Zürich
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Der Zuercher Regierungsrat Mario Fehr orientiert an einer Medienkonferenz in Zuerich am Mittwoch, 23. September 2015, ueber aktuelle Entwicklungen im Asylbereich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Mario Fehr, SP-Regierungsrat und Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Bild: KEYSTONE

«Du möchtest provozieren!» – Fehr mag Burka-Verbote und kriegt von der eigenen Partei aufs Dach



Er fordert ein Burka-Verbot und bejubelt das Nachrichtendienstgesetz (NDG): Der Zürcher SP-Regierungsrat Mario Fehr hat in einem Interview mit der NZZ die Linie seiner eigenen Partei kurzerhand links liegen gelassen – und sich damit nicht nur in die Schusslinie der Juso, sondern auch der eigenen Parteifreunde bugsiert.

Natascha Wey, Co-Präsidentin SP Frauen Schweiz, sagt: «Ich halte die Burkadiskussion primär für eine symbolische, die anti-muslimische Ressentiments der rechten Parteien bedient.» Ein Burkaverbot würde von Zwang betroffene Frauen in die Isolation drängen. Wey fügt an:

«Wenn sich Mario Fehr für diese Frauen einsetzen will, begrüssen wir das sehr.»

Als Sozialvorsteher habe er hier ja Handlungsspielraum – indem er genügend Geld für Beratungsstellen spreche.

Der Zürcher SP-Nationalrat Martin Naef: 

«Es hat mich schon erstaunt, dass sich ein linksliberaler Parteifreund von mir in dieser Frage derart aus dem Fenster lehnt. Mario sagt, als liberaler Mensch wolle er ein Gesicht sehen. Ich bin auch liberal und finde, dass jeder so herumlaufen darf, wie er oder sie will. Auch mich stört der Anblick vollverschleierter Frauen, aber muss man es deshalb verbieten? Liberal und tolerant zu sein heisst insbesondere, etwas zu akzeptieren, was einem persönlich nicht gefällt.»

Michael Sorg, Mediensprecher der SP Schweiz, weist darauf hin, dass es noch keinen offiziellen Beschluss der SP Schweiz zur Burka-Initiative gibt. «Auf kantonaler Ebene wurde in der Vergangenheit deutlich, dass es in der Partei hierfür keine Mehrheit gibt.» Das Ansinnen sei mit einem liberalen Staatsverständnis nicht vereinbar, zumal die Motivation der Initianten «klar fremdenfeindlich» sei.

Noch schärfer schiesst die Juso gegen den Regierungsrat. «Die SP muss sich fragen, ob so jemand noch tragbar ist», sagt Juso-Präsidentin Tamara Funiciello.

Die Juso Kanton Zürich wendet sich derweil in einem offenen Brief an Fehr. Dieses Mal allerdings ohne dessen Rücktritt zu fordern. 

Lieber Mario, 

Du hast offensichtlich weder die Essenz des Liberalismus noch die Werte der Sozialdemokratie auch nur annährend begriffen. Wie kannst du sonst im gleichen Atemzug ein Burkaverbot mit einer liberalen Gesellschaft in Verbindung bringen? Deine Ziele sind nicht inhaltlicher Natur, das ist offensichtlich.

Du möchtest provozieren. Eigentlich ähnlich wie die JUSO. Nur stehen unsere Provokationen immer im Dienste einer grösseren Sache: Dem Kampf für eine freie, gerechte und solidarische Welt.

Du hingegen bist ein Selbstdarsteller, deine Provokation ist kein Fingerzeig auf die drängendsten Probleme unserer Gesellschaft – im Gegenteil. Während in Como eine humanitäre Katastrophe mitten im Gang ist, redest du lieber über ein Burkaverbot für ein paar arabische Touristinnen. Das ist, mit Verlaub, Populismus pur. Es ist kindisch und durchschaubar.

Kindisch für einen Regierungsrat, bewusst die eigene Partei zu provozieren, um dann wieder in der Opferrolle zu sein. Durchschaubar, weil du offensichtlich den Streit mit der eigenen Partei vom Zaun brechen willst.

Auf diesen Streit werden wir aber nicht einsteigen. Diesen Gefallen werden wir dir nicht tun. Wir werden nicht auf deine Spielchen eingehen, uns nicht von einer lächerlichen Provokation im Sommerloch aus der Ruhe bringen lassen. Wir werden dich nicht zum Rücktritt auffordern. Das wäre unter unserem Niveau und disqualifiziert hast du dich längst selbst.

Solidarisch, 
Der Vorstand der JUSO Kanton Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bastian Zuberbuehler 12.08.2016 12:47
    Highlight Highlight Knackig formulierter offener Brief der Juso! Eingestiegen auf die Provokation von Fehr ist sie damit trotzdem. Schade; man könnte sowas ja auch intern regeln und dann mit einem gemeinsamen Statement nach aussen geeint auftreten. Irgendwie scheint mir dies seit Längerem aber nur noch die SVP hinzukriegen. Tragisch in meinen Augen, denn die (mutmasslichen) Methoden, welche dies der SVP ermöglichen (Druck, Repression), wären für mich tabu. Das interne, offen geführte Gespräch zur Findung einer Konkordanz scheint aber auch etwas "ausser Mode". Schade.
    • rodolofo 13.08.2016 07:39
      Highlight Highlight Das ist eben gelebte Transparenz in der SP!
      Es gehört halt einfach zur "linken Lebenskultur", dass interner Knatsch in aller Öffentlichkeit ausgetragen wird, ganz nach dem Motto fehlender Vorhänge: "Wer schaut, ist selber schuld!"
      Da es das kleinbürgerliche "Das gehört sich nicht!" in der Alternativen Szehne nicht geben darf, lassen alle munter ihren spontanen Gefühlen und Gedanken freien Lauf.
      Dieses "südländische" Verhalten hat natürlich auch Schattenseiten. Darum rufen innerhalb der Linken "die Geschäftlichen" zu mehr Disziplin und Mässigung auf, ohne vom Sauhaufen gross beachtet zu werden
  • koks 12.08.2016 12:09
    Highlight Highlight Finde total ok, dass in der gleichgeschalteten SP auch mal einer anders denkt. Eine SP die nur einer kleinen Klientel dient, hilft nur wenigen anstatt vielen.
  • Angelo C. 12.08.2016 11:44
    Highlight Highlight Die innerparteilichen SP-Querelen scheinen doch bedeutend gravierender, als zu Beginn angenommen 🤔!

    M. Fehr gegen J. Fehr im Regierungsrat, linksliberal gegen stramm linkslastig :


    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/unter-druck-der-fehrs/story/16324720?

    Mario Fehr könne sich durch die steten Anwürfe der JUSO auch vorstellen, als Parteiloser bei den nächsten Wahlen anzutreten - die gehen ihm offenbar immer mehr auf den Sack - und so geht er zur Partei etwas auf Distanz.


    Nun denn, da scheint das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht - arme, gebeutelte Genossen 😉!



