Tennis
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05370132 Roger Federer of Switzerland (L) returns a ball to Malek Jaziri of Tunisia (back R) during the ATP tennis tournament in Halle, Germany, 16 June 2016.  EPA/FRISO GENTSCH

Nirgends hat Federer öfter gewönnen als in Halle – wie in Basel hat er neun Titel auf seinem Konto. Bild: EPA/DPA

Nach Paris-Halbfinal: Federer macht Jagd auf Nadal

Beim Rasenturnier in Halle strebt Roger Federer seinen zehnten Titel an. Er liefert sich damit auch ein Fernduell mit Rafael Nadal um eine bessere Setzung in Wimbledon. Der French-Open-Sieger trainiert derzeit in seiner Heimat Mallorca und verzichtet auf ein Vorbereitungsturnier auf Rasen.

simon häring / ch media



Anfang Jahr rutschte Roger Federer in der Weltrangliste bis auf Rang 7 ab, nach seiner starken Sandsaison, die mit mit dem Roland-Garros-Halbfinal endete, belegt der 37-Jährige inzwischen bereits wieder den dritten Platz. Dabei wird es auch nach dem Rasenturnier in Halle bleiben, wo Federer seinen zehnten Titel anstrebt. Doch dem Baselbieter winkt dort die Möglichkeit, mit dem dritten Turniersieg in diesem Jahr seine Karten für Wimbledon zu verbessern.

Grund dafür ist die seit 2002 gültige Setzung, die zwar auf der Weltrangliste basiert, dazu aber die in den letzten beiden Jahren auf Rasen erzielten Resultate stärker gewichtet.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

🤳🌱😃

Ein Beitrag geteilt von Roger Federer (@rogerfederer) am

Setzliste in Wimbledon

Zwar liegt Federer in der aktuellen Weltrangliste 1525 Punkte hinter Nadal, weist aber in den vergangenen zwei Jahren die deutlich besseren Resultate auf Rasen vor. So gewann er 2018 in Stuttgart, erreichte in Halle den Final, gewann 2017 in Wimbledon und stand im Vorjahr in den Viertelfinals. Nadal hingegen spielte in der gleichen Zeitspanne nur in Wimbledon. Vor zwei Jahren erreichte er die Achtelfinals, im letzten Jahr bedeutete der Halbfinal Endstation.

Wimbledon putzt sich raus:

Dies hat zur Folge, dass Roger Federer mit einem Turniersieg in Halle Rafael Nadal (33) in der Setzliste überholen kann. Das hätte zur Folge, dass Federer erst im Final auf den Topgesetzten Novak Djokovic (32) treffen kann, und sich in den Halbfinals nicht zwingend mit Nadal messen muss. Federer ist es bei einem Grand-Slam-Turnier noch nie gelungen, beide Erzrivalen zu besiegen. Die offizielle Setzliste wird am Mittwoch, 26. Juni, kommuniziert.

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Hier will sich Federer niederlassen

Play Icon

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mehr Wut als Enttäuschung bei Federer: «Habe eine unglaubliche Chance verpasst»

Nach der Fünfsatzniederlage gegen Novak Djokovic im Wimbledon-Final zeigte sich Federer enttäuschter, als es dies auf dem Platz an der Siegerehrung den Anschein gemacht hatte. Der 37-jährige Baselbieter sprach von einer gewissen Wut und einer verpassten Chance.

Roger Federer, was hat heute zum Sieg gefehlt?Wohl einfach ein einziger Schlag.

Was ging Ihnen nach den beiden vergebenen Matchbällen durch den Kopf? Dachten Sie danach, die Partie sei verloren?Nein, ich versuchte das Positive zu sehen. Wenn mir vor der Partie jemand gesagt hätte, dass es 9:9 im fünften Satz stehen würde, hätte ich das nicht als schrecklich empfunden. Aber klar war es hart, diese Chancen vergeben zu haben.

Ist es schwieriger, wenn man so knapp verliert als klar in drei …

Artikel lesen
Link zum Artikel