WM 2014
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: AP/AP

Spieler fordern Bargeld

Der verrückteste Geldtransport der WM-Geschichte: Ghana muss ein Flugzeug mit 3 Millionen Dollar nach Brasilien schicken

Die «Black Stars» sorgen sich um ihre WM-Prämien und setzen den Verband unter Druck. Das Geld soll noch vor dem Spiel gegen Portugal in bar in Brasilien ankommen – sonst droht ein Streik.



Vor dem Spiel der letzten Chance gegen Portugal hängt bei der Nationalmannschaft von Ghana der Haussegen mächtig schief. Das Team um Kevin-Prince Boateng befürchtet offenbar, dass es um seine WM-Prämien geprellt wird und hat dem Verband ein Ultimatum gestellt.

«Die Spieler bestehen darauf, dass das Geld in bar nach Brasilien gebracht wird», berichtet Ghanas Vizesportminister Joseph Yammin im Interview mit einer ghanaischen Radiostation. «Die Regierung musste das Geld auftreiben und ein Flugzeug nach Brasilien chartern.» 

Ghana's forward Asamoah Gyan (L) talks to Ghana's forward Kevin-Prince Boateng during a training session in the Castelao Stadium in Fortaleza on June 20, 2014, on the eve of the Group G football match between Germany and Ghana in the 2014 FIFA World Cup. AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ

Ghanas Kicker wollen Bargeld sehen. Bild: AFP

Mit 3 Millionen im Frachtraum nach Brasilien

Insgesamt soll es sich beim verrücktesten Geldtransport der WM-Geschichte um eine Summe von 3 Millionen Dollar (2,65 Millionen Franken) handeln. Unklar bleibt bisher, welche Massnahmen die ghanaische Mannschaft angedroht hat, wenn die Prämien nicht rechtzeitig vor dem Spiel gegen Portugal in Brasilien ankommen sollte. Ein Streik scheint nicht ausgeschlossen.

So weit soll es laut dem ghanaischen Fussballverband aber ohnehin nicht kommen. In seinem Statement heisst es: «Präsident Mahama hat sich der Sache angenommen und persönlich mit den Spielern gesprochen. Er hat ihnen versichert, dass das Geld noch am Mittwoch ausgezahlt wird.»

Ghana's President John Dramani Mahama lights the Perpetual Flame in the Independence Square in central Accra, March 6, 2014. The ceremony is part of the celebrations marking the 57th anniversary of Ghana's independence. REUTERS/Tudor Vintiloiu /Posada Global /Handout via Reuters  (GHANA - Tags: POLITICS ANNIVERSARY) ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Ghanas Präsident John Dramani Mahama regelt die Dinge gerne persönlich. Bild: HANDOUT/REUTERS

«Es besteht ein grosses Entführungsrisiko»

Trotzdem könnte sich der Geldtransport noch problematisch gestalten. Ion De Vleeschauwer der Bidvest Bank in Johannesburg äussert gegenüber Bloomberg seine Bedenken: «Ohne die nötigen Zollbewilligungen könnte der Verband Probleme bekommen, wenn er eine solch enorme Summe in Bargeld nach Brasilien transportieren will. Ausserdem besteht bei einem solchen Transport auch ein grosses Entführungsrisiko.»

Zuhause in Ghana haben die Leute derweil ganz andere Sorgen. Während den Spielen der «Black Stars» wird regelmässig die Stromversorgung und somit auch die Live-Übertragung aus Brasilien unterbrochen. Auch um dieses Problem hat sich Präsident John Dramani Mahama, der offenbar ein grosser Fussballfan ist, im Hinblick auf den vielleicht letzten Auftritt von Ghana bei der WM gekümmert. Die Regierung hat die stromfressende Aluminium-Industrie angewiesen, ihre Arbeit während des Spiels vom Donnerstag einzustellen.

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

19
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

56
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

12
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

19
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

56
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

12
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ein Drei- oder gar Vierkampf um den Titel? Endlich ist die Super League wieder spannend

Dank dem 3:0-Sieg des FC Basel gegen Meister YB und dem nächsten Erfolg des FC St.Gallen (4:1 in Luzern) ist die Spitze der Super League zusammengerückt. Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Diese Konstellation gab es schon lange nicht mehr.

Die erste Kerze am Adventskranz brennt – und die Super League ist an der Spitze so spannend wie seit Jahren nicht mehr:

Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt, weil Basel den Young Boys im Spitzkampf keine Chance liess und weil Peter Zeidlers junger FC St.Gallen nach wie vor die positive Überraschung der Saison ist. Hinzu kommt als vierte Kraft der formstarke und ambitionierte FC Zürich, der Sieg an Sieg reiht und sich nach vorne orientieren kann.

So spannend sei der Titelkampf zuletzt …

Artikel lesen
Link zum Artikel