätte auch selber darauf kommen können, dass die Ansteckungsgefahr in Clubs hoch sei, so der Grundtenor. Eine kleine Auswahl der Twitter-Reaktionen:

Das sagen die Gesundheitsdirektion und das BAG

Über Ricklis Tweet berichtete auch die NZZ. Die Zeitung unterhielt sich mit Marcel Odermatt, dem Sprecher der Gesundheitsdirektorin, welcher die Kritik an der Gesundheitsdirektorin nicht gelten lassen will.

Er lässt sich wie folgt zitieren: «Der Bundesrat hat entschieden, die Clubs wieder zu öffnen. Dass diese für die Virenverbreitung gefährlich sind, ist allen klar.» Es sei aber störend, dass der Bundesrat die Clubs trotz der Analyse öffnete und die Kantone nicht informierte, so Odermatt gegenüber der NZZ.

Wie die Zeitung weiter berichtet, wird das BAG dem Wunsch Ricklis nicht nachkommen. Die Risikoanalyse wird demnach nicht nachgeliefert. «Die Kantone sind für die Bekämpfung der Epidemie zuständig», heisst es seitens des BAG. Es werde kein ständig aktualisiertes Dokument «Risikonalyse» im BAG erstellt. (cma)

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ernstli 01.07.2020 15:15
    Highlight Highlight Die Dame Rickli war und ist als Politikerin schon immer eine SVPAgitatorin.
  • Sir Albert 01.07.2020 13:51
    Highlight Highlight Dass die Leute ab sowas noch erstaunt sein können: Leute, es gibt schweizweit auf Kantons- bzw. Bundesebene vielleicht eine Handvoll brauchbarer SVP-Exekutiv-Politiker. Freysinger, Roth, Bünter waren die letzten Negativ-Beispiele.
  • dergraf 01.07.2020 13:02
    Highlight Highlight Relativ jung und hübsch - hat gereicht für die Wahl in den Zürcher RR der ehemals nationalrätlichen Zwei-Themen Frau. Leider trifft das Stereotyp "jung und hübsch" auf diese Frau zu.
    Im VR der Goldbach sass sie genau bis der Angriff auf die SRG (No-Billag) gescheitert war. Wettern gegen die SRG und gegen Ausländer. Und sonst?
    In ihrem jetzigen Job reicht das bei Weitem nicht. Ihr Vorgänger, FDP-Heiniger, hat ein ungeordnetes Gesundheitsdepartement hinterlassen. Hier wartet man immer noch auf eine Strategie...
    Und bei Corona wartet sie auf den Bund.
    Denken und konzeptionell arbeiten? Nicht doch
  • i schwörs 01.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Sogar der Pressesprecher von Frau Rickli sagt, die Gefährlichkeit der Cluböffnung war jedem klar. Was soll also nun die Forderung "Bitte Nachliefern" bringen? Das ist nix als ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver. "Bitte Nachliefern" wäre eher an Frau Rickli zu richten: wie sah denn das Schutzkonzept aus? Und wer gab das ok dazu? Welche Konsequenzen zieht Frau Rickli denn nun aus diesem offensichtlichen Reinfall? Immer nur fordern und den Drohfinger auf andere zeigen, kann jeder. Dazu muss man nicht Gesundheitsdirektorin sein. In diesem Sinne Frau Rickli: "Bitte Nachliefern".
  • lisa lave 01.07.2020 11:49
    Highlight Highlight Warum braucht eine Gesundheitsdirektorin einen PR-Sprecher? Und wer zahlt das?
  • Notabik 01.07.2020 09:45
    Highlight Highlight Das Schweizer Volk & Selbstverantwortung. Das passt immer weniger zusammen. Selbstdarsteller die so ICH bezogen sind wie die Schweizer, lassen sich nicht mehr einschränken, auch wenn es dadurch mit der Volksgesundheit langsam wieder bergab geht. Wir sind das Volk und ich schäme mich dafür.
  • Antichrist 01.07.2020 09:39
    Highlight Highlight Weiss jemand, was das BAG genau macht und wozu man es braucht, wenn die Kantone alles regeln?
  • Der Buchstabe I 01.07.2020 08:46
    Highlight Highlight SVP: hurrdurr, böser Bundesrat, hurrdurr niemand hat uns gesagt, dass 100+ Personem auf Engstem Raum gefährloch sind. Hurrdurr Bevölkerung schützen.

