US-Wahlen 2016
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epa02887595 Russian Prime Minister Vladimir Putin (front R) speaks with the Night Wolves bikers organization leader Alexander Zaldostanov (L) during his visit to a bike festival at the Black Sea port of Novorossiysk, Russia, 29 August 2011.  EPA/ALEXEY DRUGINYN MANDATORY CREDIT: RIA NOVOSTI, NOT FOR USE AFTER 29 SEPTEMBER 2011,  NO SALES/NO ARCHIVES

Putin im Kreise der «Nachtwölfe»-Rocker.  Bild: EPA

Trump, Putin und der neue internationale Faschismus

Nicht nur Zynismus und der Wille zur Macht verbinden Donald Trump und Wladimir Putin. Es ist auch der gemeinsame Glaube an die Herrschaft des weissen Mannes und eine neue faschistische Internationale.



In den letzten Tagen hat US-Präsident Barack Obama massiv in den Wahlkampf eingegriffen. Seinen schwarzen Anhängern rief er an einer Veranstaltung für Hillary Clinton zu: «Wer die Unterstützung von Klan-Sympathisanten akzeptiert und zögert, wenn er darauf angesprochen wird, der wird die Unterstützung des Klans auch im Oval Office akzeptieren.»  

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Warnt vor Trump und dem Ku Klux Klan: Barack Obama. Video: YouTube/Fox News

Obama will damit daran erinnern, dass der Anführer des Klans, David Duke, seine Anhänger aufgefordert hat, Trump zu wählen und der Medien-Tycoon sich davon nur halbherzig distanziert hat. Neben dem «National Enquirer» – ein unsägliches Schmierenblatt – ist die Publikation des Klans die einzige amerikanische Zeitung, die sich für Trump ausgesprochen hat.

Unterstützt wird Trump dafür von «Compact», einem deutschen Magazin und Sprachrohr von Pegida, AfD und allem, was in der alt-stalinistischen und neo-faschistischen Szene kreucht und fleucht. Chef von «Compact» ist Jürgen Elsässer, der einst für «Neues Deutschland» gewirkt und jetzt nach ganz rechts gewechselt hat.

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Hetze gegen Hillary Clinton im deutschen «Compact»-Magazin.

«Compact» ist für Putin-Fans das gleiche wie «Breitbart» für die Trump-Gemeinde. Beide ziehen über «Lügenpresse», resp. «Mainstream-Medien» her, beide wittern überall Verschwörungen, lästern über eine Elite und hetzen gegen Muslime und Flüchtlinge.  

«Die aufstrebenden rechtsextremen Parteien in zahlreichen westlichen Ländern haben sich zu einer ‹alt-right Komintern› zusammengeschlossen.»

Mike Lofgren

Auch bei RT, Putins Propaganda-Sender im Westen, setzt man auf Trump. Regelmässig wird Nigel Farage interviewt. Der Anführer der Brexit-Bewegung kreuzt gerne auch an Wahlveranstaltungen von Trump auf. Ebenso darf Michael Flynn seine Sicht der Welt auf RT verbreiten. Flynn ist einer der wenigen hohen US-Militärs, die Trump unterstützen.

Die Bromance zwischen Putin und Trump ist mehr als eine Interessengemeinschaft. Es gibt eine ganze Reihe von Berührungspunkten zwischen ihnen. Beide haben keine Berührungsängste gegenüber offen faschistoiden Gruppierungen. Putin lässt sich mit den «Nachtwölfen», einer nationalistischen Rockergang ablichten. Trump hat kein Problem damit, dass an seinen Veranstaltungen offen antisemitische und rassistische Slogans gegrölt werden.

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Aufschlussreiches Video über die faschistische Internationale. Video: YouTube/NowThis

Schliesslich haben Trump und Putin die gleichen Überzeugungen. Trump will Amerika wieder stark machen und plädiert für Protektionismus. Putin hat den Eurasianismus entdeckt, eine krude Mischung aus Anti-Globalisierung, Anti-Liberalismus, Okkultismus und dem Glauben an die Überlegenheit der russischen Rasse.  

Eine faschistische Komintern ist mehr als ein Hirngespinst

In der Zeitschrift «The Atlantic» spricht Mike Lofgren deshalb von einem kuriosen Phänomen: «Die aufstrebenden rechtsextremen Parteien in zahlreichen westlichen Ländern, die stets die Unabhängigkeit und Einzigartigkeit ihrer Nation betonen, haben sich zu einer ‹alt-right Komintern› zusammengeschlossen, die wirksamer zu sein scheint als die Komintern der Sowjet-Ära.» Komintern war der Versuch Lenins, alle kommunistischen Parteien weltweit unter ein Dach zu bringen.  

Eine faschistische Komintern ist mehr als ein Hirngespinst von ein paar durchgeknallten Neo-Nazis. Diese Idee spukt auch in den Köpfen der Führer rechtsextremer Parteien Europas, von Marine Le Pen über Geert Wilders bis zu Viktor Orban. Mit einem Trump im Weissen Haus wären sie ihrem Ziel einen grossen Schritt nähergekommen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wehrli 07.11.2016 08:58
    Highlight Highlight Sehen schnuckelig aus, diese Wölfchen in Leder, zusammen mit Putin auf dem Bild entsteht eine homoerotische Spannung - denn darum geht es ja, Männerfreundschaften ...
  • Einfache Meinung 05.11.2016 22:12
    Highlight Highlight Warum ist man so gegen diese Politiker? Wenn Diese sich doch untereinander verstehen, wo ist dann das Problem?
    Wäre es besser, wenn Sie sich gegenseitig hassen würden?!
    • rodolofo 06.11.2016 11:34
      Highlight Highlight Für diese sich verstehenden Politiker ist das kein Problem.
      Aber für Uns könnte das ein sehr grosses Problem werden!
      Wie war es bisher?
      Ein 3.Welt-Diktator, bzw. halb-legal pseudo-demokratisch gewählter Präsident (nehmen wir als anschauliches Beispiel den neuen Philippinischen Präsidenten Duterte!) hast bis jetzt immer die Möglichkeit, verschiedene Imperien, die die Weltherrschaft übernehmen wollten, gegeneinander auszuspielen.
      Das tut Duterte gerade wieder genüsslich, indem er der bisherigen "Schutzmacht" USA seinen nackten Hintern zeigt und mit dem Konkurrenz-Imperium China anbändelt.
      ...
    • rodolofo 06.11.2016 11:41
      Highlight Highlight ...
      Wenn sich nun aber Putin-Russland und Trump-USA verbünden, dann wird auch China mit von der Partie sein.
      Und dann haben wir ein vereinigtes Nord-Imperium, das die verarmten Südlichen Länder noch schamloser und noch brutaler unterdrücken und ausbeuten kann, wie bisher!
      Und das wäre dann die moderne Diktatur des Weissen (und Gelblichen) Mannes, die Wirklichkeit gewordene Alptraum-Vision von George Orwell's 1984, mit totaler Ökonomisierung aller Lebensbereiche und lückenloser Überwachung bis in die hintersten Winkel.
      Letzte Freiräume: In weit abgelegenen Gegenden ohne Rohstoffe und in Slums.
  • Maett 05.11.2016 21:36
    Highlight Highlight Statt die aktuellen pol. Tendenzen zu beklagen, sollte man fragen, weshalb es diese Veränderungen überhaupt gibt.

    Natürlich kann man es sich bequem machen und behaupten, dass dort wo Hass gesät wird, was hängen bleibt (so falsch ist es ja auch nicht), allerdings unterschlägt man dann, dass der Boden dafür erst bereitet werden musste, denn "einfach so" nehmen Menschen nicht freiwillig Einschränkungen und einen (zusätzlichen) Demokratieabbau in Kauf.

