Forschung
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vier Füsse, 112 Zähne: US-Forscher entdecken Flugsaurier-Skelett



In den USA haben Forscher ein besonders gut erhaltenes Skelett eines Flugsauriers entdeckt. Das Exemplar des Caelestiventus hanseni wurde im westlichen Bundesstaat Utah gefunden, wie das Fachmagazin «Ecology & Evolution» am Montag berichtete.

Die Forscher sind begeistert:

abspielen

Video: YouTube/Brigham Young University

Das Tier hatte demnach eine Flügelspannweite von anderthalb Metern sowie 112 Zähne. Es flog aber nur bei der Nahrungssuche und bewegte sich ansonsten mit seinen vier Füssen auf dem Boden.

Flugsaurier tauchten vor rund 225 Millionen Jahren auf, es gab sie etwa 160 Millionen Jahre lang bis zum Ende der Kreidezeit. «Es gibt nur wenige Fossilien von Flugsauriern», sagte der Wissenschaftler Brooks Britt von der Universität Brigham Young in Utah der Nachrichtenagentur AFP. Die Knochen der Tiere seien sehr empfindlich, um leicht genug fürs Fliegen zu sein, weshalb sie meist nicht gut erhalten seien.

Weltweit gibt es seinen Angaben zufolge nur etwa 30 derartige Skelette aus dem Trias-Zeitalter, das 51 Millionen Jahre lang andauerte. Der neue Fund beinhalte intakte Knochen und Zähne sowie Schädelteile – damit stellt er womöglich den bisher umfassendsten Skelettfund eines Flugsauriers dar.

Das Skelett ist noch von Sandstein umschlossen. Die Wissenschaftler konnten mithilfe akkurater 3D-Bilder und Computertomographie allerdings Modelle der einzelnen Skelettteile erstellen. Die Felsen, in denen das Skelett gefunden wurde, waren einmal Teil einer zwei Millionen Quadratmeter grossen Wüste. (sda/afp)

Megalodon - der grösste Hai aller Zeiten

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

Sie haben die Deutschen mal als «Volk von Innummeraten» (Zahlen-Analphabeten) bezeichnet und ihre bedauerliche Schwäche Goethe, dem dichtenden …

Artikel lesen
Link zum Artikel