    Auch SVP:
    Benutzer Bild
  • Heini Hemmi 01.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Die SVP fordert stets mehr gesunden Menschenverstand und weniger Bürokratie. Aber Frau Rickli braucht ein Papierli, das ihr sagt, dass offene Clubs und Bars heikel sind. Und dann noch trumpmässig via Twitter austeilen. Die Frau hat einfach zu wenig Format für ein Exekutivamt.
    • Der Buchstabe I 01.07.2020 11:07
      Highlight Highlight Perfekt, danke!
    • Hans Jürg 01.07.2020 11:13
      Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, dass auch dieser Nicht-Rickli-Lobhuldigungs-Beitrag wieder gelöscht oder schon gar nicht veröffentlicht wird... :

      Die Frau hat definitiv kein Format, höchstens Reality TV-Format einer deutschen Privat TV-Station.

      Und da dummerweise das echte Leben keine gescriptete Reality-TV-Sendung ist, ist sie heillos überfordert.
    • dho 01.07.2020 11:15
      Highlight Highlight So sieht es aus, wenn zwischen den Ohren an Stelle des gesunden Menschenverstandes ein Papierli hängt...

      SVP = ScheinVerstandPartei
  • Der Buchstabe I 01.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Ja, das ist eben so eine Sache mit gesundem Menschenverstand und der SVP.
  • Ich mein ja nur 01.07.2020 08:41
    Highlight Highlight Das Bild zeigt sich in der föderalen Schweiz immer wieder: die Kantone wollen verantwortlich sein, aber nicht die Verantwortung übernehmen.
  • Talken 01.07.2020 08:23
    Highlight Highlight Die Kantone haben die Verantwortung wieder zurück gewollt. Jetzt haben sie diese und sollen sie auch wahrnehmen. Und wenn ich mich als Bürger informieren kann z.B. über Medien und die Medienkonferenzen, sollte man das von Frau Rickli als Regierungsrätin auch erwarten können. Sonst ist sie am falschen Platz.
  • Dong 01.07.2020 08:04
    Highlight Highlight Alle Politiker machen einen riesigen Bogen um unpopuläre Entscheidungen wie bspw. Club-Schliessungen. Das mag oft ein Vorteil unseres Systems sein, bei Corona ist es ein Handicap.

    Daran hätte der Bericht wohl wenig geändert, trotzdem ist das ein Affront des Bundes, die Kompetenzen an die Kantone zu delegieren, die Informationen aber nicht. Dass der Bericht vom Chaos Computer Club (Dank an dieser Stelle!) per Öffentlichkeitsgesuch überhaupt erst losgeeist werden musste ist eigentlich eine Katastrophe. Wofür haben wir das Amt denn?
    • blueberry muffin 01.07.2020 10:43
      Highlight Highlight Naja, die Wirtschaftsvertretter Vereine wissen schon, warum nicht alle Information direkt veröffentlicht wird.

