Familie
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From left, Kim Kardashian, Khloe Kardashian and Kourtney Kardashian attend The Kardashian Family Celebrates the Grand Opening of DASH Miami Beach on Wednesday, March 12, 2014, in Miami Beach, Fla. (Photo by Omar Vega/Invision/AP)

Die kleine Schwester hat die grosse an Berühmtheit überflügelt: Kim Kardashian (links) mit der älteren Kourtney (rechts) und der jüngeren Khloe (Mitte). Bild: Omar Vega/Invision/AP/Invision

Jüngere Geschwister haben einen Nachteil – aber nicht ein Leben lang

Jeder wird stark geprägt durch die Geschwisterkonstellation in seiner Familie. Wissenschafter versuchen, die Ungerechtigkeiten in Zahlen festzumachen. Doch der Nachteil von Zweitgeborenen ist nicht lebenslänglich.

Sabine Kuster / schweiz am wochenende



Das Klischee ist alt: Die Erstgeborenen sind die Strebsamen, die Zweitgeborenen Querschläger. Offenbar nicht nur in englischen Königsfamilien. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in Familien mit mehreren Kindern die zweitgeborenen Söhne eine um 20 bis 40 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, in der Schule Strafen zu erhalten – und später kriminell zu werden.

Die fünf amerikanischen Forscher zeigen mit «Order and Delinquency», erschienen im Journal of Labor Economics, dass 7,2 Prozent aller Erstgeborenen in Dänemark mit 21 Jahren verurteilt wurden – aber nur 9,6 Prozent aller Zweitgeborenen. Dies ergibt eine höhere Wahrscheinlichkeit von 33 Prozent für Zweitgeborene. Bei gravierenden Taten ist der Unterschied mit 36 Prozent noch deutlicher. In Florida zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für Zweitgeborene von 29 Prozent, von der Schule suspendiert zu werden. Und obwohl Florida ein anderes Justizsystem hat, haben auch dort Zweitgeborene ein höheres Risiko von 20 bis 40 Prozent mit dem Jugendstrafrecht in Konflikt zu kommen.

Doch warum werden Zweitgeborene eher straffällig? Letzten März konnte eine Studie des Max-Planck-Institutes in Deutschland belegen, dass sie nicht etwa risikobereiter sind. An der Gesundheit und der Schulbildung liegt es auch nicht: Zweitgeborene sind gesünder, haben weniger Behinderungen und besuchen gleich gute Schulen wie die Erstgeborenen. Erwiesen ist auch, dass es in der Geburtenfolge keine Persönlichkeitsunterschiede wie Extrovertiertheit, Fantasie oder Selbstbewusstsein gibt. Zweitgeborene sind zwar etwas introvertierter, hyperaktiver sowie weniger gewissenhaft – doch der Unterschied ist winzig.

Erstgeborene haben gleich mehrere Vorteile

Aber was ist mit der Intelligenz? Mehrere grosse Studien stellten bei Zweitgeborenen im Vergleich mit Erstgeborenen ein bis zwei IQ-Punkte weniger fest – und einen noch grösseren Unterschied zu Drittgeborenen. Auch wenn viele Forscher diese Differenz im Leben als bedeutungslos klassieren, ist es bemerkenswert, wie sie zu Stande kommt: Jüngere Geschwister werden nicht etwa weniger intelligent geboren, sondern schlicht weniger gefördert. Zwar lernen die Jüngeren schnell und viel von den Älteren, doch die Erstgeborenen haben möglicherweise einen noch grösseren Lerneffekt, weil sie ihre Fähigkeiten nicht nur üben, sondern auch noch den Geschwistern beibringen können. Entwicklungsforscher haben schon länger bemerkt, dass Zweitgeborene später zu sprechen beginnen, denn die Eltern haben weniger Zeit, sich mit ihnen zu unterhalten, als es beim Erstgeborenen der Fall war. Drittgeborene haben diesen Nachteil nicht, weil dann das älteste Geschwister redegewandt genug ist, statt der Eltern Sprachlehrer zu sein.

