Konsum - Detailhandel

«Das ist einfach nur bescheuert!», schreibt eine Coop-Kundin auf Facebook.

Coop verkauft Schnittlauch aus Kenia 🇰đŸ‡Ș â€“ und das Netz dreht durch

Fast 6000 Kilometer legte ein PĂ€ckchen Schnittlauch zurĂŒck, bevor es im Coop im Regal landete. Ein Facebook-Eintrag, in dem eine Kundin den DetailhĂ€ndler kritisiert, geht viral.

13.09.17, 08:07 31.10.17, 15:12

Schnittlauch gilt als pflegeleichte Pflanze. In Schweizer GĂ€rten spriesst das KĂŒchenkraut vom FrĂŒhling bis in den spĂ€ten Herbst. Entsprechend verblĂŒfft war eine Kundin, als sie kĂŒrzlich in einer ZĂŒrcher Coop-Filiale ein PĂ€ckchen Schnittlauch erstand. «Herkunft: Kenia», las sie auf der Etikette. Ein roter Aufkleber wies darauf hin, dass der CO2-Aussstoss des Flugs kompensiert wurde.

Eine Freundin der Kundin stellte ein Foto des Import-Schnittlauchs auf Facebook und konfrontierte Coop damit: «Könnt ihr mir erklÀren, wieso ihr jetzt, im Sommer, Schnittlauch aus Kenia verkauft, per Flugzeug eingeflogen? Das ist einfach nur bescheuert! Und die CO2-Kompensation ein schlechter Witz», so ihre Message an den Grossverteiler.

Der Schnittlauch des Anstosses. bild: facebook

Die Verantwortlichen reagierten postwendend: «Wir verkaufen natĂŒrlich, wenn immer möglich, KrĂ€uter aus der Schweiz», liess Coop die Kundin wissen. Allerdings habe man «in letzter Zeit sehr mit einem Befall von Mehltau zu kĂ€mpfen». Zudem habe auch «die extreme Trockenheit der letzten Wochen» den KrĂ€utern zugesetzt, weshalb nicht die geplanten Mengen geerntet werden konnten. «Deshalb mussten wir gezwungenermassen auf Produkte aus dem Ausland zurĂŒckgreifen.»

Die Antwort besĂ€nftigte die Facebook-Community allerdings nicht. Der Eintrag wurde ĂŒber 1500 Mal geliked respektive mit wĂŒtenden oder traurigen Emojis versehen. In rund 450 Kommentaren machen die User ihrem Unmut Luft: «Total daneben», «idiotisch», «völlig krank», so der Tenor. Manche User weisen aber auch auf die Rolle des Konsumenten hin, der das ganze Jahr ĂŒber nach einem lĂŒckenlosen Sortiment verlangt.

«Wir importieren nur vereinzelt aus Kenia, um EngpĂ€sse zu ĂŒberbrĂŒcken.»

Coop-Sprecherin Andrea Bergmann

Auch die Medienstelle von Coop teilt auf Anfrage mit, dass es viele Kunden schĂ€tzten, «wenn sie die gewĂŒnschten Produkte – wie zum Beispiel KrĂ€uter – das ganze Jahr ĂŒber in unseren Regalen finden». Schweizer Produkte hĂ€tten bei Coop oberste PrioritĂ€t, gefolgt von solchen aus NachbarlĂ€ndern, betont Sprecherin Andrea Bergmann. «Wir importieren nur vereinzelt aus Kenia, um EngpĂ€sse zu ĂŒberbrĂŒcken.» Auch aus Israel, SĂŒdafrika oder Marokko werden zu diesem Zweck teilweise KrĂ€uter eingeflogen, wie den Angaben im Onlineshop zu entnehmen ist.

Auch Migros verkauft kenianischen Schnittlauch

Auch die Migros muss ihr KrĂ€uter-Sortiment derzeit mit Importen aus dem Ausland ergĂ€nzen. Neben französischem und spanischem Schnittlauch wĂŒrden «Kleinstmengen aus Kenia» importiert, sagt Sprecherin Martina Bosshard. Es gelte der Grundsatz, dass ein Produkt immer von der geografisch nĂ€chsten Destination bezogen werde. Bosshard macht jedoch darauf aufmerksam, dass der wichtigste Faktor fĂŒr die Ökobilanz nicht der Transport, sondern der Anbau sei. «Dabei spielt der Einsatz von DĂŒnger und Pflanzenschutzmitteln sowie die allfĂ€llige Beheizung von GewĂ€chshĂ€usern eine bedeutende Rolle.» 

Doch warum macht die «extreme Trockenheit», die Coop im Facebook-Eintrag fĂŒr die ErnteausfĂ€lle verantwortlich macht, den Schweizer Produzenten zu schaffen, nicht aber jenen in Kenia? Die klimatischen Bedingungen in der Schweiz hĂ€tten dazu gefĂŒhrt, dass die Produzenten stark mit dem besagten Befall von Mehltau – einer von Pilzen verursachten Pflanzenkrankheit – zu kĂ€mpfen gehabt hĂ€tten, so Coop-Sprecherin Bergmann. In Kenia sei dies aufgrund der klimatischen und meteorologischen Gegebenheiten nicht der Fall.

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    Alle Leser-Kommentare
  • nakasara 15.09.2017 09:52
    Highlight der Konsument ist zwar auch schuld, es liegt aber immer noch in der Verantwortung des verkÀufers, was er im sortiment haben will.

    da Grossverteiler umsatz und gewinn erzielen mĂŒssen, oder zumindest dazu gezwungen werden von den aktiobĂ€ren, mĂŒssen sie halt importieren.

    einer der auf nachhaltigkeit wert legt, der Verkauft schlichtweg das was hier ist und wenns das nichtmehr gibt ist halt warten angesagt.

    es wÀre mal an der zeit mit dem auszukommen was wir hier haben, wir könnten sehr wohl in gewÀchshÀusern per hydrokultur auf mehreren "stöcken" uns selber versorgen! wenn es andere können!!!
    1 0 Melden
  • drusi_pro 14.09.2017 09:41
    Highlight Bei mir wĂ€chst er auf der Terasse zwischen den Steinplatten. Ich werde ihm nicht Herr. DafĂŒr sind die Transportwege in die KĂŒche kurz.
    5 3 Melden
  • Redback 14.09.2017 06:20
    Highlight Nur weil immer alle alles zur jeder Zeit kaufen wollen.
    5 2 Melden
  • Lami23 13.09.2017 21:50
    Highlight Nicht kaufen, dann wird es irgendwann nicht mehr angeboten. Angebot und Nachfrage.
    16 3 Melden
  • derlange 13.09.2017 18:57
    Highlight Wir wollen lieber Sojamilch als schweizerische Kuhmilch.
    Wir wollen keinen Schnittlauch aus Kenia.
    Wir sind alles Heuchler!
    50 12 Melden
    • RĂŒdiger Rasenmeier 13.09.2017 23:46
      Highlight noch lieber Mandelmilch aus Kalifornien. Selber schuld, wenn die fĂŒr alles andere zu wenig Wasser haben....
      12 0 Melden
    • Dude 15.09.2017 07:51
      Highlight Hmm also die Sojamilch die ich vom Coop drinke kommt aus Österreich und Italien...
      0 1 Melden
    • derlange 15.09.2017 09:56
      Highlight Sagte ich etwa etwas anderes? Import ist doch Import... Aus Österreich, Italien oder Kenia....
      Also du bist doch ein Heuchler...
      Eine Schweizer Durchschnitts Kuh frisst rund 80% Raufutter und 20 Prozent Kraftfutter (6 % Getreide, 8% Mais 3% Ölsaaten und 3% andere)
      Und von dem Kraftfutter wird etwa die HĂ€lfte hier in der CH produziert...
      Was isst du so an CH Lebensmittel und was so aus Importen?
      Hör auf zu heucheln und Kauf Schweizer Lebensmittel und vergiss deine Sojamilch aus Italien.
      1 0 Melden
  • Maugsch 13.09.2017 17:49
    Highlight Ich wĂŒrde hier sehr gern diesen Schnittlauch kaufen ..... leider hab ich hier sowas noch nie gesehen.