    Offensichtlich produzieren die aktuellen Modelle mehrheitlich Verlierer. Berichte darüber (und mögliche Massnahmen) wären weitaus interessanter.
    • Kookaburra 06.11.2016 10:30
      Highlight Highlight Mein diesbezüglicher Kommentar, in dem ich die Übertreibungen der Internationalisten und der Migrationsbefürworter in den letzten 20 Jahren dafür verantwortlich gemacht habe, wurde nicht freigeschaltet. Das wollen sie nicht hören.
  • Seppeli 05.11.2016 17:32
    Highlight Highlight Komintern bedeutet Kommunistische Internationale. Wenn schon müsste man die neue Verschwörungsthese mit Faschintern oder Naziintern bezeichnen.
  • rodolofo 05.11.2016 15:24
    Highlight Highlight Gespenstische Ruhe gestern in Aleppo.
    Die Russen und das Assad-Régime gaben den Aufständischen und der eingeschlossenen Bevölkerung die zynische Möglichkeit, sich zu ergeben und den Stadtteil zu verlassen.
    Doch niemand traut diesem verlogenen Syrischen Fascho-Régime und seiner hinterhältigen Russischen Schutzmacht über den Weg.
    Es ist eine unheimliche Ruhe vor dem Sturm.
    Fast scheint es, als wolle Putin abwarten, bis sein Bewunderer Trump ins Weisse Haus gewählt wird.
    Wenn dann die Börse crasht, können er und Assad ihre Armeen von der Leine lassen.
    Und dann gibt es in Aleppo einen Völkermord
    • rodolofo 05.11.2016 16:23
      Highlight Highlight Russland und Transparenz!
      Hohohoo! Der war gut!
    • Seppeli 05.11.2016 17:29
      Highlight Highlight Syrisches Fascho-Regime?
      Assad ist Sozialist und Syrien ein sozialistisches Regime.
      Hallo?
    • rodolofo 05.11.2016 18:19
      Highlight Highlight Was für eine Art Sozialismus soll DAS denn sein?
      Aber klar, man kann im Post-Faktischen Zeitalter auf alles Mögliche und Unmögliche beliebige Etiketten drauf kleben...
      Was wohl der Konsumentenschutz dazu sagen wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sziggy 05.11.2016 13:43
    Highlight Highlight Herr Löpfe, wie wärs mal mit einem Artikel der heissen könnte: Amerika, seine Freunde - und die vielen von ihnen angezelten Kriege auf diesem Planeten und die Zusammenhänge zum Terrorrismus?
    • rodolofo 05.11.2016 15:15
      Highlight Highlight Ja das könnte man natürlich machen...
      Und das wurde auch schon zur Genüge gemacht.
      Aber da wir nicht alles auf Mal schreiben und abhandeln können, fokussieren wir halt hin und wieder auf ein Thema!
      Und das Thema DIESES Artikels von Philippe Löpfe lautet: Die Faschistische Komintern funktioniert besser, als damals die Sowjetische Komintern, da sie in der Lage ist, weltweit sowohl Neo-Stalinisten, als auch Neo-Faschisten zu integrieren.
      Und hier geht es auch explizit nicht nur um die Russischen Drahtzieher, sondern ebenso um die Amerikanischen Drahtzieher (inkl, CIA und FBI).
      Merkst Du was?
    • Seppeli 05.11.2016 17:35
      Highlight Highlight Sozialisten (Von Dir Stalinisten genannt) und National-Sozialisten vertragen sich nicht.
      Keine der sozialistischen Strömungen verträgt sich mit einer anderen sozialistischen Strömung. Das sollte Beweis genug sein, wie inkompatibel der Sozialismus uns seine Strömungen mit den Menschen sind.
    • rodolofo 05.11.2016 18:27
      Highlight Highlight Die Sozialisten vertragen sich nicht mit den Faschisten. Aber die Stalinisten vertragen sich sehr gut mit den Faschisten!
      Siehe dazu den Hitler-Stalin-Pakt zur Aufteilung Europas in einen West-Block und in einen Ost-Block.
      Damals brach allerdings Hitler diesen Pakt, indem er Russland angreifen liess.
      Die Faschisten sahen in den Stalinisten also immer noch Kommunistische Rivalen um die Weltherrschaft, die es auszuboten galt.
      Heute sind aber die Russischen Neo-Stalinisten soweit faschistisch, dass sie vom Weltweiten Faschismus als "Brüder" erkannt werden und nicht mehr als Kommunistische Feinde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 05.11.2016 13:41
    Highlight Highlight Vorsicht, diese Strassenszene aus dem Herzen des Faschismus (Moskau) könnte einige Menschen mit unterkomplexen Vorstellungen von Russland verwirren.
    Benutzer Bild
    • Stachanowist 05.11.2016 14:07
      Highlight Highlight Und hier: Faschistenführer Putin im Kreise burjatischer Mönche. Putin der Anführer der buddhistischen Internationale, quod erat demonstrandum.
      Benutzer Bild
    • Stachanowist 05.11.2016 14:13
      Highlight Highlight Und hier noch Putin im Kreise islamischer Geistlicher bei der Eröffnung der Hauptmoschee in Moskau (10'000 Plätze).

