Gesundheit
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«Jetzt gegensteuern, sonst werden die Folgen fatal sein»: 11-Jährige erleiden Burn-out

Der Leistungsdruck auf Kinder hat in der Schweiz massiv zugenommen. Neben den schulischen Anforderungen müssen auch die Erwartungen der Eltern erfüllt werden. Nicht alle kommen damit klar – und erleiden ein Burn-out. 

19.08.18, 06:44 19.08.18, 08:37


Der Druck in der Schule war schon immer vorhanden. Jedoch scheint für viele die Grenze des Erträglichen überschritten worden zu sein. Bereits Kindergärtner klagen über Bauchschmerzen. Zudem leiden viele Volksschüler an Schlaflosigkeit, Angstattacken, Atemnot und Schwindel.

An der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bern verdreifachten sich Notfälle innerhalb von zehn Jahren. Beim Notfalldienst der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich stellte man im selben Zeitraum einen noch höheren Anstieg fest. «Die Gründe dafür sind vielfältig. Doch ein wesentlicher Faktor ist die Schule», zitiert die SonntagsZeitung Gregor Berger, Leiter der Notfallstation.

Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigt Erschreckendes: Jedes dritte 11-jährige Kind in der Schweiz leidet unter Schlafproblemen, 15 Prozent klagen über Niedergeschlagenheit und 12 Prozent über Kopfschmerzen. Auch bei Pro Juventute kommt man zu ähnlichen Erkenntnissen. 30 Prozent der Jugendlichen, die Gebrauch vom Sorgentelefon machen, klagen über «schwerwiegende persönliche Probleme». 2010 waren es noch 18 Prozent.

Ursachen

Thomas Mattig, Direktor der nationalen Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, sagt, dass längstens nicht mehr alle Kinder dem Druck der Eltern und der Schule gewachsen sind. Und die Anforderungen sind in der Tat sehr hoch: Nach dem Regelunterricht warten Hausaufgaben, Nachhilfe, musische und sportliche Angebote. Einfach mal Kind sein, liegt da nicht drin. 

Gemäss Reto Wyss, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und CVP-Regierungsrat im Kanton Luzern, ist die Schule nicht unbedingt der Hauptauslöser für die zunehmende Überforderung der Kinder. Die zusätzliche Belastung kommt durch weitere Tätigkeiten, wie Sport oder Musikunterricht zu Stande. «Dazu kommt der Medienkonsum – der teilweise schon bei Kindern mehr als zwei Stunden pro Tag beträgt.», sagt Wyss weiter. 

Doch die Daten der Unikliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie sprechen für sich. Während der regulären Schulzeit gibt es nicht sehr viele Vorfälle. Jedoch steigt die Zahl der Notfälle vor der Aufnahmeprüfung ins Gymnasium, während der Probezeit und vor der Lehrabschlussprüfung drastisch an.

Burnout macht keinen Halt vor Schulzimmern

Video: srf/SDA SRF

Mädchen eher betroffen

Tendenziell sind Mädchen eher betroffen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass Mädchen alle Anforderungen erfüllen wollen. «Wenn sie merken, dass sie das nicht können, geraten sie in eine Krisensituation», sagt Psychiater Gregor Berger von der Zürcher Notfallstation gegnüber der SonntagsZeitung

Das Beispiel eines 10-Jährigen zeigt aber, dass auch Knaben gegen ein Burn-out nicht gefeit sind. Der besagte Junge wollte eines Morgens nicht mehr aufstehen. Trotz allem Zureden der Eltern und Lehrer verweigerte er den Schulbesuch. Psychologen diagnostizierten eine Erschöpfungsdepression, sprich ein Burn-out.

Ausgelöst wurde die Depression durch ständige Lehrerwechsel – der Bub hatte ganze acht davon. Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl bestätigt, dass einige Kinder mit einer hohen Anzahl von Lehrpersonen nicht klar kommen.

Weniger Hausaufgaben

Der schulpsychologische Dienst des Kantons Schwyz ist gegenwärtig daran, ein Angebot für Schüler mit Prüfungsangst zu erarbeiten. Im Kanton St.Gallen wurde ein solches Gruppentraining bereits im letzten Schuljahr durchgeführt. 

Um Schüler zu entlasten, gilt im Kanton Zürich während den Ferien ein Hausaufgabenverbot. In Bern wurde die Zeit für Hausaufgaben beschränkt: Erst- und Zweitklässler sollen wöchentlich nur noch 30 Minuten, Dritt- bis Sechstklässler 45 Minuten und Schüler der Oberstufe 90 Minuten dafür aufwenden. Im Kanton Genf besteht zudem die Möglichkeit, Hausaufgaben in einer betreuten Stunde gleich nach dem Unterricht zu lösen. 

Thomas Mattig sagt, dass das Problem in der Zukunft sicher zunehmen werde. Zusammen mit Bund und Kantonen wolle die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz das Problem breiter angehen und in den nächsten Jahren rund acht Millionen Franken in eine Kampagne zur psychischen Gesundheit investieren. «Wir müssen jetzt Gegensteuer geben», zitiert die SonntagsZeitung Mattig. «Sonst sind die Folgen für die Gesellschaft fatal.» (vom)

Dieser YouTube-Trend heilt Schlaflosigkeit und Stress

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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141
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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Phiilofofi 20.08.2018 10:58
    Highlight Die generelle Reizüberflutung / Internet darf man nicht unterschätzen.... aber ja..

    Willkommen in der Leistungsnation Schweiz! Absolut krankhaft... Und wenn man sich davor schützen wollte hiess es immer: "du schöggeler!"

    *facepalm*
    31 0 Melden
  • Pascal Guggisberg 19.08.2018 17:22
    Highlight Die Folgen davob werden folgen
    12 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.08.2018 16:53
    Highlight Jemand muss doch hie Gegensteuer geben. Den heutigen Kindern geht es grossmehrheitlich ganz ausgezeichnet, vermutlich viel besser als den Kindern früherer Generationen, von welchen absoluter Gehorsam verlangt und mittels Prügel auch durchgesetzt wurde. Heutige Kinder haben viel mehr Freiheit und wohl auch mehr Freizeit und sie haben fast immer die Möglichkeit, in Sportclubs zu gehen oder ein Instrument spielen zu lernen. Zudem ist die Schule viel besser und interessanter als früher.