    Ich kaufe hier (Görlitz-Zgorzelec / Schlesien-ƚląsk) vorrangig bei Tesco, Carrefour und Auchan.
    5 21 Melden
  • anju 13.09.2017 17:38
    Highlight an die empörten, kauft bitte auch keine schnittblumen und dergleichen.
    47 1 Melden
  • Chaose 13.09.2017 16:29
    Highlight Ach waren das schöne Zeiten, als nicht wegen jeder Kleinigkeit "das Netz durchgedreht" ist... aber hey, 1500 Leute, die nebenbei einen Post liken und dann das GefĂŒhl haben, sie hĂ€tten sich mega engagiert - das ist natĂŒrlich eine Riesenstory!
    112 5 Melden
    • RĂŒdiger Rasenmeier 13.09.2017 23:47
      Highlight 👍👍👍👍
      4 0 Melden
  • dave1771 13.09.2017 15:53
    Highlight Und wenns im Coop keinen Schnittlauch hĂ€tte, wĂŒrde man genauso motzen...
    78 4 Melden
  • Saraina 13.09.2017 15:27
    Highlight Coop verkauft auch Knoblauch aus China und Kartoffeln aus Israel. Es muss ja niemand das Zeug kaufen. Schnittlauch lÀsst sich einfach in jeder Mietwohnung selber ziehen.
    57 2 Melden
    • patztop 13.09.2017 17:53
      Highlight Ja genau....und nicht nur die Babykartoffeln dauernd aus Israel, sondern noch öfters Basilikum...als wÀre es der exotischste Artikel, welcher nur in Israel angebaut werden kann. Regt mich bedeutend mehr auf.
      12 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 15:02
    Highlight Das HĂŒhnerfleisch aus China, das Rindsfilet aus Argentinien. Was soll die Aufregung... Ach ja und der Spargel im Winter aus Kalifornien... Komm hört doch auf mit Euren Gutmenschentum....
    67 15 Melden
    • Rendel 13.09.2017 15:36
      Highlight Sie scheinen ja so einzukaufen, sie Bösmensch und die Umwelt geht ihnen irgendwo vorbei.
      30 25 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 17:48
      Highlight @Rendel Coop und andere scheinen die Waren zu verkaufen, ansonsten wÀre es nicht in den Regalen.
      Wenn die Leute zu faul/dumm sind auf den Ursprung zu achten...
      Keine Nachfrage kein Angebot
      19 1 Melden
    • Saraina 13.09.2017 18:29
      Highlight So lĂ€uft das schon lange nicht mehr, Fabio. Das Angebot prĂ€gt die Nachfrage, und dafĂŒr wird mit massiven Werbebudgets gesorgt. Propaganda beeinflusst unsere Essgewohnheiten. Wieso sonst hĂ€tten sich Millionen ĂŒber Jahrzehnte kohlehydratreich und fettarm ernĂ€hrt, nur um jetzt herauszufinden, dass sie damit ihrer Gesundheit keinen Gefallen taten?
      5 10 Melden
    • Rendel 13.09.2017 19:07
      Highlight Das brauchst du mir nicht zu sagen, Fabio. Manche kaufen auch einfach billig, weil sie wenig Geld haben.
      8 1 Melden
    • Lichtblau 13.09.2017 19:55
      Highlight Übel ist einfach, dass das Zeug von weither kommt, obwohl es bei uns Hauptsaison hat. Und deshalb geschmacklich nicht mit dem zu vergleichen ist, was bei uns im Freiland wĂ€chst. Hors-Sol-Tomaten im Hochsommer, meine Fresse.
      5 1 Melden
    • Rendel 13.09.2017 20:10
      Highlight FĂŒr Freilandtomaten brauchst du eh einen eigenen Garten Lichtblau. Geschmack ist weniger interessant als Ertrag pro Pflanze, lange Lagerdauer, dicke Haut, wegen dem Transport. Die meisten Konsumenten denken ja dass, das Zeug so schmecken muss, weil sie es nichts mehr anderes kennen, ausser vielleicht aus dem Urlaub.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 06:54
      Highlight @Rendel: Mein Artikel war ironisch gemeint in dem Bezug, dass die Leute sich ĂŒber Schnittlauch aus Kenia aufregen, aber dass es bei anderen Produkten wie HĂŒhnerfleisch usw. scheissegal ist woher es kommt. Das wollte ich damit sagen.

      Man muss nicht immer nur die Worte lesen sondern auch zwischen den Zeilen... Aber dies ist meistens nur ganz wenigen vorbehalten (weiterhin schön den Blick lesen und die Parteiprogramme der SVP, da ist alles so gemeint wie es geschrieben ist). Die gilt ĂŒbrigens auch bei Parkverbotstafeln..

      Und Dein Tomatenessay... Nai chumm
      2 4 Melden
    • Baccara 14.09.2017 08:36
      Highlight @ Rendel - ja genau lieber billig kaufen, wenn man wenig Geld hat, aber dafĂŒr jeden Tag Fleisch essen. Moll, macht Sinn.
      2 4 Melden
    • Rendel 14.09.2017 15:30
      Highlight Ich kenne keinen der wenig Geld hat, der tÀglich Fleisch isst, Baccara. Ihr Freundeskreis ist da wohl speziell.
      3 0 Melden
    • Baccara 15.09.2017 08:10
      Highlight Schön kennen Sie meinen Freundeskreis so genau..
      0 0 Melden
  • LĂŒgensperber 13.09.2017 14:07
    Highlight .... und ĂŒber all die zum teil stinkenden (muffelig) Klamotten aus Indonesien, China, Indien usw. regt sich keiner auf. Selbst euer Phone, welches ihr benutzt um irgendwelches Bashing durchzugeben kommt nicht aus Europa. Oder?
    Es geht mir auf den Keks, wenn Leute motzend frischen Schnittlauch kaufen anstatt eine Pflanze (Bio aus der Schweiz) auch bei Coop fĂŒr lausige 4 - 5 Franken zu haben. Oder kauft doch getrockneten. Wer schaut schon hin woher z.B. der Knoblauch etc. kommt. Hauptsache billig und es gibt keine Arbeit (Pflanze giessen).
    31 7 Melden
  • sheimers 13.09.2017 13:49
    Highlight Was regen sich die Leute ĂŒber die kleine Menge Schnittlauch auf? FĂŒr 1kg Reis aus Thailand kann man sicher 100 solcher Schnittlauch-Beutel transportieren. Aber ich höre nie ein Geschrei wegen Reis aus Thailand, obwohl es auch Reis aus Italien gĂ€be.
    38 5 Melden
    • Pisti 13.09.2017 19:25
      Highlight Jasmin Reis gibt es aus Italien?
      1 5 Melden
    • amRhein 14.09.2017 04:40
      Highlight @Pisti: muss man alles haben?
      2 0 Melden
    • SemperFi 14.09.2017 07:28
      Highlight @Pisti: Jasminreis wird ĂŒberschĂ€tzt.
      2 0 Melden
  • Rendel 13.09.2017 13:48
    Highlight Im Winter kommt der Schnittlauch im Coop immer aus Kenia, das ist nichts Neues. Die Dame scheint nicht oft auf die Herkunft zu schauen.
    Verzichten oder trotzdem kaufen, das muss jeder selber entscheiden.
    Im FrĂŒhling bis Herbst, kann den ja fast jeder selber ziehen.
    25 0 Melden
  • Nikolai G. 13.09.2017 13:46
    Highlight Wieso wird nicht einfach kein Schnittlauch verkauft, wenn es keinen gibt aus der Schweiz. Wir mĂŒssen lernen auf etwas verzichten zu können oder es einfach selber anpflanzen, es ist Schnittlauch und nicht ein Honigmangobaum!
    33 11 Melden
    • Alnothur 13.09.2017 16:18
      Highlight Weil es die Leute kaufen wollen. Warum kauft man nicht einfach keinen?
      15 2 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 17:23
      Highlight weil die leute teils nicht bereit sind, sich einen millimeter aus ihrer goldenen wohlfĂŒhlzone zu bewegen. weil sie in den laden gehen und dies und das fĂŒr genau jenes essen kauffn, anstatt reinzulaufen und sich zu nehmen was es hat und worauf man bock hat. so monatsessensplĂ€nler und grosseinkĂ€ufer. und ja ich weiss das meine arbeit mehraufwand bedeutet, womit wir wieder bei meiner ersten Ă€usserung sind...
      8 2 Melden
  • tobi@disgroove.com 13.09.2017 13:43
    Highlight Coop ist schon lĂ€nger am sĂ€rbeln. Die verkaufen seit lĂ€ngerem Zitronen aus SĂŒdafrika. In Italien gibt es wohl keine Zitronen mehr.
    3 28 Melden
  • Menel 13.09.2017 13:38
    Highlight Bei mir wĂ€chst das Zeug als Unkraut im Garten, wo bekomme ich den Mehltau her? 😆
    26 2 Melden
    • Saraina 13.09.2017 15:30
      Highlight Bei mir auch, Schnittlauch versamt sich wie wild, und Mehltau hatte ich wirklich noch nie darauf. Einzig die Gurken waren heuer etwas anfÀllig.
      3 1 Melden
    • Rendel 13.09.2017 16:09
      Highlight Wenn man selber ein Problem nicht kennt, heisst es ja nicht, dass es das nicht gibt.
      12 1 Melden
    • Menel 13.09.2017 17:04
      Highlight Wo sage ich, dass es das Problem nicht gibt? 😳
      2 1 Melden
    • anju 13.09.2017 17:42
      Highlight das grĂŒne zeugs im garten nennt sich rasen und ist nicht anfĂ€llig fĂŒr mehltau.
      13 2 Melden
    • arch0s 14.09.2017 03:55
      Highlight @anju:

      Hab nichts gegen BĂŒrolisten, aber schreibt doch besser bei den "wie werden Bleistifte richtig gespitzt" Artikel eure Kommentare. :))

      Gruss vom GĂ€rtner der sich dafĂŒr bei "mein Bleistiftspitz ist abgebrochen, was kann ich tun?" Artikel zurĂŒcknimmt...
      4 1 Melden
  • Sharkdiver 13.09.2017 13:27
    Highlight WĂŒrden die Meisten Menschen den schnittlauch nicht Kaufen wĂŒrde Coop ihn nicht mehr importieren. WĂŒrde Coop es nicht importieren und es hĂ€tte nicht makelfreier Schnittlauchs im Überfluss wĂŒrden unzĂ€hlige motzen und sagen: dann gehe ich nach Deutschland, ist eh billiger und wenn es zuwenig hat importieren Sie halt. Wir Konsumenten sind verantwortlich dafĂŒr
    22 4 Melden
    • dave1771 13.09.2017 15:54
      Highlight truth to be told
      3 1 Melden
  • shthfckup 13.09.2017 13:26
    Highlight Naja coop an zu prangern ist halt der einfachste weg. Die kunden sind einfach verwöhnt und wollen alles und jederzeit verfĂŒgbar haben. Wo es eine nachfrage gibt, gibt es auch ein angebot. Vielleicht wĂ€re es besser wenn der kunde sich selber an der nase nimmt und sich mal zusammen reisst.
    16 2 Melden
  • Gavi 13.09.2017 13:16
    Highlight So eine Scheissausrede von Coop. Schnittlauch wĂ€chst jetzt im Gottes Namen ĂŒberall. Also wirklich ĂŒberall!

    Aber das ist Coop nicht allein. Ich hab mal in der Migros fast aus Versehen Knoblauch aus China gekauft. Knoblauch wĂ€chst in der Schweiz wie Unkraut. Warum in China kaufen? Aus der Region fĂŒr die Region oder was genau?
    9 21 Melden
  • curled09 13.09.2017 13:02
    Highlight Schnittlauch anyone? Nehme sonst dann ein paar PĂ€ckli nach Hause im Dezember. Gruss aus Kenia!
    16 0 Melden
    • rauchzeichen 13.09.2017 17:24
      Highlight ou ja gerne! einfach nicht vergessen n roten sticker draufzupanschen. dann ist der flug kompensiert ;)
      6 2 Melden
    • Pasch 13.09.2017 18:16
      Highlight Scheitert dann bestimmt an irgendeiner Einfuhrbestimmung 😂 bedeutet soviel wie ab in den MĂŒll!
      2 0 Melden
  • gigibibi 13.09.2017 12:58
    Highlight Der Konsument ist ja selber bescheuert – er will ALLES UND DAS ERST NOCH ZU JEDER ZEIT! Denn er könnte diesen Irrsinn stoppen: Nicht mehr im Coop einkaufen; seinen Entscheid entsprechend kommentieren und an die Coop-Direktion spedieren. Die Wirkung wĂŒrde nicht ausbleiben, wenn dies alle Unzufriedenen tĂ€ten! Aber eben 
 (siehe erster Satz)
    10 8 Melden
  • Captain Downtown 13.09.2017 12:50
    Highlight haha.. dieselbe frau kauft jede woche avocados aus peru, trauben aus sĂŒdafrika, goji und grĂŒntee aus china (matcha aus japan)..
    21 1 Melden
    • Rendel 13.09.2017 17:25
      Highlight Oh, sie kennen diese Frau persönlich und ihre Einkaufsgewohnheiten. Das Netz ist offenbar auch nur ein Dorf ^^ .
      2 11 Melden
  • Maya Eldorado 13.09.2017 12:33
    Highlight Ich wohnte mal am Rand eines Dorfes. Da war eine kleine Wiese. Darauf wuchs wilder Schnittlauch. Der schmeckte viel besser als der GezĂŒchtete.
    Also schaut euch ein bisschen um, wenn ihr spazieren geht.
    5 2 Melden
    • Rendel 13.09.2017 19:11
      Highlight Da hatten sie ja GlĂŒck, kam da nicht stĂ€ndig der RasenmĂ€her. In der Stadt kommt der halt vorbei oder sonst ist der Schnittlauch von den vielen Hunden verpisst. Ich hab lieber meinen eigenen Schnittlauch ^^ .
      2 2 Melden
  • MaxM 13.09.2017 12:29
    Highlight WĂ€re der Kauf von afrikanischen Produnkten nicht ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Region?
    13 1 Melden
  • Holla die Waldfee 13.09.2017 12:17
    Highlight Ich hab ein kleines Regal mit LED-Lampe. Dann hab ich auch im Winter die meistgebrauchten KrÀuter frisch: Schnittlauch, Peterli, Basilikum.

    Im Garten gibts aber auch aktuell noch immer haufenweise Schnittlauch, Schnittknoblauch, Estragon, Basilikum, Thymian, Zitronenthymian, Liebstöckel, Majoran, Oregano, Minze, Rosmarin, Salbei, u.a. Obwohl ich schon genug abgeerntet und fĂŒr den Winter getrocknet oder gefroren habe. Die Peterli sind mit der AbkĂŒhlung nochmal richtig losgeschossen. Die mögen es gar nicht zu warm.

    KrÀuter kann man in jeder Wohnung ziehen. Ist wirklich kein Ding.
    9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 14:42
      Highlight Das Zeug unter den Lampen ist wohl eher was zum rauchen....:-)
      2 0 Melden
    • Holla die Waldfee 14.09.2017 15:35
      Highlight @rainbowWarrior
      Ich bin seit den 70ern fĂŒr die Legalisierung von Cannabis. Rauche aber selbst schon lange nicht mehr.

      Bist du noch nicht auf die Idee gekommen, dass man mit den Pflanzenlampen, die von vielen fĂŒr Marihuana benutzt werden, auch KĂŒchenkrĂ€uter ziehen kann?
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 16:00
      Highlight Holla. Klaro. War als Witz gemeint. Daher das Smiley am Ende des Kommentars
      2 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 13.09.2017 11:38
    Highlight Sie soll den Schnittlauch kĂŒssen vielleicht ist das so wie mit dem Frosch, dann ist sie wieder ruhiger und ausgeglichener.
    26 25 Melden
  • nib 13.09.2017 11:23
    Highlight Es ist ja allen, ausser dem Bauernverband (Stichwort ErnÀhrungssicherheit) klar, dass die Schweiz sich nicht selbstversorgen kann.
    Aber beim Schnittlauch sollte das ja doch noch zu schaffen sein. Vermutlich gibt es aber keine Subventionen dafĂŒr.
    63 7 Melden
    • Alnothur 13.09.2017 16:20
      Highlight Auch dem Bauernverband ist das klar, aber lieber reduziert man den möglichen Ertrag Jahr fĂŒr Jahr durch Umzonen und "Bio".
      2 2 Melden
  • elivi 13.09.2017 11:18
    Highlight Topf, Erde, wasser ... Kauf sammen oder reiss ein bĂŒschel mit wurzeln vom kumpel und tada... Schnittlauch 24h ready.
    Finds sowieso hohl wieso das noch so abgepackt verkauft wird. Is ja nicht so als wĂŒrden bauern hierzulande eingehn weil sie kein schnittlauch verkaufen können
    34 2 Melden
    • sheimers 13.09.2017 13:51
      Highlight Ich habe mal Tomaten auf dem Balkon gezĂŒchtet, das war ein lustiges Experiment, hat auch geklappt, aber die Samen haben mehr gekostet als gleich viele Tomaten fertig gekauft.
      6 0 Melden
    • Saraina 13.09.2017 15:33
      Highlight Tomaten sind eher anspruchsvoll. Aber Schnitt
      lauch wÀchst wie Unkraut. Selbst Basilikum is von
      Mai bi September kein Problem.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 14:44
      Highlight GemĂŒse wie Tomaten direkt beim Bauern kaufen. Die sehen zwar nicht alles schön rund, glatt und geliert aus. Sind fleischiger. Halt nur saisonal
      1 0 Melden
  • ChrisPronto 13.09.2017 11:16
    Highlight Na schön, dann kauft halt einfach keinen Schnittlauch aus Kenia. Wenn er ja anscheindend in der ganzen Schweiz ĂŒberall wĂ€chst sollte es kein Ding sein ihn selber anzuplfanzen.
    (Ist es wirklich nicht)
    Wenn die Nachfrage sinkt ist es auch nicht mehr nötig welchen zu Importieren.
    62 2 Melden
    • Nick Name 13.09.2017 12:53
      Highlight "Nötig"?
      Nö. Das ist schlicht ein Entscheid von Coop. Und ganz sicher wĂŒrden sie nicht pleite gehen, böten nicht so was Bescheuertes an.
      6 17 Melden
    • ChrisPronto 13.09.2017 16:08
      Highlight Ich finde der Entscheid liegt nur bedingt bei Coop.
      Schliesslich verkaufen sie einfach das was der Konsument will.
      4 2 Melden
    • Nick Name 13.09.2017 17:09
      Highlight Sorry, aber das ist Chabis. Nichts und niemand zwingt Coop, irgendwas ins Ladenregal zu stellen.
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 14:47
      Highlight Nick: Der Markt tut dies. NatĂŒrlich nur in einem gewissen Rahmen. Aber verkauft sich ein Produkt nicht, wird es auch nicht ins regal gestellt.
      0 0 Melden
    • Nick Name 14.09.2017 20:59
      Highlight "Der Markt" tut erst mal nichts. Der Markt: Das ist nichts anderes als MENSCHEN, die ENTSCHEIDEN... Der Markt verlangt auch nach Schleppern, Schmugglern, Dealern, Mördern, Erpressern - und trotzdem macht Coop das meines Wissens nicht. Etwas weit hergeholt, ja, aber das ewige Argument "der Markt tut" dies und das ist einfach ein Abschieben von Verantwortung.
      0 0 Melden
  • siorpaesas 13.09.2017 11:11
    Highlight Dieser Schnittlauch ist eh nur LĂŒckenfĂŒller im noch nicht vollbeladenen Flugzeug. Besser man fĂŒllt den freien Platz noch mit irgendwas ich, dass man leer losfliegt..
    13 25 Melden
  • Fidelius 13.09.2017 10:57
    Highlight Ich kaufe schon lange nicht mehr bei den Kundenabzockern namens Coop und Migros.
    10 63 Melden
  • Wehrli 13.09.2017 10:56
    Highlight Ja ja, brav tĂ€tscheln dĂŒrfen wir die armen Afrikaner, aber ihre Produkte dĂŒrfen sie dann trotzdem nicht bei uns verkaufen.

