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Openair Frauenfeld ausverkauft und trotz Festnahmen friedlich



Das Openair Frauenfeld war an seiner 25. Ausgabe zum vierten Mal in Folge ausverkauft. Das Hip-Hop-Festival blieb trotz einiger Festnahmen wegen Diebstählen und Drogen weitgehend friedlich. Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte von Travis Scott und Cardi B.

Die Veranstalter ziehen in ihrer Mitteilung vom Sonntag eine positive Bilanz. Das viertägige Openair lockte insgesamt 180'000 Gäste an: 30'000 am Mittwoch sowie je 50'000 am Donnerstag, Freitag und Samstag. Die meisten reisten aus verschiedenen Regionen der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich an, einige jedoch auch aus anderen Teilen Europas.

Auf den vier Bühnen standen 61 Acts aus den USA, England, Deutschland und Frankreich, zudem legten rund 60 DJs in drei Partyzonen auf. Neben etwa 150 akkreditierten Medien waren gemäss Veranstaltern dieses Jahr über 200 internationale «Influencer» am Festival «und trugen so den Namen 'Frauenfeld' in die ganze Welt hinaus».

Zu den Höhepunkten zählten die Auftritte von Travis Scott, Marteria & Casper, Cardi B und Future. Die gut 150 breite und 30 Meter hohe Bühne gehöre zu den grössten Festival-Bühnen der Welt.

Diebstähle und Drogen

Auch die Kantonspolizei Thurgau zog eine positive Bilanz. Das Festival sei «ruhig und mehrheitlich friedlich» verlaufen, schreibt sie. Allerdings wurden rund 50 Diebstähle angezeigt. Meist wurden Wertsachen aus den Zelten gestohlen.

Die Polizei nahm 23 Personen vorläufig fest, wie Polizeisprecher Matthias Graf zu Keystone-SDA sagte. Drei von ihnen kamen in polizeilichen Gewahrsam, neun wurden verhaftet. Sie hatten entweder Deliktsgut bei sich oder waren von den Sicherheitskräften beim Diebstahl beobachtet worden.

Acht weitere Personen hatten mehrere Portionen Betäubungsmittel oder eine grössere Menge Bargeld dabei. Auch sie wurden wegen Verdachts auf Drogenhandel inhaftiert. Drei Festivalbesucher wurden wegen Tätlichkeiten oder Körperverletzung festgenommen. Die Polizei betrieb von Donnerstag bis Samstag einen eigenen Festival-Posten.

Die Sanität verzeichnete rund 2000 Konsultationen. 96 Besucherinnen und Besucher mussten ärztlich behandelt werden. 46 wurden ins Spital gebracht - die meisten wegen Alkohol- oder Drogenvergiftungen. (sda)

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