    • Sapere Aude 12.08.2016 11:56
      Highlight Highlight Der unsägliche Richtungsstreit zwischen Dogmatismus und Pragmatismus ist eigentlich ein Dauerbrenner in der Sozialdemokratie. Meistens geht es weniger um konkrete Lösungsansätze, sondern ob man Linientreu ist oder nicht. Parteiinterne Kritik wird gerne einmal abgetan bzw. man wird als zuwenig Links dargestellt, unabhängig davon, ob der kritisierte Sachverhalt vernünftig ist oder nicht. Insofern nicht verwunderlich, dass die Partei sich selber blockiert. Bin zwar bezüglich dem konkreten Thema nicht einig mit Fehr, mit der Reaktionen disqualifiziert sich die Parteispitze und JUSO jedoch selbst.
  • Sapere Aude 12.08.2016 11:40
    Highlight Highlight Kleidervorschriften haben in meinen Augen keinen Platz in einer liberalen Gesellschaft oder Verfassung. Wenn die entsprechende Kleidung jedoch dem liberalen Grundwerten widerspricht, entsteht ein Zielkonflikt. Ein Verbot bzw. wäre dann sinnvoll, wenn es zur Freiheitsbildung beitragen würden, wenn es also jenen Frauen, die unter dem Zwang der Ganzkörperverschleierung leiden helfen würde, sich zu emanzipieren. Ob wir das mittels eines Burkaverbotes erreichen, wage ich zu bezweifeln, ebenso die Absicht, sich für Frauenrechte einzusetzen.
    • Aristoteles 14.08.2016 11:18
      Highlight Highlight Die Emanzipation dieser Frauen könnte nicht besser, das Gwand schreit ja wahrlich nach Lebenslust, Freiheit und Gleichberechtigung. Das ist eine liberale Gesellschaft! Die Alternative zum Burkaverbot wäre eine Burka für alle mit integriertem 72h Deo, so kann unsere liberale Gesellschaft fast täglich eine Duftmarke setzen.
  • Frauenfreund 12.08.2016 10:58
    Highlight Highlight Sorry, bin eigentlich auch SPS - Mitglied, aber Wermuth trinke ich lieber als ihn lesen. Mario hat recht, die Frauen sollen sich zeigen, oder daheim bleiben und sich daheim von ihren Männern beherrschen lassen. Wir leben in einem offenen Land, wo sich niemand, vor niemandem zu verstecken braucht. Die SP einenteil für Frauenakzeptanz einstehend, andrerseits wieder so wischiwaschi-Haltung pro Kleiderfreiheit. Die Basis denkt hier wie Mario, der zu seiner Haltung steht, es wäre gut, gäbe es mehr von IHNEN. (Immer diese Kniebeugen vor dem Tourismussargument)!
    • Sapere Aude 12.08.2016 11:41
      Highlight Highlight "Mario hat recht, die Frauen sollen sich zeigen, oder daheim bleiben und sich daheim von ihren Männern beherrschen lassen."
      Sind also muslimische Frauen, die sich zum Burka tragen zwingen lassen, selber Schuld daran dass sie unterdrückt werden?
    • koks 12.08.2016 12:11
      Highlight Highlight Sapere Aude, in unserer Gesellschaft muss sich keine Frau unterdrücken lassen, auch keine muslimische. Dafür gibts genug Gesetze und Rechtsgrundlagen.
    • Sapere Aude 12.08.2016 12:28
      Highlight Highlight Koks, weshalb dann die Forderung nach einem Verbot? Die vorhandenen Gesetze sind das eine, doch die Realität ist ganz etwas anderes. Zu behaupten, Frauen die unterdrückt werden seien selber Schuld, ist etwa so, wie zu behaupten Frauen seien selber Schuld an einer Vergewaltigung, weil sie einen zu kurzen Rock trägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lichtblau 12.08.2016 08:45
    Highlight Highlight Frage: Wovon leben eigentlich verschleierte Frauen im Westen? Von ihren durchwegs hart arbeitenden Männern, welche die oft nicht kleine Familie ernähren? Oder etwa vom Sozialamt? Denn wer würde schon eine Frau in Niqab oder Burka einstellen? Komisch, dass dies von der Linken nie angesprochen wird. Während gebildete Mütter, die ein paar Jahre nicht auswärts arbeiten, durchwegs dumme "Huscheli" sind.
  • ElendesPack 12.08.2016 08:27
    Highlight Highlight 1. ist es ziemlich lächerlich, wenn ausgerechnet die JUSO von liberal redet. Wer entwicklungsgeschichtlich aus der Sozialismus-Ecke kommt, sollte sich nicht unbedingt auf den Liberalismus beziehen. "Sozial" oder "solidarisch" wären ja auch nette Gebrauchswörter.
    2. Ist ihr eigenes Verhalten ziemlich aliberal und undemokratisch. Mit ihrer Aussage, dass sie auf den Streit nicht einsteigen werden (was sie mit dem Schreiben allerdings ja schon machten), betreiben sie einfach Diskussionsverweigerung. Wer aber andere Meinungen als nicht diskutabel abqualifiziert, verhält sich totalitär.
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 08:47
      Highlight Highlight Inwiefern sind sie mit dem Brief in einen Streit eingestiegen? Es ist ja noch kein Streit und was sie im Schreiben erklären, ist, dass sie keinen Streit mit ihm starten werden.
      Ausserdem setzt sich die Juso stark für eine Liberale Gesellschaft ein. Bei jeder Initiative stehen sie für diese Werte ein und auch mit ihren Provokation (wie sie es selbst so schön nennen), setzen sie sich für eine liberalere Schweiz ein.
    • Sapere Aude 12.08.2016 11:24
      Highlight Highlight Liberalismus und Sozialismus lassen sich durchaus miteinander vereinbaren, die beiden Richtungen bauen teilweise sogar auf den gleichen philosophischen Quellen auf. Wobei die Tendenz in der JUSO zu Dogmatismus durchaus erkennbar ist und die Kritik an den Genossinnen und Genossen angebracht ist. Liberalismus wird zudem heute ganz unterschiedlich gedeutet, die FDP ist in meinen Augen beispielsweise auch keine liberale Partei mehr.
    • ElendesPack 12.08.2016 11:39
      Highlight Highlight Ive: Der Tonfall des Briefes ist nicht gerade konziliant sondern eher angriffig.
      Und was heisst für Sie liberal? Der Liberalismus ist eine politische Ideologie, die eigenständig neben Sozialismus und Konservativismus steht.
      Die JUSO steht für eine soziale und solidarische Gesellschaft, aber im Rahmen einer präzisen Begriffsdefinition steht sie nicht für eine liberale Gesellschaft. Liberal ist ein Wort, das notorisch falsch verwendet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 12.08.2016 07:53
    Highlight Highlight Zum Schutz der Frauen muss dieses Verbot für die ganze Schweiz gelten. Die Frauen werden es der Schweiz verdanken.
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 08:50
      Highlight Highlight Inwiefern schützt dies die Frauen?
      Leute die von ihren Männern dazu gezwungen werden, werden danach nicht einfach finden: "He Schatz. Die hend grad es Gsetz gmacht wo seit das ich dich nüm chan zwinge e Burka azha. Du döfsch jetzt efach immer so use wie du wetsch."

      Eine Frau dazu zu zwingen ist sowieso schon in den Grundrechten verboten. (Zwang durch psychologische oder physische Gewalt)
      Also bezieht sich dieses Gesetz einzig auf Touristen und verschlimmert die Situation von Frauen unter Zwang.
      Zum Schutz der Frauen ist deshalb totaler Mist.
    • rodolofo 12.08.2016 19:37
      Highlight Highlight Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie diese Ausländerfeinde immer wieder ein solches Interesse an Burkas zeigen...
      Mich selber interessieren Burkas überhaupt nicht, AusländerInnen hingegen sehr!
      Und nicht vergessen:
      Unter ihren Kleidern sind alle Menschen nackt.
    • Skip Bo 13.08.2016 07:13
      Highlight Highlight rodolfo, wenn ich den zweiten Teil deines Kommenars lese, verwundert es mich nicht das es Männer gibt die ihre Frauen in Burkas stecken. : )
  • -woe- 12.08.2016 07:46
    Highlight Highlight Für mich stellt sich die Frage:
    Sollen wir Aussenstehende die islamischen Frauen von der Burka befreien oder sollen sie dies selber tun, auch wenn das noch einige Jahrzehnte dauern könnte?

    Einerseits glaube ich nicht an einen Erfolg à la Julia Onken mit einer "Zwangsemanzipation", andererseits habe ich keine Lust (und Zeit), noch 400 Jahre zu warten, bis auch die Moslems das Mittelalter hinter sich gelassen haben und die Werte der Aufklärung zu schätzen lernen.
    • rodolofo 12.08.2016 08:50
      Highlight Highlight Keine Angst!
      Der hier aufgewachsene Muslimische Nachwuchs wird ihren rückständigen Eltern schon "Feuer unter dem Arsch" machen! Ich hab das selber erlebt bei unserer Muslimisch-Mazedonischen Lehrtochter:
      Als Ihr traditionsbewusster Vater sie zwangsverheiraten wollte, ist sie von zu Hause abgehauen und hat sich im Kosowo selber einen Mann ausgesucht und -ohne den Patriarchen zu fragen- kurzerhand geheiratet.
      Jetzt hat sie eine Familie, die zu ihr steht, Schweizerisch-Balkanisch-Muslimisch-Modern!
    • Spooky 13.08.2016 03:33
      Highlight Highlight @Sapere Aude
      "Zu behaupten, Frauen die unterdrückt werden seien selber Schuld, ist etwa so, wie zu behaupten Frauen seien selber Schuld an einer Vergewaltigung, weil sie einen zu kurzen Rock trägt."