      Mein Punkt: Putin inszeniert sich mit allen, mit denen er irgendeine Klientel auf seine Seite ziehen kann. Komplett postmodern und beliebig ist sein Regime. Hauptsache, die Macht bleibt in den Händen seiner Clique.
      Benutzer Bild
  • Toerpe Zwerg 05.11.2016 13:39
    Highlight Highlight Man sollte nicht inflationär mit "rechtsextrem" attributieren und allgemein zurückhaltend sein mit dem Extremismus Vorwurf, weil das diesen ungewollt legitimiert und die echten Extremisten integriert.

    • Jason84 05.11.2016 14:19
      Highlight Highlight Nein ich denke schweigen legitimiert. Man sollte diese Menschen und ihre Gesinnung immer offen darstellen und dagegen den Mund auf machen. Schweigen bringt nur stille Mitläufer und erweckt den Eindruck das viele damit einverstanden sind. Wer nach dem Motto (Der klügere gibt nach) lebt, wird von dummen regiert.
    • Toerpe Zwerg 05.11.2016 15:11
      Highlight Highlight Das sitmmt, aber davon spreche ich nicht. Weder Orban noch Putin sind Rechtsextremisten.
    • Jason84 05.11.2016 15:17
      Highlight Highlight Sie sind nationalistisch, machthungrig, besitzen diktatorische züge und hetzen gegen Minderheiten und oder Ausländer. Viel fehlt da nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 05.11.2016 13:14
    Highlight Highlight Ja, und da posaunt SVP-Vize Freysinger noch im russischen TV, Putins Russland sei ein Vorbild für die Schweiz... Lieb' Vaterland, magst endlich unruhig werden!
    • Maett 05.11.2016 21:52
      Highlight Highlight @Herbert Anneler: in welchem Zusammenhang hat er das gesagt? Schliesslich ist jedes Land - auf irgendeine Art und Weise - ein Vorbild für jedes andere Land. Ein begrenzter Horizont ändert nichts an allgemeinen Tatsachen.