      Macht ja auch teilweise Sinn, es ist nicht die Aufgabe des BAGs den Bundesratentscheid abzuschiessen.
  • runthehuber 01.07.2020 07:56
    Highlight Highlight Fast wie bei Trumo. Politik über twitter.
  • wasps 01.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Überfordert plus alter SVP Reflex, alle anderen sind Schuld.
  • benn 01.07.2020 07:11
    Highlight Highlight Typisch unsere schweizer lobbypolitiker, anstatt zu entscheiden und die so oft zitierte selbstverantwortung zu übernehmen werden kindische grabenkämpfe geführt!
  • F2 to Enter Setup 01.07.2020 06:53
    Highlight Highlight Wenn von Frauen in Führungspositionen die Rede ist, dann argumentiert man gerne damit, dass Frauen gegenüber Männern mehr Sozialkompetenz und Empathie hätten. In der Position einer Gesundheitsdirektorin sind diese Attribute besonders gefragt. Wo hat man eigentlich hingeschaut, als man Rickli in dieses Amt gehievt hat? Rickli ist dünnhäutig, stressanfällig, überfordert und dieses Amtes unwürdig. Unwissenheit schützt im Übrigen nicht vor dem Gesetz, Frau Rickli.
    • Hans Jürg 01.07.2020 11:17
      Highlight Highlight Natalie Rickli und Sozialkompetenz = Wasser und Öl, Nord- und Südpol, Mond und Sonne, dunkel und hell, etc.

      Beides existiert, aber zusammen kommen sie nie.
  • landre 01.07.2020 06:31
    Highlight Highlight Bei einer-einem lokalen Politiker-in einer kleinen Gemeinde könnte man solches zwitschern und vorgehen ja noch mit einem empathischen schmunzeln verdauen. Während einer Pandemie bei einem Schweizer Schwergewicht wie Zürich hingegen...
  • Peter Sager 01.07.2020 05:34
    Highlight Highlight R Wert im Kanton Zürich viel zu hoch, 1,8 anstatt 1. Masken im ÖV und Einkaufen und alle Clubs wieder dicht machen. Restaurants bis 24 Uhr und dann pasta.
    • Else 01.07.2020 07:00
      Highlight Highlight Die Pasta müsste aber vor 24 Uhr serviert werden, sofern sie im Restaurant eingenommen werden sollte.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 01.07.2020 08:13
      Highlight Highlight Ich mag Vollkornpasta.
    • neutrino 01.07.2020 08:14
      Highlight Highlight Ich hätte lieber Pizza als Pasta.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SeboZh 01.07.2020 01:40
    Highlight Highlight Er lässt sich wie folgt zitieren: «Der Bundesrat hat entschieden, die Clubs wieder zu öffnen. Dass diese für die Virenverbreitung gefährlich sind, ist allen klar.» Es sei aber störend, dass der Bundesrat die Clubs trotz der Analyse öffnete und die Kantone nicht informierte, so Odermatt gegenüber der NZZ.

    Diese Aussage macht ja mal gar keinen Sinn.🤷‍♂️
    Alle wissen wie gefährlich es war, aber die Kantone brauchen trotzdem eine Warnung? Also entweder wusste man es oder eben nicht. Aber sich schlau geben und dumm verhalten, passt nicht...
    • blueberry muffin 01.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Mediensprecher, die generieren eigentlich nur heisse Luft für ihre jeweiligen Arbeitgeber.
  • malu 64 01.07.2020 00:23
    Highlight Highlight Ich plädiere für mehr Openair Locations, mit genügend Platz.
    • karl_e 01.07.2020 09:54
      Highlight Highlight ... und viel mehr Noise für die Surroundings dieser Locatons. Great!
  • Linertas 30.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Frau Rickli hat Recht. Ich erwarte vom BAG dass solche relevanten Berichte ohne wenn und aber den Kantonen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Das sollte selbstverständlich sein. Wenn jemand immer die Verantwortung abschiebt, dann ist es leider das BAG und nicht Frau Rickli. Liebes BAG, als Steuerzahler will ich Ihren Bericht auch gerne sofort erhalten und ja, ich erwarte dass sie diese Risikoanalyse ohne Ausreden stets aktualisiert halten.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 30.06.2020 23:18
      Highlight Highlight In den letzten Monaten wurde sehr viel über Corona berichtet. Da sind wir uns wohl einig?