      Selbstverständlich sind diese Frauen selber schuld. Der Sexualtrieb ist - zusammen mit dem Überlebenstrieb - der stärkste Trieb, den es überhaupt gibt.

      "Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um."
      (DAS BUCH JESUS SIRACH)
  • Spooky 12.08.2016 03:37
    Highlight Highlight Hört doch auf! Burkas gehören verboten. Wo ist der Unterschied zwischen einer Burka vor dem Kopf oder einem Brett?
    • Duweisches 12.08.2016 08:27
      Highlight Highlight Wo ist der Unterschied zu einem Nonnengewand? Beide wollen damit ihre Demut zu Gott zeigen...
      Ich finde beides unnötig, aber wir haben nun einmal Religionsfreiheit...
    • Fly Boy Tschoko 12.08.2016 08:44
      Highlight Highlight Beim Nonnengewand sieht man das Gesicht umd es sieht damit nur dämlich aus, verstösstaber nicht gegen das Vermummungsverbot.
    • amRhein 12.08.2016 18:28
      Highlight Highlight @Duweisches: «Demut zu Gott» Ernsthaft? Zuhause ziehen sie die Burka aber aus. Warum genau tragen Frauen Burka?

      Burkas gibt es noch nicht so lange. Nicht alles, was religiöse Eiferer wollen, ist durch die Religionsfreiheit gedeckt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 11.08.2016 21:13
    Highlight Highlight Liebe Politiker, mich würde freuen, wenn die Reihenfolge anders wäre: Zuerst kümmern wir uns um die Schere Arm/Reich, die Bildung, die Kinder, die Familie, die Arbeitslosigkeit von älteren Leuten, um den Mittelstand, um die Umwelt und um erneuerbare Energien.

    Und dann, wenn das alles läuft und gut oder besser ist, ja dann, dann machen wir so Burka-Zeugs.
    • Schlafwandler 11.08.2016 22:27
      Highlight Highlight Amen dazu.
  • rodolofo 11.08.2016 21:12
    Highlight Highlight Ich bin beruhigt, dass die SP diese billige Anbiederung von Fehr bei Bürgerlichen WählerInnen nicht mitmacht.
    Burkas sind ärgerlich, aber Lastwagenfahrer, die keinen Sicherheits-Abstand halten, sind auch ärgerlich!
    Eine Burka bringt mich nicht um, aber ein Lastwagenfahrer, der keinen Sicherheits-Abstand einhält, zerquetscht mich bei lebendigem Leib, wenn ich bremsen muss!
    (Genau so ein tödlicher Auffahr-Unfall, bei dem ein PW zwischen zwei Lastwagen zerquetscht wurde, stand letzthin in der Zeitung.)
    Ich bin kein Burka-Fan, will aber dazu aufrufen, erst mal bei sich selber zu schauen.
  • Lopsi 11.08.2016 20:38
    Highlight Highlight Fehr und die SVP haben meine Stimme für ein schweizweites Burkaverbot. Dieser "Brauch" hat in einem säkularen und aufgeklärten Staat nichts verloren. Die angebliche Freiwilligkeit ist ein schlechter Witz.
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:20
      Highlight Highlight Und wenn es ein tatsächlicher Zwang ist wie du sagst? Denkst du, dass diesen Frauen durch ein Verbot geholfen wird? Denkst du sobald ein Verbot besteht eine Burka zu tragen werden die Männer die ihre Frauen auf diese Art zwingen einfach zulassen dass diese in normaler Kleidung hingehen wo sie wollen? Die Umstände dieser Leute werden sich dadurch nur verschlimmern.
    • Anam.Cara 12.08.2016 13:54
      Highlight Highlight @Sir Jonathan: ich verstehe nicht, warum die Burka-Gegner diesen Punkt nicht sehen. Es gibt CH-Gesetze, die ein erzwungenes Burka-Tragen klagbar machen.

      Die Verschleierung, tief in der Kultur verankert, ist m.E. bloss ein Symbol für die (anerzogene) Haltung gegenüber Ehemann/Familie.
      Ich finde das nicht toll. Aber ich bin nicht sicher, ob wir diese Frauen mit einem Burkaverbot "emanzipieren".
      Denn es zwingt sie quasi, sich gegen Kultur, Tradition und Ehemann aufzulehnen.
      Irgendwann wird es eine Emanzipationsbewegung geben. Aber die muss von den Betroffenen ausgehen, nicht vom CH-Stimmvolk.
  • Lopsi 11.08.2016 20:30
    Highlight Highlight Was spricht schon wieder für Burkas??
    • Duweisches 12.08.2016 08:30
      Highlight Highlight Was spricht schon wieder dagegen?
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:20
      Highlight Highlight Stimmt. Und was spricht schon wieder für ein Burkaverbot?
  • Der Beukelark 11.08.2016 20:25
    Highlight Highlight Ich wähle regelmässig auf der Linie der SP und AL und bin für eine offene Flüchtlingspolitik. Burkas sind für mich trotzdem befremdend, genauso wie das Verhalten vieler anderer Genossen, strenggläubige Muslime zu verteidigen und gleichzeitig gegen strenggläubige Christen zu wettern. Als aufgeschlossener Sozialdemokrat gibt es keinen Grund Religionen und deren Symboliken zu schützen. Warum auch noch SP-Frauen die Burka in Schutz nehmen ist mir komplett ein Rätsel. Würden Päpste eine Vollverschleierung aller Katholikinnen fordern, wäre der Aufschrei in der SP riesig.
    • Charlie Brown 11.08.2016 20:47
      Highlight Highlight @Der Beukelark: Auf den Punkt gebracht. Mir geht es genau gleich.
    • Schlafwandler 11.08.2016 22:27
      Highlight Highlight Genausowenig wie es einen Grund gibt sie zu schützen gibt es einen Grund auf nationaler politischer Ebene Ressourcen dafür zu verschwenden sie zu verbieten.
      Vor allem solange wir akut mit Problemen zu tun haben bei denen Menschenleben auf dem Spiel stehen.
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:24
      Highlight Highlight Ich bin es langsam satt wie alle Leute die sich gegen ein Burkaverbot direkt als Burkabeschützer angesehen werden. Oder Teilweise sogar als "Pro Zwang/Pro Frauenunterdrückung"
      Das ganze steht in überhaupt keinem Zusammenhang. Wie die Frau oben schön darlegt, schadet das Burkaverbot unterdrückten Frauen bloss.
      "Burkas sind für mich trotzdem befremdend"
      Ja für mich auch. Das heisst nicht, dass wir sie deshalb verbieten sollen. Baseballmützen sind für mich auf befremdend, genauso Crocs. Verbiete ich es deshalb?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jannabis420 11.08.2016 19:19
    Highlight Highlight Das mit dem NDG kann ich nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach wird viel zu viel Wirbel um das Burka-Verbot gemacht, es handelt sich dabei wirklich eher um einen symbolischen Akt... Auch wenn ich inakzeptabel finde, wenn Frauen dazu gezwungen / erzogen werden Burkas zu tragen, finde ich es absolut lächerlich, dass man so ein Verbot in die Verfassung schreiben will, ich glaube man darf nicht vergessen, dass es den Initianten des Burka-Verbots keineswegs um die Rechte der Frauen geht, Wobmann etc... geht es nur darum Ressentiments gegen Muslime zu schüren und ihren Populismus zu betreiben...
    • Duweisches 12.08.2016 08:32
      Highlight Highlight Und das muss in die Verfassung?
      Ich denke, so ein Verbot sollte sich auch anderweitig durchsetzen lassen...
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:29
      Highlight Highlight Aber Grufti. Weil du etwas gerne nicht sehen würdest, musst du es nicht verbieten.
      Viele Leute scheinen zu vergessen (oder gar nicht zu sehen), dass es hier nur um ein Kleidungsstück geht.
      Man muss dringend Zwang gegenüber der Frau bekämpfen und gegen religiösen Fundamentalismus der diesen betreibt vorgehen. Aber ein Kleidungsverbot bringt dabei überhaupt gar nichts. Den Frauen unter Zwang schadet es sogar, während es insgesamt einfach total lächerlich ist.
  • Normi 11.08.2016 19:01
    Highlight Highlight So feiern befreite Frauen (vom daesh)
    Play Icon
  • Pfammi 11.08.2016 18:43
    Highlight Highlight Für den Mann Badelatschen und Shorts, für die Dame die Burka...logisch oder?
  • Saul_Goodman 11.08.2016 18:32
    Highlight Highlight burkverbot ja! es fehlt nur noch eine ganz liste religiös begründeter kleidung dutzender anderer religionen!
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  • philgrum 11.08.2016 17:24
    Highlight Highlight Wie viel Burkaträgerinnen gibt es in der Schweiz? - Richtig! Fast keine. - Wie viele Männer gibt es, die wir Mario einen "Porno-Balken" (Schnauz, Oberlippenbart) im Gesicht tragen? - Richtig. Unzählige. - Also bitte, zuerst einmal weg mit diesen schmuddeligen Speiserestenfiltern. Vor allem wenn sie schon verblasst sind. - Danach reden wir wieder über die paar Verhüllten aus Kamelmistan.
    • philgrum 11.08.2016 18:58
      Highlight Highlight Ich freue mich über Eure Humorlosigkeit. Danke für die Blitze.
    • Stachanowist 11.08.2016 19:24
      Highlight Highlight Ihr Kommentar ist auf ganz vielen Ebenen bemerkenswert. Gratuliere!