      Daneben sei gesagt dass Russland Putin genauso wenig gehört wie die Schweiz JSA. Er ist auch ein Mensch der eines Tages sterben wird und kein göttliches Wesen.
    • stan1993 06.11.2016 12:21
      Highlight Highlight @ maett
      Lass ihn doch in seiner kruden gut und böse Welt ;)
  • CreatorsWolf 05.11.2016 13:05
    Highlight Highlight Aus ihrem Screenshot ist zu erkennen, das ihre Favoritenleiste aus NYT, the Economist, Financial Times und Wall Street Journal besteht, hinzu kommen abgeschriebene Zitate aus the Atlantic und irgendein "Youtube-Video". Das aus diesen Quellen ein solcher "Artikel" ensteht ist wohl nich verwunderlich.
    • Posersalami 05.11.2016 13:44
      Highlight Highlight Halt ein richtig kleiner "Nachwuchs-Transatlantiker" 🤔
    • Herr Schibli 05.11.2016 15:42
      Highlight Highlight @Posersalami
      Und dazu noch ein wütender Rundumschläger ohne vertieftes Wissen. Da ist sogar Trump noch differenzierter.
  • zombie woof 05.11.2016 13:00
    Highlight Highlight Rattenfänger und Brandstifter wie Putin, Orban, Trump etc. hat es immer gegeben und wird es auch immer wieder geben. Bedenklich ist viel mehr der Zulauf den solche Volksverblender haben. Da wird den Menschen irgendein Bullshit von Stärke, Reichtum, Vaterland und wir sind sowieso die Besten erzählt, und die Menschen glaubens tatsächlich noch! Man gibt ohne weiteres das eigene Denken auf, verschliesst die Augen vor dem Offensichtlichen und hofft auf das Paradies und einen stets gedeckten Tisch.
  • Lowend 05.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Hoffentlich bekommen die Russenfreunde keine Sehnenscheidenentzündungen von dem vielen Härzli- und Blitzlidrücken. Euer hilfloser Abstimmungsbetrug zeigen aber eher, dass Löpfe voll in's Schwarze trifft, denn nur gut organisierte Kommentarbrigaden schaffen es, innerhalb so kurzer Zeit, so viele Klicks zu generieren.
    • Statler 05.11.2016 12:52
      Highlight Highlight @Lowend: zeig mir doch bitte einen Kommentar, der Russen-freundlich sein soll? Oder heisst jemandes Motivation verstehen zu wollen automatisch, dass man dessen Taten gutheisst und ihm freundlich gesinnt ist?
    • Lowend 05.11.2016 13:25
      Highlight Highlight Nicht ablenken, ich spreche vom Voting (Härzli vs Blitzli) und bestenfalls noch von dem aufgeregt gackernden Hühnerhaufen, wenn es um solche, wie ihre Freunde schreiben, unwichtige Themen, wie die neufaschistische Internationale und ihre Zusammenarbeit mit Putin und Trump geht.
    • Don Sziggy 05.11.2016 13:32
      Highlight Highlight Und die Amis sind natürlich die Guten, die die Welt vor diesen bösen Leuten beschützen, Gell? Wo immer die Amis sind ist Krieg, Blutvergiessen und Terror, und dann ist natürlich der Putin trotz allem der Böse. Gewisse Leute hatten wohl eine Gehirnwäsche, oder nie gelernt, sich von Ihrer Konditionierung zu lösen, armselig, aber halt mainstream, wie der arme Löpfe…...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 05.11.2016 12:08
    Highlight Highlight ...
    Dem geneigten Leser ist wohl aufgefallen, dass ich die selbe Sprache verwende, wie "sie"!
    Nur handelt es sich bei mir um einen Naturfreund.
    Während sie als Naturfeinde handeln und reden.
    Ich sage das Selbe über "sie" (die faschistische Internationale der Nationalisten), wie "sie" über uns (die Multikulturelle Regenbogen-Koalition zur Erhaltung der Biodiversität und für ein "Qualitatives, nachhaltiges Wachstum" mittels Durchsetzung von Ökologischen- und Sozialen Standards über demokratische, Internationale Institutionen, gebildet durch Demokratien)
    Wer ist glaubwürdiger?
    • Don Sziggy 05.11.2016 13:38
      Highlight Highlight Falls Sie es nicht gemerkt haben, Demokratie ist ein Riesenbetrug, lesen Sie mal was, hilft vielleicht.
    • rodolofo 05.11.2016 14:27
      Highlight Highlight @ Don Sziggy
      Sie sind ja vielleicht lustig...
      Kennen Sie den "Lustigen Toni vom Toggenburg"?
    • Les Paul 05.11.2016 18:00
      Highlight Highlight @don sziggy
      "Mängisch wärs gschiiter mer wär schläuer" aus das gefrorene Herz
  • rodolofo 05.11.2016 12:03
    Highlight Highlight ...
    Diese vielgestaltig wuchernden Krebsgeschwüre sind so raffiniert, dass sie sich selbst als "die wahren Teile des Volks-Körpers" in Szene setzen und so viele Leichtgläubige Körperzellen darüber hinwegtäuschen, dass sie tatsächlich alles und jedes angreifen, welches die Menschenrechte, das Völkerrecht, Demokratie und Meinungsfreiheit hochhalten und verteidigen wollen.
    ...
  • rodolofo 05.11.2016 12:02
    Highlight Highlight Bravo Philippe Löpfe!
    Du hast das faschistische Netzwerk der (mehr oder weniger offenen bis verdeckten) "Internationale der Nationalisten" fein säuberlich offengelegt, wie ein Chirurg, der einen bösartigen Tumor aus dem Leib eines schwer kranken Patienten herausoperiert hat.
    ...
  • dmark 05.11.2016 11:52
    Highlight Highlight Hm, ein internationaler Faschismus...Komintern? Würde dies also bedeuten, dass sich die Nationalisten aller Herren Länder zusammen schliessen bzw. zusammen arbeiten wollen? Wäre das denn nicht ein Widerspruch als solches? Nationalisten sind doch eher auf das eigene Gebiet/Volk bezogen, als an einer globalen Zusammenarbeit, oder? Ist denn das "neue Rechts" vielleicht gar kein "richtiges Rechts", sondern eher die "alte Mitte"?
    Interessante These dieser Bericht - aber mehr wohl nicht.
    • Lowend 05.11.2016 12:23
      Highlight Highlight Da glaubt die dmark sicher auch noch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. ;-)
