Basel
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Polizei löst Flüchtlings-Demo in Basel mit Tränengas auf



Rund zweihundert Personen haben an einer unbewilligten Kundgebung am Samstagabend in der Basler Innenstadt für Solidarität mit Flüchtlingen demonstriert. Laut Polizeiangaben kam es dabei zu Sprayereien. Die Beamten setzten Tränengas ein und stoppten den Demonstrationszug.

Ein Video des Vorfalls, aufgenommen von Journalist Daniel Faulhaber.

Verletzt wurde laut Angaben der Behörden niemand. Während der Demonstration kam es zu Behinderungen im öffentlichen Verkehr, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt mitteilte.

Die Demonstranten waren den Angaben zufolge gegen 19 Uhr vom Claraplatz in Richtung Grossbasel gezogen. Sie forderten auf Transparenten unter anderem internationale Solidarität mit Flüchtlingen.

Laut Polizeiangaben versprayten Vermummte ab der Mittleren Brücke wiederholt Geländer und Wände. Daraufhin entschied die Polizei, den Demonstrationszug in der Spiegelgasse abzumahnen und zu stoppen. Die Beamten setzten dazu Reizstoff ein. Danach löste sich die Kundgebung teilweise auf. Eine Gruppe von Menschen zog danach zum Voltaplatz weiter, wo die Kundgebung gegen 20.30 Uhr endete. (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 08.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Danke für das konsequente Vorgehen der Polizei. Die Demo war unbewilligt, grosse Menschenansammlunngen sind aufrgund der aktuellen Lage nicht empfehlenswert und zudem wurde wieder mal demoliert und versprayt. Ich hoffe man hat einige Chaoten dingfest machen können um ihnen die Einsatzkosten sowie Instandstellungen in Rechnung zu stellen. http://§
  • Friction 08.03.2020 10:32
    Highlight Highlight Schade, dass das Konzept „Randalieren“ so gut aufgeht. Am letzten Mittwochabend sind rund 300 Menschen in Luzern friedlich durch die Strassen gezogen - zum selben Thema. In den Medien war darüber kaum etwas zu lesen.

    Die Medienlogik und die Empörungsgeilheit von uns Lesenden machen Vandalenakte erst interessant.

    Schade der Sache wegen!

    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 08.03.2020 11:26
      Highlight Highlight word!
  • Ian 08.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Greift die Polizei in der heutigen Demo in Zürich auch so hart durch???
  • MartinZH 08.03.2020 04:58
    Highlight Highlight Man wundert sich doch immer wieder, mit welchen Mitteln gewisse Kreise auf ihre Anliegen aufmerksam machen wollen. Mit Sprayereien und Behinderungen des öffentlichen Verkehrs werden die Proklamierungen bestimmt mit einer grossen Zustimmung rechnen können. Ist es nicht völlig primitiv, wenn man derart auf etwas aufmerksam machen will? Die "Demonstranten" gehen sicher davon aus, dass Flüchlinge über ihre Sympathie-Bekundung dankbar sein werden. Auf Grund ihrer geistigen Kapazität können diese armseligen Randalierer leider nicht verstehen, dass ihnen ein Spatzenhirn problemlos Paroli bieten kann.
    • P. Meier 08.03.2020 06:03
      Highlight Highlight Die Demonstranten dürften politisch eher links anzusiedeln sein. Da gehe ich bei den Vermummten von Mitgliedern der autonomen Szene aus, welche wieder einmal die Chance nutzten. Das zeigt das demokratische Verständnis in dieser Gruppe perfekt.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 08.03.2020 08:21
      Highlight Highlight @MarinZH. Es ist ja spannend, wenn Sie von Spatzenhirn schreiben und gleichzeitig fragen, warum man eine unbewilligte Demo macht, den Verkehr blockiert, usw.

      Dass diese Demo stattgefunden hat, lese ich auf Watson und vielen anderen Portalen, sowie auf dem regionalen Fernsehsender wurde darüber berichtet. Ist das nicht Sinn und Zweck einer Demo?

      Wenn ja,dann haben das die Demonstranten erreicht. Wären sie friedlich händchenhaltend marschiert,hätte niemand darüber berichtet und Sie hätten nie davon gehört.

      Mit Spatzen kennen Sie sich auch nicht aus. Würde nicht sagen, Sie seien frustriert.
    • meglo 08.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, weshalb man solchen Radaubrüdern immer das Etikett links umhängt. Diese Leute haben doch gar kein politisches Anliegen, sondern es geht ihnen nur darum Krawall zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen

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