      1. Vergleichen Sie das Unsichtbarmachen von Frauen in der Öffentlichkeit mit dem Tragen von Oberlippenbärten - das könnte glatt von Helge Schneider sein. Bravo!

      2. Argumentieren Sie gegen ein Verbot anhand der Quantität eines Problems. Dass ein Gesetz auch präventive Funktion haben kann, also einen Missstand in seinen Anfängen bremsen soll, scheint an Ihnen vorbei gegangen zu sein.

      3. Äussern Sie sich mit dem Ausdruck "Kamelmistan" despektierlich über eine ganze Weltregion.
    • philgrum 11.08.2016 21:39
      Highlight Highlight Ja, wir Schweizer Bünzli sind korrekt und wissen, was sich gehört und was nicht. Wer hinter einer Burka steckt, kann ja nur unterdrückt sein. Weil nur eine Gesellschaft mit Arschgeweih, Piercing und zerrissenen Jeans eine freie Gesellschaft ist. Oder anders gesagt: hier kämpfen Bünzli gegen Bünzli. Ich bin kein Anhänger von Burkas. Aber ich gehöre nicht zu den Gegnern, die sich über alles aufregen, das nicht so ist wie sie. Die sind eben eben wie die, die Burkas verlangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Monti_Gh 11.08.2016 17:23
    Highlight Highlight Auch wenn ich mit der arab.-islam. Kultur aufgewachsen bin, erschrecke ich jedes Mal beim Betrachten ein vollverschleierten Frau.
    Beim Burka-Verbot geht es bei den meisten Leute gar nicht um die Frauen an sich. Erschreckend halten viele männl. Befürworter nicht mal viel von Frauenrecht.
    Die meisten kennen ja nicht mal der Unterschied zwischen Burka oder Niqab bzw. andere Formen der Vollverschleierung.
    Es ist eine Art Stellevertretung bei vielen "dringenden Themen" in der ganzen Islam-Diskussion.
    Ein guter Artikel über die sog. Burka: http://goo.gl/xjQxhc.

    Danke für die Blitze ;-D
    • Jannabis420 11.08.2016 19:25
      Highlight Highlight @Monti_Gh

      Habe mir genau dasselbe gedacht, dem Wobmann und seiner zurückgebliebenen Partei geht es dabei bestimmt nicht um die Rechte der Frauen, sondern darum den Islam als böse darzustellen. Aus "feministischer" Sicht wäre das Anliegen sicher nicht mal so schlecht, aber da es den Initianten darum geht Hass zu schüren sollte man diese Initiative wirklich nicht unterstützen... Ansonsten fühlt sich der Blocher-Verein nur wieder einmal mehr bestätigt, dass die SVP angeblich als einzige den Willen des "Volkes" widerspiegelt...
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:40
      Highlight Highlight @Jannabis420
      Aus feministischer Sicht macht die Initiative eben leider doch nicht so viel Sinn.
      Auf den ersten Blick sieht man: Burka weg. Das heisst man kann seine Frau nicht mehr dazu zwingen.
      Soweit so super. Aber wenn mann dann weiterüberlegt, stösst man früher oder später auf die Frage, was denn dann mit diesen Frauen passiert.
      Darf sie dann ab eintritt dieses Gesetzes einfach frei draussen herumlaufen und im Sommer im Bikini in die Badi?

      Leider würde die Initiative diesen Frauen noch mehr schaden. Wir müssen gute Wege finden gegen Unterdrückung vorzugehen, aber dieser ist es nicht.
    • poga 12.08.2016 11:55
      Highlight Highlight @Jonathan Ich sehe doch Vorteile für die betroffenen Frauen. Wenn der Mann sie zu Hause einsperren möchte, müsste er ja dann selber alle Einkäufe machen. Selber allen Terminen nachgehen. Und der Druck auf Ihn würde massiv erhöht. Er würde auch viel klarer sehen, was die Schweiz akzeptiert und müsste noch klarer Position beziehen. Er würde vom Umfeld viel stärker als Fundamentalist gesehen. Die Chance dass er seine Meinung auf diesen Druck ändert ist durchaus vorhanden. Mir geht es dabei auch um die Töchter die da lernen dass es keinesfalls richtig ist, sich der Öffentlichkeit zu verbergen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nightghost 11.08.2016 16:35
    Highlight Highlight Bravo Mario Feht! Lass dich von dissen Kindern der JUSO micht einschüchtern
  • Utopiot 11.08.2016 16:18
    Highlight Highlight Ich finde auch nicht, dass man Frauen auf eine solche Weise unterdrücken sollte, aber wenn sie das freiwillig wollen (Burkas tragen) ? Wieso sollte man das verbieten? "Erschwert das Zusammenleben", "störrt mich", "gefällt mir nicht". Einigen von euch gefällt es vermutlich auch nicht wenn jemand das ganze Gesicht zugepierct hat (oder sonst irgendwie speziell aussieht) und doch würdet ihr nicht auf die Idee kommen so etwas zu verbieten. Ihr meint es nicht gut, ihr seid einfach intolerant. Für den Aufzwang der Burka gibt es immer noch die Justiz.
    • Charlie Brown 11.08.2016 16:28
      Highlight Highlight @Utopiot: Was macht dich denn glauben, dass die das alle "freiwillig wollen"? Nicht dass das das Hauptthema wäre... Aber es wird immer wieder als Argument angeführt. Und darum irritiert es mich.
    • Pizzachatz 11.08.2016 16:51
      Highlight Highlight Gewisse wollen das freiwillig, andere werden gezwungen. Aber was ist im Zweifelsfall schlimmer: Gewissen das freiwillige Tragen einer Burka verbieten oder die Unterdrückung von anderen Frauen weiter zulassen?
    • Citation Needed 11.08.2016 18:08
      Highlight Highlight Charlie Brown: woher weisst Du, dass sie es nicht freiwillig wollen? Viele wurden vermutlich so erzogen und kennen nichts anderes. Ist ja nicht so simpel, die Verhaltensweisen, die einem seit Kindsbeinen eingetrichtert wurden, abzuschütteln. Ist das nun freiwillig oder Zwang? Wenn es für jemand normal ist, sich zu verschleiern, dann ist es für mich nicht Zwang, auch wenn anerzogen, die Frau also nie die Wahl hatte. Es gibt auch hier geborene Frauen, die sich nicht gern entblössen und sich darum nie in eine Badi wagen - gut, Badi ist nicht Passbüro. Aber ist das nun Zwang oder freier Wille?
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  • dracului 11.08.2016 16:17
    Highlight Highlight Die Juso wirft Fehr wirklich vor, dass ein Burkaverbot nicht "liberal" wäre, gestattet aber ihrem eigenen Parteisoldaten nicht einmal so viel eigenes Gedankengut, dass er punktuell von der Parteidoktrin abweichen und eine eigene Meinung haben dürfte? Diese rechte Radikalität ist man von links gar nicht gewohnt.
    • TschGadEis 11.08.2016 17:00
      Highlight Highlight Fehr weicht mehr von der Parteilinie ab als dass er auf ebendieser politisiert.
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:48
      Highlight Highlight Es geht der Juso auch nicht darum, dass er von der Parteilinie abweicht, sondern darum, dass er dabei sehr stark von den Werten abweicht. Darum, dass er dadurch nur versucht zu provozieren, um einen Streit mit seiner Partei anzufangen, durch den er sich als Opfer darstellen kann.
      Es geht Fehr nur darum wiedergewählt zu werden und da er kaum eine Chance hat von seiner eigenen Basis wiedergewählt zu werden lässt er all seine eigenen Prinzipien liegen um einer anderen Basis zu gefallen.
      Da sieht man wieder, dass einigen Politikern die Wiederwahl wichtiger ist, als gute Politik zu betreiben.
  • dododo 11.08.2016 16:02
    Highlight Highlight http://www.der-postillon.com/2016/08/gespenster-burkaverbot.html
  • Oberlehrer 11.08.2016 15:53
    Highlight Highlight Warum sollen muslimische Frauen Burkas tragen? Wenn Männer sich beim Anblick von Frauengesichtern sexuell nicht unter Kontrolle haben, dann haben wir dafür das Strafrecht. Präventiv können sich Männer meinetwegen in der Öffentlichkeit such die Augen verbinden.
    • Lopsi 11.08.2016 20:34
      Highlight Highlight Ist das ein Problem der Männer an sich oder speziell der Muslime?
  • Werner Wutmensch 11.08.2016 15:52
    Highlight Highlight Die Big Brother Partei hatte ja schon vor Jahren auf die Verschleierungsproblematik aufmerksam gemacht!