      Z.B. gab es diesen Vorfall in einer Deutschen Kirche, in der sich sehr viele Teilnehmende eines Gottesdienstes mit dem Virus angesteckt haben. Es gab auch den Fall aus Südkorea: ein Partygänger hat sehe viele Leute infiziert.Es gab auch den Fall "Ischgl", da war sehr viel darüber zu lesen.

      Gefährlich: geschlossene Räume, längere Verweildauer, Körperkontakt, usw. Alles bekannt.

      Was genau sollte jetzt in dem Bericht stehen, was Natalie Rickli in ihrer Funktion nicht schon hätte wissen müssen?
    • banda69 30.06.2020 23:35
      Highlight Highlight @Linertas

      Als Steuerzahler erwarte ich, dass die SVP Frau ihr Hirn einstellt und Verantwortung übernimmt. Eigenverantwortung ist ja eines der Lieblingswörter dieser rechtspopulistischen Partei.

      Sich über die Ansteckungsgefahr in Clubs nicht im Klaren zu sein, ist schlichtweg lächerlich, unglaublich naiv und unprofessionell.
    • Walter Sahli 30.06.2020 23:58
      Highlight Highlight Wer die letzten vier Monate nicht unter einem Stein verbracht und eine Schweizer Schulbildung genossen hat, braucht keine Risikoanalyse, um eins und eins zusammenzählen zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 30.06.2020 22:19
    Highlight Highlight Für Natalie Rickli sind immer die anderen schuld: Ausländer, dann Linke, Anarchisten, Sozialhilfeempfänger, jetzt BAG, usw.

    So sehr ich unser politisches System schätze, finde ich es grobfahrlässig, eine derart wichtige Funktion mit einer "Marketing" Person zu besetzen, die über keine universitäre Bildung in Medizin, Biologie, Chemie, o.ä. verfügt.

    Nach welchen Kriterien will Natalie Rickli entscheiden, wenn sie derart überrascht ist, dass sich das Corona Virus in den Clubs verbreiten konnte?