    Scheinheiliger Ökoterror.

    Als Beispiel: Lamm aus Neuseeland hat eine bessere CO2-Bilanz als Schweizer Lamm.

    Aber hey, einfach mal Jammajammajamma
    55 9 Melden
    • Midnight 13.09.2017 12:17
      Highlight Geht doch nicht darum, dass der Schnittlauch aus Afrika kommt. Der kann genauso gut aus SĂŒdostasien oder Alaska stammen. Der springende Punkt ist hier ganz klar die absolut idiotische Entfernung, welche da zurĂŒckgelegt wurde, um etwas zu verkaufen, von dem es in der Schweiz genug gibt. Mineralwasser aus Italien und Frankreich ist ĂŒbrigens exakt genau dasselbe Unding!
      17 4 Melden
    • GummibĂ€r 13.09.2017 13:36
      Highlight COOP bietet zum Verkauf an, was die idiotischen Kunden kaufen wollen.
      Jedem steht es frei sich einen Blumentopf mit Schnittlauch ins KĂŒchenfenster zu stellen, ihn selbstzufrieden zu betrachten und dazu ein Glas Leitungswasser zu genießen.
      Der Titel sollte lauten: Aus einer Schweizer MĂŒcke (Macke) einen Afrikanischen Elefanten gemacht.
      7 0 Melden
    • niklausb 13.09.2017 13:42
      Highlight Aber es gibt ja eben nicht genug.... Sonst gÀbs den nicht von dort
      3 1 Melden
    • sheimers 13.09.2017 13:56
      Highlight Nur mal als Anregung zum Nachdenken: 200g Reis aus Thailand mit 0.5g Schnittlauch aus Kenia garniert. Böser Schnittlauch, der ist sicher Schuld an den Tornados :-)
      9 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 14:48
      Highlight sheimers: nicht nur an den tornados. Auch am Bio Terror
      0 2 Melden
  • Pokus 13.09.2017 10:34
    Highlight Was ist nur aus der guten alten Kolonialzeit geschehen. Können wir nicht weiterhin einfach stupide Hilfsgelder da runter schicken, statt mit denen GeschÀfte zu machen?
    26 8 Melden
  • Oly 13.09.2017 10:33
    Highlight Unser Konsumverhalten ist gaga und das Resultat wenig erstaunlich. Leider.
    30 5 Melden
  • Lord_Mort 13.09.2017 10:33
    Highlight Ich frage mich, wer den ĂŒberhaupt Schnittlauch kauft. Das Zeugs wĂ€chst doch wie Unkraut. Einfach zu Hause anpflanzen, dann muss man den Schnittlauch auch nicht aus Kenya importieren.
    35 4 Melden
  • kupus@kombajn 13.09.2017 10:26
    Highlight Im Grunde wurde das Kernproblem ja angesprochen: der Kunde verlangt!
    37 5 Melden
    • trio 13.09.2017 12:54
      Highlight Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Angebot erzeugt auch Nachfrage.
      9 4 Melden
  • LubiM 13.09.2017 10:20
    Highlight Das ist die gleiche Kundin die im Dezember darĂŒber motzt wieso keine Trauben im Regal sind....
    58 6 Melden
    • Saraina 13.09.2017 15:36
      Highlight Wenn sie im Coop einkauft, wird sie im Dezember ganz sicher Trauben aus Indien im Regal finden. Achte dich mal...
      2 1 Melden
  • heiRy 13.09.2017 10:19
    Highlight Schnittlauch wÀchst auch gut in einer Pflanzschale vor dem Fenster, auf dem Balkon! Eigentlich brauchte niemand Schnittlauch zu kaufen.
    20 2 Melden
  • Schmabusi 13.09.2017 10:17
    Highlight Die Bauern auf dem BÀrnermÀrit verkaufen Basilikum aus Kenia, was noch viel schlimmer ist!
    13 4 Melden
    • sheimers 13.09.2017 13:59
      Highlight Spaghetti aus Italien, Tomaten in Dosen aus Spanien, eine Zwiebel aus dem geheizten GewÀchshaus und ein BlÀttchen Basilikum aus Kenia. Wie kann man nur so böse zu seiner Umwelt sein und Basilikum aus Afrika importieren. :-)
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 14:52
      Highlight Schmabusi. ich hab mal auf dem Dorf bei einen Bauern mit LĂ€deli erwischt, dass er teilweise gĂŒnstig einkauft bei HĂ€ndlern und dann als Eigenprodukt verkauft.

      GemĂŒse, Eier, Milch, Fleisch hole ich bei bestimmten Bauern aus der Region. Bedingung wsr jeweils dass ich den Hof und AgrarflĂ€che besichtigen durfte.
      3 1 Melden
  • seventhinkingsteps 13.09.2017 10:11
    Highlight Lol, aber dann wieder MĂŒll von AliExpress bestellen ums 2 Wochen spĂ€ter wieder wegzuwerfen, oder?

    Schon geil, da legt ein Akteur unserer Wirtschaftsordnung das Verhalten an den Tag, dass ökonomisch völlig Sinn macht und es folgt eine riesen Empörung.

    Wo bleibt der mediale Aufschrei bei den grossen Wirtschaftsverbrechen?
    35 2 Melden
  • Adremos 13.09.2017 10:08
    Highlight Ist jetzt etwas off-topic, aber:

    WO BLEIBT DER PICDUMP !!!! WIR BRAUCHEN IHN :)
    8 2 Melden
  • next_chris 13.09.2017 10:08
    Highlight Ist doch gut wenn Europa und die Schweiz Produkte aus Afrika kaufen, dass benoetigt lokale Arbeitskraefte in Kenya.
    Ist doch besser als nur lahme Entwicklungshilfe zu betreiben.
    23 3 Melden
    • LĂŒgensperber 13.09.2017 14:13
      Highlight Bin völlig einverstanden. Beispielsweise kaufen wir getrocknete Lebensmittel so stimmt die Ökobilanz wieder.
      Beispiel: nur noch getrocknete (Sonne) Mangos, Ananas aus Afrika usw.
      Frische Mangos nur noch wenn sie aus Spanien kommen.
      Die Liste ist beliebig.
      2 0 Melden
  • whatthepuck 13.09.2017 10:05
    Highlight Das berĂŒchtigte schwarze Loch zwischen der Schweiz und Kenia, welches es verunmöglicht, Schnittlauch von irgendwo dazwischen aufzutreiben.
    5 4 Melden
    • barbablabla 13.09.2017 11:49
      Highlight Doch doch...Israel und Marokko sind auch öfters im Coop anzutreffen
      10 0 Melden
  • Doctor Unrath 13.09.2017 09:46
    Highlight Ich hĂ€tte gerne ein weiteres Label auf den Produkten, das anzeigt, wieviel Energie fĂŒr den Import aufgewendet werden musste. Beim Einkaufen versuche ich sehr, mich auf solche Dinge zu achten, aber es ist recht umstĂ€ndlich, oft nur indirekt einsehbar und zeitaufwĂ€ndig.
    Es ist schon sehr befremdlich zu sehen, wie verwöhnt wir sind und das ganze Jahr ĂŒber immer alle Produkte im Laden haben wollen. Ich erinnere mich an Leute, die letzten Februar kistchenweise Erdbeeren aus SĂŒdafrika zum Spottpreis einkauften. Irgendwie abartig.
    13 1 Melden
    • bebra 13.09.2017 15:17
      Highlight Dann solltest du schnell keine Schweizer Milch mehr kaufen. Die Schweizer KĂŒhe werden zum grossen Teil mit Futter aus Brasilien gefĂŒttert.
      3 0 Melden
    • Saraina 13.09.2017 18:31
      Highlight Guter Punkt, Bebra!
      0 0 Melden
    • Doctor Unrath 14.09.2017 07:39
      Highlight Genau darum möchte ich das neue Label...
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2017 15:00
      Highlight bebra. milch direkt beim bauern holen. da sehe ich die kĂŒhe im stall, draussen. sehe wie die bauern sie fĂŒttern. und kostenpunkt: 1.20 pro liter. Muss nur abgekocht werden wenn man einen empfindilichen Magen hat.
      0 0 Melden
  • saderthansad 13.09.2017 09:45
    Highlight Im Mehltau nach Kenia wir flieg'n, fallera
    Es grĂŒnen die Migros und der Coop, fallera
    Wir fliegen ohne Sorgen
    Singend in den Morgen
    Noch ehe im Tale der Schnittlauch stirbt

    fallera
    13 2 Melden
  • Spötter 13.09.2017 09:44
    Highlight Der Mensch verblödet und fragt sich, wieso wir Umweltprobleme und Migrationsströme haben. Notabene, jeder Löli kann sog. in der Wohnung in einem Blumentopf Schnittlauch ziehen.
    15 2 Melden
  • ast1 13.09.2017 09:41
    Highlight Schwierige Entscheidung...
    43 0 Melden
  • Thomas_v_Meier 13.09.2017 09:36
    Highlight FĂŒr mich ein zweischneidiges Schwert.

    1. Es ist Unsinn lokal erhÀltliche Lebensmittel durch die halbe Welt zu transportieren.

    Aber

    2. Warum sollte ein Afrikanischer Staat seine LM nicht nach Europa exportieren dĂŒrfen? Wir machen es umgekehrt auch. Zerstören durch unsere billige (subventionierte) LM den lokalen Markt. Vom TK Poulet bis zu Milchprodukte existieren Bsp.
    Wundern uns dann das diese Menschen in Europa eine bessere Zukunft suchen.
    23 2 Melden
    • bebra 13.09.2017 15:20
      Highlight Ein ebensogrosser Unsinn ist es, Viehfutter durch die halbe Welt zu transportieren und Milch und Fleisch dann als Schweizerprodukt teuer zu verkaufen.
      2 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 13.09.2017 09:36
    Highlight Wie wÀrs mit Kirschen aus Kanada?
    oder Spargeln aus Mexico?
    Oder JETZT Erdbeeren aus ich weiss nicht wo?

    Die Liste könnte beliebig verlÀngert werden.
    Alles dieses Jahr im Coop gesehen.
    13 2 Melden
    • Midnight 13.09.2017 12:22
      Highlight RĂŒebli aus Italien... đŸ€Šâ€â™‚ïžđŸ€Šâ€â™‚ïž
      2 3 Melden
  • Laut_bis_10 13.09.2017 09:35
    Highlight Finde es immer wieder bereichernd, wie aus einer simplen Kritik an der Herkunft von Schnittlauch die gesamte Biografie und Verhaltensweise der Kritikerin rekonstruiert wird.

    Euch ist es ja vielleicht egal woher euer Schnittlauch kommt, aber mit Mutmassungen ĂŒber eine euch unbekannte Person helft ihr niemandem.
    10 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 09:34
    Highlight Ok, ich versuche es nochmals mit einem Kommentar, obwohl der erste ja sachlich und themenbezogen war...

    Da braucht offenbar jemand 5min Ruhm. Weil man kann sich ja wirklich ĂŒber alles empören.

    Wie andere schon geschrieben haben, wÀre sie vermutlich die erste die motzt, wenn Coop keinen Schnittlauch hÀtte.

    Man könnte die Dame auch fragen, wieso sie im Sommer in den Urlaub geht, wo doch im Sommer (zumindest 2017) auch in der Schweiz das Wetter super war - viel Sonne, heiss, etc. Warum tausende Kilometer fliegen und die Umwelt verschmutzen?

    Wie gesagt, man kann sich ĂŒber alles empören.
    19 13 Melden
  • Denk nach 13.09.2017 09:32
    Highlight Nicht kaufen und selber anpflanzen hilft.
    15 0 Melden
  • mueggy 13.09.2017 09:30
    Highlight Wissen die Konsumenten ĂŒberhaupt, was Mehltau ist? Es ist völlig verstĂ€ndlich, dass Mehltau-befallene KrĂ€uter nicht mehr verkauft werden (können). Niemand wĂŒrde diese kaufen oder gar essen.
    11 1 Melden
    • Saraina 13.09.2017 18:34
      Highlight Nur wĂ€chst Schnittlauch in grösseren Mengen nicht derart schnell, dass damit ein Lieferproblem durch Mehltau ĂŒberbrĂŒckt werden könnte. Mehltau tritt ziemlich plötzlich auf. Da war Kenja der Schnittlauch schon ausgesĂ€t gewĂ€ssert und fĂŒr den Export geplant.
      0 0 Melden
  • Schnuderbueb 13.09.2017 09:27
    Highlight Besser Schnittlauch als Tropenkrankheiten, Neophyten, Elfenbein, Katzenfelle, AffenschÀdel, Schildkrötenpanzer, .......!
    55 13 Melden
  • MaskedGaijin 13.09.2017 09:20
    Highlight Skandal! Vor schreck ist mir gerade die American Spirit Zigi ins Äthiopische Biokaffee, mit genderneutraler Sojamilch aus Westpapua, gefallen.
    336 9 Melden
    • Kunibert der fiese 13.09.2017 10:27
      Highlight 😂😂
      6 0 Melden
  • flimmergruen 13.09.2017 09:19
    Highlight Schnittlauch ist einfach nur eklig. Man sollte ihn ganz verbieten.
    38 98 Melden
    • Spötter 13.09.2017 09:47
      Highlight Wieso?? Hat dir Mac Donalds dermassen das Gustatorische Empfinden "versiechet"!?
      10 5 Melden
    • flimmergruen 13.09.2017 12:25
      Highlight Wieso? Da ist ja kein Schnittlauch drin.
      4 1 Melden
  • Toto 13.09.2017 09:13
    Highlight Nicht nur Schnittlauch, auch Bohnen und Erbsen mitten im Sommer...!
    18 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 09:10
    Highlight Coop sagt nicht die ganze Wahrheit: Der heimische Schnittlauch wurde knapp, weil er an Aldi geliefert wurde. Und der Kunde bezahlt bei Coop mehr, weil die Treibstoffkosten und die Klimakompensation auf ihn abgewÀlzt wird.
    39 20 Melden
    • peeti 13.09.2017 10:20
      Highlight Aber hoffentlich werden diese Kosten abgewÀlzt. Es gibt ja offenbar Kunden, die auch Schnittlauch aus Kenya kaufen. Ist alles freiwillig.
      6 0 Melden
    • Tavares 13.09.2017 10:30
      Highlight Ă€ndert ja nichts an der Tatsache, dass in der Schweiz zu wenig Schnittlauch fĂŒr *alle* vorhanden ist.

      WÀre eigentlich die Empörung die selbe, wenn Aldi den Schnittlauch aus Kenia hÀtte?
      5 0 Melden
    • LeChef 13.09.2017 10:31
      Highlight Schnittlauch aus Kenia ist auch inklusive Transportkosten noch deutlich billiger als Schweizer Schnittlauch.

      Dass er bei Coop teurer ist, als bei Aldi, hat andere GrĂŒnde.
      6 1 Melden
    • DoMeBE19 13.09.2017 11:12
      Highlight Macht keinen Sinn, der Lieferant erhÀlt ja sehr wahrscheinlich auch mehr von Coop.
      1 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.09.2017 09:10
    Highlight Die Empörungskultur treibt seltsame BlĂŒten.

    Ein durchschnittlicher Flugpassagier mit GepÀck und Sitz und Verpflegung und Lifeesupport Systemen etc. bringt wohl ca. 150kg auf die Waage.

    Ein PĂ€ckchen Schnittlauch wiegt 10g. Ein Flugpassagier entspricht entsprechend 15'000 Schnittlauch-PĂ€ckchen.

    Das Co2 wird kompensiert. Das arme Land Kenia kann exportieren. Schnittlauch aus der Schweiz produziert ebenfalls CO2.

