Klima
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ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  MONTAG, 3. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Flugzeug der Schweizer Fluggesellschaft Swiss startet auf einer Startpiste des Flughafens Zuerich Kloten, aufgenommen am 11. November 2002, Schweiz.
(KEYSTONE/Martin Ruetschi) : FILM]

Die Grünen wollen die Klimaabgabe auf Flugtickets per Initiative realisieren.   Bild: KEYSTONE

Das Volk soll über Klimaabgabe auf Flugtickets entscheiden



Grünen-Chefin Regula Rytz will einem Interview zufolge einer Umweltabgabe auf Flugtickets mit einer Volksinitiative zum Durchbruch verhelfen. «Wenn der Ständerat die Ticketabgabe nicht ins CO2-Gesetz aufnimmt, werden wir sie auf dem Verfassungsweg einführen müssen.»

Ihre Partei prüfe derzeit die Vorbereitung einer Volksinitiative für die Einführung einer Flugticketabgabe, sagte die 56-jährige Parteipräsidentin und Berner Nationalrätin einem Interview mit dem «Blick» vom Freitag.

Eine CO2-Gebühr auf Flugtickets sei eine konkrete Massnahme gegen das Fliegen als eine der grössten Klimasünden, erklärte Rytz. Eine solche Abgabe sei in europäischen Ländern bereits Realität. Umfragen zeigten, dass die Bevölkerung eine Abgabe richtig finde.

Im Nationalrat gescheitert

Der Nationalrat hatte bei den Beratungen zum gescheiterten CO2-Gesetz Mitte Dezember eine solche Abgabe mit 93 zu 88 Stimmen bei 8 Enthaltungen abgelehnt. Die Gegner befanden etwa, das Fliegen dürfe nicht zu einem Privileg für Reiche werden. Zur Diskussion standen Abgaben zwischen 12 und 30 Franken für Flüge in EU-Länder sowie zwischen 30 und 50 Franken für Flüge in andere Länder.

Ein Tag vor Rytz hatte bereits SVP-Präsident Albert Rösti zum Auftakt des Wahljahres eine mögliche Volksinitiative angekündigt. Seine Partei will demnach die AHV «retten» und aus den bestehenden Bundesmitteln mehr Geld für die AHV abzweigen.

Nationalrat Regula Rytz, GP-BE, demonstriert waehrend eines Klima-Marsches, am Samstag, 8. Dezember 2018  in Bern. Die Demonstranten rufen die Schweizer Politik zu mehr Engagement im Kampf gegen den Klima-Wandel auf (KEYSTONE/Anthony Anex?

Eine CO2-Gebühr auf Flugtickets sei eine konkrete Massnahme gegen das Fliegen als eine der grössten Klimasünden, erklärte Grünen-Chefin Regula Rytz.  Bild: KEYSTONE

Volksinitiativen sind vor und in Wahljahren bei den Parteien auch beliebte Wahlkampfinstrumente. 2018 wurden acht Volksbegehren lanciert. In den Jahren unmittelbar vor den Wahljahren 2015 und 2011 waren 12 beziehungsweise 15 Initiativen an den Start gegangen. Im Wahljahr 2011 sogar die Rekordmenge von 23. Im Bundesrat und im Parlament sind derzeit noch elf Volksbegehren hängig. (sda)

Steuerfrei über den Wolken

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Video: srf/SDA SRF

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  • Wambolium 04.01.2019 20:25
    Highlight Highlight Eine Klimaabgabe auf Flugtickets ist im Grunde eine sehr gute Idee.

    Vor der Einführung einer Flugticketabgabe, sollte man aber zuerst Mehrwertsteuern und Mineralölsteuern auf Kerosin erheben. Kerosin ist heute steuerfrei und deshalb drei mal günstiger wie Benzin oder Diesel.
    Das ist ein grosser Missstand.

    80% der CH-Flüge bleiben übrigens in Europa und 40% der CH-Flüge sind kürzer als 800 KM. Das Anbieten von preiswerten und qualitativ hochwertigen Zugverbindungen (auch Nachtzüge!) würde daher meiner Meinung nach sehr helfen, den Flugverkehr zu entlasten.
  • Bynaus @final-frontier.ch 04.01.2019 20:10
    Highlight Highlight Ich bin ja auch für eine Flugticketabgabe, und wenn nötig, kann man solche Abgaben auf fossile Energieträger gerne in der Verfassung verankern.