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  • Charlie Brown 11.08.2016 15:51
    Highlight Highlight Zitat Martin Naef: "Auch mich stört der Anblick vollverschleierter Frauen[...]". Uiuiuiui... Das ist jetzt aber im Gedankengut schon sehr unliberal. Pfuipfui.

    Ernsthaft. Die Art und Weise wir mit "Abweichlern" innerhalb der Parteien umgegangen wird ist beschämend.

    Eigentlich wurde ja alles zum Thema schon gesagt, aber noch nicht von jedem. Darum hier mein Senf zusammengefasst:

    Die Verschleierung von Frauen widerspricht unserer liberalen Ordnung, welche auf Gleichberechtigung beruht. Ob da ein Verbot die richtige Massnahme ist, darf diskutiert werden. Aber es muss diskutiert werden (dürfen).
    • Sir Jonathan Ive 12.08.2016 09:53
      Highlight Highlight Bin relativ einverstanden, möchte aber noch dazuaddieren, dass nicht die Verschleierung der liberalen Ordnung widerspricht, sondern der Zwang zur Verschleierung.
    • Charlie Brown 12.08.2016 14:07
      Highlight Highlight @Ive: Stimmt zum Teil. Ich musste abkürzen und war exakt bei 600 Zeichen.

      Die Vollverschleierung eines spezifischen Geschlechtes widerspricht m.E. trotzdem unseren Grundwerten.
  • Markus Hofstetter 11.08.2016 15:22
    Highlight Highlight Soll man das öffentliche Zur Schau Stellen von Hakenkreuzen denn auch erlauben? Das ist ungefähr das gleiche.

    Und seit wann gibt sich die JUSO liberal?
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 17:32
      Highlight Highlight Soweit ich weiss, ist das bei uns nicht verboten. Hab auch schon Vollidioten mit Hakenkreuz und SS Tattoos gesehen...
      Mir ist es eigentlich lieber, wenn man gleich sieht, mit was für einem Vollpfosten man es zu tun hat.
  • Stichling 11.08.2016 15:12
    Highlight Highlight Fehr hat den Durchblick und ist intellektuell seiner Partei weit voraus.

    Die Juso bringt es noch nicht einmal hin, Fehr substantiell zu kontern. Stattdessen entgegnet sie Unterstellungen und Diffamierungen. Erbärmlich. Das sollen unsere Politnachwuchstalente sein?

    Sozialdemokraten, gewöhnt Euch endlich Euren irrwitzigen Antirassismusreflex ab! Wer gegen Burkas ist, der ist doch nicht gegen Fremde per se, sondern gegen die Dschihadisten.
    Wäre es das Nazikreuz, statt der Burka, würdet ihr dann auch jeden als deutschfeindlichen Rassisten abtun, der dieses Emblem verbieten wollte?
    • Normi 11.08.2016 15:38
      Highlight Highlight Oder das Tragen Von Pelzen geschürzter Tiere müsste dann ja auch erlaubt werden oder ist das wider etwas was man Verbieten darf ??
    • Brummbaer76 11.08.2016 15:48
      Highlight Highlight Als Burka mit Hakenkreuz und Dschihadisten gleichzusetzen ist schon ein bisschen weithergeholt. Warum muss man seine Meinung immer mit dümlichen vergleichen untermauern?
      Ich bin auch kein Freund von Burkas, weil sie nicht in unsere Kultur passen. Ich will sehen mit wem ich es zu tun habe.
    • andrin- 11.08.2016 16:07
      Highlight Highlight Ein Burkaverbot kann man ganz sicher nicht mit einem Hakenkreuzverbot vergleichen! Denn dieses Symbol steht für eine Menschenverachtende Diktatur, die über Millionen von Menschen unendliches Leid gebracht hat. Das kann man über eine Burka nicht behaupten. Eine ISIS Flagge schon, denn die steht für einen gewalttätigen, verklärten Islamismus. Die Burka hingegen ist Teil einer Weltreligion verschiedenster Menschen. Es greift in die Glaubensfreiheit ein, wenn man diese Verbietet. Du verbietest dem Pfarrer sein olles Gewand ja auch nicht oder?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • De Scheefff 11.08.2016 15:09
    Highlight Highlight Jeder darf sagen was er will...auch Herr Mario Fehr
    • Gebietsvertreter 11.08.2016 15:15
      Highlight Highlight well jede stot dezue was er ... seit
    • Iwan THE Zar 11.08.2016 16:24
      Highlight Highlight bitte korrekt zitieren: jede chan mache, was er will, will jede staht däzue, was er macht.
    • Binnennomade 11.08.2016 18:33
      Highlight Highlight Bitte korrekt zitieren: «Jede chan mache, was er will, will jede staht däzue, was er macht.»[1]

      [1] Osman et.al., Forler live, 28.05.2001
  • fuegy 11.08.2016 14:57
    Highlight Highlight Ein Vermummungsverbot mit Ausnahmen im kulturellen bereich wie Fasnacht oder dergleichen finde ich absolut legitim. Der Glauben kann auch ohne verhülltes Gesicht vollkommen frei ausgelebt werden, dazu braucht es weder Burka noch sonst irgendwelche Kleidung. Es geht nur darum, nach aussen zu zeigen, zu welcher Religion man gehört und wie streng gläubig (besser als die anderen) man ist. Das hat weder mit Religions- noch Glaubensfreiheit zu tun. Wer solche Sachen tragen will soll dies zuhause, in der Kirche/Moschee/Synagoge tun.
  • m:k: 11.08.2016 14:44
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass wir in einer möglichst freien Welt leben. Aber, dass bei uns jeder so rumlaufen könne, wie er wolle, stimmt nicht. Man kann auch nicht nackt an der Bahnhofstrasse in Zürich flanieren. Die Grenzen was obszön, anstössig oder aufreizend ist, wird nicht von der Natur gemacht, sondern von den Menschen. Wenn kleinen Mädchen beigebracht wird, dass sie in einem schwarzen Sack rumlaufen müssen, damit sie nicht den wollüstigen Männern zum Opfer fallen, ist das schädlich. Es sollte besser den Buben beigebracht werden, dass sie Frauen zu respektieren haben, egal wie sie angezogen sind.
    • DerWeise 11.08.2016 15:16
      Highlight Highlight +1

      "Es sollte besser den Buben beigebracht werden, dass sie Frauen zu respektieren haben, egal wie sie angezogen sind."

      Dieses Problem besteht vor allem in muslimisch dominierten Gesellschaften wo Sexualität tabuisiert wird und eine hohe Sexuelle Frustration besteht:

      "Dr. Sommer auf Arabisch"

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/332#/beitrag/video/2808172/auslandsjournal-vom-10-August-2016

    • DerWeise 11.08.2016 15:57
      Highlight Highlight @Petrarca

      "Also haben wir es auch zu respektieren, wenn eine Frau freiwillig einen schwarzen Sack tragen will."