    Hört mal auf mit der Pathologisierung von allen und jedem.
    35 49 Melden
    • alter Esel 19.08.2018 19:20
      Highlight Mein Zeithorizont geht bald über 70 Jahre. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Schule, sondern die ganze Gesellschaft gewaltig verändert. Die Vergleiche „früher besser - heute schlechter“ oder eben nach belieben auch umgekehrt, sind viel zu einfach. Es geht viel mehr um die Frage nach dem gesellschaftlichen Konsens. Früher gabs Schläge, ja, heute ist das verboten. Die Schläge kommen z.B. als Druck daher, als zu hohe Erwartungen etc. Tatsache ist, dass beides Opfer hervorbringt. Und die erfinden nicht irgendwelche Psychologen, die sind sichtbar, sofern man sehen will.
      56 3 Melden
    • Garp 19.08.2018 19:22
      Highlight Ich bin ganz bei Dir Zwerg. Du darfst aber auch nicht vergessen, dass man heute aufmerksamer ist, wenn Kinder unter die Räder kommen. Das ist ja auch gut so und ist nicht alles Pathologisierung, wenn man da auch aufpassen muss. Kinder sind nicht immer geschmeidig, müssen sie auch nicht sein.
      7 4 Melden
    • Idrisi 19.08.2018 21:49
      Highlight Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Ich hatte in den 70er Jahren eine Kindheit mit vielen Freiheiten die heute undenkbar sind. Neben der Schule gab es Zeit um im Wald fernab der Erwachsenen irgendwelchen Mist zu machen. Heute dürfen Kinder wohl nichteinmal mehr ohne Erwachsene in den Wald. Man wurde auch nicht rumgekarrt sondern ging mit dem Velo zu Sport oder Pfadi. Schläge waren schon verpönt und eingefordert Gehorsamkeit wurde begründet. Dieses Bild von Früher entspricht eher dem meiner Eltern in den 50er Jahren. Kurz: Weniger Programm&Überwachung
      27 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 23:51
      Highlight "Ich hatte in den 70er Jahren eine Kindheit mit vielen Freiheiten die heute undenkbar sind."

      Diese Freiheiten sind heute keineswegs undenkbar. Das und das war individuell unterschiedlich.
      12 15 Melden
  • .jpg 19.08.2018 13:52
    Highlight Willkommen in der Leistungsgesellschaft
    52 3 Melden
  • redneon 19.08.2018 13:27
    Highlight Ich habe 3 Kinder. 3 Klasse 1 Klasse 1Waldkindergarten.
    Für die 9 Järige ist es ein Kinderspiel die Schule. Obwohl die Anvorderungen gross sind. Ihr fällt es einfach. Was für uns Eltern super ist. Beim 6 Järigen könnte es ganz anders rauskommen. Warten wir ab und beim Kleinsten ja der hat das Paradies im Waldkinsgi. Was aber alle Geschwister haben sie haben keinerlei verpflichtungen. Sie können Kind sein. Draussen sein Sport mit Freunden Musik machen wie sie wollen Malen Velofahren Skaten. Und das alles in unmitelbarer nähe. Essen zu Hause sind nicht Främd betreut. Ja es wird zur Seltenheit...
    39 55 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 16:46
      Highlight Sie sind so toll.
      38 7 Melden
  • nass 19.08.2018 12:44
    Highlight Kein Wunder... Kind im ersten Jahr Kanti im Kt ZH. Montags zehn Stunden Tag mit einer Lektion Mittagspause... Ein Nachmittag ab 13.:30 frei ansonsten jeden Tag Schule und pro Woche gut und gerne im Schnitt 8 Stunden Hausaufgaben.
    Gute Schülerin, kein Druck dass sie ans Gymi muss unsererseits, aber da hab ich mich einige Male gefragt dieses Jahr, warum in Allerwelt machen wir das mit?!?
    54 11 Melden
    • Silverstone 21.08.2018 10:42
      Highlight hm... Ich hatte auch nur den Mittwoch Nachmittag frei, und Samstags mussten wir auch noch Vormittags die Schulbank drücken...
      Ich glaube kaum, dass die Schule heute wirklich so viel belastender ist.
      Die äusseren Umstände sind es! Internet, Handy, Socialmedia... Snapchat ist das schlimmste...! Funktioniert wie eine Droge, man muss ständig aktuell bleiben, um seinen "Status" nicht zu verlieren.
      Früher wurde man als "Dicke" von den Schulkameraden gepiesackt. Heute vom ganzen Internet...
      Überfürsorgliche Eltern, die dem Kind alles und jedes erfüllen wollen, machen dann den ganzen Rest noch kaputt.
      13 2 Melden
  • Menel 19.08.2018 12:38
    Highlight Als Mutter von einem Kind, dass die HPS besucht; einem, das "begabt" und die absolute Vorzeigeschülerin ist und einem "begabten" Kind mit ADHS, das alles andere als eine Vorzeigeschülerin ist, habe ich Einblicke bekommen in sämtliche Stärken und Schwächen unseres Schulsystems.
    Meine Erkenntnis daraus; man kann am Schulsystem, als Eltern, nicht viel ändern, aber man kann den Umgang mit seinem Kind, welches in diesem System steckt, so ändern, dass das Kind daran nicht zerbricht.
    87 5 Melden
  • F11 19.08.2018 12:22
    Highlight ... Kita, Nanny, Kinderhütedienst, Mittagstisch, Grosseltern, Freunde - ein Heer von Bezugspersonen!!!

    Und alle sind erstaunt, dass die Kinder der rücksichtslosen Selbstverwirklicher scheitern.
    39 37 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:59
      Highlight Meistens scheitern die Kinder, die zu eng an die Eltern gebunden werden!
      22 22 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 16:48
      Highlight Die Kinder scheitern?

      Ähä.
      11 17 Melden
  • Drummer 19.08.2018 12:19
    Highlight Tja leider, kann ich selbst beobachten! Ich hatte schon einige Kinder die Probleme hatten. Schlagzeugspielen hat vielen geholfen, oder allgemein Musik machen. Ich weiss noch wie ein Kind, durch das Schlagzeugspielen bei mir Stress abbauen konnte. Alles wurde einfacher. Doch heute streichen gerade Schulen diese Fächer wie Musik. Obwohl man weiss, dass gerade Musik eine grosse Kraft hat und helfen kann.
    46 8 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:41
      Highlight Musik ist auch nicht die Allerweltslösung für jedes Kind. Musische Fächer kommen heute aber sicher zu kurz.
      17 6 Melden
    • Drummer 19.08.2018 20:36
      Highlight Sicher nicht, aber es wäre ein Anfang! Man muss es nicht zwingen, aber vielleicht entdeckt es dann eine Welt für sich. Musik kann grundsätzlich einfach dazubeitragen, dass alles entspannter wird. Zumal es genug Studien dazu gibt, dass vieles besser klappen kann. Muss ja nicht gleich jeder ein Rockstar werden.
      15 0 Melden
    • Drummer 19.08.2018 20:38
      Highlight Was Musik bewirken kann!
      9 4 Melden
  • Thinkdeeper 19.08.2018 12:14
    Highlight Lasst doch die Kinder Kinder sein und spielen.
    Wenn Sie mehr lernen sollen, dann braucht es ein 10, 11 oder 12 Schuljahr, statt bruchstückhaft und Druck.
    Leistungsdruck bei Kinder ist kein fördern sondern ein Ausrichten auf das was Erwachsenen glauben es sei richtig für die Zukunft und zu 99% früher oder später mit immensen Kosten in die Hose geht.
    Anderseits völlig nachvollziehbar, wenn die Wirtschaft weiterhin die Lüge von wenig Arbeitslose verbreitet, nur A Typen will, und auch nur diese anständig bezahlt, dass Eltern alles daran setzen Ihre Kinder zu A Typen zu machen.
    45 2 Melden
  • AlteSchachtel 19.08.2018 12:14
    Highlight Der Leistungsdruck in der Schule ist sicher gestiegen, aber die Burnouts haben meiner Meinung nach vorallem mit den heutigen Medien (Schule+Privat) zu tun.
    Die Aufnahmefähigkeit ist beim Menschen naturgemäss einfach begrenzt. Je nach Alter ist sie nach wenigen Inputs von "geistiger Nahrung" erschöpft.
    Dem wird weder in der Schule noch in der Gesellschaft Rechnung getragen. Alle sind mit visuellen Reizen überflutet. Kein Wunder verkraften die Kinder (deren Hirn ja jede neue Information zuerst entsprechend verarbeiten muss) diesen Überfluss nicht mehr.
    34 4 Melden
  • Thurian 19.08.2018 11:54
    Highlight Auch dass die Sportstunden gestrichen werden, sehe ich als problematisch an. Wirkt sich doch Sport positiv bei Stress aus und fördert die Entwicklung. Ausserdem kann man später noch genug hocken (bleiben) und einen krummen Rücken bekommen um Sachen auswendig zulernen. Ein positives Körpergefühl und Spass in der Kinderzeit ist doch sehr wichtig.