    Aber bitte hört endlich auf mit dem Wort "Klimasünde". Da kehrt sich sogar mir der Magen.
  • thunder 04.01.2019 16:02
    Highlight Highlight Niemand wird wegen dieser Steuer aufs Fliegen verzichten. Aber Hauptsache es wird wieder ein Bürokratiemonster geschaffen.
  • OkeyKeny 04.01.2019 11:58
    Highlight Highlight Fliegen kann man darum trotzdem noch, ärmere Leute können es sich einfach nicht mehr leisten. Wie wäre es, statt dieser Scheinlösung bezahlbare Optionen (Zug?) anzubieten?
  • Xonco 04.01.2019 11:30
    Highlight Highlight Bitte nicht das Volch.

    Leute die Freiwillig höhere Preise zahlen, im glauben das das Geld für die Umwelt verwendet wird, glauben auch an den Weihnachtsmann & das Hitler noch lebt.

  • Arneis 04.01.2019 11:27
    Highlight Highlight Ich bin ja auch dafür, das eine sinnvolle Abgabe getätigt wird!

    Allerdings wiederstrebt es mir dies über einen Verfassungszusatz zu lösen.
    Ein sauberes Gesetz wäre vernünftiger und nach den anstehenden Wahlen warscheinlich auch möglich. Zudem kann man Gesetze leicht an ändernde Umstände anpassen.
    Könnte ein Eigentor werden.
  • Miss Jane Marple 04.01.2019 10:34
    Highlight Highlight Bevor ich die Klima Parasiten wie Al Gore usw. unterstütze kaufe ich mir meine E Tickets in Moskau oder in Santiago de Chile! Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber, war bei den Braunnazis so, und jetzt bei den Grünnazis genauso, gut gelernt!
  • Zap Brannigan 04.01.2019 10:27
    Highlight Highlight Bezahle ich, der Papi vom Watson Student oder mein Arbeitgeber halt 50 Fr mehr fürs Ticket, who cares. Der Büezer Fliegt halt mit seiner Familie nicht mehr ans Meer. Lösung des Problems durch Umweltverschmutzung als Vorrrecht für Gutverdiener? Von mit aus, dann habe ich mehr Platz im Flieger. Aber viel Spass damit bei der Abstimmung.
  • reich&schön 04.01.2019 10:23
    Highlight Highlight Ausgerechnet die Grünen!
    Die grüne bayerische Spitzenkandidaten und Fraktionschefin Katharina Schulze fliegt über Neujahr mal kurz nach Kalifornien.
    Der grüne Politiker und ehem. Parteivorsitzende Cem Özdemir nach Südamerika.
    Mag ja sein, die die CH-Grünen etwas besser (oder auch nur cleverer) sind, aber glaubwürdig ist anders!
  • Gehirnistonline 04.01.2019 09:49
    Highlight Highlight Dann weichen die Leute auf andere Flughäfen aus, und die Flughäfen und Fluggesellachaften konkurrieren trotzdem noch untereinander und drücken dis Preise runter. Leute werden gleich viel Fliegen.
    Und das absurde daran ist, dass es einen globalen Masterplan braucht und das Klima nicht gerettet werden kann, indem die Schweiz Klimaabgaben auf Flugbillets verlangt um damit neue Autobahnen zu bauen.
  • mogad 04.01.2019 09:47
    Highlight Highlight Allen voran die SVP sagt, eine CO2-Abgabe auf Flüge führe dazu, dass sich nur noch
    die Reichen das Fliegen leisten könnten! Ein Flugpreis nach London der statt 50 70 Fr. kostet soll also unerschwinglich sein fürs breite Volk? Aber die Mieten und die KK-Prämien dürfen stetig steigen. Dagegen sehen SVP/FDP/CVP keinen Handlungsbedarf. Daran sieht man, wie besonders im Wahljahr 19 das Volk für dumm verkauft wird.
    • reich&schön 04.01.2019 13:22
      Highlight Highlight Genau weil z.B. die KK-Prämien immer noch steigen sind weitere unnötige Belastungen nicht sozialverträglich.

