Justiz
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Patrick Freudiger, Grossrat/BE, Erich Hess, Nationalrat/BE, Adrian Spahr, Nils Fiechter, Junge SVP Kanton Bern, von links nach rechts, vor der Uebergebe der 17'511 Unterschriften, fuer die Volksinitiative

Verurteilt: Nils Fiechter (r.) und Adrian Spahr (2.v.r.) Bild: KEYSTONE

Chefs der Berner Jung-SVP erneut wegen Rassendiskriminierung verurteilt



Nach dem Regionalgericht Bern-Mittelland hat auch das bernische Obergericht die Co-Präsidenten der Jungen SVP Kanton Bern wegen Rassendiskriminierung verurteilt. Die zweite Instanz sprach am Freitag - wie die erste Instanz - bedingte Geldstrafen aus.

Die beiden Co-Präsidenten Nils Fiechter und Adrian Spahr wurden zu Geldstrafen von je 30 Tagessätzen zu 160 respektive 120 Franken verurteilt, was 4800 respektive 3600 Franken ausmacht. Die zwei Jungpolitiker kündigten unmittelbar nach der Urteilseröffnung an, den Entscheid ans Bundesgericht weiterzuziehen.

Der vorsitzende Richter des Dreiergerichts sagte bei der Urteilseröffnung, Fiechter und Spahr seien mit einem im Februar 2018 auf der Facebookseite der JSVP publizierten Wahlplakat zu weit gegangen. Das gelte vor allem für eine Zeichnung auf dem Plakat. Sie sprenge «klar das zulässige Mass» der Meinungsäusserungsfreiheit.

Die Zeichnung zeigt einen Schweizer in Sennentracht, der sich vor einem Abfallhaufen einer Wohnwagensiedlung die Nase zuhält. Im Hintergrund verrichtet ein Wohnwagenbewohner gerade seine Notdurft.

«Wir sagen Nein zu Transitplätzen für ausländische Zigeuner!», steht weiter auf dem Plakat. Solche Plätze sorgten beim Bau und Unterhalt für Millionenkosten. Und sie würden gegen den Willen der Gemeindebevölkerung gebaut.

Diese Kritik hätte auch anders geäussert werden können, sagte der Berner Oberrichter. So aber müsse ein unbefangener Durchschnittsleser das Plakat als pauschale Abqualifizierung einer Ethnie verstehen, und das seien Fahrende respektive «Zigeuner» gemäss neuster Rechtsprechung.

Der Straftatbestand der Rassendiskriminierung gemäss Strafgesetzbuch sei in objektiver und subjektiver Hinsicht erfüllt.

Co-Präsident Adrian Spahr ist im Privatleben Kantonspolizist in Basel-Stadt. Auf Anfrage von watson erklärt ein Sprecher, die Kantonspolizei Basel-Stadt nehme das jüngste Urteil aus Bern zur Kenntnis. Unabhängig von laufenden Verfahren spreche die Kantonspolizei Mitarbeitende an, wenn sie Kenntnis hat von ausserdienstlichen Tätigkeiten, die in Zusammenhang mit der Tätigkeit als Polizeiangestellte ein Problem darstellen könnten: «Das hat sie auch im vorliegenden Fall getan».

Spahr, der bereits zuvor auf die Thematik Rassismus angesprochen worden sei, wurde im Januar nach dem erstinstanzlichen Urteil vom Frontdienst auf der Strasse abgezogen. Diese Entscheidung sei getroffen worden, um das Wohl des Mitarbeitenden wie auch die Interessen der Kantonspolizei angemessen zu schützen. «Sollte das Urteil rechtskräftig werden, würde die Polizeileitung personalrechtliche Massnahmen prüfen», so der Sprecher.

500 Fahrende in Wileroltigen

Hintergrund für das Plakat war ein Ereignis von Sommer 2017. Damals liessen sich bis zu 500 ausländische Fahrende am Rand der Autobahn A1 in Wilteroltigen BE nieder, was für Spannungen in der lokalen Bevölkerung sorgte.

Dorfbewohner beobachteten, wie die Fahrenden die Umgebung verunreinigten und unter freiem Himmel Waschmaschinen in Gang setzten. Just in dieser Zeit gab der Kanton Bern bekannt, dass er in Wileroltigen einen Transitplatz für ausländische Fahrende einrichten will. Das Stimmvolk des Kantons Bern äussert sich am 9. Februar des kommenden Jahres zum entsprechenden Kredit.

