Donald Trump
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epa07719201 US President Donald J. Trump prepares to sign an Executive Order on Maximizing Use of American-Made Goods, Products, and Materials during the third annual 'Made in America' product showcase, on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 15 July 2019. President Trump has declared 15 July, 'Made in America Day'.  EPA/Chris Kleponis / POOL

Hat Trump mit seinen jüngsten Tweets eine Grenze überschritten? Bild: EPA

«Unwürdig für den Anführer der freien Welt» – nun kritisieren auch Republikaner Trump



Trumps rassistisch anmutende Tweets vom Sonntag machen noch immer die Runde. Auf dem Nachrichtendienst forderte der US-Präsident mehrere Demokratinnen dazu auf, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzugehen und die Probleme dort zu lösen, statt den USA gute Ratschläge zu geben.

Trump nannte in der Nachricht zwar keine Namen, spielte aber unmissverständlich auf die Gruppe der vier aufstrebenden demokratischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus an. Alle vier sind US-Bürgerinnen. Ocasio-Cortez ist puerto-ricanischer Abstammung, geboren in New York; Tlaib ist Tochter palästinensischer Einwanderer, geboren in Detroit; Pressley ist Afroamerikanerin, geboren in Chicago. Omar kam zwar in Somalia auf die Welt, wurde aber schon als Teenager in den USA eingebürgert.

epa07719417 Democratic Representatives Ayanna Pressley  (L), Ilhan Omar (C-L), Alexandria Ocasio-Cortez (C-R), and Rashida Tlaib (R), speak about President Trump's Twitter attacks against them in the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 July 2019. Without identifying them by name, President Trump tweeted that the minority lawmakers should 'go back' to their countries. Three of the four freshman congresswomen are natural-born US citizens.  EPA/JIM LO SCALZO

Liessen Trumps Kritik nicht auf sich sitzen: Die Demokratinnen Ayanna Pressley (links), Ilhan Omar (Mitte links), Alexandria Ocasio-Cortez (Mitte rechts), and Rashida Tlaib (rechts). Bild: EPA

Nebst den Demokraten, die sich lautstark gegen die Tweets wehrten, kritisieren nun auch Republikaner die Aussagen Trumps. Tim Scott, der einzige schwarze Senator der Republikanischen Partei warf Trump Rassismus vor. Anstatt den Demokraten mit Argumenten zu begegnen, hätte Trump «mit inakzeptablen persönlichen Angriffen und rassistisch beleidigender Sprache reagiert», so Scott.

Auch Will Hurd, Republikaner im Repräsentantenhaus, sagte gegenüber dem Sender CNN, dass Trumps Tweets «dem Anführer der freien Welt unwürdig» seien.

Die republikanische Senatorin Susan Collins forderte Trump gar dazu auf, die Twitter-Attacken zurückzunehmen. Sie sei zwar mit der Politik der Demokraten ebenfalls nicht einverstanden, die Tweets des Präsidenten seien jedoch unangebracht gewesen. (ohe/sda)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

Donald Trumps neuster Tweet löst Sturm der Entrüstung aus

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • COLD AS ICE 16.07.2019 13:29
    Highlight Highlight wieso empört ihr euch dermassen stark über trumps tweets? ignoriert ihn und ihr werdet sehen was passiert. wenn niemand mehr auf seine provokationen reagiert, wird es für ihn auch langweilig. aber jahren empört ihr euch....für was? da zweifle ich ehrlich gesagt auch ein bisschen an euch.
    • DasGlow 16.07.2019 13:48
      Highlight Highlight Man könnte auch Trump gegen SVP tauschen und es würde immer noch einen Sinn ergeben
  • Mch 16.07.2019 12:47
    Highlight Highlight "Anführer der freien Welt" ist das Satire?
  • Delisa06 16.07.2019 12:20
    Highlight Highlight Mir ist nicht mehr zum lachen zumute Ich habe Angst wenn ich dran denke dass er noch weitere 5 Jahre rumpöbelt. Kein Land, ausser Iran, stellt sich gegen ihn. Er hat schon erfolgreich angefangen in die Innnenpolitik anderer Länder einzugreifen. Auch seine Kommunikation ist so unterste Schublade, der Pöbel regiert.
    Die Welt ist jetzt schon verroht, in 5 Jahren sind all unsere Humanistischen Errungenschaften in der Tonne
    • DasGlow 16.07.2019 13:51
      Highlight Highlight Und die Schweiz bückt sich freiwillig nach vorne für die USA. Naja, die Politiker hier verstehen ja auch kein Englisch sondern nur den elitären Dialekt!
  • roger.schmid 16.07.2019 12:19
    Highlight Highlight Colbert: Wenn jeder, der etwas kritisiert das Land verlassen soll, dann müsste Trump der erste sein der ausreist. Er ist praktisch pausenlos am jammern, obwohl er noch nie was Gescheites auf die Kette gekriegt hat und ihm alles auf dem Silbertablett serviert wurde.