FILE  - In this Wednesday, Aug. 30, 2017 file photo, Britain's Prince William, left, and Prince Harry arrive for an event at the memorial garden in Kensington Palace, London. Britain's Queen Elizabeth II is set to hold face-to-face talks Monday, Jan. 13, 2020 with Prince Harry for the first time since he and his wife, Meghan, unveiled their controversial plan to walk away from royal roles â?? at a dramatic family summit meant to chart a future course for the couple. The meeting at the monarch's private Sandringham estate in eastern England will also include Harry's father Prince Charles and his brother Prince William. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, File)

In Stein gemeisselt ist die Rollenverteilung heute fast nur unter Königskindern: Prinz Harry (rechts) blieb nur die Rolle als Querschläger hinter seinem Bruder und Thronfolger William. Bild: AP

Gleichzeitig kommt es zwischen Geschwister häufiger zu Rivalitäten, je geringer der Altersunterschied ist. Auch in der aktuellen Studie zur Geburtenfolge zeigt sich ein Nachteil, wenn der Altersabstand klein ist: Das Risiko für Kriminalität ist höher, wenn die Geschwister weniger als zweieinhalb Jahre Altersdifferenz haben.

Auch für die Eltern wird der Stress im Alltag grösser, wenn das erste Kind noch klein ist und das zweite schon folgt. Hinzukommt, dass sich ihre Aufmerksamkeit halbiert.

Das könnte das höhere Kriminalitätsrisiko erklären. Die Studienautoren weisen darauf hin, dass das Erstgeborene nicht nur während der ersten Jahre von der vollen Energie der Eltern profitiert, sondern vermutlich ein zweites Mal zusätzliche Aufmerksamkeit erhält, wenn die Mutter wegen des zweiten Kindes im Mutterschaftsurlaub ist. In Dänemark, wo der Mutterschaftsurlaub länger ist als in Florida und die Kinder näher aufeinander geboren werden, ist der Effekt der Geburtenfolge denn auch besonders ausgeprägt. Und wenn Mütter erst nach ein paar Jahren wieder zur Arbeit gehen, sind die Zweitgeborenen logischerweise immer jünger als die Erstgeborenen.

Dass Eltern weniger in das Zweitgeborene investieren, zeigt sich schon vor der Geburt: Frauen verpassen eher pränatale Untersuchungen und verzichten weniger strikt auf Alkohol. Die zweitgeborenen Babys stimulieren sie dann kognitiv weniger.

Und nun? Denken Sie als Zweitgeborene daran, wie sehr Sie zu kurz gekommen sind? Oder denken Sie als Erstgeborener, wie sehr Sie immer vernünftig sein mussten und Ihrem kleineren Geschwister automatisch gestattet wurde, was Sie sich hart erkämpfen mussten?

Gut möglich, denn es ist ein emotionales Thema. Und das zu Recht: Geschwister prägen uns extrem. Die Entwicklungspsychologie geht heute sogar davon aus, dass Geschwister in vielen Fällen mehr prägen, als die Eltern. Und es wäre doch schön, wenn die Wissenschaft mit Zahlen erhärten würde, was wir längst zu wissen glauben: Dass, selbst wenn wir es gut hatten als Kinder, die Geschwister es besser hatten.

Es ist schwierig, sich aus den alten Rollen zu befreien

Nicht alle schaffen es, ihre Geschwister-Beziehung auf eine erwachsene Ebene zu bringen. Es gibt diese Momente, wo sich Schwager und Schwägerin einen verstohlenen Blick zuwerfen, weil sich ihre Partner oder Partnerinnen zanken wie früher im Kinderzimmer. «Manche fallen rasch in die alten Rollen zurück, wenn sie sich treffen», sagt die Luzerner Psychotherapeutin Esther Oertli.

Das trifft wohl auch auf die Pensionärin Mirjam zu, die schildert, wie ihre jüngere Schwester sie noch heute am Telefon mit Vorwürfen eindecke und ihr aus heiterem Himmel alle Schande sage. Sie habe sogar einmal eine Therapie begonnen deswegen. In solchen Extremfällen leiden nicht nur die Verlierer unter den Geschwistern, sondern beide.