      Wie lautet Dein Vorschlag zur Begrenzung der KK-Prämien?
  • Herbert Anneler 04.01.2019 09:31
    Highlight Highlight Dies Initiative ist eine gute Idee - bin dabei!
  • Fairness 04.01.2019 09:26
    Highlight Highlight Damit die Abgaben vom Fliegen abhalten, müssten sie aber so hoch sein, dass der Zug (oder die Überfahrt mit dem Schiff) günstiger ist. Schliesslich hat man beim Fliegen ja, ausgenommen auf Kurzstrecken, wenn man von Tür zu Tür rechnet, die Zeitersparnis.
    • mogad 04.01.2019 10:03
      Highlight Highlight Die Natur hat ein Verhältnis geschaffen zwischen Raum und Zeit. Da wo der Mensch die Zeit für die Überwindung des Raums verkürzen will, fängt der Recourssenverschleiss an. Er fängt schon an bei der Produktion von Karren, Kutschen und Fahrrädern. Je schneller Sie eine Distanz überwinden wollen um so grösser ist der Einsatz von Recourssen. Abholzung von Wäldern, plündern von Bodenschätzen. Ein erfülltes, spannendes Leben sollte nicht einher gehen mit der Plünderung und Zerstörung unseres Lebensraums, der Erde. Wir suchen am falschen Ort.
  • HPOfficejet3650 04.01.2019 09:23
    Highlight Highlight Ja stimmen, um ein gutes Gewissen zu haben und dann das nächste Wochenende dennoch nach Berlin oder Italien fliegen. Ich kenne Herr und Frau Schweizer.

    Was wirklich eine Besserung bringen würde, wäre eine Limitierung der Flugzeuge/Flüge pro Tag oder Jahr. Verteuert zwar das fliegen auch, wäre aber eine sehr viel effektive Methode.

    Steuern nützen unserem Planeten nichts, wetten? Aber Hauptsache die kleine Schweiz will mal wieder die Welt retten 🙈
  • leu84 04.01.2019 09:16
    Highlight Highlight Man sollte eine Kerosinsteuer europaweit einführen. Sonst betankt man ein Flugzeug Schweiz - Düsseldorf - Schweiz in Düsseldorf
  • Groovy 04.01.2019 09:01
    Highlight Highlight Was für ein kranker Ablasshandel...
  • Snowy 04.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Wer dagegen ist, dass das Fliegen pro Flug um ein paar Franken teurer wird (und damit immer noch lächerlich günstig ist), damit das Geld dem Klimaschutz zu Gute kommt, der sollte mal seine Prioritäten überdenken.
    • atomschlaf 04.01.2019 09:22
      Highlight Highlight Meine Priorität ist: No new taxes!
      Entweder eine Abgabe die an die Bevölkerung rückerstattet wird oder gar nichts.
    • demian 04.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Ganz nach dem Motto: atomschlaf first...
    • westwing 04.01.2019 09:39
      Highlight Highlight @atomschlaf: wie wärs mit 'überhaupt mal taxes auf Kerosin'. Über die Verwendung der Gelder kann man aber definitiv streiten. Vermutlich sinnvoll wären Prokekte im Bereich Energieversorgung (so von wegen Energiesteuer...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 04.01.2019 08:53
    Highlight Highlight Klimaabgaben gehören nicht in die Verfassung
  • Zauggovia 04.01.2019 08:49
    Highlight Highlight Ich frag mich ob die Abgaben wirklich hoch genug sind. Die 50Fr zusätzlich um fürs Christmas Shopping nach New York zu jetten, fallen bei den täglichen Preisschwankungen doch kaum auf.
  • Chili5000 04.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Ich weiss immernoch nicht wie diese Abgabe der Umwelt helfen soll. Nur weill das Flugticket künstlich verteuert wird? Hat beim Benzin vor Jahren auch nicht geklappt. Ich sags immer wieder. Mehr Menschen = mehr Reisen. Autos werden auch immer teuerer aber deswegen haben wir nicht weniger Autos auf den Strassen, dafür haben wir Bevölkerungsgruppen die sich nun kein Auto mehr leisten können. Solche verteuerungen treffen auch immer nur die ärmsten in der Bevölkerung.
    • Snowy 04.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Sorry, aber Deine Aussage ist so was von falsch.

