Interview
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Claus-Peter Reisch, the German captain of Lifeline, a private ship that rescues migrants, leaves after an arraignment hearing in Valletta, Malta's capital, Monday, July 2, 2018. The Lifeline rescued 234 migrants in waters off Libya, then headed to Malta after Italy refused entrance to the ship. Reisch was charged with using the boat in Maltese waters without proper registration or license. (AP Photo/str)

Claus-Peter Reisch will nicht zusehen, wie Menschen ertrinken. Bild: AP/AP

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 



Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

Es ist 2015 als Reisch mit seiner Lebenspartnerin im Sommer nach Griechenland segelt. Die Flüchtlingskrise ist bereits in Gang. Er stellt sich die Frage: «Was tun wir, wenn wir auf ein Flüchtlingsboot treffen?» Zwar trat dieser Fall nicht ein, doch Reisch beschäftigt das Thema weiter. Ein Jahr später beschliesst er, sich ein eigenes Bild von der Situation auf dem Mittelmeer zu machen. «Es wurde so viel gesagt und geschrieben, über die Schlepper, über die Vor- und Nachteile von Seenotrettung. Ich wollte wissen, was die Wahrheit ist», sagt Reisch.

Was er sieht, hinterlässt Spuren. Er beschliesst, seine jahrelange Erfahrung als Schiffskapitän zu nutzen, um Leben zu retten. Im April 2017 fährt er seine erste Mission. Insgesamt ist er inzwischen sechs solche Einsätze gefahren. Die meisten für die Dresdner Nichtregierungsorganisation «Mission Lifeline».

Doch die letzte Mission geht schief. Nachdem Reisch sein Schiff tagelang über das Mittelmeer steuert, weil kein Hafen ihn und die Flüchtlinge an Bord aufnehmen will, endet die Fahrt schliesslich mit seiner Verhaftung in Malta. Die einen werfen ihm vor, einen Shuttle-Service von Libyen nach Italien zu betreiben, die anderen sagen, er sei ein Held.

Und Reisch? Nun, er ist ungewollt zum Symbol der heissesten Debatte dieses Sommers geworden.

Herr Reisch, Sie wollten Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten, jetzt müssen Sie vor Gericht. Was ist passiert?
Claus-Peter Reisch: Angeklagt bin ich, weil man mir vorwirft, dass das Schiff «Lifeline», nicht richtig registriert sei. Bei dem ganzen Schmierentheater geht es also – salopp gesagt – um einen blauen Zettel, und ob der gültig ist oder nicht.

Aber im Grunde geht es um mehr. Nämlich um die Debatte, ob Seenotrettung auf dem Mittelmeer zulässig ist oder nicht.
Ja, als Kapitän der «Lifeline» bin ich zum Bauernopfer geworden für eine Diskussion, die derzeit ganz Europa bewegt. An meinem Fall soll ein Exempel statuiert werden. Die rechten Regierungen der EU brauchen ein Opfer, damit sie die ganzen Schiffe der Seenotretter aus dem Verkehr ziehen können.

zur Person

Claus-Peter Reisch, 57 Jahre alt, stammt aus der bayerischen Stadt Landsberg am Lech. Er führt eine eigene Industrievertretung für Sanitär- und Heizungsprodukte. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er passionierter Segler.

Ihnen droht eine Strafe bis zu 11'600 Euro oder ein Jahr Haft.
Es ist grotesk. Aber wissen Sie was? Ich gehe mit erhobenen Hauptes vor Gericht. Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Sollte ich tatsächlich dafür verurteilt werden, dass ich mit einem angeblich nicht gültigen blauen Papier Menschen vor dem Ertrinken gerettet habe, dann verstehe ich Europa nicht mehr.

Mit 230 Flüchtlingen an Bord irrten sie Ende Juni fast eine Woche lang über das Mittelmeer. Kein Hafen liess Sie anlegen. Wie erlebten Sie diese Tage?
Wir evakuierten auf dieser Mission vier Schlauchboote und retteten insgesamt 450 Menschen. Die Hälfte der Geretteten konnten wir an Handelsschiffe übergeben, die restlichen blieben bei uns an Bord. Als ich, so wie es üblich ist, die Seenotrettungsstelle in Rom fragen wollte, in welchen Hafen ich die Menschen bringen soll, erhielt ich keine Antwort.

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Video: watson

Wussten Sie warum?
Ich hatte ja mitbekommen, dass die europäischen Regierungen miteinander streiten, wer die Flüchtlinge aufnehmen soll. Ich steuerte dann das Schiff vor die Küste Maltas und fuhr dort fünf Tage lang auf und ab.

Warum fuhren Sie nicht nach Italien?
Das wär' eine Möglichkeit gewesen. Aber wenn ich in die italienische Rettungszone einfahre, dann habe ich nur noch einen, mit dem ich mich unterhalten kann und das ist der Herr Salvini. (italienischer Innenminister und Lega-Politiker, Anm. d. Red.) Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee gewesen wäre.

«Seekrankheit macht müde und man schläft ein, trinkt und isst nicht mehr. So sterben die Leute ganz leise.»

Also war es eine politische Überlegung?
Ich musste mir einerseits überlegen, wie ich das Schiff steuere, wie ich mit den Wind- und Wetterbedingungen umgehe und andererseits, wie ich den Menschen an Bord gerecht werde. Darum fuhr ich nicht nach Italien und sagte mir, dass wir das jetzt durchhalten, bis eine Lösung gefunden ist.

Wie muss man sich das vorstellen, fünf Tage mit 234 Flüchtlingen an Bord?
Mit der Crew waren es 250 Personen, über die ich als Kapitän die Verantwortung hatte. Wir stellten unsere Schichten so ein, dass wir sämtliche Leute an Bord alle drei Stunden wecken konnten. Denn die Seekrankheit macht müde und man schläft ein, trinkt und isst nicht mehr. So sterben die Leute ganz leise. Ich habe pro Tag höchstens vier Stunden geschlafen. Es war sehr schwierig.

epa06845936 Migrants aboard the Lifeline NGO rescue vessel stranded in the Mediterranean with more than 200 migrants finally berthed in Valletta, Malta, on 27 June 2018.  EPA/DOMENIC AQUILINA

Enge Platzverhältnisse auf der «Lifeline». So irrte das Schiff fünf Tage auf hoher See umher. Bild: EPA/EPA

Was waren das für Menschen an Bord?
Unter den Flüchtlingen waren 77 unbegleitete Minderjährige, vier Babies, 17 Frauen, darunter eine Schwanger. Es gab drei Burschen, sie waren zwölf und dreizehn Jahre alt, die alleine unterwegs waren. Sie hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Dann hatte es einen Mann, Somalier, der wog höchstens noch 45 Kilogramm. In Libyen haben sie ihn dreimal total verprügelt und misshandelt, während er seine Familie anrufen musste, um noch mehr Geld zu erpressen. Er kam zu uns aufs Schiff mit einem Leistenbruch und einem eingeklemmten Darm, der abzusterben drohte. Zum Glück konnten wir ihn dann notfallmässig evakuieren und auf ein Rettungsboot abgeben, sonst wäre er gestorben.