    42 5 Melden
  • Karl33 19.08.2018 11:21
    Highlight In den letzten Jahren wurden die Schulen komplett auf die vermeintlichen Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten. Das geht bis ins Gymi, wo Mädchen massiv mehr die Matur absolvieren als Knaben (rund 1/3 bzw 10%-Punkte mehr), das ist seit rund 15 Jahren der Fall. (Übrigens hat sich noch keine Zeitung und keine Politikerin darüber beklagt).

    Und jetzt noch mehr Aufmerksamkeit den Mädchen "Tendenziell sind Mädchen eher betroffen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass Mädchen alle Anforderungen erfüllen wollen".

    So langsam hört für mich das Verständnis für unsere Schulen und Bildungsexperten auf.

    27 58 Melden
  • Eron 19.08.2018 11:05
    Highlight Weniger Hausaufgaben ist doch nicht die Lösung! Weniger Werbung die direkt auf Kinder abziehlt und sie gleich auch vergleicht. Weniger Social Media. Mehr Erziehung durch Eltern (da fängt es an). Weniger Akademisierung - heute werden die Kinder schon auf diesen Weg getrimmt und damit sie bestehen, werden international Standard gesenkt, damit wir eine höhere Quote erreichen und das bei sinkendem Leistungsdruck ... da bekommen Kinder die verweichlicht wurden einen Kulturschock im Erwachsenensein! Allerding liegt die Ursache heute schon bei unfähigen verzogenen Eltern!
    32 23 Melden
    • saja 19.08.2018 19:03
      Highlight Es muss nicht gleich Akademisierung im Sinne eines Hochschulstudiums sein, aber bei allem Respekt, Bildung wird in Zeiten, in denen die Automatisierung einfachere Arbeiten überflüssig macht, zum höchsten Gut.
      Und die CH ist eines der Länder, dass immer noch sehr wenige AkademikerInnen ausbildet. Auch wenn viele Leute das (diffuse) "Gefühl" haben, es gäbe zu viele.
      17 6 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 09:39
      Highlight saja: Dieses Gefühl beschleicht mich tatsächlich, wenn ich unter die Bundeshauskuppel schaue. Etliche, die noch nie eine richtige Arbeit ausgeführt haben, versuchen Leute zu gängeln die im täglichen Leben arbeiten, nicht reden.
      15 2 Melden
  • Gubbe 19.08.2018 10:53
    Highlight Der Lehrplan 21 sieht vor, praktisch keine Hausaufgaben mehr zu haben.
    Kinder die keine Stunde übrig haben, ihren Plan durchzusehen, nehmt ihnen das Handy weg. Vielleicht betreut ihr die Kinder selbst, nicht sie betreut abzustellen. Sie sind nämlich nicht krank, viele Eltern sind es aber. Das tönt ganz böse, ich weiss. Überlegt mal...
    67 19 Melden
  • alter Esel 19.08.2018 10:19
    Highlight Das ist himmeltraurig! Selber war ich 40 Jahre im Schuldienst und habe einen Wandel erlebt, der, wenn er sich auch nur linear so fortsetzt, in eine Katastrophe führt. Beteiligt ist die Schule und sind die Eltern. Da hat gar niemand der andern Seite etwas vorzuwerfen! Und hier liegt auch eines der Probleme, Schule und Eltern sind nicht Partner. Die Politik hat die Schule zu einem Dienstleistungsbetrieb umfunktioniert, in dem die Eltern Erfolg bestellen. Das geht bei Hörnli und Bratwürsten, aber nicht bei Kindern! Hier braucht es Zusammenarbeit um die realen Möglichkeiten auszuloten.
    123 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 14:38
      Highlight "Die Politik hat die Schule zu einem Dienstleistungsbetrieb umfunktioniert, in dem die Eltern Erfolg bestellen."

      Wo gibt es dieses Bestellformular?

      Ich halte diese Feststellung für falsch und denke, dass Sie Einzelfälle veralgemeinern. Und ich bin absolut überzeugt, dass die Schule heute viel besser ist als zu meiner Zeit und das auf allen Ebenen: Inhaltlich, didaktisch, sozial.
      8 22 Melden
    • alter Esel 19.08.2018 19:02
      Highlight Richtig ist, dass die Schule heute besser ist als zu Ihrer Zeit. Frage: Weshalb verbeissen Sie sich eigentlich dermassen ins Thema? DAS würde mich interessieren.
      6 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 23:54
      Highlight Von verbeissen kann keine Rede sein.
      1 10 Melden
  • Tugium 19.08.2018 10:03
    Highlight Kranke Gesellschaft😒
    35 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 16:54
      Highlight Lassen Sie die Psychodoktoren suchen, sie werden finden. Immer.
      6 16 Melden
  • Thadic 19.08.2018 09:59
    Highlight Man erwartet von jeder Generation dsss sie besser wird sls die vorangehende. Dabei sind wir genetisch nicht anders als vor 2000 Jahren. Mich erinnert diese Erwartung von Generation zu Generation besser zu werden and die Forderung der Ökonomen dass die Wirtschaft ständig wachsen muss. Sonst gäbe es einen Kollaps......
    70 10 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.08.2018 09:59
    Highlight Durch Diagnostizierungswut und Alarmismus getriggert verfällt dieser Thread komplett dem Muster von "früher war alles besser, es wird immer schlimmer".

    Das ist alles Quatsch. Noch vor zwei Generationen wurden Kinder körperlich gezüchtigt. Viele mussten noch vor drei Generationen arbeiten. Der Schulalltag war noch zu meiner Zeit viel eintöniger. Frontalunterricht ausschliesslich. Stupider Auswendiglerndrill inkl. mehr Hausaufgaben als heute.

    Die Vergangenheut erscheint mit etwas Distanz rosig, die Gegenwart im Angesicht vermeintlicher Fehlentwicklungen schlecht und die Zukunft düster.
    67 19 Melden
    • Garp 19.08.2018 12:20
      Highlight Ich gebe Dir Recht, dass es früher nicht besser war. Man nahm auf Kinder einfach keine Rücksicht. Sie hatten brav und still zu sein und zu gehorchen. Wer das nicht schaffte wurde von den Lehrern und Eltern gezüchtigt/bestraft. Andererseits gab es mehr Freiraum, wo Kinder nur unter sich waren.