      Oder warum glaubst Du, ist der Flugverkehr in den letzten 20 Jahren derart explodiert?

      V.a. aufgrund der tiefen Preise!

      Wenn ein Ticket nach Berlin wieder 500.- kostet dann überleg ich mir den Weekendtrip sehr gut. Fahre vielleicht nur noch einmal pro Jahr nach Berlin zum Party machen oder ich nehme den Zug.
    • ubu 04.01.2019 09:21
      Highlight Highlight Das Fliegen wird nicht künstlich verteuert. Es ist HEUTE künstlich verbilligt. Im Gegensatz zu normalem Benzin ist Flugbenzin nicht besteuert - und niemand weiss warum.
    • atomschlaf 04.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Reine Symbolpolitik, wie überhaupt die ganze Schweizer "Klima"-Politik.
      Eine reale Auswirkung ist aufgrund des geringen Anteils der CH-Flugpassagiere am globalen CO2-Ausstoss nicht zu erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Qui-Gon 04.01.2019 08:16
    Highlight Highlight "Fliegen dürfe nicht zu einem Privileg für Reiche werden. "
    Was für ein Hohn, wenn die Bürgerlichen und Rechten (ich habe es nicht geprüft, kann mir aber das Gegnerlager nicht anders vorstellen), die sonst konsequent die Reichen hätscheln, so argumentieren. Wegen 50 Franken.
    • R. Peter 04.01.2019 08:35
      Highlight Highlight „Die sonst die Reichen hätscheln“. Es ist offensichtlich Zeit, deine Filterblase zu verlassen.
    • Qui-Gon 04.01.2019 08:51
      Highlight Highlight oho, Filterblase. Da haben Sie mich aber eiskalt erwischt.

      Ich brauche keine Filter, man kann sich die Damen und Herren ja im Originalton anhören.
    • westwing 04.01.2019 09:46
      Highlight Highlight Lächerlich @ R.Peter. Gibt ja echt genug Beispiele mit einer Tendenz dazu, dass SVP & FDPler durchschnittlich mehr Vorstösse lancieren, damit die Firmen, die Aktionäre und die reichen Ausländer besser gestellt werden als der Durchschnittsschweizer. Beispiele?:
      Billag nur für Privatpersonen
      Subventionen weg, ausser für die eigene Firma (Lonza damals mit VR Blocher) etc
  • WID 04.01.2019 08:06
    Highlight Highlight Ich fliege im Jahr 1-2 Mal Kurze Strecken mit Easyjet. Die Preise sind lächerlich tief. Ich würde sofort ja stimmen, in der Fliegerei den Treibstoff wie beim Auto zu besteuern.
    • Weninumewüsst 04.01.2019 08:54
      Highlight Highlight Nun ja, die Besteuerung nützt nicht viel wenn du immer noch weiterfliegst. Wäre es denn nicht möglich von selbst auf den Zug zu wechseln? evtl. Mal auf 50/50 wechseln für den Einstieg?
    • Barracuda 04.01.2019 09:17
      Highlight Highlight Aber trotzdem fliegen Sie?!
    • Bits_and_More 04.01.2019 13:21
      Highlight Highlight Oder freiwillig die CO2 Kompensation bezahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 04.01.2019 07:55
    Highlight Highlight Deutschland hat auch schon eine solche Abgabe und billiges (günstig ist hier das falsche Wort) ist immer noch möglich.
    https://www.watson.ch/!242353672
    • atomschlaf 04.01.2019 09:27
      Highlight Highlight Deutschland ist punkto Politik kein Vorbild.
  • Thomas Bollinger (1) 04.01.2019 07:36
    Highlight Highlight Einverstanden, allerdings stellt sich die Frage, ob die Abgabe nicht eher umgekehrt proportional sein sollte: Je kürzer der Flug, desto höher die prozentuale Abgabe. So würde man Züge wieder als echte Alternative wahrnehmen. Der Flug nach Berlin für 400 statt 100 bringt vielleicht mehr als wenn der Preis nach Sidney 900 oder 1200 ist.
    • WID 04.01.2019 08:08
      Highlight Highlight @Thomas Bollinger (1); warum das denn? Sollen die Australienreisenden belohnt werden?
    • Snowy 04.01.2019 09:06
      Highlight Highlight Eben nicht, WID.

