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Griechischer Verteidigungsminister tritt wegen Mazedoniens Namensänderung zurück



Greek Defense Minister Panos Kammenos, leaves Maximos mansion following a meeting with Greece's Prime Minister Alexis Tsipras, in Athens, Sunday, Jan. 13, 2019. Greek defense Minister Kammenos, leader of the right-wing populist Independent Greeks party, is vehemently opposed to a deal with neighboring Macedonia over its state name. (AP Photo/Yorgos Karahalis)

Panos Kammenos. Bild: AP/AP

Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos ist am Sonntag aus Protest gegen die Namensänderung Mazedoniens zurückgetreten. Die Vereinbarung, die den seit Jahrzehnten währenden Namensstreit beenden sollte, mache es ihm unmöglich, sein Amt weiter auszuüben, erklärte der Vorsitzende der nationalistischen Partei Unabhängige Griechen (Anel).

Auch die anderen Regierungsmitglieder seiner Partei würden sich zurückzuziehen, kündigte er nach einem Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras an.

Unklar ist zunächst, was das für die griechische Regierungskoalition bedeutet. Die Syriza-Partei von Tsipras kommt auf 145 Sitze im Parlament und ist für eine Mehrheit in der 300 Sitze umfassenden Kammer auf die Abgeordneten der Anel angewiesen. Parlamentswahlen müssen in Griechenland bis Oktober abgehalten werden.

Kammenos lehnt das Abkommen mit Mazedonien seit langem ab, das im vergangenen Jahr unterzeichnet worden war. Auch die wichtigste Oppositionsparte Nea Dimokratia ist gegen die Vereinbarung.

Am Freitag hatte das mazedonische Parlament in Skopje der Namensänderung des Landes in «Republik Nord-Mazedonien» zugestimmt. Das Parlament in Athen muss die Namensänderung ebenfalls ratifizieren, damit sie wirksam werden kann. Sie soll der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik den Weg in die Europäische Union ebnen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 13.01.2019 18:12
    Highlight Highlight Da scheinen einige Griechen ja Angst zu haben, das sie vom Honigtopf der EU weniger bekommen. Oder sind es ähnliche Schlitzohren wie die Griechen?
  • redeye70 13.01.2019 18:06
    Highlight Highlight Chindschöpf!
  • niklausb 13.01.2019 17:20
    Highlight Highlight Als ob die Griechen keine anderen Probleme hätten 😵
  • Walter Sahli 13.01.2019 16:59
    Highlight Highlight Patrioten lieben die Eigenen, Nationalisten hassen die Anderen.
    Von dem her bin ich nicht erstaunt über die Reaktion der Nationalisten in Griechenland.
  • sowhat 13.01.2019 14:36
    Highlight Highlight Ja eben, hm.... nationalistisch verträgt sich nicht mit demokratisch. Das können sie in keinem Staat, wo sie genug Stimmen haben, um sich an der Regierung zu beteiligen. Richtig schlimm, wirds da wo sie die Mehrheit haben.
  • rüpelpilzchen 13.01.2019 14:34
    Highlight Highlight Ihm gefällt der Name nicht? 🤔
  • Fabio74 13.01.2019 12:33
    Highlight Highlight Erinnert an Trump- Trötzeln ohne Argumente einfach weil nicht sein kann was nicht sein darf.
  • G.Oreb 13.01.2019 12:10
    Highlight Highlight Was? Kann das mal jemand normal erklären? Griechenland verweigerte Mazedonien den Beitritt zur EU wenn sie den Namen nicht ändern. Dann haben sie das gemacht und jetzt passt es wieder nicht?
    • Juliet Bravo 13.01.2019 15:35
      Highlight Highlight So ist es. Für die kleine Anel gehts wohl um Nationalismus („Niemand anderes darf den Namen Mazedonien in seinem Landesnamen haben“). Bei der grossen Oppositionspartei Nea Demokratia gehts darum, Tsipras und seine Syrizaregierung zu Fall zu bringen und selber wieder die Macht in Athen zu übernehmen.