    • dmark 05.11.2016 12:51
      Highlight Highlight @Lowend:
      Hallo? Dafür sind die Viecher doch da, oder? ;-)
    • Lowend 05.11.2016 13:29
      Highlight Highlight Sicher und Ihre DDR war in dem Fall ja auch Demokratisch, weil das Wort ja im Name stand. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 05.11.2016 11:49
    Highlight Highlight Na, ja. Löpfe über Russland und Putin. Nichts neues.
    • zombie woof 05.11.2016 12:37
      Highlight Highlight Damit ihr eure Nerven und Herzen schont empfehle ich euch 20Minuten, Weltwoche und Blick, das ist gesünder für euch
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 05.11.2016 12:57
      Highlight Highlight @Radiochopf: Sagt der, der bei jedem Löpfe Artikel gefühlte 50 Kommentare loslässt. Und fast in jedem Löpfe sagt, wie der Artikel geschrieben werden müsste. Warum liest der Radiochopf den diese Artikel? Frustriert?
    • rodolofo 05.11.2016 17:21
      Highlight Highlight Alle StudentInnen lernen heute in den Sozialwissenschaften, dass es so etwas wie Objektivität nicht geben kann.
      Das bedeutet:
      Teilnehmende BeobachterInnen ändern stattfindende Geschichten, indem sie teilnehmen.
      Was sie in der Folge beobachten, hat also sehr viel mit ihnen selber zu tun, und nur in zweiter Linie mit dem, was tatsächlich geschieht!
      So berichteten damals Missionare, die in Afrika lebten, von "Primitiven Eingeborenen".
      Tatsächlich waren aber nicht die Eingeborenen primitiv, sondern die Ansichten der Missionare!
      Und so kann ich aus Kommentaren Rückschlüsse ziehen auf die Schreiber.
  • Datsyuk * 05.11.2016 11:46
    Highlight Highlight Diese Artikel wären interessant für den Sektenblog..
    • Lowend 05.11.2016 12:24
      Highlight Highlight ... sagt einer der an die Herrlichkeit von Putin glaubt.
    • Datsyuk * 05.11.2016 13:33
      Highlight Highlight Habe ich das je gesagt? Du jedenfalls verhältst dich gegenüber Löpfe wie ein Sektenanhänger.
    • Lowend 05.11.2016 14:07
      Highlight Highlight Danke für ihren humorfreien Gegenschlag!
      Leider kenne ich Herr Löpfe kaum, wie mir vor einigen Tagen hier im Forum auch schon beschieden wurde und ich habe ihn auch schon sehr böse kritisiert, aber ich schätze einfach kluge Menschen, that's all.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 05.11.2016 11:09
    Highlight Highlight Addendum: Der Buchtipp ist ernst gemeint. Theweleit legt darin wunderbar die Mechanismen dar, die einen faschistischen Staat ausmachen.
    Unser Problem ist, dass wir bei Faschismus immer an Menschen in Uniform und Reih und Glied denken, die Juden vergasen und Heil schreien. Die Vorstellung, dass Faschismus auch in Anzug und Krawatte auftreten kann, hat man uns mit gefühlten 3 Fantastilliarden Dokus über Hitler ausgetrieben.
  • LarsBoom 05.11.2016 11:03
    Highlight Highlight Geht es nur mir so oder sieht dieser Nachtwolf wie Igor Karkaroff (ein ehemaliger todesser) aus?
  • Statler 05.11.2016 10:58
    Highlight Highlight Russland mag auf dem Weg zum faschistischen Staat sein. Derweil sind die USA längst dort angelangt. Nur ist deren Faschismus subtiler und mit einem glänzenden Lack überzogen. Man könnte es «Wirtschaftsfaschismus» nennen. Wenn in ND Land der Sioux annektiert wird, um eine Pipeline zu bauen, Demonstranten mit Tränengas und Gummischrot beschossen werden, bleibt er Aufschrei aber aus. Wenn die USA im Yemen dasselbe Chaos anrichten, wie Putin in Syrien, schreit ebenfalls kein Hahn danach.
    Hr. Löpfe: lesen Sie mal «Männerphantasien I & II» von K. Theweleit. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf.
    • Philipp Löpfe 05.11.2016 11:24
      Highlight Highlight Wer sagt dir, dass ich Theweleit nicht gelesen habe (ist allerdings schon eine Zeitlang her...) Und: Weshalb willst du ein Verbrechen mit einem anderen entschuldigen?
    • Statler 05.11.2016 11:41
      Highlight Highlight Wenn Du's gelesen hast, bin ich um so mehr erstaunt, dass Dir die Parallelen nicht auffallen. Und: ich entschuldige gar nichts. Was ich an Deinen Artikeln (wiederholt) kritisiere, ist, dass Du Dich auf Putin eingeschossen hast, ohne die anderen Player in diesem Spiel auch nur ansatzweise zu beachten. Ich sage nicht, dass die Machenschaften von Putin & Co. nicht in's Rampenlicht gehören. Ich frage mich nur, warum Putin soviel Aufmerksamkeit erhält und die Gegenseite nicht (und das geht glaub nicht nur mir so). Ergo: wo bleibt die Analyse des Kriegs im Yemen, wo bleibt der Aufschrei über ND?
    • Skeptischer Optimist 05.11.2016 11:51
      Highlight Highlight @Löpfe: Es geht nicht darum ein "Verbrechen" mit einem anderen zu entschuldigen, sondern den Wert Ihrer Denunziation zu hinterfragen. Ich selber halte Ihre Russophobie auch für äusserst fragwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 05.11.2016 10:34
    Highlight Highlight Wir sind im Zeitalter der Bilder.
    Zoomen sie sich einmal das Gesicht von Putin näher und Betrachten sie dessen Ausdruck, das spricht mehr als tausend Worte.
    • Datsyuk * 05.11.2016 10:58
      Highlight Highlight Ein Bild stellt nie die Wirklichkeit dar.
    • Dä Brändon 05.11.2016 11:18
      Highlight Highlight Dann fang mal hier an... Achtung! Nicht zu nah hineinzoomen, Du könntest zu Stein werden.
      Benutzer Bild
    • FrancoL 05.11.2016 11:55
      Highlight Highlight @Dä Brändon; da fehlt doch was um zu urteilen! Das Gegenüber, aber ich bin mir solcher Vereinfachungen schon längsten gewöhnt.

