Börse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Chinas Wirtschaft dürfte weiter schwächeln – Börsen in Fernost rutschen ins Minus



Sorgen um die schwächelnde chinesische Wirtschaft haben zu Wochenbeginn die Börsen in Fernost belastet. Mehrere Erhebungen deuteten darauf hin, dass die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft hinter den USA trotz konjunktureller Anreize im vierten Quartal weiter an Fahrt verliert.

Jüngst zeigte auch der Dienstleistungssektor erste Anzeichen für eine geringere Nachfrage. Das Wachstum fiel so schwach aus wie seit fast sieben Jahren nicht. Die Industrie schrumpft bereits seit mehreren Monaten.

epa04881818 Traders work on the floor of the Tokyo Stock Exchange (TSE) in Tokyo, Japan, 13 August 2015. Tokyo stocks ended higher after China's central bank weakened the yuan for the third straight day, amid fears of an economic slowdown in the world's second largest economy. The Nikkei Stock Average gained 202.78 points, or 0.99 per cent, to close at 20,595.55 points.  EPA/CHRISTOPHER JUE

Börse in Tokio.
Bild: CHRISTOPHER JUE/EPA/KEYSTONE

Tokio, Hongkong und Shanghai geben nach

Der 225 Werte umfassende japanische Nikkei-Index schloss mit einem Abschlag von 2.1 Prozent auf 18'683 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 2.0 Prozent auf 1526 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans lag 0.5 Prozent tiefer.

Die Märkte in Hongkong und Shanghai tendierten ebenfalls deutlich im Minus. «Die Sorgen um die globale Marktschwäche haben zu Verkäufen geführt. Zugleich sicherten sich Anleger die Gewinne der vergangenen Woche», sagte Hikaru Sato, technischer Analyst von Daiwa Securities.

In Japan gehörten vor allem Titel aus dem Stahlsektor zu den Verlierern. Konzerne wie Kobe Steel, JFE Holdings und Nippon Steel & Sumitomo Metal machen traditionell einen Grossteil ihrer Geschäfte mit China. Die Aktien büssten 6.5 Prozent, 5.8 beziehungsweise 5.5 Prozent ein.

(erf/sda/Reuters)

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das könnte teuer werden: Schwerer Rückschlag für Monsanto in wichtigem Glyphosat-Prozess

Der zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Saatgutriese hat einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten.

Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag (Ortszeit), dass das Produkt mit dem umstrittenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel