DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: LUNAE PARRACHO/REUTERS
Anti-WM-Protest in Brasilien

Indianer schiessen Pfeile auf Polizisten – diese setzen Tränengas ein

28.05.2014, 08:0928.05.2014, 08:57

Zwei Wochen vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft ist die brasilianische Polizei in der Hauptstadt Brasilia am Dienstag mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Mehrere hundert Menschen – die Angaben schwanken zwischen 300 und 2000 – beteiligten sich an dem Protest gegen die hohen Kosten des Ereignisses. Etwa 500 Ureinwohner mit traditionellem Kopfschmuck kletterten auf das Parlamentsgebäude und schossen Pfeile auf die Polizisten.

Bild: STRINGER/BRAZIL/REUTERS

Die öffentliche Ausstellung des WM-Pokals vor der Arena wurde daraufhin abgebrochen. An der Kundgebung beteiligten sich neben den Ureinwohnern zahlreiche Obdachlose, Ältere und Kinder. Sie marschierten zunächst friedlich in Richtung des WM-Stadions, nach dem Beginn des Polizeieinsatzes warfen einige Steine. 

Bild: LUNAE PARRACHO/REUTERS

Die Wut richtete sich unter anderem gegen die immensen Ausgaben für die Fussball-WM, sowie Korruption und Mängel bei Schulen, Spitälern und soziale Einrichtungen. Der Stadionneubau in Brasilia ist besonders in die Kritik geraten. Das gesamte Projekt kostet mit umgerechnet etwa 620 Millionen Euro fast drei Mal so viel wie ursprünglich veranschlagt. (dwi/sda/reu/afp)

Bild: LUNAE PARRACHO/REUTERS
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

20-Jähriger rast in Zürcher Polizistin – jetzt wird er wegen versuchten Mordes angeklagt

Erst klaute er am Abend in der Region Winterthur ein Auto, dann fuhr er in der Nacht durch mehrere Kantone. Als ihn die Polizei am Morgen in Winterthur stoppen wollte, rastete der damals 20-Jährige aus: Er durchbrach eine Strassensperre und verletzte dabei eine Polizistin lebensgefährlich. Nun hat die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich Anklage unter anderem wegen versuchten Mordes erhoben, wie sie mitteilt.

Dem Mann wird vorgeworfen, am 13. Oktober 2019 abends in Neftenbach ZH in eine Garage …

Artikel lesen
Link zum Artikel