      Proportionalität und so.
    • Helvetiavia Philipp 04.01.2019 09:22
      Highlight Highlight Kommt darauf an, ob man mit der Abgabe einen Wirtschaftsbereich besser stellen möchte, indem man Konkurrenten schlechter stellt, oder ob man die Emissionskosten (schematisch) entsprechend den Emissionen ausgestalten möchte.

      Vergessen Sie nicht, dass in Europa ein Grossteil (auch Deutschland immer noch 55%) des Stroms aus nicht erneuerbarer Quelle stammt. Im Osten werden Züge noch mit Diesel betrieben. Ob das wirklich besser ist, bleibt zu bezweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Myk38 04.01.2019 07:16
    Highlight Highlight Oh je. 😑 Ist ja schon klar das das schweizer Volk das animmt. Alles was uns mehr kostet oder sonst wie einschränkt und reguliert gefällt uns.
  • tomtom1 04.01.2019 07:14
    Highlight Highlight Super, dann wirds nicht angenommen. 30-50 Franken mehr haltet niemand vom Fliegen ab.
    • Dwayne 04.01.2019 09:11
      Highlight Highlight Es geht nich ums abhalten vom fliegen, sondern um den Ausgleich der Ökobilanz. Kannst schon heute freiwillig machen, und mit ein klein wenig kleinerem schlechtem Gewissen fliegen
    • tomtom1 04.01.2019 11:58
      Highlight Highlight Ab welchem Betrag darf ich denn mit absolut reinem Gewissen fliegen?
  • Findolfin 04.01.2019 07:12
    Highlight Highlight Ich fände es gut, kann mir aber nicht vorstellen, dass das Volk sich selber Gebühren auferlegt.

    Geht es ums Geld, ist die Umwelt sekundär.
  • Soodersoistimmerso 04.01.2019 07:09
    Highlight Highlight Ja, wie im Videoclip ersichtlich, dient die CO2 Besteuerung nicht der Umwelt sondern nur um Staatskassen zu füllen...
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 04.01.2019 08:54
      Highlight Highlight Wo ist das Problem? Das wäre doch beides gut.
  • qolume 04.01.2019 06:56
    Highlight Highlight Ist dringend nötig. Die Flugpreise sind massivst zu günstig. Ich muss mich da auch selbst an der Nase nehmen, aber der Flug ende Februar nach Lissabon mit Swiss hat mich (Brutto inkl. Steuern, Landegebühren, etc.) 105.- gekostet. Netto, also was der Airline bleibt sind CHF 38.- (sic!) Das ist einfach nur krank!
    • P. Silie 04.01.2019 12:36
      Highlight Highlight Ich verstehe Ihr Problem nicht - Sie hätten ja auch eine teurere Airline wählen können...?
    • qolume 04.01.2019 13:24
      Highlight Highlight Sehr clever, P. Silie... Nein, ich kompensier das so gut es geht. Bei ner anderen Airline kommt vom Mehrpreis ja nichts der Umwelt zu Gute. ¯\_(ツ)_/¯
  • Justinian 04.01.2019 06:48
    Highlight Highlight Die Schweiz braucht endlich eine Gesetzes-Initiative auf Bundesebene! Unabhängig davon, ob man diese Klimaabgabe befürwortet oder nicht - solche und viele andere Anliegen (Hornkuh, Tempolimits etc.) gehören nicht in eine Verfassung, sondern ins Gesetz. Erst 1999 wurde die Bundesverfassung mit einer Totalrevision "gesäubert" weil nach 140 angenommenen Initiativen z.B. ein Absinth-Verbot drin stand.
    • Genital Motors 04.01.2019 09:02
      Highlight Highlight Mein war ich froh konnte ich weider legal Absinth trinken... hatte echt Mühe.
    • Entenmann 04.01.2019 11:05
      Highlight Highlight Nicht grad übertreiben, bis anhin wurden 22 Volksinitiativen angenommen, bis 1999 waren es 12 (Quelle Wikipedia).