    Ich zahle gerne Steuern. Aber wer so viel verdient, muss auch über fachliche Kompetenzen verfügen.
    • Asho 01.07.2020 00:09
      Highlight Highlight Ich bin gar kein Freund von Rickli, fairerweise muss man aber sagen, dass auch andere Regierungsräte nicht über die universitäre Qualifikation über das Themengebiet ihres Departements verfügen. RRin Steiner hat Jus studiert & lange als Staatsanwältin gearbeitet, nun steht sie der Bildungsdirektion vor. RRin Fehr hat das Lehrerseminar und u.a. Betriebswirtschaft studiert, arbeitete als Sek-Lehrerin und steht nun der Direktion der Justiz und des Innern vor.
    • benn 01.07.2020 07:21
      Highlight Highlight Das ist leider so in der schweiz werden politiker nicht nach ihrer kompetenz gewählt, sondern nach partei,, quoten, reden und wirkung. Die meisten politiker könnten sich in der privatwirtschaft nicht mal auf einen job auf diesem kompetenz- und lohnlevel bewerben da ihnen erfahrung und qualifikation komplett fehlen! Mann würde sie direkt aussortieren und eine absage senden. Aber eben politiker wird man nicht aufgrund seiner qualifikation oder haben sie schon mal vor der wahl ein cv gesehen?
  • Freddy Blütteler 30.06.2020 22:11
    Highlight Highlight Naja... die SVP macht es einem auch nicht gerade einfach...
    Benutzer Bild
    • Tomtschi 01.07.2020 00:36
      Highlight Highlight Danke Freddy, Spot-On!
    • Thoro Z 01.07.2020 06:10
      Highlight Highlight Gut dokumentiert. Populismus @work
  • Kilian Fischer 30.06.2020 22:04
    Highlight Highlight Musterbeispiel für "ein Fähnlein im Winde". Schuld und Verantwortung haben auch immer die anderen. Wer hat die in so ein Amt gewählt?
  • Hans Jürg 30.06.2020 22:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Barracuda 30.06.2020 21:56
    Highlight Highlight Man darf sich aber schon fragen, warum dann der Bund eine Risikoanalyse macht, wenn er sie unter Verschluss hält und gegen jede Vernunft Clubs öffnet...
    • Talken 01.07.2020 08:33
      Highlight Highlight So sagt es Frau Rickli und darum musst du nicht alles glauben.
  • low tango 30.06.2020 21:55
    Highlight Highlight Einverstanden, die Kantone, die wieder Verantwortung wollten und sie jetzt, gerade Zürich, absolut nicht wahrnehmen ist unglaublich.
    Aber das Zitat vom BAG es werde kein Dokument Risikoanalyse permanent updaten und den Kantonen zur Verfügung stellen ist auch nicht ohne. Sollen alle Kantone nun separat ihre Analyschen machen? Ich denke eine Führung/Koordination braucht es da schon irgendwo, sonst sehe ich ziemlich schwarz.
    Wurden die Kantone über Massnahmen, welche wann sinnvoll sind etc beraten? In den Händen von Rickli fühle ich mich nicht so wohl.. Ist es in anderen Kantonen anders?
    • Kaktus Salat 30.06.2020 23:14
      Highlight Highlight Ich glaube das hangt mit der mangelnden Digitalisierung beim BAG zusammen. Die Risikoanalyse per Fax an die Kantone schicken geht halt nicht wenn das Fax von einkommenden COVID-Test Resultaten besetzt ist. ;)
  • lisa lave 30.06.2020 21:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Pinkerton 30.06.2020 21:47
    Highlight Highlight Ok, jetzt ist für viele wieder mal Rickli-Bashing angesagt. Aber wenn sich die Aufregung wieder gelegt hat: Schon bitzli komisch, dass der Bund offenbar eine Risikoanalyse hat, welche die Gefährlichkeit der Kluböffnungen belegt, dann aber die Kantone ins Messer laufen lässt, oder nicht?
    • Ritiker K. 30.06.2020 22:25
      Highlight Highlight Also ich frage mich, ob es wirklich so eine gute Idee ist, den Kantonen die Verantwortung zu übergeben, wenn diese ohne eine Risikoanalyse des Bundes nicht realisieren, dass sich in gefüllten Nachtclubs das Virus gut verbreiten kann und sich ein guter Teil des Partyvolkes um Abstands- Hygiene- und Melderegeln foutieren.

      Von mir aus gesehen sollte das auch ohne Pappa Bunds Beistand begriffen werden. Insbesondere von einer Exekutivpolitikerin die CHF 325'000.- pro Jahr für ihr Amt bezieht und für die Gesundheitsbelange des bevölkerungsreichsten Kantons des Landes verantwortlich ist.
    • atorator 30.06.2020 22:37
      Highlight Highlight Nein, oder nicht. Uri hat bezüglich Clubs eine ganz andere Ausgangslage als Zürich. Und Rickli hat die ganze Zeit gestämpfelet, sie wolle für den Kanton mehr Kompetenzen. Nun hat sie diese Kompetenzen bekommen und versaut es komplett. Null Ahnung was sie tun soll, aber über Twitter andere Politiker angreifen. Das kann nur jemand aus der SVP.
  • P. Meier 30.06.2020 21:38
    Highlight Highlight Das war wohl ein Schuss ins eigene Knie. Einige Parteien wollten unbedingt, dass der BR die Verantwortung abgibt. Die Kantone wollte wieder selber bestimmen. Die Parlamentarier wollen sich nicht mehr vom BR übergehen lassen. Dann sollte man solch Tweets besser unterlassen.
  • GstOf 30.06.2020 20:58
    Highlight Highlight Parteipolitik ..... da macht ein SP Bundesrat einen super Job während der Coronakrise. Das kann und darf für die SVP nicht sein. Man muss ihn prügeln, auch wenn es dafür keinen Grund gibt.
    N.Rickli sollte zuerst einmal liefern, bevor sie lafert.
  • wurzeli 30.06.2020 20:45
    Highlight Highlight ...und noch ein Tipp: Erst zweimal ums Haus gehen und erst dann twittern.