      Die Psyche der Kinder interessierte kaum jemanden, das hat sich geändert.
      20 1 Melden
    • Lienat 19.08.2018 12:49
      Highlight Das ist schon richtig. Aber obwohl das Leben früher viel härter war, gab es damals kaum Burnout, erst recht nicht bei Kindern. Woran liegt es also dann?
      14 3 Melden
    • nick11 19.08.2018 13:39
      Highlight Danke, könnte es nicht besser schreiben.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 16:54
      Highlight Dass es damals keine Diagnose gab @Garp.
      12 13 Melden
  • Duscholux 19.08.2018 09:48
    Highlight Jaja, nicht die Schule ist schuld, sondern 2h Medienkonsum und Sport. Kann mir doch keiner Sagen dass Schule bis um 4:30 und dann noch Hausaufgaben gut für ein Kind sind.
    16 50 Melden
    • rauchzeichen 19.08.2018 11:27
      Highlight genau. grundsätzlich gibt es nie einseitige schuldigkeit. in diesem fall ist es ein mix zwischen eltern, lehrern, denen die die lehrpläne machen, und jenen, die die bildungpolitik der letzten jahre prägten.
      7 1 Melden
    • Belberna 19.08.2018 12:57
      Highlight Sport ist ein sehr wichtiger ausgleich. Als mutter von drei jungs muss ich sagen, die schreib- und sprachlastige schule mit heftnoten etc. ist nicht auf kinder (jungs) gemünzt, die sich gerne bewegen.

      Die stundenpläne mit lehrplan 21 finde ich als mutter eine zumutung. Mein vierjähriger hat einen stundenplan...

      Aber ist halt offenbar so gewünscht, dass man die kinder von morgens bis abends in der schule deponieren kann. Vielleicht müsste schule dann auch draussen stattfinden oder freier in fächerwahl sein...
      16 2 Melden
  • Linus Luchs 19.08.2018 09:46
    Highlight Hinter den zwei Stunden Beschäftigung mit Medien pro Tag würde ich ein Ausrufezeichen setzen. In meiner Kindheit und Jugend in den 70er- und 80er-Jahren spielten die meisten meiner Kollegen ein Instrument (was heute nicht mehr so ist), die meisten übten nebst der Schule einen zusätzlichen Sport aus, die Schule war streng, und trotzdem blieb uns noch etwas Zeit zum Rumhängen, Kino etc.. Der Zeitfressereffekt von Social Media ist nicht zu unterschätzen. In zwei Stunden pro Tag könnte man viel anderes tun.
    68 9 Melden
    • Lienat 19.08.2018 12:54
      Highlight Das wäre auch in etwa meine Theorie als Laie: Burnout ist nicht primär eine Folge von zuviel Arbeit, sondern von zu wenig Erholung. Und wieviel Erholungszeit wir heute mit Leerläufen verbraten, ist schon bedenklich.
      18 0 Melden
    • El diablo 19.08.2018 13:08
      Highlight Social Media ist kein Zeitfresser, weil man es freiwillig macht. Das ist genau so eine Freizeitbeschäftigung, wie bei dir das Kino. Ich denke nicht, dass kinder weniger sportlich sind als früher. Hauptsache mal gegen die bösen Social Media wettern, nicht? Ich kann es nicht ausstehen, wenn Menschen über etwas motzen, wovon sie keine Ahnung haben.
      11 37 Melden
    • SemperFi 19.08.2018 16:50
      Highlight @El Diablo: Ob etwas ein Zeitfresser ist, hat doch nichts mit der Freiwilligkeit zu Tun. Und klar sind die sozialen Medien Zeitfresser und zwar mindestens im doppelten Sinn. Wenn Du drauf bist, vergeudest Du Deine Zeit und wenn Du nicht drauf bist, hast Du den Kopf trotzdem da und hast Angst etwas zu verpassen. Zur Ruhe kommen Kinder so auf jedenfall nicht mehr. Klar, dass da psychische Robustheit Schaden nimmt.
      14 4 Melden
  • Holden Caulfield 19.08.2018 09:45
    Highlight Wie wäre es, wenn wir endlich damit anfangen die kinder nach ihren recourcen zu fördern und nicht nach den recourcen welche die wirtschaft, der staat will?
    66 8 Melden
  • grünblau 19.08.2018 09:34
    Highlight Ich habe nicht das Gefühl das wir früher weniger Druck hatten.
    Meiner Meinung nach ist ein weiterer Grund für diesen Zustand, dass die Kinder heute oder sagen wir viele Kinder von heute auch ganz schön „verhätschelt“ werden. Sie bekommen alles was sie wollen und müssen kaum mit Rückschlägen umgehen. So bilden sie kaum Resilienz für sich und können darum auch im späteren Leben nicht mit Kriesen umgehen!
    51 26 Melden
    • EvilBetty 19.08.2018 13:59
      Highlight Was heisst denn bitte schön verhätschelt? Hast du Kinder?
      13 7 Melden
  • Papirossi 19.08.2018 09:27
    Highlight 30min pro Woche Hausaufgaben... wow... vor 30 Jahren hatten wir 1bis2 Stunden pro Tag... und hatten am Samstag bis Mittag Schule.. und da gabs auch schon Druck ohne Ende... Nein, ich denke eher das die ewige Ablenkung durch die Handys und WhatsApp das grössere Problem ist. Sich nicht mehr konzentrieren können auf eine Sache ist erwiesenermassen ein Stressfaktor fir die Psyche...
    68 20 Melden
  • mrlila 19.08.2018 09:27
    Highlight LMFAO Burnout mit 11. Klar. Sorry.

    Sorry, ich bin Onkel und auch Vater. Es kommt auf wesentlich mehr Umstände an. Klar ist der Druck 'gross', doch wir alle hatten denselben Druck vor einigen Jahren.

    Ich bin der Meinung, das unsere Kinder viel verwöhnter sind. Sind sie laut, gibt man Ihnen das Smartphone (Ich kenne einige Kinder die tagtäglich an einem Smartphone/Tablet spielen), Fortnite, PS4, Twitch, YouTube etc., spielen für mich auch eine grosse Rolle.

    Und wiederum gibt es Eltern, die Ihre Wünsche auf die Kleinen projezieren und somit der Druck von 2 Seiten da ist.
    51 18 Melden
  • Garp 19.08.2018 09:25
    Highlight Viele Eltern haben heute Angst gesellschaftlich abzurutschen und ihr Kind soll es besser haben. Daher wollen sie ihr Kind um jeden Preis fördern und überfordern es dann.

    Hausaufgaben sind ok, nach einer halben Stunde sollten die Kinder aber aufhören dürfen (egal was sie geschafft haben). Mittwochnachmittag und übers WE keine Hausaufgaben. Möglichst viel sollte in der Schule geübt werden.

    Es wäre auch gut, wenn Kinder lernen sicher selber zu beschäftigen und man ihnen nicht immer Programm bietet. Langeweile ist ganz wichtig, damit das Kind Zeit hat zu entdecken was es gerne tun möchte.

