DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Russin wurde an den Australian Open positiv auf das Medikament Meldonium getestet.<br data-editable="remove">
Die Russin wurde an den Australian Open positiv auf das Medikament Meldonium getestet.
Bild: JOHN FRENCH/REUTERS

«Ich habe einen grossen Fehler gemacht» – Maria Scharapowa gesteht positive Dopingprobe an den Australian Open

Russlands Tennisstar Maria Scharapowa hat während des Australian Open in Melbourne im Januar einen positiven Dopingtest abgegeben. Scharapowa gibt diesen Befund an einer Medienkonferenz bekannt.
07.03.2016, 21:1508.03.2016, 00:06

Scharapowa gab an, die festgestellte verbotene Substanz sei ein Bestandteil des Medikaments Meldonium, das sie schon seit 2006 einnehme. Auf dem Dopingindex figuriere die Substanz jedoch erst seit Beginn dieses Jahres.

Demnach wird sich Scharapowa gegen den Vorwurf wehren, wissentlich und absichtlich gedopt zu haben. Vorerst wurde sie suspendiert, wie der Internationale Tennisverband ITF auf seiner Homepage meldete.

Maria Scharapowa an der Medienkonferenz.<br data-editable="remove">
Maria Scharapowa an der Medienkonferenz.
Bild: MIKE NELSON/EPA/KEYSTONE

Die in den USA lebende 28-jährige Scharapowa gewann in ihrer Karriere 35 Titel, fünf davon an Grand-Slam-Turnieren. Sie hat jedes der vier Grand-Slam-Turniere einmal gewonnen, das French Open in Paris zweimal.

Die 28-Jährige ist sich ihres Fehlers bewusst.<br data-editable="remove">
Die 28-Jährige ist sich ihres Fehlers bewusst.
Bild: X02835

Als Scharapowa die Medienkonferenz einberufen hatte, wurde darüber spekuliert, dass sie trotz ihrer erst 28 Jahre den Rücktritt bekanntgeben könnte. Mit einem Dopingfall hatten die Journalisten nicht gerechnet. «Ich habe einen grossen Fehler gemacht», räumte die derzeitige Siebte der Weltrangliste ein, sie übernehme «die volle Verantwortung». Im Dezember habe sie ein Schreiben der WADA und der ITF bekommen, in dem auf die veränderten Doping-Regularien hingewiesen wurde. «Ich habe nicht auf die Liste geschaut», sagte Scharapowa.

«Ich will meine Karriere nicht so beenden.»

Sie wisse noch nicht, wann sie auf die WTA-Tour zurückkehre, sagte sie weiter. Die Spielerinnen-Organisationen WTA hatte sich noch mit keiner Reaktion gemeldet. «Ich will meine Karriere nicht so beenden», sagte die reumütige Russin weiter. «Ich hoffe, dass ich eine weitere Chance bekomme.»

In den vergangenen Jahren musste Scharapowa immer wieder pausieren. 2008 zog sie sich eine Schulterverletzung zu, die sie neun Monate lang ausser Gefecht setzte. 2013 musste sie die Saison abermals wegen einer lädierten Schulter vorzeitig beenden. (sda/rst)

Mehr Tennis

Alle Storys anzeigen

Die besten Tennis-Ladys haben sich vor den WTA Championships so richtig rausgeputzt

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

20. September 2009: Roger Federer sichert der Schweiz im Davis Cup gegen Italiens Potito Starace den Liga-Erhalt und feiert danach ausgelassen im Festzelt. Dabei tritt Erstaunliches zu Tage: Der Tennis-Maestro kann singen – und zwar ganz gut.

Das Schweizer Davis-Cup-Team trifft am Wochenende vom 18. bis 20. September in Genua auf Italien. Gegen die Südeuropäer geht es für die Schweizer im Abstiegs-Playoff mal wieder um den Verbleib in der Weltgruppe.

Die ersten beiden Einzelpartien können Stan Wawrinka und Roger Federer locker in drei Sätzen für sich entscheiden. Im Doppel vom Samstag wird das Duo Marco Chiudinelli/Wawrinka von Simone Bolelli und Potito Starace jedoch regelrecht vom Platz gefegt.

Die Entscheidung muss also am Sonntag …

Artikel lesen
Link zum Artikel