«Die Flüchtlinge haben keine Ahnung auf was sie sich einlassen.»

Wussten die Leute an Bord, was passiert und warum das Schiff nicht anlegen kann?
Sie stellten Fragen, die wir ihnen versucht haben zu beantworten.

Wissen die Flüchtlinge, wie in Europa derzeit über die Migrationspolitik verhandelt wird?
Nein, die Leute haben keine Ahnung auf was sie sich einlassen.

A child is disembarked from the ship operated by German aid group Mission Lifeline, carrying 234 migrants, after it docked at the Valletta port in Malta, following a journey of nearly a week while awaiting permission to make landfall, Wednesday, June 27, 2018. Eight European nations agreed to accept the passengers who qualify as refugees. (AP Photo/Jonathan Borg)

Ein Kleinkind kommt nach der Ankunft der «Lifeline» in Malta in die Obhut von Ärzten.  Bild: AP/AP

Nach fünf Tagen konnten Sie am Hafen von Malta anlegen. Noch am gleichen Tag wurden Sie von der Polizei vernommen. Was ging Ihnen da durch den Kopf?
Ich dachte an die die Menschen, die ertrinken, während wir über die Gültigkeit eines internationalen Bootzertifikats streiten. Einen anderen Vorwurf haben sie ja nicht gegen mich. Ich habe nicht gegen das internationale Seerecht verstossen, ich habe nicht mit den Schleppern zusammengearbeitet. Die Justiz hat nur dieses blaue Stück Papier, an dem sie sich verzweifelt festhält. Wir streiten nicht über die Seenotrettung und darüber, dass vor der libyschen Küste Menschen jämmerlich ersaufen.

Die Öffentlichkeit debattiert jetzt, ob Sie ein Held oder ein Krimineller sind. Wie gehen Sie mit der Kritik um?
Diese Frage macht mich wütend und lässt mich manchmal fast verzweifeln. Den Leuten, die mir sagen, ich würde einen Mittelmeer-Tourismus betreiben rate ich, selbst mal dorthin zu fahren und sich das mit eigenen Augen anzusehen. Ich sehe, was dort abgeht, ich habe die Informationen aus erster Hand. Doch man hackt auf mir und den anderen Nichtregierungsorganisationen rum. Die Schiffe sitzen jetzt seit bald einem Monat in den Häfen fest, die Suchflugzeuge erhalten keine Starterlaubnis mehr. Die Folge ist, dass mehr Menschen ertrinken. Im Juni waren es 629 und im Juli über 200 dokumentierte. Die Dunkelziffer ist viel höher.

«Das Geschäft ist für die Schlepper dann gemacht, wenn die Flüchtlinge aufs Wasser geschoben werden. Das sind Mörder.»

Eine Kritik ist, dass sich gerade wegen den NGOs immer mehr Flüchtlinge aufs Meer wagen.
Das stimmt einfach nicht! Die Schlepper interessieren sich null dafür, ob wir da sind oder nicht. Ansonsten würden jetzt, wo die ganze Welt weiss, dass keine NGOs mehr auf dem Mittelmeer sind, keine Flüchtlingsboote mehr ablegen. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist denen völlig egal, ob die Menschen sterben. Das Geschäft ist dann gemacht, wenn die Flüchtlinge aufs Wasser geschoben werden. Das sind Mörder.

Und welche ist Ihre Rolle?
Man kann uns sozusagen als eine Art Notarzt sehen. Doch das Bild, das von mir und von anderen Helfern der NGOs gezeichnet wird, ist völlig falsch. Weil hinter uns kein mächtiges Unternehmen steht, sind wir eine leichte Beute für solche polemische Aussagen. Wissen Sie, sechzig Prozent der Flüchtlinge werden von Handelsschiffen und vom Militär gerettet, nicht von uns. Aber keiner traut sich, etwas gegen die damalige Marineoperation Mare Nostrum oder die jetzige Operation Sophia zu sagen, die ebenfalls Seenotrettungen vornehmen. Dann würde man ja einen Staat angreifen. Einer NGO lässt sich leichter in den Hintern treten.

Die Kontroverse um Ihre Person ist eine stellvertretende. Im Zentrum steht die Frage, wie Europa mit der Migration umgehen soll. Wie denken Sie darüber?
Ich finde es beschämend, dass ein Horst Seehofer (Deutscher Innenminister, Anm. d. Red.) sich öffentlich darüber freuen kann, wenn an seinem 69. Geburtstag 69 Flüchtlinge abgeschoben werden. Ich finde es befremdend, wenn ein Matteo Salvini von «Menschenfleisch», das transportiert wird spricht. Solche Aussagen sind so widerlich. Ich weiss nicht, wie man so was über die Lippen bringt. Ich dachte eigentlich, dieser Jargon sei vor siebzig Jahren für immer begraben worden.

16.07.2018, Bayern, München: Claus-Peter Reisch, Kapitän des Seenotrettungsschiffs

Auf Kaution durfte er Malta bis zum nächsten Gerichtstermin verlassen: Claus-Peter Reisch nach seiner Ankunft am Flughafen in München. Bild: DPA

Sie sind Bayer, wo die Christlich-Soziale Union mit Horst Seehofer die grösste Partei ist.
Und wissen Sie was? Auch ich habe früher die CSU gewählt. Ich habe damals sogar für Herrn Seehofer gestimmt. Jeder macht mal Fehler. Ich bin eigentlich ein stolzer Europäer, ich liebe meine Heimat Bayern und ich bin im Grunde ein konservativer Bayer. Aber Bayern war immer ein weltoffenes Land. Unser Leitspruch ist: «Leben und leben lassen». Davon ist nicht mehr viel spürbar.

«Die Debatte wird von dem rechten politischen Spektrum, dazu zähle ich inzwischen auch die CSU, mit Ängsten befeuert, die durch nichts verifizierbar sind.»