    60 4 Melden
    • N. Y. P. 19.08.2018 11:59
      Highlight Du bringst es auf den Punkt.
      8 1 Melden
  • Nurfürdichsichtbar 19.08.2018 09:13
    Highlight Vielleicht liegt es auch am heutigen „Elternmodell“ und nicht nur am Schulmodell. Die Kinder sind vielerorts von 7 Uhr morgens (Morgentisch) bis um 18 Uhr abends im Unterricht und im Hort. Einige Eltern müssen, viele möchten arbeiten und ihre Karrieren vorantreiben. Die Kinder sind den ganzen Tag fremdbetreut und haben so mehr Kontakte zu „fremden“ Personen als zu den eigenen Eltern. Dieser Umstand ist als Stressfaktor nicht zu vernachlässigen! Es sind weniger die vielen Kontaktpersonen in der Schule, als die fehlenden Eltern, welche den Kindern Kummer bereiten.
    39 14 Melden
    • Garp 19.08.2018 12:01
      Highlight Wenn die Betreuungspersonen bei der Fremdbetreuung nicht ständig wechseln, sind die Kinder durch die Fremdbetreuung auch nicht gestresst. Wichtig ist natürlich, dass die Eltern, wenn sie dann da sind, Qualität bieten können. Zufriedene Eltern und Lehrer, tun den Kindern am besten.
      8 5 Melden
    • Gulubat 19.08.2018 13:25
      Highlight Da Eltern hier in der Schweiz kaum gefördert werden, würde ich dein „einige müssen, viele möchten“ umdrehen, dann passt es.
      10 7 Melden
  • runner 19.08.2018 09:07
    Highlight Die Benutzung eines Smartphones oder Tablets 2 Stunden vor dem Schlafengehen reduziert die körpereigene Bildung vom Schlafhormon Melatonin um bis zu 30%. Auch der TV mit Blaulichtanteil hat diesen Effekt. Ich wundere mich nicht über Schlafprobleme bei Kindern ...
    30 6 Melden
    • Gubbe 19.08.2018 11:32
      Highlight Bei mir, als etwas ältere Person, haben die beschriebenen Wachhalter konträre Auswirkungen ;-)
      7 1 Melden
    • AlteSchachtel 19.08.2018 12:27
      Highlight http://www.aefu.ch/fileadmin/user_upload/aefu-data/b_documents/Aktuell/M_160411_NIS.pdf
      1 1 Melden
  • Saraina 19.08.2018 09:07
    Highlight Diejenigen Kinder, welche mit einer grösseren Anzahl von Lehrpersonen nicht klarkommen, dürften auch die Anzahl Betreuungspersonen vom Babyalter an aufwärts schlecht vertragen. Zunehmende Bindungsstörungen machen die Kinder weniger resilient.
    11 7 Melden
    • Garp 19.08.2018 12:05
      Highlight Die Anzahl ist weniger wichtig als die Konstanz der Betreuungspersonen. Das ist vor allem bei Krippenplätzen ein Problem, wo ständig die Praktikantinnen wechseln. Auch permanenter Lehrerwechsel ist nicht förderlich.
      4 2 Melden
    • Saraina 19.08.2018 15:43
      Highlight Das meinte ich mit Anzahl, nicht die Zahl gleichzeitig in einer Krippe beschäftigter Mitarbeiterinnen. Es wird den Kindern zunehmend unmöglich, tragende feste Beziehungen zu knüpfen.
      5 1 Melden
  • felixJongleur 19.08.2018 08:58
    Highlight Eltern die fehlende Zeit und trotzdem zu hohe Erwartungen mit Diagnostizismus kompensieren mit Unterstützung von Fachpersonen die davon leben, reagieren die Kinder bspw. mit Aggression werden sie gleich erneut stigmatisiert, es müssen ja alle nett, still und lieb sein heutzutage (Leseempfehlung "Aggression von Jesper Juul).
    32 8 Melden
    • Garp 19.08.2018 12:08
      Highlight Wir mussten früher noch viel lieber und stiller sein. Ja, das hat geschadet. Auf die Psyche der Kinder hat man früher einfach keine Rücksicht genommen. Ist doch gut, wird das heute beachtet.
      5 1 Melden
    • felixJongleur 19.08.2018 17:29
      Highlight Nun schlägt das Pendel leider ins andere Extrem.
      3 2 Melden
  • Malesch 19.08.2018 08:48
    Highlight Die unerfüllten wünsche der Eltern werden immer grösser. Dieser Druck übertragen sie auf die Kinder. Warum wohl sind die Fussballplätze voll von Pempers. Die haben alle das Gefühl Sie werden Profi und verdienen Millionen. Und erst dann geht es der Familie gut. Meine Kinder kommen vom Kindergarten, Mittagessen, Siesta und anschliessend nach draussen zu Ihren Freunden und dann wird gespielt bis am abend. Ich selber Selbstständig und sehr erfolgreich und war auch "nur" in der Pfadi. Glück kommt von alleine.
    68 6 Melden
    • Flötist 19.08.2018 09:27
      Highlight Was sind Pempers?
      6 5 Melden
    • Gubbe 19.08.2018 10:57
      Highlight Wenn das nur Kinder machen würden, Fussball usw. Heute wird doch mit dem Handy rumgehockt. Glück kommt nicht alleine, man muss schon etwas dafür tun, wie Sie.
      4 7 Melden
  • inferis 19.08.2018 08:40
    Highlight Dazu kommen immer mehr Lehrpersonen, denen es vor allem darum geht, dass sie selbst ein möglichst einfaches Leben haben, nicht auf die Kinder eingehen, wenig bis keine Empathie zeigen, zusehends überfordert sind und Jahrein-Jahraus dasselbe abgelöschte Programm abspulen - anstatt sich Mal weiterzubilden, hinzuschauen, was die Kinder brauchen würden und auch Mal deren Rechte und Ressourcen beachten würden und sich nicht bloss hinter Regeln, Strafen und Drohungen verstecken.
    12 146 Melden
    • barbablabla 19.08.2018 09:21
      Highlight Das sehe ich ganz anders. Um mich herum arbeiten topmotivierte LehrerInnen. Was die alles ertragen müssen von den so besserwissenden Eltern ist nicht immer einfach.
      Liebe Eltern nehmt eure Kinder so wie sie sind, nicht so wie ihr es möchtet.
      Geht mit ihnen in drn Wald, lasst sie dreckig werden und entspannt euch. Gibt dem Kind selbstvertrauen und setzt sie nicht unter Druck. Jedes Kind entfalltet sich in seinem Rythmus. Eure Kinder werden euch danken, LehrerInnen sicher auch.
      54 4 Melden
    • Schnymi 19.08.2018 09:29
      Highlight Ich erlebe kaum solche Lehrpersonen. Die meisten wollen eine gute Beziehung zu de Schülerinnen und Schülern! Und Weiterbildungen sind ein MUSS an jeder Schule.
      37 0 Melden
    • Flötist 19.08.2018 09:29
      Highlight Ich habe den Eindruck, dass die allermeisten Lehrer sich bemühen ihren Job gut zu machen. Sind viele überfordert und machen deswegen Fehler? Ja, leider! Aber den Lehrern Mangel an Willen vorzuwerfen halte ich für ziemlich frech. Schade.
      38 5 Melden
    • SemperFi 19.08.2018 10:22
      Highlight Naja, wenn man vom Lehreralltag Null Ahnung hat,sollte man mit Kommentieren etwas vorsichtiger sein. Was denken Sie, was der Grund ist, dass auch ein Drittel der Lehrpersonen burnoutgefährdet ist? Sicher nicht das Bestreben, sich das Leben so einfach wie möglich zu gestalten.
      47 2 Melden
    • Roman h 19.08.2018 11:06
      Highlight Die Zeit wo Lehrer noch Strafen oder Drohungen aussprechen konnten ist lange vorbei.
      Die Lehrer kennen die Rechte der Kinder, denn die Eltern haben einen Anwalt.
      Menschen wie sie sind es die den Lehrer das leben schwer machen, da sie die ganze Verantwortung den Lehrer geben.
      11 3 Melden
    • Lienat 19.08.2018 13:00
      Highlight Ihrer Theorie widerspricht, dass es solche Lehrer, welche zum Glück eine Minderheit sind, schon gab, als Burnout bei Schulkindern praktisch nicht existierte.
      6 0 Melden
  • Unclemitch 19.08.2018 08:35
    Highlight Der Druck auf die Kinder ist definitiv zu hoch. Leider zählen Hobbys sowie musische und künstlerische Fächer in der Wirtschaft- und Gewinnorientierten Gesellschaft nichts mehr... Ich bin der Meinung dass Hausaufgaben zeitlich beschränkt werden sollen und die Schule mehr Zeit für Hobbys und musisches zur Verfügung stellen sollte.
    50 15 Melden
    • Karl33 19.08.2018 11:23
      Highlight Sport ist grad so wichtig wie musische Fächer.
      6 2 Melden
  • Pafeld 19.08.2018 08:25
    Highlight Reto Wyss war übrigens auch der Mann, der in Luzern für Sparzwecke sämtliche Schulen für eine Woche geschlossen hatte und der Meinung war, die Stipendienwüste Luzern würde zu sehr mit der Giesskanne operieren. Oder das Stipendien generell nur noch als Kredite von privaten Sponsoren herausgegenen werden sollen. Oder das die in Luzern eine zweite Fakultät für BWL gebraucht wird, für die ebenfalls private Geldgeber einspringen sollen.
    Reto Wyss Kompetenz für Bildungspolitik verläuft im nichts, sofern nicht irgendwo gespart oder privatisiert werden muss. Tatsache.
    93 6 Melden
  • Ökonometriker 19.08.2018 08:18
    Highlight Die Schule wird für die Entwicklung von Kindern überbewertet. Man lernt sehr wenig in der Primarschule im Vergleich zur Anzahl Schulstunden - die Freizeit ist da viel lehrreicher. Würde die Schule vermehrt auf spielerisches Lernen über Experimente setzen statt auf Frontalunterricht würden die Kinder viel mehr lernen - und weniger ausbrennen.