      Zeige mir eine Frau auf dieser Welt, dich ausgeschlossen, die ohne religiöse Indoktrination von sich aus, auf die äusserst clevere Idee gekommen ist, sich in einen schwarzen Sack zu packen und sozialen Suizid zu begehen.
    • Charlie Brown 11.08.2016 16:37
      Highlight Highlight @Petrarca: Nur ist es so, dass hier in Mitteleuropa keine Frau mit Peitschenhieben bestraft wird, wenn sie einmal (!) mit unrasierten Beinen heraus geht. Was man im Gegensatz nicht von jeder Weltgegend in Bezug auf die Verschleierung behaupten kann. (JA. Nicht alle. Schon klar. Aber es kommt vor, oder nicht?)

      Und es gibt ganz viele tolle, sehr weibliche Frauen mit kurzen Haaren. #my2cents
    Weitere Antworten anzeigen
  • James_Bond 11.08.2016 14:29
    Highlight Highlight Als politisch eher links orientierter Mitbürger bin ich ganz klar für das Burkaverbot. Und zwar weil ich dieser extremen Auslebung einer Religion Grenzen setzen möchte. Religion ist für mich Privatsache und jegliche Ausübung, die Einfluss auf Mitmenschen hat, gehört meiner Meinung nach abgeschafft/verboten. Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich von Burkas umgeben bin. Und nein, es geht mir nicht um Terrorismus, sondern darum, dass die Burka ein harmonisches Zusammenleben deutlich erschwert. Wo leben wir denn, wenn wir uns gegenseitig komplett verhüllen müssen!?
    • Jannabis420 11.08.2016 19:34
      Highlight Highlight Das soll dann aber bitte für alle Religionen gleichermassen gelten und nicht bloss für den Islam... Ich bin auch sehr kritisch gegenüber Religion im Allgemeinen, aber es kann nicht sein, dass man einfach einer religiösen Gruppierung so ein Verbot aufbürgt und gleichzeitig das Christentum zur "Staatsreligion" erklärt. (Wie bspw. Gerhard Pfister) Wenn, dann sollen bitte alle Religionen nur im privaten Rahmen ausgeübt werden... Das würde ich durchaus begrüssen...
    • James_Bond 11.08.2016 21:07
      Highlight Highlight Selbstverständlich gilt das für alle Religionen. Hab vorhin noch fast den Zusatz mit Kirchturmglocken hinzugefügt, aber wollte hier kein neues Fass öffnen ;-)
    • Jannabis420 11.08.2016 23:29
      Highlight Highlight Wollte auch die Kirchenglocken einbringen :D aber mein Kommentar hatte genau die 600 Zeichen Limite erreicht xD
  • TschGadEis 11.08.2016 14:25
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach:
    Wenn jemand gezwungen wird, eine Burka o.Ä. zu tragen -> Fall für die Justiz. Hierzu benötigt man kein Verbot.
    Wenn jemand freiwillig eine Burka o.Ä. trägt -> Absolut i.O. Mich persönlich stören andere Kleidungsstücke und -stile bedeutend mehr als die Burka. Ich mag Burkas auch nicht, aber es würde mir nie in den Sinn kommen, diese jemandem zu verbieten.
    • DerWeise 11.08.2016 15:09
      Highlight Highlight Definiere "Freiwillig". Wenn ich meiner Tochter früh einreden würde, dass sie ab Zeitpunkt der Periode freiwild ist und jeder sie anspringen wird, wenn sie ihre Haut oder Haar nicht bedeckt, wird sie das "freiwillig" tun. Und wenn der soziale Druck in der patriarchalisch dominierten Familie gross genug ist und sie nicht als "Huure" wird sie das auch "freiwillig" tun....

    • TschGadEis 11.08.2016 16:25
      Highlight Highlight Wenn du diese Logik ("einreden") auf alles anwenden würdest, dann müsste praktisch alles verboten werden. Niemand handelt stets komplett "freiwillig" in dem Sinne, sondern man handelt - soziologisch gesprochen - wie die gesellschaftlichen oder auch familiären Zwänge einen leiten. Nach deiner Logik müsste man u.U. auch den Vegetarismus verbieten, weil - je nach Familie - eingeredet wird, dass Fleisch essen falsch, böse und/oder ungesund sei, so dass die entsprechende Person "freiwillig" Vegetarier wird ohne eine wirkliche Wahl gehabt zu haben.
      (P.S. nichts gegen Vegetarier, war nur ein Bsp.)
  • Robert K. 11.08.2016 14:23
    Highlight Highlight Falls die Schweiz in Gefahr wäre, wenn eine handvoll (ausländischer) Frauen eine Burka tragen, wäre es sehr schlecht um die Stabilität der Schweiz bestellt. Es ist aber schlecht um unsere liberale Weltsicht bestellt, dass man hier in der Schweiz eine so nivaulose Diskussion führt.
    • DerWeise 11.08.2016 15:25
      Highlight Highlight Naja, das einzig Niveau-lose an der Diskussion ist die Burka selbst und die Hippis, die uns weiss machen wollen, dass Frauen (und nur Frauen) in einen schwarzen Sack zu stecken, Audruck einer liberalen Gesellschaft sein soll.

    • Enzasa 13.08.2016 01:11
      Highlight Highlight Ich gebe ihnen Recht. DerWeise, es ist absolut irrelevant für die Weltpolitik oder für die Schweizerpolitik wenn 2% der Muslime weltweit es befürworten eine Burka zu tragen. Warum unterstützen Sie nicht 98% der Muslime weltweit, die keine Burka tragen? Im übrigen führen weder Sie, noch Herr Fehr eine Diskussion darüber, warum Mitglieder der Zeugen Jehovas, keine Blutspende zulassen, sondern lieber ihr Kind sterben lassen. Ach ja, bringt keine Wählerstimmen.
  • Brasser 11.08.2016 14:22
    Highlight Highlight Ausgerechnet die JUSO unterstellt jemand anderem "kindisches und populistisches Verhalten"! Das ist für mich der wahre Brüller!
  • TheCloud 11.08.2016 14:21
    Highlight Highlight Mario, wenn du schon dabei bist, verbiete unbedingt kurze Hosen für über 30-jährige Männer. Das sieht schrecklich aus und verletzt meine liberale Weltsicht zutiefst.
    • Kstyle 11.08.2016 15:31
      Highlight Highlight Und Jesuslatschen mit oder ohne socken
  • Paulo 11.08.2016 14:21
    Highlight Highlight Liebe Burkaträgerinnen. Lauft rum wie ihr wollt, und wenn Ihr tatsächlich die Verschleierung freiwillig trägt, dann soll das mir recht sein. ABER BITTE NICHT mit der Vollverschleierung im Restaurant Spaghetti essen in meiner Gegenwart, das stört mich WIRKLICH! So geschehen im Tessin im Jahre 2013. Aetzend, Grauselig, unappetittlich!
    Burkaverbot regelt das in meinem Sinn.
    Blitzt meine conservative Einstellung ruhig.
    • Enzasa 13.08.2016 01:13
      Highlight Highlight Also mich stört es grundsätzlich wenn Menschen keine Tischmanieren haben, egal ob Burka, Bart oder Dirndlträgerinnen
  • wasylon 11.08.2016 14:20
    Highlight Highlight Ob sich die JUSO ebenso liberal und offen gäbe bei Ku-Klux-Klan's Kapuzen und Roben?
  • zsalizäme 11.08.2016 14:13
    Highlight Highlight Wieso darf ein Politiker nicht einmal eine andere Meinung haben als die Partei? Wenn jeder Politiker immer nur die Parteiparolen repetiert und sich diesen ständig unterordnet, müssen wir ja auch keine Personen mehr wählen, sondern nur noch Parteien. Spielt ja keine Rolle, wer diese Parole weiterverbreitet. Eine Meinung braucht es dafür ja nicht...
    • Kstyle 11.08.2016 15:35
      Highlight Highlight Genau das sind nämlich die guten Politiker. Die auch gegen ihre partei ihre meinung vertretten. This Jenni war auch so einer.
  • Angelo C. 11.08.2016 14:03
    Highlight Highlight Darf ich mal "ausnahmsweise" Kritik an WATSON üben, und ich könnte mir dabei gut vorstellen, dass es auch anderen genauso gnadenlos auf den Sack geht, wenn man einem von den Usern zahlreich kommentierten Artikel, aus Gründen reinen Clickbitings, gleich einen zweiten (welcher im Prinzip die exakt gleiche Materie nochmals aufpeppt) hinten nach schiebt - dies obwohl das Wesentliche von der Botschaft bis hin zu den Kommentaren her gesagt und geschrieben worden ist 🙄!

    MUSS das wirklich aus rein kommerziellen Gründen sein?