Der 23-jährige Fiechter und der 25-jährige Spahr publizierten das Plakat und einen Begleittext dazu kurz vor den kantonalen Wahlen von März 2018, zu denen auch JSVP-Kandidaten antraten. Auf dem Plakat prangte denn auch ein Wahlaufruf.

Sie hätten selber einen Migrationshintergrund, sagten der Schweiz-Kanadier Fiechter und der dunkelhäutige Adrian Spahr vor dem Obergericht. Sie hätten nichts gegen ausländische Fahrende, aber etwas gegen Transitplätze, welche über den Kopf der direkt betroffenen Bevölkerung hinweg geplant würden.

Fiechter und Spahr sind nun schon zum dritten Mal wegen Rassendiskriminierung verurteilt worden. Vor dem Obergericht und dem Regionalgericht Bern-Mittelland hatte sie bereits ein Staatsanwalt dieses Straftatbestands schuldig gesprochen. Da die beiden Einsprache gegen den Strafbefehl erhoben, landete der Fall vor Gericht.

Sinti und Roma zufrieden

Nach dem Urteil sprachen Fiechter und Spahr vor den Medien von einem «schwarzen Tag für die Meinungsfreiheit». Der Verband Sinti und Roma Schweiz (VSRS) und die Gesellschaft für bedrohte Völker hingegen reagierten befriedigt.

Das Urteil zeige, dass die Berner Justiz Antiziganismus ernst nehme und entsprechend sanktioniere, schreiben sie in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Ein VSRS-Vertreter hatte im vergangenen Jahr Strafanzeige gegen die Jungpolitiker eingereicht und damit das Verfahren in Gang gesetzt. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 08.12.2019 16:21
    Highlight Highlight Schon wieder ein Rassist im Staatsdienst aus der "Law&Order Partei" der meint, er stehe über dem Gesetz.
    Seine Aussage "ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit" zeigt ja, dass er aus dem ersten Urteil nichts gelernt haben.
    Noch einmal für alle Faschos zum mitschreiben:
    RASSISMUS IST KEINE MEINUNG SONDERN EIN VERBRECHEN. (Art. 261bis StGB)

    P.S.: Hier zeigt sich auch das Versagen des amtierenden Basler Justizdirektors Baschi Dürr, dass er diesen Typen nicht schon lange in die Wüste geschickt hat.

    http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a261bis
  • FITO 08.12.2019 10:56
    Highlight Highlight Schon wieder ein Rassist im Staatsdienst aus der "Law&Order Partei" der meint, er stehe über dem Gesetz.
    Seine Aussage "ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit" zeigt ja, dass er aus dem ersten Urteil nichts gelernt haben.
    Noch einmal für alle Faschos zum mitschreiben:
    RASSISMUS IST KEINE MEINUNG SONDERN EIN VERBRECHEN. (Art. 261bis StGB)

    P.S.: Hier zeigt sich auch das Versagen des amtierenden Basler Justizdirektors Baschi Dürr, dass er den Typen nicht schon lange in die Wüste geschickt hat.

    http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a261bis
  • Siru 07.12.2019 12:25
    Highlight Highlight Erschreckend. Viele Kommentare zielen auf die Hautfarbe und somit auf den Migrationshintergrund von Adrian Spahr.
    Das ist nicht viel besser als das, was die SVP propagiert.
    Adrian Spahr ist jeunes Wissens in der Schweiz geboren und hat den schweizer Pass. Ergo ist er Schweizer.
    Was seine politische Einstellung angeht, so ist das alleine auf seine menschlichen Eigenschaften zurückzuführen.

    Das Gericht hat wieder bestätigt, dass er ein Rassist ist. Das hat nur mit seinem Charakter zu tun, nicht mit der Herkunft seiner Vorfahren. Alleine das spielt eine Rolle.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.12.2019 13:17
      Highlight Highlight Siru

      Gute Beobachtung die ich teile.
      Nach meiner Erfahrung, sind es diejenigen, welche am schnellsten mit dem Finger auf andere zeigen um ihnen Rassismus vorzuwerfen, leider oft Leute die selbst ein (oft unterbewusstes) Problem damit haben. Deshalb die Hysterie.

      Ähnlich wie Männer die ein Problem mit Homosexualität haben, weil sie selbst solche Neigung in sich spüren.

