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Schweizer Film «Ma vie de Courgette» ist bester Animationsfilm

10.12.16, 21:12


Die schweizerisch-französische Koproduktion «Ma vie de Courgette» von Claude Barras ist am Samstagabend im polnischen Wroclaw als bester Europäischer Animationsfilm 2016 ausgezeichnet worden. Diese Ehre wurde damit erstmals einem Schweizer Animationsfilm zuteil.

Der Walliser Regisseur Claude Barras zeigte sich bei der Preisvergabe hoch erfreut über die Auszeichnung. Der Film «Ma vie de Courgette» setzt damit seine erfolgreiche Karriere fort, die letzten Mai am Filmfestival Cannes begonnen hatte.

Seither war der Film an weltweit über 35 Festivals eingeladen und hat dabei rund 25 Preise gewonnen. Er ist zudem im Rennen um den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film und als bester Animationsfilm.

Ab 16. Februar in Deutschschweizer Kinos

«Ma vie de Courgette» ist in über 50 Länder verkauft worden, auch in die USA. In Frankreich haben ihn bisher 580'000 Zuschauer gesehen, in der Romandie bereits 85'000. Der Deutschschweizer Kinostart ist für 16. Februar 2017 geplant.

Der in der Stop-Motion-Technik realisierte Puppenfilm erzählt die Geschichte eines Knaben namens Courgette, der ohne Vater bei seiner alkoholkranken Mutter aufwächst. Nach dem Unfalltod seiner Mutter lernt er im Heim erstmals Zuneigung, Freundschaft und sogar Liebe kennen.

Der Film, zu dem Sophie Hunger die Musik geschrieben hat, hat rund acht Millionen Franken gekostet. Die Dreharbeiten dauerten neun Monate, wobei im Studio in Lyon auf neun verschiedenen Plateaus parallel gedreht wurde. Pro Tag und Dreh-Plateau konnten im Schnitt dreieinhalb Sekunden Film realisiert werden, wie Claude Barras in Wroclaw gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. (sda)

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