Was hat sich geändert?
Der gesamte Diskurs um die Migration hat sich verlagert. Die Debatte wird von dem rechten politischen Spektrum, dazu zähle ich inzwischen auch die CSU, mit Ängsten befeuert, die durch nichts verifizierbar sind. Die sprechen von Überfremdung, von einer Überflutung Europas. Dabei kommen derzeit so wenige wie seit Jahren nicht mehr über das Meer. Auch kann man von der EU nicht wirklich mehr von einer Solidargemeinschaft sprechen. Geht es darum, Geld aus dem grossen Topf zu nehmen, langen alle zu. Doch mit anpacken wollen die wenigsten.

Nebst Kritik erhalten Sie auch viel Unterstützung für Ihr Engagement. Der Fernsehmoderator Jan Böhmermann hat in einer Videobotschaft zur Spende für Ihre Anwaltskosten aufgerufen. In kürzester Zeit sind 200'000 Euro zusammengekommen.
Ich hatte noch keine Gelegenheit mich persönlich bei Jan Böhmermann zu bedanken, aber seine Unterstützung ist sehr wertvoll für uns. Er ist eine gewisse Institution, bringt viele Leute auf seine Seite. In diesem Sinne kann ich der ganzen Geschichte auch etwas Positives abgewinnen. Die Mission «Lifeline» war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Dank meinem Fall zeigen viele Menschen jetzt Flagge.

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Jan Böhmermann sammelt Geld für Claus-Peter Reisch. Video: YouTube/janboehm

Sie haben Ihr Leben mit Ihrem Einsatz für die Mission «Lifeline» völlig auf den Kopf gestellt. Machen Sie weiter?
Eigentlich wollte ich noch eine Mission fahren, danach nach Hause kommen, mich um meinen Garten kümmern und danach mit meiner Lebenspartnerin in den Urlaub verreisen. Doch fällt das Urteil gegen mich negativ aus, werde ich es an die nächste Instanz ziehen. Wenn nötig, klage ich mich bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte durch. Ich bin jemand, der verlässlich ist und die Dinge bis zum Schluss durchzieht.

Was haben Flüchtlinge auf ihren Smartphones?

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    Alle Leser-Kommentare
  • woman 26.07.2018 22:27
    Highlight Highlight Den Herrn Reisch würd ich au gerne mal kennelernen - respect http://D
  • de_spy 26.07.2018 20:50
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses bemerkenswerte Interview, Watson!
  • dding (@ sahra) 26.07.2018 20:17
    Highlight Highlight Der Mann retten Leben. Und gefährdet durch sein Handeln wiederum anderes Leben, in dem mithilft, eine Sogwirkung nach Europa aufzubauen.
    Eine Paradoxe Situation.

    Nur Helfen wollen, ohne für die Konsequenzen seines Handelns Verantwortung zu übernehmen, ist nicht der richtige Weg.

    So einfach geht es leider nicht.
    Wir sitzen letztendlich alle im selben Boot.
    • geissenpetrov 26.07.2018 21:25
      Highlight Highlight @dding: Die "Sogwirkung" gibt es nicht. Steht an zwei Stellen im Artikel geschrieben.
    • _kokolorix 26.07.2018 21:52
      Highlight Highlight 1. Die Sogwirkung von Europa ist nicht die Rettung aus Seenot, es ist die von gigantischen Werbebudgets befeuerte Vorstellung, dass in Europa alle in Saus und Braus leben ohne dafür arbeiten zu müssen. Real trifft das nur auf die reichsten 20% zu.
      2. Wir sitzen definitiv nicht alle im gleichen Boot. Das reichste Prozent nutzt die anderen 99% schamlos aus, hinterlässt durch seinen pervers verschwenderischen Lebenswandel Verwüstungen von gigantischem Ausmass und überlässt die Folgen zu 100% dem Rest. Wird es ungemütlich, packen sie ihre hunderttausend Sachen und verschwinden.
    • Fabio74 26.07.2018 22:06
      Highlight Highlight und weil wir Menschen alle im gleichen Boot sitzen ist es legitim, Menschen absaufen zu lassen, Waffen in andere Länder zu liefern um Tod und Elend zu produzieren, deren Märkte mit subventionierten PRodukten zu überschwemmen und die Märkte kaputt machen, das Steuersubstrat aus diesen Ländern abzuziehen und hierher umzuleiten, unseren Elektroschrott und Giftmüll in diese Länder zu exportieren?
      Weil wichtig ist dass der selbstgerechte "Eidgenosse" sein Leben in Sicherheit und Wohlstand leben kann ohne das Elend mitanschauen zu müssen, das seinen Wohlstand ausmacht.
      Toll diese Welt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 26.07.2018 19:32
    Highlight Highlight Klar sollte man den Menschen dort helfen. Klar ist es schlimm. Aber so leid es mir tut, der Herr Reisch ist ein Schlepper und er setzt aktiv falsche Anreize.
    User Image
    • geissenpetrov 26.07.2018 21:14
      Highlight Highlight Du liegst leider (absichtlich?) falsch, lieber Miikee.
      Hier der Unterschied von Fluchthilfe und Schlepperei:
      "Wer Fremde ohne Aufenthaltsrecht durch die EU oder ein anderes Nachbarland nach Österreich bringt und dafür unverhältnismäßig viel Geld verlangt, macht sich wegen Schlepperei (§ 114 Fremdenpolizeigesetz (FPG)) strafbar. Dafür können bis zu zwei Jahre Haft verhängt werden. Wer Menschen ohne Aufenthaltstitel aber nur für ein angemessenes Fahrtgeld oder gratis über die Grenze bringt, ist kein Schlepper." https://bit.ly/2uoBk9H

      Was Du tust, nennt man üble Nachrede und ist strafbar.
    • durrrr 26.07.2018 22:34
      Highlight Highlight @Miikee
      Danke für die Grafik!
      Bei solchen Fakten ist die Gutmenschen-Fraktion hier immer leise!
    • Miikee 27.07.2018 01:36
      Highlight Highlight @geissenpetrov
      Du hast natürlich Recht. Gemäss § 114 ist er KEIN Schlepper. 🤦

      Das Wort wird auch nur Missbraucht weil es einfach erklärt was dort passiert. Oder wie würdest du es nennen? Seenotretter geht nicht. Warten bis ein Boot kommt und die dann aufladen, ist keine Seenotrettung. Eher Eurotaxifahrer oder so was.

      Das Beispiel Australien zeigt es doch ganz klar. Diese NGOs tragen genau so eine Mitschuld wie alle anderen an der heutigen Situation.

      Ich weiss es klingt Rechts (was ich definitiv nicht bin) aber hört auf naiv zu sein. Schutz vor Ort und hartes durchgreifen, rettet leben!

    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 26.07.2018 18:29
    Highlight Highlight Keine Worte! Der Mann ist ein Held!!!
  • Walser 26.07.2018 17:48
    Highlight Highlight Ich ziehe den Hut vor Menschen wie Reisch. Grundsätzlich habe ich jedoch wenig Hoffnung für eine wirkliche Veränderung. Zu viele Leute profitieren von der jetzigen Situation. Zu wenige haben Interesse an einer Veränderung. Offenbar sind das mächtige Leute.
  • StereoFM 26.07.2018 17:06
    Highlight Highlight Wow finde diese Solidarität herrlich beispiellos. Jemand der Flüchtlinge rettet, wird hier verehrt. Sicher was dieser Mann macht verdient höchsten Respekt. Doch finde ich es ein wenig ironisch, dass genau diese Leute, die noch vor ein paar Wochen, Menschen die hier geboren und aufgewachsen sind und für die Nationalmannschaft spielen so sehr kritisiert haben. Will mal sehen was diese Menschen sagen, wenn man die Flüchtlinge direkt in die Schweiz bringt statt Italien.
    • NoCapitalism 27.07.2018 07:40
      Highlight Highlight Nur zu. No borders, no nations. Jeder hat die selben rechte. Jeder sollte selbst bestimmen wo und wie er sein leben leben will. NUR denkt der typische europäer es wäre unser privileg hier in sicherheit leben zu dürfen. Und es wäre "unser" land und was an anderen orten passiert sei ja nicht sein problem.
  • zeusli 26.07.2018 16:36
    Highlight Highlight In Malta ist doch der Malteser Orden zu Hause? Wie diese Tradition mit dem jetzigen Verhalten Maltas zusammen passt? Ich empfehle euch allen den Dok Film Eldorado von Markus Imhof...
  • durrrr 26.07.2018 14:58
    Highlight Highlight Die wahre Sogwirkung entfalten nicht die NGOs, welche im Mittelmeer schippern, sondern die europäisches Politik, welche direkte Migration in die Sozialsysteme zulässt. Diese Politik wird in einer globalisierten Welt obsolet und gefährlich. Junge Afrikaner träumen nicht von einer Arbeit in Afrika. Sie träumen vom Geld in Europa. Das ist alles andere als nachhaltig. Tote im Meer und in der Sahara sind das Eine, nebenbei werden durch den Exodus ganze Regionen destabilisiert und Europa wird gespalten. Europa muss seine Migrationspolitik ändern, die Aussengrenzen sichern und in Afrika investieren!
    • Heinz Schmid 26.07.2018 15:40
      Highlight Highlight Das kann ich so nicht stehen lassen. Klar gibt es den Pull-Faktor des höheren Lebenstandards, jedoch sind es die Push-Faktoren, welche die Menschen zur Flucht ermutigt.
      Kein Afrikaner hat auch nur einen Hauch von Ahnung des Sozialsystems von irgendeinem europäischen Staat, vergessen Sie's.
      Dem Rest kann ich zustimmen.
    • Fabio74 26.07.2018 16:11
      Highlight Highlight Falsch. Die Sogwirkung ist das Gebaren der Europäer, Amerikaner und Chinesen in Afrika.
      Das Hätscheln von Regimes solange sie uns dienlich sind, sprich zulassen das Steuersubstrat abgezogen wird, dass wir Wegschauen bei Missbrauch, bei miesen Arbeitsbedingungen, Ausbeutungen. Dass wir nach wie vor Elektroschrott dort runter schicken, wohlwissentlich der Giftigkeit. Dass wir mit Waffenliefetungen Kriege befeuern. Dass wir mit subventionierter Ware deren Märkte fluten und diese zerstören!
    • Platon 26.07.2018 18:04
      Highlight Highlight @durrrr
      Deine Kommentare sind einfach Schwachsinn. Wer will schon sein Leben lang von der Sozialhilfe leben? In den meisten Kantonen gibt es nicht einmal mehr Sozialhilfe für vorläufig aufgenommene, die bekommen praktisch fast nichts mehr. Und dann kommst du und sagst, das ist der Traum eines jeden Afrikaners. Also entweder, du hast ein komische Vorstellung davon, was Afrikaner träumen oder träumst selbst davon, mit so lächerlich wenig Geld auszukommen. Go ahead, wenns so ein Schlaraffenland ist!
      Die Leute wollen Arbeit! Leute, die gar nicht arbeiten wollen, muss man erst einmal suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • why_so_serious 26.07.2018 14:46
    Highlight Highlight Gratuliere Welt - Personen, die Menschenleben retten, werden eingesperrt. Grossartige Entwicklung
  • Paul_Partisan 26.07.2018 14:41
    Highlight Highlight So lange Europa Waffen liefert, ganze Kontinente ausbeutet und Rohstoffe plündert, so lange werden auch Menschen nach Europa fliehen. Es ist unsere moralische Pflicht, diesen Menschen zu helfen. Diesen Menschen, die lieber den Tod riskieren, als weiter in z.B. Lybien zu bleiben. Die Europäische Migrationspolitik ist an Menschenverachtung kaum zu überbieten.
    • Bobo B. 26.07.2018 17:05
      Highlight Highlight Zu behaupten, dass Europa keine Fehler macht und von Schuld frei ist, kann man sicherlich nicht. Und trotzdem staune ich immer wieder, wie es Typen wie du schaffen mit keiner Silbe die Selbstverantwortung Afrikas zu erwähnen. Gibt es die nicht oder wird die ideologiebedingt ausgeblendet? Und was ist mit der Verantwortung Chinas, das diesen Kontinent schon ziemlich im Würgriff hat?
    • Regas 26.07.2018 17:12
      Highlight Highlight Paul_Partisan: Es sind vor allem die Chinesen die die Rohstoffe plündern, folglich sollten die Flüchtlinge nach China gebracht werden!
      Als Kriterium für den verteil-schlüssel der Kriegsflüchtlinge sollten die Waffenlieferung der verschiedenen Länder dienen.
    • JackMac 26.07.2018 19:40
      Highlight Highlight Das ist jetzt ein wenig einfach gestrickt, nicht?
      Dazu kennen Sie die Geschichten und Mechanismen der Warlords, Stammesfehden, Religionsgruppen etc. zu wenig. Einfach nur in das imerialistische Horn zu blasen ist zu billig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Schmid 26.07.2018 13:45
    Highlight Highlight Ein wahrer Held, der sich den rechtsnationalistischen Antagonisten widersetzt; Der Gattung Menschen, welche flüchtende Menschen lieber ersäufen sieht, als ein bisschen Platz auf ihrem Staatsterritorium zu teilen.
    Der Schlag Mensch welche Opfer und Helfer zu Tätern diffamiert, und uns versucht von einer Mund zu Mund Kunde zwischen Menschen auf dem Weg zum Meeresgrund und Neuankömmlingen in Lybien zu überzeugen.
    Die Menschen welche haltlos NGO des Menschenhandels bezichtigen.
    Ihr seit sch**sse!
    • Paul_Partisan 26.07.2018 14:31
      Highlight Highlight *seid
      abgesehen davon, total mit dir einverstanden :D
    • Flughund 26.07.2018 15:08
      Highlight Highlight Ist halt sehr einfach vom Sofa aus die Moralkeule zu schwingen und alle die nicht gleich denken wie Du als sch**sse zu bezeichnen.
    • Fabio74 26.07.2018 22:13
      Highlight Highlight @flughund: Er hat zu 100% recht. Wer diesen Menschen als Verbrecher diffamiert ist eben sch....
      Wem so offenbar Menschenleben so egal sind, der ist sch..
      Und ja Moral und Anstand sind nichts mehr wert heute leider. Umso nerviger wenn es Menschen gibt die diese noch hochhalten
  • chnobli1896 26.07.2018 13:45
    Highlight Highlight Die ganze Situation ist erbärmlich und ein Armutszeugnis für das heutige Europa (inkl. Schweiz).
  • matt21463 26.07.2018 13:08
    Highlight Highlight Es ist bezeichnend, dass die "Schuld" in einem blauen Zettel gesucht werden muss. Bürokratie funktioniert immer... Seenotrettung ist eine Pflicht, da würde wohl sogar italiens Innenminister zustimmen. Das Problem der ganzen Misere benennt Claus-Peter Reisch klar und deutlich: "Das Geschäft ist für die Schlepper dann gemacht, wenn die Flüchtlinge aufs Wasser geschoben werden. Das sind Mörder." Die Frage ist also, wie diesen Mördern das Handwerk gelegt werden kann. Sorry, eine Antwort darauf habe ich leider auch nicht. Aber Menschen etrinken lassen darf bestimmt nicht die Lösung sein...
  • neutrino 26.07.2018 13:00
    Highlight Highlight Ich glaube (und hoffe), dass für jeden normaldenkenden Bürger dieser Mann ein Held ist. Aber langfristig braucht's ja schon eine andere Lösung.