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  • Alteresel 16.07.2019 11:11
    Highlight Highlight Hat er eigentlich Melania mitgemeint??
  • Gummibär 16.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Ein Demagoge der die rassistischen Vorurteile seiner Anhänger bedient um an der Macht zu bleiben.Vielleicht hat bei seiner nächsten Auslandreise jemand den Mut ihm zu sagen "Go back to your own malfunctionning crime infested country" bevor Du hier dein Maul aufreißt!
    Senen Parteimitgängern fehlt der Mut offensichtlich. Sie haben Angst er könnte eine seiner Twittertiraden gegen sie richten, die Hosenscheisser.
  • Magnum44 16.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Mol, 3 Republikaner, krass. Ich wiederhole mich gerne: es spielt keine Rolle, wie entsetzt die Leute in California oder New York sind, dort wird der Präsident nämlich sowieso nicht gewählt.
  • alessandro 16.07.2019 08:55
    Highlight Highlight Trump kann die Wiederwahl seiner ergebenen Republikaner mit einem Tweet verunmöglichen. Somit hat er diese im Griff.
    • rodolofo 16.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Was für ein jämmerlicher Haufen!
      Aber disziplinierte Parteispldaten sind sie ja!
      Die Kommunistische Partei der USA...
  • rburri38 16.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Als ob der Typ oder die USA die Anführer der freien Welt währen....
    • Kruk 16.07.2019 09:28
      Highlight Highlight Da sieht man als was sie sich selber sehen.
      Und von wo sie die Legitimation für ihr Handeln nehmen.
  • Kaspar Floigen 16.07.2019 08:07
    Highlight Highlight Manchmal habe ich das Gefühl, die Tweets werden von einem hochentwickelten Algorithmus geschrieben, der darauf optimiert ist, ein möglichst grosses Medienecho auszulösen. Koste es, was es wolle.
    • Vanessa_2107 16.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Wenn seine Tweets voller Fehler sind, hat er sie geschrieben. Schreibt sie jemand anders, merkt man es deshalb sofort.
    • rodolofo 16.07.2019 13:27
      Highlight Highlight Du meinst, von einer Art "Destruktiven Intelligenz"?
  • Avalon 16.07.2019 08:00
    Highlight Highlight DREI Republikaner getrauen sich halbherzig was zu sagen. DREI von wie viel Hundert?
  • anundpfirsich 16.07.2019 07:39
    Highlight Highlight It's time for a change 🤘🏻
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 16.07.2019 07:55
      Highlight Highlight Um mal ein wenig die nervige Orange zu imitieren:
      Lock him up!
  • Alice36 16.07.2019 07:17
    Highlight Highlight Warum gebt ihr dem Mann nicht endlich die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt, nämlich gar keine?

    Die Menschheit wäre verschont vom unablässigen Strom der Lügen und der gequirlten Sch..., die dieser Mensch von sich gibt. Auch könnte er sich nicht mehr aufgeilen an seiner Macht und seiner vermeintlich hohen Intelligenz, die er nur nutzt, um seine Bedürfnisse zu befriedigen und sich seine angebliche Grossartigkeit zu demonstrieren.🤢🤮
  • jinglejanglee 16.07.2019 07:15
    Highlight Highlight trump kennt keine grenzen. aber solange seine aktionen keine konsequenzen für ihn haben, wird er weiter gehen. warum auch nicht?

    ich frage mich nur ob die auf der anderen seite des atlantiks wissen, dass der deutsch-schotte sie (usa) auspresst wie eine zitrone und wenn es ihm dann zu "bunt" wird, wieder hotels bauen geht und wohl eine eigene netflix-serie erhalten wird! 😂 unterhaltung ist oberstes gebot!
    • Wander Kern 16.07.2019 12:21
      Highlight Highlight "trump kennt keine grenzen"

