Klima
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Von einem Nasa-Flugzeug aus wurde im Oktober 2018 dieser ungewöhnliche Eisblock fotografiert. Bild: DUKAS/CATERSNEWS

Forscher beobachten schnell wachsende Instabilität im Antarktis-Eis



Forscher beobachten eine schnell wachsende Instabilität in Teilen der antarktischen Eismassen, deren Abschmelzen zu einem zusätzlichen, deutlichen Anstieg des Meeresspiegels führen würde. Dabei geht es besonders um Gletscher in der Westantarktis. Deren Abschmelzen könnte demnach bald unumkehrbar werden.

gletscher antarktis

«Computersimulationen belegen, dass wir hier eine Instabilität der auf dem Meer aufschwimmenden Eismassen sehen, die zu einem zusätzlichen globalen Meeresspiegelanstieg von mehr als drei Metern führen kann», erklärte der an der Untersuchung beteiligte Forscher Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Neue Berechnungen zeigten nun, «dass diese Instabilität viel schneller voranschreitet als ähnliche Prozesse in anderen Teilen der Antarktis».

Das Eis der Westantarktis könnte demnach deutlich schneller kollabieren als anderswo. Davon berichteten die PIK-Forschenden am Donnerstag im Fachblatt «The Cryosphere».

eisbogen antarktis shutterstock

bild: shutterstock

Hunderte von Millionen Menschen betroffen

Auch wenn selbst dieser vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfalten und dann Jahrhunderte andauern werde, sei er bereits heute ein wichtiger Faktor für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels. «Davon werden Hunderte von Millionen Menschen an den Küsten der Welt betroffen sein, von Miami bis Shanghai», hiess es in einer PIK-Mitteilung zu den neuen Forschungsergebnissen.

Kipp-Element im Klimasystem

Das Problem ist demnach, dass es hier um ein sogenanntes Kipp-Element geht, also einen Prozess, der nicht mehr zu stoppen ist, wenn er einmal ausgelöst wurde. «Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fliessen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen», warnen die Experten. Dabei wiesen die bereits seit einigen Jahrzehnten zu beobachtenden starken Eisverluste des Pine-Island-Gletschers und des Thwaites-Gletschers darauf hin, «dass der schlimmste Anstieg des Meeresspiegels bereits im Gange sein könnte».

Die genauen Ursachen dieser konkreten Entwicklung lassen sich den Angaben zufolge noch nicht sicher benennen. Klar ist aber laut Levermann, dass der Klimawandel nicht nur zu höheren Temperaturen in der Atmosphäre führe, «sondern auch zu wärmeren Meeresströmungen, die bis in die Antarktis vordringen und den Schmelzprozess unter Wasser starten».

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Die genannten Antarktis-Gletscher liegen zwar teilweise auf antarktischem Festland, wo dauerhaft Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen, ragen aber darüber hinaus ins Meer hinein, wo sie den Wirkungen von Meeresströmungen und auch eines ansteigenden Meeresspiegels ausgesetzt sind.

Auch wenn die Forschungsergebnisse noch eine Reihe von Unsicherheiten enthielten, riefen Levermann und Co-Autor Johannes Feldmann zu verstärkten Anstrengungen gegen den Klimawandel auf, um den globalen Anstieg des Meeresspiegels noch einzudämmen.

(oli/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • banda69 16.06.2019 20:34
    Highlight Highlight Die menschen- und umweltfeindliche SVP betätigt sich bereits heute als Wegbereiterin, um Klimaflüchtlinge abzuweisen.

    https://www.blick.ch/news/politik/svp-fordert-kein-asyl-fuer-klimafluechtlinge-id15319443.html
    Benutzer Bild
  • DrFreeze 16.06.2019 20:00
    Highlight Highlight Wieviele Meter liegt eigentlich Washington über dem Meeresspiegel?
    • Juliet Bravo 16.06.2019 21:45
      Highlight Highlight 7 Meter über Meer.
  • nick11 16.06.2019 19:58
    Highlight Highlight Mal eine ganz foofe, aber ernstgemeinte Frage: Am Anfang des Beitrags geht es um "auf dem Meer schwimmende Eismasse". Da diese schwimmt, steigt docder Meeresspiegel nicht wenn sie schmilzt?
    Das passiert doch nur wenn Eis vom Festland ins meer kommt? Das ist ja auch der Fall, trotzdem finde ich den Teil des Artikels seltsam...
    • HunterCH 16.06.2019 22:28
      Highlight Highlight Dichte Eis 0.92g/cm3, Wasser 1g/cm3