    Das Problem ist aber garantiert nicht neu - man lese Hermann Hesse's "Unterm Rad".
    82 31 Melden
    • Billy the Kid 19.08.2018 09:51
      Highlight Genau!

      Was habe ich gelernt in der Grundschule?
      Schnürlischrift, lesen und Grundrechenarten. Aber sobald ich lesen konnte - waren es vor allem gute Bücher, die meinen Horizont erweiterten.
      Die Freude an der Mathematik wurde mir systematisch an der Schule ausgetrieben. Erst viel später las ich Bücher, die mir die moderne Mathematik näher brachten und "heureka!".
      In Geographie durften wir die Bergnamen auswendig lernen, in Biologie die Pflanzennamen - ohne je einen Berg oder eine Pflanze in natura bestaunen zu dürfen. Fazit: Alles vergessen.
      Englisch wurde mit MTV "gelernt".
      22 8 Melden
    • SemperFi 19.08.2018 10:23
      Highlight Oje, von Schule haben Sie nun wirklich keine Ahnung. Frontalunterricht :-)
      10 3 Melden
    • Ökonometriker 19.08.2018 11:09
      Highlight @SemperFi: bei mir ist die Primarschule nur etwa 15 Jahre her - ich weiss nicht wie viel sich da seither geändert hat.
      Wir haben in der Schule keine einzige Zeile Code programmiert, kaum Naturwissenschaften gelernt und hatten auch sehr wenig Freiheiten bei der Wahl der Lerninhalte.

      Hat sich das inzwischen gebessert?
      4 3 Melden
    • SemperFi 19.08.2018 16:43
      Highlight @Ökonometriker: Code programmieren, Naturwissenschaften, Lerninhalte frei wählen? Sorry, aber wir sprechen hier von der obligatorischen Volksschule. Informieren Sie sich doch mal über den Lehrplan 21.
      https://www.srf.ch/play/tv/srf-myschool/video/lehrplan-21-einfach-erklaert?id=ef9ab406-4b4a-46e4-93d2-d3efa21fdc8a&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
      3 2 Melden
    • plop 20.08.2018 20:38
      Highlight Öhm, das mit dem coding ist (dank? IT-Wirtschaft) bei diversen Pilotprojekten schon länger am laufen... finde ich einen interessanten Ansatz. Wird aber natürlich auch kritisiert, da gesponsert...
      1 0 Melden
  • walsi 19.08.2018 08:18
    Highlight Zitat aus dem Artikel: "Kinder- und Jugendpsychologe Allan Guggenbühl bestätigt, dass einige Kinder mit einer hohen Anzahl von Lehrpersonen nicht klar kommen."

    Wenn alle Lehrer nur noch Teilzeit arbeiten, die Schüler aber 100% in die Schule gehen. Ist eine erhöhte Anzahl von Lehrpersonen die Konsequenz. Vielleicht sollten die Lehrer wieder vermehrt 100% arbeiten. Oder die Schüler sollten das Pensum in der Schule reduzieren.
    34 62 Melden
  • N. Y. P. 19.08.2018 07:53
    Highlight Früher spielten wir Kinder draussen, bis es dunkel wurde.

    Um 21 Uhr rief die Mutter erstmals, dass ich reinkommen soll. Dann nochmals. Dann der Vater..

    Ich rief jeweils, dass die Sonne noch nicht untergegangen sei und ich dann gleich reinkomme, wenn ich sie nicht mehr sehe. Manchmal verwechselte ich halt Mond und Sonne.

    Früher konnten wir spielen bis zur Bewusstlosigkeit. Es war genau so, wie sich Kinder das wünschen.

    Heute werden die Kinder ins Kinderjoga und all den Müll geschleift. Siehe Postfinance - Werbung.
    555 30 Melden
    • Garp 19.08.2018 09:01
      Highlight Heute haben halt viele Eltern auch Schiss, die Kinder draussen spielen zu lassen und sie nicht immer zu beaufsichtigen. Dabei ist das für Kinder sehr wichtig.
      52 2 Melden
    • ostpol76 19.08.2018 09:25
      Highlight Genau, so ist es bei mir auch gewesen.