      Dennoch haben Sie im Grundsatz Recht, wobei Initiativen auf Gesetzesebene auch ihre Tücken hätten, namentlich wenn man definitiv formulierte Normtexte zulassen wollte.
  • CheGue 04.01.2019 06:41
    Highlight Highlight Hoffentlich!! War mir echt ein Rätsel wie der Nationalrat diese Angelegenheit verwarf. Die Begründung, dass der Flugverkehr ansonsten zu teuer wird geradezu lächerlich. Oder soll beispielsweise ein Flug nach Berlin oder Barcelona tatsächlich günstiger sein, als eine Zugfahrt innerhalb derSchweiz?! Vom Kerosin der zum Landen abgelassen wird ganz zu schweigen....!!
    • Helvetiavia Philipp 04.01.2019 07:39
      Highlight Highlight Das sogenannte "Fuel Dumping" wurde in der Schweiz in den letzten Jahren nur 3-5 Mal durchgeführt. Es ist nur nötig, wenn ein Langstreckenflugzeug das maximale Landegewicht noch nicht erreicht hat und vorzeitig seinen Flug beenden muss. Bei Kurzstreckenfliegern ist das maximale Landegewicht grösser/gleich dem maximalen Startgewicht.
    • ströfzgi 04.01.2019 07:48
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man den Preis der Zugfahrt hinterfragen.
    • Hoppla! 04.01.2019 07:53
      Highlight Highlight Wenn kein Notfall vorliegt wird kein Kerosin vor der Landung abgelassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kalsarikännit 04.01.2019 06:38
    Highlight Highlight Ich war noch niemals in New York. Ich war noch niemals auf Hawaii. Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans.

    Oder so ähnlich.

    Und das ist gut so. Fliegen ist Luxus, kein Recht.
  • Flötist 04.01.2019 06:36
    Highlight Highlight Zuerst sollte man Klimaabgaben aufs Autofähren aufschlagen. Aber so viel will man dann doch wieder nicht tun für die Umwelt... lieber den Neid aufs Fliegen ausleben.
    • Allion88 04.01.2019 08:23
      Highlight Highlight Autos sind weltweit an ca 11% am gesamten co2 ausstoss verantwortlich. Werden in der CH aber bereits mit abstand am meisten steuerlich geschröpft. Obwohl wir eher kurze strecken fahren und moderne motoren fahren.

      Es gäbe viele einfache punkte mit massiv mehr impact (ölheizungen, fliegen, stromproduktion).

      Beispiel: konnte meinen ölverbrauch von 3500 auf 1500 senken mit neuem brenner und neuen fenstern.