      Eisberge ragen 10% aus dem Wasser deswegen. Rein theoretisch sollte ein aus gefrorenem Meerwasser und auf dem Meer gebildeter Eisberg beim Schmelzen nicht mehr Volumen verdrängen, als er in fester Form bereits verdrängt. Daher kann ich deinen Denkvorgang nachvollziehen. Ich denke aber, dass viele dieser Schollen und Eisberge von hohen Eisvorkommen an Land stammen und somit den Meerespiegel beim Eintauchen und Schmelzen ansteigen lassen.
  • imposselbee 16.06.2019 19:43
    Highlight Highlight So als konstruktive Idee, sollten weltweit an den schönsten Orten hochauflösende Kameras aufgestellt werden, die dann per VR über das Internet besurfet werden könnten, dadurch könnte jeder Mensch an jeden Punkt der Erde von seinem Sofa aus ohne CO2 zu produzieren.
  • Gubbe 16.06.2019 19:39
    Highlight Highlight Es "kann" zu Überschwemmungen kommen. Vielleicht auch nicht. Zukunftsforschung ist Kaffeesatzlesen. Jeder seriöse Wissenschaftler sträubt sich gegen Zukunftsprognosen, weil sie nicht belegbar sind. Was man behaupten kann, weil es belegbar ist, dass es seit 15'000 Jahren ganz langsam wärmer wird. Dies kann sich aber Morgen umkehren, keiner weiss das exakt.
    • nick11 16.06.2019 20:35
      Highlight Highlight seit 15'000 Jahren ganz langsam, seit 50 Jahren ganz schnell. Wer da keinen Zusammenhang mit dem Menschen sieht ist blind.
    • Aurum 17.06.2019 08:32
      Highlight Highlight Jeder seriöse Klimawissenschaftler macht zukunftsprognosen, was irgendwie unter anderem auch deren job ist.
  • maricana 16.06.2019 19:32
    Highlight Highlight "Forscher beobachten schnell wachsende Instabilität im Antarktis-Eis". Die Stabilität der antarktischen Eismassen nimmt ab und nicht die Instabilität wächst.
  • aglio e olio 16.06.2019 18:56
    Highlight Highlight Sitz' hier vor meinem Globus und versuche die Westantarktis zu finden...
    • Juliet Bravo 16.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Ein Lexikon könnte hier helfen😉

      Benutzer Bild
  • Forest 16.06.2019 18:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Thadic 16.06.2019 18:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • [CH-Bürger] 16.06.2019 21:38
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Biotop 16.06.2019 17:58
    Highlight Highlight "Eine schnell wachsende Instabilität". Fazit: Wenn schon die Gletscher wegschmelzen wächst immerhin noch die Instabiltät. Ironie off.
  • Do not lie to mE 16.06.2019 17:57
    Highlight Highlight Zumindest das "Ross Ice Shelf " welches ein Teil der Westantarktis ist gefriert weiter.
    https://news.nationalgeographic.com/2018/02/ross-ice-shelf-bore-antarctica-freezing/

    Zudem war der Gletscher vor 10,000 Jahren 120 Meilen Landeinwärts.
    https://news.nationalgeographic.com/2018/06/west-antarctic-ice-sheet-collapse-climate-change/

    Landanhebung könnte den Zusammenbruch des westaantarktischen Eisschildes verhindern. https://www.carbonbrief.org/land-uplift-could-prevent-collapse-west-antarctic-ice-sheet
  • tzhkuda7 16.06.2019 17:46
    Highlight Highlight Wenn das wirklich so weit ansteigt, ist etwa 1/5 bis 1/4 von Europa unter Wasser. Holland wäre fast komplett im Wasser. Wo die Menschen dann alle hinsollen dürfte bald mal Thema sein.

    Klimaflüchtlinge, ein Thema das noch keine Prisanz hat, aber noch haben wird, da werden die paar Flüchtlinge von Syrien unf Afghanistan noch herzig sein dagegen die wir hatten um die 2015.

    Wir werden noch froh sein keinen Meeresanschluss zu haben (Der Rhein zählt für mich nicht)
    • derWolf 16.06.2019 20:46
      Highlight Highlight Da du mit den Klimaflüchtlingen absolut recht hast wird es keine Rolle spielen ob wir Meeranschluss haben oder nicht. Wir sind zwar nicht diejenigen die Flüchten müssen, aber betroffen sind wir alle. Und Du hast auch damit recht das dieser Ansturm die jetzige Situation wie einen Kindergeburtstag erscheinen lässt im Vergleich zu dem was auf uns zukommt. Deshalb muss unbedingt der Wachstum der politischen Pole gestoppt werden. Wenn es so weitergeht verlieren alle. Der Klimawandel ist Tatsache, egal wem man dafür die Verantwortung zuschiebt. Lösungen sind gefragt, aber bitte ohne Hysterie.
    • Supermonkey 17.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Da der meeresspiegel nicht über nacht steigt sondern Jahre bis jahrezente oder länger hat, wird eine langsame umsiedlung statt finden und keine flucht! Das passiert bereits auf der ganzen erde seit jahrtausenden. Kein grund zur panik...
    • derWolf 17.06.2019 18:47
      Highlight Highlight @super🐒 es hat ja nicht nur mit dem Meeresspiegel zu tun, das dauert sicher noch ne gewisse Zeit. Die Flucht wird zuerst wegen der Hitze kommen. Man kann es Drehen und Wenden wie man will, es ist eine Flucht und wird zu Völkerwanderungen führen. Nur wird sie je nach Lage mehr oder weniger organisiert sein. Die Welt wird sich enorm verändern, und unser gezanke ob es hausgemacht oder der Lauf der Natur ist ändert daran gar nichts. Ignorranz und/oder Hysterie sind das Ergebnis. Eine Lösung nicht in Sicht, und selbst wenn würde diese Entwicklung noch Jahre so weitergehen. Quo Vadis, Mensch?
  • ja, mein Herr 16.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Den Leuten Angst machen ist bekanntlich gut für,s Geschäft.
    • [CH-Bürger] 16.06.2019 21:45
      Highlight Highlight @ja, mein Herr
      vor unangenehmen Tatsachen die Augen verschliessen ist bekanntlich gut für's Gemüt
    • Aurum 17.06.2019 08:35
      Highlight Highlight @ja, mein Herr, das Extrablatt der SVP ist der beste Beweis dafür.