In this circa 1948 photo provided by the Kennedy Family Collection, courtesy of the John F. Kennedy Library Foundation, members of the Kennedy family pose for a photo in Hyannis Port, Mass. They are from left, John F. Kennedy, Jean Kennedy, Rose Kennedy, Joseph P. Kennedy Sr., Patricia Kennedy, Robert F. Kennedy, Eunice Kennedy, and in foreground, Edward M. Kennedy. The Boston-based museum completed an 18-month project in 2018 to catalog and digitize more than 1,700 black-and-white Kennedy family snapshots that are viewable online, giving a nation still obsessed with

Es ist eine Legende, dass amerikanische Präsidenten häufiger Erstgeborene sind: 14 sind Erstgeborene, 23 Mittelkinder, 7 die Jüngsten. John F. Kennedy (ganz links im Familienbild) war der Zweitgeborene in der Familie mit neun Geschwistern. Bild: AP/Kennedy Family Collection, Courtesy of the John F. Kennedy Library Foundation

Nur erklärt die Geburtenfolge alleine nicht all die Grabenkämpfe. Auf die Kriminalität beispielsweise hat das Milieu einen viel grösseren Effekt: Die weniger privilegierten Kinder in der genannten Studie hatten eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, straffällig zu werden.

Auch die Arbeitstätigkeit von Müttern per se hat wohl keinen negativen Effekt: Die Kriminalität von Kindern ist in jenen Haushalten höher, wo die Mutter ein Jahr nach der Geburt keinen Job hat. «Es scheint, dass die Vorteile von mütterlicher Arbeitstätigkeit wie zum Beispiel ein höheres Einkommen stärker sein könnten, als der Nachteil der Abwesenheit zuhause», schreiben die Autoren.

«Die Frage der Zuwendungszeit ist sowieso fragwürdig», sagt Geschwisterpsychologe Jürg Frick, «es kommt auf die Qualität an. Also, ob die Eltern angemessen aufs Kind eingehen oder nur oberflächlich.» Er steht solchen Studien zu Geschwisterkonstellationen kritisch gegenüber und betont, sie seien individuell sehr verschieden.

Unbestritten sind die Tendenzen: Ältere Geschwister dominieren ihre Jüngeren eher. Die Jüngeren zeigen häufiger Bewunderung und ahmen die Grösseren nach. Und die elterliche Aufmerksamkeit ist in den ersten Lebensjahren von Zweitgeborenen nicht die gleiche, wie bei Erstgeborenen.

Abgesehen davon ist vieles möglich: Manche «Sandwich»-Kinder finden es das Beste, was ihnen passieren konnte, dass sie von den Älteren Hilfe bekamen und den Kleineren Dinge zeigen konnten. Und währen manche Erstgeborene die Verantwortung geniessen, die ihnen zuteil wird, berichten andere, dass sie es lästig fanden oder gar fast daran zerbrochen seien. «Die Wahrnehmung ist ein wichtiger Faktor», sagt Frick, «es kommt darauf an, wie ein Kind seine Rolle auffasst.»

Und Moritz Daum, Professor für Entwicklungspsychologie im Säuglings- und Kindesalter an der Universität Zürich, gibt zu bedenken: «Die Erwartung, die man als Eltern und als Gesellschaft an die Kinder hat, darf man nicht unterschätzen. Insofern kann auch die Erwartung, dass der Jüngste eben der Rebell ist, durchaus einen Einfluss auf dessen Selbstwahrnehmung haben.»

Geschwister werden sich ihrer Rolle meist erst später bewusst

Kein Wunder, sind sich Geschwister selten einig, wie die Rollen in der Familie verteilt waren. Extreme Fälle von Bevorzugung gibt es, wenn Eltern bewusst oder unbewusst ein Kind mit seinen Eigenschaften sympathischer finden oder eines ablehnen. Und ohne bösen Willen haben jene Eltern das Selbstvertrauen ihrer Tochter für lange Zeit geschwächt, die sie oft mit den beiden älteren Brüdern verglichen und Dinge sagten, wie «Wieso kannst du das nicht so schnell wie...», «Nimm dir ein Beispiel an...» Die heute erwachsene Frau sagt: «Ich begann meine Stellung erst später zu hinterfragen.» Das erste Mal, als sie hörte, wie die Schwägerin zu ihrem Sohn ebenfalls sagte: «Nimm dir doch ein Beispiel an...»