      Musste auch mit 6 Jahren erst in den Kindergarten und konnte bis dahin spielen und machen was ich wollte.
      Heute müssen die Kinder ja bereits in den Vor Vor Vor Kindergarten.
      20 4 Melden
    • Garp 19.08.2018 12:22
      Highlight Also ich ging gern in den Kindergarten, da haben wir gespielt und gebastelt und Geschichten gehört. Ich wäre auch gern schon mit 5 in die Schule, wenn man mich gelassen hätte. ^^
      7 1 Melden
    • Belberna 19.08.2018 15:05
      Highlight
      @ostpol76
      Die kinder müssen mit 4 in den kindergarten. obligatorisch.
      3 2 Melden
    • Phiilofofi 20.08.2018 11:02
      Highlight Kinderyoga ist ja nichtmal das Problem. Viele Kinder mögen das und können sich wieder selbst spüren.
      Das Problem liegt ja bei allem was die Aufmerksamkeit nach aussen lenkt, wobei man dann komplett von sich abgekoppelt wird.

      Aber ja lasst Kinder Kinder sein.
      2 0 Melden
  • Tisch 19.08.2018 07:52
    Highlight Und noch ein weiterer Tip: Nehmt die Fremdsprachen wieder von der Primarschule weg. Bringt nämlich nix, ausser Lernstress für die Kinder. Besser Deutsch und Mathe gründlich lernen, als von allem ein bisschen und nichts richtig.
    112 38 Melden
    • Patrick59 19.08.2018 09:21
      Highlight Meine Worte! Bevor die Kinder die deutsche Sprache korrekt gebrauchen können ( in Schrift und mündlich ) kommt Englisch dazu. Dann dasselbe Spiel mit der französischen Sprache. Das Ergebnis: unsere Kinder unterhalten sich in einem Balkanslang, können keine Sprache richtig und sind (ausser einer Minderheit) auch auf 2. und 3. Sekundarstufe nicht fähig, sich korrekt auszudrücken, geschweige denn einen Brief oder eine Bewerbung ohne Hilfe fehlerfrei zu verfassen...
      19 5 Melden
  • palewo 19.08.2018 07:46
    Highlight Wie sollen den die Kinder noch Kind sein können? Die müssen bereits ab vier Jahren in den Kindergarten und haben ab der ersten Klasse bereits ein Pensum, das sie nur noch zwei Nachmittage Frei haben. Da bleibt nicht mehr viel Zeit um zu Spielen und Spass zu haben.
    66 22 Melden
    • Merida 19.08.2018 08:43
      Highlight Doch! Ausser, wenn man ihnen diese Zeit mit allen möglichen Kursen füllt... Die Verantwortung dafür liegt bei den Eltern. Manchmal müssen diese halt auch einsehen, dass das Kind nicht auch noch 4 Sportarten, 3 Instrumente und 5 Nachhilfestunden besuchen kann.
      60 5 Melden
  • Firefly 19.08.2018 07:44
    Highlight Vielleicht sollten wir alle einen Schritt zurück machen... täte auch der Umwelt gut.
    102 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.08.2018 07:43
    Highlight Die Häufigkeit der Diagnosen von sogenannten psychischen Störungen korelliert direkt mit der Anzahl Psycho-Ärzten.

    Ich halte sehr wenig von soch diagnostischem Alarmismus. Schulmüdigkeit gab es schon immer und es ist sicher nicht neu, dass Kindergärtler über Bauchweh klagen.

    Und was heisst eigentlich "keine Zeit zum Kindsein"? Auch das ist eine ganz neue Anforderung an die Kindheit: Kinder von allen Aufgaben und Zwängen zu befreien, dami sie einfach "unbeschwert sein können". Das Leben ist nicht unbeschwert. War es nie. Auch für Kinder nicht.

    81 109 Melden
    • Raphael Stein 19.08.2018 08:17
      Highlight Blödsinn. Ich hatte eine völlig unbeschwerte Kindheit.
      64 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 08:32
      Highlight Geholfen hat es nicht.
      19 60 Melden
    • Raphael Stein 19.08.2018 08:52
      Highlight Weniger ist mehr.
      27 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 09:15
      Highlight Sorry, der war nicht angebracht.
      8 1 Melden
    • Tan Long 19.08.2018 10:01
      Highlight @Stein: Vor allem vom ICH. Wenn sie das meinen, haben sie Recht.
      3 0 Melden
    • NoCapitalism 19.08.2018 10:22
      Highlight Es ist für ein kind sehr wichtig dass es kind sein kann und darf. Die kinder lernen mehr in ihrer Freizeit wenn sie im wald, auf der strasse oder sonst wo mit ihren kollegen spielen als wenn sie im kindergarten das 1x1 lernen müssen.Und der druck steigt ständig an.Bei den kindern sowie bei den eltern.Bei eine durchschnittsfamilie arbeiten beide elternteile 100% und haben somit wenig zeit für die eigenen kinder.Diese sitzen dann in der schule, müssen allem gerecht werden, kommen um 5 uhr nach hause und sind alleine, oder können auf die jüngeren geschwister aufpassen. Das ist nicht unbeschwert.
      7 4 Melden
    • Helona 19.08.2018 11:05
      Highlight Erstens, die „Psycho-Ärzte“ nennt man Psychiater. Und zweitens sind Schulmüdigkeit und Burnout in keinster Weise miteinander vergleichbar.
      5 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2018 11:59
      Highlight "Bei eine durchschnittsfamilie arbeiten beide elternteile 100% und haben somit wenig zeit für die eigenen kinder."

      Hierzu bitte die Quelle. Danke.
      6 0 Melden
    • EvilBetty 19.08.2018 14:21
      Highlight «Bei eine durchschnittsfamilie arbeiten beide elternteile 100%...»

      Woher hast du denn diesen Schwachsinn?
      3 1 Melden
    • Raphael Stein 19.08.2018 14:24
      Highlight Hierzu bitte die Quelle. Danke