      Eigentlich kennt er nur eine, jene zu Mexiko.
  • rodolofo 16.07.2019 07:11
    Highlight Highlight Solche geheuchelte Empörung zur Rettung eines halt doch entscheidenden WählerInnen-Segments (etablierte Secondos und Terzos) reichen aber nicht!
    Die "ehrenwerten Konservativen", die seit Trump wie "die letzen Mohikaner" wirken, oder wie eine weitere aussterbende Spezies der früheren Bio-Diversität, müssten beim IMPEACHEMENT mitmachen!
    Aber schon bei der Vorstellung von so viel Mut beim Meutern gegen den "Orangen Führer" machen sich die ja in die Designer-Hosen...
    Und aus der Ferne verziehen die abgehalfterten, vornehmen Briten Theresa May und Sir Kim das Gesicht: "Absolutely not amused!"
  • Shelley 16.07.2019 06:48
    Highlight Highlight Stellen wir mal eins klar. Der Donald ist niemals, war nie und wird nie der Anführer der freien Welt sein.
    Als Anführer muss man erstens Rückrat und Charakter haben, was dieser Windfahne absolut abgeht. Zweitens muss die USA erst mal lernen, was Demokratie wirklich ist (Demokratie ist nicht, anderen die eigene Lebensweise und Meinung aufzuzwingen, notfalls mit Waffengewalt).
  • Fairness 16.07.2019 06:36
    Highlight Highlight Das wurde aber auch Zeit. Endlich!
  • Thadic 16.07.2019 05:39
    Highlight Highlight Wenn nun Trump aus den eigenen Reihen kritisiert wird, ist zu befürchten dass seine Reaktionen immer unberechenbarer werden. Wenn Psychopathen in die Enge getrieben werden, dann wird es richtig gefährlich und der Mann hat nicht nur ein Twitter Account sondern auch einen roten Knopf zur Verfügung.
    • Saraina 16.07.2019 07:25
      Highlight Highlight Na ja, wegen drei Nasen, die Tage später halbherzige Entrüstung zeigen, wird er sich nicht gross bedrängt fühlen. Ansonsten hast du schon recht.
  • atorator 16.07.2019 03:50
    Highlight Highlight Zum Glück ist dein Grossvater nicht aus Deutschland immigriert. ...
    • balzercomp 16.07.2019 08:57
      Highlight Highlight Er meint doch es sei sein Vater gewesen.
  • roger.schmid 16.07.2019 01:34
    Highlight Highlight "die Tweets des Präsidenten seien jedoch unangebracht gewesen."

    Sehr vorsichtig ausgedrückt.. ja.
    Einiges schlimmer sind aber die Lager in denen unschuldige Leute unter menschenunwürdigen Bedingungen eingesperrt werden. Wie wäre es mal, dagegen etwas zu unternehmen?
    Elende Feiglinge. Somit wird Faschismus ermöglicht. Menschen in Lager sperren, Menschen zusammentreiben.. die nächsten Schritte sollte jeder kennen, der in Geschichte nicht durchgepennt hat.. Die USA stehen am Abgrund.
    • DasGlow 16.07.2019 13:47
      Highlight Highlight Ich hoffe doch schwer dass die USA so tief stürzt dass man sie einfach nicht mehr wahr nimmt!
    • roger.schmid 16.07.2019 14:01
      Highlight Highlight @DasGlow: Das hoffe ich nicht. Denn dies würde bedeuten, dass Millionen Menschen leiden müssten.
      Ich hoffe, dass die Republikaner demokratisch vernichtet werden und endlich richtig Progressive zum Zug kommen, die das Steuer herumreissen und für Frieden und soziale Gerechtigkeit sorgen.
    • DasGlow 16.07.2019 14:59
      Highlight Highlight Und nur mal so am Rande erwähnt gibt es Frieden mit den USA nicht ausser man wird wie die USA!

Donald Trumps Trost ist eine leere Geste

In Dayton und El Paso besucht der US-Präsident Überlebende der Massaker vom Wochenende. Doch Donald Trump kann nicht aus seiner Haut. Es geht wieder nur um ihn.

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