      (toller Name übrigens ;))
    • ja, mein Herr 17.06.2019 11:32
      Highlight Highlight Auram

      Danke. Ist nun mal viel angenehmer, wenn die Reaktionen auf meine Posts grundsätzlich mit einem ja beginnen.
      ; )
      Das Extrablatt hat mich beeindruck vorallem wegen den erstaunlichen Statistiken des BFS.
  • Kramer 16.06.2019 16:03
    Highlight Highlight Es ist ja gut, dass wir über solche Ereinisse informiert werden. Es gibt aber Problem in diesem Artikel; es wird wieder eine exakte Zahl für die Folgen genannt (3Meter Meeresspiegelanstieg), und genau daran werden dann die Artikel aufgehängt wenn es nicht so, oder nicht so schnell eintritt.
    • m. benedetti 16.06.2019 17:33
      Highlight Highlight Na ja, Al Gore hat die eisfreie Arktis für Sommer 2014 vorausgesagt. Und das PIK ist eine Alarmistenbude erster Güte. Es geht m.E. hauptsächlich darum, die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen um damit politische Ziele durchzusetzen und letztlich die Demokratie auszuhebeln. Es gab schon mal eine Zeit in der Andersdenkende im Knast oder auf dem Scheiterhaufen landeten, heute werden sie vorerst nur Klimaleugner gescholten.
  • Astrogator 16.06.2019 15:30
    Highlight Highlight Fakenews, Zanetti von der SVP wird morgen vor versammelter Presse einen Eiswürfel schmelzen lassen und beweisen, dass er schlauer ist als alle Wissenschaftler der Welt zusammen.
  • Clife 16.06.2019 15:25
    Highlight Highlight „Der Klimawandel ist ein Gerücht“ haben sie gesagt...“Nur ein Trend“ haben sie gesagt...“Eine soziopathische Lüge der Linken“ haben sie gesagt...ich versuche bereits alles zu tun, um meinen persönlichen CO2 Ausstoss auf das Minimum zu begrenzen (fahre nur Zug, laufe kurze Strecken, benutze kein Plastik und das seit Jahren usw.). Ich könnte höchstens noch aufhören zu Furzen aber die rechten Politiker dürften so langsam auch in die Gänge kommen, insbesondere die, die eine juristische Person leiten.
  • Muselbert Qrate 16.06.2019 15:19
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    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 16.06.2019 16:38
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    • Juliet Bravo 16.06.2019 17:26
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    • Hochen 16.06.2019 17:57
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    Weitere Antworten anzeigen
  • ali_der_aal 16.06.2019 15:12
    Highlight Highlight die frage ist nun, ob man noch um die welt reisen soll, um die ganzen schönen Gegenden zu erkunden die bald zerstört sind, oder ob man nun in der Schweiz bleiben soll und den eigenen CO2-Fussabdruck nicht unnötig vergrössern soll....
    • River 16.06.2019 16:31
      Highlight Highlight Man kann zum Beispiel auch ohne Flugi reisen. Aber die natürlichen Wunder oder die antiken Bauten und ihre Umgebung werden auch so von zu vielen Besuchern abgeschliffen..
    • Maya Eldorado 16.06.2019 17:36
      Highlight Highlight Wie wirst Du Dich entscheiden? Und wie schwer fällt Dir der Entscheid?
  • banda69 16.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Und das meint die menschen und umweltfeindliche SVP dazu.
    Benutzer Bild

Diese ETH-Simulation zeigt, wie wenig vom Aletschgletscher in 80 Jahren noch bleiben wird

Die Klimaerwärmung setzt auch dem grössten Gletscher der Alpen sichtlich zu. ETH-Forscher haben nun simuliert, was vom Aletsch­glet­scher im Jahr 2100 noch zu sehen sein wird. Viel ist es nicht.

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