Geschwister werden sich ihrer früheren Rolle oft erst als Erwachsene bewusst und können sich auch erst dann daraus befreien. Eine 29-jährige Drittgeborene mit fünf Geschwistern sagt: «Erst heute wird mir klar, wie sehr mich meine beiden grösseren Schwestern herumkommandiert haben. Damals war es normal für mich. Sie waren riesige Vorbilder. Es dauerte lange, bis ich merkte, dass sie nicht allwissend sind.» Und heute? «Sie sind stolz auf das, was ich in den letzten zehn Jahren alles geschafft habe», sagt die junge Frau und man hört, dass ihr diese späte Anerkennung wichtig ist.

Zwar kann man nicht wählen, in welche Familie und welche Geschwisterkonstellation wir hineingeboren werden – aber immerhin kann man die Gegenwart ändern. Psychotherapeutin Esther Oertli sagt: «Es ist hilfreich zu wissen, was man in seinem Rucksack an Erfahrungen und allenfalls alten Wunden trägt. So kann man verstehen, dass es beispielsweise wenig mit dem Partner zu tun hat, wenn man in gewissen Situationen immer wieder ungewöhnlich heftig reagiert.»

Und sowieso: Der Ausgang ist offen. Es ist nicht in Stein gemeisselt, dass Kinder, die von den Eltern bevorzugt wurden, erfolgreicher sein werden im Leben. Hingegen können Zweitplatzierte eine Unabhängigkeit und Selbstständigkeit entwickeln, die sie die Welt entdecken lässt.

«Das ist doch gut so», sagt Frick, «sonst wäre jede Generation ferngesteuert von der letzten». Eltern, die absolut fair sein möchten, entlastet diese Einsicht.

Und das Versöhnliche am Wettkampf um den ersten Platz ist: «Rivalität ist entwicklungsfördernd und unverzichtbar.» Das schreibt Frick in seinem Buch «Ich mag dich – du nervst mich!» Im geschützten Rahmen lernen Geschwister nicht nur streiten, sondern sich meistens wieder zusammenzuraufen. Frick ist überzeugt: «Geschwisterliches Kräftemessen ist nützlich, um zu Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein zu gelangen.» Im Unterschied zu Freundschaften sei ein totaler Beziehungsabbruch während der Kindheits- und Jugendjahre nicht möglich. Das ist eine Chance, die das weitere Leben nie mehr in dieser Form bieten kann.

Weniger als 8 von 10'000 Mädchen, aber 271 von 10'000 Buben sind in Dänemark im Alter von 21 Jahren verurteilt. Über die statistische Kriminalität von zweitgeborenen Mädchen lässt sich deshalb keine Aussage machen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • MarGo 17.02.2020 10:43
    Highlight Highlight Ich, jüngster von drei Kindern - aber mit schon fast 6 Jahren Unterscheid zur "mittleren" Schwester, habe durch sie schon früh lesen und rechnen gelernt, weil ich immer dabei sein wollte und meine Schwester glücklicherweise ihre Aufgaben immer auf dem Boden liegend machte... Das hat - denke ich - uns beide geprägt. Wir verstehen uns noch heute sehr gut... Das nicht ganz weisse Schaf der Familie war eher mein ältester Bruder, wiederum 4 Jahre älter als meine Schwester...
    Daher deckt sich diese Studie nicht mit meinen Erfahrungen - was mich natürlich freut - ist aber interessant...
  • Rosesarered 17.02.2020 09:18
    Highlight Highlight Ich bin die Jüngste von 3 Kindern. Mein ältestes Geschwister und ich sind ziemlich wild und das mittlere Geschwister sehr überlegt und ruhig. Kriminell ist niemand, weil meine Eltern uns alle so geliebt haben, wie wir sind. Für uns Kinder der sichere Hafen.
    Ich bin überzeugt, dass die Eltern - das ganze Familienleben - die Kinder prägt.
    Bei meinen 2 Kindern ist das erste der Grabenstampfer und voller Energie und das zweite hat auch viel Energie, ist aber vorsichtiger.
    Wenn wir aus einem Königshaus kämen, gäbe das Erstgeborene ein wilder König. Etwa so: Freibier für alleeee 🙈
  • optigal 17.02.2020 07:01
    Highlight Highlight Der Titel ist zweifach falsch. Es geht nicht um Geschwister sondern um Gebrüder. Und die Untersuchung wurde offensichtlich anhand der Kriminalstatistik gemacht. Wobei hinlänglich bekannt ist, dass fast alle Jugendlichen mal delinquieren. Erwischt werden aber eher Jungs aus tieferen sozialen Schichten.
  • maljian 17.02.2020 06:21
    Highlight Highlight Ich bin gerade an einem Punkt, wo ich überlege, ob es ein zweites Kind geben soll.