    Es ist eine Tatsache, dass heute in einem Grossteil der afrikanischen Staaten Menschenrechte (teilweise massiv) missachtet werden. Demokratische Strukturen nach unserem Massstab gibt's in Afrika wohl nur in paar einzelnen Staaten. Soll aber nun jedem afrikanischen Bürger aus einem Staat, in dem Menschenrechte missachtet werden, ein Recht auf Asyl zugestanden werden? Ich würde meinen Nein, weil dann wohl rund 1 Mrd Menschen das Recht auf Asyl hätten.
    • Fabio74 26.07.2018 16:21
      Highlight Highlight Das sagt ja auch keiner. Aber es kann nicht sein dass Retter kriminalisiert werden und dass Europa nicht fähig eine nachhaltige Lösung zu finden mit Afrika zusammen.
      Und zwar nicht Geld schieben und Augen zu
  • Paddiesli 26.07.2018 12:57
    Highlight Highlight Ein wichtiger Mitgrund für mein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative.
    Danke für den Artikel.
    • Regas 26.07.2018 17:16
      Highlight Highlight Ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative wird diese Konzerne einfach aus der Schweiz vertreiben, geholfen ist damit niemandem.
    • lily.mcbean 26.07.2018 17:52
      Highlight Highlight Amen! Sie brocken uns das ein also sollen sie die Verantwortung für ihr gieriges Treiben gefälligst auch selber tragen!
    • Paddiesli 26.07.2018 20:39
      Highlight Highlight @Regas
      Dann sollen sie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Murky 26.07.2018 12:24
    Highlight Highlight Ein Held.
  • AdiB 26.07.2018 12:16
    Highlight Highlight jetzt verstehe ich welche werte die rechten meinen mit "unseren werten". die werte sind, weiss, christlich, geld und kein gew0iessen haben (ein ars...och sein). mann muss wohl alles erfühlen, ansonsten gilt es nicht. aussnahmen gelten für diktatoren, scheichs und adelige.
    unsere vorväter würden sich im grabe umdrehen. sie kämpften für die freiheit aller, egal welcher herkunft und glaube. die demokratischen grundgesetze, die ehere des menschen ist unantastbar und all die freiheiten wie religionsfreiheit u.v.m. dies wird alles über bord geworfen.
  • no-Name 26.07.2018 12:14
    Highlight Highlight “Aber im Grunde geht es um mehr. Nämlich um die Debatte, ob Seenotrettung auf dem Mittelmeer zulässig ist oder nicht.“

    Wann bitte ist die Rettung von Menschenleben nicht zulässig??

    Ich “rette“ in meinem Berufsalltag 95 jährige alkoholiker vor dem Edel-Singlemaltinduziertem Leberversagen aber die, die nicht mal sauberes Trinkwasser hsber soll man verrecken lassen MÜSSEN?!?
  • Me, my shelf and I 26.07.2018 12:06
    Highlight Highlight Denkt mal drüber nach, ihr Helden, die ihr NGOs verflucht.