    Das "viral gehen" der Empörung verursacht wohl ca. 10 mal soviel CO2 wie der gesamte aus Kenia importierte Schnittlauch in 10 Jahren.
    230 14 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 10:11
      Highlight Der Schnittlauch aus der Schweiz hat im Winter sogar eine viel schlechtere Ökobilanz als derjenige, welcher aus Afrika importiert wird, weil die Produktion viel weniger Ressourcen verbraucht. Dort braucht man das ganze Jahr nicht zu heizen..

      WĂŒrde Coop nur saisonale Produkte anbieten wĂ€rs den meisten wohl auch wieder nicht recht.
      20 1 Melden
    • midval 13.09.2017 10:51
      Highlight Schwachsinn was sie da von sich geben!
      Das hat nichts mit dem armen Kenia export zu tun da man das Produkt hier anpflanzen kann!
      Sie rechnen hier FluggĂ€ste mit weiss der kuckuck was aus obwohl es darum geht das Coop werbung macht fĂŒr lokale produkte usw.
      Kenia ist arm weil es eben ausgebeutelt wird und nicht einfach so aus unerklĂ€rliche GrĂŒnden wie sie vielleicht denken!
      6 17 Melden
    • Madmessie 13.09.2017 10:57
      Highlight 1. Wenn man nicht fliegt, bringt man 0 kg auf die Waage.
      2. In Kenia herrscht wegen DĂŒrre immer wieder Hungersnot. Da hilft es sicher, wenn das Land auch noch die Schweizer mit Schnittlauch versorgt.
      3. Alle Produkte produzieren CO2. Lokal produzierte aber typischerweise weniger als importierte.
      4. "Viral gehen" hilft, diesen ökologischen Unsinn einzudÀmmen. Besser in anderes Kraut kaufen oder halt mal verzichten.
      10 15 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 11:46
      Highlight Zwei der Kommentare zeigen die Malaise von Dogmen und von isoliertem Denken auf.

      Der NÀhrwert von Schnittlauch ist doch recht gering - bzw. mit Schnittlauch lÀsst sich keine Hungersnot bekÀmpfen. Mit den Deviseneinnahmen aus dem Schnittlauchexport hingegen lassen sich Investitionen z.B. in BewÀsserung und generell in eine effizientere Landwirtschaft finanzieren. Das wiederum kann tatsÀchlich helfen, Hungersnöte zu bekÀmpfen.

      Falls Kenia ausgebeutet wird, dann in erster Linie durch bad Governance und durch Agrarsubventionen der Industriestaaten.
      7 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 11:53
      Highlight Weiter: Der Transport von AgrargĂŒtern macht typischerweise einen sehr kleinen Anteil der CO2 Emissionen eines Produktes aus. Der 30 JĂ€hrige BĂŒhrer Traktor zur Bewirtschaftung des 7 Hektaren Hofs und die Beheizung der Treibhauser fĂŒr die Tomatenproduktion in dafĂŒr ungeeignetem Klima schlagen viel stĂ€rker zu Buche.

      Kontrovers: Wir sind wohlhabend dank Arbeitsteilung. Es macht null Sinn, die Armen Staaten im Agrarsektor durch subventionierte Produkte zu konkurrieren - in dem Sektor, in dem sie etwas exportieren könnten. Regionale subventionierte Produkte - das ist Ausbeutung der armen LÀnder.
      5 0 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 11:58
      Highlight In diesem Artikel geht es um Schnittblumen, fĂŒr KrĂ€uter dĂŒrfte das Problem aber das selbe sein:

      http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/rosen-blumen-afrika-fairtraide-oekologisch-fair-100.html

      "Auch der Transport mit dem Flieger samt KĂŒhlkette, die die Frische der Blumen garantieren muss, schlĂ€gt in der Ökobilanz negativ zu Buche. Und dennoch ist es im Vergleich immer noch besser, als mit einem enormen Energieaufwand GewĂ€chshĂ€user im kĂ€lteren Europa das ganze Jahr hindurch zu betreiben."

      Wer das nicht will kauft einfach nur saisonal ein. Punkt
      4 0 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 15:09
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ja, der Transport schlĂ€gt nicht so durch. Am besten wĂ€re es halt, wenn die lokalen Produzenten ihre GewĂ€chshĂ€user ökologisch beheizen wĂŒrden, zB. mit AbwĂ€rme aus der Industrie. Die ist eh da und muss nicht teuer erzeugt werden. Das wird teilweise schon gemacht, hat aber leider noch immer eine NischenprĂ€senz.

      Auf dem Boden wo der Schnittlauch wÀchst könnte man in Kenia sicher auch Maniok oder Mais anbauen ;) Ich denke, der Kommentar war eher in diese Richtung gemeint.
      2 0 Melden
    • Saraina 13.09.2017 15:42
      Highlight Schnittlauch ist aktuell saisonal.
      1 0 Melden
    • Madmessie 13.09.2017 15:58
      Highlight Gewisse Kommentare zeigen die Malaise von Pseudowissen und eingeschrÀnktem Denken.
      1. Es kann auf einem Feld normalerweise auch eine nÀhrstoffreichere Nutzpflanze angebaut werden als Schnittlauch.
      2. Devisen haben 0 NĂ€hrwert.
      3. Der CO2-Bilanz von frischen pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Schnittlauch, die im Feld angebaut werden ist um ein zig-faches höher wenn aus Übersee im Vergleich zu lokal produziertem.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:57
    Highlight Vielleicht sollte man mal weiter als bis zur Nasenspitze denken und sich bewusst machen, dass Agrarexporte eine wichtige Einnahmequelle fĂŒr afrikanische Staaten sein können.
    Ohne Handel kein Wohlstand.
    106 6 Melden
  • egemek 13.09.2017 08:54
    Highlight Ich finde Fleischimporte aus Neuseeland wesentlich bedenklicher. Und davon gibt es Haufenweise, auch in Migros- und Coop-Restaurants.
    86 12 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.09.2017 09:54
      Highlight Das kommt als TK mit dem Schiff...also eher kein so grosses Problem.
      4 7 Melden
    • Wehrli 13.09.2017 10:59
      Highlight NeuseelÀndisches Lamm generiert weniger CO2 als Schweizer Lamm, inklusiv Transport.

      Grössere Herden, keine Geheizten StÀlle im Winter, usw ..

      Aber hey, immer zuerst mal Motzen ...
      21 2 Melden
    • egemek 13.09.2017 11:45
      Highlight @Wehrli: Gut möglich, dass deine Angaben bezĂŒglich CO2 stimmen. Wie auch immer, mir geht es trotzdem gegen den Strich, dass etwas was es hier gibt um die halbe Welt transportieet wird. Ich verzichte daher auf den Konsum dieser Ware, aber das muss jeder fĂŒr sich selber wissen. Die Nachfrage ist ja scheinbar vorhanden, ansonsten brĂ€uchte es diese Importe nicht... 😉

      Beheizte StĂ€lle finde ich im ĂŒbrigen etwa gleich unnötig, aber wahrscheinlich brauchen das gescherte MastlĂ€mmer fĂŒrs Überleben...
      6 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 13.09.2017 14:03
      Highlight @egemek: Verzicht ist das einzig Richtige!
      1 0 Melden
    • Wehrli 13.09.2017 14:20
      Highlight Es geht also gar nicht um die CO2 Bilanz, sondern ums BauchgefĂŒhl, ey? Damit es einem nicht "gegen den Strich geht".
      Argumente waren gestern, heute ist Feel-Good Öko-Wurbl, hautpsache das BauchgefĂŒhl rockt ...
      6 1 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 15:12
      Highlight Richtig, Verzicht ist das einzig richtige in diesem Fall! Man kann das schon mal einĂŒben, in Zukunft werden wir nĂ€mlich verzichten mĂŒssen, ob uns das passt oder nicht.

      Weitgehend auf Fleisch zu verzichten ist ökologisch sinnvoll. Jede Kalorie Fleisch auf dem Teller hat die 4fache Menge pflanzlicher Kalorien benötigt um zu "wachsen". Man könnte die Pflanzen eben auch direkt selbst essen..
      0 2 Melden
    • egemek 13.09.2017 15:15
      Highlight Wie gesagt, dass die CO2 Bilanz von Fleisch aus Neuseeland besser sein soll als die von Schweizer Fleisch habe ich bis heute noch nie gehört, daher hat das nichts mit Feel-Good-Öko zu tun. Kannst du das mit einer Quelle belegen? WĂŒrde mich nĂ€mlich interessieren...
      0 1 Melden
    • Wehrli 13.09.2017 16:00
      Highlight In der FAZ, unter "lieber lamm aus der ferne" googeln.
      3 0 Melden
  • Pond 13.09.2017 08:53
    Highlight Coop hat in unserer Region in den letzten Jahren mehrere riesen SupermĂ€rkte gebaut. Diese LĂ€den sind randvoll mit Waren. Wir sind eine Grenzregion und viele Leute gehen nach Deutschland oder Frankreich einkaufen. Samstag Abend vor Landenschluss sind die Frischtheken bei Coop und Migros immer noch voll. Die Masse an GemĂŒse, FrĂŒchte, KĂ€se und Fleisch soll den Kunden zum Kauf anregen. Sieht halt schön aus und macht Hunger. Das heisst, viele Ware ist eigentlich "Werbematerial" oder Deko. Damit das Bild immer stimmt, fliegt man Waren ein. Der Kunde wĂŒre es auch kaum akzeptieren, wenn mal was fehlt
    42 8 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.09.2017 08:49
    Highlight Diese empörte Dame kauf sicher im FrĂŒhling schweizer Äpfel und meint das diese umweltfreundlicher sind als SĂŒdafrikanischen!
    69 8 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.09.2017 08:48
    Highlight Eine Chance fĂŒr Kenia Waren zu exportieren.
    127 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:53
      Highlight Stadtkind ist dagegen - CO2 Kompensation ist auch sch*** - Haha! Wer kommt mit der Masse noch klar?! Arme DetailhÀndler omfg!

