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San Diego: Trump begutachtet die verschiedenen Mauer-Prototypen. Bild: AP/AP

Hier schaut sich Trump Mauer-Prototypen an – und warnt: «Das sind unglaubliche Kletterer!»

13.03.18, 21:49 13.03.18, 22:07


US-Präsident Donald Trump hat zum ersten Mal Prototypen der Mauer besucht, die er an der Grenze zu Mexiko errichten lassen will. Er liess sich am Dienstag von Grenzschützern und Offiziellen die acht Modelle zeigen, die in der Nähe von San Diego in Kalifornien stehen.

«An die Gegner der Mauer: Wenn man kein Mauersystem hat, hat man kein Land», sagte Trump. Eine Mauer müsse auf jeden Fall durchsichtig sein, damit die Grenzschützer sehen könnten, was auf der anderen Seite geschehe, sagte Trump, und sie müsse auf alle Fälle hoch genug sein.

Die Prototypen sind zwischen 5.50 und 9.10 Metern hoch. «Fantastisch», sagte Trump mit Blick auf die Modelle.

Auf beiden Seiten der Grenze kam es zu Protesten. Menschen hatten Schilder mit Aufschriften wie «Baut Brücken, keine Mauern» bei sich.

Trump kam zum ersten Mal als Präsident nach Kalifornien. Eine Mauer zu Mexiko war für ihn schon im Wahlkampf eines der wichtigsten Themen. Er sieht darin ein wirksames Mittel gegen illegale Einwanderung und Drogenhandel. «Mexiko hat eine Menge Probleme, unter anderem die Drogenkartelle», sagte Trump am Dienstag.

In Mexiko gäbe es unglaubliche Kletterer, die seien wie professionelle Berg-Kletterer, erzählte Trump heute in San Diego.

«Der Bundesstaat Kalifornien bittet uns darum, in bestimmten Gegenden eine Mauer zu bauen», sagte Trump vor Ort. «Sie sagen Ihnen das nur nicht.» Dass es eine solche Bitte des liberalen Kalifornien gibt, wäre allerdings neu.

Wo eine Mauer letztlich gebaut würde, steht noch nicht fest. Die Grenze zwischen Mexiko und den USA ist 3144 Kilometer lang. Rund 1130 Kilometer sind bereits mit Zäunen und Absperrungen gesichert.

Man müsse durch die Mauer schauen können, so Trump. Bild: AP/AP

Trump stattete in Kalifornien auch dem Militär einen Besuch ab. Anschliessend wollte er an Spendenveranstaltungen teilnehmen.

Trump hat als Präsident bislang einen grossen Bogen um Kalifornien gemacht, die liberale Hochburg der USA. Auch im Wahlkampf mied er den bevölkerungsreichsten Bundesstaat weitestgehend. (sda/dpa)

Auf dem Weg nach Kalifornien feuerte Trump übrigens seinen Aussenminister: 

Die Mauern dieser Erde

Gefeuerter Trump-Mitarbeiter gibt verrücktes Interview

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 14.03.2018 08:04
    Highlight Donald Trump ist wieder mal die Bescheidenheit in Person!
    Er selber ist ja auch ein sehr guter Kletterer, wenn wir an die Höhe seiner Trump-Towers denken.
    5 0 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 13.03.2018 22:31
    Highlight Trump sollte es vermeiden ein solches Konstrukt zu berühren, denn der Klügere gibt nach.
    5 0 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

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