    Quelle: Sea-Watch
    User Image
    • Lumpirr01 26.07.2018 12:45
      Highlight Highlight @Me, my shelf and I, bitte bedenke, es gibt x - mal mehr NGOs, welche in den afikanischen Ländern Projekte realisieren als solche, welche sich an der Flucht aus Afrika beteiligen. Nicht alle von denen habe Freude an Leuten, welche die Flucht nach Europa antreten. Ergo, alle NGOs in einen Topf zu werfen, ist hier absolut daneben......
    • Me, my shelf and I 26.07.2018 14:23
      Highlight Highlight Lumpirr01
      Kannst du mir deine Aussage bitte erklären? Kapiert nicht wirklich was du mir sagen willst.
    • Friction 26.07.2018 14:37
      Highlight Highlight @lumpirr01: eine NGO, die sich gegen die Rettung von Menschenleben stark macht? Echt jetzt? Ich würde ihr keinen Rappen spenden. Das ist lein Wert, der unterstützungswürdig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schlafwandler 26.07.2018 11:39
    Highlight Highlight Botschaftsasyl wieder einführen und die Sache wäre erledigt. Aber das wäre wohl zu einfach.
    • Heinz Schmid 26.07.2018 13:31
      Highlight Highlight Danke! Der einzige aufrechte Lösungsansatz, meine Damen und Herren!
    • demokrit 26.07.2018 18:16
      Highlight Highlight Von wegen: Kein europäisches Land bietet Botschaftsasyl an. Die Schweiz unterhält in vielen Ländern nicht einmal eine Botschaft.
    • Fabio74 26.07.2018 22:15
      Highlight Highlight @demokrit: Darum braucht es Zusammenarbeit, Solidarität, Unterstützung, globale Abkommen und keine Einzalaktionen ohne Verstand
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 26.07.2018 11:29
    Highlight Highlight Danke Watson für diesen Artikel, der mal die andere Seite reden lässt.
    Seenotrettung ist kein Verbrechen!
  • andrew1 26.07.2018 11:13
    Highlight Highlight Menschen in seenot retten ganz klares ja. Aber sie 25 km vor der afrikanischen küste retten und hunderte km über das Mittelmeer führen und in europa abladen geht zu weit. Man sollte doch möglichst schnell festland erreichen. Zudem sendet diese praxis völlig falsche anreize nach dem motto:" wir müssen nur ein paar km durchhalten denn nimmt uns schon wer mit". Extrem gefährlich.
    • SaraSera 26.07.2018 11:20
      Highlight Highlight Im internationalen Gewässer gelten die internationalen Gesetze. Dazu gehört die Verpflichtung, zu Retten wer in Seenot gerät. Die Leute zurück nach Libyen zu bringen würde gegen das Gesetz verstossen. Denn: Es darf nicht in ein Land zurück geschafft werden, wo gegen die Menschenrechte verstossen wird.
    • DerSimu 26.07.2018 11:25
      Highlight Highlight @SaraSera muss ja nicht Lybien sein, es gibt such andere Länder an der afrikanischen Küste 😉
    • Rabbi Jussuf 26.07.2018 11:26
      Highlight Highlight Man sollte nicht vergessen, dass diese Leute auch einmal freiwillig nach Libyen gegangen sind. Warum sollte das zurück nicht auch gehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 26.07.2018 11:03
    Highlight Highlight "Menschlichkeit" ist eine Wortkreation, die 2018 nicht weiter von ihrem biologischen Pendant entfernt sein könnte.
  • Madison Pierce 26.07.2018 11:00
    Highlight Highlight So einfach ist es leider nicht: Seit es organisierte Rettungen gibt, verlassen sich die Schlepper darauf. Die Boote haben genug Benzin, damit es über das libysche Hoheitsgebiet hinausreicht, mehr nicht. Einer auf dem Boot hat ein Satellitentelefon und ist instruiert, die italienische Küstenwache anzurufen.

    Den Schleppern ist nicht total egal, ob ihre "Kunden" ertrinken. Denn mit zu viel "Verlust" hätten sie weniger neue Kunden.

    Aber natürlich ist es zynisch, zu sagen "wir lassen jetzt ein halbes Jahr lang alle ertrinken, dann kommen nachher weniger".

    Eine Lösung müsste in Afrika beginnen.
    • DerSimu 26.07.2018 11:09
      Highlight Highlight Ich bin deiner Meinung, was die Lösung in Afrika angeht, der rest ist gelinde gesagt Bockmist.
    • Baba 26.07.2018 11:18
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass Europa schon zu lange sehr gute Geschäfte mit den afrikanischen Despoten macht... Die haben ihr Geld auf Schweizer Banken liegen, kaufen deutsche Autos, französische Mirage, haben einen Zweitwohnsitz in London und und und.

      Solange gewisse (leider sehr viele) Machthaber in Afrika das Sagen haben, wird sich an der Situation der einfachen Leute nichts ändern. Es gibt kaum Bildung, denn Bildung erlaubt Menschen kritisch zu hinterfragen und dann wird's eng für die Oberen, wenn diese ausser warmen Worten nix zu liefern haben.

      Dazu kommt das weit verbreitete Stammesdenken...
    • manuro 26.07.2018 11:28
      Highlight Highlight Sind Sie ein Schlepper, dass Sie so gut Bescheid wissen ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lumpirr01 26.07.2018 10:57
    Highlight Highlight Menschen vor dem Ertrinken zu retten kann eindeutig kein Verbrechen sein. Aber hier in diesem Artikel wird von "Armutsmigration" gesprochen. Aber als Kenner und vor Ort tätiger Helfer in Westafrika muss ich darauf hinweisen, dass es eben nicht die Ärmsten sind, welche die Flucht nach Europa antreten. Vielfach sind es die bestens ausgebildeten Studenten und Hochschulabgänger, welche befähigt wären, ihr eigenes Land weiter zu entwickeln, währenddem die einfache Landbevölkerung z. Bsp. aus der Sahelzone überhaupt keine Fluchtgedanken hegt..........
    • geissenpetrov 26.07.2018 11:38
      Highlight Highlight @Lumpirr01: Und wo ist der Zusammenhang mit dem Artikel?
    • Huber50 26.07.2018 12:34
      Highlight Highlight @geissenpetrov: Hintergrundinformationen zur Flucht aus Afrika sind wichtig, wenn man hier mitreden will!
    • Friction 26.07.2018 14:49
      Highlight Highlight Aber spielt es denn eine Rolle, wer genau ersäuft??? Sollen die Armen gerettet werden und die „mittelständigen“ oder „reichen“ ersaufen? Deshalb ist die Frage von Geossenperrov durchaus berechtigt.
      Es spielt einfach KEINE Rolle! Menschen sollen vor dem Ertrinken bewahrt werden. Basta.
  • NaSkivaL 26.07.2018 10:56
    Highlight Highlight sehr aussagestark:
    User Image
    • Me, my shelf and I 26.07.2018 14:28
      Highlight Highlight Dieses Bild wollte ich eigentlich schicken, es ist allerdings in meinem Feed untergegangen und ich hab's nicht mehr gefunden.
      Danke fürs posten.
  • Rabbi Jussuf 26.07.2018 10:51
    Highlight Highlight Lommt eigentlich niemand der Gedanke, dass gerade weil die NGOs behindert werden, weniger Migranten über die Italienroute kommen?
    Dann gibt es nicht wenige Kommentatoren, aber auch Journalisten und andere Akteure, die unterstellen, dass man die Leute ertrinken lassen sollte. Wissen diese Leute, wie sie damit andere verleumden?
    Ich denke, niemand will Menschen ertrinken lassen, würden sogar NGOs begrüsst, die in der Gegend agieren, wenn sie die "Geretteten" wieder nach Libyen/Afrika zurückbringen würden.
    • SaraSera 26.07.2018 11:23
      Highlight Highlight 3x3 macht 4 fidefifdefit und 3 macht neune, ich mach mir die Welt, trallallalla la wie sie mir gefällt.
    • Rabbi Jussuf 26.07.2018 11:39
      Highlight Highlight Sara
      Ja den Eindruck habe ich auch.
      Wenn du das schon selber sagst...
    • Maracuja 26.07.2018 11:59
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf

      Einverstanden, niemand will, dass Menschen ertrinken. Werden NGO behindert, ertrinken aber mehr Menschen! Ob sich durch die grössere Gefahr mehr von der Reise abhalten lassen? Ab einer gewissen Anzahl Toter vielleicht, vielleicht schicken dann aber die Schlepper seetüchtigere Boote los und erhöhen Preise, oder es wird auf andere Routen ausgewichen. Ethisch fragwürdig, dass man jetzt zwecks evtl. Abschreckung viele Ertrinkene in Kauf nimmt. Da es um Menschenleben geht, müsste man nicht erst beim Mittelmeer ansetzen, denn viele sterben schon beim Durchqueren der Sahara.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 26.07.2018 10:48
    Highlight Highlight Man kann das Gesülze dieser “Retter” und Zudiener krimineller Schlepper nicht mehr hören und lesen, denn seit dem CLUB auf SF1 vom vergangenen Dienstag weiss man das, was man schon längst wusste, noch detaillierter - und das aus erster Hand 🙄!

    Es wurde dort u.v.a. bestätigt, dass zahlreiche Schlepper die Nummern und die Erreichbarkeit dieser sog. Retter bestens kennen, ihnen sogar anrufen, um zu melden, wo sie gerade wieder ein Boot auf die Reise geschickt haben.

    Es werden dann mehrheitlich Leute “gerettet” die sich nicht mal in Seenot befinden.

    Schiffe beschlagnahmen, Zudiener bestrafen!
    • Gähn 26.07.2018 11:15
      Highlight Highlight Auf WELCHER Rechtsgrundlage?
      Wenn du schon solche Dinge forderst, liefer uns gefälligst auch die entsprechende Rechtsgrundlage.
    • Gähn 26.07.2018 12:55
      Highlight Highlight Wie geil ist es doch, Blitze fürs hinterfragen solcher Gedanken zu kassieren.
      Ganz besonders wenn sich niemand dazu berufen fühlt, es mit Argumenten zu versuchen. 😈
    • Angelo C. 26.07.2018 14:59
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob man auch einfältige Fragen beantworten sollte, aber ich versuch’s mal 😊!

      Ein Schlepper ist ein Krimineller, verstösst also klar gegen das Gesetz. Einer der ihm (bewusst!) zudient, macht sich juristisch der Beihilfe schuldig.

      Es ist rechtlich ein ähnliches Verhältnis wie zwischen einem Dieb und einem Hehler, der Eine stiehlt, der Andere verkauft das Diebesgut.

      Wenn demnach ein Pseudoretter von einem kriminellen Schlepper/Abzocker avisiert wird, dass er irgendwo seine in Fahrt gesetzten Migranten (ohne Seenot, notabene!) abholen soll, macht er sich als Beihelfer strafbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 26.07.2018 10:48
    Highlight Highlight Willkommen in 2018, wo Menschen Helfen wollen, weil die Politik unfähig ist, eigene Lösungen zu bringen und sie dann dafür verhaftet werden.

    Die Anstalt bringt es mal wieder auf den Punkt:
    Play Icon
  • geissenpetrov 26.07.2018 10:40
    Highlight Highlight Aye aye Watson. Sehr gutes Interview!
    Gemessen am Ganzen sind die paar Migranten nun wirklich keine Gefahr.
    Was mir viel mehr Sorge bereitet, ist die Tendenz, dass viele Menschen in Europa wieder derart anfällig auf Angstmacherei und Propaganda geworden sind.
    Die neun Jahre Schulpflicht scheinen nicht zu genügen, um das Erbe der Aufklärung zu halten oder fortzuführen.
  • opwulf 26.07.2018 10:30
    Highlight Highlight Ganz egal wie man die Flüchtlingssituation sieht & auch wenn er nur Symptome bekämpf, dieser Mensch begab sich in seinem Alter (nicht abschätzig gemeint) aus seiner Komfortzone heraus & rettet leben, trotz den Umständen & Hindernisse die zT künstlich herbeigeführt wurden, um ihn daran zu hindern! Herr Kapitän sie haben meinen Respekt & ich ziehe meinen symbolischen Hut! Betreffend der europäischen Flüchtlingspolitik brauchen wir aber auf kurz oder lang, einen neuen Weg. Gerade im Bezug zur sich ausbreitenden Wasserknappheit in weiten Teilen Afrikas & Asiens, werden Völkerwanderungen zunehmen.
  • Borki 26.07.2018 10:22
    Highlight Highlight Als bürgerlicher Sack bin ich ganz klar für eine Einschränkung der Migration. Vor allem der offensichtlichen Armutsmigration. Besser vor Ort helfen. ABER: Die Migration einschränken, in dem man Menschen ersaufen lässt, was dann wieder andere Menschen abschrecken soll, ist doch einfach widerlich und Europa nicht würdig!!!
    Es gäbe andere Mittel und Wege, wenn der politische Wille nur da wäre!
    • Amboss 26.07.2018 11:08
      Highlight Highlight Nein, es gibt eben keine anderen Wege und Mittel. Wenn es sie gäbe, würde man es schon längst machen.
      An einer Landgrenze kann man eine Mauer machen, wer draussen ist, kann kein Gesuch stellen, ist somit nicht "Angelegenheit" Europas -> man hat die Kontrolle.
      Das ist aber im Mittelmeer schlichtweg nicht möglich.
      Sobald ein europäisches Schiff die Migranten aufnimmt, ist Europa zuständig - genau das, was man ja nicht will, weil man die Magration so nicht kontrollieren kann.
      Bleibt: Sie zurückschicken/nach Libyen fahren (geht vielleicht) oder ersaufen zu lassen (will man ja auch nicht)



    • Lord_Mort 26.07.2018 11:20
      Highlight Highlight Zum Glück gibts auf allen Seiten noch Menschen wie dich, die eine differenzierte Meinung haben. Bürgerlich sein ist nichts schlechtes. Genauso wenig wie es schlecht ist links zu sein. Wir sollten diesen Aspekt der Demokratie wieder stärker nutzen. Über Meinungsgrenzen hinweg miteinander Lösungen finden. Das wäre wahre Stärke unserer Gesellschaftsform.
    • no-Name 27.07.2018 08:59
      Highlight Highlight @amboss
      Ach was?! Du hast also die totalkomplette Übersicht um sagen zu können: „Anders gehts nicht“?!