      Es ist derselbe Mechanismus der in diesen Leuten arbeitet.
    • Siru 07.12.2019 15:58
      Highlight Highlight @Guten Tag
      Da bin ich nicht mit dir einverstanden. Das ist zu einfach. Diejenigen, die anderen Rassismus vorwerfen sind Leute, denen die Herkunft eines Menschen egal ist.
      In diesem Fall mit Spahr ist der latente Rassismus wohl in der Häme darüber zu suchen, dass alsgerechnet er als Mensch offensichtlich ausländischer Abstammung bei einer Partei mitmacht, die ein klar fremdenfeindliches Profil hat. Diese Häme ist an sich schon eine Art Rassismus. Das wollte ich ausdrücken.
      Homophobie ist m.M.n. Ablehnung einer Lebensweise, die nicht der "Norm" entspricht, was immer das für Einzelne bedeutet.
    • Ueli der Knecht 07.12.2019 18:30
      Highlight Highlight "Ähnlich wie Männer die ein Problem mit Homosexualität haben, weil sie selbst solche Neigung in sich spüren."

      Du verwechselst was, Guten Tag.

      Homophobe fürchten ihre eigenen Neigungen. Aber wer Homophobe kritisiert, fürchtet sich nicht.

      Rassisten sind oft auch homophob, gerade weil sie Angst haben, als minderwertig wahrgenommen zu werden. Rassisten und Homophobe sind feige Angsthasen. Nicht diejenigen, welche Rassisten oder Homophobe für ihren Hass und ihre menschenverachtende Hetze verurteilen.

      Insofern solltest du nochmals über deinen hinkenden Vergleich nachdenken. Er passt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Apollo 99 07.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Unglaublich, dass Herr Spahr noch immer im Dienst der Basler Polizei arbeiten kann. Wegen Rassendiskriminierung in 2 Instanzen verurteilt, gehört er sofort beurlaubt. Falls er rechtskräftig verurteilt werden sollte, gehört er entlassen. Eine Person mit einer solchen Vorstrafe ist auch im Innendienst bei der Polizei nicht tragbar. Hier muss die Politik handeln, allen voran der Regierungsrat in Form von Baschi Dürr.
    Benutzer Bild
  • 044 508 39 39 het sie gseit 07.12.2019 10:26
    Highlight Highlight Ich versteh den Wiederstand gegen einen Transitplatz für Fahrende völlig. Wer möcht schon so einen in seiner Gemeinde. Und dies kommt ja auch nicht von nicht,s.
    • Francis Begbie 07.12.2019 10:47
      Highlight Highlight Ich möchte so einen und ja, kommt davon wenn man Rassist ist.
    • Na_Ja 07.12.2019 11:08
      Highlight Highlight Die beiden Herren wurden nicht dafür verurteilt, dass sie gegen den Platz sind. Solange man es anständig sagt, ohne jemanden zu diskriminieren, darf man das auch. Sie wurden verurteilt, weil sie dies auf rassistische Weise inszenierten!
    • Daniel Caduff 07.12.2019 11:28
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      Zitat:

      "Diese Kritik hätte auch anders geäussert werden können, sagte der Berner Oberrichter. So aber müsse ein unbefangener Durchschnittsleser das Plakat als pauschale Abqualifizierung einer Ethnie verstehen"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shelley 07.12.2019 10:09
    Highlight Highlight Denen fehlen jeglicher Anstand, Moral und bürgerliche Werte. Sie zeigen mit dem Finger auf Andere, schwafeln von Unterdrückung, Recht und Ordnung und sind selbst schlimme Delinquente. Die sollen erst mal lernen das Gesetz zu respektieren. Schande über diese Partei, wo Gesetzesbrecher bejubelt werden.
  • RatioRegat 07.12.2019 09:56
    Highlight Highlight Hat nicht gerade die SVP seit der Inkraftsetzung des neuen Sanktionenrechts im StGB jahrelang kritisiert, dass bedingte Geldstrafen nicht hinreichend wirksam seien?😂
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Nur wenn es nicht gegen die eigenen Leute geht. 😂
  • giguu 07.12.2019 09:26
    Highlight Highlight Just a bunch of Kevins....
  • philosophund 07.12.2019 07:36
    Highlight Highlight sancho und pancho..
    Benutzer Bild
    • Heinzbond 07.12.2019 08:55
      Highlight Highlight Bitte, ich glaub die sind grün? Soweit meine farbenschwäche mich das beurteilen lässt...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.12.2019 07:33
    Highlight Highlight In den Kommentaren steht viel über Rechtsextremismus. Wenn ich mir die beiden Rassisten anschaue (darf man das so nach dem Urteil sagen?), dann sehe ich da nicht etwas Extremes, ganz im Gegenteil, beide sind nicht in der Gesellschaft bestens integriert, einer arbeitet als Polizist.

    Teile der Gesellschaft fühlen sich in autoritären Strukturen wohl, wünschen sich einen starken Mann an der Spitze, wollen nach unten treten. Das ganz unabhängig von Bildung, Einkommen, Alter, usw.

    Bei 5 Prozent kann man nichts mehr machen, die ändern ihre Einstellung nie. Bei den anderen kann man noch was tun.
    • ChlyklassSFI 07.12.2019 09:06
      Highlight Highlight Was? Sie sieht sind extrem, Job und Kleidung sind Denkmäntelchen.
    • Gar Ma Nar Nar 07.12.2019 10:44
      Highlight Highlight Du glaubst also, nur die volltätowierten Glatzen mit Springerstiefeln können rechtsextrem sein. Sehr realitätsfremd.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.12.2019 13:31
      Highlight Highlight Das ist eben der Fehler, dass man meint, dass dies irgendwie Aussenseiter in der Gesellschaft sind. Einige Studien gehen von 30 Prozent aus, wobei das nicht bedeutet, dass jeder von denen ein Flüchtlingsheim anzündet, aber zumindest eine stillschweigend nichts dagegen hat.

      Anifaschismus ist eben nicht nur etwas Linkes, sondern ist für alle eine Selbstverständlichkeit, die sich für eine demokratische Gesellschaft stark machen.




    Weitere Antworten anzeigen
  • Ebony 07.12.2019 06:55
    Highlight Highlight Adrian Spahr ist zudem so naiv, dass er nicht bemerkt, dass die Jung-SVP ihn nur als "dunkelhäutiges Alibi' missbraucht. Ich habe das schon oft gesehen, dass die eigentlichen Opfer über rassistische Aussagen und Witze mitlachen, nur um zu gefallen, von wem sie sich eigentlich fürchten.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gar Ma Nar Nar 07.12.2019 10:46
      Highlight Highlight Er erfüllt die Quote, damit die anderen JSVPler das "I have a coloured friend" Argument bringen können.
  • Bartmensch 07.12.2019 01:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Basti Spiesser 07.12.2019 08:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.12.2019 10:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • slick 07.12.2019 00:56
    Highlight Highlight Die Watson Community ist echt super. Ein Kommentar besser als der andere. 😅😅 Und oben im Bild: die vier Oberloser der Nation.
  • L.G. 07.12.2019 00:27
    Highlight Highlight Die komplexe von Herr Spahr möchte ich auch nicht haben!🤔
  • Texup 06.12.2019 22:13
    Highlight Highlight Wenn doch nur jeder Schugger mit derselben Gesinnung, Verfehlungen gleicher Art begehen würde.
    Ah nein, dann müsste das restliche Drittel ja massiv Überstunden leisten.
  • Lowend 06.12.2019 21:15
    Highlight Highlight Das sind immer nur Einzelfälle! Das hat nichts mit der SVP als Partei zu tun! Das sind immer nur Einzelfälle!...
    Benutzer Bild
  • _Lucky Luke_ 06.12.2019 21:11
    Highlight Highlight Würden die beiden das Urteil auch an den EGMR weiterziehen, wenn sie vor dem Bundesgericht kein Erfolg haben?🤔

    Wäre noch lustig, wenn die „fremden Richter“ das Urteil aufheben würden.
  • Walterf 06.12.2019 21:05
    Highlight Highlight Spruch „dumm und dümmer „ in spahr und füechter“ ändern.
  • Glücksbringer 06.12.2019 20:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • P. Silie 06.12.2019 22:45
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • derbus 07.12.2019 07:48
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    • Heinzbond 07.12.2019 08:58
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  • Lowend 06.12.2019 20:16
    Highlight Highlight Das sind natürlich beides Einzelfälle von Rassisten in der SVP, weil es bei der SVP einfach immer Einzelfälle sind, wenn es sich um Nazifreunde, Rechtsextremisten, Rassisten, KKK-Freunde, usw. handelt.

