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Buchpreisträgerin hat mit Jura-Studium an ihrer Sprache gefeilt



Inger-Maria Mahlke, Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018, hat sich lange nicht getraut, Autorin zu werden.

Sie habe zwar immer Schriftstellerin werden wollen, sagte sie am Mittwoch auf dem Blauen Sofa der Frankfurter Buchmesse. Sie habe aber nicht gewusst, wie man das wird. «Und ausserdem dachte ich, ich habe auch noch nicht genug erlebt.»

Also studierte sie erst Jura und arbeitete an einem kriminologischen Institut. Ihrem Schreiben habe das nicht geschadet: «Das Jura-Studium hat sich in meiner Sprache niedergeschlagen», sagte sie im Interview mit Luzia Braun. Bei juristischen Texten wie auch in der Literatur gehe es darum, «präzise zu sein» und alles Unnötige wegzulassen.

Initialzündung, es doch als Autorin zu versuchen, sei ein Workshop bei der späteren Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller gewesen, berichtete Mahlke. Ihre Bewerbung habe sie «unter der Tür durchgeschoben» und nicht erwartet, angenommen zu werden. Bei ihr habe sie gelernt, «streng zu sein» und «keine Abkürzung zu nehmen». (sda/dpa)

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