    Hier ein typisches Paradebeispiel :

    http://wat.is/qxcvIBAA6QqtDzyC
    • ojama 11.08.2016 17:03
      Highlight Highlight also mir gefällt es ehrlich gesagt wenn ich noch etwas zu den kommentaren dazu erfahre. es mag villeicht kommerz sein, aber ich lies es trotzdem, weil ich jah sonst gar nicht weiss was andere zu dem thema meinen.
  • Stichelei 11.08.2016 14:02
    Highlight Highlight Dass die Linken jetzt was gegen staatliche Vorschriften und Regelungen haben ist mir aber neu. Wenn es um staatliche Eingriffe, neue Gesetze oder vom Staat zu tragende Kosten geht, stehen sie doch meistens in der vordersten Reihe.
  • GeorgOrwell 1984 11.08.2016 14:01
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht das Tragen oder das Abziehen von einem Kleidungsstück / Symbol, es geht um das MÜSSEN und um die Religions FREIHEIT. Dieses Spiel könnte man weiterführen, bis wir alle nackt rumlaufen MÜSSEN... :) es geht um die Freiheit, selber bestimmen zu können, was man anzieht, und was nicht. Wenn jemand mit einer Burka glücklich ist / den inneren Frieden so findet, von mir aus, jede /-r soll so leben, wie sie/er es am besten findet. mfg
    • Stichling 11.08.2016 14:55
      Highlight Highlight Es gab noch nie die völlige Freiheit, sich zu kleiden, wie man will.
      Das wäre auch nicht wünschenswert. Oder willst Du überall Naziembleme herumlaufen sehen, oder sexistische Sprüche?
      Es ist einfach unanständig, sein Gesicht zu verbergen. Wenn es welche gibt, die das nicht einsehen wollen, dann muss man es verbieten und sie bestrafen.
      So wie man das mit Dieben, Exhibitionisten, Zuschnellfahrern und Nachtruhestörern auch macht.
    • GeorgOrwell 1984 11.08.2016 15:42
      Highlight Highlight Okay, wollen wir alles abschaffen, das unsere "Augen" stört, dann muss man auch den Nonnen und den Israeli's "Kleiderordnung" vorschreiben? Ich finde es einfach traurig, dass man immer gegen die aktuell schwachen (Moslems und Frauen) Gewalt ausübt (denn das ist psycho-terror) und bei den Starken "ja aber... " sagt..
  • Lowend 11.08.2016 13:57
    Highlight Highlight Es ist eben nicht liberal, einer Frau vorzuschreiben, was sie tragen darf und wer dass tut, der ist keinen Deut besser, als der Muslim der seiner Frau vorschreibt, was sie zu tragen hat!
    Ich staune immer wieder, wie nahe sich Muslime und Reaktionäre in ihrem Denken und Fühlen sind!
    • Maett 11.08.2016 14:55
      Highlight Highlight @Lowend: man darf verlangen, dass Menschen denen man begegnet, ihr Gesicht stets offen zeigen müssen.

      Das nichts mit Liberalität zu tun.

      Dass Sie gerade wieder (wie schon so oft) völlig unpassend die Verbindung zu den angeblich Reaktionären machen, zeigt, dass Sie ebenfalls dieser Gruppe zugehörig sind.
    • Stichling 11.08.2016 14:56
      Highlight Highlight Liberal heisst nicht, dass jeder tun darf, was er will.
    • Lowend 11.08.2016 16:00
      Highlight Highlight Liberal zu sein heisst nicht, alles tun zu dürfen, was man will, dass wäre Anarchie, aber wer eine liberale Einstellung hat, duldet eben die eventuelle Provokation, welche ihm z.B. durch eine Burka zugemutet wird.
      "Leitziel des Liberalismus ist die Freiheit des Individuums vornehmlich gegenüber staatlicher Gewalt. Neben dem Konservatismus und dem Sozialismus wird er zu den drei großen politischen Ideologien gezählt, die sich im 18. und 19. Jahrhundert in Europa herausgebildet haben." (Wikipedia)
      In der Schweiz gab es kaum je Liberale, sondern bestenfalls wirtschaftsliberale Bonzenparteien.
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  • Vespa 11.08.2016 13:49
    Highlight Highlight Die Burka verkörpert das pure Gegenteil von Freiheit und die Religion, die von Burkatragenden Frauen gelebt wird, widerspricht in vollen Zügen der Demokratie. Ich verstehe nicht, wie man als linksorientierter Mensch die Burka verteidigen kann. Zumal wir in der Schweiz auch ein Vermummungsgesetz haben, was auch zum Ziel hat, dass das Gesicht erkannt bleibt. Könnte man doch einfach auf alle verhüllten Personen anwenden?????
    • din Vater 11.08.2016 14:18
      Highlight Highlight Das Argument mit dem Vermummungsverbot zielt ins leere. Erstens haben nur sieben Kantone ein Vermummungsverbot und zweitens gilt dieses nur bei Demonstrationen.
    • demokrit 11.08.2016 14:36
      Highlight Highlight Er würde damit nicht vorschreiben, was zu tragen ist, sondern, dass er sein Gesicht in der Öffentlichkeit nicht verhüllen soll. Ein entscheidender Unterschied. Man kann das ja kritisieren, aber eine Kleidervorschrift ist es mitnichten.
    • bernd 11.08.2016 14:47
      Highlight Highlight Kann hier wirklich kein einziger Befürworter differenzieren? Ein Burkaverbot zu bekämpfen bedeutet nicht, dass man Burkas befürwortet. Es kann auch heissen, dass man nicht in einem Staat leben möchte, der Menschen vorschreibt, welche Kleider sie tragen oder nicht tragen dürfen.

      "Freiheit" als Rechtfertigung für eine Kleidervorschrift, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

      In der Schweiz haben wir übrigens auch kein Vermummungsverbot sondern nur in einzelnen Kantonen. Alles in allem leider schon ein sehr schwacher Kommentar sorry. Hier noch ein paar Ausrufezeichen!!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 11.08.2016 13:43
    Highlight Highlight Mario Fehr springt wohl einfach gerne auf den Populisten-Zug auf. Einfache Lösungen für komplexe resp. gar nicht vorhandene Probleme (wieviele Burkaträgerinnen gibts in der Schweiz?). Vielleicht erhofft er sich da, ein paar Wähler am rechten Rand zu fischen.
    • Hierundjetzt 11.08.2016 13:59
      Highlight Highlight Nächstes Jahr stimmen wir über ein nationales Verbot ab.

      Luftige substanzlose rosa Argumente wie die Ihrigen, verhelfen der SVP zu einem erdrutschartigen Sieg.

      Fehr beugt dem vor, die Juso ist wie immer im Bremswagen, weil aus Gründen
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 14:07
      Highlight Highlight Wozu brauchen wir ein Burkaverbot? Wir haben bereits ein Vermummungsverbot und das betrifft ALLE die ihr Gesicht verbergen. Warum weiten wir dieses Gesetz nicht national aus? Klar, weil man mit dem Wort "Burkaverbot" eben auch die Stimmen der rechten "Eidgenossen" in der Tasche hat. Nichts als populistisches Geschrei, das nichts mit einer sachlichen Diskussion zu tun hat.
    • demokrit 11.08.2016 14:40
      Highlight Highlight Ach, so wenige gibt es gar nicht, wie ich in Luzern feststellen musste. Und: Es ist schon etwas ungewohnt in einem Restaurant zu sitzen, während sich nebenan eine Frau am getrennten Frauentisch das Essen möglichst unbesehen hinter dem Mundschutz in den Mund schaufelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 11.08.2016 13:41
    Highlight Highlight Fehr hat recht und fertig. Alles Geschwätz dazu ist überflüssig.
    Endlich mal ein Linker, der es einsieht. Bravo!

    • TschGadEis 11.08.2016 14:20
      Highlight Highlight Fehr ist vieles. Fehr ist einer, der stets seine Meinung ändert, der für mehr Überwachung ist, der ein unsäglicher Polit-Opportunist ist etc. Aber ganz sicher ist er kein Linker.
    • bernd 11.08.2016 14:42
      Highlight Highlight Haha, Fehr ein Linker
  • Hierundjetzt 11.08.2016 13:40
    Highlight Highlight Ah nicht weniger als das grosse Ganze haben unsere Soz-Studenten im Sinn!

    Ja dann viel Glück.