      @Datsyuk; Auch Worte nicht, denn die lassen sich mal kurz ändern, ein Bild nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkstiefel 05.11.2016 10:23
    Highlight Highlight Internationale faschistische Weltverschwörung?
    Ich glaube langsam wirds Zeit Herrn Löpfe einen Aluhut zu überreichen...
  • Lowend 05.11.2016 10:22
    Highlight Highlight Gut gebrüllt Löwe, oder eben Löpfe!
    Symptomatisch für diese rechtsextremistische Internationale ist ihr konspirativer Charakter, denn was auffällt, ist der Umstand, dass sich keiner dieser Neufaschisten zu seinem wahren Gedankengut bekennt, sondern stets leugnet, irgendetwas mit seinen Brüdern im Geiste zu tun zu haben, obwohl hinter den Kulissen kräftig an diesem extremen Rutsch nach rechts gearbeitet wird.
    Es fällt einfach auf, dass normale Politiker sich nicht scheuen, über ihre Kontakte und Gespräche offen zu kommunizieren, wogegen sich die Rechtspopulisten sehr gerne im Geheimen treffen.
    • Karl Marx 05.11.2016 13:53
      Highlight Highlight Hier für dich, solltest dir deinen Verschwörungsfreund zum Vorbild nehmen.
      Benutzer Bild
    • Lowend 05.11.2016 14:13
      Highlight Highlight Kenne den Herrn nicht, aber warum treffen sich dann die Neufaschisten immer in geheimen Zirkeln, siehe PNOS, oder Nazi-Konzerte usw. und warum wagt sich keiner von diesen Neunazis, offen zu seinen rechtsextremen und antidemokratischen Ideen zu stehen, denn wenn man die Votings hier betrachtet müsste es eigentlich eine riesige Horde von denen und deren Sympathisanten hier in der Schweiz geben?
    • Moti_03 05.11.2016 20:08
      Highlight Highlight Zum glück gibt es keine "Horden" von dir lowend :-). Du stellst auch hier wieder alles ins extreme. wieso hast du das Gefühl, dass immer alles so ist wie du denkst? Gibt es gründe dafür? Verzehrte Wahrnehmung?
  • Dä Brändon 05.11.2016 10:17
    Highlight Highlight Gute Satire und Kaffee am Morgen. Das Trump ein Faschist ist würde ich nicht bestreiten. Putin Faschist? Selten so gelacht. Vor zwei Jahren war er Kommunist und jetzt Faschist. Ihnen liegt Politik einfach nicht Herr Löpfe, weil sie nie nüchtern darüber berichten können. In Ihnen steckt soviel Russenhass und soviel US-Liebe das sie nicht fähig sind neutral zu berichten. Wenn man nur bedenkt in welchen Tempo sie die Anti-Russland Artikel raushauen...
    • FrancoL 05.11.2016 10:28
      Highlight Highlight Putin war noch nie ein richtiger Kommunist, er war ein Opportunist der dem KGB gedient hat und man weiss dass der KGB eine sehr eigenständige Politik getrieben hat. Ich habe Russland immer gemocht, habe schon zu Mittelschulzeiten, zum ärger meiner Lehrer und mit entsprechender tiefen Benotung, Vorträge zu Russland gehalten, hinter dem eisernen Vorhang studiert und habe Putin NIE für einen Kommunisten gehalten. Verfolgt man dann noch dessen Verbrüderung mit Berlusconi so kann man getrost sagen er ist alles andere als ein Kommunist und das nun seit vielen Jahren.
    • FrancoL 05.11.2016 10:31
      Highlight Highlight Wie üblich sehe ich ihn Ihren Kommentaren einen Kleinkrieg gegen Löpfe, ist das nicht langsam langweilig? Vor allem wenn man Ihrerseits nur Plattitüden postet, wie:
      “Putin Faschist? Selten so gelacht" oder
      "Vor zwei Jahren war er Kommunist "