    (Falls das dann noch notwendig erscheint.)
  • Fischra 30.06.2020 20:39
    Highlight Highlight Gerade ihre Parteikollegen wollten sehr schnell zum Alltag zurück. Da sollte Frau Regierungsrätin mal ihre Kollegen an der Nase nehmen.
  • Yorik2010 30.06.2020 20:28
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wieso Leute erstaunt sind über die Handlung von Frau N. Rickli. Sie politisiert genau wie das in der SVP gang und gäbe ist. Die Andern haben Schuld und wir geben keine vernünftigen Lösungsansätze, nicht nur in den Corona-Zeiten! Typisch SVP halt!
    • Talken 01.07.2020 08:26
      Highlight Highlight Genau, und als Nationalrätin konnte sie sich immer die Themen herauspicken, mit denen sie schnell Aufmerksamkeit erheischen und viel Lärm machen konnte. Jetzt muss sie selber Verantwortung übernehmen und etwas liefern, sonst ist sie bald Regierungsrätin gewesen und muss wieder arbeiten.
    • Dach Ziegel 01.07.2020 14:05
      Highlight Highlight So gesehen sind SP und SVP sich gleich...
  • Ritiker K. 30.06.2020 20:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Fisherman 30.06.2020 21:05
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Hans Jürg 30.06.2020 22:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • egemek 30.06.2020 20:16
    Highlight Highlight Politiker, die auf Twitter rumpoltern sind generell sehr sympathisch und haben ein enormes Wissen was ihre Tagesgeschäfte angeht...
  • Güzmo 30.06.2020 20:10
    Highlight Highlight Sie hat gem. Interview der eigenen Partei (19.04.2020) selbst gesagt DAS SCHLIMMSTE SEI VORBEI, die Kantone seien bereits daran, das "Hochfahren" zu PLANEN und dies liege in deren Verantwortung...

    Wurde wohl nicht sehr viel geplant oder ist ihr wohl inzwischen entfallen... *lach*

    ps: Ich finds nicht mal mehr erstaunlich das Frau Rickli selbst bei DEM Thema die Strategie der Schweizer Verlogenen-Partei fährt und einfach allen anderen die Schuld gibt, aber ich find's erstaunlich wie bereitwillig die Kommentare hier ihr vollkommene Inkompetenz unterstellen und das stimmt so auch nicht.
  • De-Saint-Ex 30.06.2020 20:02
    Highlight Highlight Ach je, Frau Rickli, wenn ich daran denke, dass ich Sie gestern oder vorgestern noch zum Teil „verteidigt“ habe, ausgerechnet ich, der ich mit der SVP ansonsten rein gar nichts am Hut habe... und jetzt lassen Sie solchen M**t raus... und merken offensichtlich nicht einmal, dass Sie sich hiermit gleich selbst disqualifizieren. Traurig mitanzusehen... eine Fehlbesetzung mehr in der Schweizer Politlandschaft.
  • Antiypanikmacher 30.06.2020 20:00
    Highlight Highlight Jetzt wurde sie mir etwas sympathischer und schwup weiss ich wieder warum ich Ihre Poltik nicht mag.
    Da wusste jedes Kind dass die Cluböffnung mit Risiken verbunden sind. Kein anderer Bereich erhielt so enge Vorgaben. Aber als Gesundheitsdirektorin des Kt. Zürich muss man von der Materie wohl nichts verstehen und es braucht wohl auch kein Interesse um sich zu informieren. Frau Ricklin beweist nur eines der Bund hätte nie und nimmer solch unfähigen Personen die Kompetenzen zurückgeben dürfen. Hoffentlich ist Fr. Ricklin die Ausnahme und ihre Mitarbeiter verhindern hoffentlich das schlimmste.
  • FrancoL 30.06.2020 19:56
    Highlight Highlight Es sind Lösungen gefragt und nicht nur auf andere zu zeigen und da stellt sIch die Frage; ist sie in der Lage ihren Posten durch kluges Handeln zu rechtfertigen?
  • Garp 30.06.2020 19:56
    Highlight Highlight Erst wettern gegen Partygäste, dann gegen das Bag, selber keine Verantwortung übernehmen. Man prüft die Schutzkonzepte z.B. ja nicht. Das macht sicht einfach nicht gut, wenn man sonst immer so souverän sein will. Wir brauchen im Kanton eine Regierungsrätin, die gewillt ist und alles in Bewegung setzt, diese Krise zu meistern. Das mit möglichst wenig Toten und möglichst kleinem wirtschaftlichem Schaden und der Fähigkeit, die Solidarität der Bevölkerung zu stärken und zwar der ganzen Bevölkerung. Sie hat dieses Amt gewollt, dann soll sie es auch ausfülllen, ganz unabhängig von Parteipolitik.
    • Güzmo 30.06.2020 20:26
      Highlight Highlight Der mittlere Teil deines Kommentars liest sich wie eine makellose Stellenbeschreibung für Politiker.
      Wirklich auf den Punkt gebracht!
      Leider glaube ich nicht, dass eine überwältigende Mehrheit der Politiker eine solche Stelle angenommen hätten, mit oder ohne Pandemie.
  • Pepe Le Fart 30.06.2020 19:47
    Highlight Highlight Szene 1 - Rickli / BAG im Kasten
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  • Phrosch 30.06.2020 19:44
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass die Kantone (und damit Frau Rickli) nicht genügend Zeit gehabt hätten, sich vorzubereiten. Es war klar, dass die ausserordentliche Lage irgendwann enden würde. Man konnte also schon Wochen vorher planen, was dann zu tun sein könnte. Braucht sie einen Einführungskurs?
    • Ritiker K. 30.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Es war klar, dass die ausserordentliche Lage am 19 Juni 2020 enden wird.

      Es war seit März klar, dass die Notverordnung des Bundes maximal 6 Monate gültig sein wird. Die Kantone hatten genügend Zeit zur Vorbereitung.
  • Kritisch Hinterfragen 30.06.2020 19:43
    Highlight Highlight Es gibt Tage da denke ich, wir haben ein tolles System (ziemlich sicher dass beste der Welt!), aber die Positionen in diesem System sind grossteils mittelmässig besetzt.

    Das ist wirklich schade.

    Politiker sollten uns repräsentieren, sich für uns einsetzen und dabei vernünftig und objektiv vorgehen.
    • Talken 01.07.2020 08:45
      Highlight Highlight In schwierigen Zeiten erkennt man am besten wer führen kann und wer nicht. Man sollte das bis zu den nächsten Wahlen einfach nicht vergessen.
  • locogoa 30.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Was erwartet man auch von Vertretern der SVP.... ausser auf Probleme aufmerksam zu machen und andere dafür verantwortlich zu machen kommt da seit Jahren nichts brauchbares.....
  • Terraner 30.06.2020 19:30
    Highlight Highlight Von einer Regierungsrätin erwarte ich dass sie sich selbst die nötigen Information besorgt, um Entscheidungen zu treffen.
  • Panna cotta 30.06.2020 19:24
    Highlight Highlight Jetzt ist sie wieder die Rickli, die ich nicht so mag.
  • Bruno Zehr 30.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Immer auf der Jagd nach Schuldigen. Kriegen die nicht Geld für Lösungen?
  • Fisherman 30.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

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