    Das Pech der SVP ist wirklich nur, dass sie extrem viele solche Einzelfälle in ihren Reihen hat.
    • Samurai Gra 07.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Eine Partei lauter Einzelfälle halt
  • Raembe 06.12.2019 18:43
    Highlight Highlight „Ich habe selbst Migrationshintergrund, darum kann ich nichts gegen Ausländer haben.”

    Dümmstes Argument ever....
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Verstehst du, wieso ich gelegentlich das Bedürfnis habe, mit meinem Schädel die Tischplatte zu besuchen?
      Genau weil SVP und ihre Spießgesellen ständig mit solch unvorstellbar intelligenten Sprüchen aufwarten.
    • Pümpernüssler 06.12.2019 19:44
      Highlight Highlight Ist oftmals genau umgekehrt.
    • walsi 07.12.2019 05:40
      Highlight Highlight Ist doch das gleiche wie, weiss können nicht diskriminiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SirStonealot 06.12.2019 18:40
    Highlight Highlight Die altbewährte SVP-Taktik. Erst mal schön alles und jeden in den Dreck ziehen und dann rumheulen, man wäre in der freien Meinungsäusserung ganz doll beschnitten worden 🤯 . Wie würde es dem feinen Herrn Spahr denn gefallen, wenn Mitbürger ihm ungefiltert ihre Meinung zu seiner Person vor den Latz knallen würden?? Wahrscheinlich würde er den Nuggi aus dem Holster ziehen und sich anschliessend hinter dem Begriff "Beamtenbeleidigung" verkriechen 🤭
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.12.2019 20:17
      Highlight Highlight Die rechten Schreihälse sind riesen Schneeflocken. Im austeilen sind sie großartig.
      Müssen sie jedoch auch nur im geringsten einstecken, schreien sie als ob sie von einer Flakgranate getroffen wurden.
      Wieso wählt man solche Mimosen mit sinnlos grosser Klappe?
      Solche Kerle können genau zwei Dinge:
      Herumfluchen und herumopfern.
    • Selbstverantwortin 06.12.2019 20:31
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn du wegen Rassismus verurteilt würdest, weil du eben alle SVP-Mitglieder pauschal kritisiert hast?
      Würdest du dich eingeschränkt finden?
    • Grabeskaelte 06.12.2019 22:51
      Highlight Highlight @Selbst: Kritisieren und Hetzen sind 2 verschiedene Dinge aber solche Differenzierungen lassen die Echsenmenschen wohl nicht zu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 06.12.2019 18:35
    Highlight Highlight Na sieh mal einer an. Sind die Exponenten dieser Politsekte nicht durch eine parlamentarische Immunität geschützt, wird einer nach dem anderen bei mutmasslichem Vergehen gegen die Antirassismusstrafnorm schuldig gesprochen. Offensichtlich hat man in dieser Blocher-Bubble wirklich jedweden Bezug zur Realität verloren.
  • Daniel Caduff 06.12.2019 18:24
    Highlight Highlight Sollte der Schuldspruch vor Bundesgericht bestätigt werden, war es das dann auch mit der Polizeikarriere von Adrian Spahr.

    Aber sie sind ja in guter Gesellschaft. Jean-Luc Ador sitzt trotz Verurteilung wegen Rassendiskriminierung im Nationalrat. Oder auch die ehemaligen SVP-Generalsekretäre Baltisser/Bär, ebenfalls wegen Rassendiskriminierung verurteilt...
    Aktuell läuft schon das nächste Verfahren, gegen Roland Schöni, der seinen Schuldspruch vor Obergericht auch nicht akzeptiert. Immerhin, den "Kristallnacht-Twitterer" Alexander Müller haben sie rausgeworfen. Ein Bauernopfer ohne Mandat...
    • Selbstverantwortin 06.12.2019 20:42
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn du wegen Rassismus verurteilt würdest, weil du eben ganze viele Polizisten pauschal kritisiert hast?
      Würdest du dich eingeschränkt finden?
    • Walterf 06.12.2019 21:07
      Highlight Highlight Der Kerl findet doch nirgendwo einen Job. Die Polizei muss anscheinend alles nehmen.
    • Ueli der Knecht 06.12.2019 22:56
      Highlight Highlight Selbst-Verantwortin:

      "Wie wäre es, wenn du wegen Rassismus verurteilt würdest, weil du eben ganze viele Polizisten pauschal kritisiert hast?"

