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North Korean leader Kim Jong Un gives field guidance to the Jangchon Vegetable Co-op Farm in Sadong District, Pyongyang City, whose looks have undergone a radical change to be a model and a standard of the socialist rural cultural construction, in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) on June 30, 2015. 
 REUTERS/KCNA ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA.

Hier scheint es an nichts zu fehlen: Machthaber Kim Jong-un beim Besuch einer Gemüsefarm bei Pjöngjang. Bild: KCNA/REUTERS

Bitte um Hilfe: Nordkorea wendet sich wegen verheerender Dürre an den Iran



Nordkorea erlebt die schlimmste Dürre seit einem Jahrhundert. Nun hat sich das autoritär regierte Land mit der Bitte um humanitäre Hilfe an den Iran gewandt.

Der nordkoreanische Botschafter in Teheran, Kang Sam Hyon, habe ein entsprechendes Gesuch an den Leiter des iranischen Roten Halbmonds, Amir Hossein Ziaie, gerichtet, meldete die Nachrichtenagentur Irna am Dienstag. Kang unterstrich dabei die «starken freundschaftlichen Beziehungen» zwischen beiden Staaten.

Enge Verbündete

Nordkorea und der Iran sind seit dem Sturz des vom Westen unterstützten Schahs 1979 enge Verbündete. Beide Staaten unterliegen wegen ihrer Atomprogramme Strafmassnahmen des Westens. Die Belieferung mit Nahrungsmitteln, insbesondere aus Südkorea und den USA, wurde stark heruntergefahren.

Pjöngjang hatte Mitte Juni mitgeteilt, dass die «schlimmste Dürre seit 100 Jahren» sich vor allem auf den Reis- und Getreideanbau katastrophal auswirke. Mehr als 30 Prozent der Reisfelder seien ausgedörrt, in den Provinzen Süd und Nord Hwanghae gebe es so gut wie keinen Niederschlag.

Ängste vor einer Hungersnot

Nach Angaben des südkoreanischen Wiedervereinigungsministeriums könnte die Getreideproduktion im Norden im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 20 Prozent sinken, wenn es bis Juli weiter so wenig regnen sollte.

Damit verstärken sich Ängste vor einer grossen Hungersnot in Nordkorea. Bei einer Hungersnot Mitte und Ende der 90er Jahre starben Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen zufolge hunderttausende Nordkoreaner. (sda/afp)

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