      Ich bin froh gibt es Menschen die anders Denken. Sonst würden wir noch heute unsere Fäkalien aus dem Nachttopf auf die Strasse leeren.... Ideen entstehen aus dem Willen Bestehendes zu verändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natiih 26.07.2018 10:21
    Highlight Highlight Ich finde, er hat richtig entschieden. Es ist ein Unding, wie mit den Menschen umgegangen wird!
    Sehr gerne würde ich mithelfen, am liebsten natürlich Allen! Doch ich als einzelner Mensch kann nichts erreichen.
    Viele Menschen sterben, alle schauen zu, keiner will etwas tun, und die, die gerne würden, können nicht!
    Ungerechte Welt...

    Hut ab vor ihm!
    • domimi 26.07.2018 10:42
      Highlight Highlight Er ist das beispiel dafür, dass ein einzelner mensch auch etwas erreichen kann! Er hat leben gerettet!
    • ezclips 26.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Das kenianische Pilot-Programm von „GiveDirectly.org“ wo Dorfbewohner direkt per Handy pro Monat ungefähr CHF 22 Bargeld erhalten, wäre so ein Beispiel mit dem Sie helfen könnten. Man kann leicht selber ausrechnen wie viele Menschen man mit dem € 13 Millionen Jahresbudget der Mittelmeer NGOs unterstützen könnte.
    • SemperFi 26.07.2018 12:40
      Highlight Highlight @ezclips: Oder mit den 600 Milliarden des US-Rüstungsbudgets?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 26.07.2018 10:20
    Highlight Highlight So funktioniert nunmal die Welt.
    Töte Menschen in einem Krieg und du kehrst als gefeierten Helden zurück.
    Rette Menschen aus einer Not und du kehrst als geächteter Verbrecher zurück.

    Und die Leute fragen sich dann, warum Menschen im Alltag lieber wegschauen, statt zu helfen.
    • Madmessie 26.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Der Mensch ist bekannterweise grundsätzlich ein sehr hilfsbereites Wesen. Es ist sozusagen tief in seinen Genen verankert. Warum im Fall der Migration übers Mittelmeer die Hilfsbereitschaft bis zu dem Grad abgenommen hat, dass hunderte von Menschenleben in Kauf genommen werden, weiss ich nicht. Es würde mich aber interessieren. Kann man da ev. einen Experten fragen, Watson?
  • Groovy 26.07.2018 10:18
    Highlight Highlight Er kannte die Regeln. Nachher zu jammern ist erbärmlich.
    • Bits_and_More 26.07.2018 10:32
      Highlight Highlight Menschen ertrinken zu lassen ist erbärmlich.
    • tagomago 26.07.2018 10:39
      Highlight Highlight Nein. Er ist ein Held, gerade weil er sich nicht an die Regeln hält.
    • HabbyHab 26.07.2018 11:15
      Highlight Highlight Deshalb wurde er ja wegen seinem angeblich fehlerhaften Schiffsschein verhaftet..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 26.07.2018 10:06
    Highlight Highlight Verbrecher bleibt Verbrecher. Von einem Exempel kann bei einem Jahr keine Rede sein.
    • corsin.manser 26.07.2018 10:14
      Highlight Highlight Weshalb soll er ein Verbrecher sein?
    • Gähn 26.07.2018 10:20
      Highlight Highlight Welches ist das grössere Verbrechen?
      Dass er Leute vor dem ertrinken gerettet hat?
      Oder dass die Sache mit der Registrtration vorgeschoben wird, um ihn fertig zu machen?
      Wo bleibt deine Kritik an denen die eben den grösseren Teil der Flüchtlinge retten?
      Oder ist es etwas andere wenn grosse Unternehmen und der Staat etwas Aktionismus veranstalten um das Wahlvieh zu beruhigen?
      Bin gespannt.
    • Friction 26.07.2018 10:30
      Highlight Highlight Menschen vor dem Ertrinken zu retten ist neuerdings ein Verbrechen. Das geht über keine Kuhhaut!
      Es sollen sich schämen, die, die sowas portieren und in den Spiegel schauen, wenn ihnen so was über die Lippen flupst.
      Im Übrigen. Unterlassene Hilfestellung ist nicht zulässig. Die Schuldfrage ob der zu unterstützenden Person steht nicht zur Debatte. Zum Glück nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_Mort 26.07.2018 10:03
    Highlight Highlight 2018. Menschen, die Menschen retten sollen ins Gefängnis. Während Menschen in Syrien, Afghanistan, Lybien usw. sterben. Menschen werden vertrieben, um an Rohstoffe zu gelangen. Ganze Wälder werden abgeholzt. Dabei ist es hingegen einfach in Ordnung zuzuschauen.
    Schöne neue Welt.
    • Ludovigo 27.07.2018 02:52
      Highlight Highlight Es sind ja nicht Syrier, Afghanen und Lybier welche über das Mittelmeer kommen.
    • Lord_Mort 27.07.2018 09:57
      Highlight Highlight @Ludovigo. Es spielt keine Rolle auf welcher Fluchtroute die Menschen wegen der Untätigkeit unserer Politiker sterben. Schauen Sie sich mal die Zahlen an über die wir hier diskutieren. Dann schauen Sie sich mal an wie viele Flüchtlinge Libanon (ca. 6.2Mio Einwohner), Jordanien (ca. 9.5 Mio Einwohner, dazu mind 1 Mio syrische Flüchtlinge) aufgenommen haben. Was hier in Europa abläuft ist himmeltraurig für einen Kontinent, der sich gerne als Wiege der Demokratie und Aufklärung sieht. Europa war schon immer ein Kontinent, der sich gerne vor den Konsequenzen seines eigenen Handelns drückte.

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