      Seit wann ist es verboten, Polizisten pauschal zu kritisieren? Eingeschränkt ist höchstens deine politische Bildung, Selbst-Verantwortin.

      Polizisten haben in ihrer FUnktion als Polizisten nicht einmal eine Ehre, die man verletzen könnte. Ein Staat ist totalitär, wenn man ihn und seine Repräsentanten nicht kritisieren darf. Aber logisch, dass du wie deine SVP-Kumpels von einem totalitären Staat träumen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheeky Badger 06.12.2019 18:19
    Highlight Highlight Ich tippe darauf, dass die junge svp den Eklat mit Absicht provoziert hat. Die Medien verbreiten so die Ansicht der Partei fast Kostenlos oder zumindest günstiger und wirkungsvoller als eine normale Plakatkampagne.
    • Magnum 06.12.2019 18:32
      Highlight Highlight Eher unwahrscheinlich. Das Plakat wurde im Februar 2018 wegen einer bevorstehenden Sachabstimmung im Kanton Bern "gestaltet". Die erstinstanzliche Verurteilung von Fiechter und Spahr erfolgte im Januar 2019. Die Bestätigung dieses Urteils in nächst höherer Instanz nun im Dezember 2019. Das passt zu keinen kantonalen oder nationalen Wahlen. Dass die Junge SVP auch Leuten eine politische Heimat bietet, die offen rassistisches Gedankengut vertreten, ist zudem sattsam bekannt und braucht nicht via *Eklats* (aka funktionierender Rechtsstaat) verbreitet zu werden.
    • ands 06.12.2019 21:52
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass Spahr seine berufliche Zukunft absichtlich gefährdet...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 06.12.2019 23:18
      Highlight Highlight Würde mich ehrlich gesagt nicht wundern.
      Daneben dass sie so faschistisches Geschwafel wieder salonfähig machen.
  • Theophilus Carter 06.12.2019 18:16
    Highlight Highlight Spa(h)rt nicht mit Sitzen in Glashäusern.
  • Pachyderm 06.12.2019 18:04
    Highlight Highlight Verpasste Bildunterschrift: “Adrian Spahr (rechts), Nils Fiechter (noch rechter)“
    • ChlyklassSFI 06.12.2019 18:19
      Highlight Highlight Zudem steht noch eine Person mit Pnos-Vergangenheit hinter Hess...
    • Pümpernüssler 06.12.2019 19:43
      Highlight Highlight 🤣👍
    • Pitefli 06.12.2019 20:32
      Highlight Highlight Made my day
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 06.12.2019 17:54
    Highlight Highlight Regionalgericht - Obergericht - Bundesgericht: Das darf schon fast als Dreisprung von uneinsichtigen Rechtsaussen-Maulhelden gelten. Der Fall ist in der Materie überaus klar: Das Plakatsujet war nun einmal so niveaulos wie für Fahrende herabsetzend und beleidigend. Ob Adrian Spahr weiter im Innendienst der Kantonspolizei Basel tragbar ist? Noch ist das Urteil ja nicht rechtskräftig, weil die wackeren Jungpatrioten ans Bundesgericht gelangen.
    • Yamamoto /// FCK NZS 06.12.2019 22:32
      Highlight Highlight Den EGMR hast Du noch vergessen. ;) Der Schritt vor die "fremden Richter" würde der Lächerlichkeit und Inkonsequenz dieser beiden Herren noch die Krone aufsetzen.
    • Ueli der Knecht 06.12.2019 23:00
      Highlight Highlight Man muss sich ja auch fragen, wie's geschehen kann, dass Personen mit einer derartig menschenverachtenden Gesinnung in den Polizeidienst der Kantonspolizei Basel aufgenommen werden. Charakterlose Polizisten sind definitiv Fehlbesetzungen. Da müsste man nicht nur Herrn Spahr rauswerfen, sondern alle diejenigen, die für dessen Einstellung und Ausbildung verantwortlich zeichnen.

      (A)ll (C)olors (A)re (B)eautyful.
      Blau ist das neue Braun.
    • Walterf 06.12.2019 23:05
      Highlight Highlight Yamamoto, 👍👌

Anni Lanz wollte suizidgefährdetem Flüchtling helfen – Bundesgericht bestätigt Strafe

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