      Reicht dir die Realität als Quelle?
      2 1 Melden
  • Tekk 19.08.2018 07:42
    Highlight Ich habe selber 2 Kinder (10 und 4) und sorry, aber das heute in der Schule ist "Ponyhof". Meine Tochter braucht jeden Tag 30min für ihre Hausaufgaben, hallo...30min das ist garnichts, an manchen Tagen hat sie sogar gar keine.
    Zudem sind 11 Jährige Kinder heute am Anfang der Pupärtät, kein Wunder kommen da einige nicht mit sich klar. Zugegeben wenn der Termin Kalender nach der Schule voll ist dann führt das sicher zu Stress. Bei uns kann jedes Kind einem Hobby nachgehen sofern in der Schule alles i.o ist.
    Was auch wichtig ist, klare Regeln, kinder ohne sind schnell überfordert.
    88 52 Melden
    • mrmikech 19.08.2018 08:17
      Highlight Und warum denkst fängt heute die pubertät schon mit 11 an?
      10 29 Melden
    • Beni Schweiz 19.08.2018 08:43
      Highlight Würde mich interessieren, wie deine alleinegelassenen und unter Druck gesetzten Kinder mit der Situation umgehen!
      Ich kenne Leute, dir aufgrund solcher Eltern mittlerweile keinen Kontakt mehr zu ihnen pflegen.
      7 33 Melden
    • Merida 19.08.2018 08:47
      Highlight Wahrscheinlich weil Tekk eine gute Beobachtungsgabe hat.
      Sie können auch Lehrpersonen fragen, diese können bestätigen, dass sich der Beginn der Pubertät verschiebt.
      26 2 Melden
    • Firefly 19.08.2018 09:55
      Highlight Die Frage ist, wieso verschiebt sich die Pubertät?
      3 2 Melden
    • Rasty 19.08.2018 10:27
      Highlight Letzte Woche war gerade ein Artikel dazu bei Watson, dass sich die Pupertät verschiebt.
      3 1 Melden
  • grandvlad 19.08.2018 07:26
    Highlight Hört in der Schule endlich auf mit diesen Cockpit, Stellwerktests und PISA, diese Wissenstest sollen während der Schulzeit den Wissensstand vergleichbar machen; das Ranking der Schulhäusern unter sich förden... Bullshit. Schulen streben mit Administrationüberflutung, Überreglementierung, Ranking, einsetzen von wissenschaftlich erprobten Lern- und Kommunikationsstrategien eine Sphäre an, in der die Lernenden in 1:1 Kontakt vergessen gehen. Es fehlt an Freidenkern; nur noch Kopf zählt, Herz und Hand sind versteinert und lahm gelegt worden. Köpfe explodieren und nix geht mehr😖
    378 49 Melden
    • Firefly 19.08.2018 07:58
      Highlight Dieser ganze Mess-, Vergleichs- und Wettbewerbs-Wahnsinn ist sowieso Bullshit. Das haben uns die Ökonomen in den letzten 40 Jahren eingebrockt. Mit dem egoistischen Gen fing es an, glaube ich, oder noch früher, und heite haben es alle kulturell intenrallisiert und denken nur noch leistungs-orientiert. Daher komt der Stress.
      42 22 Melden
    • Troxi 19.08.2018 08:51
      Highlight Der Stellwerk ist ein Fairer Test, welcher 1:1 das Ergebnis wiedergibt, welches man auch an sonst irgendeinem Test ablegen würde. Wenn man so 600 Punkte in Mathe hat wird man einen X-Beliebigen Themenübergreufenden Mathetest ebenfalls mit Rund 2/3 / 50:50 abschliessen, bin mir jetzt allerdings nicht mehr Sicher ob 200 oder 400 der tiefste Wert ist. Hingegen ist der ausserschulische Multicheck, welcher eine Berufseignung errechnen soll, für die Füchse. Bei mir kollidierten dort einige Resultate. Allen voran die Konzentration mit weniger als 10%, obwohl alle anderen Werte hohe waren.
      3 12 Melden
    • alter Esel 19.08.2018 09:56
      Highlight Wie richtig du hast! Letzthin habe ich von einem Kind gehört, das in seiner Primarschulzeit ganze 18 Lehrpersonen hatte! Geht nicht. Als ehemaliger Lehrer und Schulleiter kenne ich auch die Administrationsflut. Geht nicht. Oder eben diese Testerei. Sie dient zu nichts, hilft niemandem - ausser vielleicht ein paar Wissenschaftlern und Verwaltungsheinis zur Rechtfertigung ihrer Anstellung. Geht auch nicht. Ich meine, gebt der Schule die Freiheiten zurück, die einmal da waren!
      13 1 Melden
    • Troxi 19.08.2018 12:05
      Highlight Oh ja, gebt der Schule die Freiheiten zurück. Dann lernen die Kinder wieder Disziplin und Erziehung kennen. Die Helikoptereltern können dies ja nicht. Dann wird wieder mit dem Lineal auf die Finger gehauen und die Schüler werden wieder im Schulhaus eingelocht. Ironie abgeschaltet. 18 Lehrpersonen für 6 Jahre Primar, da scheint aber eine Schule unterbesetzt zu sein. Alle 2 Jahre wurde bei uns die Klasse an neue Lehrpersonen weitergereicht. Die einzige Ausnahme bildete Englisch und Französisch. Dort hatten wir erst ab der Sekundar neue Lehrpersonen. Die Inkompetenteste ist bislang dieBerufschule
      5 0 Melden
  • Lullaby 19.08.2018 07:23
    Highlight Höher weiter besser... wann haben wir genug? Sogar die kinder haben schon burnouts! Wie sollen diese kinder erwachsen werden, wenn sie schon in den ersten jahren überfordert sind? Die hausaufgaben zu beschränken löst dieses problem nicht. Den schulstoff müssen sie ja trotzdem lernen. Bloss wann?
    Vor oder nach dem sport- oder musikunterricht? Liebe eltern, gebt euren kindern luft zum spielen, damit sie nicht schon als kind ein burnout haben. So etwas hinterlässt immer spuren und narben, die vermeidbar wären...
    59 10 Melden
    • Til 19.08.2018 07:44
      Highlight Man lernt im Unterricht, nicht mit Hausaufgaben. Zum Lernen sind Hausaufgaben extrem ineffizient, kann man also gut beschränken.
      60 13 Melden
    • Nurfürdichsichtbar 19.08.2018 09:14
      Highlight @Til: Sagt wer...?
      5 3 Melden
    • Techtumbler 19.08.2018 09:29
      Highlight Übung macht bekanntlich den Meister. Aber durchaus sind Hausaufgaben nicht dazu da um den Stoff zu vermitteln, sondern das erlernte zu üben. Da schadet es auch nicht, wenn die Kinder täglich etwas Hausaufgaben machen.
      90 Minuten wöchtentlich? Das haben wir früher täglich gemacht und hatten trotzdem noch unsere Hobbies.
      10 1 Melden
  • froeschu 19.08.2018 07:20
    Highlight Ein weiterer Grund könnte sein, dass einige Kinder zu hoch beschult werden. Die Eltern drücken ihre Sprösslinge in ein höheres Niveau und das Kind muss viel zu viel Aufwand betreiben, um das Niveau halten zu können. In ein tieferes Niveau zu wechseln kommt nicht in Frage. Man setzt lieber auf Nachhilfe und mehr lernen und streicht dem Kind dafür die Hobbies... seinen Weg würde das Kind auch in einem tieferen Niveau machen, aber die Einsicht fehlt leider oftmals
    604 33 Melden
    • Beggride 19.08.2018 08:29
      Highlight Der Unterschied ist aber auch, dass die jeweiligen Klassenein viiel höheres Niveau haben und man mehr Hausaufgaben machen muss wie früher in der gleichen Klasse! Das sehe ich jetzt bei meiner Schwester in der Primarschule, und zwischen mir und ihr liegen gerade mal 12 Jahre...
      24 7 Melden
  • Candy Queen 19.08.2018 07:20
    Highlight Seid ihr sicher, dass die Kindergärtler wegen des Leistungsdrucks Bauchschmerzen haben? Ich finde das eine abenteuerliche These.
    112 53 Melden
    • mrlila 19.08.2018 09:29
      Highlight Es liegt daran das sie in unserem Wohnkanton keine Bananen im Kindergarten essen dürfen, dafür in der 1. Klasse.

      Liegt eher daran das sie im Sand spielen und nicht mit den Tablets/Smartphones ihrer Verwandten 😂😂😂
      5 2 Melden
    • Techtumbler 19.08.2018 09:31
      Highlight Finde ich auch. Meine hat schon seit sie 2 Jahre alt ist Probleme mit dem Stuhl. Da hat sie auch ab und an Bauchschmerzen. Aber klar, kommt vom Kindergarten.
      4 0 Melden

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