      Aber als nicht- oder wenigautofahrer auf die autos zu zeigen ist halt einfacher.
    • R. Peter 04.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Autofahrer werden sch deutlich besteuert. Wie siehts beim Fliegen aus?
    • nukular 04.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Naja am besten wäre es gewesen eine wärmepumpe zu installieren.. Dann wäre der ölverbrauch auf 0Liter gesunken;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petitsuisse 04.01.2019 06:32
    Highlight Highlight Das ganze Konzept der Klimaabgabe krankt daran, dass nichts für das Klima getan wird. Zumindest nichts in nützlicher Frist. Bis die Massnahmen greifen, sind wir schon lange erstickt. Helfen würde allenfalls eine radikale Umkehr und Abschaffung der Nutzung fossiler Energien, falls es nicht schon zu spät ist. Aber Bäume pflanzen als Ausgleich und ähnliches reicht allenfalls um dem Partyhipster, der am Wochenende in Barcelona shoppen geht, das schlechte Gewissen ein bisschen zu lindern.
    • Mario Conconi 04.01.2019 07:50
      Highlight Highlight Aber besser als nichts zutun ist es trotzdem!
      Dein Wunsch nach Abschaffung fossiler Brennstoffe wird erst in Erfüllung gehen, wen der letze Tropfen Öl verbannt ist, dann nämlich wendamit kein Geld mehr verdient werden kann.
    • lomit 04.01.2019 08:07
      Highlight Highlight Besser alls gar nichts zu
      machen.
      Wäre klar dafür
    • Evan 04.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Einverstanden, aber es würde durchaus eine Entschleunigung bewirken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 04.01.2019 06:25
    Highlight Highlight Warum sollen Flüge in EU-Länder billiger sein als Flüge in andere Länder? Wer in die USA muss, der kann ja quasi nur fliegen. In Europa gäbe es aber Alternativen. Daher wäre es sinnvoll, gerade Kurzstrecken überproportional zu besteuern und die Leute auf den Zug oder Bus zu bewegen. Zudem verursacht der Start am meisten CO2, sodass Kurzstrecken pro Kilometer gerechnet viel dreckiger sind als Langstrecken.
    • Hoppla! 04.01.2019 08:43
      Highlight Highlight Jein.

      Wenn statt dem Flugzeug der Zug z.B. auf Lissabon (> 25h) genommen werden "müsste", da ist meine Alternative dann plötzlich die amerikanische Ostküste statt Europa. Das wäre dann kontraproduktiv.

      In Europa ist der Zug häufig (zeitlich) einfach keine Alternative solange kein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz besteht.

      Und über den Fernbus lege ich den Mantel des Schweigens.
    • El Vals del Obrero (ex Meine Senf) 04.01.2019 09:03
      Highlight Highlight Gerade die Fernbusse beweisen doch, dass es nicht nur um Hochgeschwindigkeit geht. Die Fernbusse sind doch selbst deutlich langsamer als normale Fernzüge (wo es diese überhaupt noch gibt).

      Meiner Meinung ist das Problem vor allem (neben den Preisdifferenzen), dass die Bahnen zu sehr nur auf Hochgeschwindigkeit setzten, das aber nur mit nationalen Netzen (TGV, ICE, AVE, Frecciarossa, ...), bestenfalls gibt es direkte Züge in ein Nachbarland.

      Wichtig wäre, dass es wieder mehr weiterfahrende direkte Züge gibt. Wie früher EuroCity und Nachtzüge. Darf natürlich auch mit Hochgeschwindigkeit sein.
    • Hoppla! 04.01.2019 09:26
      Highlight Highlight "Euro City"-Züge gibt es schon. Z.B. ab der Schweiz nach Wien, Budapest, Hamburg, Mailand, Venedig, Frankfurt, Paris,... Dort kannst du dann umsteigen.

      Nachtzüge sind leider ein anderes Thema. Das wäre eine Option wenn die Ankunft am Bestimmungsort am Morgen früh (vor 7 Uhr) wäre.

      Betreffend Tempo: Rechne mal aus was du im Tag verdienst. Wenn ich z.B. nur auf Südschweden mindestens zwei zusätzliche Tage Urlaub für Hin- und Rückreise (ICE und Eurocity) benötige, ist dies keine Alternative zum Flugzeug.
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  • Schneider Alex 04.01.2019 06:22
    Highlight Highlight Der Flugverkehr sollte den anderen Verkehrsträgern gleichgestellt werden. Die derzeit niedrigen Preise sind möglich durch einseitige Steuerbefreiungen z. B. von der Mineralöl- und der Mehrwertsteuer.

    Die Preise spiegeln die Umweltkosten nicht wider, ganz im Gegenteil wird der Flugverkehrssektor staatlich subventioniert.

    Zurzeit werden die sozialen und ökologischen Folgekosten des Flugverkehrs von der Gesellschaft getragen. Diese Kosten sollten in die Flugpreise internalisiert werden, um das Verursacherprinzip durchzusetzen.



  • Pius C. Bünzli 04.01.2019 06:21
    Highlight Highlight 30-50 franken? Da wird sich kein Einziger überlegen, ob er nicht lieber anders reist.

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