    Nach den ersten Absätzen sicher nicht. Ich weiss wie viel Aufmerksamkeit wir unserer Tochter geben und weiss, das es schwer wird, die dann auch beim zweiten Kind durchzuziehen.

    Habt ihr Erfahrung damit, wenn das erste Kind bei der Geburt des 2. 3 Jahre oder älter ist? Würde gerne eure Meinungen hören.

    Ich bin Sandwich Kind, wobei die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf meinen Geschwistern (älter + jünger) lag /liegt.
    Wollte ne Zeit lang mal 3 Kinder und dann das mittlere bevorzugen 😅
  • Wendy Testaburger 16.02.2020 22:18
    Highlight Highlight (Überdurchschnittliche) Intelligenz ist nicht immer der Schlüssel zu einem erfolgreichen und/oder sorgenfreien Leben.
    • Garp 16.02.2020 23:48
      Highlight Highlight Ich hab im Artikel nun nichts von überdurchschnittlicher Intelligenz gelesen. 2-3 IQ Punkt mehr mach nicht überdurchschnittlich. 😂
    • DunkelMunkel 17.02.2020 06:45
      Highlight Highlight @Wendy Testaburger Es ist definitiv ein Schlüssel dazu. Ob er auch entsprechend genutzt wird ist eine andere Frage.
    • DerTaran 17.02.2020 08:18
      Highlight Highlight Beim Erfolg ist es wohl nach Glück der zweitwichtigste Faktor.
  • sealeane 16.02.2020 21:13
    Highlight Highlight Spannender artikel. Bestätigt mir vieles was ich aus eigener Erfahrung auch so sehe. Punkto Konfliktfähigkeit, Aumerksamkeit etc.
  • Widmer 16.02.2020 20:42
    Highlight Highlight Wissen Sie, was ich glaube? Die Untersuchung ist fertiger Blödsinn. Es gibt zuhauf Zweitgebirene, die nie eine Strafe begangen haben, um zu beweisen, dass die Untersuchung nahe am Kaffeesatzlesen ist .
    • Alju 16.02.2020 23:24
      Highlight Highlight Kennen Sie sich mit empirischer Forschung aus?

      Also: Ich habe einen Sack mit 1000 Kugeln. Es gibt weisse und schwarze Kugeln. Ich möchte wissen, ob es mehr schwarze Kugeln hat, habe aber nicht die Zeit, alle Kugeln zu sehen. Meine Zeit reicht nur für 50 Kugeln. Ich nehme also zufällig 50 und zähle: 28 schwarz, 22 weiss. Welchen Schluss ziehe ich daraus? Hat es nun mehr Schwarze im ganzen Sack oder nicht? Die Statistik sagt: mit über 95% Wahrscheinlichkeit, ja.

      Nun kommen Sie und nehmen zufällig 3 Kugeln aus dem Sack. 1 schwarz und 2 weiss und behaupten, mein Ergebnis wäre Unsinn.

    • Mafi 17.02.2020 03:15
      Highlight Highlight So funktioniert Statistik leider nicht.
    • DerTaran 17.02.2020 08:23
      Highlight Highlight Es ist immer wieder erstaunlich und erschreckend, wie viele Menschen auch heute noch ihr Bauchgefühl über wissenschaftliche Arbeit stellen. Hier, aber auch bei Wichtigerem.

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