      Kleine Anmerkung es gibt viele die einmal links standen und heute weit rechts stehen!
      Ein klasse Beispiel weil er in der Schweiz als "linker" tätig sein durfte: Benito M.
    • Dä Brändon 05.11.2016 11:15
      Highlight Highlight Klar ist er kein Kommunist, genauso wenig ein Faschist. In den Medien liest man aber von links nach rechts alles über Putin. Natürlich verbündet er sich auch mit zwiespältigen Oberhäupter,was bleibt ihm sonst übrig? Die NATO und die USA haben sich ja mit den allerschlimmsten Faschisten dieser Welt bereits verbündet (Saudis, Türkei, Ukraine) nur um Russland einkesseln zu können. Was glaubt ihr wie er handeln soll? Der Westen hat's auf Russlands Rohstoffe abgesehen und sie werden die dreckigsten Kriege führen um an sie zu gelangen.
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  • LaPaillade #BringBackHansi 05.11.2016 10:16
    Highlight Highlight Diese globalen Entwicklungen und das erstarken der Rechtsaussen-Parteien mit ihrem extremen Nationalismus machen einem tatsächlich Sorgen.
    Zusätzlich noch nicht zu vergessen, der faschistoide Erdogan in der Türkei.

Interview

«Die Schweizer Beteiligung am Kolonialismus war sehr viel stärker, als viele annehmen»

Die Schweiz war keine Kolonialmacht, dennoch haben auch wir eine Kolonialgeschichte. Nur kennt sie fast niemand. Im Interview erklärt die Kulturwissenschaftlerin Patricia Purtschert, warum in der Schweiz eine «koloniale Amnesie» herrscht und wie sich die Verwicklung im Kolonialismus auf den Rassismus auswirkt.

Frau Purtschert, erstaunt es Sie, dass gerade jetzt nach der Schweizer Kolonialgeschichte gefragt wird?Patricia Purtschert: Nein, ich denke das ist die Frage, die jetzt gestellt werden muss. Sie ist wichtig, um einzuordnen, was gerade passiert. Denn Black Lives Matter, das Thematisieren von Rassismus gegenüber Schwarzen Menschen, hat sehr viel mit der Kolonialgeschichte zu tun, auch mit derjenigen der Schweiz. Obwohl die «koloniale Schweiz» lange ein undenkbarer Begriff war, weil die Schweiz …

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