    Und ich werde wie jedes Jahr Herr Fehr wählen, den er benennt Alltagsprobleme und schlägt im Gegesatz zur juso konkrete Lösungen vor

    Und jetzt husch juso ab ans Pult, die nächste Probe an der Uni steht schon wieder an.
    • Lutz Pfannenstiel 11.08.2016 14:05
      Highlight Highlight "Herr Fehr benennt Alltagsprobleme...." Nicht, dass ich jetzt ein flammender Befürworter von Burkas wäre, aber, Hierundjetzt, zählen Burkas wirklich zu Ihren Alltagsproblemen? Sie Glücklicher!
    • Hierundjetzt 11.08.2016 14:27
      Highlight Highlight Nein ganz bestimmt nicht. Trotzdem werden wir spätestens im 2018 darüber abstimmen. Analog der Minarettinitiative wird diese wohl angenommen.

      Ein Gegenmittel ist nur, wenn die Befürchtungen und Ängste kantonal auf Stufe Verordnung geregelt wird. Und nicht in der Bundesverfassung, den Verordnungen kann man rasch wieder aufheben / ändern. Verfassungsartikel nicht.
  • hamurabi 11.08.2016 13:38
    Highlight Highlight Für die vielen, vielen, vielen hier (nehme ich schwer an), die die islamische und oder arabische Kultur nur oberflächlich kennen: Schaut euch die Aussage der Professorin in Kuwait an und ihre Meinung und Erfahrungen zum Niqab (wie Burka, ohne "Gitter" vor den Augen) und urteilt danach wieder... von wegen "tolerant" sein. Mit dem Akzeptieren dieser ekelhaften Verschleierung beugt man sich rückständigen Ideologien:

    http://www.memritv.org/clip/en/0/0/0/0/0/0/5613.htm
  • Albi Gabriel 11.08.2016 13:34
    Highlight Highlight Ist irgendwie absurd wenn die JUSO jemandem vorwirft, nicht liberal zu sein. Liberal ist doch ein Schimpfwort für die.
    • Lutz Pfannenstiel 11.08.2016 13:53
      Highlight Highlight gesellschaftsliberal ≠ wirtschaftsliberal
    • Korsbarsblommor 11.08.2016 14:08
      Highlight Highlight Danke, Lutz Pfannenstiel.

      Und Albi Gabriel; bevor du hier der Juso Vorwürfe machst, solltest du dich mal informieren, wofür diese sich einsetzen. So zeigst du nur, dass du keine Ahnung von ihrem Parteiprogramm hast und trotzdem mal loswetterst.
  • Pizzachatz 11.08.2016 13:27
    Highlight Highlight Was für ein Drama! Jene, die Akzeptanz am lautesten raustrompeten, tolerieren Andersdenkende genau am wenigsten.
    • SomeoneElse 11.08.2016 14:04
      Highlight Highlight Intolerante können für sich selbst keine Toleranz einfordern. Ein bestohlener Dieb kann auch nicht wegen Diebstahls klagen.
    • Pizzachatz 11.08.2016 17:07
      Highlight Highlight Wieso sollten dann nach deiner Logik patriarchische Extremisten meine Toleranz geniessen, welche die Frau in der Öffentlichkeit nur vollverschleiert tolerieren?
  • Scaros_2 11.08.2016 13:24
    Highlight Highlight Hört doch auf es eine Burkadiskussion zu nennen sondern nennt es von mir aus "Anrecht zu sehen mit wem du redest" oder "Zeig dein Gesicht". Die Burka ist nur 1 Form, gibt ja auch noch die bösen Ultras im Sport etc. ;-)
  • wonderwhy 11.08.2016 13:24
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie man sich liberal und solidarisch nennen und gleichzeitig die Burka verteidigen kann. Geht es es um den Islam, scheinen mir die Linken ständig Ihre eigenen Werte zu vergessen und die Ideologie bis aufs letzte zu verteidigen!
    • TanookiStormtrooper 11.08.2016 13:34
      Highlight Highlight Das Verbot ist einfach keine Lösung. Was bringt es, wenn die radikalen Trottel ihre Frauen dann einfach in die Wohnung sperren oder nach Saudi Arabien schicken? Die Burka und das Kopftuch muss in den Köpfen bekämpft werden, mit Bildung.
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 13:34
      Highlight Highlight Es ist sehr einfach: Wer liberal ist, ist dagegen, dass der Staat (oder sonst jemand) irgendwem Kleidervorschriften macht.
    • hamurabi 11.08.2016 13:51
      Highlight Highlight Das sind nicht einfach Kleidervorschriften, sondern ein religiöses Mittel zur Unterdrückung und absoluten Sexualisierung der weiblichen Körpers.
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  • hamurabi 11.08.2016 13:22
    Highlight Highlight Das soll mir einer erklären, wie man im Jahr 2016 sich gegen ein Burkaverbot stellen kann... aus Toleranzgründen? Das ist die Sorte von Gutmenschen, die 0 Bezug zum Islam haben, aber alles Blind in Schutz nehmen, um ja nicht einer Meinung zu sein wie irgendwelche anderen Politiker einer belanglosen Seite... Peinlich.
    Gleichzeitig werden in Städten, wo ISIS ausgetrieben wurde, Burkas von den Frauen verbrannt die sie tragen mussten.
    • reaper54 11.08.2016 13:36
      Highlight Highlight Besser konnte man es nicht Formulieren Danke!
    • Andreas Weibel (1) 11.08.2016 13:50
      Highlight Highlight Im Jahr 2016 sollte es doch so sein, dass jeder und jede selbst entscheiden kann, was er oder sie anziehen will. Im Mittelalter war es gang und gäbe, die Leute dazu zu zwingen ein gewisses Kleidungsstück zu tragen oder nicht zu tragen. Egal ob nun der ISIS Kleidervorschriften erzwingt oder die SVP bei uns - beides ist ein Rückfall ins Mittelalter.
    • hamurabi 11.08.2016 13:59
      Highlight Highlight Was macht man, wenn Frauen und sogar Mädchen (!) dadurch nur auf ihren Körper reduziert werden? Ihr schreibt von Freiheit und Selbstbestimmung, stärkt aber gleichzeitig diese diskriminierende Vollverschleierung. In Augen der Befürworter, ist eine Burka da, um den weiblichen Körper zu verdecken, da nur der Ehemann den unverschleiert sehen darf. Man verbietet der Frau jegliche Selbstbestimmung dadurch. Ergo: Der weibliche Körper ist eine Sünde an sich... Statt gross sowas loszugeben solltet ihr euch mal schlau machen in den arabisch bzw. islamischen Kulturkreisen und die Muslime dazu fragen.
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  • pun 11.08.2016 13:22
    Highlight Highlight In Zeiten des Terrorismus ist populistischen Politikern egal welcher couleur nichts zu unsinnig, solange es bestehende Ressentiments bedient. Kein einziger Attentäter in Europa kam im Burkagewand. Kein einziger Anschlag wird mit einem Burkaverbot verhindert. Die Spaltung der Gesellschaft aber vorangetrieben und schliesslich werden so streng gläubige geradezu in die Arme der Terroristen getrieben. All das weiss Mario Fehr natürlich, aber hey, nichts ist wichtiger als die eigene Wiederwahl...
    • Herr J. 11.08.2016 13:55
      Highlight Highlight Ein Burkaverbot hat nichts mit Ressentiments und Populismus zu tun. Es ist schlicht in einer offenen Gesellschaft nicht opportun, sich hinter einem Stück Stoff zu verstecken. Die Burka ist ein Fanal der Unterdrückung alles Weiblichen. Wie Jusos und andere Linke diese Tatsache ignorieren, ist ein Jammer.
      Und dass das Beharren auf unseren Werten eine Spaltung der Gesellschaft und mehr Terroristen fabriziert, ist ein Ammenmärchen. Das einzige, was Terroristen provoziert, ist unsere falsche Toleranz und unsere Fähigkeit, Halt zu sagen.
    • Normi 11.08.2016 17:54
      Highlight Highlight @pun

      Google doch mal Burka, selbstmord und Russland

      von wegen ziztat :"Kein einziger Attentäter in Europa kam im Burkagewand"
  • giandalf the grey 11.08.2016 13:19
    Highlight Highlight Uuuuii ich bin zwar grundsätzlich nicht so wirklich ein juso-freund aber dieser text sitzt! Wär's eine rede hätte sie einen micdrop verdient!

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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