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ABB steigert Gewinn im ersten Quartal markant



Der Industriekonzern ABB blickt auf ein ermutigendes erstes Quartal 2021 zurück. So erhöhte sich der Reingewinn um mehr als einen Drittel und der operative Gewinn gar um mehr als die Hälfte. Für das zweite Quartal wird ein zweistelliges Wachstum prognostiziert.

Konkret legte der Reingewinn um 34 Prozent auf 502 Millionen US-Dollar zu, wie ABB am Dienstag mitteilte.

Spezialisten bei der Arbeit in der Halbleiterproduktion anlaesslich der offiziellen Eroeffnung der neuen und rund 150 Millionen Franken teuren Halbleiterproduktionshalle der ABB, am Freitag, 30. April 2010 in Lenzburg. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Gute News für die ABB. Bild: KEYSTONE

Der Gewinnanstieg ist allerdings keine Überraschung mehr, da ABB die Kennzahlen zum ersten Quartal mehrheitlich bereits vor knapp zwei Wochen publiziert und dabei auch die Prognose für das Gesamtjahr 2021 erhöht hatte.

Der Umsatz stieg demnach gegenüber der Vorjahresperiode um 11 Prozent auf 6.90 Milliarden US-Dollar und der Auftragseingang um 6 Prozent auf 7.76 Milliarden. Auf vergleichbarer Basis waren die Wachstumsraten mit 7 Prozent bzw. 1 Prozent allerdings etwas geringer. Der operative Gewinn (EBITA) verbesserte sich markant um 51 Prozent auf 959 Millionen US-Dollar, wobei die EBITA-Marge um 3.6 Prozentpunkte auf 13.8 Prozent anzog.

Für das zweite Quartal wird sowohl für den Auftragseingang als auch für den Umsatz eine Zunahme von über 10 Prozent in Aussicht gestellt, entsprechend der geringen wirtschaftlichen Tätigkeit im zweiten Quartal 2020.

Mit der positiven Gewinnwarnung Mitte April hatte ABB auch die zuvor gemachte Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2021 erhöht. Neu wird ein Umsatzwachstum von rund 5 Prozent oder höher erwartet, zuvor lautete die Prognose auf ein Wachstum des vergleichbaren Umsatzes «weitgehend innerhalb des langfristigen Zielkorridors» (+3 bis +5%). Zudem rechnet das Unternehmen für das zweite Halbjahr 2021 mit einer Erholung seines auf die Prozessindustrie bezogenen Geschäfts. (sda/awp)

ABB denkt über Börsengang für E-Mobilität nach

ABB kommt mit dem geplanten Verkauf verschiedener Divisionen voran. «Wir haben gute Fortschritte bei der bereits angekündigten Veräusserung von drei Divisionen gemacht», wird in einer Mitteilung zum Quartalsergebnis CEO Björn Rosengren zitiert. Er gehe davon aus, dass «wir den ersten Deal im zweiten Halbjahr unterzeichnen werden».

Im Schaufenster stehen die drei Divisionen Turbocharging (Sparte Industrieautomation), Mechanical Power Transmission (Antriebstechnik) und Power Conversion (Elektrifizierung), welche für annähernd sechs Prozent des jährlichen Konzernumsatzes stehen. ABB hatte bereits im vergangenen November diese drei Divisionen mit einem Umsatz von insgesamt 1,75 Milliarden US-Dollar zur Disposition gestellt. Auch ein Börsengang der Bereiche sei denkbar, hiess es damals.

Einen möglichen Börsengang bringt ABB nun auch für das E-Mobilitätsgeschäft ins Spiel. Für dieses sei eine eigene Division gegründet und im Hinblick auf die Vorbereitung eines allfälligen Börsengangs die Ausgliederung in eine rechtlich separate Struktur eingeleitet worden, so Rosengren. So werde eine Plattform für beschleunigtes Wachstum und höhere Wertschöpfung geschaffen. (awp/sda)

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