      14 18 Melden
    • Genital Motors 13.09.2017 09:27
      Highlight ja mal wichtiger Ware und nicht immer nur Menschen.
      7 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 08:47
    Highlight Was lernt man vom empörten Stadtkind?

    A) CO2-Kompensation ist also Heuchelei

    B) Handel mit Afrika ist sch*****

    C) Stadtkind war bestimmt grad beim Trekking in Nepal.
    229 31 Melden
  • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 13.09.2017 08:45
    Highlight Finde ich schon komisch. Mein Schnittlauch wuchert zuhause wie wild schon das ganze Jahr.. und ich wohn nicht in Kenia..
    76 21 Melden
    • Tavares 13.09.2017 09:11
      Highlight Bei mir auch.
      Aber du und ich haben wohl auf unseren Balkons keinen Mehltau, wie gewisse Bauern in der Schweiz.
      49 2 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 13.09.2017 08:43
    Highlight Einfach ein neues Lable: "Aus einer Region"

    Prinzipiell ist es ja schön, dass Kenia mal etwas nach Europa exportiert, sonst sind es eher unsere (resp. eher EU-) Produkte, welche den weg nach Afrika finden und dort den Landwirten das Leben schwer (oder unmöglich) machen.

    Trotzdem schliesse ich mich natĂŒrlich dem Punkt an, dass es der Konsument selber in der Hand hat. Lieber wĂ€r mir ein Supermarkt mit halbvollen Regalen, der dafĂŒr sinnlose Importe und Foodwaste auf einem Minimum hĂ€lt. Leider scheint das beinahe unmöglich, darum freu ich mich weiterhin ĂŒber die Produkte aus dem Hofladen.
    78 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 09:00
      Highlight Wie kann man sich bloss eine Mangelwirtschaft wie im frĂŒheren Ostblock herbeisehnen? ("lieber halbvolle Regale")

      Du solltest vielleicht mal mit Leuten sprechen, die unter solchen Bedingungen leben *mussten*.
      23 51 Melden
    • peeti 13.09.2017 10:24
      Highlight Im zweiten Abschnitt kannst du vor "Produkte" noch das Wort "subventionierte" einsetzen ✌
      5 0 Melden
    • Radesch 13.09.2017 11:29
      Highlight @rich enough

      Wenn der Name Programm ist, verstehe ich den Kommentar. Ansonsten ist es schlicht sinnlos bis wenige Minuten vor Ladenschluss alles immer da zu haben was nachher sowieso nur weggeworfen wird.

      Es muss nicht der Ostblock sein, aber auch nicht ein Überangebot was im MĂŒll landet. Ein klassischer schweizer Kompromiss wĂŒrde mir hier am ehesten zusagen.
      12 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 14:31
      Highlight Radesch, ich finde nicht, dass alle Frischprodukte bis Ladenschluss verfĂŒgbar sein mĂŒssen, wobei ja auch FrĂŒchte und GemĂŒse wĂ€hrend mehrerer Tage verkauft werden können. Es wird ja nicht jeden Abend alles weggeworfen.

      kettcar schreibt aber generell von halbleeren Regalen. Eine EinschrÀnkung betr. Ladenschluss lese ich da nicht.
      2 2 Melden
  • LukeHuntington 13.09.2017 08:42
    Highlight Wie viele der auf Vorrat Empörten kaufen wohl regelmĂ€ssig "Superfood" wie Gojibeeren aus China oder Chiasamen aus Bolivien fĂŒr ihre Whatever-Bowls? #doublestandards
    242 9 Melden
    • Cerberus 13.09.2017 09:40
      Highlight GENAU. Ich kann diese Doppelmoral nicht mehr hören.

      Und dann noch shoppen bei H&M, Zara &Co., am Wochenende mal kurz nach Ibiza flitzen und bei jedem Einkauf noch ein PlastiksĂ€ckli dazu. WĂ€ren Lebensmittel doppelt so teuer, wĂŒrde wohl langsam ein umdenken statt finden.
      13 1 Melden
  • Wisegoat 13.09.2017 08:40
    Highlight Na ja ihr tippt ja auch auf Rechnern aus China, telefoniert mit Handys aus Korea, fÀhrt Autos aus Japan, trinkt Wein aus Argentinien, verbrennt Energie aus den VAE, esst Kiwi aus NZ und Avocado aus Mexico. Also was soll das Theater entweder man is(s)t konsequent oder man hÀlt den Mund.
    Über Produkte aus Kenia wettern aber dann fĂŒr den Shoppintrip fĂŒr zwei Tage nach London oder New York jetten.
    156 23 Melden
    • grumpy_af 13.09.2017 08:59
      Highlight Ich gebe dir Recht. Aber ein kleines Detail fĂŒr den Kontext: Es geht vor allem darum, dass Schnittlauch ein natives CH-Produkt ist und du das nicht mit Avocado oder Kiwi vergleichen kannst.
      54 8 Melden
    • Ridcully 13.09.2017 09:10
      Highlight Mein Auto ist zwar ein "Japaner" wurde aber in Ungarn gefertigt...
      17 1 Melden
    • Eine_win_ig 13.09.2017 09:13
      Highlight Sehe das genau gleich. Wir als Konsumenten haben entschieden, dass wir das ganze Jahr durch alles haben wollen. Ich versuche, so gut wie möglich Saisonprodukte zu kaufen. Geht nicht immer... tant pis.
      Wahrscheinlich sind es die gleichen die auf FB motzen und sich danach lauthals beim Personal beschweren wenn kein Schnittlauch vorhanden ist....
      26 1 Melden
    • Mark84 13.09.2017 09:24
      Highlight Ich finde es gibt auch etwas zwischen "shoppingtrip nach new york" und nur noch konsumieren was aus der schweiz kommt. Es gibt auch "normal" verantwortungsvoller konsum. Im entlebuech sind die erdölvorkommen nun halt mal nicht so ĂŒppig...
      29 2 Melden
    • Wisegoat 13.09.2017 09:44
      Highlight @mark&grumpy: betreffend avocado und öl nichtvorkommen in der schweiz. es gibt auch rohstoffe die quasi die schweiz auszeichnen aber der geneigte konsument aus dem ausland bezieht. vorzugsweise aus italien woh aktuell notstand herrscht.


      https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/nzzas/nzz-am-sonntag/mineralwasser-schon-jede-zweite-flasche-aus-dem-ausland-ld.117136

      5 0 Melden
    • Mark84 13.09.2017 11:28
      Highlight @wisegoat: das ist ja das was ich sage. Ich bin fĂŒr konsum aus dem Inland - dort wo es möglich ist... und "wo" schreibt man ohne "h" :-)
      2 2 Melden
    • Wisegoat 13.09.2017 11:47
      Highlight mit wurstfingern auf dem handy tippen ist nicht einfach bezĂŒglich woh du grammatik nazi 😜
      2 1 Melden
    • anju 13.09.2017 17:27
      Highlight kiwis wachsen problemlos in der schweiz, tun sie auch nur gibt es viel zu wenige und sind unglaublich teuer, wirtschaftlich völliger schwachsinn.
      0 0 Melden
  • DaCrooked 13.09.2017 08:36
    Highlight Wenn das Regal leer wÀre weil es kein CH-Kraut gibt wÀr's auch nicht recht.
    147 11 Melden
  • Betty88 13.09.2017 08:34
    Highlight Ja dann kauft es doch nicht...dann ist auch keine Nachfrage da. Das ganze Jahr ĂŒber GemĂŒse, FrĂŒchte und KrĂ€uter haben wollen aber dann aufschreien wenn es importiert wird. Ausserdem kann man Schnittlauch gut selber anbauen ohne viel Platz und Schischi.
    127 2 Melden
  • K3tsch 13.09.2017 08:33
    Highlight Wen man was dagegen hat, gibt es eine Lösung: Das Produkt nicht erwerben (was diejenige vom Facebook-Post allem Anschein nach tat, um es zu fotografieren).

    Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Auch beim Coop.
    85 5 Melden
    • Dinolino 13.09.2017 08:43
      Highlight sign
      sollten sich alle selber an der Nase nehmen die sowas kaufen, anstatt mal zu verzichten!
      30 2 Melden
    • Pond 13.09.2017 08:55
      Highlight Du hast absolut Recht. Ich achte mich idR auf die Herkunft. Es ist mir aber auch schon passiert, dass ich Abends noch schnell schnell einkaufte und erst Zuhause bemerkte, woher die Produkte stammten. Wenn man im Sommer Frischwaren wie z.B. Schnittlauch kauft, könnte man eigentlich davon ausgehen, dass er zumindest aus Europa stammt.
      9 3 Melden
    • Alex_Steiner 13.09.2017 09:29
      Highlight @Ketsch: Wusste nicht, dass man im Coop keine Fotos machen kann. Man lernt nie aus.
      14 3 Melden
    • K3tsch 13.09.2017 10:22
      Highlight @Alex_Steiner: Diese Möglichkeit lasse ich offen indem ich schreibe "..allem Anschein nach...".

      Ich weiss es auch nicht, vermute es aber.
      2 1 Melden
  • rearwaste 13.09.2017 08:32
    Highlight Mir ist dies auch schon aufgefallen und missfallen, dass KrĂ€uter und GemĂŒse aus SĂŒdamerika und Afrika importiert werden, welche auch hier angebaut werden. Jedoch liegt die Verantwortung beim Konsumenten. Ich lasse diese Ware einfach im Laden stehen. Es zu kaufen und sich im Nachhinein aufzuregen ist in meinen Augen einfach nur dumm. Übrigens, sich ĂŒber Schnittlauch aufzuregen, welchen man ohne Probleme auch zuhause in einer kleinen Wohnung ziehen kann, meine Fresse... Auch ich hole mir ab und an abgepackte KrĂ€uter, heule aber nicht rum. Ändert euer Verhalten wenns euch nicht passt!
    64 4 Melden
  • Herzquotient 1.24 (-0.02) 13.09.2017 08:30
    Highlight Stellt man das Totalgewicht der importierten Menge Schnittlauch aus Kenia ins VerhĂ€ltnis zum Tagesumsatz an FluggepĂ€ck am ZH Airport, so entpuppt sich diese EntrĂŒstung als hochgradige Heuchlerei.
    97 9 Melden
  • blaubar 13.09.2017 08:29
    Highlight in meinem Garten hats sinst jede Menge Schnittlauch. Wir könnten ihn sonst auch aus der WĂŒste Sahara importieren.
    18 12 Melden
  • Calvin WatsOff 13.09.2017 08:26
    Highlight Herrlich diese Doppelmoral wieder nicht oder.
    Diejenigen welche jetzt fluchen und sich empören, sind dann auch die ersten die schreien, wenn das GewĂŒnschte nicht erhĂ€ltlich ist.
    48 6 Melden
  • Sangallo 13.09.2017 08:26
    Highlight Definitv unsinning jedoch sind wir als Kunden, die vielfach alles zu jeder Jahreszeit haben wollen, massgeblich mitverantwortlich fĂŒr solche Dinge.
    Wenn nÀmlich niemand den Schnittlauch aus Kenia kauft, wird er auch nicht mehr importiert.
    41 2 Melden
  • Jaing 13.09.2017 08:24
    Highlight Und wenn es keinen Schnittlauch im Regal hĂ€tte wĂŒrde erst recht reklamiert.
    27 3 Melden
  • Einer Wie Alle 13.09.2017 08:23
    Highlight "Manche User weisen aber auch auf die Rolle des Konsumenten hin, der das ganze Jahr ĂŒber nach einem lĂŒckenlosen Sortiment verlangt."

    Dem kann ich mich nur anschliessen. Wenn wir Kunden bewusst auf Produkte mit langem Weg verzichten wĂŒrden, beziehungsweise bewusst Produkte aus dem Inland kaufen wĂŒrden. Dann wĂŒrde es auch fĂŒr die Migros und den Coop keinen Sinn machen die Produkte mit langem Wege im Regal zu haben.
    102 1 Melden
    • SĂŒffu 13.09.2017 08:41
      Highlight Das wĂ€re schon ein erster Schritt, informieren muss man sich aber dann auch noch ein bisschen. Tomaten aus Spanien haben z.T. eine bessere Ökobilanz als CH-Tomaten ais beheizten GewĂ€chshĂ€usern. Am besten wĂ€re ein Zusammenspiel von VerkĂ€ufer und KĂ€ufer.
      30 3 Melden
    • Mark84 13.09.2017 09:27
      Highlight Kommt dann wieder drauf an was fĂŒr spanische tomaten. Die spanischen gewĂ€chshaustomaten sind eine ökologische und soziale katastrophe...
      15 2 Melden
    • kyoryu 13.09.2017 09:30
      Highlight Auf der einen Seite steht der Konsument und auf der anderen der Grossverteiler. Mit Werbung, Produktauslegung etc. werden Konsumenten gezielt manipuliert und gezĂŒchtet. Angebot und Nachfrage funktioniert nur bei Transparenz.
      Ich als Konsument fĂ€nde es gut, wenn bei allen Produkten den CO2 Verbrauch aufgefĂŒhrt wĂŒrde. Kann mir nicht vorstellen, dass die Produzenten und Grossverteiler das gut fĂ€nden.
      3 2 Melden
    • Saraina 13.09.2017 15:47
      Highlight FĂŒr Tomaten und anderes GemĂŒse ist schon lĂ€ngst eine Max-Havelaar Zertifizierung von Nöten, angesichts der Sklavenarbeit afrikanischer Immigranten in den GewĂ€chshĂ€usern beider LĂ€nder.
      2 0 Melden
  • Herbert Anneler 13.09.2017 08:22
    Highlight Schnittlauch aus Kenia: "Aus der Region"! Greenwashing Ă  la Grossverteiler... Wie lange wollen die uns noch verarschen? By the way: Aus-der-Region-Kartoffeln im Regal der Migros in Saanen/Gstaad können auch aus dem Aargau stammen... So geht das! Quintessenz: Im Bioladen oder direkt beim Bauern einkaufen oder bei farmy und andern - oder selber pflanzen: Schnittlauch wĂ€chst fast ĂŒberall.
    26 91 Melden
    • DaCrooked 13.09.2017 08:35
      Highlight Wo steht "Aus der Region" auf dem Foto?
      40 4 Melden
    • Energize 13.09.2017 08:40
      Highlight Das steht aber nirgends "aus der Region" auf der Schnittlauchpackung.
      25 2 Melden
    • Herbert Anneler 13.09.2017 08:55
      Highlight So schnell so viele Blitzli bei einer relativ kleinen Zahl von Posts: Die Marketingabteilungen von Migros und Coop sind schon wach...
      3 32 Melden
    • Pond 13.09.2017 09:03
      Highlight Das Produkt stammt aus dem "Qualite & Prix"- Sortiment. Das ist weder bio noch aus der Region. Vielleicht gab es eine Bio-Alternative aus der Schweiz, die aber natĂŒrlich teurer war. Man kann auch bei Grossverteiler bewusst und regional einkaufen. Man kann ihnen nicht vorwerfen, dass sie auch konventionelles und gĂŒnstiges im Angebot haben. Schlussendlich entscheidet der Kunde, ob ihm der Preis oder die Umwelt/Tiere und die eigene Gesundheit wichtiger sind.
      20 0 Melden
  • Paul_Partisan 13.09.2017 08:18
    Highlight Konsequenterweise sollten die DetailhĂ€ndler in Zukunft einfach solche Produkte aus dem Sortiment streichen, wenn sie nicht aus der Schweiz oder NachbarlĂ€ndern erhĂ€ltlich sind. Vermutlich wĂŒrde aber dann der nĂ€chste Shitstorm ausbrechen: "kein Schnittlauch im Sommer? Gehts noch??"
    Als Kunde hat man ĂŒbringens immer die Wahl... und bekanntlich schafft die Nachfrage das Angebot.
    67 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 09:12
      Highlight Was sind "solche Produkte"? Ist das ganzjĂ€hrig beheizte Treibhaus in BrĂŒtisellen besser das die Sonne in Kenia?
      23 1 Melden
  • RĂŒdiger Rasenmeier 13.09.2017 08:17
    Highlight "durchdrehen" sollte man wegen Personen die um die Jahreszeit Schnitlauch kaufen. WĂ€chst sehr gut auf jedem Balkon oder Fenstersims.
    Und erst zu Hause schauen, woher die Ware kommt ist fahrlÀssig und scheinheilig.
    66 7 Melden
  • //Steff 13.09.2017 08:16
    Highlight bei mir wÀchst Schnittlauch wie Rasen auf der Terrasse - soll ich ins export business einsteigen?
    69 4 Melden
    • The Hat Guy 13.09.2017 08:49
      Highlight Sofern Sie in der Schweiz wohnen, mĂŒssen Sie ja nicht allzuweit exportieren :)
      14 0 Melden

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